Kant

Abstract

A 1755 pre-critical cosmogony: Kant derives the formation of the heavenly bodies and the origin of their motions from the primal chaotic state of matter through mechanical laws. The preface defends this natural explanation against the charge of naturalism (an Epicurus reborn within Christianity), arguing that nature’s mechanical order does not refute but confirms a divine author.

Connections

Assi: Statuto del reale, Dio
Posizioni: teismo dimostrativo
Concetti: natura, infinito, causa
Figure: Epicuro
Forme: trattato

Testo originale tedesco · e-artnow, \"Sämtliche Werke\" (2016) — originale tedesco, 2016 · pubblico dominio

Allerdurchlauchtigster,

Großmächtigster König

Allergnädigster

König und Herr!

Die Empfindung der eigenen Unwürdigkeit und der Glanz des Thrones können meine Blödigkeit nicht so kleinmüthig machen, als die Gnade, die der allerhuldreichste Monarch über alle seine Unterthanen mit gleicher Großmuth verbreitet, mir Hoffnung einflöset: daß die Kühnheit, der ich mich unterwinde, nicht mit ungnädigen Augen werde angesehen werden. Ich lege hiemit in allerunterthänigster Ehrfurcht eine der geringsten Proben desjenigen Eifers zu den Füssen Ew. Königl. Majestät, womit Höchst Dero Akademien durch die Aufmunterung und den Schutz ihres erleuchteten Souverains, zur Nacheiferung anderer Nationen in den Wissenschaften angetrieben werden. Wie beglückt würde ich seyn, wenn es gegenwärtigem Versuche gelingen möchte, den Bemühungen, womit der niedrigste und ehrfurchtsvolleste Unterthan unausgesetzt bestrebt ist, sich dem Nutzen seines Vaterlandes einigermaassen brauchbar zu machen, das allerhöchste Wohlgefallen seines Monarchen zu erwerben. Ich ersterbe in tiefster Devotion

Ew. Königl. Majestät

allerunterthänigster Knecht,

Königsberg der Verfasser.

den 14. Merz, 1755.

Vorrede.

Ich habe einen Vorwurf gewählet, welcher sowol von Seiten seiner innern Schwierigkeit, als auch in Ansehung der Religion einen grossen Theil der Leser gleich anfänglich mit einem nachtheiligen Vorurtheile einzunehmen vermögend ist. Das systematische, welches die grossen Glieder der Schöpfung in dem ganzen Umfange der Unendlichkeit verbindet, zu entdecken, die Bildung der Weltkörper selber und den Ursprung ihrer Bewegungen aus dem ersten Zustande der Natur durch mechanische Gesetze herzuleiten: solche Einsichten scheinen sehr weit die Kräfte der menschlichen Vernunft zu überschreiten. Von der andern Seite drohet die Religion mit einer feyerlichen Anklage über die Verwegenheit, da man der sich selbst überlassenen Natur solche Folgen beyzumessen sich erkühnen darf, darin man mit Recht die unmittelbare Hand des höchsten Wesens gewahr wird, und besorget in dem Vorwitz solcher Betrachtungen eine Schutzrede des Gottesleugners anzutreffen. Ich sehe alle diese Schwierigkeiten wohl und werde doch nicht kleinmüthig. Ich empfinde die ganze Stärke der Hindernisse die sich entgegen setzen, und verzage doch nicht. Ich habe auf eine geringe Vermuthung eine gefährliche Reise gewagt, und erblicke schon die Vorgebürge neuer Länder. Diejenigen, welche die Herzhaftigkeit haben die Untersuchung fortzusetzen, werden sie betreten und das Vergnügen haben, selbige mit ihrem Namen zu bezeichnen.

Ich habe nicht eher den Anschlag auf diese Unternehmung gefasset, als bis ich mich in Ansehung der Pflichten der Religion in Sicherheit gesehen habe. Mein Eifer ist verdoppelt worden, als ich bey jedem Schritte die Nebel sich zerstreuen sahe, welche hinter ihrer Dunkelheit Ungeheuer zu verbergen schienen und nach deren Zertheilung die Herrlichkeit des höchsten Wesens mit dem lebhaftesten Glanze hervorbrach. Da ich diese Bemühungen von aller Sträflichkeit frey weiß, so will ich getreulich anführen was wohlgesinnete oder auch schwache Gemüther in meinem Plane anstößig finden können, und bin bereit es der Strenge des rechtgläubigen Areopagus mit einer Freymüthigkeit zu unterwerfen, die das Merkmaal einer redlichen Gesinnung ist. Der Sachwalter des Glaubens mag demnach zuerst seine Gründe hören lassen.

Wenn der Weltbau mit aller Ordnung und Schönheit nur eine Wirkung der ihren allgemeinen Bewegungsgesetzen überlassenen Materie ist, wenn die blinde Mechanik der Naturkräfte sich aus dem Chaos so herrlich zu entwickeln weiß und zu solcher Vollkommenheit von selber gelanget; so ist der Beweis des göttlichen Urhebers, den man aus dem Anblicke der Schönheit des Weltgebäudes ziehet, völlig entkräftet, die Natur ist sich selbst genugsam, die göttliche Regierung ist unnöthig, Epikur lebt mitten im Christenthume wieder auf, und eine unheilige Weltweisheit tritt den Glauben unter die Füsse, welcher ihr ein helles Licht darreichet, sie zu erleuchten.

Wenn ich diesen Vorwurf gegründet fände, so ist die Ueberzeugung, die ich von der Unfehlbarkeit göttlicher Wahrheiten habe, bey mir so vermögend, daß ich alles, was ihnen wiederspricht durch sie vor gnugsam widerlegt halten und verwerfen würde. Allein eben die Uebereinstimmung, die ich zwischen meinem System und der Religion antreffe, erhebet meine Zuversicht in Ansehung aller Schwierigkeiten zu einer unerschrockenen Gelassenheit.

Ich erkenne den ganzen Werth derjenigen Beweise, die man aus der Schönheit und vollkommenen Anordnung des Weltbaues zur Bestätigung eines höchstweisen Urhebers ziehet. Wenn man nicht aller Ueberzeugung muthwillig widerstrebet, so muß man so unwiedersprechlichen Gründen gewonnen geben. Allein ich behaupte: daß die Vertheidiger der Religion dadurch, daß sie sich dieser Gründe auf eine schlechte Art bedienen, den Streit mit den Naturalisten verewigen, indem sie ohne Noth denselben eine schwache Seite darbiethen.

Man ist gewohnt die Uebereinstimmungen, die Schönheit, die Zwecke, und eine vollkommene Beziehung der Mittel auf dieselbe in der Natur zu bemerken und herauszustreichen. Allein indem man die Natur von dieser Seite erhebet, so sucht man sie anderer Seits wiederum zu verringern. Diese Wohlgereimtheit, sagt man, ist ihr fremd, sie würde ihren allgemeinen Gesetzen überlassen, nichts als Unordnung zuwege bringen. Die Uebereinstimmungen zeigen eine fremde Hand, die eine von aller Regelmäßigkeit verlassene Materie in einen weisen Plan zu zwingen gewußt hat. Allein ich antworte: wenn die allgemeinen Wirkungsgesetze der Materie gleichfals eine Folge aus dem höchsten Entwurfe seyn, so können sie vermuthlich keine andere Bestimmungen haben, als die den Plan von selber zu erfüllen trachten, den die höchste Weisheit sich vorgesetzt hat; oder wenn dieses nicht ist, solte man nicht in Versuchung gerathen zu glauben, daß wenigstens die Materie und ihre allgemeine Gesetze unabhängig wären, und daß die höchstweise Gewalt, die sich ihrer so rühmlichst zu bedienen gewußt hat, zwar groß, aber doch nicht unendlich, zwar mächtig, aber doch nicht allgenugsam sey?

Der Vertheidiger der Religion besorgt: daß diejenigen Uebereinstimmungen, die sich aus einem natürlichen Hang der Materie erklären lassen, die Unabhängigkeit der Natur von der göttlichen Vorsehung beweisen dörften. Er gesteht es nicht undeutlich: daß, wenn man zu aller Ordnung des Weltbaues natürliche Gründe entdecken kan, die dieselbe aus den allgemeinsten und wesentlichen Eigenschaften der Materie zu Stande bringen können, so sey es unnöthig sich auf eine oberste Regierung zu berufen. Der Naturalist findet seine Rechnung dabey, diese Voraussetzung nicht zu bestreiten. Er treibt aber Beyspiele auf, die die Fruchtbarkeit der allgemeinen Naturgesetze an vollkommen schönen Folgen beweisen und bringt den Rechtgläubigen durch solche Gründe in Gefahr, welche in dessen Händen zu unüberwindlichen Waffen werden könten. Ich will Beyspiele anführen. Man hat schon mehrmalen es als eine der deutlichsten Proben einer gütigen Vorsorge, die vor die Menschen wacht, angeführt: daß in dem heissesten Erdstriche die Seewinde gerade zu einer solchen Zeit, da das erhitzte Erdreich am meisten ihrer Abkühlung bedarf, gleichsam gerufen über das Land streichen und es erquicken. Z. E. In der Insel Jamaica, so bald die Sonne so hoch gekommen ist, daß sie die empfindlichste Hitze auf das Erdreich wirft, gleich nach 9 Uhr Vormittags, fängt sich an aus dem Meer ein Wind zu erheben, der von allen Seiten über das Land wehet; seine Stärke nimmt nach dem Maasse zu als die Höhe der Sonne zunimmt. Um 1 Uhr Nachmittages, da es natürlicher Weise am heissesten ist, ist er am heftigsten und läßt wieder mit der Erniedrigung der Sonne allmählig nach, so daß gegen Abend eben die Stille als beim Aufgange herrschet. Ohne diese erwünschte Einrichtung würde diese Insel unbewohnbar seyn. Eben diese Wohlthat geniessen alle Küsten der Länder die im heissen Erdstriche liegen. Ihnen ist es auch am nöthigsten, weil, da sie die niedrigsten Gegenden des trockenen Landes fern, auch die größte Hitze erleiden; denn die höher im Lande befindliche Gegenden, dahin dieser Seewind nicht reichet, sind seiner auch weniger benöthigt, weil ihre höhere Lage sie in eine kühlere Luftgegend versetzet. Ist dieses nicht alles schön, sind es nicht sichtbare Zwecke, die durch klüglich angewandte Mittel bewircket worden. Allein zum Wiederspiel muß der Naturalist die natürlichen Ursachen davon in den allgemeinsten Eigenschaften der Luft antreffen ohne besondere Veranstaltungen deswegen vermuthen zu dörfen. Er bemerket mit Recht, daß diese Seewinde solche periodische Bewegungen anstellen müssen, wenn gleich kein Mensch auf solcher Insel lebete, und zwar durch keine andere Eigenschaft als die der Luft auch ohne Absicht auf diesen Zweck bloß zum Wachsthum der Pflanzen unentbehrlich vonnöthen ist, nemlich durch ihre Elasticität und Schweere. Die Hitze der Sonne hebet das Gleichgewicht der Luft auf, indem sie diejenige verdünnet die über dem Lande ist, und dadurch die kühlere Meeresluft veranlasset, sie aus ihrer Stelle zu heben und ihren Platz einzunehmen.

Was vor einen Nutzen haben nicht die Winde überhaupt zum Vortheile der Erdkugel, und was vor einen Gebrauch macht nicht der Menschen Scharfsinnigkeit aus denselben; indessen waren keine andere Einrichtungen nöthig sie hervorzubringen, als dieselbe allgemeine Beschaffenheit der Luft und Wärme, welche auch unangesehen dieser Zwecke auf der Erde befindlich seyn mußten.

Most Serene,

Most Mighty King

Most Gracious

King and Lord!

The feeling of my own unworthiness and the splendour of the throne cannot render my diffidence so faint-hearted as the grace, which the most gracious Monarch spreads over all his subjects with equal magnanimity, inspires me with hope: that the boldness to which I submit myself will not be looked upon with ungracious eyes. I herewith lay, in most humble reverence, at the feet of Your Royal Majesty one of the slightest samples of that zeal wherewith Your Majesty’s Academies are urged on, by the encouragement and the protection of their enlightened Sovereign, to emulate other nations in the sciences. How happy should I be if the present attempt might succeed in winning for his Monarch’s most high approbation those endeavours whereby the lowliest and most reverent of subjects strives unceasingly to make himself in some measure useful to the good of his fatherland. I remain, in deepest devotion,

Your Royal Majesty’s

most humble servant,

Königsberg the Author.

the 14th of March, 1755.

Preface.

I have chosen a subject which, both on the side of its inner difficulty and in respect of religion, is able to prepossess a great part of the readers from the very outset with an unfavourable prejudice. To discover the systematic connection that binds together the great members of creation in the whole extent of infinity, to derive the formation of the world-bodies themselves and the origin of their motions from the first state of nature by mechanical laws: such insights seem to overstep by far the powers of human reason. On the other side, religion threatens a solemn indictment of the presumption whereby one dares to ascribe to nature left to itself such effects wherein one rightly discerns the immediate hand of the highest Being, and it fears to meet, in the forwardness of such considerations, a plea in defence of the denier of God. I see all these difficulties well, and yet I do not lose heart. I feel the whole force of the obstacles that set themselves against me, and yet I do not despair. Upon a slight conjecture I have ventured a perilous voyage, and I already descry the promontories of new lands. Those who have the courage to carry the investigation further will set foot upon them and will have the pleasure of marking them with their own names.

I did not form the design of this undertaking before I had seen myself in safety with regard to the duties of religion. My zeal was redoubled when at every step I saw those mists disperse which behind their darkness seemed to conceal monsters, and after whose scattering the majesty of the highest Being broke forth with the liveliest splendour. Since I know these endeavours of mine to be free of all blame, I will faithfully set forth what well-meaning, or even weak, minds may find offensive in my plan, and I am ready to submit it to the severity of the orthodox areopagus with a candour that is the mark of an honest disposition. Let the advocate of faith, therefore, be the first to make his grounds heard.

If the fabric of the world, with all its order and beauty, is only an effect of matter left to its universal laws of motion, if the blind mechanism of the forces of nature knows how to unfold itself so gloriously out of chaos and attains of itself to such perfection, then the proof of the divine Author which is drawn from the sight of the beauty of the world’s edifice is wholly invalidated, nature is sufficient unto itself, the divine government is needless, Epicurus lives again in the midst of Christianity, and an unholy worldly wisdom treads underfoot the faith that holds out to it a bright light to illuminate it.

If I found this charge well grounded, the conviction I have of the infallibility of divine truths is so powerful in me that I should hold everything which contradicts them to be sufficiently refuted by them, and should reject it. But it is precisely the agreement I find between my system and religion that raises my confidence, in respect of all difficulties, to an undaunted composure.

I acknowledge the whole worth of those proofs which are drawn from the beauty and perfect arrangement of the world’s fabric in confirmation of a supremely wise Author. If one does not wantonly resist all conviction, one must yield to grounds so incontrovertible. But I maintain this: that the defenders of religion, by making a bad use of these grounds, perpetuate the quarrel with the naturalists, since they needlessly offer them a weak side.

One is accustomed to remark and to set off in nature the harmonies, the beauty, the ends, and a perfect relation of the means to them. But while nature is exalted on this side, one seeks on the other side to diminish it again. This fitness, it is said, is foreign to it; left to its universal laws, it would bring about nothing but disorder. The harmonies show a foreign hand, which has known how to force a matter forsaken by all regularity into a wise plan. But I answer: if the universal laws of the action of matter are likewise a consequence of the highest design, then they can presumably have no other determinations than those which of themselves tend to fulfil the plan that the highest wisdom has set before itself; or, if this is not so, should one not be tempted to believe that at least matter and its universal laws were independent, and that the supremely wise power which has known how to use them so laudably is indeed great, yet not infinite, indeed mighty, yet not all-sufficient?

The defender of religion is apprehensive that those harmonies which allow of being explained from a natural bent of matter might prove the independence of nature from divine providence. He confesses it not obscurely: that if for all the order of the world’s fabric one can discover natural grounds able to bring it about from the most universal and essential properties of matter, then it is needless to appeal to a supreme government. The naturalist finds it to his account not to dispute this presupposition. But he brings forward examples which prove the fruitfulness of the universal laws of nature by perfectly beautiful effects, and he endangers the orthodox believer by such grounds as in the latter’s hands might become unconquerable weapons. I will adduce examples. It has already been alleged more than once as one of the plainest samples of a benign providence watching over men: that in the hottest zone of the earth the sea-winds, precisely at such a time as the heated soil most needs their cooling, sweep over the land as if summoned and refresh it. For instance: in the island of Jamaica, as soon as the sun has risen so high that it casts the most keenly felt heat upon the soil, immediately after nine o’clock in the forenoon, a wind begins to rise out of the sea which blows from every side over the land; its strength increases in the measure in which the sun’s height increases. At one o’clock in the afternoon, when it is naturally hottest, it is most violent, and then slackens again by degrees as the sun sinks, so that towards evening the same stillness reigns as at sunrise. Without this desirable arrangement this island would be uninhabitable. This very benefit is enjoyed by all the coasts of the countries lying in the hot zone. To them it is also the most necessary, because, being the lowest regions of the dry land, they also suffer the greatest heat; for the regions situated higher up in the interior, which this sea-wind does not reach, have also less need of it, because their higher position transfers them into a cooler region of air. Is not all this beautiful, are these not visible ends, brought about by prudently applied means. Yet on the contrary the naturalist must find the natural causes of them in the most universal properties of the air, without needing to suppose particular arrangements for this purpose. He rightly observes that these sea-winds must perform such periodical motions even if no man lived upon such an island, and this by no other property than that of the air, which, even without any regard to this end, is indispensably necessary for the mere growth of plants, namely by its elasticity and its weight. The heat of the sun destroys the equilibrium of the air, in that it rarefies that which lies over the land, and thereby causes the cooler air of the sea to lift it from its place and to take up its room.

What use have the winds not in general for the advantage of the terrestrial globe, and what employment does the sagacity of men not make of them; and yet no other arrangements were needed to produce them than that same universal constitution of air and heat which had to be present upon the earth even without any regard to these ends.

Serenissimo,

Potentissimo Re

Clementissimo

Re e Signore!

Il sentimento della propria indegnità e lo splendore del trono non possono rendere la mia timidezza così pusillanime, quanto la grazia, che il munificentissimo Monarca diffonde su tutti i suoi sudditi con pari magnanimità, m’infonde speranza: che l’ardimento a cui mi sottopongo non sarà riguardato con occhi sfavorevoli. Depongo con ciò, nella più umile riverenza, ai piedi della Vostra Real Maestà uno dei più tenui saggi di quello zelo col quale le Accademie dell’Altezza Vostra sono spronate, dall’incoraggiamento e dalla protezione del loro illuminato Sovrano, all’emulazione delle altre nazioni nelle scienze. Quanto sarei felice, se al presente tentativo riuscisse di procurare il supremo compiacimento del suo Monarca a quegli sforzi con cui il più umile e riverente dei sudditi si adopera senza posa per rendersi in qualche misura utile al bene della sua patria. Rimango, nella più profonda devozione,

della Vostra Real Maestà

umilissimo servo,

Königsberg l’Autore.

il 14 marzo 1755.

Prefazione.

Ho scelto un argomento il quale, sia dal lato della sua difficoltà intrinseca, sia in riguardo alla religione, è capace di prevenire subito da principio una gran parte dei lettori con un pregiudizio sfavorevole. Scoprire il sistematico che congiunge le grandi membra della creazione nell’intera estensione dell’infinità, derivare la formazione stessa dei corpi celesti e l’origine dei loro movimenti dal primo stato della natura mediante leggi meccaniche: tali intuizioni sembrano oltrepassare di molto le forze della ragione umana. Dall’altro lato la religione minaccia una solenne accusa per la temerità con cui si osa attribuire alla natura abbandonata a sé stessa effetti nei quali si scorge a buon diritto la mano immediata dell’Essere supremo, e teme d’incontrare, nella presunzione di tali considerazioni, un’arringa difensiva del negatore di Dio. Vedo bene tutte queste difficoltà e non mi perdo tuttavia d’animo. Sento tutta la forza degli ostacoli che si oppongono, e non dispero tuttavia. Su una tenue congettura ho intrapreso un viaggio periglioso, e scorgo già i promontori di nuove terre. Coloro che avranno l’animo di proseguire la ricerca le calcheranno e avranno il piacere di contrassegnarle col proprio nome.

Non ho concepito il disegno di questa impresa prima di essermi visto al sicuro riguardo ai doveri della religione. Il mio zelo si è raddoppiato quando ho visto a ogni passo dissiparsi quelle nebbie che dietro la loro oscurità parevano celare mostri, e dopo la cui dispersione la magnificenza dell’Essere supremo è prorotta col più vivo splendore. Poiché so questi miei sforzi liberi da ogni colpa, esporrò fedelmente ciò che animi benintenzionati, o anche debòli, possono trovare di scandaloso nel mio piano, e sono pronto a sottoporlo al rigore dell’areopago ortodosso con una franchezza che è il contrassegno di una disposizione onesta. Il patrono della fede faccia dunque udire per primo le sue ragioni.

Se l’edificio del mondo, con tutto il suo ordine e la sua bellezza, non è che un effetto della materia abbandonata alle sue leggi universali del movimento, se la cieca meccanica delle forze naturali sa svolgersi dal caos in modo così magnifico e giunge da sé a tale perfezione, allora la prova dell’Autore divino, che si trae dalla vista della bellezza dell’edificio del mondo, è del tutto infirmata, la natura basta a sé stessa, il governo divino è superfluo, Epicuro rivive in mezzo al cristianesimo, e una empia sapienza mondana calpesta sotto i piedi la fede, che le porge una chiara luce per illuminarla.

Se trovassi fondata questa accusa, la convinzione che ho dell’infallibilità delle verità divine è in me tanto potente, che riterrei per esse sufficientemente confutato, e rigetterei, tutto ciò che le contraddice. Ma proprio l’accordo che trovo fra il mio sistema e la religione eleva la mia fiducia, rispetto a tutte le difficoltà, a un’imperturbabile serenità.

Riconosco tutto il valore di quelle prove che si traggono dalla bellezza e dalla perfetta disposizione dell’edificio del mondo a conferma di un Autore sommamente saggio. Se non si resiste per capriccio a ogni convinzione, si deve cedere a ragioni così incontrovertibili. Ma io affermo: che i difensori della religione, per il fatto di servirsi male di queste ragioni, eternano la contesa coi naturalisti, offrendo loro senza necessità un lato debole.

Si è soliti notare e mettere in rilievo nella natura gli accordi, la bellezza, i fini e una perfetta relazione dei mezzi ad essi. Ma mentre da questo lato si esalta la natura, dall’altro si cerca di nuovo di diminuirla. Questa convenienza, si dice, le è estranea; abbandonata alle sue leggi universali, essa non produrrebbe altro che disordine. Gli accordi mostrano una mano estranea, che ha saputo costringere in un piano sapiente una materia abbandonata da ogni regolarità. Ma io rispondo: se le leggi universali dell’agire della materia sono anch’esse una conseguenza del disegno supremo, esse non possono presumibilmente avere altre determinazioni che quelle le quali tendono da sé a compiere il piano che la somma saggezza si è proposto; oppure, se così non è, non si cadrebbe nella tentazione di credere che almeno la materia e le sue leggi universali siano indipendenti, e che la potenza sommamente saggia, la quale ha saputo servirsene così lodevolmente, sia bensì grande, ma non però infinita, bensì possente, ma non però bastante a tutto?

Il difensore della religione teme che quegli accordi, i quali si lasciano spiegare da una tendenza naturale della materia, possano provare l’indipendenza della natura dalla provvidenza divina. Egli confessa non oscuramente: che, se per tutto l’ordine dell’edificio del mondo si possono scoprire ragioni naturali capaci di produrlo dalle proprietà più universali ed essenziali della materia, allora è superfluo appellarsi a un governo supremo. Il naturalista trova suo conto a non contestare questo presupposto. Egli però adduce esempi che provano la fecondità delle leggi universali della natura con effetti perfettamente belli, e mette in pericolo il credente ortodosso con ragioni tali che nelle mani di quello potrebbero divenire armi invincibili. Voglio addurre esempi. Si è già più volte addotto come una delle prove più evidenti di una benigna provvidenza che veglia sugli uomini: che nella zona più calda della terra i venti di mare, appunto in quel tempo in cui il suolo riscaldato ha più bisogno del loro rinfrescamento, quasi chiamati spirino sopra la terra e la ristorino. Per esempio: nell’isola di Giamaica, appena il sole è salito tanto in alto da gettare sul suolo il calore più sensibile, subito dopo le nove del mattino, comincia a levarsi dal mare un vento che soffia da ogni parte sopra la terra; la sua forza cresce nella misura in cui cresce l’altezza del sole. All’una del pomeriggio, quando naturalmente il caldo è massimo, esso è più violento e torna poi a scemare gradatamente coll’abbassarsi del sole, così che verso sera regna la stessa quiete che al levare. Senza questa desiderabile disposizione quest’isola sarebbe inabitabile. Del medesimo beneficio godono tutte le coste dei paesi che stanno nella zona calda. Ad esse è anche il più necessario, perché, essendo le regioni più basse della terraferma, patiscono anche il caldo maggiore; infatti le regioni situate più in alto nell’interno del paese, dove questo vento di mare non arriva, ne hanno anche minor bisogno, perché la loro posizione più elevata le trasporta in una regione d’aria più fresca. Non è tutto ciò bello, non sono questi fini visibili, prodotti con mezzi saggiamente adoperati. Ma, per contro, il naturalista deve trovarne le cause naturali nelle proprietà più universali dell’aria, senza aver bisogno di supporre a tal fine particolari provvedimenti. Egli osserva a buon diritto che questi venti di mare devono compiere tali movimenti periodici quand’anche nessun uomo vivesse in quell’isola, e ciò per nessun’altra proprietà che quella dell’aria, la quale, anche senza mira a questo fine, è indispensabilmente necessaria al solo accrescimento delle piante, cioè per la sua elasticità e per il suo peso. Il calore del sole toglie l’equilibrio dell’aria, in quanto rarefà quella che sta sopra la terra, e induce con ciò l’aria più fresca del mare a sollevarla dal suo posto e a occuparne il luogo.

Quale utilità non hanno i venti in generale a vantaggio del globo terrestre, e quale uso non ne trae la sagacia degli uomini; e tuttavia non erano necessarie altre disposizioni per produrli che quella medesima costituzione universale dell’aria e del calore, la quale doveva trovarsi sulla terra anche senza riguardo a questi fini.

Gebt ihr es, sagt allhier der Freygeist, zu: daß, wenn man nützliche und auf Zwecke abzielende Verfassungen aus den allgemeinsten und einfachsten Naturgesetzen herleiten kan, man keine besondere Regierung einer obersten Weisheit nöthig habe: so sehet hier Beweise die euch auf eurem eigenen Geständnisse ertappen werden. Die ganze Natur, vornehmlich die unorganisirte, ist voll von solchen Beweisen, die zu erkennen geben, daß die sich selbst durch die Mechanick ihrer Kräfte bestimmende Materie eine gewisse Richtigkeit in ihren Folgen habe und den Regeln der Wohlanständigkeit ungezwungen genug thue. Wenn ein wohlgesinneter die gute Sache der Religion zu retten, diese Fähigkeit der allgemeinen Naturgesetze bestreiten will, so wird er sich selbst in Verlegenheit setzen und dem Unglauben durch eine schlechte Vertheidigung Anlaß zu triumphiren geben.

Allein laßt uns sehen, wie diese Gründe, die man in den Händen der Gegner als schädlich befürchtet, vielmehr kräftige Waffen sind sie zu bestreiten. Die nach ihren allgemeinsten Gesetzen sich bestimmende Materie bringt durch ihr natürliches Betragen, oder wenn man es so nennen will durch eine blinde Mechanick anständige Folgen hervor, die der Entwurf einer höchsten Weisheit zu seyn scheinen. Luft, Wasser, Wärme, erzeugen wenn man sie sich selbst überlassen betrachtet, Winde und Wolken, Regen, Ströme, welche die Länder befeuchten, und alle die nützliche Folgen, ohne welche die Natur traurig, öde und unfruchtbar bleiben müßte. Sie bringen aber diese Folgen nicht durch ein bloßes Ungefehr, oder durch einen Zufall der eben so leicht nachtheilig hätte ausfallen können hervor, sondern man siehet: daß sie durch ihre natürliche Gesetze eingeschrenckt sind auf keine andere als diese Weise zu wircken. Was soll man von dieser Uebereinstimmung denn gedencken. Wie wäre es wohl möglich, daß Dinge von verschiedenen Naturen in Verbindung mit einander so vortrefliche Uebereinstimmungen und Schönheiten zu bewircken trachten solten, so gar zu Zwecken solcher Dinge die sich gewißermaaßen außer dem Umfange der todten Materie befinden, nemlich zum Nutzen der Menschen und Thiere, wenn sie nicht einen gemeinschaftlichen Ursprung erkenneten, nemlich einen unendlichen Verstand, in welchem aller Dinge wesentliche Beschaffenheiten beziehend entworfen worden. Wenn ihre Naturen vor sich und unabhängig nothwendig wären, was vor ein erstaunliches Ohngefähr, oder vielmehr was vor eine Unmöglichkeit würde es nicht seyn, daß sie mit ihren natürlichen Bestrebungen sich gerade so zusammen passen solten, als eine überlegte kluge Wahl sie hätte vereinbaren können.

Nunmehro mache ich getrost die Anwendung auf mein gegenwärtiges Unterfangen. Ich nehme die Materie aller Welt in einer allgemeinen Zerstreuung an und mache aus derselben ein vollkommenes Chaos. Ich sehe nach den ausgemachten Gesetzen der Attraktion den Stoff sich bilden und durch die Zurückstoßung ihre Bewegung modificiren. Ich genieße das Vergnügen ohne Beyhülfe willkührlicher Erdichtungen, unter der Veranlassung ausgemachter Bewegungsgesetze sich ein wohlgeordnetes Ganze erzeugen zu sehen, welches demjenigen Weltsystem so ähnlich siehet das wir vor Augen haben, daß ich mich nicht entbrechen kan es für daßelbe zu halten. Diese unerwartete Auswickelung der Ordnung der Natur im Grossen wird mir anfänglich verdächtig, da sie auf so schlechten und einfachen Grunde eine so zusammengesetzte Richtigkeit gründet. Ich belehre mich endlich aus der vorher angezeigten Betrachtung: daß eine solche Auswickelung der Natur nicht etwas unerhörtes an ihr ist, sondern daß ihre wesentliche Bestrebung solche nothwendig mit sich bringet, und daß dieses das herrlichste Zeugniß ihrer Abhängigkeit von demjenigen Urwesen ist, welches so gar die Quelle der Wesen selber und ihrer ersten Wirkungsgesetze in sich hat. Diese Einsicht verdoppelt mein Zutrauen auf den Entwurf den ich gemacht habe. Die Zuversicht vermehret sich bey jeden Schritte den ich mit Fortgang weiter setze und meine Kleinmüthigkeit hört völlig auf.

Aber die Vertheidigung deines Systems, wird man sagen, ist zugleich die Vertheidigung der Meinungen des Epikurs, welche damit die grösseste Aehnlichkeit haben. Ich will nicht völlig alle Uebereinstimmung mit demselben ablehnen. Viele sind durch den Schein solcher Gründe zu Atheisten geworden, welche bey genauerer Erwegung sie von der Gewißheit des höchsten Wesens am kräftigsten hätten überzeugen können. Die Folgen die ein verkehrter Verstand aus untadelhaften Grundsätzen zieht, sind öfters sehr tadelhaft, und so waren es auch die Schlüße des Epikurs, ohnerachtet seyn Entwurf der Scharfsinnigkeit eines grossen Geistes gemäß war.

Ich werde es also nicht in Abrede seyn, daß die Theorie des Lukretz oder deßen Vorgängers des Epikurs, Leucipps, und Demokritus mit der meinigen viele Aehnlichkeit habe. Ich setze den ersten Zustand der Natur, so wie jene Weltweise, in der allgemeinen Zerstreuung des Urstoffs aller Weltkörper, oder der Atomen, wie sie bey jenen genannt werden. Epikur setzte eine Schwere, die diese elementarische Theilchen zum Sinken trieb, und dieses scheinet von der newtonischen Anziehung die ich annehme nicht sehr verschieden zu seyn; er gab ihnen auch eine gewiße Abweichung von der geradlinigten Bewegung des Falles, ob er gleich in Ansehung der Ursache derselben und ihren Folgen ungereimte Einbildungen hatte: diese Abweichung kommt einigermaassen mit der Veränderung der geradlinigten Senkung, die wir aus der Zurückstossungskraft der Theilchen herleiten, überein; endlich waren die Wirbel die aus der verwirreten Bewegung der Atomen entstanden ein Hauptstück in dem Lehrbegriffe des Leucipps und Democritus und man wird sie auch in dem unsrigen antreffen. So viel Verwandschaft mit einer Lehrverfassung, die die wahre Theorie der Gottesleugnung im Alterthum war, zieht indeßen die meinige dennoch nicht in die Gemeinschaft ihrer Irrthümer. Auch in den aller unsinnigsten Meinungen welche sich bey den Menschen haben Beyfall erwerben können, wird man jederzeit etwas wahres bemerken. Ein falscher Grundsatz, oder ein Paar unüberlegte Verbindungssätze leiten den Menschen von dem Fußsteige der Wahrheit durch unmerkliche Abwege bis in den Abgrund. Es bleibt ohnerachtet der angeführten Aehnlichkeit dennoch ein wesentlicher Unterschied zwischen der alten Cosmogonie und der gegenwärtigen um aus dieser ganz entgegengesetzte Folgen ziehen zu können.

Die angeführten Lehrer der mechanischen Erzeugung des Weltbaues leiteten alle Ordnung die sich an demselben wahrnehmen läßt aus dem ungefehren Zufalle her, der die Atomen so glücklich zusammentreffen ließ, daß sie ein wohlgeordnetes Gantze ausmachten. Epikur war gar so unverschämt, daß er verlangte, die Atomen wichen von ihrer geraden Bewegung ohne alle Ursache ab, um einander begegnen zu können. Alle insgesammt trieben diese Ungereimtheit so weit, daß sie den Ursprung aller belebten Geschöpfe eben diesem blinden Zusammenlauf beymaßen und die Vernunft wirklich aus der Unvernunft herleiteten. In meiner Lehrverfaßung hingegen finde ich die Materie an gewiße nothwendige Gesetze gebunden. Ich sehe in ihrer gänzlichen Auflösung und Zerstreuung ein schönes und ordentliches Ganze sich ganz natürlich daraus entwickeln. Es geschiehet dieses nicht durch einen Zufall und von ungefehr, sondern man bemerket daß natürliche Eigenschaften es nothwendig also mit sich bringen. Wird man hiedurch nicht bewogen zu fragen: warum muste denn die Materie gerade solche Gesetze haben, die auf Ordnung und Wohlanständigkeit abzwecken? war es wohl möglich, daß viele Dinge, deren jedes seine von dem andern unabhängige Natur hat, einander von selber gerade so bestimmen sollten, daß ein wohlgeordnetes Ganze daraus entspringe und wenn sie dieses thun, giebt es nicht einen unleugbaren Beweis von der Gemeinschaft ihres ersten Ursprungs ab, der ein allgenugsamer höchster Verstand seyn muß, in welchem die Naturen der Dinge zu vereinbarten Absichten entworfen worden?

Die Materie die der Urstoff aller Dinge ist, ist also an gewisse Gesetze gebunden, welchen sie frey überlassen nothwendig schöne Verbindungen hervorbringen muß. Sie hat keine Freyheit von diesem Plane der Vollkommenheit abzuweichen. Da sie also sich einer höchst weisen Absicht unterworfen befindet, so muß sie nothwendig in solche übereinstimmende Verhältnisse durch eine über sie herrschende erste Ursache versetzt worden seyn, und es ist ein GOtt eben deswegen, weil die Natur auch selbst im Chaos nicht anders als regelmäßig und ordentlich verfahren kan.

Ich habe so viel gute Meinung von der redlichen Gesinnung dererjenigen, die diesem Entwurfe die Ehre thun, ihn zu prüfen, daß ich mich versichert halte, die angeführte Gründe werden, wo sie noch nicht alle Besorgniß schädlicher Folgen von meinem System aufheben können, dennoch wenigstens die Lauterkeit meiner Absicht ausser Zweifel setzen. Wenn es dem ungeachtet boshafte Eiferer giebt, die es vor eine würdige Pflicht ihres heiligen Berufs halten, den unschuldigsten Meinungen schädliche Auslegungen anzuheften, so bin ich versichert, daß ihr Urtheil bey Vernünftigen gerade die entgegengesetzte Wirkung ihrer Absicht hat. Man wird mich übrigens des Rechts nicht berauben, das Cartesius, als er die Bildung der Weltkörper aus blos mechanischen Gesetzen zu erklären wagte, bey billigen Richtern jederzeit genossen hat. Ich will deswegen die Verfasser der allgemeinen Welthistorie1 anführen: „Indessen können wir nicht anders als glauben: daß der Versuch dieses Weltweisen, der sich bemühet die Bildung der Welt in gewisser Zeit aus wüster Materie durch die blosse Fortsetzung einer einmal eingedrückten Bewegung zu erklären, und solches auf einige wenige leichte und allgemeine Bewegungsgesetze gebracht, so wenig als anderer, die seit dem mit mehrerem Beyfall eben das versucht haben aus den ursprünglichen und anerschaffenen Eigenschaften der Materie zu thun, strafbar oder GOtt verkleinerlich sey, wie sich manche eingebildet haben, indem dadurch vielmehr ein höherer Begriff seiner unendlichen Weisheit verursacht wird.“

Do you grant it, says the free-thinker here: that if useful arrangements aimed at ends can be derived from the most general and simplest laws of nature, one has no need of any special government of a supreme wisdom: then behold here proofs which will catch you out upon your own confession. The whole of nature, chiefly the unorganised, is full of such proofs, which give it to be known that matter, determining itself through the mechanics of its forces, has a certain correctness in its consequences and satisfies the rules of seemliness unconstrainedly enough. If a well-meaning man, in order to rescue the good cause of religion, will dispute this capacity of the general laws of nature, he will put himself into embarrassment and, by a bad defence, give unbelief occasion to triumph.

But let us see how these grounds, which are feared as harmful in the hands of our adversaries, are rather powerful weapons for combating them. Matter, determining itself according to its most general laws, brings forth through its natural conduct, or, if one will so call it, through a blind mechanics, seemly consequences which appear to be the design of a highest wisdom. Air, water, warmth, considered as left to themselves, generate winds and clouds, rain, streams which moisten the lands, and all those useful consequences without which nature would have to remain sad, desolate and unfruitful. But they bring forth these consequences not by a mere chance, or by an accident which might just as easily have turned out disadvantageous; rather one sees that by their natural laws they are restricted to act in no other manner than this. What then is one to think of this agreement? How would it be possible that things of different natures, in combination with one another, should strive to effect such excellent agreements and beauties, and even towards the ends of such things as find themselves in a certain measure outside the compass of dead matter, namely for the use of men and animals, if they did not acknowledge a common origin, namely an infinite understanding, in which the essential constitutions of all things were designed in relation to one another. If their natures were necessary of themselves and independently, what an astonishing accident, or rather what an impossibility would it not be, that they should fit together with their natural strivings precisely as a deliberate and prudent choice could have reconciled them.

Now I confidently make the application to my present undertaking. I assume the matter of the whole world in a universal dispersion and make out of it a perfect chaos. I see, according to the established laws of attraction, the stuff shape itself and modify its motion through repulsion. I enjoy the pleasure of seeing, without the aid of arbitrary fictions, a well-ordered whole generate itself under the occasioning of established laws of motion, a whole which so resembles that world-system which we have before our eyes that I cannot refrain from taking it for the same. This unexpected unfolding of the order of nature in the great is at first suspect to me, since it grounds so composite a correctness upon so poor and simple a basis. I instruct myself at last from the consideration indicated above: that such an unfolding of nature is nothing unheard of in it, but that its essential striving necessarily brings such with it, and that this is the most glorious testimony of its dependence upon that primordial Being which has within itself even the source of the essences themselves and of their first laws of operation. This insight doubles my confidence in the design I have made. The assurance increases with every step that I set further forward, and my faint-heartedness ceases entirely.

But the defence of your system, it will be said, is at the same time the defence of the opinions of Epicurus, with which it has the greatest similarity. I will not wholly decline all agreement with the same. Many have become atheists through the appearance of such grounds as, upon closer weighing, could most powerfully have convinced them of the certainty of the highest Being. The consequences which a perverted understanding draws from unimpeachable principles are often very blameworthy, and such too were the inferences of Epicurus, notwithstanding that his design was conformable to the acuteness of a great mind.

I shall therefore not deny that the theory of Lucretius, or of his predecessor Epicurus, of Leucippus and Democritus, has much similarity with mine. I posit the first state of nature, just as those philosophers did, in the universal dispersion of the primordial stuff of all the world-bodies, or of the atoms, as they are called by them. Epicurus posited a gravity which drove these elementary particles to sink, and this seems not to be very different from the Newtonian attraction which I assume; he also gave them a certain deviation from the rectilinear motion of fall, although in respect of its cause and its consequences he had absurd imaginings: this deviation agrees in some measure with the alteration of the rectilinear sinking, which we derive from the repulsive force of the particles; finally, the vortices which arose out of the confused motion of the atoms were a principal piece in the doctrine of Leucippus and Democritus, and one will meet with them in ours as well. So much kinship with a doctrinal system which was the true theory of the denial of God in antiquity does not, however, draw mine into the community of its errors. Even in the most senseless opinions which have been able to win applause among men, one will at all times notice something true. A false principle, or a couple of ill-considered connecting propositions, lead man from the footpath of truth by imperceptible by-ways into the abyss. There remains, notwithstanding the similarity adduced, an essential difference between the ancient cosmogony and the present one, such that from this one quite opposite consequences can be drawn.

The aforesaid teachers of the mechanical generation of the world-edifice derived all the order which lets itself be perceived in it from blind chance, which let the atoms meet together so happily that they made up a well-ordered whole. Epicurus was even so shameless as to require that the atoms deviate from their straight motion without any cause whatever, in order to be able to encounter one another. All of them together pushed this absurdity so far that they ascribed the origin of all animate creatures to this same blind concourse and actually derived reason from unreason. In my doctrinal system, on the contrary, I find matter bound to certain necessary laws. I see, in its complete dissolution and dispersion, a beautiful and orderly whole develop itself quite naturally therefrom. This happens not through an accident and by chance, but one notices that natural properties necessarily bring it thus with them. Is one not moved hereby to ask: why then must matter have precisely such laws as aim at order and seemliness? was it indeed possible that many things, each of which has its nature independent of the other, should of themselves determine one another precisely so that a well-ordered whole should spring therefrom, and if they do this, does it not yield an undeniable proof of the community of their first origin, which must be an all-sufficient highest understanding, in which the natures of things were designed for concerted purposes?

Matter, which is the primordial stuff of all things, is therefore bound to certain laws, according to which, left free to itself, it must necessarily bring forth beautiful combinations. It has no freedom to deviate from this plan of perfection. Since therefore it finds itself subjected to a most wise intention, it must necessarily have been set into such harmonious relations by a first cause ruling over it, and there is a GOD for this very reason, because nature, even in chaos, cannot proceed otherwise than regularly and orderly.

I have so good an opinion of the honest disposition of those who do this design the honour of examining it, that I hold myself assured that the grounds adduced will, where they cannot yet remove every apprehension of harmful consequences from my system, at the least place the purity of my intention beyond doubt. If nevertheless there are malicious zealots who hold it a worthy duty of their holy calling to fasten harmful interpretations upon the most innocent opinions, then I am assured that their judgement has among reasonable men precisely the opposite effect to their intention. For the rest, I shall not be robbed of the right which Descartes, when he ventured to explain the formation of the world-bodies from merely mechanical laws, has at all times enjoyed with equitable judges. I will therefore adduce the authors of the Universal History1: “In the meantime we cannot but believe: that the attempt of this philosopher, who has striven to explain the formation of the world in a certain time out of desolate matter through the mere continuation of a motion once impressed, and has brought such under a few easy and general laws of motion, is as little punishable or belittling to GOD as that of others who have since, with more applause, attempted the very same thing from the original and created properties of matter, as many have imagined, since thereby rather a higher conception of his infinite wisdom is occasioned.”

Voi lo concedete, dice qui il libero pensatore: che, quando si possono derivare dalle leggi naturali più universali e più semplici disposizioni utili e volte a fini, non si ha bisogno di alcun governo particolare di una suprema saggezza: ebbene, eccovi prove che vi cogliranno sulla vostra stessa confessione. L’intera natura, e in primo luogo quella inorganica, è piena di prove siffatte, le quali danno a conoscere che la materia, determinandosi da sé per la meccanica delle proprie forze, ha una certa correttezza nei suoi effetti e soddisfa senza sforzo alle regole della convenienza. Se un benintenzionato, per salvare la buona causa della religione, volesse contestare questa capacità delle leggi universali della natura, egli metterebbe sé stesso nell’imbarazzo e darebbe all’incredulità, con una cattiva difesa, occasione di trionfare.

Ma vediamo piuttosto come queste ragioni, che si temono nocive nelle mani degli avversari, siano invece armi potenti per combatterli. La materia, determinandosi secondo le sue leggi più universali, produce col suo comportamento naturale, o, se così si vuol chiamare, per una cieca meccanica, effetti convenienti che sembrano essere il disegno di una suprema saggezza. Aria, acqua, calore, se li si considera abbandonati a sé stessi, generano venti e nuvole, piogge, fiumi che irrigano le terre, e tutti quegli effetti utili senza i quali la natura dovrebbe restare triste, deserta e infeconda. Ma essi non producono tali effetti per un mero caso fortuito, o per un accidente che avrebbe potuto riuscire altrettanto facilmente nocivo; si vede invece che sono ristretti dalle loro leggi naturali ad agire in nessun altro modo che in questo. Che cosa si deve dunque pensare di questo accordo. Come sarebbe mai possibile che cose di nature diverse, in connessione l’una con l’altra, tendessero a produrre accordi e bellezze così eccellenti, e perfino a fini di cose che si trovano in certo modo fuori dell’ambito della materia morta, cioè a vantaggio degli uomini e degli animali, se non riconoscessero un’origine comune, cioè un intelletto infinito nel quale le proprietà essenziali di tutte le cose furono progettate in reciproca relazione. Se le loro nature fossero necessarie per sé e indipendentemente, quale sorprendente caso fortuito, o piuttosto quale impossibilità non sarebbe, che esse, coi loro naturali sforzi, si accordassero l’una con l’altra proprio come avrebbe potuto conciliarle una scelta ponderata e saggia.

Ora faccio con fiducia l’applicazione al mio presente tentativo. Assumo la materia di tutto il mondo in una dispersione universale e ne faccio un caos perfetto. Vedo, secondo le accertate leggi dell’attrazione, la materia formarsi, e il suo movimento modificarsi per la repulsione. Godo il piacere di veder nascere, senza il soccorso di finzioni arbitrarie, sotto l’impulso di accertate leggi del movimento, un tutto bene ordinato, il quale somiglia tanto a quel sistema del mondo che abbiamo dinanzi agli occhi, che non posso trattenermi dal ritenerlo il medesimo. Questo inatteso sviluppo dell’ordine della natura nel grande mi diviene in principio sospetto, poiché fonda su un fondamento così povero e semplice una correttezza così composta. Mi ammaestro infine dalla considerazione sopra esposta: che un tale sviluppo della natura non è in essa cosa inaudita, ma che il suo sforzo essenziale lo porta con sé necessariamente, e che questa è la più magnifica testimonianza della sua dipendenza da quell’Essere originario, il quale ha in sé perfino la sorgente delle essenze stesse e delle loro prime leggi d’azione. Questa intuizione raddoppia la mia fiducia nel disegno che ho tracciato. La sicurezza si accresce a ogni passo che avanzando faccio più oltre, e la mia pusillanimità cessa del tutto.

Ma la difesa del tuo sistema, si dirà, è al tempo stesso la difesa delle opinioni di Epicuro, che hanno con esso la massima somiglianza. Non voglio ricusare del tutto ogni accordo con esse. Molti sono divenuti atei per l’apparenza di ragioni tali che, a più esatta considerazione, li avrebbero potuti convincere nel modo più efficace della certezza dell’Essere supremo. Le conseguenze che un intelletto perverso trae da princìpi irreprensibili sono spesso molto riprensibili, e tali furono anche le inferenze di Epicuro, quantunque il suo disegno fosse conforme alla sagacia di un grande ingegno.

Non negherò dunque che la teoria di Lucrezio, o del suo predecessore Epicuro, di Leucippo e di Democrito abbia molta somiglianza con la mia. Pongo il primo stato della natura, come quei filosofi, nella dispersione universale della materia originaria di tutti i corpi celesti, ossia degli atomi, come essi la chiamano. Epicuro poneva una gravità che spingeva a discendere queste particelle elementari, e ciò non sembra molto diverso dall’attrazione newtoniana che io assumo; egli attribuiva loro anche una certa deviazione dal movimento rettilineo della caduta, sebbene avesse, riguardo alla causa di essa e ai suoi effetti, immaginazioni assurde: questa deviazione concorda in qualche misura con la modificazione della discesa rettilinea che noi deriviamo dalla forza repulsiva delle particelle; infine i vortici, nati dal movimento confuso degli atomi, erano un capo principale nella dottrina di Leucippo e di Democrito, e li si troverà anche nella nostra. Tanta parentela con un sistema dottrinale che fu nell’antichità la vera teoria della negazione di Dio non trascina tuttavia il mio nella comunione dei suoi errori. Anche nelle opinioni più insensate che abbiano potuto guadagnarsi il consenso degli uomini si noterà sempre qualcosa di vero. Un falso principio, o un paio di proposizioni di collegamento inconsiderate, conducono l’uomo dal sentiero della verità, per traviamenti insensibili, fino all’abisso. Nonostante la somiglianza addotta, rimane pur sempre una differenza essenziale fra l’antica cosmogonia e la presente, tale da poter trarre da questa conseguenze del tutto opposte.

I maestri addotti della generazione meccanica dell’edificio del mondo derivavano ogni ordine che in esso si lascia percepire dal caso fortuito, il quale faceva incontrare gli atomi così felicemente che essi componessero un tutto bene ordinato. Epicuro fu perfino così sfrontato da pretendere che gli atomi deviassero dal loro movimento rettilineo senza alcuna causa, per poter incontrarsi gli uni con gli altri. Tutti insieme spinsero questa assurdità così lontano, che attribuirono a questo medesimo cieco concorso l’origine di tutte le creature viventi e derivarono realmente la ragione dall’irrazionalità. Nel mio sistema dottrinale, al contrario, trovo la materia legata a certe leggi necessarie. Vedo, nella sua completa dissoluzione e dispersione, svolgersi da essa in modo del tutto naturale un tutto bello e ordinato. Ciò non avviene per un accidente e per caso fortuito, ma si osserva che proprietà naturali lo portano con sé necessariamente. Non si è indotti da ciò a domandare: perché dunque la materia dovette avere precisamente leggi tali, che mirano all’ordine e alla convenienza? era mai possibile che molte cose, ciascuna delle quali ha la sua natura indipendente dall’altra, si determinassero da sé reciprocamente proprio in modo che ne scaturisse un tutto bene ordinato, e, se lo fanno, non si dà con ciò una prova innegabile della comunanza della loro prima origine, la quale deve essere un intelletto supremo bastante a tutto, nel quale le nature delle cose furono progettate a fini concordanti?

La materia, che è la sostanza originaria di tutte le cose, è dunque legata a certe leggi, alle quali abbandonata liberamente deve necessariamente produrre belle connessioni. Essa non ha libertà di deviare da questo piano della perfezione. Poiché dunque si trova sottoposta a un’intenzione sommamente saggia, essa deve necessariamente essere stata posta in tali rapporti concordanti da una causa prima che signoreggia su di essa; e vi è un DIO proprio per questo, perché la natura, anche nel caos medesimo, non può procedere altrimenti che regolarmente e ordinatamente.

Ho tanto buona opinione dell’onesta disposizione di coloro che fanno a questo disegno l’onore di esaminarlo, che mi tengo sicuro: le ragioni addotte, dove non potessero ancora togliere ogni preoccupazione di conseguenze nocive dal mio sistema, porranno almeno fuor di dubbio la purezza della mia intenzione. Se nondimeno vi sono zelanti maligni, i quali tengono per degno dovere della loro santa vocazione appiccare alle opinioni più innocenti interpretazioni nocive, sono sicuro che il loro giudizio avrà, presso le persone ragionevoli, esattamente l’effetto opposto alla loro intenzione. Del resto non mi si vorrà privare di quel diritto che Cartesio, quando osò spiegare la formazione dei corpi celesti da leggi puramente meccaniche, ha sempre goduto presso giudici equi. Voglio perciò addurre gli autori della storia universale del mondo1: «Intanto non possiamo non credere che il tentativo di questo filosofo, il quale si è adoperato a spiegare la formazione del mondo in un certo tempo da materia informe mediante la sola continuazione di un movimento una volta impresso, e ha ridotto ciò a poche facili e universali leggi del movimento, non sia — non più di quello di altri che dopo di lui, con maggiore approvazione, hanno tentato la medesima cosa a partire dalle proprietà originarie e concreate della materia — punibile o derogatorio a DIO, come alcuni si sono immaginati, poiché con esso si genera anzi un concetto più alto della sua infinita saggezza.»

Ich habe die Schwierigkeiten, die von Seiten der Religion meine Sätze zu bedrohen schienen hinweg zu räumen gesucht. Es giebt einige nicht geringere in Ansehung der Sache selber. Wenn es gleich wahr ist, wird man sagen, daß GOtt in die Kräfte der Natur eine geheime Kunst gelegt hat, sich aus dem Chaos von selber zu einer vollkommenen Weltverfassung auszubilden, wird der Verstand des Menschen, der bey den gemeinsten Gegenständen so blöd ist, in so grossem Vorwurfe die verborgene Eigenschaften zu erforschen vermögend seyn. Ein solches Unterfangen heißt eben so viel als wenn man sagte: Gebt mir nur Materie, ich will euch eine Welt daraus bauen. Kan dich die Schwäche deiner Einsichten, die an den geringsten Dingen, welche deinen Sinnen täglich und in der Nähe vorkommen, zu schanden wird, nicht lehren: daß es vergeblich sey, das Unermeßliche und das was in der Natur vorging ehe noch eine Welt war, zu entdecken. Ich vernichte diese Schwierigkeit, indem deutlich zeige, daß eben diese Untersuchung unter allen, die in der Naturlehre aufgeworfen werden können diejenige sey, in welcher man am leichtesten und sichersten bis zum Ursprunge gelangen kan. Eben so wie unter allen Aufgaben der Naturforschung keine mit mehr Richtigkeit und Gewisheit aufgelöset worden, als die wahre Verfassung des Weltbaues im Grossen, die Gesetze der Bewegungen und das innere Triebwerk der Umläufe aller Planeten; als worinn die Newtonische Weltweisheit solche Einsichten gewähren kan, dergleichen man sonst in keinem Theile der Weltweisheit antrift; eben also, behaupte ich, sey unter allen Naturdingen, deren erste Ursache man nachforschet, der Ursprung des Weltsystems und die Erzeugung der Himmelskörper, samt den Ursachen ihrer Bewegungen, dasjenige, was man am ersten gründlich und zuverläßig einzusehen hoffen darf. Die Ursache hievon ist leicht zu ersehen. Die Himmelskörper sind runde Massen, also von der einfachsten Bildung, die ein Körper, dessen Ursprung man sucht, nur immer haben kan. Ihre Bewegungen sind gleichfals unvermischt. Sie sind nichts als eine freye Fortsetzung eines einmal eingedrückten Schwunges, welcher, mit der Attraktion des Körpers im Mittelpunkte verbunden, kreisförmigt wird. Ueberdem ist der Raum, darinn sie sich bewegen, leer, die Zwischenweiten, die sie von einander absondern, ganz ungemein groß und also alles sowohl zur unverwirrten Bewegung, als auch deutlichen Bemerkung derselben auf das deutlichste aus einander gesetzt. Mich dünkt, man könne hier in gewissem Verstande ohne Vermessenheit sagen: Gebet mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen! das ist, gebet mir Materie, ich will euch zeigen, wie eine Welt daraus entstehen soll. Denn wenn Materie vorhanden ist, welche mit einer wesentlichen Attraktionskraft begabt ist, so ist es nicht schweer diejenigen Ursachen zu bestimmen, die zu der Einrichtung des Weltsystems im Großen betrachtet, haben beytragen können. Man weiß was dazu gehöret, daß ein Körper eine Kugelrunde Figur erlange, man begreift was erfordert wird, daß frey schwebende Kugeln eine kreisförmige Bewegung um den Mittelpunkt anstellen gegen den sie gezogen werden. Die Stellung der Kreise gegeneinander, die Uebereinstimmung der Richtung, die Eccentricität, alles kan auf die einfachsten mechanischen Ursachen gebracht werden, und man darf mit Zuversicht hoffen sie zu entdecken, weil sie auf die leichtesten und deutlichsten Gründe gesetzt werden können. Kan man aber wohl von den geringsten Pflanzen oder Inseckt sich solcher Vortheile rühmen? Ist man in Stande zu sagen: Gebt mir Materie, ich will euch zeigen wie eine Raupe erzeuget werden könne? Bleibt man hier nicht bey dem ersten Schritte, aus Unwissenheit der wahren innern Beschaffenheit des Objects und der Verwickelung der in demselben vorhandenen Mannigfaltigkeit, stecken? Man darf es sich also nicht befremden lassen, wenn ich mich unterstehe zu sagen: daß eher die Bildung aller Himmelskörper, die Ursach ihrer Bewegungen, kurz, der Ursprung der ganzen gegenwärtigen Verfassung des Weltbaues, werde können eingesehen werden, ehe die Erzeugung eines einzigen Krauts oder einer Raupe, aus mechanischen Gründen, deutlich und vollständig kund werden wird.

Dieses sind die Ursachen, worauf ich meine Zuversicht gründe, daß der physische Theil der Weltwissenschaft künftighin noch wohl eben die Vollkommenheit zu hoffen habe, zu der Newton die mathematische Hälfte derselben erhoben hat. Es sind nächst den Gesetzen, nach welchen der Weltbau, in der Verfaßung darinn er ist, bestehet, vielleicht keine anderen in der ganzen Naturforschung solcher mathematischen Bestimmungen fähig, als diejenigen, nach welchen er entstanden ist, und ohne Zweifel würde die Hand eines versuchten Meßkünstlers hier nicht unfruchtbare Felder bearbeiten.

Nachdem ich den Vorwurf meiner Betrachtung einer günstigen Aufnahme zu empfehlen mir habe angelegen seyn lassen; so wird man mir erlauben, mich wegen der Art, nach der ich ihn abgehandelt habe, kürzlich zu erklären. Der erste Theil gehet mit einem neuen System des Weltgebäudes im Großen um. Herrn Wright von Durham, deßen Abhandlung ich aus den Hamburgischen freyen Urtheilen vom Jahr 1751. habe kennen lernen, hat mir zuerst Anlaß gegeben, die Fixsterne nicht als ein ohne sichtbare Ordnung zerstreutes Gewimmel, sondern als ein System anzusehen, welches mit einem planetischen die größte Aehnlichkeit hat, so daß, gleichwie in diesem die Planeten sich einer gemeinschaftlichen Fläche sehr nahe befinden, also auch die Fixsterne sich in ihren Lagen auf eine gewisse Fläche, die durch den ganzen Himmel muß gezogen gedacht werden, so nahe als möglich beziehen und durch ihre dichteste Häufung zu derselben denjenigen lichten Streif darstellen, welcher die Milchstrasse genannt wird. Ich habe mich vergewissert, daß, weil diese von unzehligen Sonnen erleuchtete Zone sehr genau die Richtung eines größten Zirkels hat, unsere Sonne sich dieser grossen Beziehungsfläche gleichfals sehr nahe befinden müsse. Indem ich den Ursachen dieser Bestimmung nachgegangen bin, habe ich sehr wahrscheinlich zu seyn befunden: daß die sogenannten Fixsterne, oder feste Sterne, wohl eigentlich langsam bewegte Wandelsterne einer höhern Ordnung seyn könten. Zur Bestätigung deßen, was man an seinem Orte von diesem Gedanken antreffen wird, will ich allhier nur eine Stelle aus einer Schrift des Herrn Bradley von der Bewegung der Fixsterne anführen. „Wenn man aus dem Erfolg der Vergleichung unserer besten jetzigen Beobachtungen, mit denen welche vor diesem mit einem erträglichen Grade der Richtigkeit angestellet worden, ein Urtheil fällen will, so erhellet: daß einige Fixsterne wirklich ihren Stand gegen einander verändert haben, und zwar so, daß man siehet, daß dieses nicht irgend von einer Bewegung in unserm Planetengebäude herrühret, sondern daß es bloß einer Bewegung der Sterne selber zugeschrieben werden kan. Der Arktur giebt einen starken Beweis hievon an die Hand. Denn wenn man desselben gegenwärtige Declination mit seinem Orte, wie derselbe so wohl von Ticho als auch von Flammsteed ist bestimmt worden, vergleicht, so wird man finden: daß der Unterschied grösser ist als man ihn von der Ungewißheit ihrer Beobachtungen herzurühren vermuthen kan. Man hat Ursache zu vermuthen: daß auch andere Exempel von gleicher Beschaffenheit unter der großen Anzahl der sichtbaren Sterne vorkommen müssen, weil ihre Lagen gegeneinander durch mancherley Ursachen können verändert werden. Denn wenn man sich vorstellt, daß unser eigenes Sonnengebäude seinen Ort in Ansehung des Weltraums verändert; so wird dieses nach Verlauf einiger Zeit eine scheinbare Veränderung der Winkelentfernungen der Fixsterne verursachen. Und weil dieses in solchem Falle in die Oerter der nächsten Sterne einen grösseren Einfluß haben würde, als in die Oerter dererjenigen, welche weit entfernet sind, so würden ihre Lagen sich zu verändern scheinen, obgleich die Sterne selbst wirklich unbeweglich blieben. Und wenn im Gegentheil unser eigen Planetengebäude stille steht und einige Sterne wirklich eine Bewegung haben; so wird dieses gleichfalls ihre scheinbare Lage verändern, und zwar um destomehr, je näher sie bey uns sind, oder je mehr die Richtung der Bewegung so beschaffen ist, daß sie von uns kan wahrgenommen werden. Da nun also die Lagen der Sterne von so mancherley Ursachen können verändert werden, indem man die erstaunlichen Entfernungen, in welchen ganz gewiß einige gelegen sind, betrachtet; so werden wohl die Beobachtungen vieler Menschenalter nöthig seyn, die Gesetze der scheinbaren Veränderungen, auch eines einzigen Sternes, zu bestimmen. Viel schweerer muß es also noch seyn, die Gesetze für alle die merkwürdigsten Sterne festzusetzen.“

Ich kan die Grenzen nicht genau bestimmen, die zwischen dem System des Herrn Wright und dem meinigen anzutreffen seyn, und in welchen Stücken ich seinen Entwurf bloß nachgeahmet, oder weiter ausgeführt habe. Indessen bothen sich mir nach der Hand annehmungswürdige Gründe dar, es auf der einen Seite beträchtlich zu erweitern. Ich betrachtete die Art neblichter Sterne, deren Herr von Maupertuis in der Abhandlung von der Figur der Gestirne2 gedenket, und die die Figur von mehr oder weniger offenen Ellipsen vorstellen, und versicherte mich leicht, daß sie nichts anders als eine Häufung vieler Fixsterne seyn können. Die jederzeit abgemessene Rundung dieser Figuren belehrte mich, daß hier ein unbegreiflich zahlreiches Sternenheer, und zwar um einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt, müste geordnet seyn, weil sonst ihre freye Stellungen gegen einander, wohl irreguläre Gestalten, aber nicht abgemessene Figuren vorstellen würden. Ich sahe auch ein: daß sie in dem System, darinn sie sich vereinigt befinden, vornemlich auf eine Fläche beschränkt seyn müßten, weil sie nicht zirkelrunde, sondern elliptische Figuren abbilden, und daß sie wegen ihres blassen Lichts unbegreiflich weit von uns abstehen. Was ich aus diesen Analogien geschlossen habe wird die Abhandlung selber der Untersuchung des vorurtheilfreyen Lesers darlegen.

I have sought to clear away the difficulties which seemed to threaten my propositions on the side of religion. There are some no less considerable in respect of the matter itself. Even if it be true, it will be said, that GOD has laid into the forces of nature a secret art of forming itself of itself out of chaos into a perfect world-constitution, will the understanding of man, which is so dull with the commonest objects, be capable of exploring the hidden properties in so great a subject? Such an undertaking amounts to as much as if one said: Only give me matter, and I will build you a world out of it. Cannot the weakness of your insights, which is put to shame by the least things that come daily and close before your senses, teach you: that it is vain to discover the immeasurable and that which went on in nature before ever a world was. I annihilate this difficulty by showing clearly that this very investigation is, among all those that can be raised in natural science, that in which one can most easily and most securely reach back to the origin. Just as among all the problems of natural inquiry none has been resolved with more correctness and certainty than the true constitution of the world-edifice in the great, the laws of the motions and the inner mechanism of the revolutions of all the planets — wherein the Newtonian philosophy can afford such insights as one otherwise meets with in no part of philosophy; even so, I maintain, among all natural things whose first cause one investigates, the origin of the world-system and the generation of the heavenly bodies, together with the causes of their motions, is that which one may first hope to see into thoroughly and reliably. The cause of this is easy to perceive. The heavenly bodies are round masses, and thus of the simplest formation that a body whose origin one seeks can ever have. Their motions are likewise unmixed. They are nothing but a free continuation of an impetus once impressed, which, combined with the attraction of the body at the centre, becomes circular. Moreover the space in which they move is empty, the intervals which separate them from one another are quite uncommonly great, and thus everything is set apart in the most distinct manner, as much for undisturbed motion as for the clear observation of it. It seems to me that one may here in a certain sense say without presumption: Give me matter, and I will build a world out of it! that is, give me matter, and I will show you how a world is to arise therefrom. For if matter is at hand which is endowed with an essential force of attraction, it is not difficult to determine those causes which, considered with regard to the arrangement of the world-system in the great, can have contributed to it. One knows what belongs to a body’s attaining a spherically round figure; one comprehends what is required for freely suspended spheres to set up a circular motion about the centre towards which they are drawn. The position of the circles with respect to one another, the agreement of direction, the eccentricity, all can be brought back to the simplest mechanical causes, and one may with confidence hope to discover them, because they can be set upon the easiest and most distinct grounds. But can one boast of such advantages with regard to the least plant or insect? Is one in a position to say: Give me matter, and I will show you how a caterpillar can be generated? Does one not here stick fast at the first step, out of ignorance of the true inner constitution of the object and of the intricacy of the manifold present within it? One must therefore not let oneself be astonished if I make bold to say: that the formation of all the heavenly bodies, the cause of their motions, in short, the origin of the whole present constitution of the world-edifice, will be able to be seen into sooner than the generation of a single herb or of a caterpillar will become distinctly and completely known from mechanical grounds.

These are the causes upon which I ground my confidence that the physical part of the science of the world may henceforth still hope for that very perfection to which Newton has raised the mathematical half of it. Next to the laws according to which the world-edifice subsists in the constitution in which it is, there are perhaps no others in the whole of natural inquiry capable of such mathematical determinations as those according to which it has arisen, and without doubt the hand of a practised geometer would here not be working unfruitful fields.

After I have made it my concern to commend the subject of my consideration to a favourable reception, I shall be permitted to explain myself briefly concerning the manner in which I have treated it. The first part deals with a new system of the world-edifice in the great. Mr Wright of Durham, whose treatise I came to know from the Hamburgische freie Urteile of the year 1751, first gave me occasion to regard the fixed stars not as a swarm scattered without visible order, but as a system which has the greatest similarity with a planetary one, so that, just as in the latter the planets find themselves very near to a common plane, so also the fixed stars are related in their positions as nearly as possible to a certain plane which must be thought as drawn through the whole heaven, and by their densest accumulation towards it present that luminous streak which is called the Milky Way. I have assured myself that, because this zone illuminated by countless suns has very exactly the direction of a greatest circle, our sun must find itself likewise very near to this great plane of relation. In pursuing the causes of this determination, I have found it very probable: that the so-called fixed stars, or firm stars, might well properly be slowly moving wandering stars of a higher order. In confirmation of what will be met with in its own place concerning this thought, I will here adduce only a passage from a writing of Mr Bradley on the motion of the fixed stars. “If from the result of the comparison of our best present observations with those which were formerly made with a tolerable degree of correctness one will pass a judgement, then it appears: that some fixed stars have really altered their station with respect to one another, and indeed in such a way that one sees that this does not arise from any motion in our planetary edifice, but that it can be ascribed merely to a motion of the stars themselves. Arcturus furnishes a strong proof of this. For if one compares its present declination with its place as this was determined both by Tycho and by Flamsteed, one will find: that the difference is greater than one can suppose to arise from the uncertainty of their observations. One has cause to suppose: that other examples of the like constitution must also occur among the great number of the visible stars, because their positions with respect to one another can be altered by manifold causes. For if one represents to oneself that our own solar edifice alters its place in respect of the space of the world, then, after the lapse of some time, this will cause an apparent alteration of the angular distances of the fixed stars. And because in such a case this would have a greater influence upon the places of the nearest stars than upon the places of those which are far distant, their positions would seem to alter, although the stars themselves really remained immovable. And if, on the contrary, our own planetary edifice stands still and some stars really have a motion, then this will likewise alter their apparent position, and indeed so much the more, the nearer they are to us, or the more the direction of the motion is so constituted that it can be perceived by us. Since then the positions of the stars can be altered by so manifold causes, when one considers the astonishing distances at which some are quite certainly situated, the observations of many generations of men will surely be needed to determine the laws of the apparent alterations even of a single star. Much more difficult must it then be to establish the laws for all the most remarkable stars.”

I cannot exactly determine the boundaries which are to be met with between Mr Wright’s system and mine, and in which pieces I have merely imitated his design or have carried it further. Meanwhile there afterwards offered themselves to me grounds worthy of acceptance for considerably extending it on one side. I considered that kind of nebulous stars of which Mr de Maupertuis makes mention in the treatise on the figure of the stars2, and which present the figure of more or less open ellipses, and I easily assured myself that they can be nothing else than an accumulation of many fixed stars. The ever measured roundness of these figures instructed me that here an inconceivably numerous host of stars must be ordered, and indeed about a common centre, because otherwise their free positions with respect to one another would present irregular shapes, but not measured figures. I also saw: that in the system in which they find themselves united they must be principally confined to a plane, because they depict not circular but elliptical figures, and that on account of their pale light they stand inconceivably far from us. What I have concluded from these analogies the treatise itself will lay before the examination of the unprejudiced reader.

Ho cercato di rimuovere le difficoltà che dal lato della religione parevano minacciare le mie proposizioni. Ve ne sono alcune non minori riguardo alla cosa stessa. Anche se è vero, si dirà, che DIO ha posto nelle forze della natura un’arte segreta di formarsi da sé, a partire dal caos, in una perfetta costituzione del mondo, sarà l’intelletto dell’uomo, che è così ottuso presso gli oggetti più comuni, capace di indagare le proprietà nascoste in un soggetto così grande? Una tale impresa vale quanto se si dicesse: Datemi soltanto materia, e io ve ne edificherò un mondo. Non può la debolezza delle tue conoscenze, che va a vergogna dinanzi alle cose minime che si presentano ogni giorno e da vicino ai tuoi sensi, insegnarti: che è vano scoprire l’incommensurabile e ciò che avvenne nella natura prima ancora che un mondo fosse. Io annullo questa difficoltà mostrando chiaramente che proprio questa indagine è, fra tutte quelle che si possono sollevare nella dottrina della natura, quella in cui si può giungere più facilmente e più sicuramente fino all’origine. Come fra tutti i problemi della ricerca naturale nessuno è stato risolto con maggiore esattezza e certezza della vera costituzione dell’edificio del mondo in grande, delle leggi dei moti e dell’intimo congegno delle rivoluzioni di tutti i pianeti — in ciò la filosofia newtoniana può concedere conoscenze quali non se ne incontrano in nessun’altra parte della filosofia; così appunto, io sostengo, fra tutte le cose naturali di cui si ricerca la causa prima, l’origine del sistema del mondo e la generazione dei corpi celesti, insieme alle cause dei loro moti, è ciò che per primo si può sperare di comprendere a fondo e con sicurezza. La causa di ciò è facile da scorgere. I corpi celesti sono masse rotonde, dunque della più semplice formazione che un corpo, di cui si cerchi l’origine, possa mai avere. I loro moti sono parimenti non mescolati. Non sono altro che la libera continuazione di uno slancio una volta impresso, il quale, congiunto con l’attrazione del corpo nel punto centrale, diviene circolare. Inoltre lo spazio in cui si muovono è vuoto, le distanze che li separano l’uno dall’altro sono straordinariamente grandi, e così tutto è disposto nel modo più distinto, tanto per il moto non confuso quanto per la chiara osservazione di esso. Mi sembra che qui si possa, in un certo senso, dire senza tracotanza: Datemi materia, e io ne edificherò un mondo! cioè, datemi materia, e io vi mostrerò come un mondo debba sorgerne. Poiché se è data materia dotata di una essenziale forza di attrazione, non è difficile determinare quelle cause che, considerate rispetto all’ordinamento del sistema del mondo in grande, hanno potuto contribuirvi. Si sa che cosa occorra perché un corpo consegua una figura sferica rotonda, si comprende che cosa si richieda perché sfere liberamente sospese istituiscano un moto circolare attorno al punto centrale verso cui sono attratte. La posizione dei circoli l’uno rispetto all’altro, l’accordo della direzione, l’eccentricità, tutto può essere ricondotto alle più semplici cause meccaniche, e si può con fiducia sperare di scoprirle, perché possono essere poste sopra i fondamenti più agevoli e distinti. Ma ci si può forse vantare di simili vantaggi riguardo alla più piccola pianta o al più piccolo insetto? Si è in grado di dire: Datemi materia, e io vi mostrerò come possa essere generato un bruco? Non si resta qui fermi al primo passo, per ignoranza della vera intima costituzione dell’oggetto e dell’intrico del molteplice in esso presente? Non ci si deve dunque meravigliare se ardisco dire: che sarà possibile comprendere la formazione di tutti i corpi celesti, la causa dei loro moti, in breve, l’origine dell’intera presente costituzione dell’edificio del mondo, prima che la generazione di una sola erba o di un bruco divenga, per ragioni meccaniche, distintamente e compiutamente nota.

Queste sono le cause su cui fondo la mia fiducia che la parte fisica della scienza del mondo possa in avvenire ancora sperare proprio quella perfezione a cui Newton ha innalzato la metà matematica di essa. Accanto alle leggi secondo cui l’edificio del mondo sussiste nella costituzione in cui è, non ve ne sono forse altre in tutta la ricerca naturale capaci di simili determinazioni matematiche quanto quelle secondo cui esso è sorto, e senza dubbio la mano di un provetto geometra non lavorerebbe qui campi infecondi.

Dopo essermi preso cura di raccomandare a una favorevole accoglienza l’oggetto della mia considerazione, mi si permetterà di spiegarmi brevemente intorno al modo in cui l’ho trattato. La prima parte si occupa di un nuovo sistema dell’edificio del mondo in grande. Il signor Wright di Durham, il cui trattato ho conosciuto dagli Hamburgische freie Urteile dell’anno 1751, mi ha dato per primo occasione di considerare le stelle fisse non come un formicolio disperso senza ordine visibile, ma come un sistema che ha la massima somiglianza con uno planetario, cosicché, come in questo i pianeti si trovano molto prossimi a una superficie comune, così anche le stelle fisse si riferiscono nelle loro posizioni, quanto più possibile, a una certa superficie che si deve pensare tracciata attraverso tutto il cielo, e col loro più fitto accumularsi verso di essa presentano quella striscia luminosa che è chiamata Via Lattea. Mi sono accertato che, poiché questa zona illuminata da innumerevoli soli ha assai esattamente la direzione di un circolo massimo, anche il nostro sole deve trovarsi molto prossimo a questa grande superficie di riferimento. Seguendo le cause di questa determinazione, ho trovato assai probabile: che le cosiddette stelle fisse, o stelle ferme, potrebbero propriamente essere astri erranti di un ordine superiore, mossi lentamente. A conferma di ciò che al suo luogo si troverà intorno a questo pensiero, voglio qui addurre soltanto un passo da uno scritto del signor Bradley sul moto delle stelle fisse. «Se dall’esito del confronto delle nostre migliori osservazioni odierne con quelle che furono fatte in passato con un grado tollerabile di esattezza si vuol pronunciare un giudizio, ne risulta: che alcune stelle fisse hanno realmente mutato la loro posizione le une rispetto alle altre, e in modo tale che si vede che ciò non deriva da un qualche moto nel nostro edificio planetario, ma che può essere attribuito unicamente a un moto delle stelle stesse. Arturo ne offre una prova valida. Poiché se si confronta la sua presente declinazione col suo luogo, quale fu determinato tanto da Ticho quanto da Flammsteed, si troverà: che la differenza è maggiore di quanto si possa supporre derivi dall’incertezza delle loro osservazioni. Si ha ragione di supporre: che anche altri esempi della stessa natura debbano presentarsi fra il gran numero delle stelle visibili, perché le loro posizioni reciproche possono essere mutate da molteplici cause. Poiché se ci si rappresenta che il nostro proprio edificio solare muti il suo luogo rispetto allo spazio del mondo, ciò, trascorso qualche tempo, cagionerà un’apparente variazione delle distanze angolari delle stelle fisse. E poiché in tal caso ciò avrebbe un influsso maggiore sui luoghi delle stelle più vicine che sui luoghi di quelle che sono lontanissime, le loro posizioni sembrerebbero mutare, benché le stelle stesse rimanessero realmente immobili. E se, al contrario, il nostro proprio edificio planetario sta fermo e alcune stelle hanno realmente un moto, anche questo muterà del pari la loro posizione apparente, e tanto più quanto più esse ci sono vicine, ovvero quanto più la direzione del moto è tale da poter essere da noi percepita. Poiché dunque le posizioni delle stelle possono essere mutate da così molteplici cause, se si considerano le stupefacenti distanze alle quali con tutta certezza alcune sono poste, occorreranno bene le osservazioni di molte generazioni umane per determinare le leggi delle apparenti variazioni anche di una sola stella. Molto più difficile dev’essere dunque stabilire le leggi per tutte le stelle più notevoli.»

Non posso determinare esattamente i confini che si trovano fra il sistema del signor Wright e il mio, né in quali parti io abbia semplicemente imitato il suo disegno, o l’abbia condotto più oltre. Frattanto mi si offrirono in seguito ragioni degne di essere accolte per ampliarlo notevolmente da un lato. Considerai quella specie di stelle nebulose di cui il signor di Maupertuis fa menzione nel trattato sulla figura degli astri2, e che presentano la figura di ellissi più o meno aperte, e mi accertai facilmente che esse non possono essere altro che un accumulo di molte stelle fisse. La sempre misurata rotondità di queste figure mi istruì che qui dovesse essere ordinata una schiera di stelle incomprensibilmente numerosa, e precisamente attorno a un punto centrale comune, poiché altrimenti le loro libere posizioni reciproche presenterebbero bensì forme irregolari, ma non figure misurate. Vidi anche: che nel sistema in cui si trovano unite esse devono essere principalmente ristrette a una superficie, perché raffigurano non figure circolari, ma ellittiche, e che a causa della loro luce pallida distano da noi incomprensibilmente. Ciò che ho concluso da queste analogie il trattato stesso lo esporrà all’esame del lettore libero da pregiudizi.

In dem zweiten Theile, der den eigentlichsten Vorwurf dieser Abhandlung in sich enthält, suche ich die Verfassung des Weltbaues aus dem einfachsten Zustande der Natur bloß durch mechanische Gesetze zu entwickeln. Wenn ich mich unterstehen darf denenjenigen, die sich über die Kühnheit dieses Unternehmens entrüsten, bey der Prüfung womit sie meine Gedanken beehren, eine gewisse Ordnung vorzuschlagen, so wollte ich bitten das achte Hauptstück zuerst durchzulesen, welches, wie ich hoffe, ihre Beurtheilung zu einer richtigen Einsicht vorbereiten kan. Wenn ich indessen den gneigten Leser zur Prüfung meiner Meinungen einlade, so besorge ich mit Recht, daß, da Hypothesen von dieser Art gemeiniglich nicht in viel besserem Ansehen, als philosophische Träume stehen, es eine saure Gefälligkeit vor einen Leser ist, sich zu einer sorgfältigen Untersuchung von selbst erdachten Geschichten der Natur zu entschliessen und dem Verfasser durch alle die Wendungen, dadurch er den Schwierigkeiten, die ihm aufstossen, ausweichet, geduldig zu folgen, um vielleicht am Ende, wie die Zuschauer des londonschen Marktschreiers3, seine eigne Leichtgläubigkeit zu belachen. Indessen getraue ich mir zu versprechen: daß, wenn der Leser durch das vorgeschlagene Vorbereitungs-Hauptstück hoffentlich wird überredet worden seyn, auf so wahrscheinliche Vermuthungen doch ein solches physisches Abentheuer zu wagen, er auf dem Fortgange des Weges nicht so viel krumme Abwege und unwegsame Hindernisse, als er vielleicht anfänglich besorgt, antreffen werde.

Ich habe mich in der That mit grössester Behutsamkeit aller willkürlichen Erdichtungen entschlagen. Ich habe, nachdem ich die Welt in das einfachste Chaos versetzt, keine andere Kräfte als die Anziehungs- und Zurückstossungskraft zur Entwickelung der grossen Ordnung der Natur angewandt, zwey Kräfte, welche beyde gleich gewiß, gleich einfach und zugleich gleich ursprünglich und allgemein sind. Beyde sind aus der Newtonischen Weltweisheit entlehnet. Die erstere ist ein nunmehro ausser zweifelgesetztes Naturgesetz. Die zweyte, welcher vielleicht die Naturwissenschaft des Newton nicht so viel Deutlichkeit als die erstere gewähren kan, nehme ich hier nur in demjenigen Verstande an, da sie niemand in Abrede ist, nemlich bey der feinsten Auflösung der Materie, wie z. E. bey den Dünsten. Aus diesen so einfachen Gründen habe ich auf eine ungekünstelte Art, ohne andere Folgen zu ersinnen, als diejenigen, worauf die Aufmerksamkeit des Lesers ganz von selber verfallen muß, das folgende System hergeleitet.

Man erlaube mir schlüßlich wegen der Gültigkeit und des angeblichen Werthes derjenigen Sätze, die in der folgenden Theorie vorkommen werden und wornach ich sie vor billigen Richter geprüft zu werden wünsche, eine kurze Erklärung zu thun. Man beurtheilt billig den Verfasser nach demjenigen Stempel, den er auf seine Waare druckt; daher hoffe ich, man werde in den verschiedenen Theilen dieser Abhandlung keine strengere Verantwortung meiner Meinungen fordern, als nach Maasgebung des Werths, den ich von ihnen selber ausgebe. Ueberhaupt kan die größte geometrische Schärfe und mathematische Unfehlbarkeit niemals von einer Abhandlung dieser Art verlangt werden. Wenn das System auf Analogien und Uebereinstimmungen, nach den Regeln der Glaubwürdigkeit und einer richtigen Denkungsart, gegründet ist; so hat es allen Forderungen seines Objects genug gethan. Diesen Grad der Tüchtigkeit meine ich in einigen Stücken dieser Abhandlung, als in der Theorie der Fixsternensystemen, in der Hypothese von der Beschaffenheit der neblichten Sterne, in dem allgemeinen Entwurfe von der mechanischen Erzeugungsart des Weltbaues, in der Theorie von dem Saturnusringe und einigen andern erreicht zu haben. Etwas minder Ueberzeugung werden einige besondere Theile der Ausführung gewähren, wie z. E. die Bestimmung der Verhältnisse der Eccentricität, die Vergleichung der Massen der Planeten, die mancherley Abweichungen der Cometen, und einige andere.

Wenn ich daher in dem siebenten Hauptstück, durch die Fruchtbarkeit des Systems und die Annehmlichkeit des größten und wunderwürdigsten Gegenstandes, den man sich nur denken kan, angelocket, zwar stets an dem Leitfaden der Analogie und einer vernünftigen Glaubwürdigkeit; doch mit einiger Kühnheit die Folgen des Lehrgebäudes so weit als möglich fortsetze; wenn ich das Unendliche der ganzen Schöpfung, die Bildung neuer Welten und den Untergang der alten, den unbeschränkten Raum des Chaos der Einbildungskraft darstelle; so hoffe ich, man werde der reizenden Annehmlichkeit des Objects und dem Vergnügen, welches man hat, die Uebereinstimmungen einer Theorie in ihrer grössesten Ausdehnung zu sehen, so viel Nachsicht vergönnen, sie nicht nach der größten geometrischen Strenge, die ohnedem bey dieser Art der Betrachtungen nicht statt hat, zu beurtheilen. Eben dieser Billigkeit versehe ich mich in Ansehung des dritten Theiles. Man wird indessen allemal etwas mehr wie bloß willkührliches, obgleich jederzeit etwas weniger als ungezweifeltes, in selbigen antreffen.

1 1. Theil §. 88.

2 Weil ich den angeführten Traktat nicht bey der Hand habe, so will ich daß dazu gehörige aus der Anführung der Ouvrages diverses de Msr. de Maupertuis in den Actis Erud. 1745. hier einrücken. Das erste Phänomenon sind diejenige lichte Stellen am Himmel, welche neblichte Sterne genannt, und vor einen Haufen kleiner Fixsterne gehalten werden. Allein die Astronomen haben durch vortreffliche Ferngläser sie nur als grosse länglichtrunde Plätzchen, die etwas lichter als der übrige Theil des Himmels wären, befunden. Hugen hat dergleichen etwas zuerst im Orion angetroffen; Halley gedenket in den Anglical. Trans. sechs solcher Plätzchen: 1. im Schwerdt des Orions, 2. im Schützen, 3. im Centaurus, 4. vor dem rechten Fuße des Antinous, 5. im Herkules, 6. im Gürtel der Andromeda. Wenn diese durch ein reflectirendes Seherohr von 8 Fuß betrachtet werden, so siehet man, daß nur der vierte Theil derselben vor einen Haufen Sterne könne gehalten werden; die übrige haben nur weißlichte Plätzchen vorgestellt, ohne erheblichen Unterschied, ausser daß eines mehr der Cirkelrundung beykommt, ein anderes aber länglichter ist. Es scheinet auch, daß bey dem ersten die durch das Seherohr sichtbaren kleinen Sternchen seinen weißlichten Schimmer nicht verursachen können. Halley glaubt: „daß man aus diesen Erscheinungen dasjenige erklären könne, was man im Anfang der Mosaischen Schöpfungsgeschichte antrift, nemlich daß das Licht eher als die Sonne erschaffen sey. Derham vergleicht sie Oeffnungen, dadurch eine andere unermeßliche Gegend und vielleicht der Feuerhimmel durchscheine. Er meynet, er habe bemerken können, daß die Sterne, die neben diesen Plätzchen gesehen werden, uns viel näher wären, als diese lichte Stellen. Diesen fügt der Verfasser ein Verzeichniß der neblichten Sterne aus dem Hevelius bey. Er hält diese Erscheinungen für grosse lichte, Massen, die durch eine gewaltige Umwälzung abgeplattet worden wären. Die Materie, daraus sie bestehen, wenn sie eine gleichleuchtende Kraft mit den übrigen Sternen hätte, würde von ungeheurer Grösse seyn müssen, damit sie, aus einem viel grösseren Abstande, als der Sterne ihrer ist, gesehen, dennoch dem Fernglase unter merklicher Gestalt und Grösse erscheinen können. Wenn sie aber an Grösse den übrigen Fixsternen ohngefehr gleich kämen, müsten sie uns nicht allein ungleich viel näher seyn, sondern zugleich ein viel schwächeres Licht haben: weil sie bey solcher Nähe und scheinbarer Grösse doch einen so blassen Schimmer an sich zeigen. Es würde also der Mühe verlohnen, ihre Parallaxe, wofern sie eine haben, zu entdecken. Denn diejenigen, welche sie ihnen absprechen, schliessen vielleicht von einigen auf alle. Die Sternchen, die man mitten auf diesen Plätzchen antrift, wie in dem Orion (oder noch schöner, in dem vor dem rechten Fusse des Antinous, welcher nicht anders aussiehet als ein Fixstern, der mit einem Nebel umgeben ist) würden wofern sie uns naher wären, entweder nach Art der Projection auf denselben gesehen, oder schienen durch jene Massen, gleich als durch die Schweife der Cometen, durch.“

3 siehe Gellerts Fabel: Hans Nord.

Erster Theil

Kurzer Abriß der nöthigsten Grundbegriffe der Newtonischen Weltwissenschaft1 die zu dem Verstande des nachfolgenden erfordert werden.

Sechs Planeten, davon drey Begleiter haben, Merkur, Venus, die Erde mit ihrem Monde, Mars, Jupiter mit vier und Saturn mit fünf Trabanten, die um die Sonne als den Mittelpunkt Kreise beschreiben, nebst den Cometen, die es von allen Seiten her und in sehr langen Kreisen thun, machen ein System aus, welches man das System der Sonnen oder auch den planetischen Weltbau nennt. Die Bewegung aller dieser Körper, weil sie kreisförmig und in sich selbst zurückkehrend ist, setzt zwey Kräfte voraus, welche bey einer jeglichen Art des Lehrbegriffs gleich nothwendig sind, nemlich eine schiessende Kraft, dadurch sie in jedem Punkte ihres krumlienigten Laufes die gerade Richtung fortsetzen, und sich ins Unendliche entfernen würden, wenn nicht eine andere Kraft, welche es auch immer seyn mag, sie beständig nöthigte diese zu verlassen und in einem krummen Gleise zu laufen, der die Sonne als den Mittelpunkt umfasset. Diese zweyte Kraft, wie die Geometrie selber es ungezweifelt ausmacht, zielt allenthalben zu der Sonne hin und wird daher die sinkende, die Centripetalkraft, oder auch die Gravität genennet.

In the second part, which contains within it the most proper subject of this treatise, I seek to develop the constitution of the world-edifice out of the simplest state of nature merely by mechanical laws. If I may make bold to propose a certain order to those who are indignant at the boldness of this undertaking, in the examination wherewith they honour my thoughts, I would beg them to read through the eighth chapter first, which, as I hope, can prepare their judgement for a correct insight. If meanwhile I invite the kindly reader to the examination of my opinions, I rightly apprehend that, since hypotheses of this kind commonly stand in no much better repute than philosophical dreams, it is a sour favour for a reader to resolve upon a careful investigation of self-devised histories of nature and to follow the author patiently through all the turns whereby he evades the difficulties that meet him, only perhaps at the end, like the spectators of the London mountebank3, to laugh at his own credulity. Meanwhile I venture to promise: that if the reader shall, as I hope, have been persuaded by the proposed preparatory chapter to risk such a physical adventure upon conjectures so probable, he will not meet, in the continuation of the way, with so many crooked by-paths and impassable obstacles as he perhaps at first apprehended.

I have in fact with the greatest circumspection dispensed with all arbitrary fictions. After I had set the world into the simplest chaos, I employed for the development of the great order of nature no other forces than the force of attraction and that of repulsion, two forces which are both equally certain, equally simple, and at the same time equally original and universal. Both are borrowed from the Newtonian philosophy. The first is a law of nature now placed beyond doubt. The second, to which the natural science of Newton can perhaps not afford so much distinctness as to the first, I here assume only in that sense in which nobody denies it, namely with the finest dissolution of matter, as for example with vapours. From these grounds, so simple, I have derived the following system in an unartificial manner, without devising other consequences than those upon which the attention of the reader must fall quite of itself.

Let me finally be allowed to make a brief declaration concerning the validity and the alleged worth of those propositions which will occur in the following theory, and according to which I wish them to be examined before equitable judges. One equitably judges the author according to that stamp which he impresses upon his ware; hence I hope that in the different parts of this treatise no stricter accounting for my opinions will be demanded than in proportion to the worth which I myself give out for them. In general the greatest geometrical rigour and mathematical infallibility can never be required of a treatise of this kind. If the system is founded upon analogies and agreements, according to the rules of credibility and of a correct way of thinking, then it has satisfied all the demands of its object. This degree of soundness I believe to have attained in some pieces of this treatise, as in the theory of the systems of fixed stars, in the hypothesis concerning the constitution of the nebulous stars, in the general design of the mechanical manner of generation of the world-edifice, in the theory of the ring of Saturn, and some others. Somewhat less conviction will be afforded by some particular parts of the execution, as for example the determination of the relations of the eccentricity, the comparison of the masses of the planets, the manifold deviations of the comets, and some others.

If therefore in the seventh chapter, allured by the fruitfulness of the system and the agreeableness of the greatest and most wonderful object that one can think, and though always upon the guiding thread of analogy and of a rational credibility, I yet with some boldness carry the consequences of the doctrinal edifice as far as possible; if I present to the imagination the infinity of the whole creation, the formation of new worlds and the passing away of the old, the unbounded space of chaos: then I hope that so much indulgence will be granted to the charming agreeableness of the object, and to the pleasure which one has in seeing the agreements of a theory in its greatest extension, that it will not be judged according to the greatest geometrical strictness, which in any case has no place with this kind of consideration. This same equity I expect in respect of the third part. One will nevertheless at all times meet with something more than merely arbitrary in it, although always with something less than indubitable.

1 Part I, § 88.

2 Because I do not have the treatise cited at hand, I will here insert what belongs to it from the notice of the Ouvrages diverses de Msr. de Maupertuis in the Acta Erud. 1745. The first phenomenon is those luminous places in the heaven which are called nebulous stars and are held to be a heap of small fixed stars. But astronomers have, through excellent telescopes, found them to be only large oblong-round patches, somewhat brighter than the rest of the heaven. Huygens first met with something of the kind in Orion; Halley mentions in the Anglical. Trans. six such patches: 1. in the sword of Orion, 2. in Sagittarius, 3. in Centaurus, 4. before the right foot of Antinous, 5. in Hercules, 6. in the girdle of Andromeda. When these are considered through a reflecting telescope of 8 feet, one sees that only the fourth part of them can be held to be a heap of stars; the rest have presented only whitish patches, without considerable difference, save that one comes nearer to circular roundness, while another is more oblong. It also appears that with the first the little stars visible through the telescope cannot cause its whitish shimmer. Halley believes: “that from these appearances one can explain that which one meets with at the beginning of the Mosaic history of creation, namely that light was created before the sun. Derham compares them to openings through which another immeasurable region, and perhaps the heaven of fire, shines through. He is of opinion that he has been able to notice that the stars which are seen beside these patches were much nearer to us than these luminous places. To these the author adds a catalogue of the nebulous stars from Hevelius. He holds these appearances to be great luminous masses which have been flattened by a violent rotation. The matter of which they consist, if it had a light-giving power equal to that of the other stars, would have to be of monstrous magnitude, in order that, seen from a much greater distance than that of the stars, it might nevertheless appear to the telescope under a noticeable shape and size. But if in magnitude they came about equal to the other fixed stars, they would have to be not only incomparably nearer to us, but at the same time to have a much weaker light: because at such nearness and apparent magnitude they yet show so pale a shimmer about them. It would therefore be worth the trouble to discover their parallax, in so far as they have one. For those who deny it to them conclude perhaps from some to all. The little stars which one meets with in the middle of these patches, as in Orion (or still more beautifully in that before the right foot of Antinous, which looks no otherwise than a fixed star surrounded by a nebula), would, if they were nearer to us, either be seen upon them after the manner of a projection, or would shine through those masses, just as through the tails of comets.”

3 see Gellert’s fable: Hans Nord.

First Part

Brief outline of the most necessary fundamental concepts of the Newtonian science of the world1 which are required for the understanding of what follows.

Six planets, three of which have companions — Mercury, Venus, the Earth with its Moon, Mars, Jupiter with four and Saturn with five satellites — which describe circles about the sun as their centre, together with the comets, which do so from all sides and in very long circles, make up a system which one calls the system of the sun, or also the planetary world-edifice. The motion of all these bodies, because it is circular and returns into itself, presupposes two forces which are equally necessary upon every kind of doctrine, namely a projectile force whereby at every point of their curvilinear course they would continue the straight direction and would remove themselves to infinity, if another force, whatever it may be, did not constantly compel them to forsake this and to run in a curved track which encompasses the sun as its centre. This second force, as geometry itself makes out beyond doubt, aims everywhere towards the sun, and is therefore called the sinking force, the centripetal force, or also gravity.

Nella seconda parte, che contiene in sé l’oggetto più proprio di questo trattato, cerco di sviluppare la costituzione dell’edificio del mondo a partire dal più semplice stato della natura, per mezzo di sole leggi meccaniche. Se posso ardire di proporre un certo ordine a coloro che si sdegnano dell’audacia di questa impresa, nell’esame con cui onorano i miei pensieri, vorrei pregarli di leggere per primo l’ottavo capitolo, il quale, come spero, può preparare il loro giudizio a una retta comprensione. Se frattanto invito il benevolo lettore all’esame delle mie opinioni, temo a ragione che, poiché le ipotesi di questa specie non godono comunemente di molto miglior considerazione dei sogni filosofici, sia un’aspra compiacenza per un lettore risolversi a un’accurata indagine di storie della natura escogitate da altri, e seguire pazientemente l’autore attraverso tutti i giri con cui egli schiva le difficoltà che gli si presentano, per poi forse alla fine, come gli spettatori del ciarlatano londinese3, ridere della propria credulità. Frattanto mi arrischio a promettere: che, se il lettore sarà stato persuaso, come spero, dal capitolo preparatorio proposto, ad arrischiare una simile avventura fisica sopra congetture così probabili, egli non incontrerà, nel proseguimento del cammino, tanti tortuosi traviamenti e ostacoli impraticabili quanti forse dapprima temeva.

Mi sono in verità astenuto con la massima cautela da ogni finzione arbitraria. Dopo aver posto il mondo nel più semplice caos, non ho impiegato per lo sviluppo del grande ordine della natura altre forze che la forza di attrazione e quella di repulsione, due forze che sono entrambe egualmente certe, egualmente semplici e insieme egualmente originarie e universali. Entrambe sono tolte in prestito dalla filosofia newtoniana. La prima è ormai una legge di natura posta fuori di dubbio. La seconda, alla quale forse la scienza naturale di Newton non può concedere altrettanta chiarezza quanta alla prima, la assumo qui soltanto in quel senso in cui nessuno la nega, cioè presso la più fine risoluzione della materia, come per esempio presso i vapori. Da questi fondamenti così semplici ho derivato in modo non artificioso il sistema seguente, senza escogitare altre conseguenze che quelle sulle quali l’attenzione del lettore deve cadere da sé.

Mi si permetta infine di fare una breve dichiarazione riguardo alla validità e al presunto valore di quelle proposizioni che ricorreranno nella teoria seguente, e secondo il quale desidero che esse siano esaminate da giudici equi. Si giudica equamente l’autore secondo quel marchio ch’egli imprime sulla propria merce; perciò spero che nelle diverse parti di questo trattato non si esigerà delle mie opinioni una responsabilità più severa di quanto comporti il valore che io stesso dichiaro per esse. In generale il massimo rigore geometrico e l’infallibilità matematica non possono mai essere richiesti a un trattato di questa specie. Se il sistema è fondato su analogie e concordanze, secondo le regole della credibilità e di una retta maniera di pensare, esso ha soddisfatto a tutte le esigenze del suo oggetto. Questo grado di solidità credo di averlo raggiunto in alcune parti di questo trattato, come nella teoria dei sistemi di stelle fisse, nell’ipotesi sulla natura delle stelle nebulose, nel disegno generale del modo meccanico di generazione dell’edificio del mondo, nella teoria dell’anello di Saturno e in alcune altre. Qualcosa di meno convincente offriranno alcune parti particolari dell’esecuzione, come per esempio la determinazione dei rapporti dell’eccentricità, il confronto delle masse dei pianeti, le molteplici deviazioni delle comete, e alcune altre.

Se dunque nel settimo capitolo, attirato dalla fecondità del sistema e dall’amenità del più grande e mirabile oggetto che si possa pensare, pur restando sempre sul filo conduttore dell’analogia e di una ragionevole credibilità, io spingo tuttavia con una certa audacia le conseguenze dell’edificio dottrinale il più lontano possibile; se presento all’immaginazione l’infinità dell’intera creazione, la formazione di nuovi mondi e il tramonto degli antichi, lo spazio illimitato del caos: spero allora che si concederà tanta indulgenza all’attraente amenità dell’oggetto e al piacere che si prova nel vedere le concordanze di una teoria nella sua massima estensione, da non giudicarla secondo il massimo rigore geometrico, il quale del resto non ha luogo in questa specie di considerazioni. Della medesima equità mi riprometto rispetto alla terza parte. Vi si incontrerà tuttavia sempre qualcosa di più che di semplicemente arbitrario, benché sempre qualcosa di meno che di indubitabile.

1 Parte I, § 88.

2 Poiché non ho sottomano il trattato citato, voglio qui inserire ciò che vi appartiene, tratto dalla recensione degli Ouvrages diverses de Msr. de Maupertuis negli Acta Erud. 1745. Il primo fenomeno sono quei luoghi luminosi del cielo che si chiamano stelle nebulose e che si tengono per un ammasso di piccole stelle fisse. Ma gli astronomi, mediante eccellenti cannocchiali, le hanno trovate soltanto come grandi macchie oblunghe e tondeggianti, alquanto più luminose del resto del cielo. Huygens ne incontrò per primo qualcosa di simile in Orione; Halley menziona nelle Anglical. Trans. sei di tali macchie: 1. nella spada di Orione, 2. nel Sagittario, 3. nel Centauro, 4. davanti al piede destro di Antinoo, 5. in Ercole, 6. nella cintura di Andromeda. Quando queste vengono osservate con un telescopio riflettente di 8 piedi, si vede che solo la quarta parte di esse può essere tenuta per un ammasso di stelle; le rimanenti hanno presentato soltanto macchiette biancastre, senza differenza notevole, salvo che l’una si accosta di più alla rotondità circolare, mentre l’altra è più oblunga. Sembra anche che presso la prima le piccole stelle visibili col cannocchiale non possano causarne il biancastro barlume. Halley crede: «che da queste apparenze si possa spiegare ciò che si trova al principio della storia mosaica della creazione, cioè che la luce sia stata creata prima del sole. Derham le paragona ad aperture attraverso le quali traluca un’altra regione incommensurabile e forse il cielo di fuoco. Egli ritiene di aver potuto osservare che le stelle che si vedono accanto a queste macchie sarebbero a noi molto più vicine di questi luoghi luminosi. A ciò l’autore aggiunge un catalogo delle stelle nebulose tratto da Hevelius. Egli tiene queste apparenze per grandi masse luminose che sarebbero state appiattite da una violenta rotazione. La materia di cui constano, se avesse una forza luminosa uguale a quella delle altre stelle, dovrebbe essere di grandezza smisurata, affinché, vista da una distanza molto maggiore di quella delle stelle, potesse nondimeno apparire al cannocchiale sotto una figura e una grandezza notevoli. Se però in grandezza fossero press’a poco uguali alle altre stelle fisse, dovrebbero non solo esserci incomparabilmente più vicine, ma insieme avere una luce molto più debole: poiché, a tale vicinanza e apparente grandezza, mostrano pur tuttavia un barlume così pallido. Varrebbe dunque la pena di scoprirne la parallasse, ove ne abbiano una. Poiché coloro che gliela negano concludono forse da alcune a tutte. Le piccole stelle che si incontrano in mezzo a queste macchie, come in Orione (o ancor più bellamente in quella davanti al piede destro di Antinoo, che non appare altrimenti che come una stella fissa circondata da una nebbia), qualora ci fossero più vicine, sarebbero o viste su di esse a modo di proiezione, oppure traspaierebbero attraverso quelle masse, come attraverso le code delle comete.»

3 vedi la favola di Gellert: Hans Nord.

Parte prima

Breve compendio dei concetti fondamentali più necessari della scienza newtoniana del mondo1, che si richiedono per l’intelligenza di quanto segue.

Sei pianeti, tre dei quali hanno accompagnatori — Mercurio, Venere, la Terra con la sua Luna, Marte, Giove con quattro e Saturno con cinque satelliti — i quali descrivono circoli attorno al sole come punto centrale, insieme alle comete, che lo fanno da tutti i lati e in circoli assai lunghi, costituiscono un sistema che si chiama il sistema del sole, ovvero anche l’edificio planetario del mondo. Il moto di tutti questi corpi, essendo circolare e ritornante in sé stesso, presuppone due forze che sono egualmente necessarie presso ogni specie di dottrina, cioè una forza proiettiva, per la quale essi in ogni punto del loro corso curvilineo proseguirebbero la direzione retta e si allontanerebbero all’infinito, se un’altra forza, quale che essa sia, non li costringesse costantemente ad abbandonarla e a correre lungo una traiettoria curva che abbraccia il sole come punto centrale. Questa seconda forza, come la geometria stessa stabilisce indubitabilmente, tende ovunque verso il sole, ed è perciò chiamata la forza discendente, la forza centripeta, o anche la gravità.

Wenn die Kreise der Himmelskörper genaue Cirkel wären, so würde die allereinfachste Zergliederung der Zusammensetzung krumlienigter Bewegungen zeigen: daß ein anhaltender Trieb gegen den Mittelpunkt dazu erfordert werde; allein obgleich sie an allen Planeten sowohl als Cometen Ellipsen sind, in deren gemeinschaftlichem Brennpunkte sich die Sonne befindet, so thut doch die höhere Geometrie mit Hülfe der Keplerischen Analogie, (nach welcher der Radius Vector, oder die von dem Planeten zur Sonne gezogene Linie, stets solche Räume von der elliptischen Bahn abschneidet, die den Zeiten proportionirt seyn,) gleichfals mit untrieglicher Gewisheit dar: daß eine Kraft den Planet in dem ganzen Kreislaufe gegen den Mittelpunkt der Sonne unabläßig treiben müße. Diese Senkungskraft, die durch den ganzen Raum des Planetensystems herschet und zu der Sonne hinzielet, ist also ein ausgemachtes Phänomenon der Natur, und eben so zuverläßig ist auch das Gesetze erwiesen, nach welchem sich diese Kraft von dem Mittelpunkte in die ferne Weiten erstrecket. Sie nimmt immer umgekehrt ab, wie die Quadrate der Entfernungen von demselben zunehmen. Diese Regel fließt auf eine eben so untriegliche Art aus der Zeit die die Planeten in verschiedenen Entfernungen zu ihren Umläufen gebrauchen. Diese Zeiten sind immer wie die Quadratwurzel aus den Cubis ihrer mitlern Entfernungen von der Sonne, woraus hergeleitet wird: daß die Kraft, die diese Himmelskörper zu dem Mittelpunkte ihrer Umwälzung treibt, in umgekehrtem Verhältnisse der Quadrate des Abstandes abnehmen müsse.

Eben dasselbe Gesetz was unter den Planeten herrscht, in so fern sie um die Sonne laufen, findet sich auch bey den kleinen Systemen, nemlich denen, die die um ihre Hauptplaneten bewegte Monden ausmachen. Ihre Umlaufszeiten sind eben so gegen die Entfernungen proportionirt, und setzen eben dasselbe Verhältniß der Senkungskraft gegen den Planeten fest, als dasjenige ist, dem dieser zu der Sonne hin unterworfen ist. Alles dieses ist aus der untrieglichsten Geometrie, vermittelst unstrittiger Beobachtungen, auf immer ausser Wiederspruch gesetzt. Hiezu kommt noch die Idee, daß diese Senkungskraft eben derselbe Antrieb sey, der auf der Oberfläche des Planeten die Schweere genannt wird, und der von diesem sich stufenweise nach dem angeführten Gesetze mit den Entfernungen vermindert. Dieses ersiehet man aus der Vergleichung der Quantität der Schweere auf der Oberfläche der Erde mit der Kraft, die den Mond zum Mittelpunkte seines Kreises hintreibt, welche gegen einander eben so wie die Attraktion in dem ganzen Weltgebäude, nemlich im umgekehrten Verhältniß des Quadrats der Entfernungen ist. Dies ist die Ursache, warum man oftgemeldete Centralkraft auch die Gravität nennet.

Weil es überdem auch im höchsten Grade wahrscheinlich ist: daß, wenn eine Wirkung nur in Gegenwart und nach Proportion der Annäherung zu einem gewissen Körper geschiehet, die Richtung derselben auch aufs genaueste auf diesen Körper beziehend ist, zu glauben sey, dieser Körper sey, auf was für Art es auch wolle, die Ursache derselben; so hat man um deswillen Grund genug zu haben vermeynet, diese allgemeine Senkung der Planeten gegen die Sonne, einer Anziehungskraft der letztern zuzuschreiben, und dieses Vermögen der Anziehung allen Himmelskörpern überhaupt beyzulegen.

Wenn ein Körper also diesem Antriebe der ihn zum Sinken gegen die Sonne oder irgend einen Planeten treibt, frey überlassen wird; so wird er in stets beschleunigter Bewegung zu ihm niederfallen und in kurzem sich mit desselben Masse vereinigen. Wenn er aber einen Stoß nach der Seite hin bekommen hat; so wird er, wenn dieser nicht so kräftig ist, dem Drucke des Sinkens genau das Gleichgewicht zu leisten, sich in einer gebogenen Bewegung zu dem Centralkörper hinein senken, und wenn der Schwung, der ihm eingedruckt worden, wenigstens so stark gewesen, ihn, ehe er die Oberfläche desselben berührt, von der senkrechten Linie um die halbe Dicke des Körpers im Mittelpunkte zu entfernen, so wird er nicht dessen Oberfläche berühren, sondern, nachdem er sich dichte um ihn geschwungen hat, durch die vom Falle erlangte Geschwindigkeit sich wieder so hoch erheben, als er gefallen war, um in beständiger Kreisbewegung um ihn seinen Umlauf fortzusetzen.

Der Unterschied zwischen den Laufkreisen der Cometen und Planeten bestehet also in der Abwiegung der Seitenbewegung gegen den Druck, der sie zum Fallen treibt; welche zwey Kräfte je mehr sie der Gleichheit nahe kommen, desto ähnlicher wird der Kreis der Cirkelfigur, und je ungleicher sie seyn, je schwächer die schiessende Kraft in Ansehung der Centralkraft ist, desto länglichter ist der Kreis, oder wie man es nennt, desto eccentrischer ist er, weil der Himmelskörper in einem Theile seiner Bahn sich der Sonne weit mehr nähert, als im andern.

Weil nichts in der ganzen Natur auf das genaueste abgewogen ist, so hat auch kein Planet eine ganz cirkelförmige Bewegung; aber die Cometen weichen am meisten davon ab, weil der Schwung, der ihnen zur Seite eingedrückt worden, am wenigsten zu der Centralkraft ihres ersten Abstandes proportionirt gewesen.

Ich werde mich in der Abhandlung sehr oft des Ausdrucks einer systematischen Verfassung des Weltbaues bedienen. Damit man keine Schwierigkeit finde, sich deutlich vorzustellen, was dadurch soll angedeutet werden, so will ich mich darüber mit wenigem erklären. Eigentlich machen alle Planeten und Cometen, die zu unserem Weltbau gehören, dadurch schon ein System aus, daß sie sich um einen gemeinschaftlichen Centralkörper drehen. Ich nehme aber diese Benennung noch in engerem Verstande, indem ich auf die genauere Beziehungen sehe, die ihre Verbindung mit einander regelmäßig und gleichförmig gemacht hat. Die Kreise der Planeten beziehen sich so nahe, wie möglich auf eine gemeinschaftliche Fläche, nemlich auf die verlängerte Aequatorsfläche der Sonne; die Abweichung von dieser Regel findet nur bey der äussersten Grenze des Systems, da alle Bewegungen allmählich aufhören, statt. Wenn daher eine gewisse Anzahl Himmelskörper, die um einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt geordnet sind, und sich um selbigen bewegen, zugleich auf eine gewisse Fläche so beschrenkt worden, daß sie von selbiger zu beyden Seiten nur so wenig als möglich abzuweichen die Freyheit haben: wenn die Abweichung nur bey denen, die von dem Mittelpunkte am weitesten entfernet sind, und daher an den Beziehungen weniger Antheil als die andern haben, stufenweise statt findet; so sage ich, diese Körper befinden sich in einer systematischen Verfassung zusammen verbunden.

Von der systematischen Verfassung unter den Fixsternen.

Der Lehrbegriff von der allgemeinen Verfassung des Weltbaues hat seit den Zeiten des Huygens keinen merklichen Zuwachs gewonnen. Man weiß noch zur Zeit nichts mehr, als was man schon damals gewust hat, nemlich, daß sechs Planeten mit zehn Begleitern, welche alle beynahe auf einer Fläche die Cirkel ihres Umlaufs gerichtet haben, und die ewige cometische Kugeln, die nach allen Seiten ausschweifen, ein System ausmachen, dessen Mittelpunkt die Sonne ist, gegen welche sich alles senkt, um welche ihre Bewegungen gehen, und von welcher sie alle erleuchtet, erwärmet und belebet werden; daß endlich die Fixsterne als eben so viel Sonnen Mittelpunkte von ähnlichen Systemen seyn, in welchen alles eben so groß und eben so ordentlich als in dem unsrigen eingerichtet seyn mag, und daß der unendliche Weltraum von Weltgebäuden wimmele, deren Zahl und Vortreflichkeit ein Verhältniß zur Unermeßlichkeit ihres Schöpfers hat.

Das systematische, welches in der Verbindung der Planeten, die um ihre Sonnen laufen, statt fand, verschwand allhier in der Menge der Fixsternen, und es schien, als wenn die gesetzmäßige Beziehung, die im Kleinen angetroffen wird, nicht unter den Gliedern des Weltalls im Grossen herrsche; die Fixsterne bekamen kein Gesetz, durch welches ihre Lagen gegen einander eingeschränket wurden, und man sahe sie alle Himmel und aller Himmel Himmel ohne Ordnung und ohne Absicht erfüllen. Seit dem die Wißbegierde des Menschen sich diese Schranken gesetzt hat, so hat man weiter nichts gethan, als die Grösse desjenigen daraus abzunehmen und zu bewundern, der in so unbegreiflich grossen Werken sich offenbaret hat.

Dem Herrn Wright von Durham, einem Engländer, war es vorbehalten, einen glücklichen Schritt zu einer Bemerkung zu thun, welche von ihm selber zu keiner gar zu tüchtigen Absicht gebraucht zu seyn scheinet, und deren nützliche Anwendung er nicht genugsam beobachtet hat. Er betrachtete die Fixsterne nicht als ein ungeordnetes und ohne Absicht zerstreutes Gewimmel, sondern er fand eine systematische Verfassung im Ganzen, und eine allgemeine Beziehung dieser Gestirne gegen einen Hauptplan der Raume, die sie einnehmen.

Wir wollen den Gedanken, den er vorgetragen, zu verbessern und ihm diejenige Wendung zu ertheilen suchen, dadurch er an wichtigen Folgen fruchtbar seyn kan, deren völlige Bestätigung den künftigen Zeiten aufbehalten ist.

Jedermann, der den bestirnten Himmel in einer heitern Nacht ansiehet, wird denjenigen lichten Streif gewahr, der durch die Menge der Sterne, die daselbst mehr als anderwerts gehäuft seyn, und durch ihre sich in der grossen Weite verlierende Kentlichkeit, ein einförmigtes Licht darstellet, welches man mit dem Nahmen der Milchstrasse benennet hat. Es ist zu bewundern, daß die Beobachter des Himmels durch die Beschaffenheit dieser am Himmel kenntlich unterschiedenen Zone nicht längst bewogen worden, sonderbare Bestimmungen in der Lage der Fixsterne daraus abzunehmen. Denn man siehet ihn die Richtung eines größten Zirkels, und zwar in ununterbrochenem Zusammenhange, um den ganzen Himmel einnehmen, zwey Bedingungen, die eine so genaue Bestimmung und von dem Unbestimmten des Ungefehrs so kenntlich unterschiedene Merkmale mit sich führen, daß aufmerksame Sternkundige natürlicher Weise dadurch hätten veranlasset werden sollen, der Erklärung einer solchen Erscheinung mit Aufmerksamkeit nachzuspüren.

If the orbits of the heavenly bodies were exact circles, then the very simplest analysis of the composition of curvilinear motions would show: that a persistent impulse towards the centre is required thereto; but although in all the planets as well as the comets they are ellipses in whose common focus the sun finds itself, yet higher geometry, with the aid of the Keplerian analogy (according to which the radius vector, or the line drawn from the planet to the sun, always cuts off from the elliptical orbit such areas as are proportional to the times), shows likewise with infallible certainty: that a force must drive the planet unceasingly towards the centre of the sun throughout the whole circuit. This sinking force, which rules throughout the whole space of the planetary system and aims towards the sun, is therefore an established phenomenon of nature, and just as reliably is the law also proved according to which this force extends itself from the centre into the distant reaches. It always decreases inversely as the squares of the distances from the same increase. This rule flows in an equally infallible manner from the time which the planets at different distances require for their revolutions. These times are always as the square root of the cubes of their mean distances from the sun, whence it is derived: that the force which drives these heavenly bodies towards the centre of their revolution must decrease in the inverse ratio of the squares of the distance.

The very same law which rules among the planets, in so far as they run about the sun, is found also with the small systems, namely those which are made up by the moons moved about their principal planets. Their times of revolution are likewise proportioned to the distances, and establish for the sinking force towards the planet the very same ratio as that to which the latter is subjected towards the sun. All this is placed for ever beyond contradiction by the most infallible geometry, by means of indisputable observations. To this there comes further the idea that this sinking force is the very same impulse which upon the surface of the planet is called heaviness, and which from this diminishes by degrees with the distances according to the law adduced. This one perceives from the comparison of the quantity of heaviness upon the surface of the earth with the force which drives the moon towards the centre of its circle, which are to one another just as the attraction in the whole world-edifice, namely in the inverse ratio of the square of the distances. This is the cause why the oft-mentioned central force is also called gravity.

Since moreover it is in the highest degree probable that, if an effect occurs only in the presence of a certain body and in proportion to the approach to it, the direction of it too being most exactly related to this body, one is to believe that this body is, in whatever manner it may be, the cause of it; on that account one has believed oneself to have ground enough to ascribe this universal sinking of the planets towards the sun to an attractive force of the latter, and to attribute this faculty of attraction to all heavenly bodies in general.

If therefore a body be left free to this impulse which drives it to sink towards the sun or towards any planet, it will fall down to it in constantly accelerated motion and will in a short time unite itself with the mass of the same. But if it has received a push towards the side, then, if this is not powerful enough to hold exactly the balance against the pressure of the sinking, it will sink in towards the central body in a bent motion; and if the impetus which has been impressed upon it has been at least strong enough to remove it, before it touches the surface of the same, from the perpendicular line by half the thickness of the body at the centre, then it will not touch its surface, but, after it has swung closely about it, will by the velocity attained from the fall raise itself again as high as it had fallen, so as to continue its revolution about it in constant circular motion.

The difference between the orbits of the comets and those of the planets consists therefore in the balancing of the lateral motion against the pressure which drives them to fall; and the nearer these two forces come to equality, the more does the orbit resemble the circular figure, while the more unequal they are, the weaker the projectile force is in respect of the central force, the more oblong is the orbit, or, as one calls it, the more eccentric it is, because the heavenly body in one part of its path approaches the sun far more than in the other.

Because nothing in the whole of nature is balanced with the utmost exactness, no planet has a wholly circular motion either; but the comets deviate from it the most, because the impetus which has been impressed upon them sideways has been the least proportioned to the central force of their first distance.

I shall very often in this treatise make use of the expression of a systematic constitution of the world-edifice. So that one may find no difficulty in representing to oneself distinctly what is thereby to be indicated, I will explain myself thereupon in few words. Properly, all the planets and comets which belong to our world-edifice already make up a system in this, that they turn about a common central body. But I take this appellation in a still narrower sense, in that I look to the more exact relations which have made their connection with one another regular and uniform. The orbits of the planets are related as nearly as possible to a common plane, namely to the extended plane of the sun’s equator; the deviation from this rule takes place only at the outermost boundary of the system, where all motions gradually cease. If therefore a certain number of heavenly bodies, which are ordered about a common centre and move about the same, are at the same time so confined to a certain plane that they have the freedom to deviate from it on both sides only as little as possible: if the deviation takes place by degrees only with those which are farthest removed from the centre and therefore have less share in these relations than the others; then I say that these bodies find themselves bound together in a systematic constitution.

Of the systematic constitution among the fixed stars.

The doctrine of the universal constitution of the world-edifice has gained no noticeable increase since the times of Huygens. One still knows at this time nothing more than what one already knew then, namely that six planets with ten companions, which have all directed the circles of their revolution nearly upon one plane, and the eternal cometary spheres which stray in all directions, make up a system whose centre is the sun, towards which everything sinks, about which their motions go, and by which they are all illuminated, warmed and enlivened; that finally the fixed stars are just so many suns, centres of similar systems, in which everything may be arranged just as greatly and just as orderly as in ours, and that the infinite space of the world swarms with world-edifices whose number and excellence bear a relation to the immeasurableness of their Creator.

The systematic character which had place in the connection of the planets that run about their suns vanished here in the multitude of the fixed stars, and it seemed as if the law-governed relation which is met with in the small did not rule among the members of the universe in the great; the fixed stars received no law by which their positions with respect to one another were restricted, and one saw them fill all the heavens and the heavens of all heavens without order and without purpose. Since the desire of knowledge in man has set itself these limits, one has done nothing further than to take therefrom the measure of the greatness of Him who has revealed Himself in works so inconceivably great, and to admire it.

It was reserved to Mr Wright of Durham, an Englishman, to take a happy step towards an observation which appears not to have been used by himself for any very sound purpose, and whose useful application he has not sufficiently observed. He regarded the fixed stars not as a disordered swarm scattered without purpose, but he found a systematic constitution in the whole, and a universal relation of these stars towards a principal plane of the spaces which they occupy.

We will seek to improve the thought which he has propounded, and to give it that turn whereby it can be fruitful in important consequences, whose complete confirmation is reserved for future times.

Everyone who looks upon the starry heaven on a clear night becomes aware of that luminous streak which, through the multitude of the stars there heaped up more than elsewhere, and through their distinguishability lost in the great distance, presents a uniform light, which one has named with the name of the Milky Way. It is to be wondered at that the observers of the heaven were not long ago moved by the constitution of this zone, so recognisably distinguished in the heaven, to draw therefrom singular determinations concerning the position of the fixed stars. For one sees it take up the direction of a greatest circle, and indeed in uninterrupted connection, around the whole heaven: two conditions which carry with them so exact a determination, and marks so recognisably distinguished from the indeterminateness of chance, that attentive astronomers should naturally have been thereby occasioned to trace with attention the explanation of such an appearance.

Se le orbite dei corpi celesti fossero cerchi esatti, la più semplice analisi della composizione dei moti curvilinei mostrerebbe: che a ciò si richiede un impulso continuo verso il punto centrale; ma sebbene, tanto presso tutti i pianeti quanto presso le comete, esse siano ellissi nel cui fuoco comune si trova il sole, tuttavia la geometria superiore, con l’aiuto dell’analogia kepleriana (secondo la quale il raggio vettore, ossia la linea tracciata dal pianeta al sole, taglia sempre nell’orbita ellittica aree proporzionali ai tempi), dimostra parimenti con infallibile certezza: che una forza deve spingere incessantemente il pianeta, lungo tutto il suo giro, verso il punto centrale del sole. Questa forza discendente, che domina per tutto lo spazio del sistema planetario e tende verso il sole, è dunque un fenomeno accertato della natura, e altrettanto sicuramente è provata anche la legge secondo la quale questa forza si estende dal punto centrale nelle lontananze. Essa decresce sempre in ragione inversa dell’aumentare dei quadrati delle distanze dal medesimo. Questa regola deriva in modo altrettanto infallibile dal tempo che i pianeti, a distanze diverse, impiegano per le loro rivoluzioni. Questi tempi stanno sempre come la radice quadrata dei cubi delle loro distanze medie dal sole, donde si deriva: che la forza che spinge questi corpi celesti verso il punto centrale della loro rivoluzione deve decrescere in ragione inversa dei quadrati della distanza.

La medesima legge che domina fra i pianeti, in quanto essi corrono attorno al sole, si trova anche presso i piccoli sistemi, cioè quelli costituiti dalle lune mosse attorno ai loro pianeti principali. I loro tempi di rivoluzione sono parimenti proporzionati alle distanze, e stabiliscono per la forza discendente verso il pianeta il medesimo rapporto a cui questo è sottoposto verso il sole. Tutto ciò è posto per sempre fuori di contraddizione dalla più infallibile geometria, per mezzo di osservazioni incontestabili. A ciò si aggiunge ancora l’idea che questa forza discendente sia il medesimo impulso che sulla superficie del pianeta si chiama peso, e che da questa si diminuisce gradatamente con le distanze secondo la legge addotta. Ciò si scorge dal confronto della quantità del peso sulla superficie della terra con la forza che spinge la luna verso il punto centrale del suo circolo, le quali stanno fra loro come l’attrazione in tutto l’edificio del mondo, cioè in ragione inversa del quadrato delle distanze. Questa è la causa per cui la spesso menzionata forza centrale si chiama anche gravità.

Poiché inoltre è nel più alto grado probabile che, se un effetto si produce soltanto in presenza di un certo corpo e in proporzione all’avvicinamento ad esso, e se anche la direzione di esso si riferisce nel modo più esatto a questo corpo, si debba credere che questo corpo sia, in qualunque modo ciò avvenga, la causa di quello; per questa ragione si è creduto di avere motivo sufficiente per attribuire questa universale discesa dei pianeti verso il sole a una forza di attrazione di quest’ultimo, e per attribuire questa facoltà dell’attrazione a tutti i corpi celesti in generale.

Se dunque un corpo è lasciato libero a questo impulso che lo spinge a cadere verso il sole o verso un qualche pianeta, esso precipiterà verso di lui con moto costantemente accelerato e in breve si unirà alla massa del medesimo. Se però ha ricevuto una spinta di fianco, allora, qualora questa non sia tanto forte da fare esattamente equilibrio alla pressione della discesa, esso scenderà verso il corpo centrale con moto incurvato; e se lo slancio che gli è stato impresso è stato almeno tanto forte da allontanarlo, prima che tocchi la superficie del medesimo, dalla linea perpendicolare della metà dello spessore del corpo posto nel punto centrale, allora esso non ne toccherà la superficie, ma, dopo essersi rotato strettamente attorno ad esso, per la velocità acquistata dalla caduta si risolleverà di nuovo tanto in alto quanto era caduto, per proseguire il suo giro attorno ad esso in costante moto circolare.

La differenza fra le orbite delle comete e quelle dei pianeti consiste dunque nel bilanciamento del moto laterale contro la pressione che le spinge a cadere; e quanto più queste due forze si accostano all’uguaglianza, tanto più l’orbita somiglia alla figura circolare, mentre quanto più esse sono disuguali, quanto più debole è la forza proiettiva rispetto alla forza centrale, tanto più oblunga è l’orbita, ovvero, come si dice, tanto più eccentrica essa è, perché il corpo celeste in una parte del suo cammino si avvicina al sole assai più che nell’altra.

Poiché nulla in tutta la natura è bilanciato con la massima esattezza, nessun pianeta ha un moto interamente circolare; ma le comete se ne discostano al massimo grado, perché lo slancio che è stato loro impresso di fianco è stato il meno proporzionato alla forza centrale della loro prima distanza.

Mi servirò assai spesso, in questo trattato, dell’espressione di una costituzione sistematica dell’edificio del mondo. Affinché non si trovi difficoltà a rappresentarsi distintamente ciò che con essa si vuole indicare, voglio spiegarmi in proposito con poche parole. Propriamente, tutti i pianeti e le comete che appartengono al nostro edificio del mondo costituiscono già un sistema per il fatto che girano attorno a un corpo centrale comune. Io però prendo questa denominazione in un senso ancor più stretto, in quanto guardo alle relazioni più esatte che hanno reso il loro legame reciproco regolare e uniforme. Le orbite dei pianeti si riferiscono quanto più possibile a una superficie comune, cioè al piano prolungato dell’equatore solare; la deviazione da questa regola ha luogo soltanto al confine estremo del sistema, dove tutti i moti a poco a poco cessano. Se dunque un certo numero di corpi celesti, ordinati attorno a un punto centrale comune e moventisi attorno al medesimo, sono al tempo stesso ristretti a una certa superficie in modo che abbiano la libertà di discostarsene da entrambi i lati solo il meno possibile: se la deviazione ha luogo gradatamente soltanto presso quelli che sono più lontani dal punto centrale, e che perciò partecipano meno degli altri a queste relazioni; allora dico che questi corpi si trovano congiunti insieme in una costituzione sistematica.

Della costituzione sistematica fra le stelle fisse.

La dottrina intorno alla costituzione universale dell’edificio del mondo non ha guadagnato alcun notevole accrescimento dai tempi di Huygens. Fino a oggi non si sa nulla di più di quanto già allora si sapeva, cioè che sei pianeti con dieci accompagnatori, i quali hanno tutti diretto quasi su una sola superficie i circoli della loro rivoluzione, e le eterne sfere cometarie che divagano da ogni parte, costituiscono un sistema il cui punto centrale è il sole, verso il quale tutto discende, attorno al quale procedono i loro moti, e dal quale tutti sono illuminati, riscaldati e vivificati; che infine le stelle fisse sono altrettanti soli, punti centrali di sistemi simili, nei quali tutto può essere ordinato altrettanto grandemente e altrettanto regolarmente che nel nostro, e che lo spazio infinito del mondo brulica di edifici del mondo, il cui numero ed eccellenza hanno un rapporto con l’incommensurabilità del loro Creatore.

Il carattere sistematico, che aveva luogo nel legame dei pianeti che corrono attorno ai loro soli, qui scompariva nella moltitudine delle stelle fisse, e sembrava che la relazione conforme a legge, che si incontra nel piccolo, non dominasse fra i membri dell’universo in grande; le stelle fisse non ricevettero alcuna legge per cui le loro posizioni reciproche fossero circoscritte, e le si vide riempire tutti i cieli e i cieli di tutti i cieli senza ordine e senza intenzione. Da quando la brama di sapere dell’uomo si è posta questi limiti, non si è fatto altro che desumerne e ammirare la grandezza di Colui che si è rivelato in opere così incomprensibilmente grandi.

Era riservato al signor Wright di Durham, un inglese, di compiere un passo felice verso un’osservazione che da lui stesso non sembra essere stata impiegata per uno scopo troppo valido, e della quale non ha abbastanza scorto l’utile applicazione. Egli considerò le stelle fisse non come un formicolio disordinato e disperso senza intenzione, ma trovò nel tutto una costituzione sistematica, e una relazione universale di questi astri verso un piano principale degli spazi che essi occupano.

Vogliamo cercare di migliorare il pensiero ch’egli ha esposto e di dargli quella piega per cui esso possa essere fecondo di conseguenze importanti, la cui piena conferma è riservata ai tempi futuri.

Chiunque guardi il cielo stellato in una notte serena si avvede di quella striscia luminosa che, per la moltitudine delle stelle ivi più che altrove accumulate, e per la loro riconoscibilità che si perde nella grande lontananza, presenta una luce uniforme, alla quale si è dato il nome di Via Lattea. È da meravigliarsi che gli osservatori del cielo non siano stati da lungo tempo indotti, dalla natura di questa zona così riconoscibilmente distinta nel cielo, a trarne singolari determinazioni intorno alla posizione delle stelle fisse. Poiché la si vede occupare la direzione di un circolo massimo, e per giunta in ininterrotta continuità, attorno a tutto il cielo: due condizioni che portano con sé una determinazione così esatta e caratteri così riconoscibilmente distinti dall’indeterminatezza del caso, che gli attenti astronomi avrebbero dovuto naturalmente esserne indotti a rintracciare con attenzione la spiegazione di una tale apparenza.

Weil die Sterne nicht auf die scheinbare hole Himmelssphäre gesetzet sind, sondern einer weiter als der andere von unserm Gesichtspunkte entfernet, sich in der Tiefe des Himmels verlieren: so folget aus dieser Erscheinung, daß in den Entfernungen, darinn sie einer hinter dem andern von uns abstehen, sie sich nicht in einer nach allen Seiten gleichgültigen Zerstreuung befinden, sondern sich auf eine gewisse Fläche vornemlich beziehen müssen, die durch unsern Gesichtspunkt gehet, und welcher sie sich so nahe als möglich zu befinden bestimmet sind.

Diese Beziehung ist ein so ungezweifeltes Phänomenon, daß auch selber die übrigen Sterne, die in dem weißlichten Streife der Milchstrasse nicht begriffen sind, doch um desto gehäufter und dichter gesehen werden, je näher ihre Oerter dem Cirkel der Milchstrasse sind, so, daß von den 2000 Sternen, die das blosse Auge am Himmel entdecket, der größte Theil in einer nicht gar breiten Zone, deren Mitte die Milchstrasse einnimmt, angetroffen wird.

Wenn wir nun eine Fläche durch den Sternenhimmel hindurch in unbeschränkte Weiten gezogen gedenken, und annehmen: daß zu dieser Fläche alle Fixsterne und Systemata eine allgemeine Beziehung ihres Orts haben, um sich derselben näher als andern Gegenden zu befinden, so wird das Auge, welches sich in dieser Beziehungsfläche befindet, bey seiner Aussicht in das Feld der Gestirne, an der hohlen Kugelfläche des Firmaments, diese dichteste Häufung der Sterne in der Richtung solcher gezogenen Fläche unter der Gestalt einer von mehrerem Lichte erleuchteten Zone erblicken. Dieser lichte Streif wird nach der Richtung eines größten Zirkels fortgehen, weil der Stand des Zuschauers in der Fläche selber ist. In dieser Zone wird es von Sternen wimmeln, welche durch die nicht zu unterscheidende Kleinigkeit der hellen Punkte, die sich einzeln dem Gesichte entziehen, und durch ihre scheinbare Dichtigkeit, einen einförmig weißlichten Schimmer, mit einem Worte, eine Milchstrasse, vorstellig machen. Das übrige Himmelsheer, dessen Beziehung gegen die gezogene Fläche sich nach und nach vermindert, oder welches sich auch dem Stande des Beobachters näher befindet, wird mehr zerstreuet, wiewohl doch, ihrer Häufung nach, auf eben diesen Plan beziehend gesehen werden. Endlich folget hieraus, daß unsere Sonnenwelt, weil von ihr aus dieses System der Fixsterne in der Richtung eines grössesten Zirkels gesehen wird, mit in eben derselben großen Fläche befindlich sey, und mit den übrigen ein System ausmache.

Wir wollen, um in die Beschaffenheit der allgemeinen Verbindung, die in dem Weltbaue herrschet, desto besser zu dringen, die Ursache zu entdecken suchen, welche die Oerter der Fixsterne auf eine gemeinschaftliche Fläche beziehend gemacht hat.

Die Sonne schrenket die Weite ihrer Anziehungskraft nicht in den engen Bezirk des Planetengebäudes ein. Allem Ansehen nach erstreckt sie selbige ins unendliche. Die Cometen, die sich sehr weit über den Kreiß des Saturns erheben, werden durch die Anziehung der Sonne genöthiget, wieder zurück zu kehren und in Kreisen zu laufen. Ob es also gleich der Natur einer Kraft, die dem Wesen der Materie einverleibt zu seyn scheinet, gemässer ist, unbeschränkt zu seyn, und sie auch wirklich von denen, die Newtons Sätze annehmen, davor erkannt wird: so wollen wir doch nur zugestanden wissen, daß diese Anziehung der Sonne ohngefehr bis zum nächsten Fixsterne reiche, und daß die Fixsterne als eben so viel Sonnen in gleichem Umfange um sich wirken, folglich daß das ganze Heer derselben einander durch die Anziehung zu nähern bestrebt sey; so finden sich alle Weltsystemen in der Verfassung, durch die gegenseitige Annäherung, die unaufhörlich und durch nichts gehindert ist, über kurz oder lang in einen Klumpen zusammen zu fallen, wofern diesem Ruin nicht so wie bey den Kugeln unsers planetischen Systems durch die den Mittelpunkt fliehende Kräfte vorgebeugt worden, welche, indem sie die Himmelskörper von dem geraden Falle abbeugen, mit den Kräften der Anziehung in Verbindung die ewige Kreisumläufe zuwege bringen, dadurch das Gebäude der Schöpfung vor der Zerstörung gesichert und zu einer unvergänglichen Dauer geschickt gemacht wird.

So haben denn alle Sonnen des Firmaments Umlaufsbewegungen, entweder um einen allgemeinen Mittelpunkt oder um viele. Man kann sich aber allhier der Analogie bedienen, dessen, was bey den Kreisläufen unserer Sonnenwelt bemerket wird: daß nemlich, gleichwie eben dieselbe Ursache, die den Planeten die Centerfliehkraft, durch die sie ihre Umläufe verrichten, ertheilet hat, ihre Laufkreise auch so gerichtet: daß sie sich alle auf eine Fläche beziehen, also auch die Ursache, welche es auch immer sein mag, die den Sonnen der Oberwelt, als so viel Wandelsternen höherer Weltordnungen die Kraft der Umwendung gegeben, ihre Kreise zugleich so viel möglich auf eine Fläche gebracht, und die Abweichungen von derselben einzuschränken bestrebt gewesen.

Nach dieser Vorstellung kann man das System der Fixsterne einiger massen durch das planetische abschildern, wenn man dieses unendlich vergrössert. Denn wenn wir an statt der 6 Planeten mit ihren 10 Begleitern so viele tausend derselben, und an statt der 28 oder 30 Cometen, die beobachtet worden, ihrer hundert oder tausendmal mehr annehmen, wenn wir eben diese Körper als selbstleuchtend gedenken, so würde dem Auge des Zuschauers, das sie von der Erde ansiehet, eben der Schein als von den Fixsternen der Milchstrasse entstehen. Denn die gedachte Planeten würden durch ihre Naheit zu dem gemeinen Plane ihrer Beziehung, uns, die wir mit unserer Erde in eben demselben Plane befindlich seyn, eine von unzählbaren Sternen dicht erleuchtete Zone darstellen, deren Richtung nach dem grössesten Zirkel ginge; dieser lichte Streifen würde allenthalben mit Sternen genugsam besetzet seyn, obgleich gemäß der Hypothese es Wandelsterne, mithin nicht an einen Ort geheftet sind, denn es würden sich allezeit nach einer Seite Sterne genug durch ihre Versetzung befinden, obgleich andere diesen Ort geändert hätten.

Die Breite dieser erleuchteten Zone, welche eine Art eines Thierkreises vorstellet, wird durch die verschiedene Grade der Abweichung besagter Irrsterne von dem Plane ihrer Beziehung und durch die Neigung ihrer Kreise gegen dieselbe Fläche veranlasset werden; und weil die meisten diesem Plane nahe seyn, so wird ihre Anzahl nach dem Maasse der Entfernung von dieser Fläche zerstreuter erscheinen; die Cometen aber, die alle Gegenden ohne Unterschied einnehmen, werden das Feld des Himmels von beyden Seiten bedecken.

Die Gestalt des Himmels der Fixsterne hat also keine andere Ursache, als eben eine dergleichen systematische Verfassung im Grossen, als der planetische Weltbau im Kleinen hat, indem alle Sonnen ein System ausmachen, dessen allgemeine Beziehungsfläche die Milchstrasse ist; die sich am wenigsten auf diese Fläche beziehende, werden zur Seite gesehen, sie sind aber eben deswegen weniger gehäufet, weit zerstreuter und seltener. Es sind so zu sagen die Cometen unter den Sonnen.

Dieser neue Lehrbegriff aber legt den Sonnen eine fortrückende Bewegung bey, und jedermann erkennet sie doch als unbewegt und von Anbeginn her an ihre Oerter geheftet. Die Benennung, die die Fixsterne davon erhalten haben, scheint durch die Beobachtung aller Jahrhunderte bestätigt und ungezweifelt zu seyn. Diese Schwierigkeit würde das vorgetragene Lehrgebäude vernichten, wenn sie gegründet wäre. Allein allem Ansehen nach ist dieser Mangel der Bewegung nur etwas scheinbares. Es ist entweder nur eine ausnehmende Langsamkeit, die von der grossen Entfernung von dem gemeinen Mittelpunkte ihres Umlaufs, oder eine Unmerklichkeit, die durch den Abstand von dem Orte der Beobachtung veranlasset wird. Lasset uns die Wahrscheinlichkeit dieses Begriffes durch die Ausrechnung der Bewegung schätzen, die ein unserer Sonne naher Fixstern haben würde, wenn wir setzten, daß unsere Sonne der Mittelpunkt seines Kreises wäre. Wenn seine Weite nach dem Huygen über 21000 mal grösser, als der Abstand der Sonne von der Erde angenommen wird; so ist nach dem ausgemachten Gesetze der Umlaufszeiten, die im Verhältniß der Quadratwurzel aus dem Würfel der Entfernungen vom Mittelpunkte stehen, die Zeit, die er anwenden müste, seinen Zirkel um die Sonne einmal zu durchlaufen, von mehr als anderthalb Millionen Jahre, und dieses würde in 4000 Jahren eine Verrückung seines Orts nur um einen Grad setzen. Da nun nur vielleicht sehr wenige Fixsterne der Sonne so nahe sind, als Huygen den Sirius ihr zu seyn gemuthmasset hat, da die Entfernung des übrigen Himmelsheeres des letzteren seine vielleicht ungemein übertrift, und also zu solcher periodischen Umwendung ungleich längere Zeiten erfordern würden, überdem auch wahrscheinlicher ist, daß die Bewegung der Sonnen des Sternenhimmels um einen gemeinschaftlichen Mittelpunkt gehe, dessen Abstand ungemein groß, und die Fortrückung der Sterne daher überaus langsam seyn kan: so läßt sich hieraus mit Wahrscheinlichkeit abnehmen, daß alle Zeit, seit der man Beobachtungen am Himmel angestellet hat, vielleicht noch nicht hinlänglich sey, die Veränderung, die in ihren Stellungen vorgegangen, zu bemerken. Man darf indessen noch nicht die Hoffnung aufgeben, auch diese mit der Zeit zu entdecken. Es werden subtile und sorgfältige Aufmerker, imgleichen eine Vergleichung weit von einander abstehender Beobachtungen dazu erfordert. Man müßte diese Beobachtungen vornemlich auf die Sterne der Milchstrasse richten2, welche der Hauptplan aller Bewegung ist. Herr Bradley hat beynahe unmerkliche Fortrückungen der Sterne beobachtet. Die Alten haben Sterne an gewissen Stellen des Himmels gemerket, und wir sehen neue an andern. Wer weiß, waren es nicht die vorigen, die nur den Ort geändert haben. Die Vortreflichkeit der Werkzeuge und die Vollkommenheit der Sternenwissenschaft machen uns gegründete Hoffnung zu Entdeckung so sonderbarer Merkwürdigkeiten3. Die Glaubwürdigkeit der Sache selber aus den Gründen der Natur und der Analogie unterstützen diese Hoffnung so gut, daß sie die Aufmerksamkeit der Naturforscher reitzen können, sie in Erfüllung zu bringen.

Because the stars are not set upon the apparent hollow sphere of heaven, but, one more distant than another from our point of view, lose themselves in the depth of the heaven: it follows from this appearance that, at the distances at which they stand from us one behind the other, they do not find themselves in a dispersion indifferent towards all sides, but must be related principally to a certain plane which passes through our point of view, and near to which they are determined to find themselves as closely as possible.

This relation is so indubitable a phenomenon that even the remaining stars, which are not comprehended in the whitish streak of the Milky Way, are yet seen the more heaped up and dense the nearer their places are to the circle of the Milky Way, so that of the 2000 stars which the naked eye discovers in the heaven the greatest part is met with in a not very broad zone whose middle the Milky Way occupies.

If now we think a plane drawn through the starry heaven into unbounded distances, and assume: that all the fixed stars and systems have a universal relation of their place to this plane, so as to find themselves nearer to it than to other regions, then the eye which finds itself in this plane of relation will, in its prospect into the field of the stars, behold upon the hollow spherical surface of the firmament this densest heaping of the stars in the direction of such a drawn plane, under the shape of a zone illuminated by more light. This luminous streak will proceed in the direction of a greatest circle, because the station of the spectator is in the plane itself. In this zone it will swarm with stars which, through the indistinguishable minuteness of the bright points, which singly withdraw themselves from the sight, and through their apparent density, present a uniformly whitish shimmer, in a word, a Milky Way. The remaining host of heaven, whose relation to the drawn plane gradually diminishes, or which also finds itself nearer to the station of the observer, will be seen more dispersed, though nevertheless, according to its heaping, still related to this same plan. Finally it follows from this that our solar world, because from it this system of the fixed stars is seen in the direction of a greatest circle, is likewise situated in that same great plane and makes up a system with the rest.

In order to penetrate the better into the constitution of the universal connection which rules in the world-edifice, we will seek to discover the cause which has made the places of the fixed stars related to a common plane.

The sun does not confine the reach of its attractive force to the narrow precinct of the planetary edifice. To all appearance it extends the same to infinity. The comets, which rise very far above the orbit of Saturn, are compelled by the attraction of the sun to return again and to run in orbits. Although therefore it is more conformable to the nature of a force which seems to be incorporated in the essence of matter to be unbounded, and although it is actually recognised as such by those who accept Newton’s propositions: yet we will have only this much granted, that this attraction of the sun reaches about as far as the nearest fixed star, and that the fixed stars, as just so many suns, act about themselves within an equal compass, consequently that the whole host of them strives to approach one another through attraction; then all world-systems find themselves in the condition of falling together sooner or later into one lump through the mutual approach, which is incessant and hindered by nothing, unless this ruin were forestalled, as with the spheres of our planetary system, by the centre-fleeing forces, which, in bending the heavenly bodies away from the straight fall, in combination with the forces of attraction bring about the eternal circular revolutions, whereby the edifice of creation is secured against destruction and made fit for an imperishable duration.

Thus then all the suns of the firmament have motions of revolution, either about one universal centre or about many. But one can here make use of the analogy of that which is observed with the circulations of our solar world: namely that, just as that same cause which imparted to the planets the centrifugal force by which they perform their revolutions has also so directed their orbits that they are all related to one plane, so likewise the cause, whatever it may be, which has given the power of revolution to the suns of the upper world, as to so many wandering stars of higher world-orders, has at the same time brought their orbits as far as possible upon one plane, and has striven to restrict the deviations from the same.

According to this representation one can in some measure depict the system of the fixed stars by the planetary one, if one magnifies the latter infinitely. For if in place of the 6 planets with their 10 companions we assume so many thousands of them, and in place of the 28 or 30 comets which have been observed a hundred or a thousand times as many, and if we think these same bodies as self-luminous, then to the eye of the spectator who looks at them from the earth there would arise the very same appearance as from the fixed stars of the Milky Way. For the said planets would, through their nearness to the common plan of their relation, present to us, who with our earth find ourselves in that same plan, a zone densely illuminated by innumerable stars, whose direction would go according to a greatest circle; this luminous streak would everywhere be sufficiently set with stars, although according to the hypothesis they are wandering stars and thus not fastened to one place, for there would at all times be found on one side stars enough by their displacement, although others had changed this place.

The breadth of this illuminated zone, which presents a kind of zodiac, will be occasioned by the different degrees of deviation of the said erring stars from the plan of their relation, and by the inclination of their orbits towards that same plane; and because most of them are near this plan, their number will appear the more dispersed in proportion to the distance from this plane; but the comets, which occupy all regions without distinction, will cover the field of the heaven from both sides.

The shape of the heaven of the fixed stars has therefore no other cause than just such a systematic constitution in the great as the planetary world-edifice has in the small, in that all suns make up a system whose universal plane of relation is the Milky Way; those which are least related to this plane are seen at the side, but they are for that very reason less heaped up, far more dispersed and rarer. They are, so to speak, the comets among the suns.

This new doctrine, however, ascribes to the suns an advancing motion, and yet everyone recognises them as unmoved and as fastened to their places from the beginning. The appellation which the fixed stars have received therefrom seems to be confirmed by the observation of all centuries and to be indubitable. This difficulty would annihilate the doctrinal edifice propounded, if it were well founded. But to all appearance this lack of motion is only something apparent. It is either only an extraordinary slowness, occasioned by the great distance from the common centre of their revolution, or an imperceptibility occasioned by the remoteness from the place of observation. Let us estimate the probability of this conception by the computation of the motion which a fixed star near to our sun would have, if we supposed that our sun were the centre of its orbit. If its distance be assumed, after Huygens, more than 21000 times greater than the distance of the sun from the earth, then, according to the established law of the times of revolution, which stand in the ratio of the square root of the cube of the distances from the centre, the time which it would have to employ in running through its circle about the sun once is more than a million and a half of years, and this would in 4000 years set a displacement of its place by only one degree. Since now perhaps only very few fixed stars are so near to the sun as Huygens conjectured Sirius to be to it, since the distance of the remaining host of heaven perhaps uncommonly exceeds that of the latter, and thus incomparably longer times would be required for such a periodic revolution, and since moreover it is more probable that the motion of the suns of the starry heaven goes about a common centre whose distance is uncommonly great, and the advance of the stars can therefore be exceedingly slow: from this it may with probability be gathered that all the time since observations have been made in the heaven is perhaps not yet sufficient to notice the alteration which has taken place in their positions. One must meanwhile not yet give up the hope of discovering even this with time. Subtle and careful observers are required for it, as likewise a comparison of observations far distant from one another. One would have to direct these observations chiefly upon the stars of the Milky Way2, which is the principal plan of all motion. Mr Bradley has observed almost imperceptible advances of the stars. The ancients noted stars at certain places of the heaven, and we see new ones at others. Who knows whether they were not the former, which have only changed their place. The excellence of the instruments and the perfection of the science of the stars give us well-founded hope of the discovery of such singular remarkable things3. The credibility of the matter itself, from the grounds of nature and of analogy, supports this hope so well that it may allure the attention of natural inquirers to bring it to fulfilment.

Poiché le stelle non sono poste sull’apparente sfera cava del cielo, ma, l’una più lontana dell’altra dal nostro punto di vista, si perdono nella profondità del cielo, da questa apparenza segue che, alle distanze alle quali stanno da noi l’una dietro l’altra, esse non si trovano in una dispersione indifferente verso tutti i lati, ma devono riferirsi principalmente a una certa superficie che passa per il nostro punto di vista, e presso la quale sono destinate a trovarsi quanto più possibile vicine.

Questa relazione è un fenomeno così indubitabile che perfino le rimanenti stelle, non comprese nella striscia biancastra della Via Lattea, sono viste tanto più accumulate e dense quanto più i loro luoghi sono vicini al circolo della Via Lattea, cosicché delle 2000 stelle che il solo occhio scopre nel cielo la massima parte si incontra in una zona non troppo larga, il cui mezzo è occupato dalla Via Lattea.

Se ora pensiamo tracciata una superficie attraverso il cielo stellato in distanze illimitate, e assumiamo: che a questa superficie tutte le stelle fisse e i sistemi abbiano una relazione universale del loro luogo, così da trovarsi più vicini ad essa che ad altre regioni, allora l’occhio che si trova in questa superficie di riferimento scorgerà, nella sua vista sul campo degli astri, sulla cava superficie sferica del firmamento, questo più fitto accumularsi delle stelle nella direzione di tale superficie tracciata, sotto la figura di una zona illuminata da maggior luce. Questa striscia luminosa procederà secondo la direzione di un circolo massimo, perché la posizione dello spettatore è nella superficie stessa. In questa zona brulicherà di stelle che, per l’indistinguibile piccolezza dei punti lucenti, i quali singolarmente si sottraggono alla vista, e per la loro apparente densità, rendono visibile un barlume uniformemente biancastro, in una parola, una Via Lattea. La restante schiera celeste, la cui relazione verso la superficie tracciata a poco a poco diminuisce, ovvero che si trova anche più vicina alla posizione dell’osservatore, sarà vista più dispersa, benché tuttavia, secondo il suo accumularsi, ancora riferita a questo medesimo piano. Infine ne segue che il nostro mondo solare, poiché da esso questo sistema di stelle fisse è visto nella direzione di un circolo massimo, si trova anch’esso in quella medesima grande superficie e costituisce un sistema con le rimanenti.

Per penetrare tanto meglio nella natura del legame universale che domina nell’edificio del mondo, vogliamo cercare di scoprire la causa che ha reso i luoghi delle stelle fisse riferiti a una superficie comune.

Il sole non restringe l’ampiezza della sua forza di attrazione all’angusto distretto dell’edificio planetario. A quanto pare, la estende all’infinito. Le comete, che si elevano assai lontano al di sopra dell’orbita di Saturno, sono costrette dall’attrazione del sole a ritornare indietro e a correre in orbite. Sebbene dunque sia più conforme alla natura di una forza, che pare incorporata nell’essenza della materia, l’essere illimitata, e sebbene essa sia effettivamente riconosciuta per tale da coloro che accolgono le proposizioni di Newton, vogliamo tuttavia che ci si conceda soltanto questo: che tale attrazione del sole giunga all’incirca fino alla stella fissa più prossima, e che le stelle fisse, come altrettanti soli, agiscano attorno a sé entro un’estensione uguale, e conseguentemente che tutta la loro schiera tenda ad avvicinarsi reciprocamente per attrazione; allora tutti i sistemi del mondo si trovano nella condizione di precipitare, presto o tardi, in un solo ammasso, per il reciproco avvicinamento, che è incessante e da nulla impedito, ove a questa rovina non si fosse posto riparo, come presso le sfere del nostro sistema planetario, per mezzo delle forze fuggenti il centro, le quali, deviando i corpi celesti dalla caduta diritta, congiunte alle forze di attrazione producono le eterne rivoluzioni circolari, per le quali l’edificio della creazione è assicurato contro la distruzione e reso atto a una durata imperitura.

Così dunque tutti i soli del firmamento hanno moti di rivoluzione, o attorno a un punto centrale universale o attorno a molti. Ma qui ci si può servire dell’analogia di ciò che si osserva presso i giri del nostro mondo solare: cioè che, come la medesima causa che ha impartito ai pianeti la forza centrifuga per la quale compiono le loro rivoluzioni ha anche così diretto le loro orbite che tutte si riferiscono a una superficie, così anche la causa, quale che essa sia, che ha dato la forza di rivoluzione ai soli del mondo superiore, come ad altrettanti astri erranti di ordini del mondo più elevati, ha insieme portato le loro orbite quanto più possibile su una sola superficie, e si è adoperata a restringere le deviazioni dalla medesima.

Secondo questa rappresentazione si può in qualche misura raffigurare il sistema delle stelle fisse mediante quello planetario, ove si ingrandisca quest’ultimo all’infinito. Poiché se in luogo dei 6 pianeti coi loro 10 accompagnatori ne assumiamo molte migliaia, e in luogo delle 28 o 30 comete che sono state osservate cento o mille volte tante, e se pensiamo questi medesimi corpi come luminosi da sé, all’occhio dello spettatore che li guardi dalla terra sorgerebbe la medesima apparenza che dalle stelle fisse della Via Lattea. Poiché i detti pianeti, per la loro vicinanza al piano comune del loro riferimento, presenterebbero a noi, che con la nostra terra ci troviamo in quel medesimo piano, una zona densamente illuminata da innumerevoli stelle, la cui direzione andrebbe secondo il circolo massimo; questa striscia luminosa sarebbe dappertutto sufficientemente coperta di stelle, benché, secondo l’ipotesi, esse siano astri erranti e quindi non fissati a un luogo, poiché si troverebbero sempre da un lato stelle abbastanza numerose per il loro spostamento, benché altre avessero cambiato quel luogo.

La larghezza di questa zona illuminata, che presenta una specie di zodiaco, sarà occasionata dai diversi gradi di deviazione dei detti astri erranti dal piano del loro riferimento e dall’inclinazione delle loro orbite verso la medesima superficie; e poiché i più sono prossimi a questo piano, il loro numero apparirà tanto più disperso quanto maggiore è la distanza da questa superficie; le comete però, che occupano tutte le regioni senza distinzione, copriranno il campo del cielo da entrambi i lati.

La figura del cielo delle stelle fisse non ha dunque altra causa che appunto una costituzione sistematica in grande simile a quella che l’edificio planetario del mondo ha in piccolo, poiché tutti i soli costituiscono un sistema la cui superficie universale di riferimento è la Via Lattea; quelli che meno si riferiscono a questa superficie sono visti di lato, ma sono appunto per questo meno accumulati, assai più dispersi e più rari. Sono, per così dire, le comete fra i soli.

Questa nuova dottrina, però, attribuisce ai soli un moto di avanzamento, mentre ognuno li riconosce come immobili e fissati ai loro luoghi fin dal principio. La denominazione che le stelle fisse ne hanno ricevuto sembra confermata dall’osservazione di tutti i secoli e indubitabile. Questa difficoltà annienterebbe l’edificio dottrinale esposto, se fosse fondata. Ma a quanto pare questa mancanza di moto è soltanto qualcosa di apparente. Essa è o soltanto una straordinaria lentezza, cagionata dalla grande distanza dal punto centrale comune della loro rivoluzione, oppure un’impercettibilità cagionata dalla lontananza dal luogo dell’osservazione. Stimiamo la probabilità di questo concetto mediante il calcolo del moto che avrebbe una stella fissa vicina al nostro sole, se ponessimo che il nostro sole fosse il punto centrale della sua orbita. Se la sua distanza si assume, secondo Huygens, più di 21000 volte maggiore della distanza del sole dalla terra, allora, secondo la legge accertata dei tempi di rivoluzione, che stanno in ragione della radice quadrata del cubo delle distanze dal punto centrale, il tempo ch’essa dovrebbe impiegare per percorrere una volta il suo circolo attorno al sole è di più di un milione e mezzo di anni, e ciò porrebbe in 4000 anni uno spostamento del suo luogo di un solo grado. Poiché dunque forse solo pochissime stelle fisse sono al sole tanto vicine quanto Huygens congetturò essergli Sirio, poiché la distanza della restante schiera celeste supera forse straordinariamente quella di quest’ultimo, e quindi per una tale rivoluzione periodica si richiederebbero tempi incomparabilmente più lunghi, e poiché inoltre è più probabile che il moto dei soli del cielo stellato proceda attorno a un punto centrale comune la cui distanza è straordinariamente grande, e l’avanzamento delle stelle possa perciò essere oltremodo lento: da ciò si può con probabilità desumere che tutto il tempo trascorso da quando si sono fatte osservazioni nel cielo forse non basti ancora a notare il mutamento avvenuto nelle loro posizioni. Frattanto non si deve ancora abbandonare la speranza di scoprire col tempo anche questo. Vi si richiedono osservatori sottili e accurati, e parimenti un confronto di osservazioni assai distanti l’una dall’altra. Si dovrebbero dirigere queste osservazioni principalmente sulle stelle della Via Lattea2, che è il piano principale di ogni moto. Il signor Bradley ha osservato avanzamenti quasi impercettibili delle stelle. Gli antichi notarono stelle in certi luoghi del cielo, e noi ne vediamo di nuove in altri. Chi sa se non erano le prime, che hanno soltanto cambiato luogo. L’eccellenza degli strumenti e la perfezione della scienza degli astri ci danno fondata speranza della scoperta di così singolari notabilità3. La credibilità della cosa stessa, per le ragioni della natura e dell’analogia, sostiene questa speranza tanto bene da poter allettare l’attenzione dei ricercatori della natura a portarla a compimento.

Die Milchstrasse ist, so zu sagen, auch der Thierkreis neuer Sterne, welche fast in keiner andern Himmelsgegend, als in dieser, wechselweise sich sehen lassen und verschwinden. Wenn diese Abwechselung ihrer Sichtbarkeit von ihrer periodischen Entfernung und Annährung zu uns herrühret, so scheinet wohl aus der angeführten systematischen Verfassung der Gestirne, daß ein solches Phänomenon mehrentheils nur in dem Bezirk der Milchstrasse müsse gesehen werden. Denn da es Sterne sind, die in sehr ablangen Kreisen um andere Fixsterne als Trabanten um ihre Hauptplaneten laufen, so erfordert es die Analogie mit unserm planetischen Weltbau, in welchem nur die dem gemeinen Plane der Bewegungen nahe Himmelskörper um sich laufende Begleiter haben, da auch nur die Sterne, die in der Milchstrasse sind, um sich laufende Sonnen haben werden.

Ich komme zu demjenigen Theile des vorgetragenen Lehrbegriffs, der ihn durch die erhabene Vorstellung, welche er von dem Plane der Schöpfung darstellet, am meisten reitzend macht. Die Reihe der Gedanken, die mich darauf geleitet haben, ist kurz und ungekünstelt; sie bestehet in folgendem. Wenn ein System von Fixsternen, welche in ihren Lagen sich auf eine gemeinschaftliche Fläche beziehen, so wie wir die Milchstrasse entworfen haben, so weit von uns entfernet ist, da alle Kenntlichkeit der einzelnen Sterne, daraus es bestehet, sogar dem Sehrohre nicht mehr empfindlich ist: wenn seine Entfernung zu der Entfernung der Sterne der Milchstrasse eben das Verhältniß, als diese zum Abstande der Sonne von uns hat; kurz, wenn eine solche Welt von Fixsternen in einem so unermeßlichen Abstande von dem Auge des Beobachters, das sich ausserhalb demselben befindet, angeschauet wird, so wird dieselbe unter einem kleinen Winkel als ein mit schwachem Lichte erleuchtetes Räumchen erscheinen, dessen Figur zirkelrund seyn wird, wenn seine Fläche sich dem Auge gerade zu darbietet, und elliptisch, wenn es von der Seite gesehen wird. Die Schwäche des Lichts, die Figur und die kennbare Grösse des Durchmessers werden ein solches Phänomenon, wenn es vorhanden ist, von allen Sternen, die einzeln gesehen werden, gar deutlich unterscheiden.

Man darf sich unter den Beobachtungen der Sternkundigen nicht lange nach dieser Erscheinung umsehen. Sie ist von unterschiedlichen Beobachtern deutlich wahrgenommen worden. Man hat sich über ihre Seltsamkeit verwundert; man hat gemuthmasset und bisweilen wunderlichen Einbildungen, bisweilen scheinbaren Begriffen, die aber doch eben so ungegründet, als die erstern waren, Platz gegeben. Die neblichten Sterne sind es, welche wir meinen, oder vielmehr eine Gattung derselben, die der Herr von Maupertuis so beschreibet4: Daß es kleine, etwas mehr als das Finstere des leeren Himmelsraums erleuchtete Plätzchen seyn, die alle darinn überein kommen, daß sie mehr oder weniger offene Ellipsen vorstellen, aber deren Licht weit schwächer ist, als irgend ein anderes, das man am Himmel gewahr wird. Der Verfasser der Astrotheologie bildete sich ein, daß es Oefnungen im Firmamente wären, durch welche er den Feuerhimmel zu sehen glaubte. Ein Philosoph von erleuchtetern Einsichten, der schon angeführte Herr von Maupertuis, hält sie in Betrachtung ihrer Figur und kennbaren Durchmessers vor erstaunlich grosse Himmelskörper, die durch ihre von dem Drehungsschwunge verursachte grosse Abplattung, von der Seite gesehen, elliptische Gestalten darstellen.

Man wird leicht überführt, daß diese letztere Erklärung gleichfalls nicht statt finden könne. Weil diese Art von neblichten Sternen ausser Zweifel zum wenigsten eben so weit als die übrigen Fixsterne von uns entfernet seyn muß; so wäre nicht allein ihre Grösse erstaunlich, nach welcher sie auch die grössesten Sterne viele tausendmal übertreffen müsten, sondern das wäre am allerseltsamsten, daß sie bey dieser ausserordentlichen Grösse, da es selbstleuchtende Körper und Sonnen seyn, das allerstumpfste und schwächste Licht an sich zeigen sollten.

Weit natürlicher und begreiflicher ist es, daß es nicht einzelne so grosse Sterne, sondern Systemata von vielen seyn, deren Entfernung sie in einem so engen Raume darstellet, daß das Licht, welches von jedem derselben einzeln unmerklich ist, bey ihrer unermeßlichen Menge in einen einförmigten blassen Schimmer ausschlägt. Die Analogie mit dem Sternensystem, darinn wir uns befinden, ihre Gestalt, welche gerade so ist, als sie es nach unserem Lehrbegriffe seyn muß, die Schwäche des Lichts, die eine vorausgesetzte unendliche Entfernung erfordert. Alles stimmet vollkommen überein, diese elliptische Figuren für eben dergleichen Weltordnungen und, so zu reden, Milchstrassen zu halten, deren Verfassung wir eben entwickelt haben; und wenn Muthmassungen, in denen Analogie und Beobachtung vollkommen übereinstimmen, einander zu unterstützen, eben dieselbe Würdigkeit haben als förmliche Beweise, so wird man die Gewißheit dieser Systemen für ausgemacht halten müssen.

Nunmehro hat die Aufmerksamkeit der Beobachter des Himmels, Bewegungsgründe genug, sich mit diesem Vorwurfe zu beschäftigen. Die Fixsterne, wie wir wissen, beziehen sich alle auf einen gemeinschaftlichen Plan und machen dadurch ein zusammengeordnetes Ganze, welches eine Welt von Welten ist. Man siehet, daß in unermeßlichen Entfernungen es mehr solcher Sternensystemen giebt, und daß die Schöpfung in dem ganzen unendlichen Umfange ihrer Grösse allenthalben systematisch und auf einander beziehend ist.

Man könnte noch muthmassen, daß eben diese höhere Weltordnungen nicht ohne Beziehung gegen einander seyn, und durch dieses gegenseitige Verhältniß wiederum ein noch unermeßlicheres System ausmachen. In der That siehet man, daß die elliptische Figuren dieser Arten neblichter Sterne, welche der Herr von Maupertuis anführet, eine sehr nahe Beziehung auf den Plan der Milchstrasse haben. Es stehet hier ein weites Feld zu Entdeckungen offen, wozu die Beobachtung den Schlüssel geben muß. Die eigentlich so genannten neblichten Sterne, und die, über welche man strittig ist, sie so zu benennen, müsten nach Anleitung dieses Lehrbegriffs untersucht und geprüft werden. Wenn man die Theile der Natur nach Absichten und einem entdeckten Entwurfe betrachtet, so eröfnen sich gewisse Eigenschaften, die sonst übersehen werden und verborgen bleiben, wenn sich die Beobachtung ohne Anleitung auf alle Gegenstände zerstreuet.

Der Lehrbegriff, den wir vorgetragen haben, eröfnet uns eine Aussicht in das unendliche Feld der Schöpfung, und bietet eine Vorstellung von dem Werke GOttes dar, die der Unendlichkeit des grossen Werkmeisters gemäß ist. Wenn die Grösse eines planetischen Weltbaues, darinn die Erde als ein Sandkorn kaum bemerket wird, den Verstand in Verwunderung setzt, mit welchem Erstaunen wird man entzücket, wenn man die unendliche Menge Welten und Systemen ansiehet, die den Inbegriff der Milchstrasse erfüllen; allein wie vermehrt sich dieses Erstaunen, wenn man gewahr wird, daß alle diese unermeßliche Sternordnungen wiederum die Einheit von einer Zahl machen, deren Ende wir nicht wissen, und die vielleicht eben so wie jene unbegreiflich groß, und doch wiederum noch die Einheit einer neuen Zahlverbindung ist. Wir sehen die ersten Glieder einer fortschreitenden Verhältniß von von Welten und Systemen, und der erste Theil dieser unendlichen Progreßion giebt schon zu erkennen, was man von dem Ganzen vermuthen soll. Es ist hier kein Ende, sondern ein Abgrund einer wahren Unermeßlichkeit, worinn alle Fähigkeit der menschlichen Begriffe sinket, wenn sie gleich durch die Hülfe der Zahlwissenschaft erhoben wird. Die Weisheit, die Güte, die Macht, die sich offenbaret hat, ist unendlich, und in eben der Maasse fruchtbar und geschäftig; der Plan ihrer Offenbarung muß daher eben wie sie unendlich und ohne Grenzen seyn.

Es sind aber nicht allein im Grossen wichtige Entdeckungen zu machen, die den Begriff zu erweitern dienen, den man sich von der Grösse der Schöpfung machen kann. Im Kleinern ist nicht weniger unentdeckt, und wir sehen sogar in unserer Sonnenwelt die Glieder eines Systems, die unermeßlich weit von einander abstehen, und zwischen welchen man die Zwischentheile noch nicht entdecket hat. Sollte zwischen dem Saturn, dem äussersten unter den Wandelsternen, die wir kennen, und dem am wenigsten excentrischen Cometen, der vielleicht von einer 10 und mehrmal entlegenern Entfernung zu uns herabsteigt, kein Planet mehr seyn, dessen Bewegung der cometischen näher als jener käme? und solten nicht noch andere mehr durch eine Annährung ihrer Bestimmungen vermittelst einer Reihe von Zwischengliedern, die Planeten nach und nach in Cometen verwandeln, und die letztere Gattung mit der erstern zusammenhängen?

Das Gesetz, nach welchem die Excentricität der Planetenkreise sich in Gegenhaltung ihres Abstandes von der Sonne verhält, unterstützt diese Vermuthung. Die Excentricität in den Bewegungen der Planeten nimmt mit derselben Abstande von der Sonne zu, und die entfernten Planeten kommen dadurch der Bestimmung der Cometen näher. Es ist also zu vermuthen, daß es noch andere Planeten über dem Saturn geben wird, welche, noch excentrischer, und dadurch also jenen noch näher verwandt, vermittelst einer beständigen Leiter die Planeten endlich zu Cometen machen. Die Excentricität ist bey der Venus 1/126 von der halben Achse ihres elliptischen Kreises; bey der Erde 1/58, beym Jupiter 1/20, und beym Saturn 1/17 derselben; sie nimmt also augenscheinlich mit den Entfernungen zu. Es ist wahr, Merkur und Mars nehmen sich durch ihre viel grössere Excentricität, als das Maaß ihres Abstandes von der Sonne es erlaubet, von diesem Gesetze aus; aber wir werden im folgenden belehret werden, daß eben dieselbe Ursachen, weswegen einigen Planeten bey ihrer Bildung eine kleinere Masse zu Theil worden, auch die Ermangelung des zum Cirkellaufe erforderlichen Schwunges, folglich die Excentricität nach sich gezogen, folglich sie in beyden Stücken unvollständig gelassen hat.

The Milky Way is, so to speak, also the zodiac of new stars, which in almost no other region of the heaven than in this let themselves be seen and vanish by turns. If this alternation of their visibility arises from their periodic removal from and approach to us, then it seems indeed to follow from the systematic constitution of the stars adduced, that such a phenomenon must for the most part be seen only in the precinct of the Milky Way. For since they are stars which run in very oblong orbits about other fixed stars, as satellites about their principal planets, the analogy with our planetary world-edifice, in which only the heavenly bodies near to the common plan of the motions have companions running about them, requires that likewise only the stars which are in the Milky Way will have suns running about them.

I come to that part of the doctrine propounded which makes it most alluring through the sublime representation which it sets forth of the plan of creation. The series of thoughts which have led me to it is short and unartificial; it consists in the following. If a system of fixed stars which in their positions are related to a common plane, such as we have sketched the Milky Way to be, is so far removed from us that all recognisability of the individual stars of which it consists is no longer perceptible even to the telescope: if its distance bears to the distance of the stars of the Milky Way just the same ratio as this bears to the distance of the sun from us; in short, if such a world of fixed stars is viewed at so immeasurable a distance by the eye of an observer who finds himself outside it, then it will appear under a small angle as a little space illuminated with a feeble light, whose figure will be circular if its plane presents itself to the eye directly, and elliptical if it is seen from the side. The feebleness of the light, the figure, and the noticeable magnitude of the diameter will quite distinctly distinguish such a phenomenon, if it be present, from all the stars which are seen singly.

One need not look long for this appearance among the observations of the astronomers. It has been distinctly perceived by various observers. One has wondered at its strangeness; one has conjectured, and has given place sometimes to fanciful imaginings, sometimes to plausible conceptions which were nevertheless just as ungrounded as the former. It is the nebulous stars that we mean, or rather one kind of them, which Mr de Maupertuis describes thus4: That they are small patches, illuminated somewhat more than the darkness of the empty space of the heaven, which all agree in this, that they present more or less open ellipses, but whose light is far feebler than any other that one becomes aware of in the heaven. The author of the Astrotheology imagined that they were openings in the firmament through which he believed he saw the heaven of fire. A philosopher of more enlightened insights, the already cited Mr de Maupertuis, holds them, in consideration of their figure and noticeable diameter, to be astonishingly great heavenly bodies which, through the great flattening caused by the impetus of their rotation, present elliptical shapes when seen from the side.

One is easily convinced that this last explanation likewise cannot hold. Because this kind of nebulous stars must beyond doubt be at least as far removed from us as the remaining fixed stars, not only would their magnitude be astonishing, according to which they would have to exceed even the greatest stars many thousandfold, but the strangest of all would be that, with this extraordinary magnitude, since they are self-luminous bodies and suns, they should show about them the very dullest and feeblest light.

It is far more natural and comprehensible that they are not single stars of such magnitude, but systems of many, whose distance presents them within so narrow a space that the light which from each of them singly is imperceptible breaks out, by their immeasurable multitude, into a uniform pale shimmer. The analogy with the system of stars in which we find ourselves, their shape, which is precisely such as it must be according to our doctrine, the feebleness of the light, which requires a presupposed infinite distance. Everything agrees perfectly in holding these elliptical figures to be just such world-orders and, so to speak, Milky Ways, whose constitution we have just developed; and if conjectures, in which analogy and observation agree perfectly in supporting one another, have the very same worth as formal proofs, then one will have to hold the certainty of these systems for established.

Now the attention of the observers of the heaven has motives enough to occupy itself with this subject. The fixed stars, as we know, are all related to a common plan, and thereby make up a whole ordered together, which is a world of worlds. One sees that at immeasurable distances there are more such systems of stars, and that creation, in the whole infinite compass of its greatness, is everywhere systematic and related together.

One might further conjecture that these very higher world-orders are not without relation to one another, and that through this mutual relation they again make up a still more immeasurable system. In fact one sees that the elliptical figures of these kinds of nebulous stars which Mr de Maupertuis adduces have a very close relation to the plan of the Milky Way. Here a wide field lies open to discoveries, to which observation must give the key. The nebulous stars properly so called, and those about which it is disputed whether to name them so, would have to be investigated and examined under the guidance of this doctrine. When one considers the parts of nature according to purposes and according to a discovered design, then certain properties open themselves up which are otherwise overlooked and remain hidden when observation disperses itself without guidance over all objects.

The doctrine which we have propounded opens to us a prospect into the infinite field of creation, and offers a representation of the work of GOD which is conformable to the infinity of the great Master-builder. If the magnitude of a planetary world-edifice, in which the earth is scarcely noticed as a grain of sand, sets the understanding in astonishment, with what amazement is one enraptured when one looks upon the infinite multitude of worlds and systems which fill the sum total of the Milky Way; yet how this amazement is increased when one becomes aware that all these immeasurable orders of stars again make up the unit of a number whose end we do not know, and which is perhaps just as inconceivably great as that other, and yet is again the unit of a new combination of numbers. We see the first members of a progressive relation of worlds and systems, and the first part of this infinite progression already gives it to be known what one is to surmise of the whole. There is here no end, but an abyss of a true immeasurableness, in which all the capacity of human conceptions sinks, even though it be raised by the aid of the science of numbers. The wisdom, the goodness, the power which has revealed itself is infinite, and in the very same measure fruitful and active; the plan of its revelation must therefore, just like itself, be infinite and without bounds.

But it is not only in the great that important discoveries are to be made which serve to extend the conception one can form of the magnitude of creation. In the small there is no less undiscovered, and we see even in our solar world members of a system which stand immeasurably far apart from one another, and between which the intermediate parts have not yet been discovered. Should there be, between Saturn, the outermost among the wandering stars that we know, and the least eccentric comet, which perhaps descends to us from a distance 10 and more times more remote, no further planet whose motion should come nearer to the cometary than that of the former? and should not still others, by an approximation of their determinations by means of a series of intermediate members, transform the planets little by little into comets, and connect the latter kind with the former?

The law according to which the eccentricity of the planetary orbits stands in relation to their distance from the sun supports this conjecture. The eccentricity in the motions of the planets increases with their distance from the sun, and the remote planets thereby come nearer to the determination of the comets. It is therefore to be conjectured that there will be still other planets beyond Saturn which, still more eccentric and thereby still more nearly akin to the latter, by means of a continuous ladder at last make the planets into comets. The eccentricity is with Venus 1/126 of the half-axis of its elliptical orbit; with the Earth 1/58, with Jupiter 1/20, and with Saturn 1/17 of the same; it therefore evidently increases with the distances. It is true that Mercury and Mars except themselves from this law by their much greater eccentricity than the measure of their distance from the sun permits; but we shall be instructed in what follows that the very same causes on account of which some planets received a smaller mass at their formation have also drawn after them the want of the impetus required for a circular course, and consequently the eccentricity, and have thus left them incomplete in both respects.

La Via Lattea è, per così dire, anche lo zodiaco delle stelle nuove, le quali in quasi nessun’altra regione del cielo se non in questa alternamente si lasciano vedere e scompaiono. Se questa alternanza della loro visibilità deriva dal loro periodico allontanarsi da noi e avvicinarsi a noi, allora sembra bene seguire dalla accennata costituzione sistematica degli astri che un tale fenomeno debba per lo più essere visto soltanto nel distretto della Via Lattea. Poiché, essendo esse stelle che corrono in orbite assai oblunghe attorno ad altre stelle fisse, come satelliti attorno ai loro pianeti principali, l’analogia col nostro edificio planetario del mondo, nel quale soltanto i corpi celesti prossimi al piano comune dei moti hanno accompagnatori che corrono loro attorno, esige che parimenti soltanto le stelle che sono nella Via Lattea abbiano soli che corrono attorno ad esse.

Vengo a quella parte della dottrina esposta che la rende più attraente per la sublime rappresentazione che essa offre del piano della creazione. La serie dei pensieri che mi vi hanno condotto è breve e non artificiosa; consiste in quanto segue. Se un sistema di stelle fisse, che nelle loro posizioni si riferiscono a una superficie comune, quale abbiamo delineato essere la Via Lattea, è tanto lontano da noi che ogni riconoscibilità delle singole stelle di cui consta non è più percettibile nemmeno al cannocchiale: se la sua distanza sta alla distanza delle stelle della Via Lattea nel medesimo rapporto in cui questa sta alla distanza del sole da noi; in breve, se un tale mondo di stelle fisse è contemplato a una distanza così incommensurabile dall’occhio di un osservatore che si trova al di fuori di esso, allora esso apparirà sotto un piccolo angolo come un piccolo spazio illuminato da una luce debole, la cui figura sarà circolare se la sua superficie si offre direttamente all’occhio, ed ellittica se è vista di lato. La debolezza della luce, la figura e la notevole grandezza del diametro distingueranno assai chiaramente un tale fenomeno, ove sia presente, da tutte le stelle che si vedono singolarmente.

Non occorre cercare a lungo questa apparenza fra le osservazioni degli astronomi. Essa è stata chiaramente percepita da diversi osservatori. Ci si è meravigliati della sua stranezza; si è congetturato, e si è dato luogo ora a immaginazioni bizzarre, ora a concetti apparentemente plausibili, che tuttavia erano altrettanto infondati dei primi. Sono le stelle nebulose che intendiamo, o piuttosto una specie di esse, che il signor di Maupertuis descrive così4: che sono piccole macchie, illuminate un poco più dell’oscurità dello spazio vuoto del cielo, le quali convengono tutte in questo, che presentano ellissi più o meno aperte, ma la cui luce è assai più debole di qualunque altra che si scorga nel cielo. L’autore dell’Astroteologia si immaginava che fossero aperture nel firmamento, attraverso le quali credeva di vedere il cielo di fuoco. Un filosofo di conoscenze più illuminate, il già citato signor di Maupertuis, le tiene, in considerazione della loro figura e del loro notevole diametro, per corpi celesti stupefacentemente grandi, i quali, per il grande appiattimento cagionato dallo slancio della loro rotazione, visti di lato presentano figure ellittiche.

Ci si convince facilmente che neppure quest’ultima spiegazione può reggere. Poiché questa specie di stelle nebulose deve, fuor di dubbio, essere da noi lontana almeno quanto le rimanenti stelle fisse, non solo la loro grandezza sarebbe stupefacente, dovendo esse superare di molte migliaia di volte anche le stelle più grandi, ma la cosa più strana di tutte sarebbe che, con questa straordinaria grandezza, essendo corpi luminosi da sé e soli, dovessero mostrare attorno a sé la luce più fioca e più debole.

È assai più naturale e comprensibile che non siano singole stelle di tale grandezza, ma sistemi di molte, la cui distanza le presenta in uno spazio tanto angusto che la luce, impercettibile da ciascuna di esse presa singolarmente, per la loro incommensurabile quantità si risolve in un barlume uniforme e pallido. L’analogia col sistema di stelle in cui ci troviamo, la loro figura, che è appunto quale deve essere secondo la nostra dottrina, la debolezza della luce, che richiede una presupposta distanza infinita. Tutto concorda perfettamente nel tenere queste figure ellittiche per altrettanti ordini del mondo e, per così dire, Vie Lattee, la cui costituzione abbiamo appunto sviluppato; e se le congetture, nelle quali analogia e osservazione concordano perfettamente nel sostenersi a vicenda, hanno il medesimo valore delle prove formali, allora si dovrà tenere per accertata la certezza di questi sistemi.

Ormai l’attenzione degli osservatori del cielo ha motivi sufficienti per occuparsi di questo oggetto. Le stelle fisse, come sappiamo, si riferiscono tutte a un piano comune, e costituiscono con ciò un tutto ordinato insieme, che è un mondo di mondi. Si vede che a distanze incommensurabili vi sono altri simili sistemi di stelle, e che la creazione, in tutta l’infinita estensione della sua grandezza, è dappertutto sistematica e riferita a sé stessa.

Si potrebbe ancora congetturare che questi stessi ordini superiori del mondo non siano privi di relazione reciproca, e che per questo rapporto reciproco costituiscano di nuovo un sistema ancor più incommensurabile. In effetti si vede che le figure ellittiche di queste specie di stelle nebulose, che il signor di Maupertuis adduce, hanno una relazione assai stretta col piano della Via Lattea. Si apre qui un vasto campo a scoperte, di cui l’osservazione deve dare la chiave. Le stelle propriamente dette nebulose, e quelle sulle quali si disputa se debbano chiamarsi così, dovrebbero essere indagate ed esaminate sotto la guida di questa dottrina. Quando si considerano le parti della natura secondo intenzioni e secondo un disegno scoperto, allora si aprono certe proprietà che altrimenti vengono trascurate e restano nascoste, quando l’osservazione si disperde senza guida su tutti gli oggetti.

La dottrina che abbiamo esposto ci apre una vista sull’infinito campo della creazione, e offre una rappresentazione dell’opera di DIO conforme all’infinità del grande Artefice. Se la grandezza di un edificio planetario del mondo, in cui la terra è appena notata come un granello di sabbia, pone l’intelletto in meraviglia, di quale stupore si è rapiti quando si guarda l’infinita quantità di mondi e di sistemi che riempiono il complesso della Via Lattea; ma come si accresce questo stupore quando ci si avvede che tutti questi incommensurabili ordini di stelle costituiscono di nuovo l’unità di un numero di cui non conosciamo la fine, e che è forse altrettanto incomprensibilmente grande di quello, e tuttavia è di nuovo l’unità di una nuova combinazione numerica. Vediamo i primi membri di un rapporto progressivo di mondi e di sistemi, e la prima parte di questa progressione infinita già dà a conoscere ciò che si deve supporre del tutto. Non vi è qui alcuna fine, ma un abisso di una vera incommensurabilità, in cui sprofonda ogni capacità dei concetti umani, anche quando sia sollevata con l’aiuto della scienza dei numeri. La sapienza, la bontà, la potenza che si è rivelata è infinita, e nella medesima misura feconda e operosa; il piano della sua rivelazione dev’essere perciò, al pari di essa, infinito e senza confini.

Non è però soltanto nel grande che si devono fare scoperte importanti, atte ad ampliare il concetto che ci si può formare della grandezza della creazione. Nel piccolo non vi è meno di inesplorato, e vediamo perfino nel nostro mondo solare membri di un sistema che distano incommensurabilmente l’uno dall’altro, e fra i quali non si sono ancora scoperte le parti intermedie. Non vi sarà forse, fra Saturno, il più esterno fra gli astri erranti che conosciamo, e la cometa meno eccentrica, che forse discende fino a noi da una distanza 10 e più volte più remota, alcun altro pianeta il cui moto si accosti a quello cometario più di quanto vi si accosti il primo? e non dovrebbero forse altri ancora, per un avvicinamento delle loro determinazioni mediante una serie di membri intermedi, trasformare a poco a poco i pianeti in comete e connettere quest’ultima specie con la prima?

La legge secondo cui l’eccentricità delle orbite planetarie si rapporta alla loro distanza dal sole sostiene questa supposizione. L’eccentricità nei moti dei pianeti cresce con la loro distanza dal sole, e i pianeti lontani si accostano per ciò alla determinazione delle comete. È dunque da supporre che vi saranno ancora altri pianeti al di là di Saturno, i quali, ancor più eccentrici e perciò ancor più prossimamente affini a queste, per mezzo di una scala continua facciano infine dei pianeti altrettante comete. L’eccentricità è presso Venere 1/126 del semiasse della sua orbita ellittica; presso la Terra 1/58, presso Giove 1/20, e presso Saturno 1/17 del medesimo; essa cresce dunque manifestamente con le distanze. È vero che Mercurio e Marte si sottraggono a questa legge per la loro eccentricità molto maggiore di quanto la misura della loro distanza dal sole consenta; ma saremo istruiti nel seguito che le medesime cause per cui ad alcuni pianeti toccò nella loro formazione una massa minore hanno anche tratto con sé la mancanza dello slancio richiesto per il corso circolare, e quindi l’eccentricità, e li hanno perciò lasciati incompleti sotto entrambi i rispetti.

Ist es diesem zu Folge nicht wahrscheinlich: daß die Abnahme der Excentricität der über dem Saturn zunächst befindlichen Himmelskörper ohngefehr eben so gemäßigt, als in den untern sey, und daß die Planeten durch minder plötzliche Abfälle mit dem Geschlechte der Cometen verwandt seyn; denn es ist gewiß, daß eben diese Excentricität den wesentlichen Unterschied zwischen den Cometen und Planeten macht, und die Schweife und Dunstkugeln derselben nur deren Folge seyn; imgleichen, daß eben die Ursache, welche es auch immerhin seyn mag, die den Himmelskörpern ihre Kreisbewegungen ertheilet hat, bey grössern Entfernungen nicht allein schwächer gewesen, den Drehungsschwung der Senkungskraft gleich zu machen, und dadurch die Bewegungen excentrisch gelassen hat, sondern auch eben deswegen weniger vermögend gewesen, die Kreise dieser Kugeln auf eine gemeinschaftliche Fläche, auf welcher sich die untern bewegen, zu bringen, und dadurch die Ausschweifung der Cometen nach allen Gegenden veranlasset hat.

Man würde nach dieser Vermuthung noch vielleicht die Entdeckung neuer Planeten über den Saturn zu hoffen haben, die excentrischer als dieser, und also der cometischen Eigenschaft näher seyn würden; aber eben daher würde man sie nur eine kurze Zeit, nemlich in der Zeit ihrer Sonnennähe, erblicken können, welcher Umstand zusammt dem geringen Maasse der Annäherung und der Schwäche des Lichts die Entdeckung desselben bisher verhindert haben, und auch aufs künftige schwer machen müssen. Der letzte Planet und erste Comet würde, wenn es so beliebte, derjenige können genannt werden, dessen Excentricität so groß wäre, daß er in seiner Sonnennähe den Kreis des ihm nächsten Planeten, vielleicht also des Saturns, durchschnitte.

1 Diese kurze Einleitung, welche vieleicht in Ansehung der meisten Leser überflüßig seyn möchte, habe ich denen, die etwa der Newtonischen Grundsätze nicht genugsam kundig seyn, zur Vorbereitung der Einsicht in die folgende Theorie vorher ertheilen wollen.

2 Imgleichen auf diejenige Haufen von Sternen, deren viele in einem kleinen Raume bey einander seyn, als z. E. das Siebengestirn, welche vielleicht unter sich ein kleines System in dem Grössern ausmachen.

3 de la Hire bemerket in den Memoires der Academie zu Paris vom Jahr 1693, er habe sowohl aus eigenen Beobachtungen, als auch aus Vergleichung derselben mit des Ricciolus seinen eine starke Aenderung in den Stellungen der Sterne des Siebengestirns wahrgenommen.

4 Abhandlung von der Figur der Sterne.

Zweiter Theil.

Erstes Hauptstück  

Von dem Ursprunge des planetischen Weltbaues überhaupt, und den Ursachen ihrer Bewegungen.

Die Betrachtung des Weltbaues zeiget in Ansehung der gewechselten Beziehungen, die seine Theile unter einander haben, und wodurch sie die Ursache bezeichnen, von der sie herstammen, zwo Seiten, welche beyde gleich wahrscheinlich und annehmungswürdig seyn. Wenn man eines Theils erweget: daß 6 Planeten mit 9 Begleitern, die um die Sonne, als ihren Mittelpunkt, Kreise beschreiben, alle nach einer Seite sich bewegen und zwar nach derjenigen, nach welcher sich die Sonne selber drehet, welche ihrer alle Umläufe durch die Kraft der Anziehung regieret, daß ihre Kreise nicht weit von einer gemeinen Fläche abweichen, nemlich von der verlängerten Aeqvatorsfläche der Sonnen, daß bey den entferntesten der zur Sonnenwelt gehörigen Himmelskörper, wo die gemeine Ursache der Bewegung dem Vermuthen nach nicht so kräftig gewesen, als in der Naheit zum Mittelpuncte Abweichungen von der Genauheit dieser Bestimmungen Statt gefunden, die mit dem Mangel der eingedruckten Bewegung ein genugsames Verhältniß haben, wenn man, sage ich, allen diesen Zusammenhang erweget: so wird man bewogen, zu glauben, daß eine Ursache, welche es auch sey, einen durchgängigen Einfluß in dem ganzen Raume des Systems gehabt hat, und daß die Einträchtigkeit in der Richtung und Stellung der planetischen Kreise eine Folge der Uebereinstimmung sey, die sie alle mit derjenigen materialischen Ursache gehabt haben müssen, dadurch sie in Bewegung gesetzt worden.

Wenn wir andern Theils den Raum erwegen, in dem die Planeten unsers Systems herum laufen, so ist er vollkommen leer1 und aller Materie beraubt, die eine Gemeinschaft des Einflusses auf diese Himmelskörper verursachen, und die Uebereinstimmung unter ihren Bewegungen nach sich ziehen könnte. Dieser Umstand ist mit vollkommener Gewißheit ausgemacht, und übertrifft noch, wo möglich, die vorige Wahrscheinlichkeit. Newton, durch diesen Grund bewogen, konnte keine materialische Ursache verstatten, die durch ihre Erstreckung in dem Raume des Planetengebäudes die Gemeinschaft der Bewegungen unterhalten sollte. Er behauptete, die unmittelbare Hand Gottes habe diese Anordnung ohne die Anwendung der Kräfte der Natur ausgerichtet.

Man siehet bey unpartheyischer Erwegung: daß die Gründe hier von beyden Seiten gleich stark und beyde einer völligen Gewißheit gleich zu schätzen sind. Es ist aber eben so klar, daß ein Begriff seyn müsse, in welchem diese dem Scheine nach wider einander streitende Gründe vereinigt werden können und sollen, und daß in diesem Begriffe das wahre System zu suchen sey. Wir wollen ihn mit kurzen Worten anzeigen. In der jetzigen Verfassung des Raumes, darin die Kugeln der ganzen Planetenwelt umlaufen, ist keine materialische Ursache vorhanden, die ihre Bewegungen eindrücken oder richten könnte. Dieser Raum ist vollkommen leer, oder wenigstens so gut als leer; also muß er ehemals anders beschaffen und mit genugsam vermögender Materie erfüllet gewesen seyn, die Bewegung auf alle darinn befindliche Himmelskörper zu übertragen, und sie mit der ihrigen, folglich alle unter einander einstimmig zu machen, und nachdem die Anziehung besagte Räume gereinigt und alle ausgebreitete Materie in besondere Klumpen versammlet: so müssen die Planeten nunmehro mit der einmal eingedrückten Bewegung ihre Umläufe in einem nicht widerstehenden Raume frey und unverändert fortsetzen. Die Gründe der zuerst angeführten Wahrscheinlichkeit erfordern durchaus diesen Begriff, und weil zwischen beyden Fällen kein dritter möglich ist; so kann dieser mit einer vorzüglichen Art des Beyfalles, welcher ihn über die Scheinbarkeit einer Hypothese erhebet, angesehen werden. Man könnte, wenn man weitläuftig seyn wollte, durch eine Reihe aus einander gefolgerter Schlüsse, nach der Art einer mathematischen Methode, mit allem Gepränge, den diese mit sich führet und noch mit grösserm Schein, als ihr Aufzug in physischen Materien gemeinhin zu seyn pfleget, endlich auf den Entwurf selber kommen, den ich von dem Ursprunge des Weltgebäudes darlegen werde; allein ich will meine Meinungen lieber in der Gestalt einer Hypothese vortragen, und der Einsicht des Lesers es überlassen, ihre Würdigkeit zu prüfen, als durch den Schein einer erschlichenen Ueberführung ihre Gültigkeit verdächtig machen, und indem ich die Unwissenden einnehme, den Beyfall der Kenner verlieren.

Ich nehme an: daß alle Materien, daraus die Kugeln, die zu unserer Sonnenwelt gehören, alle Planeten und Cometen bestehen, im Anfange aller Dinge in ihren elementarischen Grundstoff aufgelöset, den ganzen Raum des Weltgebäudes erfüllet haben, darinn jetzo diese gebildete Körper herumlaufen. Dieser Zustand der Natur, wenn man ihn, auch ohne Absicht auf ein System, an und für sich selbst betrachtet, scheinet nur der einfachste zu seyn, der auf das Nichts folgen kann. Damals hatte sich noch nichts gebildet. Die Zusammensetzung von einander abstehender Himmelskörper, ihre nach den Anziehungen gemäßigte Entfernung; ihre Gestalt, die aus dem Gleichgewichte der versammleten Materie entspringet, sind ein späterer Zustand. Die Natur, die unmittelbar mit der Schöpfung gränzete, war so roh, so ungebildet als möglich. Allein auch in den wesentlichen Eigenschaften der Elemente, die das Chaos ausmachen, ist das Merkmal derjenigen Vollkommenheit zu spüren, die sie von ihrem Ursprunge her haben, indem ihr Wesen aus der ewigen Idee des göttlichen Verstandes eine Folge ist. Die einfachsten, die allgemeinsten Eigenschaften, die ohne Absicht scheinen entworfen zu seyn; die Materie, die bloß leidend und der Formen und Anstalten bedürftig zu seyn scheinet, hat in ihrem einfachsten Zustande eine Bestrebung, sich durch eine natürliche Entwickelung zu einer vollkommenern Verfassung zu bilden. Allein die Verschiedenheit in den Gattungen der Elemente träget zu der Regung der Natur und zur Bildung des Chaos das vornehmste bey, als wodurch die Ruhe, die bey einer allgemeinen Gleichheit unter den zerstreuten Elementen herrschen würde, gehoben, und das Chaos in den Punkten der stärker anziehenden Partikeln sich zu bilden anfängt. Die Gattungen dieses Grundstoffes sind ohne Zweifel, nach der Unermeßlichkeit, die die Natur an allen Seiten zeigt, unendlich verschieden. Die von gröster specifischen Dichtigkeit und Anziehungskraft, welche an und vor sich weniger Raum einnehmen und auch seltener seyn, werden daher bey der gleichen Austheilung in dem Raume der Welt zerstreuter, als die leichtern Arten seyn. Elemente von 1000mal grösserer specifischen Schwere sind tausend, vielleicht auch Millionenmal zerstreuter, als die in diesem Maasse leichtern. Und da diese Abfälle so unendlich als möglich müssen gedacht werden, so wird, gleichwie es körperliche Bestandtheile von einer Gattung geben kan, die eine andere in dem Maasse an Dichtigkeit übertrifft, als eine Kugel, die mit dem Radius des Planetengebäudes beschrieben worden, eine andere, die den tausendsten Theil einer Linie im Durchmesser hat, also auch jene Art von zerstreuten Elementen um einen so viel grössern Abstand von einander entfernet seyn, als diese.

Is it not, in consequence of this, probable: that the decrease of the eccentricity of the heavenly bodies situated next above Saturn is about as moderate as in the lower ones, and that the planets are akin to the race of the comets by less sudden gradations; for it is certain that just this eccentricity makes the essential difference between the comets and the planets, and that the tails and vapour-spheres of the former are only a consequence of it; likewise that the very cause, whatever it may always be, which has imparted to the heavenly bodies their circular motions, has at greater distances not only been weaker in making the impetus of rotation equal to the sinking force, and has thereby left the motions eccentric, but has also for that very reason been less able to bring the circles of these spheres upon a common plane, upon which the lower ones move, and has thereby occasioned the straying of the comets towards all regions.

According to this conjecture one might perhaps still have to hope for the discovery of new planets beyond Saturn, which would be more eccentric than this, and thus nearer to the cometary property; but for that very reason one would be able to catch sight of them only for a short time, namely in the time of their nearness to the sun, which circumstance, together with the small measure of their approach and the feebleness of the light, must have hindered their discovery hitherto, and must make it difficult also in the future. The last planet and the first comet might, if one so pleased, be named that one whose eccentricity was so great that in its nearness to the sun it cut through the circle of the planet nearest to it, perhaps therefore of Saturn.

1 This short introduction, which in respect of most readers might perhaps be superfluous, I have wished to give beforehand, for the preparation of insight into the following theory, to those who might not be sufficiently acquainted with the Newtonian principles.

2 Likewise upon those clusters of stars, many of which are together in a small space, as for example the Pleiades, which perhaps make up among themselves a small system within the greater one.

3 de la Hire notes in the Memoirs of the Academy at Paris of the year 1693 that he had perceived, both from his own observations and from the comparison of them with those of Ricciolus, a strong alteration in the positions of the stars of the Pleiades.

4 Treatise on the Figure of the Stars.

Second Part.

First Chapter

Of the origin of the planetary world-edifice in general, and of the causes of its motions.

The consideration of the world-edifice shows, in respect of the reciprocal relations which its parts have among one another, and whereby they designate the cause from which they descend, two sides, both of which are equally probable and worthy of acceptance. If one considers on the one hand: that 6 planets with 9 companions, which describe circles about the sun as their centre, all move towards one side, and indeed towards that towards which the sun itself turns, which governs all their circuits by the force of attraction; that their circles do not deviate far from a common plane, namely from the extended equatorial plane of the sun; that with the most distant of the heavenly bodies belonging to the solar world, where the common cause of the motion has by supposition not been so powerful as in the nearness to the centre, deviations from the exactness of these determinations have had place, which bear a sufficient proportion to the want of the impressed motion — if one, I say, considers all this connection: then one is moved to believe that a cause, whatever it may be, has had a thoroughgoing influence in the whole space of the system, and that the concord in the direction and position of the planetary circles is a consequence of the agreement which they must all have had with that material cause whereby they were set into motion.

If on the other hand we consider the space in which the planets of our system run about, it is perfectly empty1 and bereft of all matter which could cause a community of influence upon these heavenly bodies and draw after it the agreement among their motions. This circumstance is made out with complete certainty, and surpasses, if possible, the former probability. Newton, moved by this ground, could allow no material cause which by its extension in the space of the planetary edifice should maintain the community of the motions. He asserted that the immediate hand of God had accomplished this arrangement without the application of the forces of nature.

One sees, upon impartial consideration, that the grounds here on both sides are equally strong, and that both are to be esteemed equal to a complete certainty. But it is just as clear that there must be a conception in which these grounds, to appearance conflicting with one another, can and should be united, and that in this conception the true system is to be sought. We will indicate it in few words. In the present constitution of the space in which the spheres of the whole planetary world revolve, there is no material cause present which could impress or direct their motions. This space is perfectly empty, or at least as good as empty; therefore it must formerly have been otherwise constituted and have been filled with matter sufficiently capable of transferring motion to all the heavenly bodies found therein, and of making them of one accord with its own, consequently all of them with one another; and after attraction had cleansed the said spaces and gathered all the outspread matter into particular lumps, the planets must henceforth, with the motion once impressed, continue their circuits freely and unaltered in a non-resisting space. The grounds of the probability first adduced absolutely require this conception, and because between the two cases no third is possible, it may be regarded with a special kind of approval, which raises it above the semblance of a hypothesis. One could, if one wished to be prolix, by a series of inferences deduced one from another, after the manner of a mathematical method, with all the pomp which this carries with it, and with still greater show than its equipage in physical matters is commonly wont to have, come at last to the very outline which I shall lay down of the origin of the world-edifice; but I would rather present my opinions in the shape of a hypothesis, and leave it to the insight of the reader to test their worth, than by the semblance of a surreptitious conviction render their validity suspect, and, while I win over the ignorant, lose the approval of the knowing.

I assume: that all the matters of which the spheres that belong to our solar world, all the planets and comets, consist, were at the beginning of all things dissolved into their elementary primal stuff and filled the whole space of the world-edifice in which these formed bodies now run about. This state of nature, when one considers it in and for itself, even without regard to a system, seems to be only the simplest that can follow upon nothing. At that time nothing had yet formed itself. The composition of heavenly bodies standing apart from one another, their distance moderated according to the attractions, their shape, which springs from the equilibrium of the assembled matter, are a later state. Nature, which bordered immediately upon creation, was as raw, as unformed as possible. Yet even in the essential properties of the elements which make up the chaos there is to be traced the mark of that perfection which they have from their origin, inasmuch as their essence is a consequence of the eternal idea of the divine understanding. The simplest, the most universal properties, which seem to be designed without purpose; the matter which appears to be merely passive and in need of forms and arrangements, has in its simplest state a striving to form itself, through a natural development, into a more perfect constitution. But the diversity in the kinds of the elements contributes the chief part to the stirring of nature and to the formation of the chaos, in that thereby the rest which would rule with a universal equality among the scattered elements is annulled, and the chaos begins to form itself at the points of the more strongly attracting particles. The kinds of this primal stuff are without doubt, according to the immeasurableness which nature shows on all sides, infinitely different. Those of the greatest specific density and force of attraction, which in and for themselves take up less space and are also rarer, will therefore, upon an equal distribution in the space of the world, be more scattered than the lighter sorts. Elements of 1000 times greater specific weight are a thousand, perhaps also a million times more scattered than those which are lighter in this measure. And since these gradations must be thought as infinite as possible, then, just as there can be corporeal constituents of one kind which surpass another in density in the same measure as a sphere described with the radius of the planetary edifice surpasses another which has the thousandth part of a line in diameter, so likewise that sort of scattered elements will be removed from one another by so much a greater distance than these.

Non è, in conseguenza di ciò, probabile: che la diminuzione dell’eccentricità dei corpi celesti che si trovano immediatamente al di sopra di Saturno sia all’incirca altrettanto moderata che in quelli inferiori, e che i pianeti siano imparentati con la stirpe delle comete per gradazioni meno repentine; poiché è certo che appunto questa eccentricità costituisce la differenza essenziale fra le comete e i pianeti, e che le code e le sfere di vapore delle prime ne sono soltanto la conseguenza; e parimenti che la medesima causa, quale che essa mai sia, che ha impartito ai corpi celesti i loro moti circolari, alle maggiori distanze non solo è stata più debole nel rendere lo slancio della rotazione uguale alla forza discendente, e ha con ciò lasciato eccentrici i moti, ma appunto per questo è stata anche meno capace di portare i circoli di queste sfere su una superficie comune, sulla quale si muovono quelle inferiori, e ha così occasionato il divagare delle comete verso tutte le regioni.

Secondo questa supposizione si dovrebbe forse ancora sperare la scoperta di nuovi pianeti al di là di Saturno, i quali sarebbero più eccentrici di questo e quindi più prossimi alla proprietà cometaria; ma appunto per ciò si potrebbe scorgerli soltanto per breve tempo, cioè nel tempo della loro vicinanza al sole, e questa circostanza, insieme alla scarsa misura del loro avvicinamento e alla debolezza della luce, deve aver impedito finora la loro scoperta, e deve renderla difficile anche in avvenire. L’ultimo pianeta e la prima cometa si potrebbe chiamare, se così piacesse, quello la cui eccentricità fosse tanto grande da tagliare, nella sua vicinanza al sole, il circolo del pianeta a lui più prossimo, forse dunque di Saturno.

1 Questa breve introduzione, che rispetto alla maggior parte dei lettori potrebbe forse essere superflua, ho voluto premettere, a preparazione dell’intelligenza della teoria seguente, a coloro che non fossero sufficientemente pratici dei principi newtoniani.

2 Parimenti su quegli ammassi di stelle, molte delle quali stanno insieme in un piccolo spazio, come per esempio le Pleiadi, che forse costituiscono fra loro un piccolo sistema entro il maggiore.

3 de la Hire osserva nelle Memorie dell’Accademia di Parigi dell’anno 1693 di aver notato, tanto dalle proprie osservazioni quanto dal confronto delle medesime con quelle di Riccioli, un forte mutamento nelle posizioni delle stelle delle Pleiadi.

4 Trattato sulla figura delle stelle.

Parte seconda.

Capitolo primo

Dell’origine dell’edificio planetario del mondo in generale, e delle cause dei suoi moti.

La considerazione dell’edificio del mondo mostra, rispetto alle relazioni reciproche che le sue parti hanno fra loro, e per le quali esse indicano la causa da cui discendono, due lati, entrambi egualmente probabili e degni di essere accolti. Se da una parte si considera: che 6 pianeti con 9 accompagnatori, i quali descrivono circoli attorno al sole come loro punto centrale, si muovono tutti verso un solo lato, e precisamente verso quello verso cui il sole stesso si rivolge, il quale governa tutti i loro giri per la forza dell’attrazione; che i loro circoli non si discostano molto da una superficie comune, cioè dal piano prolungato dell’equatore solare; che presso i più lontani fra i corpi celesti appartenenti al mondo solare, dove la causa comune del moto, a quanto si può supporre, non è stata così efficace come nella vicinanza al punto centrale, hanno avuto luogo deviazioni dall’esattezza di queste determinazioni, le quali hanno un rapporto sufficiente con la mancanza del moto impresso; se, dico, si considera tutta questa connessione: allora si è indotti a credere che una causa, quale che essa sia, abbia avuto un influsso universale in tutto lo spazio del sistema, e che la concordia nella direzione e nella posizione dei circoli planetari sia una conseguenza dell’accordo che essi tutti devono aver avuto con quella causa materiale per cui furono posti in moto.

Se dall’altra parte consideriamo lo spazio in cui i pianeti del nostro sistema corrono attorno, esso è perfettamente vuoto1 e privo di ogni materia che potesse cagionare una comunanza d’influsso su questi corpi celesti e trarre con sé l’accordo fra i loro moti. Questa circostanza è stabilita con perfetta certezza, e supera ancora, se possibile, la precedente probabilità. Newton, mosso da questa ragione, non poté ammettere alcuna causa materiale che, per la sua estensione nello spazio dell’edificio planetario, dovesse mantenere la comunanza dei moti. Egli sostenne che la mano immediata di Dio avesse compiuto questa disposizione senza l’applicazione delle forze della natura.

Si vede, a considerazione imparziale, che le ragioni sono qui da entrambe le parti egualmente forti, e che entrambe sono da stimarsi pari a una piena certezza. Ma è altrettanto chiaro che deve esservi un concetto nel quale queste ragioni, in apparenza contrastanti fra loro, possono e devono essere unite, e che in questo concetto è da cercarsi il vero sistema. Vogliamo indicarlo con brevi parole. Nell’attuale costituzione dello spazio in cui girano le sfere di tutto il mondo planetario non è presente alcuna causa materiale che potesse imprimere o dirigere i loro moti. Questo spazio è perfettamente vuoto, o almeno tanto vale come vuoto; dunque esso deve essere stato un tempo altrimenti costituito e riempito di materia sufficientemente capace di trasmettere il moto a tutti i corpi celesti che vi si trovavano, e di renderli concordi col proprio, e conseguentemente tutti fra loro; e dopo che l’attrazione ebbe purgato i detti spazi e raccolto tutta la materia diffusa in ammassi particolari, i pianeti devono ormai proseguire, col moto una volta impresso, i loro giri liberamente e immutati in uno spazio non resistente. Le ragioni della probabilità dapprima addotta esigono assolutamente questo concetto, e poiché fra i due casi non ne è possibile un terzo, esso può essere considerato con una specie eminente di assenso, che lo eleva al di sopra dell’apparenza di un’ipotesi. Si potrebbe, volendo essere prolissi, per mezzo di una serie di conclusioni dedotte l’una dall’altra, a modo di un metodo matematico, con tutta la pompa che questo porta con sé e con ancor maggiore apparenza di quanta ne suole avere comunemente il suo corteggio nelle materie fisiche, giungere infine al disegno stesso che esporrò intorno all’origine dell’edificio del mondo; ma preferisco esporre le mie opinioni nella forma di un’ipotesi, e lasciare all’intelligenza del lettore di saggiarne il valore, piuttosto che rendere sospetta la loro validità con l’apparenza di una persuasione carpita e, mentre conquisto gli ignoranti, perdere l’assenso degli intenditori.

Io assumo: che tutte le materie di cui constano le sfere che appartengono al nostro mondo solare, tutti i pianeti e le comete, fossero al principio di tutte le cose risolte nella loro materia elementare primitiva e riempissero tutto lo spazio dell’edificio del mondo, in cui ora corrono attorno questi corpi formati. Questo stato della natura, se lo si considera in sé e per sé, anche senza riguardo a un sistema, sembra essere soltanto il più semplice che possa seguire al nulla. Allora nulla si era ancora formato. La composizione di corpi celesti distanti l’uno dall’altro, la loro distanza moderata secondo le attrazioni, la loro figura, che nasce dall’equilibrio della materia raccolta, sono uno stato posteriore. La natura, che confinava immediatamente con la creazione, era quanto più possibile rozza e informe. Ma anche nelle proprietà essenziali degli elementi che costituiscono il caos si può scorgere il segno di quella perfezione che essi hanno dalla loro origine, in quanto la loro essenza è una conseguenza dell’eterna idea dell’intelletto divino. Le proprietà più semplici, le più universali, che sembrano disegnate senza intenzione; la materia, che pare essere meramente passiva e bisognosa di forme e di disposizioni, ha nel suo stato più semplice uno sforzo di formarsi, per uno sviluppo naturale, a una costituzione più perfetta. Ma la diversità nelle specie degli elementi contribuisce nel modo più eminente al moto della natura e alla formazione del caos, in quanto per essa è tolta la quiete che regnerebbe con un’universale uguaglianza fra gli elementi dispersi, e il caos comincia a formarsi nei punti delle particelle che attraggono più fortemente. Le specie di questa materia primitiva sono senza dubbio, secondo l’incommensurabilità che la natura mostra da tutti i lati, infinitamente diverse. Quelle di massima densità specifica e forza di attrazione, le quali in sé e per sé occupano meno spazio e sono anche più rare, saranno perciò, a parità di distribuzione nello spazio del mondo, più disperse delle specie più leggere. Elementi di peso specifico 1000 volte maggiore sono mille, forse anche un milione di volte più dispersi di quelli che in questa misura sono più leggeri. E poiché queste gradazioni devono essere pensate quanto più possibile infinite, così, come possono esservi parti corporee di una specie che ne supera un’altra in densità nella medesima misura in cui una sfera descritta col raggio dell’edificio planetario ne supera un’altra che ha per diametro la millesima parte di una linea, così anche quella specie di elementi dispersi sarà lontana l’una dall’altra di una distanza tanto maggiore di questa.

Bey einem auf solche Weise erfüllten Raume dauert die allgemeine Ruhe nur einen Augenblick. Die Elemente haben wesentliche Kräfte, einander in Bewegung zu setzen, und sind sich selber eine Quelle des Lebens. Die Materie ist sofort in Bestrebung, sich zu bilden. Die zerstreuten Elemente dichterer Art sammlen, vermittelst der Anziehung, aus einer Sphäre rund um sich alle Materie von minder specifischer Schwere; sie selber aber, zusamt der Materie, die sie mit sich vereinigt haben, sammlen sich in den Puncten, da die Theilchen von noch dichterer Gattung befindlich seyn, diese gleichergestalt zu noch dichteren und so fortan. Indem man also dieser sich bildenden Natur in Gedanken durch den ganzen Raum des Chaos nachgehet, so wird man leichtlich inne: daß alle Folgen dieser Wirkung zuletzt in der Zusammensetzung verschiedener Klumpen bestehen würde, die nach Verrichtung ihrer Bildungen durch die Gleichheit der Anziehung ruhig und auf immer unbewegt seyn würden.

Allein die Natur hat noch andere Kräfte im Vorrath, welche sich vornehmlich äussern, wenn die Materie in feine Theilchen aufgelöset ist, als wodurch selbige einander zurück stossen und durch ihren Streit mit der Anziehung diejenige Bewegung hervor bringen, die gleichsam ein dauerhaftes Leben der Natur ist. Durch diese Zurückstossungskraft, die sich in der Elasticität der Dünste, dem Ausflusse starkriechender Körper und der Ausbreitung aller geistigen Materien offenbaret, und die ein unstreitiges Phänomenon der Natur ist, werden die zu ihren Anziehungspunkten sinkende Elemente durcheinander von der geradlinichten Bewegung seitwärts gelenket, und der senkrechte Fall schlägt in Kreisbewegungen aus, die den Mittelpunkt der Senkung umfassen. Wir wollen, um die Bildung des Weltbaues deutlich zu begreifen, unsere Betrachtung von dem unendlichen Inbegriffe der Natur auf ein besonderes System einschränken, so wie dieses zu unserer Sonne gehörige ist. Nachdem wir die Erzeugung desselben erwogen haben, so werden wir auf eine ähnliche Weise zu dem Ursprunge der höhern Weltordnungen fortschreiten, und die Unendlichkeit der ganzen Schöpfung in einem Lehrbegriffe zusammen fassen können.

Wenn demnach ein Punkt in einem sehr grossen Raume befindlich ist, wo die Anziehung der daselbst befindlichen Elemente stärker als allenthalben um sich wirket; so wird der in dem ganzen Umfange ausgebreitete Grundstoff elementarischer Partikeln sich zu diesem hinsenken. Die erste Wirkung dieser allgemeinen Senkung ist die Bildung eines Körpers in diesem Mittelpunkte der Attraction, welcher so zu sagen von einem unendlich kleinen Keime, in schnellen Graden fortwächset, aber in eben der Maasse, als diese Masse sich vermehret, auch mit stärkerer Kraft die umgebenden Theile zu seiner Vereinigung beweget. Wenn die Masse dieses Centralkörpers so weit angewachsen ist, daß die Geschwindigkeit, womit er die Theilchen von grossen Entfernungen zu sich zieht, durch die schwachen Grade der Zurückstossung, womit selbige einander hindern, seitwärts gebeuget in Seitenbewegungen ausschläget, die den Centralkörper, vermittelst der Centerfliehkraft, in einem Kreise zu umfassen im Stande seyn: so erzeugen sich grosse Wirbel von Theilchen, deren jedes für sich krumme Linien durch die Zusammensetzung der anziehenden und der seitwärts gelenkten Umwendungskraft beschreibet; welche Arten von Kreisen alle einander durchschneiden, wozu ihnen ihre grosse Zerstreuung in diesem Raume Platz läßt. Indessen sind diese auf mancherlei Art unter einander streitende Bewegungen natürlicher Weise bestrebt, einander zur Gleichheit zu bringen, das ist, in einen Zustand, da eine Bewegung der andern so wenig als möglich hinderlich ist. Dieses geschiehet erstlich, indem die Theilchen, eines des andern Bewegung so lange einschränken, bis alle nach einer Richtung fortgehen; zweytens, daß die Partikeln ihre Verticalbewegung, vermittelst der sie sich dem Centro der Attraction nähern, so lange einschränken, bis sie alle horizontal, d. i. in parallel laufenden Zirkeln um die Sonne als ihren Mittelpunkt beweget, einander nicht mehr durchkreutzen, und durch die Gleichheit der Schwungskraft mit der senkenden sich in freien Zirkelläufen in der Höhe, da sie schweben, immer erhalten; so daß endlich nur diejenige Theilchen in dem Umfange des Raumes schweben bleiben, die durch ihr Fallen eine Geschwindigkeit, und durch die Widerstehung der andern eine Richtung bekommen haben, dadurch sie eine freye Zirkelbewegung fortsetzen können. In diesem Zustande, da alle Theilchen nach einer Richtung und in parallellauffenden Kreisen, nemlich in freyen Zirkelbewegungen durch die erlangte Schwungskräfte um den Centralkörper laufen, ist der Streit und der Zusammenlauf der Elemente gehoben, und alles ist in dem Zustande der kleinsten Wechselwirkung. Dieses ist die natürliche Folge, darein sich allemal eine Materie, die in streitenden Bewegungen begriffen ist, versetzet. Es ist also klar, daß von der zerstreuten Menge der Partikeln eine grosse Menge durch den Widerstand, dadurch sie einander auf diesen Zustand zu bringen suchen, zu solcher Genauheit der Bestimmungen gelangen muß; obgleich eine noch viel grössere Menge dazu nicht gelanget und nur dazu dienet, den Klumpen des Centralkörpers zu vermehren, in welchen sie sinken, indem sie sich nicht in der Höhe, darinn sie schweben, frey erhalten können, sondern die Kreise der untern durchkreutzen und endlich durch deren Widerstand alle Bewegung verlieren. Dieser Körper in dem Mittelpunkte der Attraction, der diesem zufolge das Hauptstück des planetischen Gebäudes durch die Menge seiner versammleten Materie geworden ist, ist die Sonne, ob sie gleich diejenige flammende Gluth alsdenn noch nicht hat, die nach völlig vollendeter Bildung auf ihrer Oberfläche hervor bricht.

Noch ist zu bemerken: daß, indem also alle Elemente der sich bildenden Natur, wie erwiesen, nach einer Richtung um den Mittelpunkt der Sonne sich bewegen, bey solchen nach einer einzigen Gegend gerichteten Umläufen, die gleichsam auf einer gemeinschaftlichen Achse geschehen, die Drehung der feinen Materie in dieser Art nicht bestehen kann; weil nach den Gesetzen der Centralbewegung alle Umläufe mit dem Plan ihrer Kreise den Mittelpunkt der Attraction durchschneiden müssen; unter allen diesen aber um eine gemeinschaftliche Achse, nach einer Richtung laufenden Zirkeln nur ein einziger ist, der den Mittelpunkt der Sonne durchschneidet, daher alle Materie von beyden Seiten dieser in Gedanken gezogenen Achse nach demjenigen Cirkel hineilet, der durch die Achse der Drehung gerade in dem Mittelpunkte der gemeinschaftlichen Senkung gehet. Welcher Zirkel der Plan der Beziehung aller herumschwebenden Elemente ist, um welchen sie sich so sehr als möglich häufen, und dagegen die von dieser Fläche entferneten Gegenden leer lassen; denn diejenigen, welche dieser Fläche, zu welcher sich alles dränget, nicht so nahe kommen können, werden sich in den Oertern, wo sie schweben, nicht immer erhalten können, sondern, indem sie an die herumschwebenden Elemente stossen, ihren endlichen Fall zu der Sonne veranlassen.

Wenn man also diesen herumschwebenden Grundstoff der Weltmaterie in solchem Zustande, darinn er sich selbst durch die Anziehung und durch einen mechanischen Erfolg der allgemeinen Gesetze des Widerstandes versetzet, erweget; so sehen wir einen Raum, der zwischen zwey nicht weit von einander abstehenden Flächen, in dessen Mitte der allgemeine Plan der Beziehung sich befindet, begriffen ist, von dem Mittelpunkte der Sonne an, in unbekannte Weiten ausgebreitet, in welchem alle begriffene Theilchen, jegliche nach Maaßgebung ihrer Höhe und der Attraction, die daselbst herrschet, abgemessene Zirkelbewegungen in freyen Umläufen verrichten, und daher, indem sie bey solcher Verfassung einander so wenig als möglich mehr hindern, darinn immer verbleiben würden, wenn die Anziehung dieser Theilchen des Grundstoffes unter einander nicht alsdenn anfienge, seine Wirkung zu thun und neue Bildungen, die der Saame zu Planeten, welche entstehen sollen, seyn, dadurch veranlassete. Denn, indem die um die Sonne in parallelen Zirkeln bewegte Elemente, in nicht gar zu grossem Unterschiede des Abstandes von der Sonne genommen, durch die Gleichheit der parallelen Bewegung, beynahe in respectiver Ruhe gegen einander seyn; so thut die Anziehung der daselbst befindlichen Elemente, von übertreffender specifischer Attraction, sogleich hier eine beträchtliche Wirkung2, die Sammlung der nächsten Partikeln zur Bildung eines Körpers anzufangen, der, nach dem Maasse des Anwuchses seines Klumpens, seine Anziehung weiter ausbreitet, und die Elemente aus weitem Umfange zu seiner Zusammensetzung bewegt.

In a space filled in such a manner the universal rest lasts only a moment. The elements have essential forces to set one another into motion, and are to themselves a source of life. Matter is at once in a striving to form itself. The scattered elements of denser kind gather to themselves, by means of attraction, from a sphere round about them all matter of less specific weight; but they themselves, together with the matter which they have united with themselves, gather at the points where the particles of a still denser kind are found, and these in like manner at still denser ones, and so on. If then one follows in thought this self-forming nature through the whole space of the chaos, one easily becomes aware: that all the consequences of this action would at last consist in the composition of various lumps, which, after the performance of their formations, would through the equality of the attraction be at rest and for ever unmoved.

But nature has still other forces in store, which express themselves chiefly when matter is dissolved into fine particles, whereby the same repel one another and by their conflict with attraction bring forth that motion which is, as it were, an enduring life of nature. Through this repulsive force, which reveals itself in the elasticity of vapours, in the effluence of strong-smelling bodies and in the expansion of all spiritual matters, and which is an indisputable phenomenon of nature, the elements sinking towards their points of attraction are, one through another, diverted sideways from the rectilinear motion, and the perpendicular fall breaks out into circular motions which encompass the centre of the sinking. In order to grasp distinctly the formation of the world-edifice, we will restrict our consideration from the infinite sum total of nature to a particular system, such as this one which belongs to our sun. After we have considered the generation of the same, we shall be able in a similar manner to proceed to the origin of the higher world-orders, and to comprehend the infinity of the whole creation in one doctrinal conception.

If accordingly a point is found in a very great space where the attraction of the elements there present acts more strongly than everywhere around, then the primal stuff of elementary particles spread out through the whole compass will sink down towards it. The first effect of this universal sinking is the formation of a body at this centre of attraction, which, so to speak, grows on from an infinitely small germ by rapid degrees, but which, in the very measure in which this mass increases, also moves the surrounding parts with stronger force to unite with it. When the mass of this central body has grown so far that the velocity with which it draws the particles to itself from great distances, being bent sideways by the weak degrees of repulsion wherewith the same hinder one another, breaks out into lateral motions which are able, by means of the centrifugal force, to encompass the central body in a circle: then great whirls of particles are generated, each of which for itself describes curved lines through the composition of the attracting and of the sideways-diverted revolving force; which kinds of circles all cut through one another, for which their great dispersion in this space leaves them room. Meanwhile these motions, conflicting with one another in manifold ways, naturally strive to bring one another to equality, that is, into a state in which one motion is as little hindrance as possible to another. This happens firstly, in that the particles restrict one another’s motion until all proceed in one direction; secondly, that the particles restrict their vertical motion, by means of which they approach the centre of attraction, until they, all moved horizontally, that is, in parallel-running circles about the sun as their centre, no longer cross one another, and through the equality of the impetus with the sinking force maintain themselves for ever in free circular courses at the height at which they hover; so that at last only those particles remain hovering in the compass of the space which have obtained through their falling a velocity, and through the resistance of the others a direction, whereby they can continue a free circular motion. In this state, in which all particles run about the central body in one direction and in parallel-running circles, namely in free circular motions through the impetus attained, the conflict and the concourse of the elements is annulled, and everything is in the state of the least reciprocal action. This is the natural consequence into which matter that is engaged in conflicting motions always transposes itself. It is therefore clear that of the scattered multitude of the particles a great multitude must attain to such exactness of the determinations through the resistance whereby they seek to bring one another into this state; although a still far greater multitude does not attain to it and serves only to increase the lump of the central body, into which they sink, since they cannot maintain themselves freely at the height at which they hover, but cross the circles of the lower ones and at last through their resistance lose all motion. This body at the centre of attraction, which in consequence of this has become the chief piece of the planetary edifice through the multitude of the matter assembled in it, is the sun, although it does not yet then have that flaming glow which breaks forth upon its surface after the formation is completely accomplished.

It is still to be noted: that, since thus all the elements of the self-forming nature, as has been shown, move in one direction about the centre of the sun, in such circuits directed towards a single quarter, which take place as it were upon a common axis, the rotation of the fine matter cannot subsist in this manner; because according to the laws of central motion all circuits must cut through the centre of attraction with the plane of their circles; but among all these circles running in one direction about a common axis there is only a single one which cuts through the centre of the sun, whence all matter from both sides of this axis drawn in thought hastens towards that circle which passes through the axis of the rotation exactly in the centre of the common sinking. Which circle is the plan of relation of all the elements hovering about, about which they heap themselves as much as possible, and on the contrary leave empty the quarters remote from this plane; for those which cannot come so near to this plane, towards which everything presses, will not be able always to maintain themselves in the places where they hover, but, in striking against the elements hovering about, will occasion their final fall to the sun.

If therefore one considers this hovering primal stuff of the world-matter in such a state as that into which it transposes itself through attraction and through a mechanical result of the universal laws of resistance, then we see a space comprehended between two planes not far distant from one another, in the middle of which the universal plan of relation is found, spread out from the centre of the sun into unknown distances, in which all the particles comprehended perform, each according to the measure of its height and of the attraction which rules there, measured circular motions in free circuits, and in which they would therefore, since in such a constitution they hinder one another as little as possible, remain for ever, if the attraction of these particles of the primal stuff among one another did not then begin to do its work and thereby occasion new formations, which are the seed of the planets that are to arise. For since the elements moved about the sun in parallel circles, taken at no very great difference of distance from the sun, are through the equality of the parallel motion nearly in relative rest towards one another, the attraction of the elements there present, of surpassing specific attraction, at once does here a considerable effect2, in beginning the gathering of the nearest particles for the formation of a body which, in the measure of the growth of its lump, extends its attraction further and moves the elements from a wide compass to its composition.

In uno spazio riempito in tal modo la quiete universale dura soltanto un istante. Gli elementi hanno forze essenziali per porsi reciprocamente in moto, e sono a sé stessi una sorgente di vita. La materia è subito in isforzo di formarsi. Gli elementi dispersi di specie più densa raccolgono, per mezzo dell’attrazione, da una sfera tutt’attorno a sé ogni materia di minor peso specifico; essi stessi però, insieme alla materia che hanno unito a sé, si raccolgono nei punti in cui si trovano le particelle di specie ancor più densa, e queste parimenti presso altre ancor più dense, e così di seguito. Seguendo dunque col pensiero questa natura che si va formando per tutto lo spazio del caos, ci si avvede facilmente che tutte le conseguenze di questo effetto consisterebbero da ultimo nella composizione di diversi ammassi, i quali, compiute le loro formazioni, per l’uguaglianza dell’attrazione starebbero quieti e per sempre immobili.

Ma la natura ha ancora in serbo altre forze, le quali si manifestano principalmente quando la materia è risolta in fini particelle, per cui queste si respingono a vicenda e, col loro contrasto con l’attrazione, producono quel moto che è, per così dire, una durevole vita della natura. Per questa forza repulsiva, che si rivela nell’elasticità dei vapori, nell’effluvio dei corpi di forte odore e nella diffusione di tutte le materie spiritose, e che è un incontestabile fenomeno della natura, gli elementi che discendono verso i loro punti di attrazione sono deviati di fianco, l’uno per l’altro, dal moto rettilineo, e la caduta perpendicolare si risolve in moti circolari che abbracciano il punto centrale della discesa. Per concepire distintamente la formazione dell’edificio del mondo, vogliamo restringere la nostra considerazione dall’infinito complesso della natura a un sistema particolare, quale è questo che appartiene al nostro sole. Dopo aver considerato la generazione del medesimo, procederemo in modo simile all’origine degli ordini superiori del mondo, e potremo abbracciare l’infinità di tutta la creazione in un solo concetto dottrinale.

Se dunque in uno spazio assai grande si trova un punto in cui l’attrazione degli elementi ivi presenti agisce più fortemente che dappertutto all’intorno, allora la materia primitiva delle particelle elementari, diffusa in tutta l’estensione, discenderà verso di esso. Il primo effetto di questa discesa universale è la formazione di un corpo in questo punto centrale dell’attrazione, il quale, per così dire, da un germe infinitamente piccolo cresce a rapidi gradi, ma nella medesima misura in cui questa massa si accresce muove anche con forza maggiore le parti circostanti a unirsi con esso. Quando la massa di questo corpo centrale è cresciuta tanto che la velocità con cui esso attira a sé le particelle da grandi distanze, piegata di fianco dai deboli gradi della repulsione con cui le medesime si impediscono a vicenda, si risolve in moti laterali capaci di abbracciare in un circolo il corpo centrale per mezzo della forza fuggente il centro: allora si generano grandi vortici di particelle, ciascuna delle quali per sé descrive linee curve per la composizione della forza attrattiva e di quella di rivolgimento deviata di fianco; e queste specie di circoli si tagliano tutte fra loro, poiché la loro grande dispersione in questo spazio lascia loro luogo. Frattanto questi moti, in vario modo contrastanti fra loro, tendono naturalmente a ridursi all’uguaglianza, cioè a uno stato in cui un moto sia il meno possibile d’impedimento all’altro. Ciò avviene in primo luogo per il fatto che le particelle limitano l’una il moto dell’altra finché tutte procedono in una sola direzione; in secondo luogo, che le particelle limitano il loro moto verticale, per mezzo del quale si avvicinano al centro dell’attrazione, finché tutte, mosse orizzontalmente, cioè in circoli paralleli attorno al sole come loro punto centrale, non si incrociano più a vicenda, e per l’uguaglianza della forza di slancio con quella discendente si mantengono sempre in liberi corsi circolari all’altezza in cui fluttuano; sicché infine restano a fluttuare nell’ambito dello spazio soltanto quelle particelle che per la loro caduta hanno ottenuto una velocità, e per la resistenza delle altre una direzione, tali da poter proseguire un libero moto circolare. In questo stato, in cui tutte le particelle corrono attorno al corpo centrale in una sola direzione e in circoli paralleli, cioè in liberi moti circolari per mezzo delle forze di slancio acquistate, il contrasto e il concorso degli elementi è tolto, e tutto è nello stato della minima azione reciproca. Questa è la conseguenza naturale in cui si pone sempre una materia che si trova in moti contrastanti. È dunque chiaro che, della quantità dispersa delle particelle, una grande quantità deve pervenire a tale esattezza delle determinazioni per mezzo della resistenza con cui esse cercano di ridursi a vicenda a questo stato; benché una quantità ancor molto maggiore non vi pervenga e serva soltanto ad accrescere l’ammasso del corpo centrale, in cui esse precipitano, non potendo mantenersi liberamente all’altezza in cui fluttuano, ma incrociando i circoli di quelle inferiori e perdendo infine, per la resistenza di queste, ogni moto. Questo corpo nel punto centrale dell’attrazione, che in conseguenza di ciò è divenuto la parte principale dell’edificio planetario per la quantità della materia in esso raccolta, è il sole, benché esso non abbia allora ancora quell’ardore fiammeggiante che, compiuta interamente la formazione, prorompe sulla sua superficie.

È ancora da notare: che, muovendosi così tutti gli elementi della natura che si va formando, come si è dimostrato, in una sola direzione attorno al punto centrale del sole, in tali giri diretti verso un’unica regione, che avvengono per così dire su un asse comune, la rotazione della materia fine non può sussistere in questo modo; perché secondo le leggi del moto centrale tutti i giri devono tagliare col piano dei loro circoli il punto centrale dell’attrazione; ma fra tutti questi circoli che corrono in una sola direzione attorno a un asse comune ve n’è uno solo che taglia il punto centrale del sole, onde tutta la materia da entrambi i lati di questo asse tracciato col pensiero si affretta verso quel circolo che passa per l’asse della rotazione proprio nel punto centrale della discesa comune. Il quale circolo è il piano di riferimento di tutti gli elementi fluttuanti all’intorno, attorno al quale essi si accumulano quanto più possibile, lasciando per contro vuote le regioni lontane da questa superficie; poiché quelli che non possono accostarsi tanto a questa superficie, verso cui tutto si accalca, non potranno mantenersi sempre nei luoghi in cui fluttuano, ma, urtando contro gli elementi fluttuanti all’intorno, occasioneranno la loro caduta finale verso il sole.

Se dunque si considera questa materia primitiva della materia del mondo, fluttuante all’intorno, in quello stato in cui essa si pone da sé per l’attrazione e per un risultato meccanico delle leggi universali della resistenza, vediamo uno spazio compreso fra due superfici non molto distanti l’una dall’altra, nel cui mezzo si trova il piano universale di riferimento, esteso dal punto centrale del sole in lontananze ignote, nel quale tutte le particelle in esso comprese compiono, ciascuna a misura della sua altezza e dell’attrazione che ivi domina, moti circolari commisurati in liberi giri, e nel quale perciò, dato che in tale costituzione esse si impediscono a vicenda il meno possibile, rimarrebbero per sempre, se l’attrazione di queste particelle della materia primitiva fra loro non cominciasse allora a fare il suo effetto e non occasionasse con ciò nuove formazioni, che sono il seme dei pianeti destinati a sorgere. Poiché, essendo gli elementi mossi attorno al sole in circoli paralleli, presi a una differenza non troppo grande di distanza dal sole, quasi in quiete relativa gli uni rispetto agli altri per l’uguaglianza del moto parallelo, l’attrazione degli elementi ivi presenti, di attrazione specifica superiore, produce subito qui un effetto considerevole2, cominciando la raccolta delle particelle più vicine alla formazione di un corpo che, a misura dell’accrescimento del suo ammasso, estende più oltre la sua attrazione e muove gli elementi da un ampio ambito alla sua composizione.

Die Bildung der Planeten, in diesem System hat vor einem jeden möglichen Lehrbegriffe dieses voraus: daß der Ursprung der Massen zugleich den Ursprung der Bewegungen und die Stellung der Kreise in eben demselben Zeitpuncte darstellet; ja, daß sogar die Abweichungen von der grössesten Genauheit in diesen Bestimmungen eben sowol, als die Uebereinstimmungen selber, in einem Anblicke erhellen. Die Planeten bilden sich aus den Theilchen, welche in der Höhe, da sie schweben, genaue Bewegungen zu Zirkelkreisen haben: also werden die aus ihnen zusammengesetzte Massen eben dieselbe Bewegungen, in eben dem Grade, nach eben derselben Richtung fortsetzen. Dieses ist genug, um einzusehen, woher die Bewegung der Planeten ohngefehr cirkelförmig, und ihre Kreise auf einer Fläche seyn. Sie würden auch ganz genaue Zirkel seyn,3 wenn die Weite, daraus sie die Elemente zu ihrer Bildung versammlen, sehr klein, und also der Unterschied ihrer Bewegungen sehr gering wäre. Da aber dazu ein weiter Umfang gehöret, aus dem feinen Grundstoffe, der in dem Himmelsraum so sehr zerstreuet ist, einen dichten Klumpen eines Planeten zu bilden; so ist der Unterschied der Entfernungen, die diese Elemente von der Sonne haben, und mithin auch der Unterschied ihrer Geschwindigkeiten nicht mehr geringschätzig, folglich würde nöthig seyn, daß, um bey diesem Unterschiede der Bewegungen dem Planeten die Gleichheit der Centralkräfte und die Zirkelgeschwindigkeit zu erhalten, die Theilchen, die aus verschiedenen Höhen mit verschiedenen Bewegungen auf ihm zusammen kommen, eine den Mangel der andern genau ersetzten, welches, ob es gleich in der That ziemlich genau geschiehet4, dennoch, da an dieser vollkommenen Ersetzung etwas fehlet, den Abgang an der Zirkelbewegung und die Excentricität nach sich ziehet. Eben so leicht erhellet, daß, obgleich die Kreise aller Planeten billig auf einer Fläche seyn sollten, dennoch auch in diesem Stücke eine kleine Abweichung anzutreffen ist weil, wie schon erwehnet, die elementarischen Theilchen, da sie sich dem allgemeinen Bestehungsplane ihrer Bewegungen so nahe als möglich befinden, dennoch einigen Raum von beyden Seiten desselben einschliessen; da es denn ein gar zu glückliches Ohngefehr seyn würde, wenn gerade alle Planeten ganz genau in der Mitte zwischen diesen zwey Seiten, in der Fläche der Beziehung, selber sich zu bilden anfangen sollten, welches denn schon einige Neigung ihrer Kreise gegen einander veranlasset, obschon die Bestrebung der Partikeln, von beyden Seiten diese Ausweichung so sehr als möglich einzuschränken, ihr nur enge Grenzen zulässet. Man darf sich also nicht wundern, auch hier die grösseste Genauheit der Bestimmungen so wenig, wie bey allen Dingen der Natur, anzutreffen, weil überhaupt die Vielheit der Umstände, die an jeglicher Naturbeschaffenheit Antheil nehmen, eine abgemessene Regelmäßigkeit nicht verstattet.

1 Ich untersuche hier nicht, ob dieser Raum in dem allereigentlichsten Verstande könne leer genannt werden. Denn allhier ist genug zu bemerken, daß alle Materie, die etwa in diesem Raume anzutreffen seyn möchte, viel zu unvermögend sey, als daß sie in Ansehung der bewegten Massen, von denen die Frage ist, einige Wirkung verüben könnte.

2 Der Anfang der sich bildenden Planeten ist nicht allein in der Newtonischen Anziehung zu suchen. Diese würde bey einem Partikelchen, von so ausnehmender Feinigkeit, gar zu langsam und schwach seyn. Man würde vielmehr sagen, daß in diesem Raume die erste Bildung durch den Zusammenlauf einiger Elemente, die sich durch die gewöhnlichen Gesetze des Zusammenhanges vereinigen, geschehe, bis derjenige Klumpen, der daraus entstanden, nach und nach so weit angewachsen, daß die Newtonische Anziehungskraft an ihm vermögend geworden, ihn durch seine Wirkung in die Ferne immer mehr zu vergrössern.

3 Diese abgemessene Cirkelbewegung betrifft eigentlich nur die der Sonne nahen Planeten: denn von den grossen Entfernungen, da sich die entlegensten Planeten oder auch die Cometen gebildet haben, ist leicht zu vermuthen, daß, weil die sinkende Bewegung des Grundstoffs daselbst viel schwächer, die Weitläuftigkeit der Räume, da sie zerstreuet seyn, auch grösser ist, die Elemente daselbst an und vor sich schon von der zirkelgleichen Bewegung abweichen, und dadurch die Ursache der daraus gebildeten Körper seyn müssen.

4 Denn die Theilchen von der zur Sonne nähern Gegend, welche eine grössere Umlaufsgeschwindigkeit haben, als in dem Orte, da sie auf dem Planeten sich versammlen, zur Cirkelbewegung erfordert wird, ersetzen dasjenige, was denen von der Sonne entfernteren Theilchen, die sich eben demselben Körper einverleiben, an Geschwindigkeit fehlet, um in dem Abstande des Planeten zirkelförmig zu laufen.

Zweytes Hauptstück   Von der verschiedenen Dichtigkeit der Planeten und dem Verhältnisse ihrer Massen.

Wir haben gezeiget, daß die Theilchen des elementarischen Grundstoffes, da sie an und vor sich in dem Weltraume gleich ausgetheilet waren, durch ihr Niedersinken zur Sonne, in den Orten schweben geblieben, wo ihre im Fallen erlangte Geschwindigkeit gerade die Gleichheit gegen die Anziehung leistete, und ihre Richtung so, wie sie bey der Zirkelbewegung seyn soll, senkrecht gegen den Zirkelstrahl gebeuget worden. Wenn wir nun aber Partikeln, von unterschiedlicher specifischer Dichtigkeit, in gleichem Abstande von der Sonne gedenken, so dringen die von grösserer specifischen Schwere tiefer, durch den Widerstand der andern zur Sonne hindurch, und werden nicht so bald von ihrem Wege abgebeuget, als die leichteren; daher ihre Bewegung nur in einer grösseren Annäherung zur Sonne zirkelförmigt wird. Dagegen werden die Elemente leichterer Art, eher von dem gradlinichten Falle abgebeuget, in Zirkelbewegungen ausschlagen, ehe sie so tief zu dem Centro hindurch gedrungen seyn, und also in grösseren Entfernungen schweben bleiben, auch durch den erfüllten Raum der Elemente nicht so tief hindurch dringen können, ohne daß ihre Bewegung durch dieser ihren Widerstand geschwächet wird, und sie die grossen Grade der Geschwindigkeit, die zur Umwendung näher beym Mittelpunkte erfordert werden, nicht erlangen können; also werden, nach erlangter Gleichheit der Bewegungen, die specifisch leichtern Partikeln in weitern Entfernungen von der Sonne umlaufen, die schwereren aber in den näheren anzutreffen seyn, und die Planeten, die sich aus ihnen bilden, werden daher dichterer Art seyn, welche sich näher zur Sonne, als die sich weiter von ihr aus dem Zusammenlaufe dieser Atomen formiren.

Es ist also eine Art eines statischen Gesetzes, welches den Materien des Weltraumes ihre Höhen, nach dem verkehrten Verhältnisse der Dichtigkeit, bestimmet. Gleichwohl ist es eben so leicht zu begreifen: daß nicht eben eine jegliche Höhe nur Partikeln von gleicher specifischen Dichtigkeit einnehmen müsse. Von denen Theilchen, von gewisser specifischen Gattung, bleiben diejenigen in grössern Weiten von der Sonne schweben, und erlangen die zur beständigen Zirkelbewegung erforderliche Mässigung ihres Falles in weiterm Abstande, welche von grössern Entfernungen zu ihr herab gesunken; dagegen die, deren ursprünglicher Ort, bey der allgemeinen Austheilung der Materien im Chaos, der Sonne näher war, ungeachtet ihrer nicht grössern Dichtigkeit, näher zu dieser zu ihrem Zirkel des Umlaufs kommen werden. Und da also die Oerter der Materien, in Ansehung des Mittelpunkts ihrer Senkung, nicht allein durch die specifische Schwere derselben, sondern auch durch ihre ursprünglichen Plätze, bey der ersten Ruhe der Natur bestimmet werden: so ist leicht zu erachten, daß ihrer sehr verschiedene Gattungen, in jedem Abstande von der Sonne, zusammen kommen werden, um daselbst hängen zu bleiben, daß überhaupt aber die dichtern Materien häufiger zu dem Mittelpunkte hin, als weiter von ihm ab, werden angetroffen werden; und daß also, ungeachtet die Planeten eine Mischung sehr verschiedentlicher Materien seyn werden, dennoch überhaupt ihre Massen dichter seyn müssen, nach dem Maasse, als sie der Sonne näher seyn, und minderer Dichtigkeit, nachdem ihr Abstand grösser ist.

The formation of the planets has in this system this advantage over every possible doctrinal conception: that the origin of the masses at the same time presents the origin of the motions and the position of the circles at that very same point of time; nay, that even the deviations from the greatest exactness in these determinations become clear at one glance just as well as the agreements themselves. The planets form themselves out of the particles which, at the height at which they hover, have exact motions for circular orbits: therefore the masses composed out of them will continue these very same motions, in the very same degree, in the very same direction. This is enough to see whence the motion of the planets is approximately circular and their circles are upon one plane. They would also be quite exact circles,3 if the width out of which they gather the elements for their formation were very small, and thus the difference of their motions very slight. But since a wide compass is required in order to form a dense lump of a planet out of the fine primal stuff which is so greatly scattered in the space of heaven, the difference of the distances which these elements have from the sun, and consequently also the difference of their velocities, is no longer to be slighted; consequently it would be necessary, in order to preserve to the planet, with this difference of the motions, the equality of the central forces and the circular velocity, that the particles which come together upon it from different heights with different motions should exactly make good the deficiency of one another; which, although it in fact happens tolerably exactly4, nevertheless, since something is wanting to this perfect compensation, draws after it the falling short of the circular motion and the eccentricity. Just as easily is it clear that, although the circles of all the planets ought fairly to be upon one plane, nevertheless in this piece also a small deviation is to be met with, because, as has already been mentioned, the elementary particles, although they find themselves as near as possible to the universal plan of subsistence of their motions, nevertheless enclose some space on both sides of the same; and it would then be a far too happy chance if precisely all the planets were to begin to form themselves quite exactly in the middle between these two sides, in the plane of relation itself, which then already occasions some inclination of their circles towards one another, although the striving of the particles to restrict this deviation from both sides as much as possible allows it only narrow bounds. One must therefore not wonder to meet here, as little as with all the things of nature, with the greatest exactness of the determinations, because in general the multiplicity of circumstances which take part in every natural constitution does not permit a measured regularity.

1 I do not here investigate whether this space can in the most proper sense be called empty. For it is here enough to note that all matter which might perhaps be met with in this space is far too incapable to be able to exert any effect in respect of the moved masses of which the question is.

2 The beginning of the planets that are forming themselves is not to be sought in the Newtonian attraction alone. This would be far too slow and weak with a little particle of such exceptional fineness. One would rather say that in this space the first formation takes place through the concourse of some elements which unite themselves by the ordinary laws of cohesion, until the lump which has arisen therefrom has by degrees grown so far that the Newtonian force of attraction has become capable in it of enlarging it more and more by its action at a distance.

3 This measured circular motion properly concerns only the planets near to the sun: for of the great distances at which the most remote planets, or also the comets, have formed themselves it is easy to conjecture that, because the sinking motion of the primal stuff is there much weaker and the extent of the spaces in which they are scattered is also greater, the elements there in and for themselves already deviate from the equally circular motion, and must thereby be the cause of the same in the bodies formed out of them.

4 For the particles from the quarter nearer to the sun, which have a greater velocity of circuit than is required for the circular motion at the place where they gather upon the planet, make good that which is wanting in velocity to the particles more remote from the sun, which incorporate themselves into that very same body, in order to run circularly at the distance of the planet.

Second Chapter
Of the different density of the planets and of the relation of their masses.

We have shown that the particles of the elementary primal stuff, since they were in and for themselves equally distributed in the space of the world, remained hovering, through their sinking down towards the sun, at those places where the velocity attained in falling afforded exactly the equality against the attraction, and their direction was bent perpendicular to the radius of the circle, as it should be with circular motion. But if we now think of particles of different specific density at an equal distance from the sun, then those of greater specific weight press through more deeply towards the sun through the resistance of the others, and are not so soon bent away from their path as the lighter ones; hence their motion becomes circular only at a greater approach to the sun. On the other hand the elements of lighter kind, being sooner bent away from the rectilinear fall, will break out into circular motions before they have pressed through so deeply to the centre, and will thus remain hovering at greater distances; they also cannot press so deeply through the filled space of the elements without their motion being weakened by the resistance of these, and they cannot attain the great degrees of velocity which are required for the revolution nearer to the centre; therefore, after the equality of the motions has been attained, the specifically lighter particles will run about at wider distances from the sun, but the heavier ones will be met with at the nearer ones, and the planets which form themselves out of them will therefore be of denser kind, which form themselves nearer to the sun, than those which form themselves further from it out of the concourse of these atoms.

It is therefore a kind of statical law which determines to the matters of the space of the world their heights according to the inverse ratio of the density. Nevertheless it is just as easy to comprehend: that not every height must take up only particles of equal specific density. Of the particles of a certain specific kind, those remain hovering at greater widths from the sun, and attain at a wider distance the moderation of their fall required for a constant circular motion, which have sunk down to it from greater distances; whereas those whose original place, at the universal distribution of the matters in the chaos, was nearer to the sun will, notwithstanding their not greater density, come nearer to it for their circle of circuit. And since therefore the places of the matters, in respect of the centre of their sinking, are determined not only by the specific weight of the same, but also by their original stations at the first rest of nature: it is easy to judge that very different kinds of them will come together at every distance from the sun, so as to remain hanging there, but that in general the denser matters will be met with more frequently towards the centre than further from it; and that therefore, notwithstanding that the planets will be a mixture of very different matters, nevertheless in general their masses must be denser in the measure in which they are nearer to the sun, and of less density as their distance is greater.

La formazione dei pianeti, in questo sistema, ha su ogni possibile concetto dottrinale questo vantaggio: che l’origine delle masse presenta al tempo stesso l’origine dei moti e la posizione dei circoli nel medesimo punto del tempo; anzi, che perfino le deviazioni dalla massima esattezza in queste determinazioni si rendono chiare a un solo sguardo, altrettanto bene che gli accordi medesimi. I pianeti si formano dalle particelle che, all’altezza in cui fluttuano, hanno moti esattamente circolari: dunque le masse composte di esse proseguiranno i medesimi moti, nel medesimo grado, nella medesima direzione. Ciò basta a comprendere donde venga che il moto dei pianeti è all’incirca circolare e che i loro circoli stanno su una sola superficie. Essi sarebbero anche circoli del tutto esatti,3 se l’ampiezza da cui essi raccolgono gli elementi per la loro formazione fosse assai piccola, e quindi la differenza dei loro moti assai lieve. Ma poiché a formare, dalla fine materia primitiva che è tanto dispersa nello spazio celeste, un denso ammasso di pianeta si richiede un ampio giro, la differenza delle distanze che questi elementi hanno dal sole, e quindi anche la differenza delle loro velocità, non è più da poco; conseguentemente sarebbe necessario, per conservare al pianeta, con questa differenza dei moti, l’uguaglianza delle forze centrali e la velocità circolare, che le particelle, le quali da diverse altezze e con diversi moti si riuniscono su di esso, supplissero esattamente l’una alla mancanza dell’altra; il che, benché di fatto avvenga abbastanza esattamente4, tuttavia, mancando qualcosa a questa perfetta compensazione, trae con sé il difetto del moto circolare e l’eccentricità. Altrettanto facilmente si vede che, benché i circoli di tutti i pianeti dovrebbero a buon diritto stare su una sola superficie, tuttavia anche in questo punto si incontra una piccola deviazione, perché, come già si è accennato, le particelle elementari, pur trovandosi quanto più possibile vicine al piano universale di sussistenza dei loro moti, racchiudono tuttavia un certo spazio da entrambi i lati del medesimo; e sarebbe allora un caso troppo fortunato se proprio tutti i pianeti cominciassero a formarsi esattamente nel mezzo fra questi due lati, nella superficie stessa di riferimento, il che occasiona dunque già una certa inclinazione dei loro circoli l’uno verso l’altro, benché lo sforzo delle particelle di restringere quanto più possibile da entrambi i lati questo scarto non gli conceda che angusti confini. Non ci si deve dunque meravigliare di non incontrare neppure qui la massima esattezza delle determinazioni, così come non la si incontra in alcuna cosa della natura, perché in generale la molteplicità delle circostanze che prendono parte a ogni costituzione naturale non consente una regolarità commisurata.

1 Non indago qui se questo spazio possa, nel senso più proprio, essere chiamato vuoto. Poiché qui basta notare che ogni materia che si potesse per avventura incontrare in questo spazio è di gran lunga troppo impotente per poter esercitare qualche effetto rispetto alle masse in moto di cui si tratta.

2 Il principio dei pianeti che si vanno formando non è da cercarsi soltanto nell’attrazione newtoniana. Questa, presso una particella di così eccezionale finezza, sarebbe troppo lenta e debole. Si dovrebbe piuttosto dire che in questo spazio la prima formazione avviene per il concorso di alcuni elementi, che si uniscono secondo le ordinarie leggi della coesione, finché l’ammasso che ne è nato sia a poco a poco cresciuto tanto che la forza di attrazione newtoniana sia divenuta in esso capace di ingrandirlo sempre più per la sua azione a distanza.

3 Questo commisurato moto circolare concerne propriamente soltanto i pianeti vicini al sole: poiché delle grandi distanze alle quali si sono formati i pianeti più remoti, o anche le comete, è facile congetturare che, essendo ivi assai più debole il moto discendente della materia primitiva ed essendo anche maggiore l’ampiezza degli spazi in cui essa è dispersa, gli elementi ivi in sé e per sé già si discostano dal moto egualmente circolare, e devono con ciò esserne la causa nei corpi che se ne formano.

4 Poiché le particelle della regione più vicina al sole, che hanno una velocità di rivoluzione maggiore di quella richiesta per il moto circolare nel luogo in cui esse si raccolgono sul pianeta, suppliscono a ciò che manca di velocità alle particelle più lontane dal sole, le quali si incorporano nel medesimo corpo, per correre circolarmente alla distanza del pianeta.

Capitolo secondo
Della diversa densità dei pianeti e del rapporto delle loro masse.

Abbiamo mostrato che le particelle della materia elementare primitiva, essendo in sé e per sé egualmente distribuite nello spazio del mondo, per il loro discendere verso il sole sono rimaste a fluttuare in quei luoghi dove la velocità acquistata nella caduta faceva esattamente equilibrio all’attrazione, e la loro direzione fu piegata perpendicolarmente al raggio del circolo, come dev’essere nel moto circolare. Ma se ora pensiamo particelle di diversa densità specifica a uguale distanza dal sole, allora quelle di maggior peso specifico penetrano più profondamente verso il sole attraverso la resistenza delle altre, e non sono piegate dal loro cammino tanto presto quanto le più leggere; onde il loro moto si fa circolare soltanto a un maggiore avvicinamento al sole. Per contro gli elementi di specie più leggera, essendo più presto piegati dalla caduta rettilinea, si risolveranno in moti circolari prima di aver penetrato tanto profondamente verso il centro, e rimarranno quindi a fluttuare a maggiori distanze; né possono penetrare tanto profondamente attraverso lo spazio riempito dagli elementi senza che il loro moto sia indebolito dalla resistenza di questi, e non possono acquistare i grandi gradi di velocità che si richiedono per il rivolgimento più presso al punto centrale; dunque, acquistata l’uguaglianza dei moti, le particelle specificamente più leggere gireranno a distanze maggiori dal sole, mentre quelle più pesanti si incontreranno in quelle più vicine, e i pianeti che si formano da esse saranno perciò di specie più densa, quelli che si formano più presso al sole, di quanto lo siano quelli che si formano più lontano da esso dal concorso di questi atomi.

È dunque una specie di legge statica quella che determina alle materie dello spazio del mondo le loro altezze secondo il rapporto inverso della densità. Tuttavia è altrettanto facile comprendere che non ogni altezza deve occupare soltanto particelle di uguale densità specifica. Fra le particelle di una certa specie determinata, restano a fluttuare a maggiori ampiezze dal sole, e acquistano a più larga distanza la moderazione della loro caduta richiesta per il costante moto circolare, quelle che vi sono discese da distanze maggiori; mentre invece quelle il cui luogo originario, nella distribuzione universale delle materie nel caos, era più vicino al sole, malgrado la loro non maggiore densità verranno più vicine ad esso per il loro circolo di rivoluzione. E poiché dunque i luoghi delle materie, rispetto al punto centrale della loro discesa, sono determinati non soltanto dal peso specifico delle medesime, ma anche dalle loro sedi originarie nella prima quiete della natura, è facile giudicare che a ogni distanza dal sole si riuniranno specie assai diverse di esse, per restarvi sospese, ma che in generale le materie più dense si incontreranno più frequentemente verso il punto centrale che non più lontano da esso; e che quindi, malgrado i pianeti saranno una mescolanza di materie assai diverse, tuttavia in generale le loro masse devono essere più dense a misura che sono più vicine al sole, e di minore densità quanto maggiore è la loro distanza.

Unser System zeiget in Ansehung dieses, unter den Planeten herrschenden Gesetzes ihrer Dichtigkeiten, eine vorzügliche Vollkommenheit vor allen denjenigen Begriffen, die man sich von ihrer Ursache gemacht hat, oder noch machen könnte. Newton, der die Dichtigkeit einiger Planeten durch Rechnung bestimmet hatte, glaubte, die Ursache, ihres nach dem Abstande eingerichteten Verhältnisses, in der Anständigkeit der Wahl GOttes und in den Bewegungsgründen seines Endzwecks zu finden; weil die der Sonne näheren Planeten mehr Hitze von ihr aushalten müssen, und die entferntern, mit wenigern Graden der Wärme sich behelfen sollen; welches nicht möglich zu seyn scheinet, wenn die, der Sonne nahen Planeten, nicht dichterer Art und die entfernteren von leichterer Materie zusammengesetzt wären. Allein die Unzulänglichkeit einer solchen Erklärung einzusehen, erfordert nicht eben viel Nachsinnen. Ein Planet, z. E. unsere Erde, ist aus sehr weit von einander unterschiedenen Gattungen Materie zusammen gesetzt; unter diesen war es nun nöthig, daß die leichteren, die durch die gleiche Wirkung der Sonne mehr durchdrungen und bewegt werden, deren Zusammensatz ein Verhältniß zu der Wärme hat, womit ihre Strahlen wirken, auf der Oberfläche ausgebreitet seyn musten; allein daß die Mischung der übrigen Materien, im Ganzen des Klumpens, diese Beziehung haben müssen, erhellet hieraus gar nicht; weil die Sonne auf das innere der Planeten gar keine Wirkung thut. Newton befurchte, wenn die Erde bis zu der Nähe des Merkurs in den Strahlen der Sonne versenket würde, so dürfte sie wie ein Comet brennen, und ihre Materie nicht genugsame Feuerbeständigkeit haben, um durch diese Hitze nicht zerstreuet zu werden. Allein, um wie vielmehr müßte der Sonnen eigene Materie selber, welche doch 4mal leichter, als die ist, daraus die Erde besteht, von dieser Gluth zerstöret werden; oder warum ist der Mond zweymal dichter, als die Erde, da er doch mit dieser in eben demselben Abstande von der Sonne schwebet. Man kann also die proportionirten Dichtigkeiten nicht dem Verhältniß zu der Sonnenwärme zuschreiben, ohne sich in die grösseste Widersprüche zu verwickeln. Man siehet vielmehr eine Ursache, die die Oerter der Planeten nach der Dichtigkeit ihres Klumpens austheilet, müsse auf das innere ihrer Materie, und nicht auf ihre Oberfläche eine Beziehung gehabt haben; sie müsse, ohnerachtet dieser Folge, die sie bestimmete, doch eine Verschiedenheit der Materie in eben demselben Himmelskörper verstatten, und nur im Ganzen des Zusammensatzes dieses Verhältniß der Dichtigkeit fest setzen; welchem allem, ob irgend ein anderes statisches Gesetz, als wie das, so in unserer Lehrverfassung vorgetragen wird, ein Gnüge leisten könne, überlasse ich der Einsicht des Lesers, zu urtheilen.

Das Verhältniß unter den Dichtigkeiten der Planeten führet noch einen Umstand mit sich, der, durch eine völlige Uebereinstimmung mit der vorher entworfenen Erklärung, die Richtigkeit unseres Lehrbegriffes bewähret. Der Himmelskörper, der in dem Mittelpunkte anderer um ihn laufenden Kugeln stehet, ist gemeiniglich leichterer Art, als der Körper, der am nächsten um ihn herum läuft. Die Erde in Ansehung des Mondes, und die Sonne in Ansehung der Erde, zeigen ein solches Verhältniß ihrer Dichtigkeiten. Nach dem Entwurfe, den wir dargelegt haben, ist eine solche Beschaffenheit nothwendig. Denn, da die untern Planeten vornehmlich von dem Ausschusse der elementarischen Materie gebildet worden, welche durch den Vorzug ihrer Dichtigkeit, bis zu solcher Nähe zum Mittelpunkte, mit dem erforderlichen Grade der Geschwindigkeit haben dringen können; dagegen der Körper in dem Mittelpunkte selber, ohne Unterscheid aus denen Materien aller vorhandenen Gattungen, die ihre gesetzmäßige Bewegungen nicht erlanget haben, zusammen gehäufet worden, unter welchen, da die leichteren Materien den grössesten Theil ausmachen, es leicht einzusehen ist, daß, weil der nächste oder die nächsten zu dem Mittelpunkt umlaufenden Himmelskörper gleichsam eine Aussonderung dichterer Sorten, der Centralkörper aber, eine Mischung von allen ohne Unterschied in sich fasset, jenes seine Substanz dichterer Art, als diese seyn werde. In der That ist auch der Mond 2mal dichter als die Erde, und diese 4mal dichter als die Sonne, welche allem Vermuthen nach von den noch tieferen, der Venus und dem Merkur, in noch höheren Graden an Dichtigkeit wird übertroffen werden.

Anjetzo wendet sich unser Augenmerk auf das Verhältniß, welches die Massen der Himmelskörper nach unserem Lehrbegriff, in Vergleichung ihrer Entfernungen, haben sollen, um das Resultat unseres Systems an den untrüglichen Rechnungen des Newton zu prüfen. Es bedarf nicht viel Worte, um begreiflich zu machen: daß der Centralkörper jederzeit das Hauptstück seines Systems, folglich die Sonne auf eine vorzügliche Art an Masse grösser, als die gesammten Planeten, seyn müsse; wie denn dieses auch vom Jupiter, in Ansehung seiner Nebenplaneten, und vom Saturn, in Betrachtung der seinigen, gelten wird. Der Centralkörper bildet sich aus dem Niedersatze aller Partikeln, aus dem ganzen Umfange seiner Anziehungssphäre, welche die genaueste Bestimmung der Zirkelbewegung, und die nahe Beziehung auf die gemeinschaftliche Fläche, nicht haben bekommen können, und deren ohne Zweifel eine ungemein grössere Menge, als der letzteren, seyn muß. Um an der Sonne vornemlich diese Betrachtung anzuwenden: wenn man die Breite des Raumes, um den die in Zirkeln umlaufende Partikeln, welche den Planeten zum Grundstoffe gedienet haben, am weitesten von der gemeinschaftlichen Fläche abgewichen sind, schätzen will: so kann man sie ohngefehr etwas grösser, als die Breite der grössesten Abweichung der Planetenkreise von einander annehmen. Nun macht aber, indem sie von der gemeinschaftlichen Fläche nach beyden Seiten ausschweifen, ihre größte Neigung gegen einander kaum 71/2 Grade aus. Also kann man alle Materie, daraus die Planeten sich gebildet haben, sich als in denjenigen Raum ausgebreitet gewesen, vorstellen, der zwischen zwey Flächen, von dem Mittelpunkte der Sonne aus, begriffen war, die einen Winkel von 71/2 Grade einschlossen. Nun ist aber eine, nach der Richtung des größten Zirkels, gehende Zone von 71/2 Grad Breite, etwas mehr als der 17te Theil der Kugelfläche, also der körperliche Raum zwischen den zwo Flächen, die den sphärischen Raum in der Breite obgedachten Winkels ausschneiden, etwas mehr, als der 17te Theil des körperlichen Inhalts der ganzen Sphäre. Also würde dieser Hypothese gemäß alle Materie, die zur Bildung der Planeten angewandt worden, ohngefehr den siebenzehnten Theil derjenigen Materie ausmachen, die die Sonne aus eben der Weite, als der äusserste Planet stehet, von beyden Seiten zu ihrer Zusammensetzung gesammlet hat. Allein dieser Centralkörper hat einen Vorzug des Klumpens vor dem gesammten Innhalte aller Planeten, der nicht zu diesem wie 17:1, sondern wie 650 zu 1 ist, wie die Ausrechnung des Newton es bestimmet; aber es ist auch leicht einzusehen, daß in den obern Räumen über dem Saturn, wo die planetischen Bildungen entweder aufhören, oder doch selten seyn, wo nur einige wenige cometische Körper sich gebildet haben, und wo vornehmlich die Bewegungen des Grundstoffes, indem sie daselbst nicht geschickt seyn, zu der gesetzmäßigen Gleichheit der Centralkräfte zu gelangen, als in der nahen Gegend zum Centro, nur in eine fast allgemeine Senkung zum Mittelpunkte ausschlagen, und die Sonne mit aller Materie aus so weit ausgedehnten Räumen vermehren, daß, sage ich, aus diesen Ursachen der Sonnenklumpen die so vorzügliche Grösse der Masse erlangen müsse.

Our system displays, in respect of this law of their densities which prevails among the planets, an eminent perfection above all those conceptions which have been, or might yet be, formed of its cause. Newton, who had determined the density of some planets by calculation, believed that the cause of their proportion, ordered according to distance, was to be found in the fittingness of God’s choice and in the motives of His final purpose; because the planets nearer the sun must endure more heat from it, and the more distant ones must make shift with fewer degrees of warmth; which does not seem possible, unless the planets near the sun were composed of a denser kind, and the more distant ones of lighter matter. But to discern the insufficiency of such an explanation does not require much reflection. A planet, our earth for instance, is composed of kinds of matter very widely different from one another; among these it was necessary that the lighter ones, which by the same action of the sun are more penetrated and moved, and whose composition bears a relation to the warmth wherewith its rays act, should be spread out upon the surface; but that the mixture of the remaining matters, in the whole of the lump, must have this relation, in no way follows from this, because the sun exerts no action at all upon the interior of the planets. Newton feared that, were the earth sunk in the sun’s rays as far as the nearness of Mercury, it would burn like a comet, and its matter would not have fire-resistance enough not to be dissipated by this heat. But how much more must the sun’s own matter itself, which is after all 4 times lighter than that whereof the earth consists, be destroyed by this blaze; or why is the moon twice as dense as the earth, seeing that it floats with the latter at the very same distance from the sun. One cannot, therefore, ascribe the proportioned densities to the relation to the sun’s heat, without entangling oneself in the greatest contradictions. One sees rather that a cause which apportions the places of the planets according to the density of their lump must have had a relation to the interior of their matter, and not to their surface; it must, notwithstanding this consequence which it determined, nevertheless permit a diversity of matter in the very same heavenly body, and establish this proportion of density only in the whole of the composition; whether any other statical law than the one set forth in our doctrine could satisfy all this, I leave to the insight of the reader to judge.

The proportion among the densities of the planets carries with it yet another circumstance which, by a complete agreement with the explanation sketched above, confirms the correctness of our doctrine. The heavenly body which stands at the centre of other spheres running about it is commonly of a lighter kind than the body which runs about it most nearly. The earth in respect of the moon, and the sun in respect of the earth, exhibit such a proportion of their densities. According to the plan we have laid out, such a constitution is necessary. For, since the lower planets were formed chiefly out of the residue of the elementary matter which, by the advantage of its density, was able to press forward to such nearness to the centre with the requisite degree of velocity; whereas the body at the centre itself was heaped together, without distinction, out of those matters of every existing kind which had not attained their lawful motions, among which, since the lighter matters make up the greatest part, it is easy to see that, because the nearest or the nearest heavenly bodies revolving about the centre are as it were a separation of the denser sorts, whereas the central body embraces within itself a mixture of all without distinction, the former will be of a denser kind of substance than the latter. And in fact the moon is 2 times denser than the earth, and the earth 4 times denser than the sun, which, by all presumption, will be surpassed in density, in still higher degrees, by the still lower ones, by Venus and Mercury.

Now our attention turns to the proportion which, according to our doctrine, the masses of the heavenly bodies are to have in comparison with their distances, in order to test the result of our system against the unerring calculations of Newton. It needs not many words to make it comprehensible that the central body is at all times the chief piece of its system, and that consequently the sun must be greater in mass, in an eminent degree, than all the planets together; as this will likewise hold of Jupiter, in respect of its secondary planets, and of Saturn, in view of its own. The central body is formed from the settling of all those particles, out of the whole compass of its sphere of attraction, which could not obtain the exact determination of circular motion and the close relation to the common plane, and of which there must without doubt be an uncommonly greater quantity than of the latter. To apply this consideration chiefly to the sun: if one will estimate the breadth of the space by which the particles revolving in circles, which served the planets as their fundamental matter, have departed farthest from the common plane, one may take it as somewhat greater than the breadth of the greatest deviation of the planetary orbits from one another. Now, however, since they stray from the common plane to both sides, their greatest inclination to one another amounts scarcely to 71/2 degrees. One may therefore represent all the matter out of which the planets were formed as having been spread out in that space which was comprehended, from the centre of the sun, between two planes enclosing an angle of 71/2 degrees. Now, however, a zone running in the direction of the great circle, of 71/2 degrees in breadth, is somewhat more than the 17th part of the spherical surface; hence the corporeal space between the two planes which cut out the spherical space in the breadth of the aforesaid angle is somewhat more than the 17th part of the corporeal content of the whole sphere. Conformably to this hypothesis, therefore, all the matter which was employed in the formation of the planets would make up about the seventeenth part of that matter which the sun has gathered for its composition from both sides, out of the very distance at which the outermost planet stands. Yet this central body has an advantage of lump over the entire content of all the planets which stands to it not as 17:1, but as 650 to 1, as Newton’s computation determines it; but it is also easy to see that in the upper spaces beyond Saturn, where the planetary formations either cease, or at least are rare, where only a few cometary bodies have formed, and where above all the motions of the fundamental matter, being there unfit to attain the lawful equality of the central forces as in the near region about the centre, issue only in an almost universal sinking towards the centre, and augment the sun with all the matter out of spaces so widely extended; that, I say, from these causes the sun’s lump must acquire so eminent a magnitude of mass.

Il nostro sistema mostra, riguardo a questa legge delle densità che regna fra i pianeti, una perfezione eminente sopra tutti quei concetti che della sua causa si sono formati, o che si potrebbero ancora formare. Newton, che aveva determinato per via di calcolo la densità di alcuni pianeti, credeva di trovare la causa del loro rapporto ordinato secondo la distanza nella convenienza della scelta di Dio e nei motivi del suo fine ultimo; poiché i pianeti più vicini al sole devono sostenere da esso maggior calore, e i più lontani devono contentarsi di minori gradi di calore; il che non sembra possibile, se i pianeti vicini al sole non fossero composti di specie più densa, e i più lontani di materia più leggera. Ma per scorgere l’insufficienza di una tale spiegazione non occorre gran riflessione. Un pianeta, per esempio la nostra terra, è composto di generi di materia molto diversi fra loro; fra questi era necessario che i più leggeri, i quali dalla medesima azione del sole vengono maggiormente penetrati e mossi, e la cui composizione ha un rapporto col calore con cui i suoi raggi agiscono, fossero distesi sulla superficie; ma che la mescolanza delle rimanenti materie, nell’intero della massa, debba avere questa relazione, non risulta affatto da ciò, poiché il sole non esercita alcuna azione sull’interno dei pianeti. Newton temeva che, se la terra fosse immersa nei raggi del sole fino alla vicinanza di Mercurio, essa dovrebbe ardere come una cometa, e la sua materia non avrebbe sufficiente resistenza al fuoco per non venire dispersa da questo calore. Ma quanto più dovrebbe essere distrutta da questa vampa la materia propria del sole medesimo, la quale è pure 4 volte più leggera di quella di cui consta la terra; ovvero perché la luna è due volte più densa della terra, mentre pure con essa fluttua nella medesima distanza dal sole. Non si possono dunque attribuire le densità proporzionate al rapporto col calore solare, senza avvilupparsi nelle più grandi contraddizioni. Si vede piuttosto che una causa che distribuisce i luoghi dei pianeti secondo la densità della loro massa deve avere avuto relazione all’interno della loro materia, e non alla loro superficie; essa deve, non ostante questa conseguenza che determinava, ammettere tuttavia una diversità della materia nel medesimo corpo celeste, e stabilire questo rapporto della densità soltanto nell’intero della composizione; se a tutto ciò possa soddisfare qualche altra legge statica diversa da quella che viene esposta nella nostra dottrina, lascio giudicare alla perspicacia del lettore.

Il rapporto fra le densità dei pianeti porta con sé ancora una circostanza che, per un pieno accordo con la spiegazione dianzi abbozzata, comprova la giustezza della nostra dottrina. Il corpo celeste che sta nel punto centrale di altre sfere che gli girano attorno è per lo più di specie più leggera del corpo che gli corre attorno più da vicino. La terra rispetto alla luna, e il sole rispetto alla terra, mostrano un tale rapporto delle loro densità. Secondo il disegno che abbiamo esposto, una tale condizione è necessaria. Infatti, poiché i pianeti inferiori si sono formati principalmente dallo scarto della materia elementare, la quale, per il vantaggio della sua densità, ha potuto penetrare fino a tanta vicinanza al punto centrale col grado di velocità richiesto; mentre invece il corpo nel punto centrale medesimo si è accumulato senza distinzione dalle materie di tutti i generi esistenti che non hanno conseguito i loro movimenti conformi a legge, e fra queste, poiché le materie più leggere costituiscono la massima parte, è facile comprendere che, essendo il più vicino o i più vicini corpi celesti roteanti attorno al punto centrale quasi una separazione delle qualità più dense, mentre il corpo centrale abbraccia in sé una mescolanza di tutte senza distinzione, quello avrà una sostanza di specie più densa di questo. E in effetto la luna è 2 volte più densa della terra, e questa 4 volte più densa del sole, il quale, a ogni presunzione, sarà superato in densità, in gradi ancora più alti, da quelli ancora più profondi, da Venere e da Mercurio.

Ora la nostra attenzione si volge al rapporto che, secondo la nostra dottrina, le masse dei corpi celesti devono avere in comparazione delle loro distanze, per mettere alla prova il risultato del nostro sistema sugli infallibili calcoli di Newton. Non occorrono molte parole per rendere comprensibile che il corpo centrale è in ogni tempo il pezzo principale del suo sistema, e che di conseguenza il sole deve essere in grado eminente maggiore di massa che tutti i pianeti insieme; come ciò varrà pure di Giove, riguardo ai suoi pianeti secondari, e di Saturno, riguardo ai suoi. Il corpo centrale si forma dal deposito di tutte le particelle, di tutta l’estensione della sua sfera d’attrazione, le quali non hanno potuto ricevere l’esatta determinazione del movimento circolare e la stretta relazione al piano comune, e delle quali senza dubbio deve esservi una quantità straordinariamente maggiore che delle ultime. Per applicare al sole soprattutto questa considerazione: se si vuole valutare l’ampiezza dello spazio di cui le particelle roteanti in circoli, che hanno servito ai pianeti come materia fondamentale, si sono allontanate al massimo dal piano comune, si può assumerla poco più grande dell’ampiezza della massima deviazione dei cerchi planetari fra loro. Ora però, mentre esse divagano dal piano comune verso entrambi i lati, la loro massima inclinazione reciproca ammonta appena a 71/2 gradi. Si può dunque rappresentarsi tutta la materia da cui i pianeti si sono formati come distesa in quello spazio che era compreso, dal punto centrale del sole, fra due piani che racchiudevano un angolo di 71/2 gradi. Ora però una zona che corre nella direzione del cerchio massimo, di 71/2 gradi di ampiezza, è poco più della diciassettesima parte della superficie sferica, e dunque lo spazio corporeo fra i due piani che tagliano lo spazio sferico nell’ampiezza dell’angolo sopraddetto è poco più della diciassettesima parte del contenuto corporeo dell’intera sfera. Conforme a questa ipotesi, dunque, tutta la materia che è stata impiegata alla formazione dei pianeti costituirebbe circa la diciassettesima parte di quella materia che il sole ha raccolto per la sua composizione da entrambi i lati, dalla medesima distanza a cui sta il pianeta più esterno. Ma questo corpo centrale ha un vantaggio di massa sull’intero contenuto di tutti i pianeti che non sta a esso come 17:1, ma come 650 a 1, secondo che il calcolo di Newton lo determina; ma è anche facile comprendere che negli spazi superiori al di là di Saturno, dove le formazioni planetarie o cessano, o almeno sono rare, dove soltanto alcuni pochi corpi cometari si sono formati, e dove soprattutto i movimenti della materia fondamentale, non essendo là idonei a raggiungere l’eguaglianza conforme a legge delle forze centrali come nella prossima regione al centro, si risolvono soltanto in una caduta quasi universale verso il punto centrale, e accrescono il sole con tutta la materia di spazi così largamente estesi; che, dico, per queste cause la massa del sole deve conseguire una grandezza così eminente.

Um aber die Planeten in Ansehung ihrer Massen unter einander zu vergleichen: so bemerken wir erstlich, daß nach der angezeigten Bildungsart die Quantität der Materie, die in den Zusammensatz eines Planeten kommt, auf die Weite seiner Entfernung von der Sonne vornemlich ankomme: 1) darum, weil die Sonne durch ihre Anziehung die Sphäre der Attraction eines Planeten einschränkt, aber bey gleichen Umständen der entfernteren ihre nicht so enge einschränkt, als der nahen: 2) weil die Zirkel, aus denen alle Theilchen zusammen gekommen seyn, einen Planeten auszumachen, mit grösserem Radius beschrieben werden, also mehr Grundstoff, als die kleinern Zirkel in sich fassen: 3) weil aus eben dem letzten Grunde die Breite zwischen den zwey Flächen der grössesten Abweichung, bey gleicher Anzahl Grade, in grossen Höhen grösser, als in kleinen ist. Dagegen wird dieser Vorzug der entfernteren Planeten, vor den niedrigern, zwar dadurch eingeschränkt, daß die Partikeln näher zur Sonne dichterer Art, und allem Ansehen nach auch weniger zerstreuet, als in grösserem Abstande seyn werden; allein man kan leicht ermessen, daß die ersteren Vortheile, zu Bildung grosser Massen, die letztern Einschränkungen dennoch weit übertreffen, und überhaupt die Planeten, die sich in weitem Abstande von der Sonne bilden, grössere Massen, als die nahen bekommen müssen. Dieses geschiehet also in so ferne man sich die Bildung eines Planeten nur als in Gegenwart der Sonne vorstellet; allein, wenn man mehrere Planeten in unterschiedlichem Abstande, sich bilden läßt; so wird einer den Umfang der Attraction des andern, durch seine Anziehungssphäre einschränken, und dieses bringt eine Ausnahme von dem vorigen Gesetze zuwege. Denn derjenige Planet, welcher einem andern, von ausnehmender Masse, nahe ist, wird sehr viel von der Sphäre seiner Bildung verlieren, und dadurch ungleich kleiner werden, als das Verhältniß seines Abstandes von der Sonne allein es erheischet. Obgleich also im Ganzen die Planeten von grösserer Masse seyn, nachdem sie weiter von der Sonne entfernt sind, wie denn überhaupt Saturn und Jupiter, als die zwey Hauptstücke unseres Systems, darum die grössesten seyn, weil sie von der Sonne am weitesten entfernet sind: so finden sich dennoch Abweichungen von dieser Analogie, in denen aber jederzeit das Merkmal der allgemeinen Bildung hervorleuchtet, die wir von den Himmelskörpern behaupten: daß nemlich ein Planet von ausnehmender Grösse die nächsten von beyden Seiten, der, ihnen wegen ihrer Sonnenweite, gebührenden Masse beraubet, indem er einen Theil der Materien sich zueignet, die zu jener ihrer Bildung kommen sollten. In der That hat Mars, der vermöge seines Ortes grösser als die Erde seyn sollte, durch die Anziehungskraft des ihm nahen so grossen Juppiters an seiner Masse eingebüsset; und Saturn selber, ob er gleich durch seine Höhe einen Vorzug über den Mars hat, ist dennoch nicht gänzlich befreyet gewesen, durch Juppiters Anziehung eine beträchtliche Einbusse zu erleiden, und mich dünkt, Merkur habe die ausnehmende Kleinigkeit seiner Masse, nicht allein der Anziehung der ihm so nahen mächtigen Sonne, sondern auch der Nachbarschaft der Venus zu verdanken, welche, wenn man ihre muthmaßliche Dichtigkeit mit ihrer Grösse vergleicht, ein Planet von beträchtlicher Masse seyn muß.

Indem nun alles so vortreflich, als man es nur wünschen mag, zusammenstimmet, die Zulänglichkeit einer mechanischen Lehrverfassung, bey dem Ursprunge des Weltbaues und der Himmelskörper, zu bestätigen: so wollen wir, indem wir den Raum schätzen, darinn der Grundstoff der Planeten vor ihrer Bildung ausgebreitet gewesen, erwegen, in welchem Grade der Dünnigkeit dieser Mittelraum damals erfüllet gewesen, und mit was vor Freyheit, oder wie wenigen Hindernissen die herumschwebenden Partikeln ihre gesetzmäßige Bewegungen darinn haben anstellen können. Wenn der Raum, der alle Materie der Planeten in sich begriff, in demjenigen Theile der Saturnischen Sphäre enthalten war, der von dem Mittelpunkte der Sonne aus, zwischen zwey um 7 Grade weit, in allen Höhen von einander abstehenden Flächen begriffen, und daher der siebenzehnte Theil der ganzen Sphäre war, die man mit dem Radius der Höhe des Saturns beschreiben kan; so wollen wir, um die Veränderung des planetischen Grundstoffs, da er diesen Raum erfüllete, auszurechnen, nur die Höhe des Saturns 100000 Erddiameter ansetzen; so wird die ganze Sphäre des saturnischen Kreises den Raumesinhalt der Erdkugel 1000 Bimillionenmal übertreffen; davon, wenn wir an statt des siebenzehnten Theils, auch nur den zwanzigsten nehmen, der Raum, darinn der elementarische Grundstoff schwebete, den Raumesinhalt der Erdkugel dennoch 50 Bimillionenmal übertreffen muß. Wenn man nun die Masse aller Planeten mit ihren Begleitern 1/650 des Sonnenklumpens nach dem Newton ansetzet; so wird die Erde, die nur 1/169282 derselben ist, sich zu der gesammten Masse aller planetischen Materie wie 1 zu 2761/2 verhalten; und wenn man daher alle diese Materie zu gleicher specifischen Dichtigkeit mit der Erde brächte, würde daraus ein Körper entstehen, der 2771/2 mal grössern Raum als die Erde einnähme. Wenn wir daher die Dichtigkeit der Erde in ihrem ganzen Klumpen nicht viel grösser, als die Dichtigkeit der festen Materie, die man unter der obersten Fläche derselben antrifft, annehmen: wie es denn die Eigenschaften der Figur der Erde nicht anders erfordern, und diese obere Materien ohngefehr 4 oder 5mal dichter als das Wasser, das Wasser aber 1000mal schwerer als die Luft ansetzen; so würde die Materie aller Planeten, wenn sie zu der Dünnigkeit der Luft ausgedehnet würden, einen fast 14mal hunderttausendmal grössern Raum als die Erdkugel einnehmen. Dieser Raum mit dem Raume, in welchem nach unserer Voraussetzung alle Materie der Planeten ausgebreitet war, verglichen, ist dreyßig Millionenmal kleiner als derselbe: also macht auch die Zerstreuung der planetischen Materie in diesem Raume eine eben so vielmal grössere Verdünnung aus, als die die Theilchen unserer Atmosphäre haben. In der That, diese Grösse der Zerstreuung, so unglaublich sie auch scheinen mag, war dennoch weder unnöthig, noch unnatürlich. Sie mußte so groß als möglich seyn, um den schwebenden Partikeln alle Freyheit der Bewegung, fast so, als in einem leeren Raume, zu verstatten, und den Widerstand unendlich zu verringern, den sie einander leisten könnten; sie konten aber auch von selber einen solchen Zustand der Verdünnung annehmen, woran man nicht zweifeln darf, wenn man ein wenig die Ausbreitung kennet, die die Materie leidet, wenn sie in Dünste verwandelt ist; oder wenn man, um bey dem Himmel zu bleiben, die Verdünnung der Materie in den Schweifen der Cometen erweget, die bey einer so unerhörten Dicke ihres Durchschnittes, der den Durchmesser der Erde wohl hundertmal übertrifft, dennoch so durchscheinend sind, daß die kleinen Sterne dadurch können gesehen werden; welches unsere Luft, wenn sie von der Sonne erleuchtet wird, in einer Höhe, die viel tausendmal kleiner ist, nicht verstattet.

Ich beschliesse dieses Hauptstück, indem ich eine Analogie hinzufüge, die an und vor sich allein gegenwärtige Theorie, von der mechanischen Bildung der Himmelskörper über die Wahrscheinlichkeit der Hypothese, zu einer förmlichen Gewißheit erheben kann. Wenn die Sonne aus den Partikeln desselben Grundstoffes, daraus die Planeten sich gebildet haben, zusammengesetzt ist: und wenn nur darinn allein der Unterschied bestehet, daß in der ersteren die Materien aller Gattungen ohne Unterschied gehäufet, bey diesen aber in verschiedenen Entfernungen, nach Beschaffenheit der Dichtigkeit ihrer Sorten vertheilet worden; so wird, wenn man die Materie aller Planeten zusammen vereinigt betrachtet, in ihrer ganzen Vermischung eine Dichtigkeit herauskommen müssen, die der Dichtigkeit des Sonnenkörpers beynahe gleich ist. Nun findet diese nöthige Folgerung unseres Systems eine glückliche Bestätigung in der Vergleichung, die der Herr von Buffon, dieser so würdigberühmte Philosoph, zwischen den Dichtigkeiten der gesammten planetischen Materie und der Sonnen ihre, angestellet hat; er fand eine Aehnlichkeit zwischen beyden, wie zwischen 640 und 650. Wenn ungekünstelte und nothwendige Folgerungen aus einer Lehrverfassung in den wirklichen Verhältnissen der Natur so glückliche Bestätigungen antreffen; kan man denn wohl glauben, daß ein blosses Ungefehr diese Uebereinstimmung zwischen der Theorie und der Beobachtung veranlasse?

Drittes Hauptstück   Von der Excentricität der Planetenkreise, und dem Ursprunge der Cometen.

Man kan aus den Cometen nicht eine besondere Gattung von Himmelskörpern machen, die sich von dem Geschlechte der Planeten gänzlich unterschiede. Die Natur wirket hier, wie anderwerts, durch unmerkliche Abfälle, und, indem sie alle Stuffen der Veränderungen durchgehet, hänget sie, vermittelst einer Kette von Zwischengliedern, die entferneten Eigenschaften mit den nahen zusammen. Die Excentricität ist bey den Planeten eine Folge des Mangelhaften in derjenigen Bestrebung, dadurch die Natur trachtet, die planetischen Bewegungen gerade Zirkelgleich zu machen, welches sie aber, wegen Dazwischenkunft von mancherlei Umständen, niemals völlig erlangen kan, aber doch in grösseren Weiten mehr, als in nahen, davon abweichet.

But in order to compare the planets with one another in respect of their masses, we remark first that, according to the manner of formation indicated, the quantity of matter which enters into the composition of a planet depends chiefly upon the extent of its distance from the sun: 1) because the sun by its attraction restricts the sphere of attraction of a planet, yet, other circumstances being equal, does not restrict that of the more distant ones so narrowly as that of the near ones; 2) because the circles out of which all the particles came together to make up a planet are described with a greater radius, and therefore embrace within themselves more fundamental matter than the smaller circles; 3) because, for the very same last reason, the breadth between the two planes of greatest deviation is, at an equal number of degrees, greater at great heights than at small ones. On the other hand this advantage of the more distant planets over the lower ones is indeed restricted by the fact that the particles nearer the sun will be of a denser kind, and to all appearance also less dispersed than at a greater distance; yet one may easily judge that the former advantages, for the formation of great masses, nevertheless far surpass the latter restrictions, and that in general the planets which form at a great distance from the sun must receive greater masses than the near ones. This holds, then, in so far as one represents the formation of a planet only in the presence of the sun; but if one lets several planets form at different distances, then the one will restrict, by its sphere of attraction, the compass of the other’s attraction, and this brings about an exception to the foregoing law. For that planet which is near to another of exceptional mass will lose very much of the sphere of its formation, and thereby become incomparably smaller than the proportion of its distance from the sun alone would require. Although therefore on the whole the planets are of greater mass the farther they are removed from the sun, as indeed Saturn and Jupiter, the two chief pieces of our system, are the largest just because they are the farthest removed from the sun: yet there are found deviations from this analogy, in which, however, the mark of that universal formation which we assert of the heavenly bodies shines forth at all times: namely, that a planet of exceptional magnitude robs those nearest it on both sides of the mass due to them on account of their distance from the sun, inasmuch as it appropriates to itself a part of the matters which should have gone to their formation. In fact Mars, which by virtue of its place ought to be greater than the earth, has forfeited some of its mass through the attractive force of so great a Jupiter near it; and Saturn itself, although by its height it has an advantage over Mars, has nevertheless not been wholly exempt from suffering a considerable loss through Jupiter’s attraction; and it seems to me that Mercury owes the exceptional smallness of its mass not only to the attraction of the mighty sun so near it, but also to the neighbourhood of Venus, which, if one compares its presumed density with its magnitude, must be a planet of considerable mass.

Since now everything agrees as excellently as one could only wish, in confirming the sufficiency of a mechanical doctrine for the origin of the world-edifice and of the heavenly bodies: we shall, in estimating the space in which the fundamental matter of the planets was spread out before their formation, consider in what degree of thinness this intervening space was then filled, and with what freedom, or with how few hindrances, the particles floating about therein could carry on their lawful motions. If the space which comprehended within itself all the matter of the planets was contained in that part of Saturn’s sphere which, from the centre of the sun, was comprehended between two planes standing 7 degrees apart at all heights, and was therefore the seventeenth part of the whole sphere which can be described with the radius of Saturn’s height; then, in order to reckon the alteration of the planetary fundamental matter while it filled this space, let us set Saturn’s height at only 100000 earth-diameters; the whole sphere of Saturn’s orbit will then exceed the spatial content of the terrestrial globe 1000 bimillion times; whereof, if instead of the seventeenth part we take even only the twentieth, the space in which the elementary fundamental matter floated must nevertheless exceed the spatial content of the terrestrial globe 50 bimillion times. If now, following Newton, one sets the mass of all the planets with their attendants at 1/650 of the sun’s lump; then the earth, which is only 1/169282 thereof, will stand to the entire mass of all the planetary matter as 1 to 2761/2; and if therefore all this matter were brought to the same specific density as the earth, there would arise from it a body which would occupy a space 2771/2 times greater than the earth. If, then, we assume the density of the earth in its whole lump to be not much greater than the density of the solid matter which is met with beneath its uppermost surface, as indeed the properties of the earth’s figure require no otherwise, and set these upper matters at about 4 or 5 times denser than water, but water at 1000 times heavier than air; then the matter of all the planets, were it expanded to the thinness of air, would occupy a space almost 14 times a hundred thousand times greater than the terrestrial globe. This space, compared with the space in which, according to our supposition, all the matter of the planets was spread out, is thirty million times smaller than the latter: hence the dispersion of the planetary matter in this space likewise constitutes a rarefaction just as many times greater than that which the particles of our atmosphere have. In truth, this magnitude of dispersion, however incredible it may seem, was nevertheless neither needless nor unnatural. It had to be as great as possible, in order to allow the floating particles every freedom of motion, almost as in an empty space, and to diminish infinitely the resistance which they might offer one another; but they could also of themselves assume such a state of rarefaction, whereof one may not doubt if one knows a little of the expansion which matter undergoes when it is turned into vapours; or if, to remain with the heavens, one considers the rarefaction of the matter in the tails of comets, which, with so unheard-of a thickness of their cross-section, exceeding the diameter of the earth a good hundred times, are nevertheless so transparent that the small stars can be seen through them; which our air, when it is illuminated by the sun, does not permit at a height many thousand times smaller.

I close this chapter by adding an analogy which, of and by itself alone, can raise the present theory of the mechanical formation of the heavenly bodies above the probability of a hypothesis, to a formal certainty. If the sun is composed of the particles of the same fundamental matter out of which the planets were formed; and if the difference consists solely in this, that in the former the matters of all kinds are heaped together without distinction, whereas in the latter they were distributed at different distances according to the constitution of the density of their sorts; then, if one considers the matter of all the planets united together, there must result, in their whole mixture, a density which is nearly equal to the density of the solar body. Now this necessary consequence of our system finds a happy confirmation in the comparison which Monsieur de Buffon, that so worthily famous philosopher, has instituted between the densities of the entire planetary matter and that of the sun; he found a likeness between the two, as between 640 and 650. When unforced and necessary consequences of a doctrine meet with such happy confirmations in the actual relations of nature, can one then well believe that a mere chance occasioned this agreement between theory and observation?

Third Chapter
Of the eccentricity of the planetary orbits, and of the origin of the comets.

One cannot make of the comets a particular kind of heavenly body which would be wholly distinguished from the race of the planets. Nature works here, as elsewhere, by imperceptible gradations, and, passing through all the degrees of change, links, by means of a chain of intermediate members, the remote properties with the near ones. Eccentricity is in the planets a consequence of the deficiency in that endeavour whereby nature strives to make the planetary motions exactly equal to a circle, which, however, on account of the intervention of manifold circumstances, it can never fully attain, but from which it departs more at great distances than at near ones.

Per confrontare però i pianeti fra loro riguardo alle loro masse, notiamo anzitutto che, secondo il modo di formazione indicato, la quantità di materia che entra nella composizione di un pianeta dipende principalmente dall’ampiezza della sua distanza dal sole: 1) perché il sole, con la sua attrazione, restringe la sfera d’attrazione di un pianeta, ma a pari condizioni non restringe quella dei più lontani così strettamente come quella dei vicini; 2) perché i circoli, dai quali sono confluite tutte le particelle che compongono un pianeta, sono descritti con raggio maggiore, e abbracciano dunque in sé più materia fondamentale che i circoli minori; 3) perché, per la medesima ultima ragione, l’ampiezza fra i due piani della massima deviazione, a parità di numero di gradi, è maggiore alle grandi altezze che alle piccole. Per contro questo vantaggio dei pianeti più lontani sopra quelli più bassi viene bensì limitato dal fatto che le particelle più vicine al sole saranno di specie più densa, e a ogni apparenza anche meno disperse che a maggior distanza; ma si può facilmente misurare che i primi vantaggi, per la formazione di grandi masse, superano tuttavia di gran lunga le ultime limitazioni, e che in generale i pianeti che si formano a grande distanza dal sole devono ricevere masse maggiori dei vicini. Ciò avviene dunque in quanto ci si rappresenti la formazione di un pianeta soltanto in presenza del sole; ma se si fanno formare più pianeti a diversa distanza, l’uno limiterà con la sua sfera d’attrazione l’estensione dell’attrazione dell’altro, e ciò produce un’eccezione alla legge precedente. Infatti quel pianeta che sia vicino a un altro di massa straordinaria perderà moltissimo della sfera della sua formazione, e diverrà per ciò incomparabilmente più piccolo di quanto il rapporto della sua distanza dal sole da solo esigerebbe. Benché dunque nel complesso i pianeti siano di massa maggiore quanto più sono lontani dal sole, come in generale Saturno e Giove, quali i due pezzi principali del nostro sistema, sono i più grandi perché sono i più lontani dal sole: pure si trovano deviazioni da questa analogia, nelle quali però risplende in ogni tempo il segno della formazione universale che noi affermiamo dei corpi celesti; e cioè che un pianeta di grandezza straordinaria priva i più vicini da entrambi i lati della massa che loro spetterebbe a motivo della loro distanza dal sole, poiché si appropria una parte delle materie che dovevano entrare nella loro formazione. E in effetto Marte, che in virtù del suo luogo dovrebbe essere più grande della terra, ha scapitato nella sua massa per la forza attrattiva del così grande Giove a lui vicino; e Saturno stesso, benché per la sua altezza abbia un vantaggio su Marte, non è stato tuttavia del tutto esente dal subire, per l’attrazione di Giove, una perdita considerevole; e mi pare che Mercurio debba la straordinaria piccolezza della sua massa non solo all’attrazione del potente sole a lui così vicino, ma anche al vicinato di Venere, la quale, se si confronta la sua presunta densità con la sua grandezza, dev’essere un pianeta di massa considerevole.

Poiché dunque tutto concorda in modo così eccellente, quanto solo si possa desiderare, a confermare la sufficienza di una dottrina meccanica per l’origine dell’edificio del mondo e dei corpi celesti: vogliamo, stimando lo spazio in cui la materia fondamentale dei pianeti era distesa prima della loro formazione, considerare in qual grado di rarefazione questo spazio intermedio fosse allora riempito, e con quale libertà, ovvero con quanto pochi impedimenti, le particelle che vi fluttuavano attorno abbiano potuto compiervi i loro movimenti conformi a legge. Se lo spazio che comprendeva in sé tutta la materia dei pianeti era contenuto in quella parte della sfera saturnia che, dal punto centrale del sole, era compresa fra due piani distanti l’uno dall’altro 7 gradi a tutte le altezze, e quindi era la diciassettesima parte dell’intera sfera che si può descrivere col raggio dell’altezza di Saturno; allora, per calcolare la modificazione della materia fondamentale planetaria, dacché essa riempiva questo spazio, poniamo l’altezza di Saturno soltanto a 100000 diametri terrestri; l’intera sfera del circolo saturnio supererà allora il contenuto spaziale del globo terrestre 1000 bimilioni di volte; e di essa, se in luogo della diciassettesima parte prendiamo anche solo la ventesima, lo spazio in cui la materia fondamentale elementare fluttuava dovrà pur superare il contenuto spaziale del globo terrestre 50 bimilioni di volte. Se ora si pone, secondo Newton, la massa di tutti i pianeti coi loro accompagnatori a 1/650 della massa del sole; allora la terra, che ne è soltanto 1/169282, starà alla massa complessiva di tutta la materia planetaria come 1 a 2761/2; e se perciò si portasse tutta questa materia alla medesima densità specifica della terra, ne nascerebbe un corpo che occuperebbe uno spazio 2771/2 volte maggiore della terra. Se dunque assumiamo la densità della terra nella sua intera massa non molto maggiore della densità della materia solida che si incontra sotto la sua superficie più esterna, come del resto le proprietà della figura della terra non richiedono altrimenti, e poniamo queste materie superiori circa 4 o 5 volte più dense dell’acqua, l’acqua però 1000 volte più pesante dell’aria; allora la materia di tutti i pianeti, se fosse dilatata fino alla rarità dell’aria, occuperebbe uno spazio quasi 14 volte centomila volte maggiore del globo terrestre. Questo spazio, confrontato con lo spazio nel quale, secondo la nostra premessa, era distesa tutta la materia dei pianeti, è trenta milioni di volte più piccolo di esso: dunque anche la dispersione della materia planetaria in questo spazio costituisce una rarefazione altrettante volte maggiore di quella che hanno le particelle della nostra atmosfera. E in verità questa grandezza della dispersione, per quanto incredibile possa sembrare, non era tuttavia né inutile né innaturale. Essa doveva essere quanto più grande possibile, per concedere alle particelle fluttuanti ogni libertà di movimento, quasi come in uno spazio vuoto, e per diminuire infinitamente la resistenza che esse potessero opporsi a vicenda; ma esse potevano anche da sé assumere un tale stato di rarefazione, del che non si può dubitare, se si conosce un poco la dilatazione che la materia subisce quando è trasformata in vapori; ovvero se si considera, per rimanere nel cielo, la rarefazione della materia nelle code delle comete, le quali, con uno spessore così inaudito della loro sezione, che supera bene cento volte il diametro della terra, sono nondimeno così trasparenti che attraverso di esse si possono vedere le piccole stelle; il che la nostra aria, quando è illuminata dal sole, non consente a un’altezza molte migliaia di volte minore.

Chiudo questo capitolo aggiungendo un’analogia che, per sé sola, può innalzare la presente teoria della formazione meccanica dei corpi celesti al di sopra della probabilità dell’ipotesi, fino a una vera e propria certezza. Se il sole è composto delle particelle della medesima materia fondamentale da cui si sono formati i pianeti, e se la differenza consiste soltanto in ciò, che nel primo le materie di tutti i generi sono ammucchiate senza distinzione, mentre in questi sono state distribuite a diverse distanze secondo la condizione della densità delle loro qualità; allora, se si considera unita insieme la materia di tutti i pianeti, dovrà risultare, nella loro intera mescolanza, una densità che è quasi eguale alla densità del corpo solare. Ora questa necessaria conseguenza del nostro sistema trova una felice conferma nel confronto che il signor di Buffon, questo filosofo di così degna fama, ha istituito fra le densità di tutta la materia planetaria e quella del sole; egli trovò fra le due una somiglianza come fra 640 e 650. Quando conseguenze non artificiose e necessarie di una dottrina incontrano conferme così felici nei rapporti reali della natura, si può forse credere che un puro caso abbia occasionato questo accordo fra la teoria e l’osservazione?

Capitolo terzo
Dell’eccentricità delle orbite planetarie e dell’origine delle comete.

Non si può fare delle comete un genere particolare di corpi celesti che si distingua interamente dalla stirpe dei pianeti. La natura opera qui, come altrove, per gradazioni impercettibili, e, percorrendo tutti i gradi delle modificazioni, connette, per mezzo di una catena di anelli intermedi, le proprietà lontane con le vicine. L’eccentricità è nei pianeti una conseguenza del difetto in quella tendenza per cui la natura si sforza di rendere i movimenti planetari esattamente eguali al circolo, il che però essa, per l’intervento di svariate circostanze, non può mai conseguire pienamente, ma se ne discosta più alle grandi distanze che alle vicine.

Diese Bestimmung führet durch eine beständige Leiter, vermittelst aller möglichen Stuffen der Excentricität, von den Planeten endlich bis zu den Cometen, und ob zwar dieser Zusammenhang bey dem Saturn, durch eine grosse Klufft, scheinet abgeschnitten zu seyn, die das cometische Geschlecht von den Planeten völlig absondert; so haben wir doch in dem ersten Theile angemerket, daß es, vermuthlich über dem Saturn, noch andere Planeten geben mag, die, durch eine grössere Abweichung von der Zirkelrundung der Kreise, dem Laufe der Cometen näher treten, und daß es nur an dem Mangel der Beobachtung, oder auch an der Schwierigkeit derselben, liegt, daß diese Verwandschaft dem Auge nicht eben so sichtbar, als dem Verstande vorlängst dargestellet worden. Wir haben schon eine Ursache in dem ersten Hauptstücke dieses Theils angeführet, welche die Laufbahn eines Himmelskörpers excentrisch machen kann, der sich aus dem herumschwebenden Grundstoffe bildet, wenn man gleich annimmt, daß dieser in allen seinen Oertern gerade zur Zirkelbewegung abgewogene Kräfte besitze. Denn, weil der Planet sie aus weit von einander abstehenden Höhen sammlet, wo die Geschwindigkeiten der Zirkelläufe unterschieden seyn; so kommen sie mit verschiedenen ihnen beywohnenden Graden der Umlaufsbewegung auf ihm zusammen, welche von dem Maasse der Geschwindigkeit, die dem Abstande des Planeten gebühret, abweichen, und diesem dadurch in so ferne eine Excentricität zuziehen, als diese verschiedentliche Eindrücke der Partikeln ermangeln, eine der andern Abweichung völlig zu ersetzen.

Wenn die Excentricität keine andere Ursache hätte, so würde sie allenthalben gemäßigt seyn: sie würde auch bey denen kleinen, und weit von der Sonne entferneten Planeten, geringer, als bey den nahen und grossen seyn: wenn man nemlich voraussetzte, daß die Partikeln des Grundstoffes wirklich vorher genaue Zirkelbewegungen gehabt hätten. Da nun diese Bestimmungen mit der Beobachtung nicht übereinstimmen, indem, wie schon angemerkt, die Excentricität mit der Sonnenweite zunimmt, und die Kleinigkeit der Massen vielmehr eine Ausnahme, zu Vermehrung der Excentricität, zu machen scheinet, wie wir am Mars sehen; so sind wir genöthiget, die Hypothese von der genauen Zirkelbewegung der Partikeln des Grundstoffes dahin einzuschränken, daß, wie sie in den der Sonne nahen Gegenden zwar dieser Genauheit der Bestimmung sehr nahe beykommen, aber sie doch desto weiter davon abweichen lassen, je entfernter diese elementarische Theilchen von der Sonne geschwebet haben. Eine solche Mäßigung des Grundsatzes, von der freyen zirkelgleichen Bewegung des Grundstoffes, ist der Natur gemässer. Denn, ungeachtet der Dünnigkeit des Raumes, die ihnen Freyheit zu lassen scheinet, sich einander auf den Punkt der völlig abgewogenen Gleichheit der Centralkräfte einzuschränken; so sind die Ursachen dennoch nicht minder beträchtlich, diesen Zweck der Natur an seiner Vollführung zu verhindern. Je weiter die ausgebreiteten Theile des Urstoffs von der Sonne entfernet sind, desto schwächer ist die Kraft, die sie zum Sinken bringt: der Widerstand der untern Theile, der ihren Fall seitwärts beugen, und ihn nöthigen soll, seine Richtung senkrecht von dem Zirkelstrahl anzustellen, vermindert sich nach dem Maasse, als diese unter ihm wegsinken, um entweder der Sonne sich einzuverleiben, oder in näheren Gegenden Umläufe anzustellen. Die specifisch vorzügliche Leichtigkeit dieser höheren Materie verstattet ihnen nicht, die sinkende Bewegung, die der Grund von allem ist, mit dem Nachdrucke, welcher erfordert wird, um die widerstehende Partikeln zum Weichen zu bringen, anzustellen; und vielleicht, daß diese entfernete Partikeln einander noch einschränken, um nach einer langen Periode diese Gleichförmigkeit endlich zu überkommen; so haben sich unter ihnen schon kleine Massen gebildet, als Anfänge zu so viel Himmelskörpern, welche, indem sie sich aus schwach bewegtem Stoffe sammlen, eine nur excentrische Bewegung haben, womit sie zur Sonne sinken, und unter Wegens mehr und mehr, durch die Einverleibung schneller bewegten Theile vom senkrechten Falle abgebeugt werden, endlich aber doch Cometen bleiben, wenn jene Räume, in denen sie sich gebildet haben, durch Niedersinken zur Sonne, oder durch Versammlung in besondern Klumpen, gereiniget und leer geworden. Dieses ist die Ursache der mit den Entfernungen von der Sonne zunehmenden Excentricitäten der Planeten und derjenigen Himmelskörper, die um deswillen Cometen genannt werden, weil sie in dieser Eigenschaft die erstere vorzüglich übertreffen. Es sind zwar noch zwey Ausnahmen, die das Gesetz von der mit dem Abstande von der Sonne zunehmenden Excentricität unterbrechen, die man an den beyden kleinesten Planeten unseres Systems, am Mars und Merkur, wahrnimmt; allein an dem ersteren ist vermuthlich die Nachbarschaft des so grossen Jupiters Ursache, der, indem er durch seine Anziehung auf seiner Seite den Mars, der Partikeln zur Bildung beraubet, ihm vornemlich nur Platz lässet, gegen die Sonne sich auszubreiten, dadurch eine Ueberwucht der Centralkraft und Excentricität zuziehet. Was aber den Merkur, den untersten aber auch am meisten excentrischen unter den Planeten betrifft; so ist leicht zu erachten, daß, weil die Sonne in ihrer Achsendrehung der Geschwindigkeit des Merkurs noch lange nicht gleich kommt, der Widerstand, den sie der Materie des sie umgebenden Raumes thut, nicht allein die nächsten Theilchen ihrer Centralbewegung berauben werde; sondern auch leichtlich diese Widerstrebung bis zum Merkur ausbreiten könne, und dessen Umschwungsgeschwindigkeit dadurch beträchtlich werde vermindert haben.

Die Excentricität ist das vornehmste Unterscheidungszeichen der Cometen. Ihre Atmosphären und Schweife, welche, bey ihrer grossen Annäherung zur Sonne, durch die Hitze sich verbreiten, sind nur Folgen von dem erstern, ob sie gleich zu den Zeiten der Unwissenheit gedienet haben, als ungewohnte Schreckbilder, dem Pöbel eingebildete Schicksale zu verkündigen. Die Astronomen, welche mehr Aufmerksamkeit auf die Bewegungsgesetze, als auf die Seltsamkeit der Gestalt, bezeigen, bemerken eine zweyte Eigenschaft, die das Geschlecht der Cometen von den Planeten unterscheidet, nemlich daß sie sich nicht, wie diese, an die Zone des Thierkreises binden, sondern frey in allen Gegenden des Himmels ihre Umläufe anstellen. Diese Besonderheit hat einerley Ursache mit der Excentricität. Wenn die Planeten darum ihre Kreise in dem engen Bezirke des Zodiakus eingeschlossen haben, weil die elementarische Materie nahe um die Sonne Cirkelbewegungen bekommet, die bey jedem Umschwunge den Plan der Beziehung zu durchkreutzen bemühet seyn, und den einmal gebildeten Körper von dieser Fläche, dahin sich alle Materie von beyden Seiten dränget, nicht abweichen lassen: so muß der Grundstoff der weit von dem Mittelpunkte entlegenen Raume, welcher durch die Attraction schwach bewegt, zu dem freyen Zirkelumschwunge nicht gelangen kan, eben aus dieser Ursache, die die Excentricität hervorbringt, nicht vermögend seyn, sich in dieser Höhe zu dem Plane der Beziehung aller planetischen Bewegungen zu häufen, um die daselbst gebildete Körper, vornemlich in diesem Gleise, zu erhalten: vielmehr wird der zerstreuete Grundstoff, da er keine Einschränkung auf eine besondere Gegend, so wie bey den untern Planeten, hat, sich gleich leicht auf einer Seite sowohl, als auf der andern, und weit von dem Beziehungsplane eben so häufig, als nahe bey demselben, zu Himmelskörpern bilden. Daher werden die Cometen mit aller Ungebundenheit aus allen Gegenden zu uns herab kommen: aber doch diejenige, deren erster Bildungsplatz nicht weit über der Planeten Kreise erhaben ist, werden weniger Abweichung von den Schranken ihrer Laufbahne eben sowohl, als weniger Excentricität beweisen. Mit den Entfernungen von dem Mittelpunkte des Systems nimmt diese gesetzlose Freyheit der Cometen, in Ansehung ihrer Abweichungen, zu, und verliert sich in der Tiefe des Himmels in einen gänzlichen Mangel der Umwendung, der die äusseren sich bildenden Körper ihrem Falle zur Sonne frey überläßt, und der systematischen Verfassung die letzten Grenzen setzet.

Ich setze, bey diesem Entwurfe der cometischen Bewegungen, voraus: daß, in Ansehung ihrer Richtung, sie selbige grössesten Theils mit der Planeten ihrer gemein haben werden. Bey denen nahen Cometen scheinet mir dieses ungezweifelt zu seyn, und diese Gleichförmigkeit kan sich auch nicht eher in der Tiefe des Himmels verlieren, als da, wo der elementarische Grundstoff in der größten Mattigkeit der Bewegung, die etwa durch das Niedersinken entstehende Drehung nach allerley Gegenden anstellet, weil die Zeit, die erfordert wird, durch die Gemeinschaft der untern Bewegungen, sie in der Richtung einstimmig zu machen, wegen der Weite der Entfernung, zu lang ist, als daß sie indessen, daß die Bildung der Natur in der niederen Gegend verrichtet wird, sich bis dahin erstrecken könne. Es werden also vielleicht Cometen seyn, die ihren Umlauf nach der entgegen gesetzten Seite, nemlich von Morgen gegen Abend, anstellen werden; ob ich gleich aus Ursachen, die ich allhier anzuführen Bedenken trage, mich beynahe überreden möchte, daß von den 19 Cometen, an denen man diese Besonderheit bemerket hat, bey einigen vielleicht ein optischer Schein Anlaß dazu gegeben haben möchte.

Ich muß von den Massen der Cometen, und von der Dichtigkeit ihres Stoffes, noch etwas anmerken. Von Rechtswegen solten in den obern Gegenden der Bildung dieser Himmelskörper, aus denen im vorigen Hauptstücke angeführten Gründen, sich immer nach dem Maasse, als die Entfernung zunimmt, desto grössere Massen bilden. Und es ist auch zu glauben, daß einige Cometen grösser seyn, als Saturn und Jupiter; allein es ist eben nicht zu glauben, daß diese Grösse der Massen so immer zunimmt. Die Zerstreuung des Grundstoffes, die specifische Leichtigkeit ihrer Partikeln, machen die Bildung in der abgelegensten Gegend des Weltraums langsam; die unbestimmte Verbreitung desselben, in dem ganzen unermeßlichen Umfange dieser Weite, ohne eine Bestimmung, sich gegen eine gewisse Fläche zu häufen, verstatten, an statt einer einzigen beträchtlichen Bildung viele kleinere, und der Mangel der Centralkraft ziehet den größten Theil der Partikeln zu der Sonne herab, ohne sich in Massen versammlet zu haben.

This determination leads, through a continuous ladder, by means of all possible degrees of the eccentricity, from the planets at last to the comets; and although this connection seems to be cut off at Saturn by a great gulf which entirely separates the cometary race from the planets, we have yet noted in the first part that there may, presumably beyond Saturn, be still other planets which, through a greater deviation from the circular roundness of their orbits, come nearer to the course of the comets, and that it lies only in the want of observation, or also in the difficulty of it, that this kinship is not just as visible to the eye as it has long since been presented to the understanding. We have already adduced, in the first chapter of this part, a cause which can make the course of a heavenly body eccentric which forms itself out of the primal stuff hovering about, even if one assumes that this possesses in all its places forces exactly weighed out for circular motion. For since the planet gathers them from heights far distant from one another, where the velocities of the circular courses are different, they come together upon it with different degrees of the motion of circuit inhering in them, which deviate from the measure of the velocity that belongs to the distance of the planet, and thereby draw upon it an eccentricity, in so far as these different impressions of the particles fail to make good completely the deviation of one another.

If the eccentricity had no other cause, it would everywhere be moderate: it would also be smaller with the small planets far removed from the sun than with the near and great ones, supposing, that is, that the particles of the primal stuff had really beforehand had exact circular motions. Since now these determinations do not agree with observation, inasmuch as, as has already been noted, the eccentricity increases with the width from the sun, and the smallness of the masses seems rather to make an exception towards the increase of the eccentricity, as we see with Mars, we are compelled to restrict the hypothesis of the exact circular motion of the particles of the primal stuff thus far: that, whereas in the quarters near to the sun they indeed come very near to this exactness of the determination, they yet let it deviate the further therefrom the more remote from the sun these elementary particles have hovered. Such a moderation of the principle of the free equally circular motion of the primal stuff is more conformable to nature. For, notwithstanding the thinness of the space, which seems to leave them freedom to restrict one another to the point of the completely weighed-out equality of the central forces, the causes are nevertheless not less considerable which hinder this purpose of nature in its accomplishment. The further the outspread parts of the primal matter are removed from the sun, the weaker is the force which brings them to sink: the resistance of the lower parts, which is to bend their fall sideways and to compel it to set its direction perpendicular to the radius of the circle, diminishes in the measure in which these sink away beneath them, either to incorporate themselves into the sun or to set up circuits in nearer quarters. The specifically superior lightness of this higher matter does not permit them to set up the sinking motion, which is the ground of everything, with the emphasis which is required to bring the resisting particles to give way; and perhaps, while these remote particles still restrict one another so as after a long period at last to attain this uniformity, small masses have already formed themselves among them, as beginnings of so many heavenly bodies, which, in that they gather themselves out of weakly moved stuff, have only an eccentric motion, wherewith they sink towards the sun, and are on the way more and more bent away from the perpendicular fall by the incorporation of more swiftly moved parts, but at last nevertheless remain comets, when those spaces in which they have formed themselves have been cleansed and made empty by sinking down to the sun or by gathering into particular lumps. This is the cause of the eccentricities, increasing with the distances from the sun, of the planets and of those heavenly bodies which are called comets for this reason, that in this property they eminently surpass the former. There are indeed still two exceptions which interrupt the law of the eccentricity increasing with the distance from the sun, and which one perceives with the two smallest planets of our system, with Mars and Mercury; but with the first the neighbourhood of so great a Jupiter is presumably the cause, which, in that by its attraction it deprives Mars on its side of particles for its formation and leaves it room chiefly only to spread out towards the sun, thereby draws upon it a preponderance of the central force and eccentricity. But as concerns Mercury, the lowest but also the most eccentric among the planets, it is easy to judge that, because the sun in its axial rotation comes not nearly equal to the velocity of Mercury, the resistance which it offers to the matter of the space surrounding it will not only deprive the nearest particles of their central motion, but can also easily spread this counter-striving as far as Mercury, and will thereby have considerably diminished its velocity of revolution.

The eccentricity is the chief distinguishing mark of the comets. Their atmospheres and tails, which upon their great approach to the sun spread out through the heat, are only consequences of the former, although in the times of ignorance they served, as unwonted images of terror, to announce imaginary destinies to the mob. The astronomers, who show more attention to the laws of motion than to the strangeness of the shape, note a second property which distinguishes the race of the comets from the planets, namely that they do not bind themselves, like these, to the zone of the zodiac, but set up their circuits freely in all quarters of the heaven. This peculiarity has one and the same cause with the eccentricity. If the planets have their circles enclosed within the narrow precinct of the zodiac because the elementary matter near about the sun obtains circular motions which at every revolution endeavour to cross the plan of relation, and do not let the body once formed deviate from this plane, towards which all matter presses from both sides: then the primal stuff of the spaces lying far from the centre, which, weakly moved by attraction, cannot attain to the free circular revolution, must, for this very cause which brings forth the eccentricity, be incapable of heaping itself at this height towards the plan of relation of all planetary motions, so as to keep the bodies there formed chiefly in this track: rather the scattered primal stuff, since it has no restriction to a particular quarter, as with the lower planets, will form itself into heavenly bodies just as easily on one side as on the other, and just as frequently far from the plan of relation as near to it. Hence the comets will come down to us from all quarters with all unboundedness: but yet those whose first place of formation is not raised far above the circles of the planets will show less deviation from the bounds of their course as well as less eccentricity. With the distances from the centre of the system this lawless freedom of the comets in respect of their deviations increases, and loses itself in the depth of the heaven in a total want of revolution, which leaves the outer bodies that are forming freely to their fall towards the sun, and sets the last bounds to the systematic constitution.

In this outline of the cometary motions I presuppose that, in respect of their direction, they will for the greatest part have it in common with that of the planets. With the near comets this seems to me to be beyond doubt, and this uniformity cannot lose itself in the depth of the heaven any sooner than there, where the elementary primal stuff, in the greatest faintness of motion, sets up towards all sorts of quarters the rotation which arises perhaps from the sinking down, because the time which is required to make them of one accord in direction through the community of the lower motions is, on account of the width of the distance, too long for it to be able to extend itself thus far while the formation of nature is being performed in the lower quarter. There will therefore perhaps be comets which will set up their circuit towards the opposite side, namely from east to west; although for reasons which I scruple to adduce here I could almost persuade myself that, of the 19 comets in which one has perceived this peculiarity, with some an optical semblance may perhaps have given occasion to it.

I must note something further concerning the masses of the comets and the density of their stuff. By rights there should, in the upper quarters of the formation of these heavenly bodies, for the reasons adduced in the previous chapter, always form themselves the greater masses in proportion as the distance increases. And it is also to be believed that some comets are greater than Saturn and Jupiter; but it is by no means to be believed that this magnitude of the masses thus goes on increasing. The dispersion of the primal stuff, the specific lightness of its particles, make the formation slow in the remotest quarter of the space of the world; the indeterminate diffusion of the same, in the whole immeasurable compass of this width, without a determination to heap itself towards a certain plane, permits, instead of a single considerable formation, many smaller ones, and the want of the central force draws the greatest part of the particles down to the sun without their having assembled into masses.

Questa determinazione conduce, per una scala continua, attraverso tutti i gradi possibili dell’eccentricità, dai pianeti fino alle comete; e benché questa connessione sembri interrotta presso Saturno da una grande voragine, che separa interamente la stirpe cometaria dai pianeti, abbiamo pure notato nella prima parte che, presumibilmente al di là di Saturno, possono esservi ancora altri pianeti i quali, per una maggiore deviazione dalla rotondità circolare delle loro orbite, si accostano di più al corso delle comete, e che dipende solo dalla mancanza dell’osservazione, o anche dalla difficoltà di essa, che questa parentela non sia altrettanto visibile all’occhio quanto da lungo tempo si è presentata all’intelletto. Abbiamo già addotto, nel primo capitolo di questa parte, una causa che può rendere eccentrica l’orbita di un corpo celeste che si forma dalla materia fondamentale fluttuante all’intorno, anche ammettendo che questa possieda, in tutti i suoi luoghi, forze esattamente bilanciate per il movimento circolare. Infatti, poiché il pianeta le raccoglie da altezze molto distanti l’una dall’altra, dove le velocità dei corsi circolari sono diverse, esse convengono in esso con diversi gradi di movimento di rivoluzione a esse inerenti, i quali si scostano dalla misura della velocità che compete alla distanza del pianeta, e gli procurano per ciò un’eccentricità, in quanto queste impressioni diverse delle particelle mancano di compensare pienamente l’una la deviazione dell’altra.

Se l’eccentricità non avesse altra causa, essa sarebbe dappertutto moderata: essa sarebbe anche minore nei pianeti piccoli e molto lontani dal sole che nei vicini e grandi, supponendo cioè che le particelle della materia fondamentale avessero realmente avuto prima esatti movimenti circolari. Ora, poiché queste determinazioni non concordano con l’osservazione, giacché, come già si è notato, l’eccentricità cresce con la distanza dal sole, e la piccolezza delle masse sembra piuttosto fare eccezione, aumentando l’eccentricità, come vediamo in Marte; siamo costretti a restringere l’ipotesi dell’esatto movimento circolare delle particelle della materia fondamentale in questo senso: che, mentre nelle regioni vicine al sole esse si accostano bensì molto a questa esattezza della determinazione, tuttavia se ne discostano tanto più quanto più lontano dal sole queste particelle elementari hanno fluttuato. Una tale moderazione del principio del libero movimento circolare della materia fondamentale è più conforme alla natura. Infatti, non ostante la rarità dello spazio, che sembra lasciar loro libertà di restringersi a vicenda fino al punto della perfettamente bilanciata eguaglianza delle forze centrali, le cause non sono nondimeno meno considerevoli per impedire a questo scopo della natura la sua esecuzione. Quanto più lontane dal sole sono le parti distese della materia primigenia, tanto più debole è la forza che le porta a cadere: la resistenza delle parti inferiori, che deve piegare lateralmente la loro caduta e costringerla a dirigersi perpendicolarmente al raggio del circolo, diminuisce nella misura in cui queste sprofondano al di sotto di esse, per incorporarsi al sole ovvero per compiere rivoluzioni in regioni più vicine. La specifica, eminente leggerezza di questa materia superiore non consente loro di compiere il movimento discendente, che è il fondamento di tutto, con quella energia che si richiede per far cedere le particelle resistenti; e forse, mentre queste particelle lontane si limitano ancora a vicenda per conseguire finalmente, dopo un lungo periodo, questa uniformità, già si sono formate fra loro piccole masse, quali principi di altrettanti corpi celesti, i quali, raccogliendosi da materia debolmente mossa, hanno soltanto un movimento eccentrico, col quale cadono verso il sole, e lungo la via vengono più e più deviati dalla caduta perpendicolare per l’incorporazione di parti mosse più rapidamente, ma alla fine restano tuttavia comete, quando quegli spazi in cui si sono formate sono stati purgati e resi vuoti dallo sprofondare verso il sole, ovvero dal raccogliersi in masse particolari. Questa è la causa delle eccentricità dei pianeti, crescenti con le distanze dal sole, e di quei corpi celesti che per ciò appunto son chiamati comete, perché in questa proprietà superano eminentemente i primi. Vi sono bensì ancora due eccezioni che interrompono la legge dell’eccentricità crescente con la distanza dal sole, e che si osservano nei due più piccoli pianeti del nostro sistema, in Marte e in Mercurio; ma per il primo la causa è presumibilmente il vicinato del così grande Giove, il quale, privando Marte con la sua attrazione delle particelle per la sua formazione dalla sua parte, e non lasciandogli luogo di estendersi se non principalmente verso il sole, gli procura per ciò una preponderanza della forza centrale e dell’eccentricità. Quanto poi a Mercurio, il più basso ma anche il più eccentrico fra i pianeti, è facile giudicare che, poiché il sole nella sua rotazione assiale è ben lungi dall’eguagliare la velocità di Mercurio, la resistenza che esso oppone alla materia dello spazio che lo circonda non solo priverà del loro movimento centrale le particelle più vicine, ma potrà facilmente estendere questa resistenza fino a Mercurio, e ne avrà per ciò considerevolmente diminuito la velocità di rivoluzione.

L’eccentricità è il principale segno distintivo delle comete. Le loro atmosfere e code, che, nel loro grande avvicinamento al sole, si diffondono per il calore, non sono che conseguenze della prima, benché nei tempi dell’ignoranza abbiano servito, quali insolite immagini di terrore, ad annunciare al volgo destini immaginari. Gli astronomi, i quali mostrano più attenzione alle leggi del movimento che alla stranezza della figura, notano una seconda proprietà che distingue la stirpe delle comete dai pianeti, e cioè che esse non si legano, come questi, alla zona dello zodiaco, ma compiono liberamente le loro rivoluzioni in tutte le regioni del cielo. Questa particolarità ha la medesima causa dell’eccentricità. Se i pianeti hanno le loro orbite racchiuse nell’angusto distretto dello zodiaco perché la materia elementare vicina al sole riceve movimenti circolari che a ogni giro si sforzano di attraversare il piano di riferimento, e non lasciano deviare da questa superficie, verso la quale si accalca ogni materia da entrambi i lati, il corpo una volta formato: allora la materia fondamentale degli spazi molto lontani dal punto centrale, la quale, debolmente mossa dall’attrazione, non può pervenire al libero giro circolare, dovrà, appunto per questa causa che produce l’eccentricità, non essere capace di accumularsi a quest’altezza verso il piano di riferimento di tutti i movimenti planetari, per mantenere i corpi ivi formati principalmente in questa carreggiata: anzi la materia fondamentale dispersa, non avendo alcuna restrizione a una regione particolare come nei pianeti inferiori, si formerà in corpi celesti con eguale facilità tanto da un lato quanto dall’altro, e tanto frequentemente lontano dal piano di riferimento quanto vicino a esso. Perciò le comete verranno giù verso di noi da tutte le regioni, con ogni sfrenatezza: ma tuttavia quelle il cui primo luogo di formazione non è elevato molto al di sopra delle orbite dei pianeti mostreranno tanto minore deviazione dai limiti della loro orbita quanto minore eccentricità. Con le distanze dal punto centrale del sistema cresce questa libertà senza legge delle comete riguardo alle loro deviazioni, e si perde, nelle profondità del cielo, in una totale mancanza di rivoluzione, che abbandona liberamente alla loro caduta verso il sole i corpi esterni che si formano, e pone gli ultimi confini all’ordinamento sistematico.

In questo disegno dei movimenti cometari io presuppongo che, riguardo alla loro direzione, essi l’avranno per la massima parte comune con quella dei pianeti. Nelle comete vicine ciò mi sembra indubitabile, e questa uniformità non può nemmeno perdersi nella profondità del cielo se non là dove la materia fondamentale elementare, nella massima fiacchezza del movimento, compie verso ogni sorta di regione la rotazione che nasce forse dallo sprofondare, poiché il tempo che si richiede per renderle concordi nella direzione, per mezzo della comunanza dei movimenti inferiori, è troppo lungo, a causa dell’ampiezza della distanza, perché esso possa estendersi fin là mentre la formazione della natura si compie nella regione più bassa. Vi saranno dunque forse comete che compiranno la loro rivoluzione verso la parte opposta, cioè da oriente verso occidente; benché, per ragioni che esito qui ad addurre, sarei quasi persuaso che, delle 19 comete nelle quali si è osservata questa particolarità, in alcune forse un’apparenza ottica possa averne dato occasione.

Devo ancora notare qualcosa intorno alle masse delle comete e alla densità della loro materia. Di diritto dovrebbero, nelle regioni superiori della formazione di questi corpi celesti, per le ragioni addotte nel capitolo precedente, formarsi masse sempre tanto maggiori quanto più cresce la distanza. Ed è anche da credere che alcune comete siano più grandi di Saturno e di Giove; ma non è punto da credere che questa grandezza delle masse cresca così di continuo. La dispersione della materia fondamentale, la leggerezza specifica delle sue particelle, rendono lenta la formazione nella regione più remota dello spazio del mondo; l’indeterminata diffusione di essa, nell’intera smisurata estensione di questa lontananza, senza una determinazione ad accumularsi verso una certa superficie, consente, invece di un’unica formazione considerevole, molte più piccole, e la mancanza della forza centrale trascina giù verso il sole la massima parte delle particelle, senza che si siano raccolte in masse.

Die specifische Dichtigkeit des Stoffes, woraus die Cometen entstehen, ist von mehrerer Merkwürdigkeit, als die Grösse ihrer Massen. Vermuthlich, da sie in der obersten Gegend des Weltgebäudes sich bilden, sind die Theilchen ihres Zusammensatzes von der leichtesten Gattung; und man darf nicht zweifeln, daß dieses die vornehmste Ursache der Dunstkugeln und der Schweife seyn, womit sie sich vor andern Himmelskörpern kenntlich machen. Man kan der Wirkung der Sonnenhitze diese Zerstreuung der cometischen Materie in einen Dunst nicht hauptsächlich beymessen; einige Cometen erreichen in ihrer Sonnennähe kaum die Tiefe des Erdzirkels; viele bleiben zwischen dem Kreise der Erde und der Venus, und kehren sodann zurück. Wenn ein so gemäßigter Grad Hitze, die Materien auf der Oberfläche dieser Körper dermassen auflöset und verdünnet; somüssen sie nicht aus dem leichtesten Stoffe bestehen, der durch die Wärme mehr Verdünnung, als irgend eine Materie, in der ganzen Natur leidet.

Man kan auch diese, von dem Cometen so häufig aufsteigende Dünste, der Hitze nicht beymessen, die sein Körper von der etwa ehemaligen Sonnennähe übrig behalten hat: denn es ist zwar zu vermuthen, daß ein Comet, zur Zeit seiner Bildung, etliche Umlaufe mit grösserer Excentricität zurück geleget hat, und diese nur nach und nach vermindert worden; allein die andern Planeten, von denen man eben dasselbe vermuthen könnte, zeigen dieses Phänomenon nicht. Indessen würden sie es an sich zeigen, wenn die Sorten der leichtesten Materie, die in dem Zusammensatze des Planeten begriffen seyn, eben so häufig, als bey den Cometen vorhanden wären.

Die Erde hat etwas an sich, was man mit der Ausbreitung der cometischen Dünste und ihren Schweifen vergleichen kan1. Die feinsten Partikeln, die die Sonnenwirkung aus ihrer Oberfläche ziehet, häufen sich um einen von denen Polen, wenn die Sonne den halben Zirkel ihres Laufes auf der entgegen gesetzten Halbkugel verrichtet. Die feinsten und würksamsten Theilchen, die in dem brennenden Erdgürtel aufsteigen, nachdem sie eine gewisse Höhe der Atmosphäre erreichet haben, werden durch die Wirkung der Sonnenstrahlen genöthiget, in diejenige Gegenden zu weichen und sich zu häufen, die alsdann von der Sonne abgewandt, und in einer langen Nacht begraben sind, und vergüten den Bewohnern der Eiszone die Abwesenheit des grossen Lichtes, welches ihnen auch in dieser Entfernung die Wirkungen ihrer Wärme zuschicket. Eben dieselbe Kraft der Sonnenstrahlen, welche die Nordlichter macht, würde einen Dunstkreis mit einem Schweife hervor bringen, wenn die feinsten und flüchtigen Partikeln auf der Erde eben so häufig, als auf den Cometen, anzutreffen wären.

1 Dieses sind die Nordlichter.

Viertes Hauptstück   Von dem Ursprunge der Monde, und den Bewegungen der Planeten um ihre Achse.

Die Bestrebung eines Planeten, aus dem Umfange der elementarischen Materie sich zu bilden, ist zugleich die Ursache seiner Achsendrehung, und erzeuget die Monde, die um ihn laufen sollen. Was die Sonne mit ihren Planeten im Grossen ist, das stellet ein Planet, der eine weit ausgedehnte Anziehungssphäre hat, im kleinern vor, nemlich das Hauptstück eines Systems, dessen Theile durch die Attraction des Centralkörpers in Bewegung gesetzet worden. Der sich bildende Planet, indem er die Partikeln des Grundstoffs aus dem ganzen Umfange zu seiner Bildung bewegt, wird aus allen diesen sinkenden Bewegungen, vermittelst ihrer Wechselwirkung, Kreisbewegungen, und zwar endlich solche erzeugen, die in eine gemeinschaftliche Richtung ausschlagen, und deren ein Theil die gehörige Mäßigung des freyen Zirkellaufes bekommen, und in dieser Einschränkung sich einer gemeinschaftlichen Fläche nahe befinden werden. In diesem Raume werden, so wie um die Sonne die Hauptplaneten, also auch um diese sich die Monde bilden, wenn die Weite der Attraction solcher Himmelskörper günstige Umstände zu ihrer Erzeugung darreichet. Was übrigens in Ansehung des Ursprunges des Sonnensystems gesagt worden, dasselbe läßt sich auf das System des Jupiters und des Saturns mit genugsamer Gleichheit anwenden. Die Monde werden alle nach einer Seite, und beynahe auf einer Fläche, die Kreise ihres Umschwunges gerichtet haben, und dieses zwar aus den gleichen Ursachen, die diese Analogie im grossen bestimmen: Aber warum bewegen sich diese Begleiter in ihrer gemeinschaftlichen Richtung vielmehr nach der Seite, nach der die Planeten laufen, als nach einer jeden andern? Ihre Umläufe werden ja durch die Kreisbewegungen nicht erzeuget: sie erkennen lediglich die Attraction des Hauptplaneten zur Ursache, und in Ansehung dieser sind alle Richtungen gleichgültig; ein blosses Ungefehr wird diejenige unter allen möglichen entscheiden, nach der die sinkende Bewegung des Stoffes in Kreise ausschlägt. In der That thut der Zirkellauf des Hauptplaneten nichts dazu, dem Stoffe, aus dem sich um ihn die Monde bilden sollen, Umwälzungen um diesen einzudrücken; alle Partikeln um den Planeten bewegen sich in gleicher Bewegung mit ihm um die Sonne, und sind also in respectiver Ruhe gegen denselben. Die Attraction des Planeten thut alles allein. Allein die Kreisbewegung, die aus ihr entstehen soll, weil sie in Ansehung aller Richtungen an und vor sich gleichgültig ist, bedarf nur einer kleinen äusserlichen Bestimmung, um nach einer Seite vielmehr, als nach der andern, auszuschlagen: und diesen kleinen Grad der Lenkung bekommt sie von der Vorrückung der elementarischen Partikeln, welche zugleich mit um die Sonne, aber mit mehr Geschwindigkeit, laufen, und in die Sphäre der Attraction des Planeten kommen. Denn diese nöthiget die zur Sonne nähere Theilchen, die mit schnellerem Schwunge umlaufen, schon von weitem die Richtung ihres Gleises zu verlassen, und in einer ablangen Ausschweifung sich über den Planeten zu erheben. Diese, weil sie einen grössern Grad der Geschwindigkeit, als der Planet selber, haben, wenn sie durch dessen Anziehung zum Sinken gebracht werden, geben ihrem geradlinigten Falle, und auch dem Falle der übrigen, eine Abbeugung von Abend gegen Morgen, und es bedarf nur dieser geringen Lenkung, um zu verursachen, daß die Kreisbewegung, dahin der Fall, den die Attraction erregt, ausschlägt, vielmehr diese, als eine jede andere Richtung, nehme. Aus diesem Grunde werden alle Monde in ihrer Richtung, mit der Richtung des Umlaufs der Hauptplaneten übereinstimmen. Aber auch die Fläche ihrer Bahn kan nicht weit von dem Plane der Planetenkreise abweichen, weil die Materie, daraus sie sich bilden, aus eben dem Grunde, den wir von der Richtung überhaupt angeführet haben, auch auf diese genaueste Bestimmung derselben, nemlich die Uebereintreffung mit der Fläche der Hauptkreise, gelenket wird.

Man siehet aus allem diesem klärlich, welches die Umstände seyn, unter welchen ein Planet Trabanten bekommen könne. Die Anziehungskraft desselben muß groß, und folglich die Weite seiner Wirkungssphäre weit ausgedehnt seyn, damit sowohl die Theilchen durch einen hohen Fall zum Planeten bewegt, ohnerachtet dessen, was der Widerstand aufhebet, dennoch hinlängliche Geschwindigkeit zum freyen Umschwunge erlangen können, als auch genugsamer Stoff zu Bildung der Monde in diesem Bezirke vorhanden sey, welches bey einer geringen Attraction nicht geschehen kan. Daher sind nur die Planeten von grossen Massen, und weiter Entfernung mit Begleitern, begabt. Jupiter und Saturn, die 2 grösten und auch entfernetesten unter den Planeten, haben die meisten Monde. Der Erde, die viel kleiner als jene ist, ist nur einer zu Theil worden; und Mars, welchem wegen seines Abstandes auch einiger Antheil an diesem Vorzuge gebührete, gehet leer aus, weil seine Masse so gering ist.

Man nimmt mit Vergnügen wahr, wie dieselbe Anziehung des Planeten, die den Stoff zur Bildung der Monde herbeyschaffte, und zugleich derselben Bewegung bestimmete, sich bis auf seinen eigenen Körper erstreckt, und dieser sich selber durch eben dieselbe Handlung, durch welche er sich bildet, eine Drehung um die Achse, nach der allgemeinen Richtung von Abend gegen Morgen, ertheilet. Die Partikeln des niedersinkenden Grundstoffes, welche, wie gesagt, eine allgemeine drehende Bewegung von Abend gegen Morgen hin bekommen, fallen größten Theils auf die Fläche des Planeten, und vermischen sich mit seinem Klumpen, weil sie die abgemessene Grade nicht haben, sich frey schwebend in Zirkelbewegungen zu erhalten. Indem sie nun in den Zusammensatz des Planeten kommen, so müssen sie, als Theile desselben, eben dieselbe Umwendung, nach eben derselben Richtung fortsetzen, die sie hatten, ehe sie mit ihm vereiniget worden. Und weil überhaupt aus dem vorigen zu ersehen, daß die Menge der Theilchen, welche der Mangel an der erforderlichen Bewegung auf den Centralkörper niederstürzet, sehr weit die Anzahl der andern übertreffen müsse, welche die gehörige Grade der Geschwindigkeit haben erlangen können; so begreifet man auch leicht, woher dieser in seiner Achsendrehung zwar bey weitem die Geschwindigkeit nicht haben werde, der Schwere auf seiner Oberfläche mit der fliehenden Kraft das Gleichgewicht zu leisten, aber dennoch bey Planeten von grosser Masse und weitem Abstande weit schneller, als bey nahen und kleinen, seyn werde. In der That hat Jupiter die schnelleste Achsendrehung, die wir kennen, und ich weiß nicht, nach welchem System man dieses mit einem Körper, dessen Klumpen alle andern übertrifft, zusammen reimen könnte, wenn man nicht seine Bewegungen selber, als die Wirkung derjenigen Anziehung, ansehen könnte, die dieser Himmelskörper, nach dem Maasse eben dieses Klumpens, ausübet. Wenn die Achsendrehung eine Wirkung einer äusserlichen Ursache wäre, so müßte Mars eine schnellere, als Jupiter, haben; denn eben dieselbe bewegende Kraft bewegt einen kleinern Körper mehr, als einen grössern, und überdieses würde man sich mit Recht wundern, wie, da alle Bewegungen weiter von dem Mittelpunkte hin abnehmen, die Geschwindigkeiten der Umwelzungen mit denselben Entfernungen zunehmen, und beym Jupiter sogar drittehalbmal schneller, als seine jährliche Bewegung selber, seyn könne.

The specific density of the material from which comets are composed possesses several peculiarities that go beyond merely the size of their masses. Presumably, since they form in the outermost regions of the celestial structure, the particles that make up these comets must be of the lightest possible composition. There is no doubt that this is the primary reason for the formation of those nebulous spheres and tails that distinguish comets from other celestial bodies. One cannot attribute this dispersion of cometary material into a mist primarily to the effects of solar heat; some comets never reach distances greater than the Earth’s orbit when near the Sun, while many remain confined between the orbits of the Earth and Venus before returning back. If such moderate levels of heat are capable of melting and diluting the materials on the surfaces of these celestial bodies to such an extent, then it stands to reason that they must be composed of the lightest substances imaginable—substances that undergo greater dilution due to heat than any other material found in the entire nature.

One cannot also attribute the heat emanating from these clouds that comets frequently emit to the residual heat their bodies retain from their former proximity to the sun; for although it is conceivable that a comet, during the period of its formation, may have completed several orbits with greater eccentricities, and that these eccentricities gradually decreased over time, none of the other planets—where one might expect the same phenomenon—display such characteristics. Nevertheless, these planets would exhibit it if the lightest substances comprising their composition were present in them as frequently as they are found in comets.

The Earth possesses something that can be likened to the spread of cometary dust and their tails. The finest particles, drawn from its surface by the sun’s influence, gather around one of its poles whenever the sun completes half of its orbit on the opposite hemisphere. The most subtle and potent particles, rising from the Earth’s burning atmosphere after reaching a certain altitude, are compelled by the sun’s rays to move towards those regions that lie away from the sun—regions shrouded in prolonged darkness. There, they compensate for the absence of that intense light which, even at such great distances, still brings them the warmth they require. The very same power of the sun’s rays that creates the Northern Lights would also give rise to a cloud with a tail if the finest and most ephemeral particles on Earth were as abundant as those found on comets.

These are the Northern Lights.

Fourth Main Chapter
On the Origin of the Moons and the Movements of the Planets Around Their Axes.

The endeavor of a planet to form itself from the surrounding material is simultaneously the cause of its rotation on its axis, and it gives rise to the moons that orbit around it. What the Sun does with its planets on a larger scale, a planet with a vast gravitational sphere does on a smaller scale—namely, it becomes the central element of a system whose various parts are brought into motion by the attraction of this central body. As the forming planet draws in particles from the surrounding material to construct itself, all these descending movements, through their interaction, give rise to circular motions—and ultimately those motions that align in a common direction. Among these, some will achieve the right balance to move in a regulated orbit, approaching a shared plane in this process. Just as the major planets form around the Sun, and moons form around these planets, when the gravitational range of such celestial bodies creates favorable conditions for their formation. What was said regarding the origin of the solar system can be applied with equal validity to the systems of Jupiter and Saturn. All the moons tend to move in one direction, almost along a single plane, in their orbital motions—and this is due to the same reasons that dictate this similarity on a larger scale. But why do these satellites move in the direction in which the planets themselves travel, rather than any other direction? Their orbits are not caused by these circular motions; they simply regard the attraction of the central planet as their motive force, and in this respect, all directions are equally likely. It is merely chance that determines which direction the descending motion of the material will take to form circular orbits. In fact, the orbital motion of the central planet does nothing to compel the surrounding material to form moons around it; all particles move around the Sun together with the planet itself and are therefore relatively at rest relative to it. It is solely the gravitational pull of the planet that is at work here. Only the circular motion that arises from this force—since it is indifferent in every direction—requires a slight external influence to cause it to deviate in one particular direction rather than another. This slight adjustment comes from the advancement of elementary particles that move around the Sun even faster and enter the sphere of the planet’s gravitational pull. These particles, being closer to the Sun and orbiting more rapidly, are compelled from a distance to change their course and rise above the plane of the planet’s orbit. These bodies, because they possess a greater velocity than the planet itself when they are drawn toward it and cause it to descend, impart to their own straight-line motion—and likewise to the motion of the other bodies as well—a deflection from evening towards morning. And it is merely this slight deviation that causes the circular motion, which is induced by gravitational attraction, to deviate from its original path and take on this particular direction instead of any other. For this reason, all moons move in a direction that coincides with the orbital trajectory of the major planets. Moreover, the plane of their orbits cannot deviate much from the planes of the planetary circles, because the matter from which they are formed is guided toward this precise alignment—with the planes of the main planetary orbits—by precisely the same forces that determine their general direction of motion in the first place.

It is clear from all this that one can discern the circumstances under which a planet may acquire satellites. The gravitational force of such a planet must be considerable, and consequently its sphere of influence must be extremely extensive—enough to enable particles falling toward it at high speeds to gain sufficient momentum for independent orbiting, despite any resistance they might encounter. Moreover, there must be an adequate amount of material in that region to form satellites; this would not be possible with weaker gravitational forces. Therefore, only planets with large masses and considerable distances between them are capable of having companions. Jupiter and Saturn, the two largest and most distant planets, possess the greatest number of moons. The Earth, being much smaller than these, has only one satellite; Mars, despite its distance, should theoretically have some satellites as well, but it lacks them due to its relatively small mass.

One takes pleasure in observing how the very same force that drew together the materials to form the moons also determines their motion—and this same force extends, beyond one’s own body, to cause it itself to rotate around its axis, in the general direction from evening to morning. The particles of the descending primordial matter, which acquire this rotational motion from evening to morning, mostly fall onto the surface of the planet and merge with its mass, because they lack the necessary speed to maintain free circular motion. By becoming part of the planet’s composition, these particles must continue to rotate in the same direction as before their union. Since it is clear that the number of particles whose motion is hindered far exceeds those that have attained the required velocity, it is easy to understand why a planet of great mass and distant orbit will rotate much faster than one that is close and small. Indeed, Jupiter possesses the fastest known axial rotation. I cannot imagine any theory that could explain this phenomenon in terms of a body whose mass surpasses that of all others, unless we consider its movements as the result of the gravitational force exerted by its massive core. If rotational motion were caused by external forces, Mars would rotate faster than Jupiter—after all, the same driving force affects smaller objects more intensely than larger ones. Moreover, it would be puzzling to explain how the speed of rotation increases with distance from the center, especially since Jupiter’s rotational velocity is three and a half times greater than the speed of its annual orbit around the sun.

La densità specifica della materia da cui nascono le comete è di maggiore singolarità che non la grandezza delle loro masse. Presumibilmente, poiché esse si formano nella regione più alta dell’edificio del mondo, le particelle della loro composizione sono della specie più leggera; e non si deve dubitare che questa sia la causa principale delle sfere di vapore e delle code, per le quali esse si rendono riconoscibili innanzi agli altri corpi celesti. Non si può attribuire principalmente all’effetto del calore solare questa dispersione della materia cometaria in un vapore; alcune comete, nella loro vicinanza al sole, raggiungono appena la profondità del circolo terrestre; molte rimangono fra l’orbita della terra e quella di Venere, e quindi ritornano indietro. Se un grado di calore così moderato scioglie e rarefà a tal punto le materie sulla superficie di questi corpi, esse devono dunque constare della materia più leggera, che per il calore patisce maggiore rarefazione di qualsivoglia altra materia in tutta la natura.

Né si possono attribuire questi vapori, che dalla cometa salgono così copiosi, al calore che il suo corpo ha conservato da una sua eventuale antica vicinanza al sole: infatti è bensì da presumere che una cometa, al tempo della sua formazione, abbia compiuto parecchie rivoluzioni con maggiore eccentricità, e che questa sia stata diminuita solo a poco a poco; ma gli altri pianeti, dei quali si potrebbe presumere esattamente lo stesso, non mostrano questo fenomeno. Eppure lo mostrerebbero in sé, se le specie della materia più leggera, che sono comprese nella composizione del pianeta, vi si trovassero altrettanto copiose che nelle comete.

La terra ha in sé qualcosa che si può paragonare alla diffusione dei vapori cometari e alle loro code1. Le particelle più sottili, che l’azione del sole trae dalla sua superficie, si accumulano intorno a uno dei poli, quando il sole compie il mezzo circolo del suo corso sull’emisfero opposto. Le particelle più sottili e più attive, che salgono nella zona torrida della terra, dopo aver raggiunto una certa altezza dell’atmosfera, sono costrette dall’azione dei raggi solari a ritirarsi e ad accumularsi in quelle regioni che allora sono distolte dal sole e sepolte in una lunga notte, e compensano agli abitanti della zona glaciale l’assenza del grande astro, il quale anche in tale lontananza manda loro gli effetti del suo calore. Questa medesima forza dei raggi solari, che produce le aurore boreali, genererebbe una sfera di vapore con una coda, se le particelle più sottili e volatili si trovassero sulla terra altrettanto copiose che nelle comete.

1 Queste sono le aurore boreali.

Capitolo quarto
Dell’origine delle lune e dei movimenti dei pianeti intorno al loro asse.

Lo sforzo di un pianeta di formarsi dall’ambito della materia elementare è al tempo stesso la causa della sua rotazione assiale, e genera le lune che debbono girare intorno a esso. Ciò che il sole è in grande con i suoi pianeti, questo lo rappresenta in piccolo un pianeta che abbia una sfera di attrazione largamente estesa, cioè il pezzo principale di un sistema le cui parti sono state poste in movimento dall’attrazione del corpo centrale. Il pianeta che si va formando, mentre muove alla sua formazione le particelle della materia fondamentale da tutto l’ambito, genererà da tutti questi movimenti discendenti, mediante la loro azione reciproca, movimenti circolari, e infine tali movimenti che riescono in una direzione comune, e una parte dei quali riceverà la debita moderazione del libero corso circolare, e in questa restrizione si troverà prossima a una superficie comune. In questo spazio si formeranno, così come intorno al sole i pianeti principali, così anche intorno a questi le lune, quando l’ampiezza dell’attrazione di tali corpi celesti offra circostanze favorevoli alla loro generazione. Del resto, quanto si è detto riguardo all’origine del sistema solare si lascia applicare con sufficiente eguaglianza al sistema di Giove e di Saturno. Le lune avranno tutte i circoli della loro rivoluzione diretti verso una medesima parte, e quasi su una medesima superficie, e ciò per le medesime cause che determinano questa analogia in grande: ma perché mai questi compagni si muovono, nella loro direzione comune, piuttosto verso la parte verso cui corrono i pianeti che non verso qualsivoglia altra? I loro giri non sono infatti generati dai movimenti circolari: essi riconoscono per causa unicamente l’attrazione del pianeta principale, e rispetto a questa tutte le direzioni sono indifferenti; un mero caso deciderà, fra tutte le possibili, quella secondo cui il movimento discendente della materia riesce in circoli. In verità il corso circolare del pianeta principale non contribuisce punto a imprimere alla materia, dalla quale debbono formarsi intorno a esso le lune, rivolgimenti intorno a esso; tutte le particelle intorno al pianeta si muovono con eguale movimento insieme con esso intorno al sole, e sono dunque in quiete relativa rispetto a esso. L’attrazione del pianeta fa tutto da sola. Se non che il movimento circolare che ne deve nascere, poiché è in sé e per sé indifferente riguardo a tutte le direzioni, abbisogna solo di una piccola determinazione esteriore per riuscire piuttosto verso una parte che verso l’altra: e questo piccolo grado di indirizzo esso lo riceve dall’avanzare delle particelle elementari, le quali corrono anch’esse insieme intorno al sole, ma con maggiore velocità, ed entrano nella sfera di attrazione del pianeta. Infatti questa costringe le particelle più vicine al sole, che girano con più rapido slancio, ad abbandonare già da lontano la direzione della loro carreggiata e a innalzarsi al di sopra del pianeta in una deviazione allungata. Queste, poiché hanno un grado di velocità maggiore del pianeta stesso, quando sono portate a cadere dall’attrazione di esso, danno alla loro caduta rettilinea, e anche alla caduta delle altre, una deflessione da occidente verso oriente, e non occorre che questo lieve indirizzo per far sì che il movimento circolare, nel quale riesce la caduta suscitata dall’attrazione, prenda questa direzione piuttosto che ogni altra. Per questa ragione tutte le lune concorderanno nella loro direzione con la direzione della rivoluzione dei pianeti principali. Ma neppure la superficie della loro orbita può discostarsi molto dal piano dei circoli planetari, perché la materia da cui esse si formano, per la medesima ragione che abbiamo addotto della direzione in generale, è indirizzata anche a questa più esatta determinazione di essa, cioè alla coincidenza con la superficie dei circoli principali.

Da tutto ciò si vede chiaramente quali debbano essere le circostanze sotto le quali un pianeta possa ottenere satelliti. La sua forza di attrazione dev’essere grande, e per conseguenza l’ampiezza della sua sfera di azione largamente estesa, affinché tanto le particelle mosse verso il pianeta da un’alta caduta possano nondimeno, non ostante ciò che la resistenza toglie, conseguire velocità sufficiente al libero giro, quanto vi sia in questo distretto materia bastevole alla formazione delle lune, il che con una piccola attrazione non può accadere. Perciò solo i pianeti di grandi masse e di grande lontananza sono forniti di compagni. Giove e Saturno, i 2 più grandi e anche i più lontani fra i pianeti, hanno il maggior numero di lune. Alla terra, che è molto più piccola di quelli, ne è toccata una sola; e Marte, al quale per la sua distanza sarebbe spettata pure qualche parte di questo privilegio, resta a mani vuote, perché la sua massa è così esigua.

Si osserva con piacere come la medesima attrazione del pianeta, che procurò la materia alla formazione delle lune e insieme ne determinò il movimento, si estenda fino al suo proprio corpo, e come questo, per il medesimo atto con cui si forma, si conferisca da sé un giro intorno all’asse, secondo la direzione generale da occidente verso oriente. Le particelle della materia fondamentale che discende, le quali, come si è detto, ricevono un generale movimento rotatorio da occidente verso oriente, cadono per la maggior parte sulla superficie del pianeta e si mescolano al suo ammasso, perché non hanno i gradi misurati per mantenersi liberamente sospese in movimenti circolari. Ora, entrando esse nella composizione del pianeta, debbono, come parti di esso, proseguire il medesimo rivolgimento secondo la medesima direzione che avevano prima di essere unite con esso. E poiché in generale dalle cose precedenti si scorge che la quantità delle particelle, le quali la mancanza del movimento richiesto precipita sul corpo centrale, deve superare di gran lunga il numero delle altre che hanno potuto conseguire i debiti gradi di velocità; così si comprende anche facilmente perché esso, nella sua rotazione assiale, non avrà di gran lunga la velocità necessaria a far equilibrio con la forza centrifuga alla gravità sulla sua superficie, ma sarà nondimeno assai più rapida nei pianeti di grande massa e di grande lontananza che non nei vicini e piccoli. In verità Giove ha la più rapida rotazione assiale che conosciamo, e non so secondo qual sistema si potrebbe accordare questo con un corpo il cui ammasso supera tutti gli altri, se non si potessero considerare i suoi movimenti medesimi come l’effetto di quell’attrazione che questo corpo celeste esercita a misura di questo stesso ammasso. Se la rotazione assiale fosse l’effetto di una causa esteriore, Marte dovrebbe averne una più rapida di Giove; giacché la medesima forza motrice muove più un corpo piccolo che uno grande, e per di più ci si stupirebbe a buon diritto come mai, mentre tutti i movimenti decrescono allontanandosi dal punto centrale, le velocità dei rivolgimenti crescano con quelle medesime distanze, e in Giove possano essere addirittura due volte e mezzo più rapide del suo stesso movimento annuo.

Indem man also genöthiget ist, in den täglichen Umwendungen der Planeten eben dieselbe Ursache, welche überhaupt die allgemeine Bewegungsquelle der Natur ist, nemlich die Anziehung zu erkennen; so wird diese Erklärungsart durch das natürliche Vorrecht seines Grundbegriffes, und durch eine ungezwungene Folge aus demselben, ihre Rechtmäßigkeit bewähren.

Allein, wenn die Bildung eines Körpers selber die Achsendrehung hervorbringt, so müssen sie billig alle Kugeln des Weltbaues haben; aber warum hat sie der Mond nicht? welcher, wiewol fälschlich, diejenige Art einer Umwendung, dadurch er der Erde immer dieselbe Seite zuwendet, einigen vielmehr von einer Art einer Ueberwucht der einen Halbkugel, als von einem wirklichen Schwunge der Revolution, herzuhaben scheinet. Solte derselbe sich wohl ehedem schneller um seine Achse gewelzet haben, und durch, ich weis nicht was vor Ursachen, die diese Bewegung nach und nach verminderten, bis zu diesem geringen und abgemessenen Ueberrest gebracht worden seyn? Man darf diese Frage nur in Ansehung eines von den Planeten auflösen, so ergiebt sich daraus die Anwendung auf alle von selber. Ich verspare diese Auflösung zu einer andern Gelegenheit, weil sie eine nothwendige Verbindung mit derjenigen Aufgabe hat, die die königliche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, auf das 1754ste Jahr, zum Preise aufgestellet hatte.

Die Theorie, welche den Ursprung der Achsendrehungen erklären soll, muß auch die Stellung ihrer Achsen, gegen den Plan ihrer Kreise, aus eben denselben Ursachen herleiten können. Man hat Ursache, sich zu verwundern, woher der Aeqvator der täglichen Umwelzung mit der Fläche der Mondenkreise, die um denselben Planeten laufen, nicht in demselben Plane ist; denn dieselbe Bewegung, die den Umlauf eines Trabanten gerichtet, hat durch ihre Erstreckung bis zum Körper des Planeten, dessen Drehung um die Achse hervorgebracht, und dieser eben dieselbe Bestimmung in der Richtung und Lage ertheilen sollen. Himmelskörper, die keine um sich laufende Nebenplaneten haben, setzten sich dennoch durch eben dieselbe Bewegung der Partikeln, die zu ihrem Stoffe dieneten, und durch dasselbe Gesetze, welches jene auf die Fläche ihrer periodischen Laufbahn einschränkte, in eine Achsendrehung, welche aus den gleichen Gründen mit ihrer Umlaufsfläche in der Richtung übereintreffen muste. Diesen Ursachen zu Folge müsten billig die Achsen aller Himmelskörper, gegen die allgemeine Beziehungsfläche des planetischen Systems, welche nicht weit von der Ecliptik abweicht, senkrecht stehen. Allein sie sind nur bey den zwey wichtigsten Stücken dieses Weltbaues senkrecht: beym Jupiter und bey der Sonne; die andern, deren Umdrehung man kennet, neigen ihre Achsen gegen den Plan ihrer Kreise; der Saturn mehr als die andern, die Erde aber mehr, als Mars, dessen Achse auch beynahe senkrecht gegen die Ecliptik gerichtet ist. Der Aeqvator des Saturns, (wofern man denselben durch die Richtung seines Ringes bezeichnet halten kan,) neiget sich mit einem Winkel von 31 Graden zur Fläche seiner Bahn; der Erden ihrer aber nur mit 221/2. Man kan die Ursache dieser Abweichungen vielleicht der Ungleichheit in den Bewegungen des Stoffes beymessen, die den Planeten zu bilden zusammen gekommen sind. In der Richtung der Fläche seines Laufkreises war die vornehmste Bewegung der Partikeln um den Mittelpunkt desselben, und daselbst war der Plan der Beziehung, um welchen die elementarische Theilchen sich häuften, um daselbst die Bewegung, wo möglich, zirkelgleich zu machen, und zur Bildung der Nebenplaneten Materie zu häufen, welche um deswillen niemals von der Umlaufsbahn weit abweichen. Wenn der Planet sich gröstentheils nur aus diesen Theilchen bildete, so würde seine Achsendrehung so wenig, wie die Nebenplaneten, die um ihn laufen, bey seiner ersten Bildung davon abgewichen seyn; aber er bildete sich, wie die Theorie es dargethan hat, mehr aus den Partikeln, die auf beyden Seiten niedersünken, und deren Menge oder Geschwindigkeit nicht so völlig abgewogen gewesen zu seyn scheinet, daß die eine Halbkugel nicht eine kleine Ueberwucht der Bewegung über die andere, und daher einige Abweichung der Achse hätte bekommen können.

Dieser Gründe ungeachtet trage ich diese Erklärung nur als eine Muthmassung vor, die ich mir nicht auszumachen getraue. Meine wahre Meynung gehet dahin: daß die Umdrehung der Planeten um die Achse in dem ursprünglichen Zustande der ersten Bildung, mit der Fläche ihrer jährlichen Bahn, ziemlich genau übereingetroffen habe, und daß Ursachen vorhanden gewesen, diese Achse aus ihrer ersten Stellung zu verschieben. Ein Himmelskörper, welcher aus seinem ersten flüßigen Zustande in den Stand der Festigkeit übergehet, erleidet, wenn er sich auf solche Art völlig ausbildet, eine grosse Veränderung in der Regelmäßigkeit seiner Oberfläche. Dieselbe wird feste und gehärtet, indessen, daß die tiefern Materien sich noch nicht, nach Maaßgebung ihrer specifischen Schwere, genugsam gesenket haben; die leichteren Sorten, die mit in ihrem Klumpen untermengt waren, begeben sich endlich, nachdem sie sich von den andern geschieden, unter die oberste fest gewordene Rinde, und erzeugen die grossen Hölen, deren, aus Ursachen, welche allhier anzuführen, zu weitläuftig ist, die grösseste und weiteste unter oder nahe zu dem Aeqvator befindlich sind, in welche die gedachte Rinde endlich hineinsinkt, mannigfaltige Ungleichheiten, Berge und Höhlen, erzeuget. Wenn nun auf solche Art, wie es mit der Erde, dem Monde, der Venus, augenscheinlich vorgegangen seyn muß, die Oberfläche uneben geworden; so hat sie nicht das Gleichgewicht des Umschwunges in ihrer Achsendrehung mehr auf allen Seiten leisten können. Einige hervorragende Theile von beträchtlicher Masse, welche auf der entgegengesetzten Seite keine andere fanden, die ihnen die Gegenwirkung des Schwunges leisten konten, musten alsbald die Achse der Umdrehung verrücken, und sie in solchen Stand zu setzen suchen, um welchen die Materien sich im Gleichgewichte aufhielten. Eben dieselbe Ursache also, die bey der völligen Ausbildung eines Himmelskörpers seine Oberfläche aus dem waagerechten Zustande in abgebrochene Ungleichheiten versetzte; diese allgemeine Ursache, die bey allen Himmelskörpern, welche das Fernglas deutlich genug entdecken kan, wahrgenommen wird, hat sie in die Nothwendigkeit versetzet, die ursprüngliche Stellung ihrer Achse etwas zu verändern. Allein diese Veränderung hat ihre Grenzen, um nicht gar zu weit auszuschweifen. Die Ungleichheiten erzeugen sich, wie schon erwehnt, mehr neben dem Aeqvator einer umdrehenden Himmelskugel, als weit von demselben; zu den Polen hin verlieren sie sich fast gar, wovon die Ursachen anzuführen, ich andere Gelegenheit vorbehalte. Daher werden die am meisten über die gleiche Fläche hervorragende Massen nahe bey dem Aequinoctialzirkel anzutreffen seyn, und indem dieselbe, durch den Vorzug des Schwunges, diesem sich zu nähern streben, werden sie höchstens nur um einige Grade die Achse des Himmelskörpers, aus der senkrechten Stellung von der Fläche seiner Bahn, erheben können. Diesem zu Folge wird ein Himmelskörper, der sich noch nicht völlig ausgebildet hat, diese rechtwinklichte Lage der Achse zu seinem Laufkreise noch an sich haben, die er vielleicht nur in der Folge langer Jahrhunderte ändern wird. Jupiter scheinet noch in diesem Zustande zu seyn. Der Vorzug seiner Masse und Grösse, die Leichtigkeit seines Stoffes, haben ihn genöthiget, den festen Ruhestand seiner Materien einige Jahrhunderte später, als andere Himmelskörper, zu überkommen. Vielleicht ist das innere seines Klumpens noch in der Bewegung, die Theile seines Zusammensatzes zu dem Mittelpunkte, nach Beschaffenheit ihrer Schwere, zu senken, und durch die Scheidung der dünnern Gattungen von den schweren, den Stand der Festigkeit zu überkommen. Bey solcher Bewandniß kan es auf seiner Oberfläche noch nicht ruhig aussehen. Die Umstürzungen und Ruine herrschen auf derselben. Selbst das Fernglas hat uns davon versichert. Die Gestalt dieses Planeten ändert sich beständig, da indessen der Mond, die Venus, die Erde, dieselbe unverändert erhalten. Man kan auch wohl mit Recht die Vollendung der Periode der Ausbildung bey einem Himmelskörper einige Jahrhunderte später gedenken, der unsere Erde an Grösse mehr wie zwanzigtausendmal übertrifft, und an Dichtigkeit 4mal nachstehet. Wenn seine Oberfläche eine ruhige Beschaffenheit wird erreichet haben; so werden ohne Zweifel weit grössere Ungleichheiten, als die, so die Erdfläche bedecken, mit der Schnelligkeit seines Schwunges verbunden, seiner Umwendung in nicht gar langem Zeitlaufe diejenige beständige Stellung ertheilen, die das Gleichgewicht der Kräfte auf ihm erheischen wird.

Saturn, der 3mal kleiner, als Jupiter ist, kan vielleicht durch seinen weitern Abstand einen Vorzug einer geschwinderen Ausbildung vor diesem erhalten haben: zum wenigsten macht die viel schnellere Achsendrehung desselben, und das grosse Verhältniß seiner Centerfliehkraft zu der Schweere auf seiner Oberfläche, (welches in dem folgenden Hauptstücke soll dargethan werden,) daß die vermuthlich auf derselben dadurch erzeugte Ungleichheiten, gar bald den Ausschlag auf die Seite der Ueberwucht, durch eine Vorrückung der Achse, gegeben haben. Ich gestehe freymüthig, daß dieser Theil meines Systems, welcher die Stellung der planetischen Achsen betrifft, noch unvollkommen und ziemlich weit entfernet sey, der geometrischen Rechnung unterworfen zu werden. Ich habe dieses lieber aufrichtig entdecken wollen, als durch allerhand erborgte Scheingründe der Tüchtigkeit, der übrigen Lehrverfassung Abbruch zu thun, und ihr eine schwache Seite zu geben. Nachfolgendes Hauptstück kan eine Bestätigung von der Glaubwürdigkeit der ganzen Hypothese abgeben, wodurch wir die Bewegungen des Weltbaues haben erklären wollen.

Fünftes Hauptstück   Von dem Ursprunge des Ringes des Saturns, und Berechnung der täglichen Umdrehung dieses Planeten aus den Verhältnissen desselben.

Since one is also obliged to recognize in the everyday phenomena of the planets precisely that same cause which constitutes the fundamental source of motion throughout the nature, namely gravity; this mode of explanation is thereby validated by the inherent legitimacy of its basic concept, as well as by a natural and inevitable consequence arising from it.

If merely the formation of a celestial body were capable of producing its own axial rotation, then it would undoubtedly possess all the necessary elements to constitute the entire cosmic structure; but why does the moon lack these elements? Despite appearing to undergo some form of transformation—though perhaps mistaken—one that always turns the same side toward Earth—it seems more likely that this phenomenon results from a sort of imbalance in one hemisphere, rather than from an actual motion of rivoluzione. Could it be that the moon once rotated much faster around its axis, but for some unknown reasons, this motion gradually slowed down until only this minimal and regulated residual rotation remained? This question can only be answered in relation to the planets; once that is understood, it can also be applied to all other celestial bodies. I will reserve the detailed explanation for another occasion, as it is closely connected to the problem that the Royal Academy of Sciences in Berlin posed in its competition for the year 1754.

The theory that seeks to explain the origin of axial rotation must also be able to derive the orientation of these axes relative to the planes of their orbits from precisely the same causes. One cannot help but wonder why the equator of the daily motion around a planet does not coincide with the plane of the moons’ orbits around that same planet; after all, the very motion that directs the orbit of a satellite, as it extends throughout the body of the planet, must also be responsible for the planet’s rotation on its axis—and this same motion should determine the direction and position of the axis. Celestial bodies that do not possess satellites in their orbits nevertheless undergo axial rotation due to the same movements of particles that constitute their matter, and governed by the same laws that restrict these particles to move along their periodic orbits. For these reasons, it would seem logical that the axes of all celestial bodies should be perpendicular to the general plane of the planetary system’s orbit, which does not deviate much from the ecliptic. However, this is only true for the two most important components of this cosmic structure: Jupiter and the Sun. For the other planets whose rotations are known, their axes tilt relative to the planes of their orbits—Saturn more so than the others, and Earth even more than Mars, whose axis is also nearly perpendicular to the ecliptic. Saturn’s equator (if we can consider it to be defined by the direction of its rings) tilts at an angle of 31 degrees relative to the plane of its orbit; Earth’s equator tilts only at 22½ degrees. The cause of these deviations may lie in the uneven distribution of motion among the particles that came together to form the planets. In the direction of their orbital planes, the primary movement of particles was around their central masses, and it was along these same planes that the elemental particles gathered, striving to move in circular orbits whenever possible—and accumulating matter that prevented them from deviating significantly from their orbital paths. If a planet were primarily composed of such particles, its axial rotation would, like that of its satellites, have remained unchanged since its formation. However, as theory suggests, planets are also formed from particles that fall from both sides and whose numbers or speeds were not perfectly balanced, which could have resulted in one hemisphere having slightly more momentum than the other, thereby causing a slight deviation of the axis.

Regardless of these reasons, I present this explanation merely as a conjecture that I dare not assert with certainty. My true opinion is that the rotation of the planets around their axes in their original state of formation was quite consistent with the plane of their annual orbits, and that there must have been causes that displaced these axes from their initial positions. A celestial body that passes from its initial fluid state to a solid one undergoes significant changes in the regularity of its surface as it develops completely in this manner. Its surface becomes solid and hardened, but the heavier materials have not yet settled sufficiently according to their specific densities; the lighter elements, which were mixed together within the mass, eventually separate and move towards the outermost solid layer, creating the large cavities that, for reasons too complex to explain here, are most numerous and extensive near the equator. These cavities cause various irregularities, mountains, and depressions on the surface. When the surface becomes uneven in this way—as evidently occurred with the Earth, Moon, and Venus—the planet can no longer maintain balance in its axial rotation. Some massive protrusions on one side, lacking counterbalances on the other, would inevitably cause the axis of rotation to shift, forcing the materials to reposition themselves in order to regain equilibrium. In short, the very same process that causes a celestial body’s surface to deviate from a horizontal state during its development also necessitates some alteration in the original position of its axis. However, such alterations must have their limits so as not to go too far. As already mentioned, these irregularities tend to form primarily near the equator; they diminish considerably towards the poles, and I reserve the opportunity to provide further explanations for this phenomenon. Therefore, the most massive protrusions will likely be found near the equinoctial circle, and because they are drawn toward this region by the forces of rotation, they can at most cause the planet’s axis to tilt slightly away from a vertical position relative to its orbital plane. As a result of this, a celestial body that has not yet fully developed will still possess this right-angled orientation of its axis relative to its orbit; it may only change this position over the course of many centuries. Jupiter seems to be in such a state. The advantage of its mass and size, as well as the lightness of its material, have caused it to reach a stable condition several hundred years later than other celestial bodies. Perhaps the interior of this celestial body is still in motion, with its various components moving toward the center according to their relative densities, and through the separation of lighter elements from heavier ones, it is gradually achieving stability. Given these circumstances, its surface must not yet appear calm; turmoil and disorder prevail there. Even telescopes have confirmed this. The shape of this planet is constantly changing, whereas objects like the Moon, Venus, and Earth remain unchanged. It would therefore be reasonable to assume that the completion of a celestial body’s developmental cycle could take several centuries for one that is more than twenty thousand times larger than our Earth in size but four times less dense. Once its surface reaches a stable state, far greater disparities than those existing on Earth’s surface will undoubtedly arise due to its rapid orbital motion. However, over a relatively short period of time, these disparities will lead to the establishment of a permanent balance of forces.

Saturn, being three times smaller than Jupiter, may perhaps have gained an advantage in its much faster orbital rotation due to its greater distance from the sun. At the very least, its significantly faster axis rotation, combined with the large ratio between the centrifugal force at its center and the gravitational pull on its surface—something that will be demonstrated in the following main section—likely led to imbalances that, over time, caused its axis to shift. I must frankly admit that this part of my theory, which deals with the positions of the planetary axes, is still imperfect and far from being fully validated through geometric calculations. I preferred to reveal these shortcomings honestly rather than attempt to conceal them under various pretenses in order not to undermine the rest of my theoretical framework or give it a weak appearance. The following section should provide confirmation of the credibility of this entire hypothesis, thus enabling us to explain the movements of the solar system.

Fifth Main Chapter
On the origin of Saturn’s ring system, and a calculation of the planet’s daily rotation based on its various properties.

Poiché è necessario riconoscere nella dinamica quotidiana dei pianeti la stessa causa che costituisce l’origine di ogni movimento nell’Natura, ovvero l’attrazione, questo modo di spiegare si dimostra legittimo grazie al carattere intrinseco del proprio concetto fondamentale e alla conseguenza naturale che ne deriva.

Solo quando la formazione di un corpo stesso provoca la sua rotazione attorno all’asse, allora esso deve necessariamente possedere tutte le “palle” che compongono l’intero sistema celeste; ma perché la Luna non ne possiede alcuna? Sebbene questa rotazione sia errata, essa sembra derivare da una sorta di “sovrapposizione” di una metà della sfera sulla sua opposta, piuttosto che da un vero e proprio movimento di rotazione. Forse in passato la Luna ruotava più velocemente attorno al suo asse, ma per cause sconosciute questo movimento si è gradualmente ridotto fino a raggiungere l’attuale stato di lentezza e regolarità. Si può tentare di risolvere questa questione solo in relazione ai pianeti; in tal caso, la soluzione si applicherà automaticamente anche a tutti gli altri corpi celesti che presentano lo stesso fenomeno. Risparmio questa spiegazione per un’altra occasione, poiché essa è strettamente legata al problema proposto dalla Royal Academy of Sciences di Berlino nel 1754 come premio per una ricerca scientifica.

La teoria che cerca di spiegare l’origine delle rotazioni degli astri deve anche essere in grado di dedurre la posizione delle loro assi rispetto al piano dei loro cerchi, partendo dagli stessi motivi che hanno determinato tali fenomeni. È davvero sorprendente il fatto che l’eclittica dell’orbita quotidiana degli astri non coincida con il piano dei cerchi lunari che ruotano attorno allo stesso pianeta; infatti, la stessa forza motrice che dirige il movimento di un satellite dovrebbe, estendendosi fino al corpo del pianeta su cui ruota, determinare anche la rotazione di quest’ultimo attorno alla sua axis, e tale rotazione dovrebbe necessariamente essere allineata con il piano dell’orbita. Gli astri che non possiedono satelliti in orbita attorno a loro si muovono comunque per effetto della stessa dinamica delle particelle che costituiscono la loro materia, e secondo le stesse leggi che ne regolano il movimento periodico lungo i loro percorsi orbitali. Pertanto, per motivi logici, le assi di tutti gli astri dovrebbero essere perpendicolari alla superficie generale del sistema planetario, la quale non si discosta molto dall’eclittica. Tuttavia, questa condizione è vera soltanto per i due elementi più importanti di questo “edificio celeste”: Giove e il Sole; gli altri astri di cui conosciamo la rotazione presentano invece assi inclinati rispetto al piano dei loro cerchi: Saturno più degli altri, mentre la Terra ancora di più rispetto a Marte, il cui asse è quasi perpendicolare all’eclittica. L’eclittica di Saturno, se si considera orientata lungo la direzione dei suoi anelli, è inclinata di 31 gradi rispetto al piano della sua orbita; quella terrestre, invece, solo di 221/2 gradi. La causa di queste differenze potrebbe essere attribuita alle disomogeneità nelle dinamiche delle particelle che hanno contribuito alla formazione dei pianeti. Nella direzione del piano dell’orbita, la principale forza motrice agiva sulle particelle attorno al loro centro; proprio in quel punto si formava il piano su cui le particelle elementari si accumulavano, determinando così un movimento il più possibile circolare e favorendo la formazione di satelliti, i quali, per questo motivo, non avrebbero mai potuto deviare troppo dal loro percorso orbitale. Se il pianeta si fosse formato principalmente da queste particelle, anche la sua rotazione attorno all’asse non avrebbe subito variazioni significative, così come quella dei satelliti che lo circondano; tuttavia, come ha dimostrato la teoria, il pianeta si è formato in realtà anche da particelle che sono cadute su entrambi i lati della sua superficie, e la quantità o la velocità di queste particelle non sembra essere stata perfettamente bilanciata, il che potrebbe aver causato una leggera deviazione dell’asse del pianeta rispetto al piano dell’orbita.

Nonostante queste ragioni, presento questa spiegazione soltanto come un’ipotesi che non oso formulare con certezza. La mia vera opinione è che la rotazione dei pianeti attorno al loro asse, nello stato originario della loro formazione iniziale, corrispondeva abbastanza fedelmente alla superficie delle loro orbite annuali; inoltre, dovevano esistere cause che hanno spinto questo asse a deviare dalla sua posizione iniziale. Un corpo celeste, che passa dallo stato fluido a quello solido durante il processo di formazione completa, subisce grandi cambiamenti nella regolarità della propria superficie: quest’ultima diventa rigida e indurita, mentre le materie più dense non si sono ancora abbassate sufficientemente in base alla loro gravità specifica; le sostanze più leggere, mescolate con quelle dense all’interno del corpo celeste, si spostano infine verso la superficie più esterna e rigida, formando grandi cavità. Queste cavità, per motivi che qui sarebbe troppo lungo spiegare, si trovano soprattutto vicino all’equatore; a causa di esse, la superficie del corpo celeste diventa irregolare, con montagne e valli. Se quindi, come sembra essere avvenuto sulla Terra, sulla Luna e sul Venere, la superficie è diventata disomogenea, allora il corpo celeste non è più in grado di mantenere un equilibrio nella rotazione attorno al proprio asse. Alcune parti di grande massa, che sull’altro lato della superficie non trovavano materie in grado di contrastare la loro forza centrifuga, hanno inevitabilmente spostato l’asse di rotazione del corpo celeste, cercando così di raggiungere uno stato in cui le materie potessero mantenersi in equilibrio. Quindi, la stessa causa che ha portato alla formazione di queste irregolarità nella superficie dei corpi celesti ha reso necessario modificare leggermente la posizione originale del loro asse di rotazione. Tuttavia, questa modifica deve avere dei limiti, altrimenti il disordine sulla superficie diventerebbe eccessivo. Le irregolarità si formano soprattutto vicino all’equatore di un corpo celeste in rotazione; lontano dai poli, queste irregolarità tendono quasi a scomparire; le cause di questo fenomeno le tratterò in un’altra occasione. Pertanto, le parti della superficie di un corpo celeste che sporgono maggiormente rispetto al resto si trovano solitamente vicino all’equatore; poiché queste parti, a causa dell’elevata forza centrifuga, tendono ad avvicinarsi sempre di più all’asse di rotazione del corpo celeste, esse possono al massimo spostare l’asse stesso di alcuni gradi rispetto alla posizione verticale rispetto alla superficie della loro orbita. Di conseguenza, un corpo celeste che non si è ancora completamente formato possiede ancora questa posizione rettangolare dell’asse rispetto al suo percorso orbitale; tale posizione potrebbe cambiare soltanto dopo lunghi secoli. Sembra che Giove si trovi ancora in questo stato. Il vantaggio della sua massa e delle sue dimensioni, nonché la leggerezza del suo materiale, hanno determinato che raggiungesse uno stato di stabilità molto più tardi rispetto ad altri corpi celesti. Forse il nucleo interno di Giove è ancora in movimento: le sue parti si stanno muovendo verso il centro, secondo la loro gravità; attraverso la separazione delle componenti più leggere da quelle più pesanti, si sta raggiungendo uno stato di stabilità. In tale condizione, la superficie di Giove non può ancora apparire tranquilla: sul suo piano regnano continui sconvolgimenti e cambiamenti, come ci ha confermato anche il telescopio. La forma di questo pianeta cambia costantemente; al contrario, la Luna, Venere e la Terra mantengono invariata la loro struttura. Si può quindi ragionevolmente supporre che la completa formazione di un corpo celeste come questo avvenga soltanto dopo molti secoli, soprattutto considerando che la sua dimensione supera di oltre ventimila volte quella della Terra e la sua densità è soltanto quattro volte inferiore. Quando la sua superficie raggiungerà uno stato di stabilità, senza dubbio si verificheranno disomogeneità molto più grandi di quelle presenti sulla Terra; tuttavia, grazie alla velocità del suo movimento e al suo continuo cambiamento di posizione, in un lasso di tempo non troppo lungo raggiungerà quella condizione di equilibrio tra le forze che lo caratterizzerà.

Saturno, che è tre volte più piccolo di Giove, potrebbe forse aver avuto il vantaggio di un’evoluzione più rapida a causa della sua maggiore distanza dal Sole: almeno la rotazione assiale molto più veloce, nonché il grande rapporto tra la forza centrifuga dei suoi centri e la gravità sulla sua superficie – aspetti che verranno spiegati nel prossimo capitolo principale – potrebbero aver causato, in tempi brevi, un spostamento dell’asse del pianeta verso il lato opposto al Sole. Ammetto apertamente che questa parte del mio sistema, relativa alla posizione degli assi planetari, è ancora incompleta e lontana dall’essere verificata attraverso calcoli geometrici rigorosi. Ho preferito rivelarne onestamente le imperfezioni, piuttosto che compromettere l’autorevolezza del resto della mia teoria con argomentazioni ingannevoli o insufficienti. Il prossimo capitolo principale potrà fornire una conferma della credibilità dell’intera ipotesi, che ci permetterà di spiegare correttamente i movimenti del sistema solare.

Quinto capitolo principale
Sull’origine dell’anello di Saturno e sul calcolo della sua rotazione quotidiana in base alle sue caratteristiche.

Vermöge der systematischen Verfassung im Weltgebäude hängen die Theile derselben durch eine stufenartige Abänderung ihrer Eigenschaften zusammen, und man kan vermuthen, daß ein in der entlegensten Gegend der Welt befindlicher Planet ohngefehr solche Bestimmungen haben werde, als der nächste Comet überkommen möchte, wenn er durch die Verminderung der Excentricität in das planetische Geschlecht erhoben würde. Wir wollen demnach den Saturn so ansehen, als wenn er auf eine, der cometischen Bewegung ähnliche Art, etliche Umläufe mit grösserer Excentricität zurück gelegt habe, und nach und nach zu einem dem Zirkel ähnlichern Gleise gebracht worden.1 Die Hitze, die sich ihm in seiner Sonnennähe einverleibete, erhob den leichten Stoff von seiner Oberfläche, der, wie wir aus den vorigen Hauptstücken wissen, bey denen obersten Himmelskörpern von überschwenglicher Dünnigkeit ist, sich von geringen Graden Wärme ausbreiten zu lassen. Indessen, nachdem der Planet in etlichen Umschwüngen zu dem Abstande, da er jetzt schwebet, gebracht worden; verlohr er in einem so gemäßigten Clima nach und nach die empfangene Wärme, und die Dünste, welche von seiner Oberfläche sich noch immer um ihn verbreiteten, liessen nach und nach ab, sich bis in Schweifen zu erheben. Es stiegen auch nicht mehr neue so häufig auf, um die alten zu vermehren: kurz, die schon ihn umgebenden Dünste blieben durch Ursachen, welche wir gleich anführen wollen, um ihn schweben, und erhielten ihm das Merkmal seiner ehemaligen cometenähnlichen Natur in einem beständigen Ringe, indessen, daß sein Körper die Hitze verhauchte, und zuletzt ein ruhiger und gereinigter Planet wurde. Nun wollen wir das Geheimniß anzeigen, das dem Himmelskörper seine aufgestiegene Dünste frey schwebend hat erhalten können, ja, sie aus einer rund um ihn ausgebreiteten Atmosphäre, in die Form eines allenthalben abstehenden Ringes, verändert hat. Ich nehme an: Saturn habe eine Umdrehung um die Achse gehabt; und nichts mehr, als dieses, ist nöthig, um das ganze Geheimniß aufzudecken. Kein anderes Triebwerk, als dieses einzige, hat durch einen unmittelbaren mechanischen Erfolg, gedachtes Phänomenon dem Planeten zuwege gebracht; und ich getraue mir es zu behaupten, daß in der ganzen Natur nur wenig Dinge auf einen so begreiflichen Ursprung können gebracht werden, als diese Besonderheit des Himmels, aus dem rohen Zustande der ersten Bildung sich entwickeln läßt.

Die von dem Saturn aufsteigende Dünste hatten die Bewegung an sich, und setzten sie in der Höhe, dahin sie aufgestiegen waren, frey fort, die sie, als dessen Theile bey seiner Umdrehung um die Achse, gehabt hatten. Die Theilchen, die nahe beym Aeqvator des Planeten aufstiegen, müssen die schnellste, und weiter davon ab zu den Polen, um so viel schwächere Bewegungen gehabt haben, je grösser die Breite des Orts war, von dem sie aufstiegen. Das Verhältniß der specifischen Schwere ordnete den Partikeln die verschiedentliche Höhen, zu denen sie aufstiegen; aber nur diejenige Partikeln konten die Oerter ihres Abstandes in einem beständig freyen Zirkelumschwunge behaupten, deren Entfernungen, in die sie versetzt waren, eine solche Centralkraft erheischeten, als diese mit der Geschwindigkeit, welche ihnen von der Achsendrehung eigen war, leisten konten; die übrigen, wofern sie durch die Wechselwirkung der andern nicht zu dieser Genauheit gebracht werden können, müssen entweder mit dem Uebermaasse der Bewegung aus der Sphäre des Planeten sich entfernen, oder durch den Mangel derselben, auf ihn zurück zu sinken, genöthiget werden. Die durch den ganzen Umfang der Dunstkugel zerstreute Theilchen werden, vermöge eben derselben Centralgesetze, in der Bewegung ihres Umschwunges, die fortgesetzte Aeqvatorsfläche des Planeten von beyden Seiten zu durchschneiden trachten, und, indem sie einander in diesem Plane von beyden Hemisphärien einander aufhalten, werden sie sich daselbst häufen; und, weil ich setze, daß gedachte Dünste diejenige sind, die der Planet zu seiner Verkühlung zuletzt herauf schickt, wird alle zerstreuete Dunstmaterie sich neben diesem Plane in einem nicht gar breiten Raume sammlen, und die Räume zu beyden Seiten leer lassen. In dieser neuen und veränderten Richtung aber werden sie dennoch eben dieselbe Bewegung fortsetzen, welche sie, in freyen concentrischen Zirkelumläufen, schwebend erhält. Auf solche Weise nun ändert der Dunstkreiß seine Gestalt, welche eine erfüllte Sphäre war, in eine Form einer ausgebreiteten Fläche, welche gerade mit dem Aeqvator des Saturns zusammen trifft; aber auch diese Fläche muß aus eben denselben mechanischen Gründen zuletzt die Form eines Ringes annehmen, dessen äusserer Rand durch die Wirkung der Sonnenstrahlen bestimmet wird, welche diejenige Theilchen, die sich bis zu gewisser Weite von dem Mittelpunkte des Planeten entfernet haben, durch ihre Kraft zerstreuet und entfernet, so wie sie es bey den Cometen thut, und dadurch die auswendige Grenze ihres Dunstkreises abzeichnet. Der inwendige Rand dieses entspringenden Ringes wird durch das Verhältniß der Geschwindigkeit des Planeten unter seinem Aeqvator bestimmt. Denn in demjenigen Abstande von seinem Mittelpunkte, da diese Geschwindigkeit mit der Attraction des Orts das Gleichgewichte leistet, da ist die größte Nähe, in welcher die von seinem Körper aufgestiegene Theilchen, durch die von der Achsendrehung eigene Bewegung, Zirkelkreise beschreiben können. Die nähern Theilchen, weil sie einer grössern Geschwindigkeit zu solchem Umlaufe bedürfen, die sie doch nicht haben können, weil selbst auf dem Aeqvator des Planeten die Bewegung nicht schneller ist, werden dadurch excentrische Läufe erhalten, die einander durchkreutzen, eine der andern Bewegung schwächen, und endlich insgesammt auf den Planeten niederstürzen, von dem sie sich erhoben hatten. Da sehen wir nun das wunderseltsame Phänomenon, dessen Anblick seit seiner Entdeckung die Astronomen jederzeit in Bewunderung gesetzet hat, und, dessen Ursache zu entdecken, man niemals, auch nur eine wahrscheinliche, Hoffnung hat fassen können, auf eine leichte von aller Hypothese befreyete mechanische Art entstehen. Was dem Saturn widerfahren ist, das würde, wie hieraus leicht ersehen werden kan, einem jeden Cometen, der genugsame Achsendrehung hätte, wenn er in eine beständige Höhe versetzt würde, in der sein Körper nach und nach verkühlen könte, eben so regelmäßig wiederfahren. Die Natur ist an vortreflichen Auswickelungen, in dem sich selbst gelassenen Zustande ihrer Kräfte, sogar im Chaos fruchtbar, und die darauf folgende Ausbildung bringt so herrliche Beziehungen und Uebereinstimmungen zum gemeinsamen Nutzen der Creatur mit sich, daß sie sogar, in den ewigen und unwandelbaren Gesetzen ihrer wesentlichen Eigenschaften, dasjenige grosse Wesen mit einstimmiger Gewißheit zu erkennen geben, in welchem sie, vermittelst ihrer gemeinschaftlichen Abhängigkeit, sich zu einer gesammten Harmonie vereinbaren. Saturn hat von seinem Ringe grosse Vortheile; er vermehret seinen Tag, und erleuchtet unter so viel Monden dessen Nacht dermassen, daß man daselbst leichtlich die Abwesenheit der Sonne vergißt. Aber, muß man deswegen leugnen, daß die allgemeine Entwickelung der Materie durch mechanische Gesetze, ohne andere, als ihre allgemeine Bestimmungen, zu bedürfen, habe Beziehungen hervorbringen können, die der vernünftigen Creatur Nutzen schaffen? Alle Wesen hängen aus einer Ursache zusammen, welche der Verstand GOttes ist; sie können dahero keine andere Folgen nach sich ziehen, als solche, die eine Vorstellung der Vollkommenheit in eben derselben göttlichen Idee mit sich führen.

Thanks to the systematic structure of the cosmic framework, the various parts of this system are interconnected through a gradual alteration in their properties. One might thus infer that a planet located in the most remote regions of the universe would likely possess characteristics similar to those of a comet if it were to undergo a process of decreasing eccentricity and be elevated to the category of planets. Therefore, we may consider Saturn as having undergone numerous orbits with higher eccentricities at some point in its history, gradually transitioning into an orbit more resembling that of a circle. The heat absorbed by Saturn from its proximity to the Sun caused the light substances on its surface—which, as we know from previous discussions about the highest celestial bodies, are extremely thin and capable of expanding with minimal amounts of heat—to rise into the atmosphere. However, after completing these orbits and reaching its current distance from the Sun, Saturn gradually lost the heat it had acquired. The vapors that continued to circulate around its surface eventually began to condense into rings. Moreover, new vapor formations ceased to occur as frequently as before; in short, the existing rings remained in place due to certain factors that we will shortly explain, allowing Saturn to maintain its former cometary-like nature in the form of these permanent rings. Ultimately, as Saturn gradually released this accumulated heat, it became a stable and purified planet. Now let us uncover the mystery behind how this celestial body was able to retain these floating rings—how they transformed from an atmosphere surrounding it into a ring structure that extends throughout space. I believe that Saturn simply rotated around its axis; and this single mechanism is sufficient to explain the entire phenomenon. No other force could have produced such an understandable result. I dare claim that in all of nature, few phenomena can be explained by such a straightforward cause as this particular characteristic of Saturn, which evolved from its initial state during the early stages of cosmic formation.

The vapors rising from Saturn possessed motion of their own, and continued that motion at the heights to which they had been raised—just as they had possessed it when they were parts of the planet’s rotation around its axis. Particles ascending near the equator of the planet must have had the fastest motion; whereas those farther away from the poles would have had increasingly weaker movements, the greater the distance from the point of ascent. The ratio of specific gravity determined the various heights to which these particles could ascend; but only those particles whose distances from the planet’s center required a central force equal to the speed imparted by the planet’s axial rotation were able to maintain their constant, free orbital motion. The rest, unless influenced by the interactions with other particles, would either be expelled from the planet’s sphere due to excess motion or be drawn back toward it due to a lack of such motion. Particles scattered throughout the entire volume of the vapor cloud, governed by the same central force laws, would attempt to cross the planet’s equatorial plane in their orbital movements. By interacting with each other while moving along this plane between the two hemispheres, they would accumulate in that region. Since I assume that these vapors are those emitted by Saturn for its cooling purposes, all the dispersed vapor material would gather within a relatively narrow space alongside this equatorial plane, leaving the areas on either side empty. Nevertheless, in this new and altered direction, they would continue to exhibit the same motion they had when moving in free, concentric orbits. In this way, the cloud of vapor changes from having the shape of a complete sphere to that of an extended flat surface that coincides with Saturn’s equator. But even this flat surface, for the same mechanical reasons, will eventually take on the form of a ring, whose outer edge is determined by the effect of sunlight on those particles that have been scattered and driven away from the planet’s center to some extent—just as happens with comets—and thus defines the outer boundary of the vapor ring. The inner edge of this ring is determined by the speed of Saturn’s rotation beneath its equator; at that distance, where this rotational speed balances out the gravitational pull of the planet’s surface, the particles ascending from the planet can describe circular orbits with the greatest precision. The nearer particles, because they require a greater velocity to undergo such orbits—which they, however, cannot attain, since even on the equator of the planet, the motion is not faster—end up following eccentric paths that intersect with each other, weakening one another’s motion until they ultimately crash back down onto the planet from which they had risen. Here we witness this marvelous phenomenon, whose sight has always filled astronomers with awe since its discovery; yet, no one has ever been able to conceive a probable cause for it, let alone one that could be explained by purely mechanical principles, free from any hypothesis. What happens to Saturn could, as is easily understandable from this, happen to any comet that possessed sufficient axial rotation and were placed in a stable orbit where its body could gradually cool down. Nature is fruitful even in its most spontaneous manifestations; the natural processes that follow give rise to such wonderful relationships and harmonies that serve the common good of all creation. Even within the eternal and unchanging laws governing its essential properties, these relationships allow us to recognize with absolute certainty that great beings exist, which, through their mutual dependence, form a unified whole in perfect harmony. Saturn benefits greatly from its rings; they extend its day and illuminate its night so much that one can easily forget the presence of the sun altogether. But must we therefore deny that the general development of matter, guided solely by mechanical laws and devoid of any other determinants beyond its inherent properties, is capable of producing relationships that bring benefit to rational creatures? All beings are interconnected by a single cause: God’s wisdom. Therefore, they can only give rise to consequences that reflect the concept of perfection inherent in that same divine idea.

Grazie alla struttura sistematica dell’universo, le varie parti di esso sono collegate tra loro attraverso modifiche graduali delle loro proprietà; si può quindi ipotizzare che un pianeta situato nella parte più remota del mondo abbia caratteristiche simili a quelle di una cometa che si avvicina alla Terra quando la sua eccentricità diminuisce, portandola nel rango dei pianeti. Pertanto, possiamo considerare Saturno come se avesse percorso, in un numero considerevole di orbite con elevata eccentricità, un percorso che gradualmente lo ha portato su una traiettoria più simile a quella di un cerchio. Il calore ricevuto dalla sua stella ha fatto sì che i materiali leggeri presenti sulla sua superficie, estremamente sottili secondo quanto appreso da studi precedenti, si diffondessero sotto l’effetto di piccole quantità di calore. Tuttavia, dopo aver percorso molte orbite fino a raggiungere la distanza attuale, il pianeta ha gradualmente perso il calore assorbito; le nuvole che ancora lo circondavano si sono progressivamente rarefatte, trasformandosi in strisce. Non ne sono più emerse di nuove per rinnovarle: in breve, le nuvole che già lo avvolgevano sono rimaste sospese a causa di cause che illustreremo immediatamente, conferendogli la caratteristica della sua precedente natura cometaria sotto forma di un anello costante. Nel frattempo, il corpo celeste ha dissipato il calore in eccesso, diventando infine un pianeta tranquillo e pulito. Ora vogliamo svelare il mistero che ha permesso a queste nuvole di rimanere sospese liberamente nell’aria, trasformandosi da un’atmosfera diffusa attorno al pianeta in un anello visibile su tutto il suo perimetro. Suppongo che Saturno abbia ruotato attorno alla propria axis; e nulla di più è necessario per spiegare completamente questo fenomeno. Nessun altro meccanismo, se non questo, può aver prodotto tale effetto in modo così diretto e meccanico; oserei persino affermare che nella natura intera ci sono pochi fenomeni la cui origine sia altrettanto comprensibile di quella di questa particolarità celeste, che si è sviluppata dallo stato primordiale della formazione iniziale dell’universo.

Le nuvole che si elevavano dal Saturno possedevano di per sé la capacità di muoversi e continuavano liberamente nella direzione in cui si erano sollevate, proprio come avevano fatto quando facevano parte del pianeta durante la sua rotazione attorno all’asse. Le particelle che si alzavano vicino all’equatore del pianeta dovevano avere i movimenti più rapidi, mentre quelle più lontane dai poli ne avevano di molto più deboli, in modo proporzionale alla distanza dal punto di partenza. Il rapporto tra la gravità specifica delle particelle determinava le diverse altezze raggiunte durante il loro movimento; tuttavia, solo quelle particole che erano sufficientemente lontane dal centro del pianeta da mantenere un movimento circolare stabile riuscivano a rimanere in quella posizione. Le altre, se non venivano regolate dall’interazione con le altre particelle, o si allontanavano dalla sfera del pianeta a causa di un eccesso di movimento, oppure vi ritornavano a causa della mancanza di tale movimento. Le particelle disperse su tutta la superficie della nuvola, seguendo le stesse leggi meccaniche, cercavano di attraversare continuamente l’equatore del pianeta da entrambi i lati; incontrandosi in questo piano tra le due emisfere, si accumulavano in quella zona. Poiché si ipotizza che queste nuvole siano quelle che il pianeta emette per raffreddarsi, tutta la materia nebulosa dispersa si concentrava in uno spazio non molto ampio lungo quell’equatore, lasciando gli spazi ai lati vuoti. Tuttavia, anche in questa nuova posizione, continuavano a mantenere lo stesso movimento che avevano quando ruotavano in cerchi concentrici e liberi. In questo modo, l’anello di nuvole cambiava la sua forma originale, che era quella di una sfera completa, in quella di una superficie estesa che si sovrapponeva esattamente all’equatore del Saturno; anche questa superficie, però, a causa delle stesse leggi meccaniche, finiva per assumere la forma di un anello, il cui bordo esterno era determinato dall’azione dei raggi solari che dispersero e allontanavano le particelle situate a una certa distanza dal centro del pianeta, proprio come avviene con le comete, delineando così il confine esterno dell’anello di nuvole. Il bordo interno di questo anello era invece determinato dalla velocità di rotazione del pianeta attorno al suo equatore: in quella distanza esatta, dove tale velocità bilanciava l’attrazione del suolo, le particelle che si erano sollevate dal pianeta potevano descrivere cerchi perfetti. I corpi celesti più vicini, poiché per compiere un tale movimento necessitano di una velocità maggiore di quella che effettivamente possiedono – e questa velocità non può essere superata nemmeno all’equatore del pianeta stesso – subiscono orbite eccentriche che si intersecano tra loro, indebolendo reciprocamente il proprio movimento; alla fine, questi corpi precipitano sul pianeta da cui erano partiti. Ecco dunque quel fenomeno meraviglioso che, fin dalla sua scoperta, ha sempre suscitato l’ammirazione degli astronomi; tuttavia non si è mai avuta alcuna speranza di poterne scoprire la causa, né tantomeno una spiegazione meccanica che fosse libera da qualsiasi ipotesi. Quello che accade al Saturno potrebbe ripetersi, in modo altrettanto regolare, con ogni cometa che possedesse un’adeguata rotazione attorno al proprio asse e venisse collocato in un’altezza tale da permettere al suo corpo di raffreddarsi gradualmente. La natura è ricca di manifestazioni straordinarie: anche nel caos stesso, le sue forze operano in modo produttivo, generando relazioni e armonie che servono al bene comune di tutte le creature. Anche nelle leggi eternhe e immutabili delle sue proprietà essenziali, si può riconoscere con certezza quella grande entità nella quale tutte queste cose, attraverso la loro dipendenza reciproca, si uniscono in una perfetta armonia. Il Saturno trae grandi vantaggi dal suo anello: esso prolunga il suo giorno e illumina notte e giorno le sue lune, al punto che ci si dimentica facilmente della presenza del Sole. Ma dobbiamo forse negare che lo sviluppo generale della materia, guidato soltanto da leggi meccaniche e dalle sue proprietà intrinseche, possa produrre relazioni utili per le creature razionali? Tutte le cose sono collegate da una causa unica: la volontà di Dio; pertanto non possono produrre altre conseguenze se non quelle che derivano dalla concezione della loro perfezione all’interno di quell’idea divina.

Wir wollen nunmehro die Zeit der Achsendrehung dieses Himmelskörpers aus den Verhältnissen seines Ringes, nach der angeführten Hypothese seiner Erzeugung, berechnen. Weil alle Bewegung der Theilchen des Ringes, eine einverleibte Bewegung von der Achsendrehung des Saturns ist, auf dessen Oberfläche sie sich befanden; so trifft die schnelleste Bewegung unter denen, die diese Theilchen haben, mit der schnellesten Umwendung, die auf der Oberfläche des Saturns angetroffen wird, überein, das ist: die Geschwindigkeit, womit die Partikeln des Ringes in seinem inwendigen Rande umlaufen, ist derjenigen, die der Planet auf seinem Aeqvator hat, gleich. Man kan aber jene leicht finden, indem man sie aus der Geschwindigkeit eines von den Saturnustrabanten suchet, dadurch, daß man selbige, in dem Verhältnisse der Qvadratwurzel der Entfernungen von dem Mittelpunkte des Planeten, nimmt. Aus der gefundenen Geschwindigkeit ergiebt sich unmittelbar die Zeit der Umdrehung des Saturns um seine Achse; sie ist von sechs Stunden, drey und zwanzig Minuten, und drey und funfzig Secunden. Diese mathematische Berechnung einer unbekannten Bewegung eines Himmelskörpers, die vielleicht die einzige Vorherverkündigung ihrer Art in der eigentlichen Naturlehre ist, erwartet von den Beobachtungen künftiger Zeiten die Bestätigung. Die noch zur Zeit bekannte Ferngläser vergrössern den Saturn nicht so sehr, daß man die Flecken, die man auf seiner Oberfläche vermuthen kan, dadurch entdecken könnte, um durch deren Verrückung seine Umwendung um die Achse zu ersehen. Allein die Sehröhre haben vielleicht noch nicht alle diejenige Vollkommenheit erlanget, die man von ihnen hoffen kan, und welche der Fleiß und die Geschicklichkeit der Künstler uns zu versprechen scheinet. Wenn man dereinst dahin gelangete, unsern Muthmassungen den Ausschlag durch den Augenschein zu geben, welche Gewißheit würde die Theorie des Saturns, und was für eine vorzügliche Glaubwürdigkeit würde das ganze System dadurch nicht erlangen, das auf den gleichen Gründen errichtet ist. Die Zeit der täglichen Umdrehung des Saturns führet auch das Verhältniß, der den Mittelpunkt fliehenden Kraft seines Aeqvators, zur Schwere auf seiner Oberfläche mit sich; sie ist zu dieser, wie 20:32. Die Schwere ist also nur um 3/5 grösser, als die Centerfliehkraft. Dieses so grosse Verhältniß verursachet nothwendig einen sehr beträchtlichen Unterschied der Durchmesser dieses Planeten, und man könte besorgen, daß er so groß entspringen müßte, daß die Beobachtung bey diesem, ob zwar wenig, durch das Fernglas vergrösserten Planeten, dennoch gar zu deutlich in die Augen fallen müßte, welches wirklich nicht geschiehet, und die Theorie dadurch einen nachtheiligen Anstoß erleiden könte. Eine gründliche Prüfung hebet diese Schwierigkeit völlig. Nach der Huygenianischen Hypothese, welche annimmt, daß die Schweere in dem innern eines Planeten durch und durch gleich sey, ist der Unterschied der Durchmesser in einem zweyfach kleinern Verhältniß zu dem Durchmesser des Aeqvators, als die Centerfliehkraft zur Schweere unter den Polen hat. Z. E. da bey der Erde, die den Mittelpunkt fliehende Kraft des Aeqvators 1/289 der Schweere unter den Polen ist; so muß in der Huygenianischen Hypothese der Durchmesser der Aeqvatorsfläche 1/578 grösser, als die Erdachse seyn. Die Ursache ist diese: weil, da die Schweere der Voraussetzung gemäß, in dem innern des Erdklumpens, in allen Nähen zum Mittelpunkte so groß, wie auf der Oberfläche ist, die Centrifugalkraft aber mit den Annäherungen zum Mittelpunkte abnimmt, selbige nicht allenthalben 1/289 der Schweere ist, sondern vielmehr die ganze Verminderung des Gewichtes der flüßigen Säule in der Aeqvatorsfläche aus diesem Grunde nicht 1/289, sondern die Hälfte davon, d. i. 1/578, desselben beträgt. Dagegen hat in der Hypothese des Newton die Centerfliehkraft, welche die Achsendrehung erreget, in der ganzen Fläche des Aeqvators, bis zum Mittelpunkte, eine gleiche Verhältniß zur Schweere des Orts: weil diese in dem innern des Planeten, (wenn er durch und durch von gleichförmiger Dichtigkeit angenommen wird), mit dem Abstande vom Mittelpunkte in derselben Proportion, als die Centerfliehkraft, abnimmt, mithin diese jederzeit 1/289 der erstern ist. Dieses verursachet eine Erleichterung der flüßigen Säule in der Aeqvatorsfläche, und auch die Erhebung derselben um 1/289, welcher Unterschied der Durchmesser in diesem Lehrbegriffe noch dadurch vermehret wird, daß die Verkürzung der Achse eine Annäherung der Theile zum Mittelpunkte, mithin eine Vermehrung der Schweere; die Verlängerung des Aeqvatordurchmessers aber eine Entfernung der Theile von eben demselben Mittelpunkte, und daher eine Verringerung ihrer Gravität mit sich führet, und aus diesem Grunde die Abplattung des Newtonischen Sphäroids so vermehret, daß der Unterschied der Durchmesser von 1/289 bis zu 1/230 erhoben wird.

Nach diesen Gründen müsten die Durchmesser des Saturns noch in grösserem Verhältnisse, als das von 20 zu 32 ist, gegen einander seyn; sie müsten der Proportion von 1 zu 2 beynahe gleich kommen. Ein Unterscheid, der so groß ist, daß die geringste Aufmerksamkeit ihn nicht fehlen würde, so klein auch Saturn durch die Ferngläser erscheinen mag. Allein hieraus ist nur zu ersehen, daß die Voraussetzung der gleichförmigen Dichtigkeit, welche bey dem Erdkörper ziemlich richtig angebracht zu seyn scheinet, beym Saturn gar zu weit von der Wahrheit abweiche; welches schon an sich selber bey einem Planeten wahrscheinlich ist, dessen Klumpen dem grossesten Theile, seines Inhaltes nach, aus den leichtesten Materien bestehet, und denen von schwererer Art in seinem Zusammensatze, bevor er den Zustand der Festigkeit bekommt, die Niedersinkung zum Mittelpunkte, nach Beschaffenheit ihrer Schweere, weit freyer verstattet, als diejenige Himmelskörper, deren viel dichterer Stoff den Niedersatz der Materien verzögert, und sie, ehe diese Niedersinkung geschehen kan, fest werden läßt. Indem wir also beym Saturn voraussetzen, daß die Dichtigkeit seiner Materien, in seinem Innern, mit der Annäherung zum Mittelpunkte zunehme, so nimmt die Schweere nicht mehr in diesem Verhältnisse ab; sondern die wachsende Dichtigkeit ersetzt den Mangel der Theile, die über die Höhe des in dem Planeten befindlichen Punkts gesetzt seyn, und durch ihre Anziehung zu dessen Gravität nichts beytragen2. Wenn diese vorzügliche Dichtigkeit der tiefsten Materien sehr groß ist; so verwandelt sie, vermöge der Gesetze der Anziehung, die zum Mittelpunkte hin in dem innern abnehmende Schweere in eine fast gleichförmige, und setzet das Verhältniß der Durchmesser dem Huygenischen nahe, welches immer die Hälfte von dem Verhältniß zwischen der Centrifugalkraft und der Schweere ist, folglich, da diese gegen einander wie 2:3 waren; so wird der Unterscheid der Durchmesser dieses Planeten nicht 1/3, sondern 1/6 des Aeqvatordurchschnitts seyn: welcher Unterscheid schlüßlich noch dadurch verborgen wird, weil Saturn, dessen Achse mit der Fläche seiner Bahn jederzeit einen Winkel von 31 Graden macht, die Stellung desselben gegen seinen Aeqvator niemals, wie beym Jupiter, gerade zu darbietet, welches den vorigen Unterscheid fast um den dritten Theil, dem Scheine nach, vermindert. Man kan bey solchen Umständen, und vornehmlich bey der so grossen Weite dieses Planeten leicht erachten: daß die abgeplattete Gestalt seines Körpers nicht so leicht, als man wohl denken solte, in die Augen fallen werde; dennoch wird die Sternwissenschaft, deren Aufnehmen vornemlich auf die Vollkommenheit der Werkzeuge ankommt, die Entdeckung einer so merkwürdigen Eigenschaft, wo ich mir nicht zu sehr schmeichle, durch derselben Hülfe vielleicht zu erreichen, in den Stand gesetzt werden.

Was ich von der Figur des Saturns sage, kan gewissermassen der Naturlehre des Himmels zu einer allgemeinen Bemerkung dienen. Jupiter, der, nach einer genauen Ausrechnung, eine Verhältniß der Schweere zur Centrifugalkraft auf seinem Aeqvator wenigstens wie 91/4:1 hat, solte, wenn sein Klumpen durch und durch von gleichförmiger Dichtigkeit wäre, nach den Lehrsätzen des Newton, einen noch grössern Unterscheid, als 1/9, zwischen seiner Achse und dem Aeqvatorsdurchmesser, an sich zeigen. Allein Caßini hat ihn nur 1/16, Poned 1/12, bisweilen 1/14 befunden; wenigstens stimmen alle diese verschiedene Beobachtungen, welche durch ihren Unterscheid die Schwierigkeit dieser Abmessung bestätigen, darin überein, sie viel kleiner zu setzen, als sie es nach dem System des Newton, oder vielmehr nach seiner Hypothese, von der gleichförmigen Dichtigkeit seyn solte. Und wenn man daher die Voraussetzung der gleichförmigen Dichtigkeit, welche die so grosse Abweichung der Theorie von der Beobachtung veranlasset, in die viel wahrscheinlichere verändert, da die Dichtigkeit des planetischen Klumpens zu seinem Mittelpunkte hinzunehmend gesetzet wird; so wird man nicht allein an dem Jupiter die Beobachtung rechtfertigen, sondern auch bey dem Saturn, einem viel schwerer abzumessenden Planeten, die Ursache einer minderen Abplattung seines sphäroidischen Körpers deutlich einsehen können.

Wir haben aus der Erzeugung des saturnischen Ringes Anlaß genommen, den kühnen Schritt zu wagen, die Zeit der Achsendrehung, welche die Ferngläser zu entdecken nicht vermögen, ihm durch Rechnung zu bestimmen. Lasset uns diese Probe einer physischen Vorhersagung, noch mit einer andern, an eben diesem Planeten vermehren, welche von vollkommeneren Werkzeugen künftiger Zeiten das Zeugniß ihrer Richtigkeit zu erwarten hat.

We now wish to calculate the tempo taken for this celestial body to complete one revolution around its axis, based on the relationships within its ring system and according to the hypothesis proposed regarding its formation. Since all the movements of the particles in the ring are essentially a component of Saturn’s own axial rotation, as these particles are situated on its surface, the fastest motion among them corresponds precisely to the fastest rotational speed observed on Saturn’s surface—that is, the velocity at which the ring particles move along its inner edge is equal to the velocity of the planet at its equator. However, this velocity can be easily determined by calculating it from the motion of one of Saturn’s moons, taking into account the ratio of the square root of the distance from the moon to the planet’s center. From this calculated velocity, we can immediately derive the time required for Saturn to complete one full rotation around its axis: it amounts to six hours, thirty-two minutes, and thirty-five seconds. This mathematical determination of an unknown celestial motion—perhaps the only such prediction in the entire field of natural philosophy—is awaiting confirmation through observations in future times. The telescopes currently available do not magnify Saturn sufficiently to allow us to detect the spots on its surface and observe their movement, thereby verifying its axial rotation. Perhaps only more advanced telescopes, created through the efforts and skill of skilled craftsmen, will one day achieve this goal. If such observations were possible, the theory of Saturn’s motion would gain immense credibility, and the entire planetary system, based on these same principles, would be bolstered considerably. The daily rotational period of Saturn also determines the ratio between the centrifugal force at its equator and the gravitational force on its surface; this ratio is approximately 20:32. Thus, the gravitational force is only 3/5 as strong as the centrifugal force. Such a significant difference would inevitably lead to a considerable variation in the planet’s diameter—yet such variations are not observed even when using telescopes that magnify the planet slightly. This fact casts doubt on the accuracy of this theory and could potentially undermine its credibility. However, thorough verification dispels these concerns entirely. According to the Huygenian hypothesis, which assumes that the gravity within a planet is uniformly distributed throughout its interior, the difference in diameter between the equatorial region and the poles is such that the centrifugal force exerted by the equator is only 1/289 of the gravitational force at the poles. For example, on Earth, where the centrifugal force exerted by the equator is 1/289 of the gravitational force at the poles, it follows from the Huygenian hypothesis that the diameter of the equatorial region must be 1/578 larger than the Earth’s axis. The reason for this is as follows: since, according to the hypothesis, the gravity within the Earth’s interior is constant throughout all regions near the center, whereas the centrifugal force decreases as one moves away from the center, it does not equal 1/289 of the gravitational force everywhere. Instead, the decrease in weight of the fluid column in the equatorial region results in this ratio being only half of 1/289, or 1/578. In contrast, according to Newton’s hypothesis, the centrifugal force that causes the Earth’s rotation is proportional to the gravitational force at any point on the equator. Since gravity within a planet (assuming uniform density) decreases with distance from the center in the same proportion as the centrifugal force, this force is always 1/289 of the gravitational force. This difference leads to a reduction in the weight of the fluid column in the equatorial region, resulting in an increase in its diameter by 1/289. Furthermore, in Newton’s model, the shortening of the Earth’s axis brings the outer layers closer to the center, thereby increasing gravity; whereas the elongation of the equatorial diameter moves these layers farther from the center, reducing their gravitational force. For this reason, the flattening of the Earth’s shape according to Newton’s hypothesis results in an even larger difference in diameter, ranging from 1/289 to 1/230.

For these reasons, the diameters of Saturn must differ from each other in even greater proportions than the ratio of 20 to 32; they must be nearly equal to the proportion of 1 to 2. Such a difference is so significant that it could not go unnoticed by the most careful observation, no matter how small Saturn may appear through telescopes. This alone shows that the assumption of uniform density, which seems quite reasonable in the case of the Earth, is utterly mistaken when applied to Saturn. This is all the more probable for a planet whose bulk is composed mainly of the lightest materials, and in which heavier elements are much less likely to sink toward the center before the planet attains its solid state. Therefore, if we assume that the density of Saturn’s materials increases as one approaches the center, then the gravity does not decrease in proportion; rather, the increasing density compensates for the lack of those parts that would otherwise contribute to the planet’s gravitational force due to their distance from the center. If the density of the deepest layers is extremely high, then, according to the laws of attraction, the decreasing gravity toward the center is effectively balanced, resulting in a nearly uniform distribution of density—and thus diameters that are close to Huygens’ ratio, which is always half the ratio between centrifugal force and gravity. Since these two forces were originally in the ratio of 2:3, the difference in Saturn’s diameters would be only 1/6 of its equatorial diameter. This difference is further obscured by the fact that Saturn’s axis forms an angle of 31 degrees with its orbital plane, so its position relative to its equator is never exactly aligned, as it is in the case of Jupiter—which reduces the previously observed difference by nearly one-third. Given these circumstances, especially considering Saturn’s immense size, it is not so obvious that its flattened shape would be easily detectable; nevertheless, astronomy, which relies heavily on precise observational tools, may soon be able to uncover such a remarkable characteristic, thanks precisely to those tools.

What I say regarding the figure of Saturn can, in a sense, serve as a general observation concerning the natural laws governing the heavens. Jupiter, which, according to precise calculations, has a ratio of gravity to centrifugal force on its equator of at least 91/4:1, would, if its entire mass were uniformly dense, exhibit a difference between its axis and equatorial diameter that is even greater than 1/9, according to Newton’s laws. Yet Cassini measured this difference to be only 1/16, Poned 1/12, and at other times 1/14; nonetheless, all these varying observations—each confirming the difficulty of accurately measuring such ratios—agree in indicating that this difference is much smaller than it would be according to Newton’s theory, or rather, his hypothesis regarding uniform density. Therefore, if we replace the assumption of uniform density—which leads to such a significant discrepancy between theory and observation—with one that is far more plausible, namely that the density of a planet’s mass increases as one moves toward its center, we will not only be able to reconcile the observations concerning Jupiter but also clearly understand the reason for the lesser flattening of Saturn’s spherical shape, a planet much harder to measure precisely.

We took the occurrence of the Saturnian rings as an opportunity to take the bold step of calculating the duration of its axial rotation—a phenomenon that telescopes are unable to detect. Let us extend this example of a physical prediction by employing another method, this time applied to the same planet, a method that will undoubtedly be verified as correct by the more sophisticated instruments of future times.

Desideriamo ora calcolare il tempo di rotazione dell’asse di questo corpo celeste in base alle relazioni del suo anello, secondo l’ipotesi proposta riguardo alla sua origine. Poiché ogni movimento delle particelle dell’anello è un movimento inseparabile dalla rotazione attorno all’asse di Saturno su cui si trovano; quindi il movimento più rapido tra quelli possibili per queste particelle coincide con la velocità più elevata della rotazione stessa di Saturno sul suo equatore: cioè, la velocità con cui le particelle dell’anello ruotano lungo il suo bordo interno è uguale a quella del pianeta sul suo equatore. Tuttavia, questa velocità può essere facilmente determinata calcolando quella di un satellite di Saturno, rapportandola alla radice quadrata delle distanze da quel satellite dal centro del pianeta. Dalla velocità ottenuta si ricava immediatamente il tempo necessario per la rotazione di Saturno attorno al suo asse: esso è di sei ore, trentadue minuti e cinquantacinque secondi. Questo calcolo matematico di un movimento sconosciuto di un corpo celeste rappresenta forse l’unica previsione possibile in ambito di scienza naturale; tuttavia, la sua conferma dovrà attendere osservazioni future. I telescopi attualmente disponibili non ingrandiscono Saturno abbastanza da permettere di individuare con chiarezza le macchie presenti sulla sua superficie e di osservarne il movimento attorno all’asse; forse solo i microscopi avranno raggiunto un livello di perfezione sufficiente in futuro. Se un giorno riusciremo a confermare le nostre ipotesi attraverso l’osservazione diretta, la teoria relativa a Saturno acquisirà una certezza assoluta, e l’intero sistema astronomico, basato su tali principi, ne trarrà un grande beneficio. Il tempo di rotazione quotidiana di Saturno determina anche il rapporto tra la forza centrifuga che agisce sul suo equatore e la gravità sulla sua superficie; tale rapporto è di 20:32, il che significa che la gravità è soltanto di 3/5 maggiore della forza centrifuga. Un simile divario così elevato dovrebbe causare una differenza significativa nei diametri di questo pianeta; tuttavia, questa differenza non risulta evidente nemmeno attraverso l’uso dei telescopi, il che potrebbe mettere in dubbio la validità della teoria. Una verifica approfondita, invece, elimina completamente queste difficoltà. Secondo l’ipotesi di Huygens, secondo cui la forza di gravità all’interno di un pianeta è uniforme in ogni sua parte, la differenza tra i diametri delle varie zone del pianeta è tale che il rapporto tra il diametro dell’equatore e quello dei poli è due volte inferiore al rapporto tra la forza centrifuga e la forza di gravità ai poli. Ad esempio, sulla Terra, la forza centrifuga all’equatore rappresenta 1/289 della forza di gravità ai poli; pertanto, secondo l’ipotesi di Huygens, il diametro dell’area equatoriale dovrebbe essere 1/578 maggiore dell’asse terrestre. La ragione di questo fenomeno è che, poiché la forza di gravità all’interno del corpo celeste è costante in ogni punto vicino al centro, mentre la forza centrifuga diminuisce all’allontanarsi dal centro, questa non equivale necessariamente a 1/289 della forza di gravità; anzi, la riduzione del peso della colonna d’aria nell’area equatoriale è soltanto della metà di tale valore. Nell’ipotesi di Newton, invece, la forza centrifuga che determina la rotazione dell’asse terrestre ha, su tutta l’area equatoriale, lo stesso rapporto rispetto alla forza di gravità locale: poiché all’interno del pianeta, se si assume una densità uniforme in ogni punto, questa forza diminuisce proporzionalmente alla distanza dal centro, risultando quindi sempre uguale a 1/289 della forza di gravità. Questo fenomeno comporta un alleggerimento della colonna d’aria nell’area equatoriale, nonché un aumento del suo diametro di 1/289. Inoltre, secondo questa ipotesi, l’allungamento del diametro dell’equatore determina una maggiore distanza tra le varie parti del pianeta dal centro, con conseguente riduzione della loro gravità; per questo motivo, la deformazione sferoidale del pianeta descritta da Newton è più marcata, portando a un aumento della differenza tra i diametri di 1/289 fino a 1/230.

Per questi motivi, i diametri di Saturno dovrebbero essere tra loro in rapporti ancora maggiori di quelli attuali (20 a 32), dovrebbero quasi corrispondere alla proporzione di 1 a 2. Una differenza così evidente non potrebbe sfuggire nemmeno a un’attenzione minima, per quanto piccolo possa apparire Saturno attraverso i telescopi. Da questo solo si può dedurre che l’ipotesi di una densità uniforme, che sembra abbastanza corretta nel caso della Terra, è in realtà molto lontana dalla verità per quanto riguarda Saturno. Ciò è particolarmente probabile per un pianeta il cui corpo è composto nella maggior parte dei suoi componenti da materie molto leggere; inoltre, nei corpi celesti di tipo più pesante, la tendenza alla caduta verso il centro, determinata dalla gravità delle loro parti, è molto meno marcata rispetto a quei corpi i cui materiali più densi ritardano questo processo e li fanno diventare solidi prima che avvenga tale caduta. Pertanto, se ipotizziamo che la densità della materia interna di Saturno aumenti all’avvicinarsi al centro del pianeta, la gravità non diminuirebbe nella stessa misura; anzi, l’aumento della densità compenserebbe la mancanza delle parti situate al di sopra dell’altezza del punto centrale del pianeta, le quali, a causa della loro distanza, non contribuirebbero in alcun modo alla gravità complessiva. Se questa maggiore densità delle materie più profonde fosse davvero molto elevata, allora, secondo le leggi di attrazione, la gravità decrescerebbe progressivamente verso il centro, rendendo i rapporti tra i diametri quasi uguali a quelli indicati da Huygens, che sono sempre la metà del rapporto tra forza centrifuga e gravità. Pertanto, se questi rapporti fossero 2:3, la differenza tra i diametri di Saturno sarebbe soltanto 1/6 del diametro equatoriale, una differenza che in realtà verrebbe ancora ridotta dal fatto che l’asse di Saturno forma con la sua orbita un angolo di 31 gradi, il che renderebbe la posizione del pianete rispetto al suo equatore meno evidente rispetto a quella di Giove. In queste condizioni, non è difficile intuire che la forma appiattita di Saturno potrebbe non essere così facilmente riconoscibile come si potrebbe pensare; tuttavia, l’astronomia, la cui efficacia dipende in gran parte dall’accuratezza degli strumenti utilizzati, potrebbe comunque riuscire a scoprire questa caratteristica così singolare, grazie proprio agli strumenti attualmente disponibili.

Quello che dico riguardo alla figura di Saturno può, in un certo senso, servire come osservazione generale sulla teoria naturale del cielo. Giove, il cui rapporto tra peso e forza centrifuga all’equatore, secondo calcoli precisi, è almeno di 91/4:1, dovrebbe, se la sua massa fosse uniformemente densa in tutto il suo volume, presentare, secondo le leggi di Newton, una differenza ancora maggiore tra l’asse e il diametro equatoriale, pari a almeno 1/9. Tuttavia, Caßini ne ha misurato la densità soltanto pari a 1/16, Poned a 1/12, talvolta addirittura a 1/14; comunque, tutte queste osservazioni, pur differendo tra loro nel valore specifico della densità, concordano nell’indicare che tale densità è molto inferiore a quella ipotizzata da Newton. Pertanto, se si sostituisce l’ipotesi di una densità uniforme – che spiega la notevole discrepanza tra teoria e osservazioni – con un’ipotesi più plausibile, secondo cui la densità della massa planetaria aumenta all’avvicinarsi al suo centro, non solo si potrà giustificare l’osservazione relativa a Giove, ma anche comprendere chiaramente, nel caso di Saturno – un pianeta molto più difficile da misurare – la ragione per cui il suo corpo sferico presenta una maggiore appiattimento.

Abbiamo preso spunto dalla formazione dell’anello di Saturno per osare compiere quel coraggioso passo: determinare, attraverso calcoli, il periodo di rotazione attorno all’asse di questo pianeta, che gli telescopi attuali non sono in grado di rilevare. Lasciateci ampliare questa prova di previsione fisica con un’altra, ancora su questo stesso pianeta, una previsione che, grazie agli strumenti più perfetti dei tempi futuri, potrà dimostrarsi corretta.

Der Voraussetzung gemäß: daß der Ring des Saturns eine Häufung der Theilchen sey, die, nachdem sie von der Oberfläche dieses Himmelskörpers als Dünste aufgestiegen, sich vermöge des Schwunges, den sie von der Achsendrehung desselben an sich haben und fortsetzen, in der Höhe ihres Abstandes frey in Zirkeln laufend erhalten, haben dieselbe nicht in allen ihren Entfernungen vom Mittelpunkte, gleiche periodische Umlaufszeiten; sondern diese verhalten sich vielmehr, wie die Qvadratwurzeln, aus den Würfeln ihres Abstandes, wenn sie sich durch die Gesetze der Centralkräfte schwebend erhalten sollen. Nun ist die Zeit, darinn, nach dieser Hypothese, die Theilchen des inwendigen Randes ihren Umlauf verrichten, ohngefehr von 10 Stunden, und die Zeit des Zirkellaufs der Partikeln im auswendigen Rande ist, nach gehöriger Ausrechnung, 15 Stunden; also, wenn die niedrigsten Theile des Ringes ihren Umlauf 3mal verrichtet haben, haben es die entfernetesten nur 2mal gethan. Es ist aber wahrscheinlich, man mag die Hinderniß, die die Partikeln bey ihrer grossen Zerstreuung in der Ebene des Ringes einander leisten, so gering schätzen, als man will, daß das Nachbleiben der entferntern Theilchen, bey jeglichem ihrer Umläufe, die schneller bewegte niedrige Theile nach und nach verzögern und aufhalten: dagegen diese denen obern einen Theil ihrer Bewegung, zu einer geschwindern Umwendung, eindrücken müssen, welches, wenn diese Wechselwirkung nicht endlich unterbrochen würde, so lange dauern würde, bis die Theilchen des Ringes alle dahin gebracht wären, sowohl die niedrigen, als die weitern, in gleicher Zeit sich herumzuwenden, als in welchem Zustande sie in respectiver Ruhe gegen einander seyn, und durch die Wegrückung keine Wirkung in einander thun würden. Nun würde aber ein solcher Zustand, wenn die Bewegung des Ringes dahin ausschlüge, denselben gänzlich zerstören, weil, wenn man die Mitte von der Ebene des Ringes nimmt, und setzet, daß daselbst die Bewegung in dem Zustande verbleibe, darinn sie vorher war und seyn muß, um einen freyen Zirkellauf leisten zu können, die untern Theilchen, weil sie sehr zurück gehalten worden, sich nicht in ihrer Höhe schwebend erhalten, sondern in schiefen und excentrischen Bewegungen einander durchkreuzen, die entferntern aber durch den Eindruck einer grössern Bewegung, als sie vor die Centralkraft ihres Abstandes seyn soll, weiter von der Sonne abgewandt, als die Sonnenwirkung die äussere Grenze des Ringes bestimmt, durch dieselbe hinter dem Planeten zerstreuet und fortgeführet werden müsten.

Allein, man darf alle diese Unordnung nicht befürchten. Der Mechanismus der erzeugenden Bewegung des Ringes führet auf eine Bestimmung, die denselben, vermittelst eben der Ursachen, die ihn zerstören sollen, in einen sichern Zustand versetzet, dadurch, daß er in etliche concentrische Zirkelstreifen getheilet wird, welche wegen der Zwischenräume, die sie absondern, keine Gemeinschaft mehr unter einander haben. Denn indem die Partikeln, die in dem inwendigen Rande des Ringes umlaufen, die obere durch ihre schnellere Bewegung etwas fortführen, und ihren Umlauf beschleunigen; so verursachen die vermehrten Grade der Geschwindigkeit in diesen ein Uebermaaß der Centrifugalkraft, und eine Entfernung von dem Orte, da sie schwebeten. Wenn man aber voraussetzet, daß, indem dieselbe sich von den niedrigen zu trennen bestreben, sie einen gewissen Zusammenhang zu überwinden haben, der, ob es zwar zerstreuete Dünste seyn, dennoch bey diesen nicht ganz nichts bedeutend zu seyn scheinet; so wird dieser vermehrte Grad des Schwunges gedachten Zusammenhang zu überwinden trachten: aber selbigen nicht überwinden, so lange der Ueberschuß der Centerfliehkraft, die er in gleicher Umlaufszeit mit den niedrigsten anwendet, über die Centralkraft ihres Orts, dieses Anhängen nicht übertrifft. Und aus diesem Grunde muß in einer gewissen Breite eines Streifens von diesem Ringe, obgleich, weil dessen Theile in gleicher Zeit ihren Umlauf verrichten, die obere eine Bestrebung anwenden, sich von den untern abzureissen, dennoch der Zusammenhang bestehen, aber nicht in grösserer Breite, weil, indem die Geschwindigkeit dieser in gleichen Zeiten umbewegten Theilchen, mit den Entfernungen, also mehr, als sie es nach den Centralgesetzen thun solte, zunimmt, wenn sie den Grad überschritten hat, den der Zusammenhang der Dunsttheilchen leisten kan, von diesen sich abreissen und einen Abstand annehmen müssen, welcher dem Ueberschusse der Umwendungskraft über die Centralkraft des Orts gemäß ist. Auf diese Weise wird der Zwischenraum bestimmet, der den ersten Streifen des Ringes von den übrigen absondert: und auf gleiche Weise macht die beschleunigte Bewegung der obern Theilchen, durch den schnellen Umlauf der untern, und der Zusammenhang derselben, welcher die Trennung zu hindern trachtet, den zweyten concentrischen Ring, von welchem der dritte um eine mäßige Zwischenweite abstehet. Man könte die Zahl dieser Zirkelstreifen, und die Breite ihrer Zwischenräume, ausrechnen, wenn der Grad des Zusammenhanges bekannt wäre, welcher die Theilchen an einander hängt; allein wir können uns begnügen, überhaupt die Zusammensetzung des Saturnischen Ringes, die dessen Zerstörung vorbeugt, und ihn durch freye Bewegungen schwebend erhält, mit gutem Grunde der Wahrscheinlichkeit errathen zu haben.

Diese Muthmassung vergnüget mich nicht wenig, vermittelst der Hoffnung, selbige noch wohl dereinst durch wirkliche Beobachtungen bestätiget zu sehen. Vor einigen Jahren verlautete aus London, daß, indem man mit einem neuen, vom Herrn Bradley verbesserten Newtonischen Sehrohre, den Saturn beobachtete, es geschienen habe, seyn Ring sey eigentlich eine Zusammensetzung von vielen concentrischen Ringen, welche durch Zwischenräume abgesondert wären. Diese Nachricht ist seitdem nicht fortgesetzet worden3. Die Werkzeuge des Gesichts haben die Kenntnisse der äussersten Gegenden des Weltgebäudes dem Verstande eröfnet. Wenn es nun vornemlich auf sie ankommt, neue Schritte darinn zu thun; so kan man von der Aufmerksamkeit des Jahrhunderts auf alle dasjenige, was die Einsichten der Menschen erweitern kan, wohl mit Wahrscheinlichkeit hoffen, daß sie sich vornemlich auf eine Seite wenden werde, welche ihr die größte Hoffnung zu wichtigen Entdeckungen darbietet.

Wenn aber Saturn so glücklich gewesen, sich einen Ring zu verschaffen, warum ist denn kein anderer Planet mehr dieses Vortheils theilhaftig geworden? die Ursache ist deutlich. Weil ein Ring aus den Ausdünstungen eines Planeten, der sie bey seinem rohen Zustande aushauchet, entstehen soll, und die Achsendrehung diesen den Schwung geben muß, den sie nur fortzusetzen haben, wenn sie in die Höhe gelanget seyn, da sie mit dieser eingepflanzten Bewegung der Gravitation gegen den Planeten gerade das Gleichgewicht leisten können; so kan man leicht durch Rechnung bestimmen, zu welcher Höhe die Dünste von einem Planeten aufsteigen müssen, wenn sie durch die Bewegungen, die sie unter dem Aeqvator desselben hatten, sich in freyer Zirkelbewegung erhalten sollen, wenn man den Durchmesser des Planeten, die Zeit seiner Umdrehung, und die Schweere auf seiner Oberfläche kennet. Nach dem Gesetze der Centralbewegung wird die Entfernung eines Körpers, der um einen Planeten mit einer dessen Achsendrehung gleichen Geschwindigkeit frey im Zirkel laufen kan, in eben solchem Verhältnisse zum halben Durchmesser des Planeten seyn, als die den Mittelpunkt fliehende Kraft, unter dem Aeqvator desselben, zur Schweere ist. Aus diesen Gründen war die Entfernung des innern Randes des Saturnringes wie 8, wenn der halbe Diameter desselben wie 5 angenommen wird, welche zwey Zahlen in demselben Verhältnisse wie 32:20 ist, die, so wie wir vorher bemerket haben, die Proportion zwischen der Schweere und der Centerfliehkraft unter dem Aeqvator ausdrückt. Aus den gleichen Gründen, wenn man setzte, daß Jupiter einen auf diese Art erzeugten Ring haben solte, würde dessen kleinster halber Durchmesser die halbe Dicke des Jupiter 10mal übertreffen, welches gerade dahin treffen würde, wo seyn äusserster Trabante um ihn läuft, und daher sowohl aus diesen Gründen, als auch, weil die Ausdünstung eines Planeten sich so weit von ihm nicht ausbreiten kan, unmöglich ist. Wenn man verlangte zu wissen, warum die Erde keinen Ring bekommen hat; so wird man die Beantwortung in der Grösse des halben Durchmessers finden, den nur sein innerer Rand hätte haben müssen, welcher 289 halbe Erddiameter müste groß geworden seyn. Bey den langsamer bewegten Planeten entfernet sich die Erzeugung eines Ringes noch weiter von der Möglichkeit; also bleibt kein Fall übrig, da ein Planet auf die Weise, wie wir es erkläret haben, einen Ring hätte bekommen können, als derjenige, darinn der Planet ist, welcher ihn würklich hat, welches eine nicht geringe Bestärkung der Glaubwürdigkeit unserer Erklärungsart ist.

Was mich aber fast versichert macht, daß der Ring, welcher den Saturn umgiebet, ihm nicht auf diejenige allgemeine Art entstanden, und durch die allgemeine Bildungsgesetze erzeugt worden, die durch das ganze System der Planeten geherrschet, und dem Saturn auch seine Trabanten verschaffet hat, daß, sage ich, diese äusserliche Materie nicht ihren Stoff dazu hergegeben, sondern er ein Geschöpf des Planeten selber sey, der seine flüchtigsten Theile durch die Wärme erhoben, und ihnen durch seine eigene Achsendrehung den Schwung zur Umwendung ertheilet hat, ist dieses, daß der Ring nicht so wie die andern Trabanten desselben, und wie überhaupt alle umlaufende Körper, die in der Begleitung der Hauptplaneten befindlich seyn, in der allgemeinen Beziehungsfläche der planetischen Bewegungen gerichtet ist, sondern von ihr sehr abweicht: welches ein sicherer Beweis ist, daß er nicht aus dem allgemeinen Grundstoffe gebildet, und seine Bewegung aus dessen Herabsinken bekommen, sondern von dem Planeten, nach längst vollendeter Bildung aufgestiegen, und durch dessen eingepflanzte Umschwungskräfte, als sein abgeschiedener Theil, eine sich auf desselben Achsendrehung beziehende Bewegung und Richtung, bekommen habe.

According to this hypothesis, the time required for the particles on the inner edge of the ring to complete one orbit is approximately 10 hours, while the time for particles on the outer edge to complete one orbit is 15 hours after proper calculations. Therefore, when the lowest particles in the ring complete three orbits, the farthest ones have only completed two. However, it is likely that, despite any assumptions about how little interference these widely dispersed particles might have with each other, the retention of the outermost particles during their orbits would gradually slow down and stop the faster-moving inner particles, causing them to accelerate in their motion and complete their orbits more quickly. If this interaction were not eventually interrupted, it would continue until all the particles in the ring moved at the same speed, either remaining stationary relative to each other or exerting no mutual influence due to their balanced positions. Such a state, if it ever occurred, would completely disrupt the ring’s motion, because if the center of the ring were fixed and its motion remained unchanged, the lower particles, being held back too much, would not be able to maintain their orbital trajectory but would move in erratic and eccentric paths, while the outermost particles would be pushed further away from the Sun than the solar influence allows, causing them to disperse beyond the ring’s outer edge.

One must not fear all this disorder. The mechanism of the ring’s motion leads to a state in which it is placed in a secure condition—through precisely those very causes that are intended to destroy it. This is achieved by dividing the ring into several concentric circular bands; however, due to the spaces created between them, these bands no longer maintain any connection with each other. As the particles circulating within the inner edge of the ring move faster, they accelerate their orbit. This increased speed generates an excessive centrifugal force, causing them to move away from their original position. However, if we assume that as these particles strive to separate from the lower regions, they must overcome some form of cohesion—even if it merely consists of scattered dust particles—then this increased momentum will attempt to break this cohesion. Yet it will not succeed unless the excess centrifugal force exerted by these particles in the same amount of time exceeds the gravitational force holding them in place. For this reason, within a certain width of the ring’s bands, although the upper parts strive to separate from the lower ones, some degree of connection still exists—but not beyond a certain limit. As the speed of these moving particles increases further, exceeding what the cohesive forces between them can sustain, they will be forced to break away and assume a distance corresponding to the excess centrifugal force. In this way, the spaces that separate one band from another are determined; similarly, the accelerated motion of the upper parts, driven by the faster movement of the lower ones, along with the cohesive forces that attempt to prevent their separation, result in the formation of a second concentric ring, which is separated from the first by a moderate distance. We could calculate the number of these circular bands and the width of the spaces between them if we knew the exact degree of cohesion holding the particles together; however, we are content to have deduced, based on sound reasoning and probability, the overall structure of Saturn’s rings—how they prevent themselves from being destroyed and remain suspended in free motion.

This mere speculation fills me with considerable amusement, for it gives me the hope that some day I may be able to confirm it through actual observations. A few years ago, news came from London stating that when observing Saturn using a new Newtonian telescope improved by Mr. Bradley, it seemed as if its rings were actually composed of many concentric rings separated by intervening spaces. However, there has been no further confirmation of this information since then. The instruments of our senses have enabled us to gain knowledge about the outermost regions of the cosmic structure. If it now depends primarily on these instruments to make new discoveries in this field, one can reasonably hope that the attention of this century—focused on everything that can broaden human understanding—will be directed chiefly towards that aspect which offers the greatest promise for significant breakthroughs.

However, if Saturn was so fortunate as to acquire a ring, why has no other planet enjoyed this same advantage? The reason is clear: a ring must originate from the emissions of a planet in its raw state, and it is the rotational motion of the planet that provides the momentum necessary for these emissions to continue circulating upwards. Given the planet’s diameter, rotation speed, and surface gravity, one can easily calculate the height at which such emissions would need to rise in order to maintain their circular motion. According to the laws of central force, the distance a body must travel in a circular orbit around a planet at a speed equal to the planet’s rotational velocity will be in exactly the same proportion to half the planet’s diameter as the force exerted toward the center by the body at that distance is to the gravity on its surface. For Saturn, if we assume its ring’s inner edge is 8 times half its diameter, this ratio corresponds to 32:20—precisely the same proportion that reflects the relationship between gravity and centripetal force at the equator. Similarly, if Jupiter were to possess such a ring, its smallest inner radius would be 10 times larger than Jupiter’s actual diameter, which would place it exactly where its outermost moons orbit; thus, for both these reasons—and because a planet’s emissions cannot extend far beyond its surface—such a ring is impossible for Jupiter. As for why the Earth does not have a ring, the answer lies in the fact that its inner edge would need to be 289 times half the Earth’s diameter, which is clearly unrealistic. For slower-moving planets, the possibility of forming rings becomes even more remote. Therefore, there remains no other scenario in which a planet could acquire a ring in the manner we have explained—except for the one in which the planet already possesses one, which further strengthens the credibility of our explanation.

What almost certainly proves that the ring surrounding Saturn did not originate in the same general manner as all other celestial bodies orbiting major planets, and that it was not created by those universal laws of formation that govern the entire planetary system and have given Saturn its satellites, is the fact that this outer material evidently did not provide the necessary substance for its formation. Instead, it seems to be a product of Saturn itself—perhaps those most volatile components were heated by Saturn’s own heat, and they were given the momentum to orbit around the planet through its own rotational motion. Moreover, unlike Saturn’s other satellites or any other celestial bodies in orbital motion, this ring does not align itself with the general pattern of planetary movements; rather, it deviates significantly from it. This is clear evidence that the ring did not arise from the universal material that forms planets and their satellites, nor did its motion stem from the gravitational pull of such materials. Instead, it must have been formed after Saturn’s long-term evolutionary process was complete, and it acquired its unique orbital trajectory and direction as a separate entity, driven by Saturn’s inherent rotational forces.

La premessa è che l’anello di Saturno sia costituito da un insieme di particelle che, dopo essere emerse dalla superficie di questo corpo celeste sotto forma di vapori, grazie all’inerzia derivante dalla rotazione dell’astro stesso, continuano a muoversi in cerchi stabili alle loro distanze. Tuttavia, queste particelle non presentano periodi orbitali uguali in tutte le loro posizioni rispetto al centro; piuttosto, il loro movimento segue leggi simili a quelle delle radici quadrate dei numeri ottenuti elevando alla seconda potenza le loro distanze dal centro, quando tali particelle devono mantenersi in equilibrio sotto l’azione delle forze centrali. Secondo questa ipotesi, il tempo necessario affinché le particelle della circonferenza interna compiano un giro completo è di circa 10 ore, mentre il tempo richiesto per il movimento delle particelle della circonferenza esterna è, dopo i calcoli appropriati, di 15 ore. Pertanto, quando le parti più interne dell’anello completano tre giri, quelle più esterne ne fanno soltanto due. È tuttavia probabile che si possa sottovalutare, per quanto si voglia, l’ostacolo che le particelle, nella loro vasta dispersione sul piano dell’anello, si frappongono a vicenda; nondimeno, la permanenza delle particelle più lontane, in ogni loro orbita, finisce inevitabilmente per ritardare e arrestare gradualmente quelle più veloci e situate più in basso. Al contrario, queste ultime sono costrette ad influenzare le parti superiori del loro movimento, determinandone un’orbita più rapida. Se questa interazione non venisse infine interrotta, continuerebbe fino a quando tutte le particelle dell’anello non avessero raggiunto uno stato in cui sia quelle inferiori che quelle più lontane ruotassero nello stesso lasso di tempo in cui, in condizioni di relativa quiete, non eserciterebbero alcuna azione reciproca. Tuttavia, un tale stato, qualora il movimento dell’anello fosse diretto in quella direzione, lo distruggerebbe completamente; infatti, se si considera il centro dell’anello e si ipotizza che esso mantenga lo stesso movimento di prima per poter compiere un movimento circolare regolare, le parti inferiori, essendo state molto spinte indietro, non riuscirebbero a mantenere la loro posizione orizzontale, ma si muoverebbero in modo obliquo ed eccentrico, incrociandosi tra loro. Le parti più lontane, invece, a causa dell’impressione di un movimento maggiore del dovuto rispetto alla forza centripeta che le attira verso il centro, si allontanerebbero ulteriormente dal Sole; tale effetto, diffuso e amplificato dalla distanza, le spingerebbe ancora più lontano da quel limite esterno determinato dall’azione solare stessa.

Si può essere certi che tutta questa disordine non debba destare preoccupazione. Il meccanismo che genera il movimento del anello porta a una situazione in cui esso, proprio attraverso le forze che dovrebbero distruggerlo, viene portato in uno stato di equilibrio: ciò avviene perché l’anello si divide in diversi cerchi concentrici, i quali, a causa degli spazi intermedi che creano tra loro, non mantengono più alcun legame reciproco. Le particelle che si muovono lungo il bordo interno dell’anello, grazie al loro movimento più rapido, accelerano la propria rotazione; tale aumento di velocità genera un eccesso di forza centrifuga, che le spinge a allontanarsi dal punto in cui erano in equilibrio. Tuttavia, se si considera che queste particelle, nel tentativo di separarsi da quelle più basse, devono superare una certa forma di legame – anche se si tratta di vapori dispersi – allora questo aumento di velocità cercherà di rompere tale legame; ma non ci riuscirà, finché l’eccesso di forza centrifuga che esercitano in un dato lasso di tempo non supererà la forza centripeta del loro punto di origine. Per questo motivo, all’interno di una certa larghezza di uno dei cerchi dell’anello, pur essendo le parti che lo compongono soggette allo stesso movimento e quindi tentate di separarsi da quelle inferiori, il legame tra di esse persiste; tuttavia, tale legame non può esistere in una larghezza maggiore, poiché l’aumento di velocità delle particelle, superando i limiti stabiliti dalle leggi della gravitazione centrale, le costringe ad allontanarsi. In questo modo vengono determinati gli spazi intermedi che separano i diversi cerchi dell’anello; allo stesso modo, il movimento accelerato delle parti superiori, causato dal rapido movimento di quelle inferiori, e il legame che esiste tra queste ultime, cercando di impedire la loro separazione, danno origine al secondo cerchio concentrico, il quale si trova a una distanza moderata rispetto al primo. Si potrebbe calcolare con precisione il numero di questi cerchi e la larghezza degli spazi intermedi che li separano, se fosse noto con certezza il grado di legame che unisce le particelle; tuttavia ci accontentiamo di aver dedotto, sulla base delle probabilità, la composizione dell’anello di Saturno, nonché il meccanismo che ne previene la distruzione e lo mantiene in equilibrio attraverso movimenti liberi.

Questa congettura mi diverte non poco, poiché mi dà la speranza di poterla un giorno confermare attraverso osservazioni effettive. Qualche anno fa arrivò da Londra la notizia che, osservando Saturno con un nuovo telescopio newtoniano migliorato dal signor Bradley, sembrava che il suo anello fosse in realtà composto da molti anelli concentrici separati da spazi intermedi. Da allora questa informazione non è stata ulteriormente confermata. Gli strumenti di osservazione hanno permesso all’intelligenza di conoscere le parti più esterne della struttura del mondo. Se ora dipende principalmente da essi compiere nuovi passi in questo campo, si può con ragionevole certezza sperare che l’attenzione del secolo si rivolga soprattutto verso quella direzione che offre le maggiori possibilità di scoperte importanti.

Tuttavia, se Saturno è stato così fortunato da riuscire a formare un anello, perché allora nessun altro pianeta ha goduto di questo stesso vantaggio? La ragione è evidente: un anello deve infatti formarsi dalle esalazioni di un pianeta che le emette nello stato grezzo in cui si trova, e la rotazione attorno al proprio asse deve fornire loro l’impulso necessario per continuare a muoversi verso l’alto, poiché è proprio questa movimento che permette loro di bilanciare l’effetto della gravità del pianeta stesso. È quindi possibile calcolare facilmente fino a quale altezza debbano salire queste esalazioni, se devono mantenere un movimento circolare regolare a causa delle forze che agiscono sull’equatore del pianeta, conoscendo il suo diametro, il tempo necessario per completare una rotazione e la gravità sulla sua superficie. Secondo le leggi della dinamica centrale, la distanza di un corpo che si muove liberamente in cerchio attorno a un pianeta, alla stessa velocità della rotazione di quest’ultimo, sarà proporzionale al mezzo del diametro del pianeta, così come la forza che spinge il corpo lontano dal centro sarà proporzionale alla gravità esistente sull’equatore. Per questi motivi, si può dedurre che la distanza del bordo interno dell’anello di Saturno sia circa 8 volte il mezzo del suo diametro, se si assume che quest’ultimo sia pari a 5; queste due cifre sono in rapporto di 32:20, proprio come abbiamo già osservato, e rappresentano la proporzione tra gravità e forza centripeta sull’equatore. Per gli stessi motivi, se si ipotizzasse che anche Giove possedesse un anello formato in questo modo, il suo diametro minimo sarebbe dieci volte superiore alla sua densità media; tale dimensione corrisponderebbe esattamente all’orbita del suo più esterno satellite. Pertanto, sia per questi motivi sia perché le esalazioni di un pianeta non possono diffondersi troppo lontano da esso, è impossibile che altri pianeti abbiano sviluppato anelli in questo modo. Se si volesse sapere perché la Terra non possiede un anello, la risposta risiederebbe nella dimensione del mezzo del suo diametro necessario per formarlo: tale valore sarebbe pari a 289 volte e mezza il diametro terrestre. Nei pianeti che ruotano più lentamente, la formazione di un anello diventa ancora meno possibile; quindi non rimane alcuna alternativa se non quella che abbiamo già ipotizzato: l’unico pianeta che abbia effettivamente sviluppato un anello è proprio quello che lo possiede attualmente. Ciò costituisce una conferma significativa della validità della nostra spiegazione.

Ciò che tuttavia mi convince quasi certamente è che l’anello che circonda Saturno non sia sorto in quel modo generale e secondo le leggi universali della formazione che governano l’intero sistema planetario e che hanno dato a Saturno anche i suoi satelliti. Direi che questa materia esterna non abbia fornito il materiale necessario per la sua formazione, ma che esso sia piuttosto un prodotto del pianeta stesso: Saturno avrebbe riscaldato le sue parti più volatili con il proprio calore e ne avrebbe dato l’impulso per ruotare attraverso la propria rotazione attorno all’asse. Inoltre, l’anello non segue la stessa direzione degli altri satelliti di Saturno, né di tutti gli altri corpi celesti che orbitano insieme ai pianeti principali; anzi, ne differisce notevolmente. Questo costituisce una prova evidente del fatto che l’anello non sia stato formato dal materiale primordiale comune a tutto il sistema planetario e che la sua rotazione non derivi dal movimento di questo stesso materiale. Piuttosto, esso deve essere emerso dopo una lunga fase di formazione di Saturno e ha acquisito la propria direzione e movimento grazie alle forze rotazionali insite nel pianeta stesso, come sua parte separata dal corpo principale.

Das Vergnügen, eine von den seltensten Besonderheiten des Himmels, in dem ganzen Umfange ihres Wesens und Erzeugung, begriffen zu haben, hat uns in eine so weitläuftige Abhandlung verwickelt. Lasset uns mit der Begünstigung unserer gefälligen Leser dieselbe, wo es beliebig, bis zur Ausschweifung treiben, um, nachdem wir uns auf eine angenehme Art willkürlichen Meinungen, mit einer Art von Ungebundenheit, überlassen haben, mit desto mehrerer Behutsamkeit und Sorgfalt, wiederum zu der Wahrheit zurück zu kehren.

Könte man sich nicht einbilden, daß die Erde eben sowohl, wie Saturn, ehemals einen Ring gehabt habe? Er möchte nun von ihrer Oberfläche eben so, wie Saturns seiner, aufgestiegen seyn, und habe sich lange Zeit erhalten, indessen daß die Erde von einer viel schnelleren Umdrehung, als die gegenwärtige ist, durch, wer weiß was vor Ursachen, bis zu gegenwärtigem Grade aufgehalten worden, oder daß man dem abwerts sinkenden allgemeinen Grundstoffe es zutrauet, denselben nach den Regeln, die wir oben erkläret, gebildet zu haben, welches man so genau nicht nehmen muß, wenn man seine Neigung zum sonderbaren, vergnügen will. Allein, was für einen Vorrath von schönen Erläuterungen und Folgen bietet uns eine solche Idee dar. Ein Ring um die Erde! Welche Schönheit eines Anblicks vor diejenige, die erschaffen waren, die Erde als ein Paradies zu bewohnen; wie viel Beqvemlichkeit vor diese, welche die Natur von allen Seiten anlachen solte! Allein dieses ist noch nichts gegen die Bestätigung, die eine solche Hypothese aus der Urkunde der Schöpfungsgeschichte entlehnen kan, und die vor diejenige keine geringe Empfehlung zum Beyfalle ist, welche die Ehre der Offenbarung nicht zu entweihen, sondern zu bestätigen glauben, wenn sie sich ihrer bedienen, den Ausschweifungen ihres Witzes dadurch ein Ansehen zu geben. Das Wasser der Veste, deren die Mosaische Beschreibung erwehnet, hat den Auslegern schon nicht wenig Mühe verursachet. Könte man sich dieses Ringes nicht bedienen, sich aus dieser Schwierigkeit heraus zu helfen? Dieser Ring bestand ohne Zweifel aus wäßrichten Dünsten; und man hat ausser dem Vortheile, den er den ersten Bewohnern der Erde verschaffen konte, noch diesen, ihn im benöthigten Falle zerbrechen zu lassen, um die Welt, die solcher Schönheit sich unwürdig gemacht hatte, mit Ueberschwemmungen zu züchtigen. Entweder ein Comet, dessen Anziehung die regelmäßige Bewegungen seiner Theile in Verwirrung brachte, oder die Verkühlung der Gegend seines Aufenthalts vereinigte dessen zerstreuete Dunsttheile, und stürzte sie, in einem der allergrausamsten Wolkenbrüche, auf den Erdboden nieder. Man weiß leichtlich, was die Folge hievon war. Alle Welt ging im Wasser unter, und sog noch über dieses, in denen fremden und flüchtigen Dünsten dieses unnatürlichen Regens, denjenigen langsamen Gift ein, der alle Geschöpfe dem Tode und der Zerstörung näher brachte. Nunmehro war die Figur eines blassen und lichten Bogens von dem Horizonte verschwunden, und die neue Welt, welche sich dieses Anblicks niemals erinnern konte, ohne ein Schrecken vor dieses fürchterliche Werkzeug der göttlichen Rache zu empfinden, sahe vielleicht mit nicht geringer Bestürzung in dem ersten Regen denjenigen farbigten Bogen, der, seiner Figur nach, den erstern abzubilden schien, aber durch die Versicherung des versöhnten Himmels, ein Gnadenzeichen und Denkmaal einer fortwährenden Erhaltung des nunmehro veränderten Erdbodens, seyn solte. Die Aehnlichkeit der Gestalt dieses Erinnerungszeichens mit der bezeichneten Begebenheit, könte eine solche Hypothese denenjenigen anpreisen, die der herrschenden Neigung ergeben sind, die Wunder der Offenbarung mit den ordentlichen Naturgesetzen in ein System zu bringen. Ich finde es vor rathsamer, den flüchtigen Beyfall, den solche Uebereinstimmungen erwecken können, dem wahren Vergnügen völlig aufzuopfern; welches aus der Wahrnehmung des regelmäßigen Zusammenhanges entspringet, wenn physische Analogien einander zur Bezeichnung physischer Wahrheiten unterstützen.

1 Oder welches wahrscheinlicher ist, daß er in seiner Cometenähnlichen Natur, die er auch noch jetzo vermöge seiner Excentricität an sich hat, bevor der leichteste Stoff seiner Oberfläche völlig zerstreuet worden, eine cometische Atmosphäre ausgebreitet habe.

2 Denn nach den Newtonischen Gesetzen der Attraction wird ein Körper, der sich in dem inwendigen einer Kugel befindet, nur von demjenigen Theile derselben angezogen, der in der Weite, welche jener vom Mittelpunkte hat, um diesen sphärisch beschrieben worden. Der ausser diesem Abstande befindliche concentrische Theil thut, wegen des Gleichgewichts seiner Anziehungen, die einander aufheben, nichts dazu, weder den Körper zum Mittelpunkte hin, noch von ihm weg, zu bewegen.

3 Nachdem ich dieses aufgesetzet; finde ich in den Memoires der königl. Academie der Wissenschaften zu Paris vom Jahre 1705 in einer Abhandlung des Herrn Caßini von den Trabanten und dem Ringe des Saturns, auf der 571sten Seite des zweyten Theils der v. Steinwehrschen Uebersetzung, eine Bestätigung dieser Vermuthung, die fast keinen Zweifel ihrer Richtigkeit mehr übrig läßt. Nachdem Herr Caßini einen Gedanken vorgetragen, der gewisser massen eine kleine Annäherung zu derjenigen Wahrheit hätte seyn können, die wir herausgebracht haben, ob er gleich an sich unwahrscheinlich ist: nemlich, daß vielleicht dieser Ring ein Schwarm kleiner Trabanten seyn möchte, die vom Saturn aus, eben so anzusehen wären, als die Milchstrasse von der Erde aus erscheinet (Welcher Gedanke Platz finden kan, wenn man vor diese kleine Trabanten die Dunsttheilchen nimmt, die mit eben dergleichen Bewegung sich um ihn schwingen); so sagt er ferner: Diesen Gedanken bestätigten die Observationen, die man in den Jahren gemacht, da der Ring des Saturns breiter und offener schien. Denn man sahe die Breite des Ringes durch eine dunkele elliptische Linie, deren nächster Theil, nach der Kugel zu, heller war, als der entfernteste, in zween Theile getheilet. Diese Linie bemerkte gleichsam einen kleinen Zwischenraum zwischen den zween Theilen, so wie die Weite der Kugel vom Ringe, durch die größte Dunkelheit zwischen beyden, angezeiget wird.

Sechstes Hauptstück   Von dem Zodiakallichte.

Die Sonne ist mit einem subtilen und dunstigen Wesen umgeben, welches in der Fläche ihres Aeqvators, mit einer nur geringen Ausbreitung auf beyden Seiten, bis zu einer grossen Höhe sie umgiebet, wovon man nicht versichert seyn kan, ob es, wie Herr von Mairan es abbildet, in der Figur eines erhaben geschliffenen Glases, (figura lenticulari,) mit der Oberfläche der Sonne zusammen stößt, oder wie der Ring des Saturns allenthalben von ihm abstehet. Es sey nun das eine oder das andere; so bleibet Aehnlichkeit genug übrig, um dieses Phänomenon mit dem Ringe des Saturns in Vergleichung zu stellen, und es aus einem übereinkommenden Ursprunge herzuleiten. Wenn diese ausgebreitete Materie ein Ausfluß aus der Sonne ist, wie es denn am wahrscheinlichsten ist, sie davor zu halten; so wird man die Ursache nicht verfehlen können, die sie auf die, dem Sonnenäqvator gemeine Fläche gebracht hat. Der leichteste und flüchtigste Stoff, den das Sonnenfeuer von dessen Oberfläche erhebet, und schon lange erhoben hat, wird durch derselben Wirkung weit über sie fortgetrieben, und bleibet, nach Maasgebung seiner Leichtigkeit, in einer Entfernung schweben, wo die forttreibende Wirkung der Strahlen der Schweere dieser Dunsttheilchen das Gleichgewicht leistet, oder sie werden von dem Zuflusse neuer Partikeln unterstützet, welche beständig zu ihnen hinzu kommen. Nun, weil die Sonne, indem sie sich um die Achse drehet, diesen von ihrer Oberfläche abgerissenen Dünsten ihre Bewegung gleichmäßig eindrückt; so behalten dieselbe einen gewissen Schwung zum Umlaufe, wodurch sie von beyden Seiten, den Centralgesetzen gemäß, in dem Zirkel ihrer Bewegung die fortgesetzte Aeqvatorsfläche der Sonne zu durchschneiden, bestrebt seyn; und daher, weil sie in gleicher Qvantität von beyden Hemisphärien sich zu derselben hindringen, daselbst sich mit gleichen Kräften häufen, und eine ausgebreitete Ebene, in diesem auf den Sonnenäqvator beziehenden Plan, formiren.

Allein, ohnerachtet dieser Aehnlichkeit mit dem Saturnusringe, bleibt ein wesentlicher Unterschied übrig, welcher das Phänomenon des Zodiakallichtes von jenem sehr abweichend macht. Die Partikeln des erstern erhalten sich durch die eingepflanzte Umdrehungsbewegung in frey schwebendem Zirkellaufe; allein die Theilchen des letztern werden durch die Kraft der Sonnenstrahlen in ihrer Höhe erhalten, ohne welche die ihnen von der Sonnenumwendung beywohnende Bewegung gar weit fehlen würde, sie im freyen Umschwunge vom Falle abzuhalten. Denn, da die den Mittelpunkt fliehende Kraft der Achsendrehung auf der Oberfläche der Sonne noch nicht 1/40000 der Attraction ist; so würden diese aufgestiegene Dünste 40000 halbe Sonnendiameter von ihr entfernet werden müssen, um in solcher Weite allererst eine Gravitation anzutreffen, die ihrer mitgetheilten Bewegung das Gleichgewicht leisten könte. Man ist also sicher, dieses Phänomenon der Sonne ihr nicht auf die, dem Saturnusringe gleiche Art zuzumessen.

Gleichwohl bleibet eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit übrig, daß dieser Halsschmuck der Sonne vielleicht denselben Ursprung erkenne, den die gesammte Natur erkennet, nemlich die Bildung aus dem allgemeinen Grundstoff, dessen Theile, da sie in den höchsten Gegenden der Sonnenwelt herum geschwebet, nur allererst nach völlig vollendeter Bildung des ganzen Systems zu der Sonne, in einem späten Falle mit geschwächter, aber doch von Abend gegen Morgen gekrümmter Bewegung, herab gesunken, und, vermittelst dieser Art des Kreislaufes, die fortgesetzte Aeqvatorsfläche derselben durchschnitten, daselbst durch ihre Häufung von beyden Seiten, indem sie sich aufhielten, eine in dieser Stellung ausgebreitete Ebene eingenommen haben, worinn sie sich zum Theil durch der Sonnenstrahlen Zurücktreibung, zum Theil durch ihre wirklich erlangte Kreißbewegung, jetzo in beständig gleicher Höhe erhalten. Die gegenwärtige Erklärung hat keine andere Würdigkeit, als diejenige, welche Muthmassungen zukommt, und keinen Anspruch, als nur auf einen willkührlichen Beyfall; das Urtheil des Lesers mag sich auf diejenige Seite wenden, welche ihm die annehmungswürdigste zu seyn dünket.

The pleasure of having grasped one of those rarest and most extraordinary aspects of the heavens, in all its essence and origin, has led us into a rather lengthy discussion. Let us, with the indulgence of our kind readers, indulge this discussion as far as it may please, until we have allowed ourselves to follow arbitrary opinions with a certain degree of freedom. Now, having done so, let us return to the truth with even greater caution and care.

Could one not imagine that the Earth, just like Saturn, once possessed a ring of its own? This ring could have risen from its surface in much the same way as Saturn’s did, and it might have endured for a long time before, for some unknown reason, the Earth’s rapid rotation was somehow slowed down to its current speed. Alternatively, one could suppose that the gradually sinking fundamental substances of the Earth formed this ring according to the same principles we have explained above—though such an explanation need not be taken too literally if we wish to preserve the sense of wonder it invokes. Yet what a wealth of fascinating explanations and consequences such an idea offers! A ring around the Earth—what a beauty that would be, compared to those imagined as paradises for early humans; what convenience it would have provided, especially if one could manipulate it at will! But none of this compares to the additional support such a hypothesis gains from the accounts of creation itself. For those who do not wish to undermine the authority of revelation but rather to reinforce it, using such hypotheses to lend credibility to their imaginative interpretations is entirely acceptable. The “waters of the firmament” mentioned in the Bible have already posed considerable difficulties for interpreters—could this ring not provide a solution to these puzzles? Without a doubt, this ring was composed of watery vapors; besides benefiting the Earth’s first inhabitants, it might also have been broken apart when necessary to punish worlds that had desecrated such beauty by their wickedness. Perhaps a comet whose gravitational pull disrupted its stable orbit caused these scattered vapors to converge and descend upon the Earth in a devastating storm. The consequences were obvious: the entire world was submerged in water, and those who inhaled the toxic gases from this unnatural rain perished. Since then, the once radiant “bow” of light had vanished from the horizon. The new world, having no memory of such beauty, must have felt immense terror at this terrifying instrument of divine vengeance. Yet perhaps, in the first rains after this catastrophe, people saw a colorful arc resembling that former bow—though in reality, it was a sign of God’s mercy and a promise of continued protection for the now altered Earth. The resemblance between the form of this mnemonic symbol and the event it represents might appeal to those who are inclined to reconcile the wonders of revelation with the regular laws of nature in a unified system. However, I consider it far wiser to sacrifice any fleeting satisfaction that such correlations may bring in favor of the true pleasure derived from recognizing the regular patterns that arise when physical analogies are used to illustrate physical truths.

Or, what is even more likely, that in its comet-like nature—which it still retains due to its inherent eccentricity—before the slightest amount of material on its surface was completely dispersed, it must have possessed a cometary atmosphere.

For according to Newton’s laws of attraction, a body situated inside a sphere is attracted only by that part of the sphere which lies within the distance that the sphere itself occupies from its center when described by a spherical trajectory. The concentric parts of the sphere located beyond this distance, due to the balance between their mutual attractions that cancel each other out, have no effect on moving the body toward or away from the center.

After incorporating this into my considerations, I found in the memoirs of the Royal Academy of Sciences in Paris from the year 1705, within an essay by Mr. Cassini on Saturn’s rings and satellites, on page 571 of the second part of the translation by Steinwehr, confirmation for this hypothesis that leaves little room for doubt its accuracy. Mr. Cassini proposed an idea which, although in itself unlikely, could perhaps represent a slight approximation to the truth we have established—that is, the possibility that these rings might consist of a swarm of small satellites orbiting Saturn, just as the Milky Way appears from Earth. This notion gains credibility when one considers the dust particles that also revolve around Saturn with similar motion. He further stated that observations made during years when Saturn’s rings appeared wider and more distinct supported this idea. In particular, the width of the rings was observed through a dark elliptical line; the nearer part of this line to the planet was brighter than the distant part, dividing it into two sections. This line also indicated a slight gap between the two portions, just as the distance of the planet from the rings is indicated by the greater darkness in that area.

Sixth Main Chapter
On the Light of the Zodiac.

The sun is surrounded by a subtle and misty substance that, within a narrow band along its equator and extending to a considerable height on either side, envelops it. It is uncertain whether this substance, as depicted by Herr von Mairan in the shape of a highly polished lens (figura lenticulari), actually touches the surface of the sun or, like Saturn’s rings, merely surrounds it at a distance. Regardless of which case, there is enough similarity to compare this phenomenon with Saturn’s rings and infer a common origin for both. If this extended material is indeed a product of the sun—which seems the most likely explanation—it must have some cause that propelled it onto the plane shared by the sun’s equator. The lightest and most volatile substances ejected from the sun’s surface are carried far beyond it by the same forces, and due to their relative lightness, they remain suspended at a distance where the outward radiation from the sun’s rays balances their tendency to drift away. Alternatively, these particles may be continuously replenished by new material flowing toward them. As the sun rotates on its axis, it imparts motion to these detached clouds, causing them to orbit in a circular path that attempts to cross the sun’s equatorial plane. Since equal amounts of these clouds are obstructed from both hemispheres, they accumulate there with equal force, forming a widespread layer within this plane related to the sun’s equator.

Apart from this resemblance to the rings of Saturn, there remains a fundamental difference that makes the phenomenon of zodiacal light quite distinct from it. The particles in the former case maintain their free circular motion due to the inherent rotational force; whereas those in the latter case are kept in their position by the power of sunlight—without which their motion around the sun would be completely disrupted, preventing them from continuing in their free orbit. Since the centrifugal force generated by the sun’s rotation is not even one forty-thousandth of its gravitational pull, these ascending particles would have to be located 40,000 times the distance of half the sun’s diameter away from it in order to encounter a gravitational force strong enough to counteract their motion. Therefore, it is certain that this phenomenon of zodiacal light cannot be explained in the same way as Saturn’s rings.

Nevertheless, there remains a considerable likelihood that this neck ornament of the Sun may share the same origin as the entire natural world—that is, its formation from some universal substance. Its components, having floated in the highest regions of the solar system, only began to descend toward the Sun after the entire system had been fully formed. In this late stage of their journey, they moved downward with a weakened but still cyclical motion. Through this process of circulation, they continued to cross the equatorial plane of the Sun, accumulating on both sides and thus creating a flat surface in that position. There, they were maintained at a constant height, partly by the repulsion exerted by the Sun’s rays and partly by their own acquired orbital motion. The current explanation holds no greater merit than any speculative conjecture and can claim only arbitrary acceptance; the reader is free to side with whichever theory seems most plausible to him.

Il piacere di aver compreso, in tutta la loro essenza e origine, una delle rare peculiarità del cielo ci ha indotti a intraprendere questa lunga dissertazione. Con il favore dei nostri gentili lettori, permettiamoci di spingerci, dove vogliamo, fino all’eccesso; dopo esserci lasciati andare liberamente a opinioni arbitrarie e con una certa libertà di espressione, torniamo ora con ancora maggiore cautela e attenzione alla verità.

Non si potrebbe forse immaginare che la Terra, proprio come Saturno, un tempo avesse anch’essa un anello? Questo anello sarebbe potuto sollevarsi dalla sua superficie, proprio come quello di Saturno, e sarebbe rimasto intatto per lunghi periodi di tempo; tuttavia, forse a causa di cause sconosciute, la Terra è stata trattenuta dal suo movimento rotatorio, che oggi è molto più lento di quanto non fosse in passato. Oppure si potrebbe pensare che i materiali primordiali, che continuano a scendere verso il centro della Terra, abbiano formato questo anello secondo le stesse leggi che abbiamo spiegato sopra. Anche se questa ipotesi non deve essere presa troppo alla lettera, se vogliamo concederle un certo margine di libertà. Comunque sia, quante belle spiegazioni e conseguenze ci offre un’idea del genere! Un anello intorno alla Terra. Che bellezza di vista, rispetto a quelle che si credeva fossero le condizioni ideali per abitare sulla Terra; quanta comodità, rispetto a quelle che la Natura avrebbe potuto offrire se non fosse stata così. Ma tutto ciò non è nulla in confronto alla conferma che un’ipotesi del genere può trarre dalle testimonianze della storia della creazione; una conferma che rappresenta una forte argomentazione a favore di essa, anche per coloro che non vogliono offendere l’onore delle rivelazioni divine, ma anzi desiderano sostenerle. L’acqua descritta nella descrizione biblica del Tabernacolo ha già causato non poche difficoltà agli interpreti. Non si potrebbe forse utilizzare questo “anello” per risolvere tali difficoltà? Senza dubbio, questo anello era formato da vapori acquosi; e, oltre al vantaggio che avrebbe potuto offrire ai primi abitanti della Terra, avrebbe anche potuto essere distrutto quando necessario, per punire il mondo che si era reso indegno di tanta bellezza. Forse si trattava di un cometa la cui attrazione ha sconvolto il movimento regolare delle sue parti; oppure il raffreddamento della zona in cui si trovava ha unito i suoi vapori dispersi, facendoli precipitare sulla Terra sotto forma di terribili temporali. Si può facilmente immaginare quali ne sono state le conseguenze: tutto il mondo è scomparso sott’acqua, e gli esseri viventi hanno inalato quei vapori strani e fugaci, venendo così avvelenati lentamente. Da allora, la forma di quel “bello arco luminoso” è scomparsa dall’orizzonte; e il nuovo mondo, che non si sarebbe mai potuto ricordare di quell’aspetto, provava certo un grande terrore ogni volta che pioveva. Ma forse, in quella prima pioggia, vedeva proprio quel “bello arco” che, secondo la sua forma, sembrava rappresentare il primo anello della Terra. E forse, con l’assicurazione del cielo pacificato, considerava quella pioggia un segno di grazia e un simbolo della protezione divina per la Terra, ormai cambiata. La somiglianza tra la forma di questo simbolo mnemonico e l’evento menzionato potrebbe incoraggiare coloro che sono soggetti alla tendenza dominante di far rientrare i miracoli della rivelazione nei normali legami naturali, creando così un sistema coerente. Ritengo però più saggio sacrificare completamente quel fugace entusiasmo che tali coincidenze possono suscitare, a favore del vero piacere derivante dalla percezione di un ordine sistematico, quando analogie fisiche si utilizzano reciprocamente per designare verità fisiche.

Oppure, cosa ancora più probabile, che, nella sua natura simile a quella di una cometa – caratteristica che mantiene ancora oggi a causa della sua eccentricità – abbia diffuso un’atmosfera simile a quella di una cometa prima che anche la materia più leggera sulla sua superficie venisse completamente dispersa.

2 Poiché, secondo le leggi newtoniane dell’attrazione, un corpo che si trova all’interno di una sfera viene attratto soltanto da quella parte della sfera che si trova nella stessa distanza dal suo centro descritta in termini sferici. La parte concentrica situata al di fuori di questa distanza, a causa dell’equilibrio tra le forze d’attrazione che agiscono su di essa, non influisce in alcun modo sul movimento del corpo, né lo spinge verso il centro né lo allontana da esso.

Dopo aver inserito questo passaggio, ho trovato nella memoria della Royal Academy of Sciences di Parigi del 1705, in un saggio del signor Cassini sui satelliti di Saturno e sul suo anello, alla pagina 571 della seconda parte della traduzione di Steinwehr, una conferma di questa ipotesi che lascia quasi nessun dubbio sulla sua veridicità. Il signor Cassini presenta un’idea che, in qualche modo, potrebbe avvicinarsi alla verità che abbiamo dedotto noi, anche se essa è in sé improbabile: ovvero che quell’anello possa essere formato da un gruppo di piccoli satelliti che, visti da Saturno, apparirebbero proprio come la Via Lattea vista dalla Terra (un’idea che trova fondamento se si considerano i corpuscoli di polvere che ruotano attorno a Saturno con movimenti simili). Inoltre, aggiunge: “Questa idea fu confermata dalle osservazioni effettuate negli anni in cui l’anello di Saturno sembrava più largo e aperto. Si notava infatti la larghezza dell’anello attraverso una linea ellittica scura; la parte più vicina al pianeta risultava più luminosa di quella più lontana, divisa in due parti. Questa linea indicava chiaramente uno spazio vuoto tra le due porzioni dell’anello, proprio come la distanza della superficie terrestre dall’anello è evidenziata dalla maggiore oscurità presente nel mezzo.”

Sesto capitolo
Della luce zodiacale.

Il Sole è avvolto da una sostanza sottile e nebbiosa che, nella zona del suo equatore e con un’espansione limitata su entrambi i lati, lo circonda fino a grandi altezze; non si può essere certi se questa sostanza, come rappresentato dal signor von Mairan sotto forma di un vetro levigato (figura lenticolare), tocchi la superficie del Sole o, al contrario, si distanzi da essa come l’anello di Saturno. Che sia una cosa o l’altra, rimane comunque abbastanza somiglianza per paragonare questo fenomeno all’anello di Saturno e attribuirgli lo stesso origine. Se questa sostanza diffusa è un effetto del Sole stesso, il che sembra la spiegazione più probabile, non si potrà certo perdere la causa che l’ha portata sulla superficie equatoriale solare. Il materiale più leggero e volatile prodotto dal calore solare viene spinto lontano dalla sua superficie per lo stesso meccanismo; in base alla sua leggerezza, rimane sospeso a una distanza tale che la forza delle radiazioni solari bilancia il suo movimento verso l’esterno, oppure viene mantenuto in movimento dall’afflusso continuo di nuove particelle. Poiché il Sole, ruotando attorno al proprio asse, trasmette uniformemente questo movimento alle nubi staccatesse dalla sua superficie, queste conservano una certa tendenza a girare, cercando così di attraversare la superficie equatoriale del Sole secondo le leggi della gravità; poiché vengono ostacolate con uguali forze da entrambe le emisfere, si accumulano nello stesso punto e formano una distesa uniforme, allineata con l’equatore solare.

Sebbene presenti questa somiglianza con gli anelli di Saturno, rimane una differenza fondamentale che rende il fenomeno della luce zodiacale molto diverso da quello degli anelli di Saturno. Le particelle del primo caso mantengono la loro posizione grazie al movimento rotatorio impiantato in un ciclo circolare libero; invece, le particelle del secondo caso vengono mantenute nella loro posizione dall’azione dei raggi solari; senza di essi, il movimento che le caratterizza durante l’orbita attorno al Sole non sarebbe sufficiente a impedire che cadessero. Poiché la forza centrifuga generata dal movimento di rotazione del Sole sulla sua superficie è ancora inferiore all’1/40.000 dell’attrazione gravitazionale; queste particelle sollevate dovrebbero trovarsi a una distanza pari a 40.000 volte e mezza il diametro del Sole per incontrare finalmente una forza gravitazionale in grado di bilanciare il loro movimento. Pertanto, è certo che questo fenomeno non possa essere spiegato nello stesso modo degli anelli di Saturno.

Tuttavia rimane una non trascurabile probabilità che questo collare solare abbia lo stesso origine dell’intera natura, ovvero la formazione a partire da una materia primordiale comune. Le sue parti, essendo state sospese nelle regioni più elevate del sistema solare, sono scese verso il centro solo dopo che l’intero sistema si era completamente formato. In questo processo, il loro movimento è stato dapprima più rapido, per poi attenuarsi verso la sera e intensificarsi di nuovo al mattino; attraverso questo ciclo continuo, esse hanno tagliato la superficie equatoriale del sole, accumulandosi su entrambi i lati fino a formare una piattaforma estesa. In questa posizione, sono rimaste stabilite in un’altezza costante: in parte a causa della spinta dei raggi solari, in parte grazie al loro movimento circolare. La spiegazione attuale non possiede alcun valore scientifico significativo, ma solo il diritto di essere accettata o rifiutata a discrezione del lettore, che può orientarsi verso quella versione che gli sembra più plausibile.

Siebendes Hauptstück   Von der Schöpfung im ganzen Umfange ihrer Unendlichkeit, sowohl dem Raume, als der Zeit nach.

Das Weltgebäude setzet durch seine unermeßliche Grösse, und durch die unendliche Mannigfaltigkeit und Schönheit, welche aus ihr von allen Seiten hervorleuchtet, in ein stilles Erstaunen. Wenn die Vorstellung aller dieser Vollkommenheit nun die Einbildungskraft rühret; so nimmt den Verstand anderer Seits eine andere Art der Entzückung ein, wenn er betrachtet, wie so viel Pracht, so viel Grösse, aus einer einzigen allgemeinen Regel, mit einer ewigen und richtigen Ordnung, abfliesset. Der planetische Weltbau, indem die Sonne aus dem Mittelpunkte aller Kreise, mit ihrer mächtigen Anziehung, die bewohnte Kugeln ihres Systems in ewigen Kreisen umlaufend macht, ist gänzlich, wie wir gesehen haben, aus dem ursprünglich ausgebreiteten Grundstoff aller Weltmaterie gebildet worden. Alle Fixsterne, die das Auge an der holen Tiefe des Himmels entdecket, und die eine Art von Verschwendung anzuzeigen scheinen, sind Sonnen und Mittelpunkte von ähnlichen Systemen. Die Analogie erlaubt es also hier nicht, zu zweifeln, daß diese auf die gleiche Art, wie das, darinn wir uns befinden, aus denen kleinsten Theilen der elementarischen Materie, die den leeren Raum, diesen unendlichen Umfang der göttlichen Gegenwart, erfüllete, gebildet und erzeuget worden.

Wenn nun alle Welten und Weltordnungen dieselbe Art ihres Ursprungs erkennen: wenn die Anziehung unbeschränkt und allgemein, die Zurückstossung der Elemente aber ebenfalls durchgehends wirksam, wenn bey dem unendlichen das grosse und kleine beyderseits klein ist; solten nicht alle die Weltgebäude gleichermassen eine beziehende Verfassung und systematische Verbindung unter einander angenommen haben, als die Himmelskörper unserer Sonnenwelt im kleinen, wie Saturn, Jupiter und die Erde, die vor sich insonderheit Systeme seyn, und dennoch unter einander als Glieder in einem noch grössern zusammen hängen? Wenn man in dem unermeßlichen Raume, darinn alle Sonnen der Milchstrasse sich gebildet haben, einen Punkt annimmt, um welchen durch, ich weiß nicht was vor eine Ursache, die erste Bildung der Natur aus dem Chaos angefangen hat; so wird daselbst die größte Masse, und ein Körper von der ungemeinsten Attraction, entstanden seyn, der dadurch fähig geworden, in einer ungeheuren Sphäre um sich alle in der Bildung begriffene Systeme zu nöthigen, sich gegen ihn, als ihren Mittelpunkt, zu senken, und um ihn ein gleiches System im Ganzen zu errichten, als derselbe elementarische Grundstoff, der die Planeten bildete, um die Sonne im Kleinen gemacht hat. Die Beobachtung macht diese Muthmassung beynahe ungezweifelt. Das Heer der Gestirne macht, durch seine beziehende Stellung gegen einen gemeinschaftlichen Plan, eben sowohl ein System aus, als die Planeten unseres Sonnenbaues um die Sonne. Die Milchstrasse ist der Zodiakus dieser höheren Weltordnungen, die von seiner Zone so wenig als möglich, abweichen, und deren Streif immer von ihrem Lichte erleuchtet ist, so wie der Thierkreiß der Planeten von dem Scheine dieser Kugeln, obzwar nur in sehr wenig Punkten, hin und wieder schimmert. Eine jede dieser Sonnen macht mit ihren umlaufenden Planeten vor sich ein besonderes System aus; allein dieses hindert nicht, Theile eines noch grösseren Systems zu seyn, so wie Jupiter oder Saturn, ungeachtet ihrer eigenen Begleitung, in der systematischen Verfassung eines noch grösseren Weltbaues beschränkt seyn. Kan man, an einer so genauen Uebereinstimmung in der Verfassung nicht die gleiche Ursache und Art der Erzeugung erkennen?

Wenn nun die Fixsterne ein System ausmachen, dessen Umfang durch die Anziehungssphäre desjenigen Körpers, der im Mittelpunkte befindlich ist, bestimmet wird, werden nicht mehr Sonnensystemata, und, so zu reden, mehr Milchstrassen entstanden seyn, die in dem Grenzenlosen Felde des Weltraums erzeuget worden? Wir haben mit Erstaunen Figuren am Himmel erblickt, welche nichts anders, als solche auf einen gemeinschaftlichen Plan beschränkte Fixsternensystemata, solche Milchstrassen, wenn ich mich so ausdrücken darf, seyn, die in verschiedenen Stellungen gegen das Auge, mit einem, ihrem unendlichen Abstande gemäß geschwächten Schimmer, elliptische Gestalten darstellen; es sind Systemata von, so zu sagen, unendliche mal unendlich grösserm Durchmesser, als der Diameter unseres Sonnenbaues, ist; aber ohne Zweifel auf gleiche Art entstanden, aus gleichen Ursachen geordnet und eingerichtet, und erhalten sich durch ein gleiches Triebwerk, als dieses, in ihrer Verfassung.

Wenn man diese Sternensystemata wiederum als Glieder an der grossen Kette der gesammten Natur ansiehet; so hat man eben so viel Ursache, wie vorher, sie in einer gegenseitigen Beziehung zu gedenken, und in Verbindungen, welche Kraft des durch die ganze Natur herrschenden Gesetzes der ersten Bildung, ein neues noch grösseres System ausmachen, das durch die Anziehung eines Körpers von ungleich mächtigerer Attraction, als alle die vorige, waren, aus dem Mittelpunkte ihrer regelmäßigen Stellungen regieret wird. Die Anziehung, welche die Ursache der systematischen Verfassung unter den Fixsternen der Milchstrasse ist, wirket auch noch in der Entfernung eben dieser Weltordnungen, um sie aus ihren Stellungen zu bringen, und die Welt in einem unvermeidlich bevorstehenden Chaos zu begraben, wenn nicht regelmäßig ausgetheilte Schwungskräfte der Attraction das Gegengewicht leisten, und beyderseits in Verbindung diejenige Beziehung hervorbringen, die der Grund der systematischen Verfassung ist. Die Anziehung ist ohne Zweifel eine eben so weit ausgedehnte Eigenschaft der Materie, als die Coexistenz, welche den Raum macht, indem sie die Substanzen durch gegenseitige Abhängigkeiten verbindet, oder, eigentlicher zu reden, die Anziehung ist eben diese allgemeine Beziehung, welche die Theile der Natur in einem Raume vereinigt: sie erstrecket sich also auf die ganze Ausdehnung desselben, bis in alle Weiten ihrer Unendlichkeit. Wenn das Licht von diesen entfernten Systemen zu uns gelanget, das Licht, welches nur eine eingedrückte Bewegung ist, muß nicht vielmehr die Anziehung, diese ursprüngliche Bewegungsqvelle, welche eher, wie alle Bewegung ist: die keiner fremden Ursachen bedarf, auch durch keine Hinderniß kan aufgehalten werden, weil sie in das innerste der Materie, ohne einigen Stoß, selbst bey der allgemeinen Ruhe der Natur wirket, muß, sage ich, die Anziehung nicht diese Fixsternen-Systemata, ihrer unermeßlichen Entfernungen ungeachtet, bey der ungebildeten Zerstreuung ihres Stoffes, im Anfange der Regung der Natur, in Bewegung versetzet haben, die eben so, wie wir im Kleinen gesehen haben, die Qvelle der systematischen Verbindung, und der dauerhaften Beständigkeit ihrer Glieder ist, die sie vor dem Verfall sichert?

Aber, welches wird denn endlich das Ende der systematischen Einrichtungen seyn? wo wird die Schöpfung selber aufhören? Man merket wohl, daß, um sie in einem Verhältnisse mit der Macht des unendlichen Wesens zu gedenken, sie gar keine Grenzen haben müsse. Man kommt der Unendlichkeit der Schöpfungskraft GOttes nicht näher, wenn man den Raum ihrer Offenbarung in einer Sphäre mit dem Radius der Milchstrasse beschrieben, einschliesset, als wenn man ihn in eine Kugel beschränken will, die einen Zoll im Durchmesser hat. Alles was endlich, was seine Schranken und ein bestimmtes Verhältniß zur Einheit hat, ist von dem unendlichen gleich weit entfernet. Nun wäre es ungereimt, die Gottheit mit einem unendlich kleinen Theile ihres schöpferischen Vermögens in Wirksamkeit zu setzen, und ihre unendliche Kraft, den Schatz einer wahren Unermeßlichkeit, von Naturen und Welten unthätig, und in einem ewigen Mangel der Ausübung verschlossen, zu gedenken. Ist es nicht vielmehr anständiger, oder besser zu sagen, ist es nicht nothwendig, den Inbegriff der Schöpfung also anzustellen, als er seyn muß, um ein Zeugniß von derjenigen Macht zu seyn, die durch keinen Maaßstab kan abgemessen werden? Aus diesem Grunde ist das Feld der Offenbarung göttlicher Eigenschaften eben so unendlich, als diese selber sind1. Die Ewigkeit ist nicht hinlänglich, die Zeugnisse des höchsten Wesens zu fassen, wo sie nicht mit der Unendlichkeit des Raumes verbunden wird. Es ist wahr, die Ausbildung, die Form, die Schönheit und Vollkommenheit, sind Beziehungen der Grundstücke und der Substanzen, die den Stoff des Weltbaues ausmachen; und man bemerket es an den Anstalten, die die Weisheit GOttes noch zu aller Zeit trifft; es ist ihr auch am gemässesten, daß sie sich, aus dieser ihren eingepflanzten allgemeinen Gesetzen, durch eine ungezwungene Folge herauswickeln. Und daher kan man mit gutem Grunde setzen, daß die Anordnung und Einrichtung der Weltgebäude, aus dem Vorrathe des erschaffenen Naturstoffes, in einer Folge der Zeit, nach und nach geschehe; allein, die Grundmaterie selber, deren Eigenschaften und Kräfte allen Veränderungen zum Grunde liegen, ist eine unmittelbare Folge des göttlichen Daseins: selbige muß also auf einmal so reich, so vollständig seyn, daß die Entwickelung ihrer Zusammensetzungen in dem Abflusse der Ewigkeit sich über einen Plan ausbreiten könne, der alles in sich schliesset, was seyn kan, der kein Maaß annimmt, kurz, der unendlich ist.

Seventh Chapter
On the Creation in all its aspects of infinity, both in terms of space and time.

The structure of the world, with its immense size and the endless diversity and beauty that radiate from it in every direction, fills one with silent awe. When the contemplation of all this perfection moves the power of imagination, another kind of ecstasy takes hold of the mind when it observes how such splendor, such grandeur, arises from a single universal principle, governed by an eternal and orderly pattern. The planetary system, with the Sun at the center of all orbits, drawing the inhabited spheres of its system into eternal circles through its powerful gravitational force, is entirely composed, as we have seen, from the primordial material that constitutes all matter in the world. Every fixed star that our eyes discover in the profound depths of the sky, which might seem like a waste of such abundance, is in fact a Sun or the center of a similar system. Therefore, analogy allows us to conclude without doubt that these celestial bodies were formed and brought into existence in just the same way that our own world was created from the smallest particles of elemental matter—matter that fills the empty space, that endless expanse of divine presence.

If all worlds and cosmic orders share the same origin; if attraction is unlimited and universal, yet the repulsion of elements also operates consistently; if, in the infinite, both the great and the small are considered insignificant on a relative scale—then shouldn’t all these cosmic structures possess a similar relational structure and systematic connection to one another? Just as the celestial bodies in our solar system—such as Saturn, Jupiter, and Earth—form distinct systems while still being interconnected as parts of an even larger whole, shouldn’t this be true on a much broader scale? If we assume a point in the vast expanse where, for some unknown reason, the first manifestations of nature emerged from chaos, then it is conceivable that the greatest mass imaginable, a body possessing immense gravitational force, would have come into being. Such a body would have been capable of drawing all the systems within its sphere toward itself, causing them to align around it as their center and thus forming a unified system analogous to the fundamental material that gave rise to the planets orbiting the sun. Observations strongly support this hypothesis. The vast array of stars forms a system just as the planets in our solar system do, with each star positioned according to a common plan. The Milky Way is like the zodiac for these higher cosmic orders; their paths deviate little from this general pattern, and their trajectories are always illuminated by its light, much like the constellations of planets reflect the radiance of those stars, though only in certain areas. Each star, along with its orbiting planets, constitutes a particular system within a larger whole—yet this does not prevent them from being part of an even greater cosmic structure. Given such precise coordination in their formation, can we doubt that there is a common cause and mechanism at work?

If the fixed stars form a system whose extent is determined by the gravitational sphere of the body located at its center, then have not solar systems—and, so to speak, entire galaxies—come into existence within the boundless expanse of space? We have been astonished to observe patterns in the sky that are nothing but fixed-star systems or galaxies, so to express it, arranged according to some common pattern. These patterns present elliptical shapes when viewed from different perspectives, their brightness diminishing with the immense distance between them. These are systems whose diameter is, so to say, infinitely larger than that of our solar system; yet undoubtedly they originated in the same way, were organized and structured by the same forces, and are maintained by the same mechanisms that govern their formation.

If we regard these star systems as links in the great chain of the entire natural world, then we have just as much reason as before to consider them in terms of their mutual relationships and in connections that, through the power of the law of primary formation governing the whole nature, give rise to new, even greater systems—systems governed by the attraction of bodies possessing forces far more powerful than those that previously brought these star systems into their regular positions. The attraction that is the cause of the systematic arrangement of the stars in the Milky Way also exerts its influence at distances beyond these orderly structures, threatening to disrupt them and plunge the world into inevitable chaos were it not for the balanced gravitational forces that counteract this tendency and, by combining on both sides, create the very relationships that are fundamental to such systematic organization. There is no doubt that attraction is a property of matter just as widespread as coexistence—that property which gives rise to space by linking substances through mutual dependence. Or, more precisely, attraction itself is that universal relationship that binds the various parts of nature within a single realm; it extends throughout the entire expanse of space, right to the very limits of its infinity. When light from these distant systems reaches us—light that is nothing but a manifestation of motion—then surely attraction, that primal force of motion which, like all motion, requires no external cause and can be hindered by nothing, since it operates within the very essence of matter even during the natural world’s state of rest—must have been what set these star systems in motion, despite their immense distances and the disordered distribution of their material. For just as we have observed on a smaller scale, attraction is the very source of systematic connection and the enduring stability of these celestial bodies, ensuring their survival against decay.

But then, what will ultimately be the end of these systematic arrangements? Where will creation itself come to an end? It is clear that, in order to understand creation in relation to the power of the infinite Being, it must have no boundaries at all. One cannot come any closer to the infiniteness of God’s creative power if one confines the scope of its manifestation to a sphere with a radius equal to that of the Milky Way, just as one would be foolish to limit it to a sphere with a diameter of just one inch. Everything that is finite, that has boundaries and a specific relationship to unity, is equally distant from the infinite. It would therefore be absurd to imagine God exercising only an infinitesimally small part of its creative power, or to consider its infinite power—a treasure of true immensity—to be inactive and locked away in perpetual non-exercise. Isn’t it far more appropriate, or rather necessary, to conceive the scope of creation as it actually must be, if we are to understand the power that cannot be measured by any standard? For this reason, the realm of divine manifestations is just as infinite as God itself. Eternity alone is not sufficient to encompass the testimonies of the highest Being; they can only be fully understood in relation to the infiniteness of space. It is true that form, structure, beauty, and perfection are relationships between the elements and substances that make up the material of the world; we can observe these aspects in the arrangements that God’s wisdom continues to bring into being throughout time. It is also most consistent with God’s nature for these arrangements to emerge naturally from the universal laws inherent within Him. Hence, it is reasonable to assume that the organization and structure of the world are gradually formed over time, using the materials that have already been created; however, the fundamental matter itself—whose properties and powers underlie all change—is a direct result of God’s existence. This matter must therefore be inherently rich and complete, allowing its various components to develop throughout eternity according to a plan that encompasses everything possible, a plan that knows no limits—in other words, an infinite plan.

Settimo capitolo
Sulla creazione nel suo complesso, nella sua intera infinità, sia nello spazio che nel tempo.

La struttura del mondo, con la sua immensa grandezza e con l’infinita varietà e bellezza che da ogni parte ne emergono, suscita un silenzioso stupore. Se l’immaginazione è commossa dalla visione di tutta questa perfezione, allora la mente, dall’altra parte, prova un altro tipo di estasi quando osserva come tanta magnificenza, tanta grandezza derivino da una singola regola universale, da un ordine eterno e corretto. La disposizione planetaria del mondo, in cui il Sole, dal centro di tutti i cerchi, con la sua potente forza di attrazione, fa ruotare le sfere abitate del suo sistema in cerchi eterni, è stata formata interamente, come abbiamo visto, dal materiale primordiale da cui deriva tutta la materia celeste. Tutte le stelle fisse che il nostro sguardo scopre nelle profondità del cielo sembrano rappresentare una sorta di “sperpero” di questa bellezza; in realtà, esse sono soltanto Sole e centri di sistemi simili. Quindi, l’analogia ci permette senza dubbio di ritenere che anche queste stelle siano state formate, nello stesso modo in cui il nostro mondo è stato creato, dalle più piccole particelle della materia elementare che riempiono lo spazio vuoto, quell’infinito ambito dell’esistenza divina.

Se ora tutti i mondi e gli ordini cosmici riconoscono lo stesso tipo di origine; se l’attrazione è illimitata e universale, mentre la repulsione degli elementi agisce in modo costante; se, nell’infinito, ciò che è grande e piccolo appare ugualmente minuscolo da entrambe le parti; non dovrebbero forse tutti questi ordini cosmici presentare una struttura relazionale e un legame sistematico tra loro, proprio come i corpi celesti del nostro sistema solare – Saturno, Giove e la Terra – che, pur formando sistemi a sé stanti, sono comunque collegati tra loro come parti di un insieme ancora più vasto? Se si considera lo spazio immenso in cui si sono formati tutti i soli della Via Lattea, e si ipotizza che da una causa sconosciuta sia iniziata la prima formazione della natura dal caos, allora deve essersi formato il corpo più massiccio e dotato dell’attrazione più potente; tale corpo è stato in grado di attirare tutti i sistemi formatisi intorno a sé, facendoli ruotare intorno al proprio centro, e di creare un insieme armonioso nel suo complesso, proprio come lo stesso materiale elementare che ha formato i pianeti ha costituito il nucleo del Sole. Le osservazioni rendono questa ipotesi quasi certa. L’intero cielo stellato, con la sua posizione relazionale rispetto a un disegno cosmico comune, forma anch’esso un sistema, proprio come i pianeti del nostro sistema solare intorno al Sole. La Via Lattea rappresenta il “Zodiaco” di questi ordini cosmici più elevati: le loro orbite si discostano il meno possibile da questa struttura generale, e ogni loro tratto è illuminato dalla sua luce, proprio come i segni zodiacali sono illuminati dal bagliore dei pianeti, anche se solo in alcuni punti. Ogni singolo sole, con i suoi pianeti che lo orbitano, costituisce un sistema a sé stante; tuttavia ciò non impedisce loro di far parte di un insieme ancora più grande, proprio come Giove o Saturno, nonostante la presenza dei loro satelliti, fanno parte di un ordine cosmico più vasto. Non si può forse riconoscere nella stessa precisione con cui questi elementi sono disposti la stessa causa e lo stesso processo di formazione?

Se dunque le stelle fisse formano un sistema il cui raggio è determinato dall’area di attrazione del corpo che si trova al suo centro, non è forse possibile che siano nati, nel vasto campo infinito dello spazio, nuovi sistemi solari, o, per così dire, nuove galassie? Abbiamo visto con meraviglia figure nel cielo che non sono altro che sistemi stellari ordinati secondo uno stesso disegno comune, ovvero galassie che, se mi è permesso esprimermi in questo modo, presentano forme ellittiche a seconda della loro posizione rispetto al nostro sguardo, e il cui bagliore si attenua in proporzione alla loro infinita distanza; si tratta di sistemi la cui dimensione è, per così dire, un numero infinito moltiplicato per un altro numero infinito, molto maggiore del diametro del nostro sistema solare; tuttavia, senza dubbio, sono nati allo stesso modo, sono organizzati e regolati da cause identiche, e si mantengono nella loro struttura grazie a forze motrici analoghe a quelle che ne governano la formazione.

Se consideriamo questi sistemi stellari come anelli di una grande catena che comprende l’intera natura, abbiamo ancora tutte le ragioni per ritenere che esista tra loro un rapporto reciproco, e che essi siano collegati da leggi che derivano dallo stesso principio fondamentale che governa l’intera natura. Queste leggi, nella loro azione, creano sistemi ancora più vasti; ad esempio, il movimento di un corpo dotato di una forza d’attrazione molto maggiore rispetto a quella dei corpi precedenti, determina la formazione di nuovi ordini nel cosmo. L’attrazione, che è alla base della struttura sistematica delle stelle della Via Lattea, agisce anche su distanze immense, cercando di alterare quest’ordine cosmico e di gettare il mondo in un caos inevitabile, se non fosse per le forze d’attrazione che si distribuiscono regolarmente, creando quel rapporto reciproco che costituisce la base della struttura sistematica dell’universo. L’attrazione è senza dubbio una proprietà della materia altrettanto estesa di quella coesistenza che dà origine allo spazio, unendo le sostanze attraverso relazioni reciproche; in altre parole, l’attrazione è proprio quel legame universale che unisce i vari elementi della natura nello stesso spazio, e si estende quindi su tutta la sua vastità, fino alle profondità dell’infinito. Se la luce proveniente da questi sistemi stellari lontani raggiunge di noi, questa luce non è forse il risultato dell’attrazione, quella forza motrice originaria che, proprio come ogni movimento, non ha bisogno di cause esterne e non può essere ostacolata da nulla; poiché agisce direttamente nell’intimo della materia, anche in condizioni di perfetta quiete cosmica? Non è dunque l’attrazione stessa che, fin dai primi momenti dell’esistenza del cosmo, ha messo in movimento questi sistemi stellari, garantendone la struttura sistematica e la stabilità delle loro parti, proprio come abbiamo visto nel caso più semplice dei fenomeni naturali?

Ma qual sarà dunque la fine di queste strutture sistematiche? Dove terminerà la stessa creazione? È evidente che, per poterla considerare in relazione al potere dell’Essere infinito, essa non dovrebbe avere alcun limite. Non si avvicina affatto all’infinità del potere creativo di Dio limitando lo spazio della sua manifestazione a una sfera il cui raggio corrisponda alla Via Lattea, come se si volesse confinarlo in una sfera con un diametro di un pollice. Tutto ciò che è finito, che ha i suoi confini e una determinata relazione rispetto all’Unità, è ugualmente lontano dall’Infinito. Sarebbe quindi assurdo ritenere che Dio agisca utilizzando solo una parte infinitesimale del suo potere creativo, e considerare la sua forza infinita, un tesoro di vera immensità, inattiva rispetto alle nature e ai mondi, chiusa in un eterno stato di inutilizzo. Non è forse più appropriato, o meglio detto, non è necessario, concepire l’entità della creazione come essa deve essere per poter testimoniare di quel Potere che non può essere misurato con alcun criterio? Per questo motivo, il campo delle manifestazioni delle proprietà divine è altrettanto infinito quanto esse stesse. L’Eternità non è sufficiente a comprendere le testimonianze dell’Essere supremo, se non vengono collegate all’infinità dello spazio. È vero che la forma, la bellezza e la perfezione sono relazioni tra gli elementi e le sostanze che costituiscono il materiale della creazione; si nota questo nelle strutture che la saggezza di Dio continua ancora oggi a realizzare; è anche più appropriato dire che esse si sviluppano in modo naturale, seguendo leggi generali innate. Pertanto, si può ragionevolmente supporre che l’organizzazione e la strutturazione del cosmo, partendo dal materiale creato, avvengano gradualmente nel corso del tempo; tuttavia, la materia stessa, le cui proprietà e forze sono alla base di ogni cambiamento, è una conseguenza diretta dell’esistenza divina: essa deve quindi essere già in sé ricca e completa al punto che lo sviluppo delle sue componenti possa estendersi nell’arco dell’Eternità, seguendo un piano che includa tutto ciò che può esistere, un piano che non ha limiti, insomma, che è infinito.

Wenn nun also die Schöpfung, der Räume nach, unendlich ist, oder es wenigstens, der Materie nach, wirklich von Anbeginn her schon gewesen ist, der Form, oder der Ausbildung nach, aber es bereit ist, zu werden; so wird der Weltraum mit Welten ohne Zahl und ohne Ende belebet werden. Wird denn nun jene systematische Verbindung, die wir vorher bey allen Theilen insonderheit erwogen haben, auch aufs Ganze gehen, und das gesammte Universum, das All der Natur, in einem einigen System, durch die Verbindung der Anziehung und der fliehenden Kraft zusammen fassen? Ich sage ja; wenn nur lauter abgesonderte Weltgebäude, die unter einander keine vereinte Beziehung zu einem Ganzen hätten, vorhanden wären, so könte man wohl, wenn man diese Kette von Gliedern als wirklich unendlich annähme, gedenken, daß eine genaue Gleichheit der Anziehung ihrer Theile von allen Seiten diese Systemata vor dem Verfall, den ihnen die innere Wechselanziehung drohet, sicher halten könne. Allein hiezu gehöret eine so genaue abgemessene Bestimmung in denen, nach der Attraction abgewogenen Entfernungen, daß auch die geringste Verrückung dem Universo den Untergang zuziehen, und sie in langen Perioden, die aber doch endlich zu Ende lauffen müssen, dem Umsturze überliefern würde. Eine Weltverfassung, die sich ohne ein Wunder nicht erhielt, hat nicht den Charakter der Beständigkeit, die das Merkmal der Wahl GOttes ist; man trifft es also dieser weit anständiger, wenn man der gesammten Schöpfung ein einziges System machet, welches alle Welten und Weltordnungen, die den ganzen unendlichen Raum ausfüllen, auf einen einigen Mittelpunkt beziehend macht. Ein zerstreuetes Gewimmel von Weltgebäuden, sie möchten auch durch noch so weite Entfernungen von einander getrennet seyn, würde mit einem unverhinderten Hang zum Verderben und zur Zerstörung eilen, wenn nicht eine gewisse beziehende Einrichtung gegen einen allgemeinen Mittelpunkt, das Centrum der Attraction des Universi, und den Unterstützungspunkt der gesammten Natur durch systematische Bewegungen getroffen wäre.

Um diesen allgemeinen Mittelpunkt der Senkung der ganzen Natur, sowohl der gebildeten, als der rohen, in welchem sich ohne Zweifel der Klumpen von der ausnehmendsten Attraction befindet, der in seine Anziehungssphäre alle Welten und Ordnungen, die die Zeit hervorgebracht hat, und die Ewigkeit hervorbringen wird, begreiffet, kan man mit Wahrscheinlichkeit annehmen, daß die Natur den Anfang ihrer Bildung gemacht, und daselbst auch die Systemen am dichtesten gehäufet seyn; weiter von demselben aber in der Unendlichkeit des Raumes sich, mit immer grösseren Graden der Zerstreuung verlieren. Man könte diese Regel aus der Analogie unseres Sonnenbaues abnehmen, und diese Verfassung kan ohnedem dazu dienen, daß in grossen Entfernungen nicht allein der allgemeine Centralkörper, sondern auch alle um ihn zunächst laufende Systemata ihre Anziehung zusammen vereinigen, und sie gleichsam aus einem Klumpen gegen die Systemata des noch weiteren Abstandes ausüben. Dieses wird alsdann mit dazu behülflich seyn, die ganze Natur in der ganzen Unendlichkeit ihrer Erstreckung, in einem einzigen Systema, zu begreifen.

Um nun der Errichtung dieses allgemeinen Systems der Natur, aus den mechanischen Gesetzen der zur Bildung strebenden Materie, nachzuspüren; so muß in dem unendlichen Raume des ausgebreiteten elementarischen Grundstoffes, an irgend einem Orte, dieser Grundstoff die dichteste Häufung gehabt haben, um durch die daselbst geschehende vorzügliche Bildung, dem gesammten Universo eine Masse verschaffet zu haben, die ihm zum Unterstützungspunkt dienete. Es ist zwar an dem, daß in einem unendlichen Raume kein Punkt eigentlich das Vorrecht haben kan, der Mittelpunkt zu heissen; aber, vermittelst einer gewissen Verhältniß, die sich auf die wesentliche Grade der Dichtigkeit des Urstoffes gründet, nach welcher diese zugleich mit ihrer Schöpfung an einem gewissen Orte vorzüglich dichter gehäuffet, und mit den Weiten von demselben in der Zerstreuung zunimmt, kan ein solcher Punkt das Vorrecht haben, der Mittelpunkt zu heissen, und er wird es auch wirklich, durch die Bildung der Centralmasse, von der kräftigsten Anziehung in demselben, zu dem sich alle übrige, in Particularbildungen begriffene elementarische Materie senket, und dadurch, so weit sich auch die Auswickelung der Natur erstrecken mag, in der unendlichen Sphäre der Schöpfung, aus dem ganzen All, nur ein einziges System macht.

If, then, creation is infinite in respect of spaces, or at least has really been so from the very beginning in respect of matter, while in respect of form, or of development, it is ready to become so; then the space of the world will be enlivened with worlds without number and without end. Will, then, that systematic connection which we have previously considered in each part severally extend also to the whole, and comprehend the entire universe, the All of Nature, in one single system, through the combination of attraction and of the fleeing force? I say yes; if there existed nothing but wholly separate world-edifices which had among themselves no united relation to a whole, then one might indeed, assuming this chain of members to be really infinite, suppose that an exact equality of the attraction of their parts on all sides could keep these systemata safe from the ruin with which the inner reciprocal attraction threatens them. But to this there belongs so exactly measured a determination in the distances weighed according to attraction, that even the slightest displacement would draw down destruction upon the universe, and would deliver it over to overthrow in long periods which yet must at last run to their end. A world-constitution that did not maintain itself without a miracle has not the character of permanence, which is the mark of GOD’s choice; one therefore hits upon the truth far more becomingly if one makes of the whole creation a single system, which relates all worlds and world-orders that fill the entire infinite space to one single central point. A scattered swarm of world-edifices, though they were separated from one another by ever so great distances, would hasten with an unhindered propensity toward ruin and destruction, if a certain relating arrangement toward a universal central point, the centre of the attraction of the universe and the point of support of the whole of nature, were not established through systematic motions.

About this universal central point of the sinking of the whole of nature, both of that already formed and of the raw, in which without doubt there is found the lump of the most eminent attraction, which comprehends within its sphere of attraction all worlds and orders that Time has brought forth and that eternity will bring forth, one may with probability assume that nature made the beginning of its Formation, and that there also the systems are heaped most densely; while farther from it, in the Infinity of space, they lose themselves with ever greater degrees of dispersion. One might take this rule from the analogy of our solar structure, and this constitution can moreover serve to this, that at great distances not only the universal central body, but also all the systemata running nearest about it, unite their attraction together and exert it, as it were out of a single lump, upon the systemata of still greater remoteness. This will then be of help toward comprehending the whole of nature, in the whole infinity of its extension, in one single systema.

Now, in order to trace out the erection of this universal system of nature from the mechanical laws of the matter striving toward formation; in the infinite space of the elementary primal stuff spread out therein, this primal stuff must in some place have had the densest heaping, so as to have procured for the entire universe, through the eminent formation occurring there, a mass which should serve it as a point of support. It is indeed true that in an infinite space no point can properly have the privilege of being called the central point; but, by means of a certain relation founded upon the essential degrees of density of the primal stuff, according to which this, together with its creation, is heaped eminently more densely in a certain place and increases in dispersion with the distances from it, such a point can have the privilege of being called the central point, and it really becomes so through the formation of the central mass, endowed in it with the most powerful attraction, toward which all the remaining elementary matter engaged in particular formations sinks, and thereby, however far the unfolding of nature may extend, makes of the whole All, in the infinite sphere of creation, but one single system.

Se dunque la creazione è infinita quanto agli spazi, o almeno lo è stata realmente fin dal principio quanto alla materia, mentre quanto alla forma, o alla formazione, è pronta a divenirlo; allora lo spazio del mondo sarà animato da mondi senza numero e senza fine. Quel legame sistematico che prima abbiamo considerato in ciascuna parte in particolare si estenderà dunque anche al tutto, e comprenderà l’universo intero, il Tutto della Natura, in un unico sistema, mediante l’unione dell’attrazione e della forza fuggente? Io dico sì; se esistessero soltanto edifici del mondo interamente separati, che non avessero fra loro alcun rapporto unitario verso un tutto, si potrebbe bene, ammettendo questa catena di membri come realmente infinita, pensare che un’esatta uguaglianza dell’attrazione delle loro parti da ogni lato potesse tenere questi systemata al sicuro dalla rovina di cui li minaccia l’interna attrazione reciproca. Ma a ciò appartiene una determinazione così esattamente misurata nelle distanze commisurate all’attrazione, che anche il minimo spostamento tirerebbe addosso all’universo la sua fine, e lo consegnerebbe al rovesciamento in lunghi periodi, i quali però devono infine giungere al termine. Una costituzione del mondo che non si conservasse senza un miracolo non ha il carattere della stabilità, che è il contrassegno della scelta di DIO; si coglie dunque il vero in modo assai più conveniente, se si fa della creazione intera un unico sistema, che riferisce tutti i mondi e tutti gli ordini di mondi, i quali riempiono l’intero spazio infinito, a un unico punto centrale. Un formicolio disperso di edifici del mondo, per quanto separati l’uno dall’altro da distanze anche grandissime, correrebbe con una tendenza inarrestabile alla rovina e alla distruzione, se non fosse stabilita, mediante movimenti sistematici, una certa disposizione riferita a un punto centrale universale, il centro dell’attrazione dell’universo e il punto di sostegno della natura intera.

Attorno a questo punto centrale universale della caduta della natura intera, sia di quella già formata, sia di quella grezza, nel quale senza dubbio si trova la massa dell’attrazione più eminente, che abbraccia nella sua sfera d’attrazione tutti i mondi e tutti gli ordini che il Tempo ha prodotto e che l’eternità produrrà, si può ammettere con probabilità che la natura abbia dato principio alla sua Formazione, e che ivi anche i sistemi siano ammassati nel modo più fitto; mentre più lontano da esso, nell’Infinità dello spazio, si perdono con gradi sempre maggiori di dispersione. Si potrebbe ricavare questa regola dall’analogia della nostra costruzione solare, e questa costituzione può inoltre servire a ciò, che a grandi distanze non soltanto il corpo centrale universale, ma anche tutti i systemata che gli corrono più vicino uniscano insieme la loro attrazione e la esercitino, quasi da un’unica massa, sui systemata di distanza ancora maggiore. Ciò gioverà allora a comprendere la natura intera, in tutta l’infinità della sua estensione, in un unico systema.

Ora, per rintracciare l’erezione di questo sistema universale della natura a partire dalle leggi meccaniche della materia che tende a formarsi; nello spazio infinito della materia prima elementare ivi diffusa, questa materia prima deve avere avuto in qualche luogo il più fitto ammassamento, per procurare all’universo intero, mediante la formazione eminente che ivi avviene, una massa che gli servisse da punto di sostegno. È bensì vero che in uno spazio infinito nessun punto può propriamente avere il privilegio di chiamarsi punto centrale; ma, per mezzo di un certo rapporto che si fonda sui gradi essenziali di densità della materia originaria, secondo il quale questa, insieme con la sua creazione, si trova in un certo luogo ammassata in modo eminentemente più fitto e cresce nella dispersione con le distanze da esso, un tale punto può avere il privilegio di chiamarsi punto centrale, e lo diviene anche realmente mediante la formazione della massa centrale, dotata in esso della più energica attrazione, verso la quale scende tutta la restante materia elementare impegnata in formazioni particolari, e per ciò, per quanto lontano possa estendersi lo sviluppo della natura, nella sfera infinita della creazione fa di tutto il Tutto un unico sistema.

Das ist aber was wichtiges, und welches, woferne es Beyfall erlanget, der grössesten Aufmerksamkeit würdig ist, daß der Ordnung der Natur, in diesem unserm System zu Folge, die Schöpfung, oder vielmehr die Ausbildung der Natur, bey diesem Mittelpunkte zuerst anfängt, und mit stetiger Fortschreitung nach und nach in alle fernere Weiten ausgebreitet wird, um den unendlichen Raum in dem Fortgange der Ewigkeit mit Welten und Ordnungen zu erfüllen. Lasset uns dieser Vorstellung einen Augenblick mit stillem Vergnügen nachhängen. Ich finde nichts, das den Geist des Menschen zu einem edleren Erstaunen erheben kan, indem es ihm eine Aussicht in das unendliche Feld der Allmacht eröfnet, als diesen Theil der Theorie, der die succeßive Vollendung der Schöpfung betrifft. Wenn man mir zugiebt, daß die Materie, die der Stoff zu Bildung aller Welten ist, in dem ganzen unendlichen Raume der göttlichen Gegenwart nicht gleichförmig, sondern nach einem gewissen Gesetze ausgebreitet gewesen, das sich vielleicht auf die Dichtigkeit der Partikeln bezog, und nach welchem von einem gewissen Punkte, als dem Orte der dichtesten Häufung, mit den Weiten von diesem Mittelpunkte die Zerstreuung des Urstoffes zunahm; so wird, in der ursprünglichen Regung der Natur, die Bildung zunächst diesem Centro angefangen, und denn, in fortschreitender Zeitfolge, der weitere Raum, nach und nach Welten und Weltordnungen, mit einer gegen diesen sich beziehenden systematischen Verfassung, gebildet haben. Ein jeder endlicher Periodus, dessen Länge zu der Grösse des zu vollbringenden Werks ein Verhältniß hat, wird immer nur eine endliche Sphäre, von diesem Mittelpunkte an, zur Ausbildung bringen; der übrige unendliche Theil wird indessen noch mit der Verwirrung und dem Chaos streiten, und um so viel weiter von dem Zustande der vollendeten Bildung entfernet seyn, je weiter dessen Abstand, von der Sphäre der schon ausgebildeten Natur, entfernet ist. Diesem zu Folge, ob wir gleich von dem Orte unseres Aufenthalts in dem Universo eine Aufsicht in eine, wie es scheinet, völlig vollendete Welt, und, so zu reden, in ein unendliches Heer von Weltordnungen, die systematisch verbunden sind, haben; so befinden wir uns doch eigentlich nur in einer Naheit zum Mittelpunkte der ganzen Natur, wo diese sich schon aus dem Chaos ausgewickelt, und ihre gehörige Vollkommenheit erlanget hat. Wenn wir eine gewisse Sphäre überschreiten könten; würden wir daselbst das Chaos und die Zerstreuung der Elemente erblicken, die nach dem Maasse, als sie sich diesem Mittelpunkte näher befinden, den rohen Zustand zum Theil verlassen, und der Vollkommenheit der Ausübung näher sind, mit den Graden der Entfernung aber sich nach und nach in einer völligen Zerstreuung verlieren. Wir würden sehen, wie der unendliche Raum der göttlichen Gegenwart, darinn der Vorrath zu allen möglichen Naturbildungen anzutreffen ist, in einer stillen Nacht begraben, voll von Materie, den künftig zu erzeugenden Welten zum Stoffe zu dienen, und von Triebfedern sie in Bewegung zu bringen, die, mit einer schwachen Regung, diejenige Bewegungen anfangen, womit die Unermeßlichkeit dieser öden Räume dereinst noch soll belebet werden. Es ist vielleicht eine Reihe von Millionen Jahren und Jahrhunderten verflossen, ehe die Sphäre der gebildeten Natur, darinn wir uns befinden, zu der Vollkommenheit gediehen ist, die ihr jetzt beywohnet; und es wird vielleicht ein eben so langer Periodus vergehen, bis die Natur einen eben so weiten Schritt in dem Chaos thut: allein die Sphäre der ausgebildeten Natur ist unaufhörlich beschäftiget, sich auszubreiten. Die Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblicke. Nachdem sie mit der Hervorbringung einer Unendlichkeit von Substanzen und Materie den Anfang gemachet hat; so ist sie mit immer zunehmenden Graden der Fruchtbarkeit, die ganze Folge der Ewigkeit hindurch, wirksam. Es werden Millionen, und ganze Gebürge von Millionen Jahrhunderten verfliessen, binnen welchen immer neue Welten und Weltordnungen nach einander in denen entfernten Weiten von dem Mittelpunkte der Natur, sich bilden, und zur Vollkommenheit gelangen werden; sie werden, unerachtet der systematischen Verfassung, die unter ihren Theilen ist, eine allgemeine Beziehung auf den Mittelpunkt erlangen, welcher der erste Bildungspunkt, und das Centrum der Schöpfung durch das Anziehungsvermögen, seiner vorzüglichen Masse worden ist. Die Unendlichkeit der künftigen Zeitfolge, womit die Ewigkeit unerschöpflich ist, wird alle Räume der Gegenwart GOttes ganz und gar beleben, und in die Regelmäßigkeit, die der Treflichkeit seines Entwurfes gemäß ist, nach und nach versetzen, und wenn man mit einer kühnen Vorstellung die ganze Ewigkeit, so zu sagen, in einem Begriffe zusammen fassen könte; so würde man auch den ganzen unendlichen Raum mit Weltordnungen angefüllet, und die Schöpfung vollendet ansehen können. Weil aber in der That von der Zeitfolge der Ewigkeit der rückständige Theil allemal unendlich, und der abgeflossene endlich ist; so ist die Sphäre der ausgebildeten Natur allemal nur ein unendlich kleiner Theil desjenigen Inbegriffs, der den Saamen zukünftiger Welten in sich hat, und sich aus dem rohen Zustande des Chaos, in längern oder kürzern Perioden, auszuwickeln trachtet. Die Schöpfung ist niemals vollendet. Sie hat zwar einmal angefangen, aber sie wird niemals aufhören. Sie ist immer geschäftig, mehr Auftritte der Natur, neue Dinge und neue Welten hervor zu bringen. Das Werk, welches sie zu Stande bringet, hat ein Verhältniß zu der Zeit, die sie darauf anwendet. Sie braucht nichts weniger, als eine Ewigkeit, um die ganze grenzenlose Weite der unendlichen Räume, mit Welten ohne Zahl und ohne Ende, zu beleben. Man kan von ihr dasjenige sagen, was der erhabenste unter den deutschen Dichtern von der Ewigkeit schreibet:

Unendlichkeit! wer misset dich?

Vor dir sind Welten Tag, und Menschen Augenblicke;

Vielleicht die tausendste der Sonnen welzt jetzt sich,

Und tausend bleiben noch zurücke.

Wie eine Uhr, beseelt durch ein Gewicht,

Eilt eine Sonn, aus GOttes Kraft bewegt:

Ihr Trieb läuft ab, und eine andre schlägt,

Du aber bleibst, und zählst sie nicht.

     v. Haller.

Es ist ein nicht geringes Vergnügen, mit seiner Einbildungskraft über die Grenze der vollendeten Schöpfung, in den Raum des Chaos, auszuschweifen, und die halb rohe Natur, in der Naheit zur Sphäre der ausgebildeten Welt, sich nach und nach durch alle Stuffen und Schattirungen der Unvollkommenheit, in dem ganzen ungebildeten Raume, verlieren zu sehen. Aber ist es nicht eine tadelnswürdige Kühnheit, wird man sagen, eine Hypothese aufzuwerfen, und sie, als einen Vorwurf der Ergötzung des Verstandes, anzupreisen, welche vielleicht nur gar zu willkürlich ist, wenn man behauptet, daß die Natur, nur einem unendlich kleinen Theile nach, ausgebildet sey, und unendliche Räume noch mit dem Chaos streiten, um in der Folge künftiger Zeiten ganze Heere von Welten und Weltordnungen, in aller gehörigen Ordnung und Schönheit, darzustellen? Ich bin den Folgen, die meine Theorie darbietet, nicht so sehr ergeben, daß ich nicht erkennen solte, wie die Muthmassung, von der succeßiven Ausbreitung der Schöpfung, durch die unendliche Räume, die den Stoff dazu in sich fassen, den Einwurf der Unerweislichkeit nicht völlig ablehnen könne. Indessen verspreche ich mir doch von denenjenigen, welche die Grade der Wahrscheinlichkeit zu schätzen, im Stande sind, daß eine solche Charte der Unendlichkeit, ob sie gleich einen Vorwurf begreiffet, der bestimmt zu seyn scheinet, dem menschlichen Verstande auf ewig verborgen zu seyn, nicht um deswillen sofort als ein Hirngespinste werde angesehen werden, vornemlich, wenn man die Analogie zu Hülfe nimmt, welche uns allemal, in solchen Fällen, leiten muß, wo dem Verstande der Faden der untrüglichen Beweise mangelt.

But this is something important, and which, if it should meet with approval, is worthy of the greatest attention: that according to the order of Nature, in this our system, creation, or rather the development of nature, begins first at this central point, and with steady progression is spread little by little into all remoter distances, in order to fill infinite space, in the advance of eternity, with worlds and orders. Let us dwell for a moment upon this representation with quiet pleasure. I find nothing that can raise the Spirit of man to a nobler astonishment, in that it opens to him a prospect into the infinite field of omnipotence, than this part of the theory which concerns the successive completion of creation. If it be granted me that the matter which is the stuff for the Formation of all worlds was not spread uniformly throughout the whole infinite space of the divine presence, but according to a certain law which perhaps had reference to the density of the particles, and according to which, from a certain point as the place of the densest heaping, the dispersion of the primal stuff increased with the distances from this central point; then, in the original stirring of nature, the formation will have begun nearest to this centre, and thereafter, in the onward course of time, the remoter space will have formed, little by little, worlds and world-orders with a systematic constitution related to this centre. Every finite period, whose length bears a relation to the magnitude of the work to be accomplished, will always bring to formation only a finite sphere, reckoned from this central point; the remaining infinite part will meanwhile still be struggling with confusion and chaos, and will be the farther removed from the state of completed formation the greater its distance from the sphere of the already formed nature. Accordingly, although from the place of our sojourn in the universe we have a view into a world seemingly quite complete and, so to speak, into an infinite host of world-orders systematically connected; yet we find ourselves properly only in a nearness to the central point of the whole of nature, where it has already unfolded itself out of chaos and attained its due perfection. If we could pass beyond a certain sphere, we should there behold the chaos and the dispersion of the elements, which, in the measure in which they are found nearer to this central point, partly leave the raw state and are nearer to the perfection of execution, but with the degrees of distance lose themselves little by little in a complete dispersion. We should see how the infinite space of the divine presence, wherein is to be found the store for all possible formations of nature, is buried in a silent night, full of matter to serve as stuff for the worlds hereafter to be generated, and of springs to set it in motion, which, with a feeble stirring, begin those motions wherewith the immeasurableness of these desolate spaces shall one day yet be enlivened. Perhaps a series of millions of years and centuries has elapsed before the sphere of formed nature, wherein we find ourselves, attained the perfection that now belongs to it; and perhaps just as long a period will pass before nature takes a step just as wide into the chaos: but the sphere of formed nature is unceasingly occupied in extending itself. Creation is not the work of a moment. Having made a beginning with the production of an Infinity of substances and of matter, it is active, with ever increasing degrees of fruitfulness, throughout the whole succession of eternity. Millions, and whole mountains of millions of centuries, will pass away, within which ever new worlds and world-orders will be formed one after another in the remote distances from the central point of nature and will attain perfection; they will, notwithstanding the systematic constitution that obtains among their parts, acquire a universal relation to the central point, which has become the first point of formation and the centre of creation through the attractive power of its eminent mass. The infinity of the future succession of time, wherewith eternity is inexhaustible, will wholly and entirely enliven all the spaces of GOD’s presence, and will place them little by little in that regularity which is conformable to the excellence of his design; and if with a bold representation one could grasp the whole of eternity, so to speak, in a single concept, one would also be able to see the whole infinite space filled with world-orders and creation completed. But because in fact, of the succession of time of eternity, the part remaining is always infinite and the part elapsed finite; the sphere of formed nature is therefore always only an infinitely small part of that whole which holds within itself the seed of future worlds and strives to unfold itself out of the raw state of chaos in longer or shorter periods. Creation is never completed. It has indeed once begun, but it will never cease. It is always busy in bringing forth more scenes of nature, new things and new worlds. The work that it brings to pass bears a relation to the Time that it expends upon it. It needs nothing less than an eternity to enliven the whole boundless expanse of infinite spaces with worlds without number and without end. Of it one may say what the most sublime among the German poets writes of eternity:

Infinity! who measures thee?

Before thee worlds are days, and men are moments;

Perhaps the thousandth of the suns now rolls along,

And a thousand yet remain behind.

As a clock, ensouled by a weight,

A sun hastens on, moved by GOD’s power:

Its drive runs down, and another strikes the hour,

But thou remainest, and countest them not.

 v. Haller.

It is no small pleasure to range with one’s imagination beyond the boundary of completed creation, into the space of chaos, and to see half-raw nature, in the nearness to the sphere of the formed world, lose itself little by little through all the stages and shadings of imperfection in the whole unformed space. But is it not a blameworthy boldness, it will be said, to advance a hypothesis and to commend it as an object for the delight of the understanding, a hypothesis which is perhaps all too arbitrary, when one asserts that nature is formed only in an infinitely small part, and that infinite spaces are still struggling with chaos so as to present, in the course of future times, whole hosts of worlds and world-orders in all due order and Beauty? I am not so devoted to the consequences that my theory offers as not to recognize that the conjecture of the successive diffusion of creation through the infinite spaces which contain the stuff for it cannot wholly repel the objection of indemonstrability. Nevertheless I promise myself of those who are able to estimate the degrees of probability, that such a chart of infinity, although it comprehends an object which seems destined to be forever hidden from the human understanding, will not for that reason be at once regarded as a figment of the brain, especially if one takes to one’s aid analogy, which must always guide us in those cases where the understanding lacks the thread of infallible proofs.

Questo però è qualcosa d’importante, e che, qualora ottenga approvazione, è degno della massima attenzione: che secondo l’ordine della Natura, in questo nostro sistema, la creazione, o piuttosto la formazione della natura, incomincia per prima cosa presso questo punto centrale, e con progresso continuo si estende via via in tutte le distanze più remote, per riempire lo spazio infinito, nell’avanzare dell’eternità, di mondi e di ordini. Indugiamo un istante su questa rappresentazione con quieto piacere. Non trovo nulla che possa elevare lo Spirito dell’uomo a uno stupore più nobile, aprendogli una veduta nel campo infinito dell’onnipotenza, quanto questa parte della teoria che riguarda il successivo compimento della creazione. Se mi si concede che la materia, la quale è la sostanza per la Formazione di tutti i mondi, non fosse distribuita in modo uniforme in tutto lo spazio infinito della presenza divina, ma secondo una certa legge che si riferiva forse alla densità delle particelle, e secondo la quale, a partire da un certo punto come dal luogo del più fitto ammassamento, la dispersione della materia originaria cresceva con le distanze da questo punto centrale; allora, nel primo moto della natura, la formazione sarà cominciata dappresso a questo centro, e poi, nel procedere del tempo, lo spazio più lontano avrà formato via via mondi e ordini di mondi, con una costituzione sistematica riferita a questo centro. Ogni periodo finito, la cui lunghezza sta in rapporto con la grandezza dell’opera da compiere, condurrà sempre soltanto una sfera finita, a partire da questo punto centrale, al suo compimento; la restante parte infinita starà intanto ancora lottando con la confusione e col caos, e sarà tanto più lontana dallo stato della formazione compiuta, quanto più remota è la sua distanza dalla sfera della natura già formata. In conseguenza di ciò, sebbene dal luogo del nostro soggiorno nell’universo abbiamo la vista di un mondo, a quanto pare, del tutto compiuto e, per dir così, di una schiera infinita di ordini di mondi sistematicamente connessi; noi ci troviamo tuttavia propriamente soltanto in una vicinanza al punto centrale della natura intera, dove essa si è già svolta fuori dal caos e ha raggiunto la sua debita perfezione. Se potessimo oltrepassare una certa sfera, scorgeremmo ivi il caos e la dispersione degli elementi, i quali, nella misura in cui si trovano più vicini a questo punto centrale, abbandonano in parte lo stato grezzo e sono più prossimi alla perfezione dell’esecuzione, mentre coi gradi della distanza si perdono via via in una dispersione completa. Vedremmo come lo spazio infinito della presenza divina, in cui si trova la provvista per tutte le possibili formazioni naturali, sia sepolto in una notte silenziosa, pieno di materia destinata a servire di sostanza ai mondi che in futuro dovranno essere generati, e di molle capaci di metterla in movimento, le quali, con un debole moto, incominciano quei movimenti con cui l’immensità di questi spazi deserti dovrà un giorno essere animata. È forse trascorsa una serie di milioni d’anni e di secoli prima che la sfera della natura formata, in cui ci troviamo, giungesse alla perfezione che ora le appartiene; e trascorrerà forse un periodo altrettanto lungo prima che la natura compia un passo altrettanto ampio nel caos: senonché la sfera della natura formata è incessantemente occupata a estendersi. La creazione non è opera di un istante. Dopo aver dato principio con la produzione di un’Infinità di sostanze e di materia, essa è operante, con gradi sempre crescenti di fecondità, attraverso tutto il corso dell’eternità. Trascorreranno milioni, e interi monti di milioni di secoli, entro i quali si formeranno sempre nuovi mondi e nuovi ordini di mondi, l’uno dopo l’altro, nelle remote distanze dal punto centrale della natura, e giungeranno alla perfezione; essi, nonostante la costituzione sistematica che regna fra le loro parti, acquisteranno un rapporto universale col punto centrale, il quale è divenuto il primo punto di formazione e il centro della creazione per la capacità d’attrazione della sua massa eminente. L’infinità del corso futuro del tempo, per cui l’eternità è inesauribile, animerà interamente tutti gli spazi della presenza di DIO, e li porrà via via in quella regolarità che è conforme all’eccellenza del suo disegno; e se con un’ardita rappresentazione si potesse abbracciare tutta l’eternità, per dir così, in un unico concetto, si potrebbe anche vedere l’intero spazio infinito riempito di ordini di mondi e la creazione compiuta. Ma poiché in effetti, del corso del tempo dell’eternità, la parte restante è sempre infinita e quella trascorsa finita; così la sfera della natura formata è sempre soltanto una parte infinitamente piccola di quel complesso che racchiude in sé il seme dei mondi futuri e cerca di svolgersi fuori dallo stato grezzo del caos in periodi più lunghi o più brevi. La creazione non è mai compiuta. Essa ha bensì incominciato una volta, ma non cesserà mai. È sempre affaccendata a produrre altre scene della natura, cose nuove e nuovi mondi. L’opera che essa porta a compimento sta in rapporto col Tempo che vi impiega. Non le occorre nulla di meno di un’eternità per animare l’intera ampiezza sconfinata degli spazi infiniti con mondi senza numero e senza fine. Di essa si può dire ciò che il più sublime fra i poeti tedeschi scrive dell’eternità:

Infinità! chi ti misura?

Davanti a te i mondi sono giorni, e gli uomini istanti;

Forse il millesimo dei soli ora si volge,

E mille ne restano ancora indietro.

Come un orologio, animato da un peso,

Corre un sole, mosso dalla forza di DIO:

La sua spinta si esaurisce, e un altro batte l’ora,

Ma tu rimani, e non li conti.

 v. Haller.

Non è un piacere da poco spaziare colla propria immaginazione oltre il confine della creazione compiuta, nello spazio del caos, e vedere la natura mezzo grezza, nella vicinanza alla sfera del mondo formato, perdersi via via, attraverso tutti i gradi e le sfumature dell’imperfezione, in tutto lo spazio informe. Ma non è forse un’audacia biasimevole, si dirà, avanzare un’ipotesi e raccomandarla come oggetto di diletto dell’intelletto, ipotesi che è forse anche troppo arbitraria, quando si afferma che la natura è formata soltanto in una parte infinitamente piccola, e che spazi infiniti stanno ancora lottando col caos per presentare, nel corso dei tempi futuri, interi eserciti di mondi e di ordini di mondi in tutto il debito ordine e in tutta la debita Bellezza? Io non sono così devoto alle conseguenze che la mia teoria offre da non riconoscere che la congettura della successiva diffusione della creazione attraverso gli spazi infiniti che ne racchiudono la materia non può respingere completamente l’obiezione dell’indimostrabilità. Tuttavia mi riprometto da coloro che sono in grado di valutare i gradi della probabilità, che una tale carta dell’infinità, sebbene abbracci un oggetto che sembra destinato a rimanere per sempre nascosto all’intelletto umano, non venga perciò subito considerata come un fantasticare, soprattutto se si prende in aiuto l’analogia, la quale deve sempre guidarci in quei casi in cui all’intelletto manca il filo delle prove infallibili.

Man kan aber auch die Analogie noch durch annehmungswürdige Gründe unterstützen, und die Einsicht des Lesers, wofern ich mich solches Beyfalls schmeicheln darf, wird sie vielleicht mit noch wichtigern vermehren können. Denn wenn man erweget, daß die Schöpfung den Charakter der Beständigkeit nicht mit sich führet, wofern sie der allgemeinen Bestrebung der Anziehung, die durch alle ihre Theile wirket, nicht eine eben so durchgängige Bestimmung entgegen setzet, die dem Hange der ersten zum Verderben und zur Unordnung gnugsam widerstehen kan, wenn sie nicht Schwungskräfte ausgetheilet hat, die in der Verbindung, mit der Centralneigung, eine allgemeine systematische Verfassung festsetzen; so wird man genöthiget, einen allgemeinen Mittelpunkt des ganzen Welt-Alls anzunehmen, der alle Theile desselben in verbundener Beziehung zusammen hält, und aus dem ganzen Inbegriff der Natur nur ein System machet. Wenn man hiezu den Begriff, von der Bildung der Weltkörper, aus der zerstreueten elementarischen Materie füget, wie wir ihn in dem vorhergehenden entworfen haben, jedoch ihn allhier nicht auf ein absonderliches System einschränkt, sondern über die ganze Natur ausdehnet; so wird man genöthiget, eine solche Austheilung des Grundstoffes, in dem Raume des ursprünglichen Chaos, zu gedenken, die natürlicher Weise einen Mittelpunkt der ganzen Schöpfung mit sich bringet, damit in diesen die wirksame Masse, die in ihrer Sphäre die gesammte Natur begreift, zusammengebracht, und die durchgängige Beziehung bewirket werden könne, wodurch alle Welten nur ein einziges Gebäude ausmachen. Es kan aber in dem unendlichen Raume, kaum eine Art der Austheilung des ursprünglichen Grundstoffes, gedacht werden, die einen wahren Mittel- und Senkungspunkt der gesammten Natur setzen solte, als wenn sie nach einem Gesetze der zunehmenden Zerstreuung, von diesem Punkte an, in alle ferne Weiten eingerichtet ist. Dieses Gesetze aber setzet zugleich einen Unterscheid in der Zeit, die ein System in den verschiedenen Gegenden des unendlichen Raumes gebrauchet, zur Reife seiner Ausbildung zu kommen, so, daß diese Periode desto kürzer ist, je näher der Bildungsplatz eines Weltbaues sich dem Centro der Schöpfung befindet, weil daselbst die Elemente des Stoffes dichter gehäufet sind, und dagegen um desto länger Zeit erfordert, je weiter der Abstand ist, weil die Partikeln daselbst zerstreueter sind, und später zur Bildung zusammen kommen.

Wenn man die ganze Hypothese, die ich entwerfe, in dem ganzen Umfange sowohl dessen, was ich gesagt habe, als was ich noch eigentlich darlegen werde, erweget; so wird man die Kühnheit ihrer Forderungen wenigstens nicht vor unfähig halten, eine Entschuldigung anzunehmen. Man kan den unvermeidlichen Hang, den ein jegliches zur Vollkommenheit gebrachtes Weltgebäude nach und nach zu seinem Untergange hat, unter die Gründe rechnen, die es bewähren können, daß das Universum dagegen in andern Gegenden an Welten fruchtbar seyn werde, um den Mangel zu ersetzen, den es an einem Orte erlitten hat. Das ganze Stück der Natur, das wir kennen, ob es gleich nur ein Atomus in Ansehung dessen ist, was über oder unter unserem Gesichtskreise verborgen bleibt, bestätiget doch diese Fruchtbarkeit der Natur, die ohne Schranken ist, weil sie nicht anders, als die Ausübung der göttlichen Allmacht selber ist. Unzählige Thiere und Pflanzen werden täglich zerstöret, und sind ein Opfer der Vergänglichkeit; aber nicht weniger bringet die Natur, durch ein unerschöpftes Zeugungsvermögen, an andern Orten wiederum hervor, und füllet das leere aus. Beträchtliche Stücke des Erdbodens, den wir bewohnen, werden wiederum in dem Meere begraben, aus dem sie ein günstiger Periodus hervorgezogen hatte; aber an anderen Orten ergänzet die Natur den Mangel, und bringet andere Gegenden hervor, die in der Tiefe des Wesens verborgen waren, um neue Reichthümer ihrer Fruchtbarkeit über dieselbe auszubreiten. Auf die gleiche Art vergehen Welten und Weltordnungen, und werden von dem Abgrunde der Ewigkeiten verschlungen; dagegen ist die Schöpfung immerfort geschäftig, in andern Himmelsgegenden neue Bildungen zu verrichten, und den Abgang mit Vortheile zu ergänzen.

Man darf nicht erstaunen, selbst in dem Grossen der Werke GOttes, eine Vergänglichkeit zu verstatten. Alles, was endlich ist, was einen Anfang und Ursprung hat, hat das Merkmaal seiner eingeschränkten Natur in sich; es muß vergehen, und ein Ende haben. Die Dauer eines Weltbaues hat durch die Vortreflichkeit ihrer Errichtung, eine Beständigkeit in sich, die, unsern Begriffen nach, einer unendlichen Dauer nahe kommt. Vielleicht werden tausend, vielleicht Millionen Jahrhunderte sie nicht vernichten; allein, weil die Eitelkeit, die an denen endlichen Naturen haftet, beständig an ihrer Zerstörung arbeitet; so wird die Ewigkeit alle mögliche Perioden in sich halten, um durch einen allmählichen Verfall den Zeitpunkt ihres Unterganges doch endlich herbey zu führen. Newton, dieser grosse Bewunderer der Eigenschaften GOttes, aus der Vollkommenheit seiner Werke, der mit der tiefsten Einsicht, in die Treflichkeit der Natur, die gröste Ehrfurcht gegen die Offenbarung der göttlichen Allmacht verband, sahe sich genöthiget, der Natur ihren Verfall durch den natürlichen Hang, den die Mechanik der Bewegungen dazu hat, vorher zu verkündigen. Wenn eine systematische Verfassung, durch die wesentliche Folge der Hinfälligkeit, in grossen Zeitläuften auch den allerkleinsten Theil, den man sich nur gedenken mag, dem Zustande ihrer Verwirrung nähert; so muß in dem unendlichen Ablaufe der Ewigkeit doch ein Zeitpunkt seyn, da diese allmähliche Verminderung alle Bewegung erschöpfet hat.

Wir dürfen aber den Untergang eines Weltgebäudes nicht als einen wahren Verlust der Natur bedauren. Sie beweiset ihren Reichthum in einer Art von Verschwendung, welche, indem einige Theile der Vergänglichkeit den Tribut bezahlen, sich durch unzählige neue Zeugungen in dem ganzen Umfange ihrer Vollkommenheit unbeschadet erhält. Welch eine unzehlige Menge Blumen und Insecten zerstöret ein einziger kalter Tag; aber wie wenig vermisset man sie, ohnerachtet es herrliche Kunstwerke der Natur und Beweisthümer der göttlichen Allmacht seyn; an einem andern Orte wird dieser Abgang mit Ueberfluß wiederum ersetzet. Der Mensch, der das Meisterstück der Schöpfung zu seyn scheinet, ist selbst von diesem Gesetze nicht ausgenommen. Die Natur beweiset, daß sie eben so reich, eben so unerschöpfet, in Hervorbringung des treflichsten unter den Creaturen, als des geringschätzigsten, ist, und daß selbst deren Untergang eine nothwendige Schattirung in der Mannigfaltigkeit ihrer Sonnen ist, weil die Erzeugung derselben ihr nichts kostet. Die schädlichen Wirkungen der angesteckten Luft, die Erdbeben, die Ueberschwemmungen, vertilgen ganze Völker von dem Erdboden; allein es scheinet nicht, daß die Natur dadurch einigen Nachtheil erlitten habe. Auf gleiche Weise verlassen ganze Welten und Systemen den Schauplatz, nachdem sie ihre Rolle ausgespielet haben. Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt, oder eine Milchstrasse von Welten, gegen sie anzusehen, wie man eine Blume, oder ein Insect, in Vergleichung gegen die Erde, ansiehet. Indessen, daß die Natur mit veränderlichen Auftritten die Ewigkeit auszieret, bleibt GOtt in einer unaufhörlichen Schöpfung geschäftig, den Zeug zur Bildung noch grösserer Welten zu formen.

Der stets mit einem gleichen Auge, weil er, der Schöpfer, ja von allen,

Sieht einen Helden untergehn, und einen kleinen Sperling fallen,

Sieht eine Wasserblase springen, und eine ganze Welt vergehn.

           Pope,

     nach Brockes Uebersetzung.

Laßt uns also unser Auge, an diese erschreckliche Umstürzungen als an die gewöhnlichen Wege der Vorsehung, gewöhnen, und sie sogar mit einer Art von Wohlgefallen ansehen. Und in der That ist dem Reichthume der Natur nichts anständiger als dieses. Denn wenn ein Weltsystem in der langen Folge seiner Dauer alle Mannigfaltigkeit erschöpfet, die seine Einrichtung fassen kan, wenn es nun ein überflüßiges Glied in der Kette der Wesen geworden; so ist nichts geziemender, als daß es in dem Schauspiele der ablaufenden Veränderungen des Universi die letzte Rolle spielet, die jedem endlichen Dinge gebühret, nemlich der Vergänglichkeit ihr Gebühr abtrage. Die Natur zeiget, wie gedacht, schon in dem kleinen Theile ihres Inbegriffes, diese Regel ihres Verfahrens, die das ewige Schicksal ihr im ganzen vorgeschrieben hat, und ich sage es nochmals, die Grösse desjenigen was untergehen soll, ist hierin nicht im geringsten hinderlich, denn alles was groß ist, wird klein, ja es wird gleichsam nur ein Punkt, wenn man es mit dem Unendlichen vergleicht, welches die Schöpfung in dem unbeschränkten Raume, die Folge der Ewigkeit hindurch, darstellen wird.

Es scheinet, daß dieses denen Welten, so wie allen Naturdingen verhängte Ende, einen gewissen Gesetze unterworfen sey, dessen Erwegung der Theorie einen neuen Zug der Anständigkeit giebet. Nachdemselben hebt es bey den Weltkörpern an, die sich dem Mittelpunkte des Welt-Alls am nächsten befinden, so wie die Erzeugung und Bildung neben diesem Centro zuerst angefangen: von da breitet sich das Verderben und die Zerstörung nach und nach in die weiteren Entfernungen aus, um alle Welt, welche ihre Periode zurück geleget hat, durch einen allmählichen Verfall der Bewegungen, zuletzt in einem einzigen Chaos zu begraben. Andererseits ist die Natur auf der entgegengesetzten Grenze der ausgebildeten Welt, unabläßig beschäftiget, aus dem rohen Zeuge der zerstreueten Elemente Welten zu bilden, und, indem sie an der einen Seite neben dem Mittelpunkte veraltet, so ist sie auf der andern jung und an neuen Zeugungen fruchtbar. Die ausgebildete Welt befindet sich diesemnach zwischen den Ruinen der zerstörten, und zwischen dem Chaos der ungebildeten Natur mitten inne beschränket, und wenn man wie es wahrscheinlich ist, sich vorstellet, daß eine schon zur Vollkommenheit gediehene Welt, eine längere Zeit dauren könne, als sie bedurft hat, gebildet zu werden; so wird ungeachtet aller der Verheerungen, die die Vergänglichkeit unaufhörlich anrichtet, der Umfang des Universi dennoch überhaupt zunehmen.

One can also support this analogy with plausible reasons, and the reader’s understanding—should I dare to hope for such approval—may even be enhanced by these additional arguments. For if it is argued that creation does not inherently possess the characteristic of stability, that it does not oppose the universal tendency toward attraction which operates throughout all its parts with an equally consistent force capable of effectively resisting the tendencies toward decay and disorder inherent in those parts, and that it has not distributed such dynamic forces that, in combination with the central tendency, would establish a systematic and orderly structure throughout the entire cosmos; then one is compelled to assume the existence of some universal center or core that holds all these parts together in a connected whole, transforming the entire realm of nature into a cohesive system. If we further incorporate the concept of the formation of celestial bodies from dispersed elemental matter—such as we have outlined earlier—but do not limit this process to a particular system, but extend it throughout the entire natural world; then we are forced to consider a distribution of the fundamental substance within the original chaos that naturally leads to a central point of the entire creation. In this way, the effective mass that encompasses the entire nature within its sphere could be brought together, establishing a coherent connection that would make all worlds form a single unified whole. However, in the infinite expanse of space, it seems scarcely possible to conceive of any distribution of the original substance that would establish a true central point for the entire nature, unless this distribution follows some law of progressive dispersion, extending from this central point outward into endless distances. Yet this very law implies a distinction in time—the time required for different regions of the infinite space to undergo their developmental processes. This period is necessarily shorter the closer the site of formation lies to the center of creation, where the elements of the substance are more densely concentrated; conversely, it takes much longer where the distribution is more dispersed and the particles require a longer time to come together and form structures.

If one considers the entire hypothesis I have outlined, in its full scope—including both what I have already said and what I will yet present—then one will at least not consider the boldness of its claims to be beyond the ability to find some justification. One can regard the inevitable tendency of any world-building that falls short of perfection to gradually lead to its downfall as one of the reasons that could justify the existence of the universe in other regions, where it may produce new worlds to compensate for what it lacks in certain places. The entire portion of nature that we know of—even if it is merely an atom compared to what lies beyond or beneath our field of vision—yet confirms this boundless fertility of nature, for it is nothing but the very expression of divine power at work. Countless animals and plants are destroyed daily and become victims of impermanence; yet, through its inexhaustible reproductive capacity, nature produces new life in other places, filling the void thus created. Considerable areas of the earth we inhabit are eventually buried in the oceans from which they once emerged; but in other regions, nature makes up for this loss by bringing forth new lands that were previously hidden in the depths of existence, allowing its fertility to flourish anew in those areas. In the same way, worlds and cosmic orders come into being and then disappear, swallowed up by the abysses of eternity; yet creation is ever active, working tirelessly in other realms of the heavens to bring about new formations and compensate for what has been lost.

One should not be surprised to find that even within God’s greatest creations, there exists something transient. Everything that is finite, that has a beginning and an origin, inherently possesses the characteristics of its limited nature; it must inevitably come to an end. The duration of a cosmic structure, due to the meticulousness with which it was constructed, possesses a stability that, by our standards, approaches eternity. Perhaps thousands or even millions of centuries will not be enough to destroy it; yet, because the vanity inherent in those finite things constantly works towards their destruction, eternity will encompass all possible cycles, gradually bringing about their ultimate demise through a process of gradual decay. Newton, that great admirer of God’s attributes and the perfection of His creations, who combined profound insight into the workings of nature with utmost reverence for the manifestations of divine power, felt compelled to predict the natural tendency of motion toward decay. Just as a systematic arrangement, due to the inherent consequences of impermanence, will inevitably lead even the smallest elements over vast periods of time towards a state of disarray; so too, in the endless progression of eternity, there must surely come a moment when this gradual decline consumes all movement entirely.

However, we must not regard the disappearance of a particular world as a true loss for nature. For nature demonstrates its abundance through a kind of waste—in which some parts, by paying the price of impermanence, are replenished countless times over in all their perfection. How numerous are the flowers and insects that are destroyed by a single cold day; yet how little do we miss them, even though they constitute magnificent works of nature and proofs of divine power! In another place, this loss is more than made up for. The human being, who seems to be the masterpiece of creation, is itself not exempt from this law. Nature proves that it is just as rich, just as inexhaustible in producing both the most splendid and the most insignificant creatures—and that even their disappearance is merely a necessary aspect of its diversity, since such destruction costs nature nothing at all. The harmful effects of polluted air, earthquakes, floods—these events wipe out entire peoples from the face of the earth; yet it seems that nature suffers no harm as a result. In the same way, whole worlds and cosmic systems cease to exist once they have fulfilled their role. The infinity of creation is vast enough such that a single world, or even a galaxy of worlds, can be regarded as insignificant in comparison to it—just as a flower or an insect is insignificant compared to the earth. Nevertheless, while nature manifests eternity through ever-changing manifestations, God remains constantly engaged in creation, shaping the materials for the formation of even greater worlds.

He always views everything with the same eye, for he, the Creator, is after all one and the same among all things.

To watch a hero perish and a little sparrow fall.

To watch a bubble of water burst and see an entire world vanish.

           Pope,

     According to Brockes’ translation.

Let us therefore accustom our eyes to regard these terrible upheavals as ordinary manifestations of fate, and even view them with a certain degree of satisfaction. Indeed, nothing in the abundance of nature is more appropriate than this. For when a cosmic system, in the course of its long existence, exhausts all the diversity that its structure can encompass; when it becomes an redundant link in the chain of beings—then there is nothing more fitting than for it to play the final role in the drama of the universe’s ongoing transformations, the role that belongs to every finite thing: to bear witness to its own transience. Nature demonstrates this principle, even within its smallest aspects; it follows a pattern established by an eternal destiny that governs all its workings. And I repeat it again: the greatness of whatever is destined to perish in no way hinders this process, for everything great will eventually become small—indeed, when compared to the Infinite, it will reduce itself to nothing but a mere point. For the creation will continue to unfold in that boundless space, throughout the endless succession of time.

It seems that this inevitable end that awaits all worlds and natural phenomena is subject to certain laws; understanding these laws adds a new dimension of coherence to theoretical explanations. This process begins with the celestial bodies that are closest to the center of the universe, where creation and formation first take place. From there, decay and destruction gradually spread outward, engulfing all worlds that have completed their cycle of existence, until ultimately everything is reduced to a single chaos due to the gradual deterioration of all movements. On the other hand, at the opposite end of this process, nature is constantly at work creating new worlds from the raw materials of scattered elements. While on one side it ages alongside the central point, on the other it remains youthful and fruitful in its creative endeavors. Thus, the developed world exists nestled between the ruins of those that have been destroyed and the chaos of unformed nature. If we assume—as seems likely—that a world that has reached perfection could endure longer than it actually took to form, then, despite the relentless destruction brought about by impermanence, the scope of the universe would still continue to expand.

Si può però sostenere l’analogia anche con ragioni degne di essere accolte, e la perspicacia del lettore, se posso lusingarmi di tale consenso, saprà forse accrescerle con altre ancora più rilevanti. Infatti, se si considera che la creazione non porta con sé il carattere della stabilità, qualora non opponga allo sforzo universale dell’attrazione, che agisce attraverso tutte le sue parti, una determinazione altrettanto generale, capace di resistere a sufficienza alla tendenza della prima verso la rovina e il disordine, se non ha distribuito forze centrifughe che, in unione con la tendenza centrale, stabiliscano una costituzione sistematica universale; allora si è costretti ad ammettere un punto centrale universale di tutto il Tutto del mondo, che tenga insieme tutte le sue parti in un rapporto connesso, e faccia dell’intero complesso della Natura un unico sistema. Se a ciò si aggiunge il concetto della Formazione dei corpi celesti a partire dalla materia elementare dispersa, come lo abbiamo esposto in precedenza, senza però limitarlo qui a un sistema particolare, ma estendendolo alla natura intera; allora si è costretti a pensare una tale distribuzione della materia prima nello spazio del caos originario, che per via naturale porti con sé un punto centrale della creazione intera, affinché in esso possa essere raccolta la massa efficace che abbraccia nella sua sfera la natura intera, e possa prodursi quel rapporto universale per cui tutti i mondi costituiscono un unico edificio. Nello spazio infinito, però, non si può pensare quasi alcuna specie di distribuzione della materia prima originaria che debba porre un vero punto centrale e punto di caduta della natura intera, se non quella ordinata secondo una legge di dispersione crescente a partire da questo punto verso tutte le distanze remote. Ma questa legge pone insieme una differenza nel Tempo che un sistema, nelle diverse regioni dello spazio infinito, impiega a giungere alla maturità della sua formazione, in modo tale che questo periodo è tanto più breve quanto più il luogo di formazione di una costruzione del mondo si trova vicino al centro della creazione, perché ivi gli elementi della materia sono ammassati più fittamente; e richiede al contrario tanto più tempo quanto più grande è la distanza, perché ivi le particelle sono più disperse e si radunano più tardi per la formazione.

Se si considera l’intera ipotesi che io espongo, in tutta l’estensione sia di ciò che ho detto, sia di ciò che ancora propriamente esporrò; allora non si giudicherà almeno che l’audacia delle sue esigenze sia incapace di accogliere una scusa. Si può annoverare l’inevitabile tendenza che ogni edificio del mondo giunto alla perfezione ha via via verso la propria fine tra le ragioni che possono confermare che l’universo sarà in compenso fecondo di mondi in altre regioni, per rimediare alla mancanza che ha patito in un luogo. L’intero pezzo di natura che noi conosciamo, sebbene sia soltanto un atomo rispetto a ciò che rimane nascosto sopra o sotto il nostro orizzonte, conferma tuttavia questa fecondità della natura, che è senza limiti, perché non è altro che l’esercizio della stessa onnipotenza divina. Innumerevoli animali e piante vengono distrutti ogni giorno e sono vittima della caducità; ma non meno la natura, mediante un inesauribile potere generativo, li riproduce in altri luoghi e colma il vuoto. Considerevoli porzioni del suolo terrestre che abitiamo vengono di nuovo sepolte nel mare, dal quale un periodo favorevole le aveva tratte fuori; ma in altri luoghi la natura supplisce alla mancanza e fa emergere altre regioni, che erano nascoste nella profondità dell’essere, per diffondere su di esse nuove ricchezze della sua fecondità. Allo stesso modo periscono mondi e ordini di mondi e vengono inghiottiti dall’abisso delle eternità; per contro la creazione è continuamente affaccendata a compiere nuove formazioni in altre regioni del cielo, e a rimediare con vantaggio alla perdita.

Non si deve stupire di ammettere una caducità perfino nelle grandi opere di DIO. Tutto ciò che è finito, tutto ciò che ha un principio e un’origine, porta in sé il contrassegno della sua natura limitata; deve perire e avere una fine. La durata di una costruzione del mondo ha, per l’eccellenza della sua erezione, una stabilità che, secondo i nostri concetti, si accosta a una durata infinita. Forse mille, forse milioni di secoli non la annienteranno; senonché, poiché la vanità che è inerente alle nature finite lavora costantemente alla loro distruzione, così l’eternità comprenderà in sé tutti i periodi possibili per far giungere infine, mediante un graduale decadimento, il momento della loro fine. Newton, questo grande ammiratore delle proprietà di DIO tratte dalla perfezione delle sue opere, il quale unì alla più profonda perspicacia nell’eccellenza della natura la più grande reverenza verso la rivelazione dell’onnipotenza divina, si vide costretto a preannunciare alla natura il suo decadimento per la tendenza naturale che a ciò ha la meccanica dei movimenti. Se una costituzione sistematica, per la conseguenza essenziale della sua caducità, in lunghi corsi di tempo si avvicina, anche solo della minima parte che si possa pensare, allo stato della sua confusione; allora nel corso infinito dell’eternità dovrà pur esservi un momento in cui questa graduale diminuzione ha esaurito ogni movimento.

Non dobbiamo però deplorare la fine di un edificio del mondo come una vera perdita della natura. Essa dimostra la sua ricchezza in una sorta di prodigalità la quale, mentre alcune parti pagano il tributo alla caducità, si conserva illesa mediante innumerevoli nuove generazioni in tutta l’estensione della sua perfezione. Quale innumerevole quantità di fiori e d’insetti distrugge un solo giorno freddo; e quanto poco li si rimpiange, sebbene siano magnifiche opere d’arte della natura e prove dell’onnipotenza divina; in un altro luogo questa perdita viene di nuovo rimpiazzata con sovrabbondanza. L’uomo, che sembra essere il capolavoro della creazione, non è egli stesso escluso da questa legge. La natura dimostra di essere altrettanto ricca, altrettanto inesauribile nel produrre la più eccellente fra le creature come la più vile, e che perfino la loro fine è una necessaria sfumatura nella molteplicità dei suoi soli, perché la loro generazione non le costa nulla. Gli effetti nocivi dell’aria infetta, i terremoti, le inondazioni annientano interi popoli dalla faccia della terra; e tuttavia non sembra che la natura ne abbia patito alcun danno. Allo stesso modo interi mondi e sistemi abbandonano la scena, dopo aver recitato la loro parte. L’Infinità della creazione è abbastanza grande perché si possa guardare un mondo, o una via lattea di mondi, rispetto a essa, come si guarda un fiore o un insetto in confronto alla terra. Intanto che la natura adorna l’eternità di scene mutevoli, DIO resta affaccendato in un’incessante creazione a formare la materia per costruire mondi ancora più grandi.

Che sempre con occhio uguale, poiché egli, il Creatore, è pur di tutti,

Vede perire un eroe, e cadere un piccolo passero,

Vede scoppiare una bolla d’acqua, e perire un mondo intero.

       Pope,

 secondo la traduzione di Brockes.

Abituiamo dunque il nostro occhio a queste spaventose catastrofi come alle vie consuete della provvidenza, e guardiamole perfino con una specie di compiacimento. E in verità nulla è più conveniente alla ricchezza della natura di questo. Infatti, quando un sistema del mondo ha esaurito, nel lungo corso della sua durata, tutta la molteplicità che la sua disposizione può contenere, quando è divenuto un membro superfluo nella catena degli esseri; allora nulla è più decoroso che esso reciti l’ultima parte nello spettacolo dei mutamenti che si succedono nell’universo, quella che si addice a ogni cosa finita, ossia che paghi il suo tributo alla caducità. La natura mostra, come si è detto, già nella piccola parte del suo complesso, questa regola del suo procedere, che l’eterno destino le ha prescritto nell’insieme; e lo dico ancora una volta: la grandezza di ciò che deve perire non è qui d’impedimento nemmeno minimamente, poiché tutto ciò che è grande diviene piccolo, anzi diviene per così dire soltanto un punto, se lo si paragona con quell’infinito che la creazione presenterà nello spazio illimitato attraverso il corso dell’eternità.

Sembra che questa fine assegnata ai mondi come a tutte le cose naturali sia soggetta a una certa legge, la cui considerazione dà alla teoria un nuovo tratto di convenienza. Secondo essa, la fine incomincia dai corpi celesti che si trovano più vicini al punto centrale del Tutto del mondo, così come la generazione e la formazione incominciarono per prime accanto a questo centro: da lì la rovina e la distruzione si diffondono via via nelle distanze più remote, per seppellire infine in un unico caos, mediante un graduale decadimento dei movimenti, tutti i mondi che hanno percorso il loro periodo. D’altra parte la natura, al confine opposto del mondo formato, è incessantemente occupata a formare mondi dalla materia grezza degli elementi dispersi, e mentre da un lato, accanto al punto centrale, invecchia, dall’altro è giovane e feconda di nuove generazioni. Il mondo formato si trova pertanto racchiuso nel mezzo, fra le ruine di quello distrutto e il caos della natura informe; e se si suppone, come è probabile, che un mondo già giunto alla perfezione possa durare più tempo di quanto ne abbia richiesto per essere formato, allora, nonostante tutte le devastazioni che la caducità arreca incessantemente, l’ampiezza dell’universo continuerà comunque ad accrescersi.

Will man aber noch zuletzt einer Idee Platz lassen, die eben so wahrscheinlich, als der Verfassung der göttlichen Werke, wohlanständig ist; so wird die Zufriedenheit welche eine solche Abschilderung der Veränderungen der Natur erreget, bis zum höchsten Grade des Wohlgefallens erhoben. Kan man nicht glauben, die Natur, welche vermögend war sich aus dem Choas in eine regelmäßige Ordnung und in ein geschicktes System zu setzen, sey ebenfalls im Stande, aus dem neuen Choas, darinn sie die Verminderung ihrer Bewegungen versenket hat, sich wiederum eben so leicht herzustellen, und die erste Verbindung zu erneuren? Können die Federn, welche den Stoff der zerstreuten Materie in Bewegung und Ordnung brachten, nachdem sie der Stillstand der Maschine zur Ruhe gebracht hat, durch erweiterte Kräfte nicht wiederum in Wirksamkeit gesetzt werden, und sich nach eben denselben allgemeinen Regeln zur Uebereinstimmung einschränken, wodurch die ursprüngliche Bildung zuwege gebracht worden ist? Man wird nicht lange Bedenken tragen, dieses zuzugeben, wenn man erweget, daß, nachdem die endliche Mattigkeit der Umlaufs-Bewegungen in dem Weltgebäude die Planeten und Cometen insgesammt auf die Sonne niedergestürzt hat, dieser ihre Glut einen unermeßlichen Zuwachs durch die Vermischung so vieler und grosser Klumpen bekommen muß, vornemlich da die entfernete Kugeln des Sonnensystems, unserer vorher erwiesenen Theorie zufolge, den leichtesten und im Feuer wirksamsten Stoff der ganzen Natur, in sich enthalten. Dieses durch neue Nahrung und die flüchtigste Materie in die größte Heftigkeit versetzte Feuer, wird ohne Zweifel nicht allein alles wiederum in die kleinsten Elemente auflösen, sondern auch dieselbe in dieser Art, mit einer der Hitze gemässen Ausdehnungskraft, und mit einer Schnelligkeit, welche durch keinen Widerstand des Mittelraums geschwächet wird, in dieselben weiten Räume wiederum ausbreiten und zerstreuen, welche sie vor der ersten Bildung der Natur eingenommen hatten, um, nachdem die Heftigkeit des Centralfeuers durch eine beynahe gänzliche Zerstreuung ihrer Masse gedämpfet werden, durch Verbindung der Attractions- und Zurückstoßungskräfte, die alten Zeugungen und systematisch beziehende Bewegungen, mit nicht minderer Regelmäßigkeit zu wiederholen und ein neues Weltgebäude darzustellen. Wenn dann ein besonderes Planetensystem auf diese Weise in Verfall gerathen und durch wesentliche Kräfte sich daraus wiederum hergestellet hat, wenn es wohl gar dieses Spiel mehr wie einmal wiederholet; so wird endlich die Periode herannahen, die auf gleiche Weise das grosse System, darinn die Fixsterne Glieder seyn, durch den Verfall ihrer Bewegungen, in einem Chaos versammlen wird. Man wird hier noch weniger zweyfeln, daß die Vereinigung einer so unendlichen Menge Feuerschätze, als diese brennenden Sonnen sind, zusammt dem Gefolge ihrer Planeten den Stoff ihrer Massen durch die unnenbare Glut aufgelöset, in den alten Raum ihrer Bildungssphäre zerstreuen und daselbst die Materialien zu neuen Bildungen durch dieselbe mechanische Gesetze hergeben werden, woraus wiederum der öde Raum mit Welten und Systemen kan belebet werden. Wenn wir denn diesem Phönix der Natur, der sich nur darum verbrennet, um aus seiner Asche in der Folge künftiger Zeiten ganze Heere von Welten und Weltordnungen, in aller gehörigen Ordnung und Schönheit, darzustellen? Ich bin den Folgen, die meine Theorie darbietet, nicht so sehr ergeben, daß ich nicht erkennen solte, wie die Muthmassung, von der succeßiven Ausbreitung der Schöpfung, durch die unendliche Räume, die den Stoff dazu in sich fassen, den Einwurf der Unerweislichkeit nicht völlig ablehnen könne. Indessen verspreche ich mir doch von denenjenigen, welche die Grade der Wahrscheinlichkeit zu schätzen, im Stande sind, daß eine solche Charte der Unendlichkeit, ob sie gleich einen Vorwurf begreiffet, der bestimmt zu seyn scheinet, dem menschlichen Verstande auf ewig verborgen zu seyn, nicht um deswillen sofort als ein Hirngespinste werde angesehen werden, vornemlich, wenn man die Analogie zu Hülfe nimmt, welche uns allemal, in solchen Fällen, leiten muß, wo dem Verstande der Faden der untrüglichen Beweise mangelt.

Man kan aber auch die Analogie noch durch annehmungswürdige Gründe unterstützen, und die Einsicht des Lesers, wofern ich mich solches Beyfalls schmeicheln darf, wird sie vielleicht mit noch wichtigern vermehren können. Denn wenn man erweget, daß die Schöpfung den Charakter der Beständigkeit nicht mit sich führet, wofern sie der allgemeinen Bestrebung der Anziehung, die durch alle ihre Theile wirket, nicht eine eben so durchgängige Bestimmung entgegen setzet, die dem Hange

Wirst du so jung als jetzt, von deinem Tod gleich weit,

Gleich ewig künftig seyn, wie heut.

     v. Haller.

O glücklich wenn sie unter dem Tumult der Elemente und den Träumen der Natur jederzeit auf eine Höhe gesetzet ist, von da sie die Verheerungen, die die Hinfälligkeit den Dingen der Welt verursacht, gleichsam unter ihren Füssen kan vorbey rauschen sehen. Eine Glückseligkeit, welche die Vernunft nicht einmal zu erwünschen sich erkühnen darf, lehret uns die Offenbarung mit Ueberzeugung hoffen. Wenn denn die Fesseln, welche uns an die Eitelkeit der Creaturen geknüpft halten, in dem Augenblicke, welcher zu der Verwandelung unsers Wesens bestimmt worden, abgefallen seyn, so wird der unsterbliche Geist von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreyet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuß der wahren Glückseligkeit finden. Die ganze Natur, welche eine allgemeine harmonische Beziehung zu dem Wohlgefallen der Gottheit hat, kan diejenige vernünftige Creatur nicht anders als mit immerwährender Zufriedenheit erfüllen, die sich mit dieser Urquelle aller Vollkommenheit vereint befindet. Die Natur von diesem Mittelpunkte aus gesehen, wird von allen Seiten lauter Sicherheit, lauter Wohlanständigkeit zeigen. Die veränderlichen Scenen der Natur vermögen nicht, den Ruhestand der Glückseligkeit eines Geistes zu verrücken, der einmal zu solcher Höhe erhoben ist. Indem er diesen Zustand, mit einer süssen Hofnung, schon zum voraus kostet; kan er seinen Mund in denjenigen Lobgesängen üben, davon dereinst alle Ewigkeiten erschallen sollen.

Wenn dereinst der Bau der Welt, in sein Nichts zurück geeilet

Und sich deiner Hände Werk nicht durch Tag und Nacht mehr theilet;

Denn soll mein gerührt Gemüthe, sich durch dich gestärkt bemühn,

In Verehrung deiner Allmacht, stets vor deinen Thron zu ziehn;

Mein von Dank erfüllter Mund soll durch alle Ewigkeiten,

Dir und deiner Majestät, ein unendlich Lob bereiten;

Ist dabey gleich kein vollkomnes, denn o HErr! so groß bist du,

Dich nach Würdigkeit zu loben, reicht die Ewigkeit nicht zu.

          Addisson

     nach Gottscheds Uebersetzung.

1 Der Begriff einer unendlichen Ausdehnung der Welt findet unter den Metaphysikkündigern Gegner, und hat nur neulich an dem Herrn M. Weitenkampf einen gefunden. Wenn diese Herren, wegen der angeblichen Unmöglichkeit einer Menge ohne Zahl und Grenzen, sich zu dieser Idee nicht beqvemen können, so wolte ich nur vorläufig fragen: ob die künftige Folge der Ewigkeit nicht eine wahre Unendlichkeit von Mannigfaltigkeiten und Veränderungen in sich fassen wird? und ob diese unendliche Reihe nicht auf einmal schon jetzo dem göttlichen Verstande gänzlich gegenwärtig sey? Wenn es nun möglich war, daß Gott den Begriff der Unendlichkeit, der seinem Verstande auf einmal darstehet, in einer auf einander folgenden Reihe würklich machen kan: warum solte derselbe nicht den Begriff einer andern Unendlichkeit in einem, dem Raume nach, verbundenen Zusammenhange darstellen, und dadurch den Umfang der Welt ohne Grenzen machen können? Indessen, daß man diese Frage wird zu beantworten suchen, so werde mich der Gelegenheit, die sich darbieten wird, bedienen, durch eine aus der Natur der Zahlen gezogene Erläuterung, die vermeinte Schwierigkeit zu heben, wofern man, bey genauer Erwegung es noch als eine einer Erörterung bedürftige Frage ansehen kan: ob dasjenige, was eine durch die höchste Weisheit begleitete Macht hervorgebracht hat, sich zu offenbaren, zu demjenigen, was sie hat hervorbringen können, sich wie eine Differentialgrösse verhalte?

Zugabe zum siebenden Hauptstücke.   Allgemeine Theorie und Geschichte der Sonne überhaupt.

Es ist noch eine Hauptfrage deren Auflösung in der Naturlehre des Himmels, und in einer vollständigen Cosmogonie unentbehrlich ist. Woher wird nemlich der Mittelpunkt eines jeden Systems von einem flammenden Cörper eingenommen? Unser planetische Weltbau hat die Sonne zum Centralkörper, und die Fixsterne die wir sehen, sind allem Ansehen nach Mittelpunkte ähnlicher Systematum.

But if one is willing to grant even to an idea the same degree of likelihood and legitimacy as those inherent in the divine order of creation, then the satisfaction derived from such a depiction of the transformations occurring within nature will be elevated to the highest level of delight. Cannot one believe that nature, which was capable of bringing itself out of chaos into a regular order and a well-structured system, is also capable of emerging once again from the new chaos into which it has plunged by reducing its own movements, and thus renewing its original connections? Could not those very forces that once brought the dispersed matter into motion and order, after having brought the machinery of the universe back to stillness, be reactivated with greater power and constrained by the same universal laws of harmony that were responsible for the initial organization of things? One would not hesitate to acknowledge this if one considered that, after the ultimate exhaustion of the planetary movements within the cosmic structure, all the planets and comets must have been precipitated toward the sun; thereby, the sun’s intensity must have increased enormously through the mixture of so many massive bodies. Moreover, according to our earlier theory, the distant celestial bodies of the solar system contain the lightest and most fiery substance in all nature. This fire, intensified by new nourishment and volatile matter, will undoubtedly not only disintegrate everything back into its smallest elements but also spread and scatter these elements throughout the vast expanses of space they once occupied before the formation of the universe, so that when the intensity of the central fire is diminished by the near-complete dispersion of its mass, the forces of attraction and repulsion will cause the old patterns and systematic movements to recur with equal regularity, giving rise to a new cosmic order. If then a particular planetary system has declined in this manner and was subsequently reconstituted through fundamental forces—if such a cycle has indeed been repeated more than once—then surely the time will come when the larger system of fixed stars will also be thrown into chaos due to the decline of their movements. One would here have even less reason to doubt that the combination of an immense amount of fiery treasures—such as these burning suns—and their accompanying planets would dissolve the materials constituting their masses through their intense heat, scatter them throughout the vast spaces where they originated, and there, under the same mechanical laws, recombine these materials into new formations. Thus, that empty expanse could once again be filled with worlds and systems. Should we not marvel at this “phoenix of nature,” which burns itself up merely to reappear from its ashes in future times, creating entire armies of worlds and cosmic orders in perfect order and beauty? While I am fully convinced by the consequences my theory entails, I am also aware that such an explanation may still be dismissed as unfounded. However, I hope that those who are capable of assessing the degrees of likelihood will not immediately dismiss this “chart of infinity” as mere delusion—especially if we draw upon the analogies that always guide us in situations where direct evidence is lacking.

However, one can also support this analogy with plausible arguments, and the reader’s understanding—should I dare to hope for such approval—may be enhanced by even more important considerations. For if it is argued that creation does not inherently possess the characteristic of stability, and if it does not present a consistent opposition to the general tendency toward attraction that operates throughout all its parts, then this very tendency.

Will you be so young as you are now, already so close to your death?

To exist forever from now on, just as it is today.

     by v. Haller.

How fortunate one would be if, amidst the turmoil of elements and the dreams of nature, one were always elevated to such a height that one could see from beneath the feet the devastation caused by the impermanence of worldly things. Such bliss is beyond even the daring of reason to desire; yet revelation teaches us to hope in it with conviction. If indeed the bonds that bind us to the vanity of created beings were to be severed in that moment destined for the transformation of our essence, then the immortal soul would be freed from dependence on finite things and, in union with the infinite Being, would find true happiness. The entire nature, which maintains a harmonious relationship with the will of God, could only fill such a rational creature with everlasting satisfaction, for that creature is united with this ultimate source of all perfection. Viewed from this central point, nature reveals itself on every side as nothing but security and well-being. The changing scenes of nature cannot disturb the tranquility of a soul that has once been raised to such heights; by anticipating this state with sweet anticipation, it can already begin to utter those praises that shall resound throughout eternity.

When once the creation of the world had returned to its nothingness.

And no longer share in the work of your hands, day and night.

For then may my stirred emotions, strengthened by you, endeavor to.

Out of reverence for your power, always to draw near to your throne;

My mouth, filled with gratitude, shall speak throughout all eternity.

To you and your Majesty, endless praise be rendered.

It is hardly even complete at this point, for oh Lord, you are so great.

To praise you for your worthiness, even eternity would be insufficient.

          Addison

     According to Godsched’s translation.

The concept of an infinitely extended world encounters opposition among those who expound metaphysical truths; only recently did such opposition arise from Mr. Weitenkampf. If these gentlemen are unable to accept this idea on the grounds that a quantity without number or boundaries is supposedly impossible, I would like to ask preliminarily: will not the future consequences of eternity necessarily involve an actual infinity of diversity and change? And will not this endless series already be entirely present to the divine intellect at this very moment? If it were possible for God to bring the concept of infinity, which immediately presents itself to his understanding, into actual being through a successive series of events: why then could he not also represent the concept of another kind of infinity within a spatially connected framework, thereby making the extent of the world limitless? However, as people begin to seek answers to this question, I intend to take advantage of the opportunities that will arise to address this perceived difficulty by providing an explanation drawn from the nature of numbers. Whether this issue truly requires further discussion remains to be seen—if one can consider it a matter worthy of examination: does what has been brought into existence by a power guided by supreme wisdom in its manifestation resemble some kind of differential quantity?

Addition to the seventh principal section:
General theory and history of the sun in general.

There is still one fundamental question whose resolution is essential in the natural philosophy of the heavens and in a complete cosmogony. Namely: Where does the central point of each planetary system originate from? Our solar system has the Sun as its central body, and the fixed stars that we observe clearly appear to be the centers of similar systems.

Ma si vuole forse ancora concedere spazio a un’idea che sia altrettanto probabile quanto la stessa costituzione delle opere divine, e che sia ugualmente dignitosa? Allora la soddisfazione che una tale descrizione dei cambiamenti della natura suscita può raggiungere il più alto grado di piacere. Non si può forse credere che la natura, che è stata in grado di passare dal caos a un ordine regolare e a un sistema perfetto, sia altrettanto capace di uscire dal nuovo caos in cui ha ridotto la propria attività per ricostituirsi facilmente e ripristinare quella prima forma originale? Non si potrà esitare a riconoscere questo, se si considera che, dopo che l’esaurimento definitivo dei movimenti circolari all’interno del cosmo ha fatto precipitare pianeti e comete verso il Sole, quest’ultimo deve aver acquisito una forza incalcolabile attraverso la miscelazione di numerosi e grandi corpi celesti; soprattutto perché, secondo la nostra teoria, le sfere più lontane del sistema solare contengono il materiale più leggero e più attivo di tutta la natura. Questo fuoco, ravvivato da nuove sostanze e da materia estremamente volatile, senza dubbio non solo sarà in grado di scindere tutto di nuovo nei suoi elementi più semplici, ma espanderà anche quegli stessi elementi in spazi vastissimi, con una forza di espansione adeguata al calore e con una velocità che nessun ostacolo interno potrà ridurre. In questo modo, dopo che l’intensità del fuoco centrale sarà attenuata dalla quasi totale dispersione della sua massa, le forze di attrazione e di repulsione ripristineranno sistematicamente i vecchi movimenti, creando un nuovo cosmo. Se quindi un determinato sistema planetario dovesse decadere in questo modo e poi essere nuovamente ricostituito da forze essenziali, se questo processo dovesse ripetersi più volte, allora finalmente arriverà il momento in cui anche l’intero sistema delle stelle fisse, a causa del declino dei loro movimenti, si troverà di nuovo nel caos. Si potrà dubitare ancora meno che l’unione di una quantità così infinita di ricchezze energetiche, come queste stelle ardenti, insieme al loro seguito di pianeti, possa sciogliere attraverso il calore intenso i materiali che costituiscono le loro masse, disperderli nello spazio originario in cui si sono formate e lì stesso utilizzare gli stessi principi meccanici per generare nuove strutture. E da queste nuove strutture potrà nuovamente sorgere lo spazio desolato, popolato di mondi e sistemi celesti. Non siamo forse destinati a vedere questo “fenice della natura”, che si consuma interamente per ricreare, dalle sue ceneri, in epoche future, intere schiere di mondi e ordini cosmici, disposti con perfetta armonia e bellezza? Non sono così completamente convinto delle conseguenze proposte dalla mia teoria da non riconoscere che l’ipotesi di una diffusione progressiva della creazione, attraverso spazi infiniti in grado di contenere i materiali necessari, non può essere del tutto scartata come irragionevole. Tuttavia, spero che coloro che sanno valutare correttamente i gradi di probabilità, non considerino immediatamente questa “carta dell’Infinito”, anche se contiene ipotesi che sembrano destinate a rimanere per sempre incomprensibili alla mente umana, come semplici deliri. Soprattutto se si ricorre all’analogia, che in tali casi è sempre la guida più affidabile quando al ragionamento mancano prove concrete e certe.

Si può tuttavia rafforzare questa analogia anche con motivi plausibili, e se mi permettete di lusingarmi con la vostra approvazione, forse il lettore sarà in grado di arricchirla ancora di argomentazioni ancora più importanti. Infatti, se si osserva che la creazione non presenta caratteristiche di stabilità, se non contrappone a quella tendenza generale all’attrazione che agisce attraverso tutte le sue parti una determinazione altrettanto costante e uniforme.

Resterai così giovane come ora, a soli pochi passi dal tuo morte,

Essere per sempre come oggi.

     di Haller.

Che felicità, se essa fosse sempre elevata al di sopra del tumulto degli elementi e dei sogni della natura, da dove potrebbe vedere scorrere sotto i suoi piedi le distruzioni che la fragilità infligge alle cose del mondo! Una beatitudine che nemmeno la ragione oserebbe desiderare; l’rivelazione ci insegna ad sperarci con convinzione. Se infatti le catene che ci legano all’effimero potessero spezzarsi nel momento destinato al cambiamento della nostra essenza, allora lo spirito immortale, liberato dalla dipendenza dalle cose finite, troverebbe nella comunione con l’essere infinito il piacere della vera felicità. Tutta la natura, che ha un rapporto armonioso e universale con la volontà divina, potrebbe colmare soltanto quella creatura razionale di una soddisfazione perpetua, poiché essa si unisce a questa fonte originaria di ogni perfezione. Vista da questo punto centrale, la natura appare ovunque piena di sicurezza e benessere. Le scene mutevoli della natura non potrebbero mai turbare la tranquillità di una mente che è stata elevata a tale altezza; gustando in anticipo questo stato con dolce speranza, essa può già esprimere con lodi quelle parole che un giorno risuoneranno per tutte le eternità.

Quando un giorno la creazione del mondo tornerà nel suo nulla.

E non dividere più l’opera delle tue mani, giorno e notte.

Poiché il mio cuore commosso, rafforzato da te, si sforzerà.

Per venerare la tua potenza, è dovere recarsi sempre davanti al tuo trono.

Le mie labbra piene di gratitudine debbano proclamarlo per tutte le eternità.

Portare un infinito ringraziamento a voi e alla vostra maestà.

Non esiste nulla di perfetto in questo momento, oh Signore, tu sei così grande.

Elogiarti in base alla tua dignità non basterebbe nemmeno per un’eternità intera.

          Addison

     secondo la traduzione di Gottsched.

Il concetto di un’estensione infinita del mondo incontra oppositori tra i teologi metafisici; solo di recente ne è stato trovato uno in M. Weitenkampf. Se questi signori non riescono ad accettare l’idea di una quantità senza numero né limiti, vorrei soltanto chiedere, a titolo preliminare: se la conseguenza futura dell’eternità non comporterà davvero un’infinità di varietà e cambiamenti? E se questa serie infinita non sia già completamente presente nella mente divina in questo stesso momento? Se dunque è possibile che Dio realizzi il concetto di infinito, che gli appare immediatamente nella sua mente, attraverso una serie successiva di eventi: perché allora non dovrebbe essere in grado di rappresentare anche il concetto di un’altra forma di infinito, in un contesto legato allo spazio, e così rendere l’estensione del mondo senza limiti? Tuttavia, mentre si cercherà di rispondere a questa domanda, approfitterò dell’occasione che si presenterà per chiarire quella presunta difficoltà, attraverso una spiegazione basata sulla natura dei numeri. Si potrebbe infatti considerare questa questione come qualcosa che richiede ulteriori riflessioni: cioè se ciò che è stato creato da una forza guidata dalla massima saggezza possa manifestarsi in modo analogo a una “grande differenza” rispetto a ciò che essa stessa era in grado di creare.

Aggiunta al settimo capitolo principale: Teoria generale e storia del sole in sé.

Esiste ancora una questione fondamentale la cui risoluzione è indispensabile nella teoria naturale del cielo e in una cosmogonia completa: da dove deriva infatti il ruolo di centro in ogni sistema stellare, svolto da un corpo incandescente? La nostra struttura planetaria ha il Sole come corpo centrale, e le stelle fisse che vediamo sembrano senza dubbio essere i centri di sistemi simili.

Um zu begreifen, woher in der Bildung eines Weltgebäudes, der Körper, der zum Mittelpunkte der Attraction dienet, ein feuriger Körper hat werden müssen, indessen daß die übrige Kugeln seiner Anziehungssphäre dunkele und kalte Weltkörper blieben, darf man nur die Art der Erzeugung eines Weltbaues sich zurück erinnern, die wir in dem vorhergehenden umständlich entworfen haben. In dem weit ausgedehnten Raume, darinn der ausgebreitete elementarische Grundstoff sich zu Bildungen und systematischen Bewegungen anschickt, bilden sich die Planeten und Cometen nur allein aus demjenigen Theile, des zum Mittelpunkte der Attraction sinkenden elementarischen Grundstoffes, welcher durch den Fall und die Wechselwirkung, den gesammten Partikeln zu der genauen Einschränkung der Richtung und Geschwindigkeit, die zum Umschwunge erfordert wird, bestimmt worden. Dieser Theil ist, wie oben dargethan worden, der mindeste von der ganzen Menge der abwärts sinkenden Materie, und zwar nur der Ausschuß dichterer Sorten, welche durch den Widerstand der andern zu diesem Grade der Genauheit haben gelangen können. Es befinden sich in diesem Gemenge, heranschwebende Sorten vorzüglicher Leichtigkeit, die, durch die Widerstrebung des Raumes gehindert, durch ihren Fall zu der gehörigen Schnelligkeit der periodischen Umwendungen nicht durchdringen, und die folglich in der Mattigkeit ihres Schwunges insgesamt zum Centralkörper hinabgestürzet werden. Weil nun eben diese leichteren und flüchtigen Theile auch die wirksamsten seyn, das Feuer zu unterhalten; so sehen wir, daß durch ihren Zusatz der Körper und Mittelpunkt des Systems den Vorzug erhält, eine flammende Kugel, mit einem Worte, eine Sonne zu werden. Dagegen wird der schweerere und unkräftige Stoff und der Mangel dieser feuernährenden Theilchen, aus den Planeten nur kalte und todte Klumpen machen, die solcher Eigenschaft beraubt seyn.

Dieser Zusatz so leichter Materien ist es auch, wodurch die Sonne die specifisch mindere Dichtigkeit überkommen hat, dadurch sie auch so gar unserer Erde, dem dritten Planeten in dem Abstande von ihr; 4mal an Dichtigkeit nachstehet; obgleich es natürlich ist, zu glauben, daß sie in diesem Mittelpunkte des Weltbaues, als in dessen niedrigsten Orte, die schweeresten und dichtesten Gattungen der Materie sich befinden solten, wodurch sie, ohne dem Zusatz einer so grossen Menge des leichtesten Stoffes, die Dichtigkeit aller Planeten übertreffen würde.

Die Vermengung dichterer und schweerer Sorten der Elementen, zu diesen leichtesten und flüchtigsten, dienet gleichfalls dem Centralkörper zu der heftigsten Glut, die auf seiner Oberfläche brennen und unterhalten werden soll, geschickt zu machen. Denn wir wissen, daß das Feuer, in dessen nährenden Stoffe dichte Materien unter den flüchtigen sich vermengt befinden, einen grossen Vorzug der Heftigkeit vor denenjenigen Flammen hat, die nur von den leichten Gattungen unterhalten wird. Diese Untermischung aber, einiger schweeren Sorten unter die leichteren, ist eine nothwendige Folge unsers Lehrbegriffes von der Bildung der Weltkörper, und hat noch diesen Nutzen, daß die Gewalt der Glut, die brennbare Materie der Oberfläche nicht plötzlich zerstreue, und daß selbige, durch den Zufluß der Nahrung aus dem innern, allmählig und beständig genähret wird.

Nachdem die Frage nun aufgelöset ist, woher der Centralkörper eines grossen Sternsystems, eine flammende Kugel d. i. eine Sonne sey; so scheinet es nicht überflüßig zu seyn, sich mit diesem Vorwurfe noch einige Zeit zu beschäftigen, und den Zustand eines solchen Himmelskörpers mit einer sorgfältigen Prüfung zu erforschen; vornemlich, da die Muthmassungen allhier aus tüchtigeren Gründen sich herleiten lassen, als sie es gemeiniglich, bey den Untersuchungen der Beschaffenheit entferneter Himmelskörper, zu seyn pflegen.

Zuvörderst setze ich fest, daß man nicht zweifeln könne, die Sonne sey wirklich ein flammender Körper, und nicht eine bis zum höchsten Grade erhitzte Masse geschmolzener und glüender Materie, wie einige aus gewissen Schwierigkeiten, welche sie bey der ersteren Meinung zu finden vermeinet, haben schliessen wollen. Denn wenn man erweget, daß ein flammendes Feuer, vor einer jeden andern Art der Hitze, diesen wesentlichen Vorzug hat, daß es, so zu sagen, aus sich selbst wirksam, anstatt sich durch die Mittheilung zu verringern, oder zu erschöpfen, vielmehr eben dadurch mehr Stärke und Heftigkeit überkommt, und also nur Stoff und Nahrung zum Unterhalte erfordert, um immer fort zu währen; dahingegen die Gluth einer, auf den höchsten Grad erhitzten Masse, ein blos leidender Zustand ist, der sich durch die Gemeinschaft der berührenden Materie unaufhörlich vermindert, und keine eigene Kräfte hat, sich aus einem kleinen Anfange auszubreiten, oder bey der Verminderung wiederum aufzuleben, wenn man, sage ich, dieses erweget, so wird man, ich geschweige der anderen Gründe, schon hieraus sattsam ersehen können, daß der Sonne, der Quelle des Lichtes und der Wärme in jeglichem Weltbau, jene Eigenschaft wahrscheinlicher Weise müsse beygeleget werden.

Wenn die Sonne nun, oder die Sonnen überhaupt flammende Kugeln seyn; so ist die erste Beschaffenheit ihrer Oberfläche, die sich hieraus abnehmen läßt, daß auf ihnen Luft befindlich seyn müsse, weil ohne Luft kein Feuer brennet. Dieser Umstand giebt Anlaß zu merkwürdigen Folgerungen. Denn wenn man erstlich die Athmosphäre der Sonne und ihr Gewicht in Verhältniß des Sonnenklumpens setzet; in welchen Stande der Zusammendrückung wird diese Luft nicht seyn, und wie vermögend wird sie nicht eben dadurch werden, die heftigsten Grade des Feuers durch ihre Federkraft zu unterhalten? In dieser Athmosphäre erheben sich, allem Vermuthen nach, auch die Rauchwolken von denen durch die Flamme aufgelöseten Materien, die, wie man nicht zweifeln darf, eine Mischung von groben und leichteren Theilchen, in sich haben, welche, nachdem sie sich zu einer Höhe, die vor sie eine kühlere Luft heget, erhoben haben, in schweren Pech- und Schwefelregen hinabstürzen und der Flamme neue Nahrung zuführen. Eben diese Athmosphäre ist auch, aus den gleichem Ursachen wie auf unserer Erde, von denen Bewegungen der Winde nicht befreyet, welche aber, dem Ansehen nach, alles was die Einbildungskraft nur sich vorzustellen vermag, an Heftigkeit weit übertreffen müssen. Wenn irgend eine Gegend auf der Oberfläche der Sonne, entweder durch die erstickende Gewalt der ausbrechenden Dämpfe, oder durch den sparsamen Zufluß brennbarer Materien, in dem Ausbruche der Flamme nachläst; so erkühlet die darüber befindliche Luft einiger massen, und, indem sie sich zusammenziehet, giebt sie der daneben befindlichen Platz, mit einer dem Ueberschusse ihrer Ausspannung gemässen Gewalt, in ihren Raum zu dringen,um die erloschene Flamme anzufachen.

Gleichwohl verschlinget alle Flamme immer viele Luft, und es ist kein Zweifel, daß die Federkraft des flüßigen Luftelements, das die Sonne umgiebet, dadurch in einiger Zeit nicht geringen Nachtheil erleiden müsse. Wenn man dasjenige, was Herr Hales hievon, bey der Wirkung der Flamme in unserer Athmosphäre, durch sorgfältige Versuche bewähret hat, hier in grossen anwendet; so kan man die immerwährende Bestrebung der aus der Flamme gehenden Rauchtheilchen, die Elasticität der Sonnen Athmosphäre zu zernichten, als einen Hauptknoten ansehen, dessen Auflösung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Denn dadurch, daß die Flamme, die über der ganzen Fläche der Sonne brennet, sich selber die Luft benimmt, die ihr zum Brennen unentbehrlich ist, so ist die Sonne in Gefahr gar zu verlöschen, wenn der größte Theil ihrer Athmosphäre verschlungen worden. Es ist wahr, das Feuer erzeuget auch, durch Auflösung gewisser Materien, Luft; aber die Versuche beweisen, daß allezeit mehr verschlungen, als erzeuget wird. Zwar, wenn ein Theil des Sonnenfeuers, unter erstickenden Dämpfen der Luft, die zu ihrer Erhaltung dienet beraubet wird; so werden, wie wir schon angemerket haben, heftige Stürme sie zerstreuen und wegzuführen bemühet seyn. Allein im ganzen wird man die Ersetzung dieses nöthigen Elements auf folgende Art sich begreiflich machen können, wenn man in Betrachtung ziehet, daß da bey einem flammenden Feuer, die Hitze fast nur über sich, und nur wenig unter sich würket, wenn sie durch die angeführte Ursache ersticket worden, ihre Heftigkeit gegen das innere des Sonnenkörpers kehret, und dessen tiefe Schlünde nöthiget, die in ihren Höhlen verschlossene Luft hervorbrechen zu lassen, und das Feuer aufs neue anzufachen: wenn man in diesem ihrem Eingeweide durch eine Freyheit, die bey einem so unbekannten Gegenstande nicht verboten ist, vornemlich Materien setzet, die, wie der Salpeter, an elastischer Luft unerschöpflich ergiebig seyn; so wird das Sonnenfeuer überaus lange Perioden hindurch an dem Zuflusse immer erneueter Luft, nicht leichtlich Mangel leiden können.

In order to understand why, in the formation of a cosmic structure, the body that serves as the center of attraction must become a fiery entity, while the rest of the celestial bodies within its gravitational sphere remain dark and cold, one must merely recall the manner in which such a cosmic structure is created, as we have elaborated in detail earlier. In that vast expanse where the fundamental material begins to take shape and move in systematic patterns, planets and comets are formed solely from that portion of the elemental substance which descends toward the center of attraction. This portion is determined by the force of gravity and the interactions among all particles, which constrain their direction and speed precisely to what is necessary for their orbital motion. As previously explained, this fraction represents the smallest amount of the entire descending material—only those denser elements that have managed to achieve such precision through resistance from other substances. Within this mixture, there are also lighter components with exceptional buoyancy; however, due to the opposition of the surrounding space, they cannot accelerate to the necessary speed for periodic motion and thus fall toward the central body, their momentum weakening as they do so. Since it is precisely these lighter, more volatile elements that play a crucial role in sustaining fire, their presence gives the central body of the system the characteristic of being a flaming sphere—in other words, a sun. Conversely, the heavier, less reactive substances, along with the lack of these fire-nourishing particles, result in planets that remain cold and lifeless, devoid of such essential qualities.

It is also this addition of such light substances that enables the Sun to possess its specifically lower density, which is why it ranks fourth in density compared to our Earth, the third planet from the sun. Nevertheless, one might naturally assume that, being located at the very center of the cosmic structure—where one would expect to find the heaviest and densest forms of matter—the Sun should possess greater density if not for the inclusion of such large amounts of light substances.

The mixture of denser and heavier elements with these lightest and most volatile ones also serves to enable the central body to generate the intense heat that is intended to burn and sustain itself on its surface. For we know that fire, in which dense substances are mixed among the volatile elements within its combustible materials, possesses a much greater intensity compared to those flames that are sustained solely by lighter elements. Yet this very mixture—of certain heavier types with the lighter ones—is an inevitable consequence of our theoretical understanding of the formation of celestial bodies. Moreover, it has the additional advantage of ensuring that the intense heat generated does not suddenly disperse the combustible materials on the surface; instead, these materials are gradually and continuously nourished by the influx of substances from within.

Now that the question of where the central body of a large star system—i.e., a flaming sphere, or in other words, a sun—comes from has been resolved, it seems worthwhile to spend some further time examining this issue and investigating the nature of such celestial bodies in detail. This is especially true since the conclusions drawn here can be based on more solid grounds than those commonly used in the study of distant celestial objects.

First and foremost, I assert that one cannot doubt that the Sun is indeed a flaming body, and not merely a mass of molten, glowing matter heated to the highest degree—as some have attempted to conclude, citing certain difficulties they perceived with the former view. For if we consider that a flaming fire possesses, among all forms of heat, this essential advantage: it operates on its own, rather than diminishing or exhausting itself through transmission; indeed, it gains greater intensity and vigor precisely through such transmission. Therefore, it requires only material and nourishment to sustain itself indefinitely. In contrast, the glow of a mass heated to the highest degree is merely a state of suffering; it continuously diminishes as it shares its surrounding matter and possesses no inherent power to expand from a small beginning or to revive again as it weakens. If we reflect on these points, we will readily see—without needing any other arguments—that the Sun, as the source of light and heat in every cosmic structure, must undoubtedly possess such characteristics.

If the sun, or indeed all suns, are flaming spheres, then the first characteristic of their surface that can be deduced from this is that they must contain air within them, for without air no fire could burn. This fact leads to some remarkable conclusions. For if we consider the sun’s atmosphere and its weight in relation to the size of the solar mass, what degree of compression must that air undergo? And how capable must it be of sustaining the most intense forms of fire through its tensile strength? It is likely that within this atmosphere rise the clouds of smoke composed of substances dissolved by the flames—substances that undoubtedly consist of a mixture of coarse and lighter particles. Once these particles ascend to heights where cooler air prevails, they descend as heavy rains of pitch and sulfur, providing new fuel for the flames. Moreover, for the same reasons as on Earth, this atmosphere is not free from winds, which must, judging by their intensity, far exceed anything that imagination can conceive. If any region on the sun’s surface experiences a decrease in the intensity of its flames, either due to the suffocating effects of released gases or because of a scarcity of combustible materials, then the air above that region will cool down and, contracting, will force the surrounding air into its space with such force that it may reignite the extinguished flames.

Nevertheless, every flame always consumes a great deal of air, and it is beyond doubt that the cohesive force of the fluid air surrounding the Sun must suffer considerable damage over time as a result. If we apply in large scale what Mr. Hales has demonstrated through careful experiments regarding the effects of flames in our atmosphere, we can consider the constant striving of the smoke particles emitted by the flame to destroy the elasticity of the Sun’s atmosphere as a major issue whose resolution is fraught with difficulties. For since the flame that burns over the entire surface of the Sun consumes the very air necessary for its combustion, the Sun would be at risk of completely extinguishing if the greater part of its atmosphere were consumed. It is true that fire also generates air through the decomposition of certain substances; however, experiments have shown that more air is always consumed than is produced. Indeed, when a portion of the Sun’s fire is deprived of the stifling gases in the air that are essential for its maintenance, violent storms will attempt to disperse and carry it away, as we have already observed. Nevertheless, one can understand how this essential element is replenished if we consider that, in the case of a burning flame, heat primarily acts upon the outer layers of the Sun and only to a limited extent on its interior. If, for some reason, this heat process is disrupted, its intensity will be directed inward, forcing the compressed air within the Sun’s depths to escape and reignite the fire. Moreover, if we introduce substances—such as saltpeter—which are exceptionally abundant in elastic air, the Sun’s fire will be able to sustain itself for extremely long periods, with little risk of running out of this vital resource.

Per comprendere da dove derivi, nella struttura di un “corpo celeste”, il fatto che il corpo che funge da centro dell’attrazione diventi un corpo infuocato, mentre le altre parti della sua sfera d’attrazione rimangono corpi oscuri e freddi, è necessario ricordare soltanto il modo in cui tale “corpo celeste” viene formato, come abbiamo descritto in precedenza. Nello spazio vastissimo in cui il materiale elementare si dispiega e inizia a formarsi strutture e movimenti sistematici, i pianeti e le comete si formano esclusivamente da quella parte del materiale elementare che, cadendo verso il centro dell’attrazione, viene influenzata dal movimento e dall’interazione di tutte le particelle, determinando così la direzione e la velocità precise necessarie per il suo movimento periodico. Questa parte del materiale è, come già detto, quella minore rispetto all’intera quantità di materia che cade verso il basso; in altre parole, si tratta soltanto degli strati più densi, quelli che, a causa della resistenza dell’ambiente circostante, riescono ad alcanzare tale grado di precisione nel loro movimento. In questo composto si trovano anche tipi di materia particolarmente leggeri e volatili; queste, ostacolate dalla resistenza dello spazio, non riescono a raggiungere la velocità necessaria per i loro movimenti periodici e quindi cadono verso il corpo centrale con un movimento più lento. Poiché proprio queste parti leggere e volatili sono le più efficaci nel mantenere il “fuoco” all’interno del sistema celeste, è evidente che la loro presenza conferisce al centro dell’attrazione il carattere di una sfera infuocata, in altre parole, di un sole. Al contrario, il materiale più pesante e meno efficace, insieme alla mancanza di queste particelle “nutritrici del fuoco”, rende i pianeti semplici masse fredde e inanimate, prive di tali proprietà.

È proprio l’aggiunta di queste sostanze leggere che ha permesso al Sole di superare quella densità specificamente inferiore; per questo motivo, la sua densità è addirittura quattro volte inferiore a quella della nostra Terra, il terzo pianeta nel sistema solare. Tuttavia, si potrebbe pensare naturalmente che, trovandosi in quel punto centrale dell’universo – ovvero nelle sue parti più basse – il Sole dovrebbe contenere le specie di materia più dense e pesanti; quindi, senza l’aggiunta di una quantità così enorme di sostanze leggere, la sua densità dovrebbe essere superiore a quella di tutti i pianeti.

L’miscelazione di elementi più densi e pesanti con quelli più leggeri e volatili serve anch’essa a rendere possibile che il corpo centrale produca una fiamma intensa e duratura sulla propria superficie. Sappiamo infatti che il fuoco, nel cui composto nutritivo si trovano materiali densi mescolati con quelli volatili, presenta un notevole vantaggio in termini di intensità rispetto alle fiamme alimentate soltanto da sostanze leggere. Questa miscelazione, quindi, rappresenta una conseguenza necessaria della nostra concezione teorica sulla formazione dei corpi celesti; inoltre, ha il vantaggio di impedire che la violenza della fiamma distrugga improvvisamente le materie combustibili presenti sulla superficie, permettendo loro invece di essere alimentate gradualmente e costantemente dal flusso di sostanze nutritive provenienti dall’interno.

Ora che la questione su quale sia l’origine del corpo centrale di un grande sistema stellare – cioè di una sfera infuocata, ovvero di un sole – è stata risolta, sembra non superfluo dedicare ancora qualche tempo a questo argomento e studiare con attenzione lo stato di tale corpo celeste. Soprattutto perché le ipotesi avanzate in questo contesto si basano su motivazioni più solide rispetto a quelle comunemente utilizzate nelle ricerche sulla natura dei corpi celesti più lontani.

Innanzitutto affermo che non si possa dubitare che il Sole sia davvero un corpo infuocato, e non una massa di materia fusa e incandescente riscaldata al massimo grado, come alcuni hanno cercato di concludere sulla base di alcune difficoltà che sembrano sorgere dalla prima ipotesi. Infatti, se si considera che un fuoco ardente presenta, rispetto a qualsiasi altro tipo di calore, il vantaggio essenziale di essere attivo di per sé stesso: non diminuisce né si esaurisce con la sua diffusione, ma anzi acquisisce maggiore forza e intensità; inoltre richiede soltanto materia e sostanze per continuare a esistere. Al contrario, il calore prodotto da una massa riscaldata al massimo grado rappresenta semplicemente uno stato di sofferenza che si riduce costantemente a causa della condivisione della materia circostante, e non possiede alcuna forza intrinseca per diffondersi partendo da una piccola origine, né per riprendersi quando diminuisce. Se si riflette su questo punto, sarà evidente – senza bisogno di considerare altri argomenti – che al Sole, fonte di luce e calore in qualsiasi sistema cosmico, debba necessariamente essere attribuita tale proprietà.

Se il sole, o i soli, fossero vere e proprie sfere infuocate, la prima caratteristica della loro superficie che ne deriverebbe sarebbe l’essenza di aria al loro interno, poiché senza aria non potrebbe esserci fuoco. Questo fatto suggerisce conclusioni straordinarie. Infatti, se si considera l’atmosfera del sole e il suo peso in relazione alla massa stessa del sole, quale stato di compressione non dovrebbe raggiungere quell’aria? E come potrebbe essa, proprio per questa compressione, essere in grado di mantenere i livelli più intensi del fuoco grazie alla sua capacità di resistenza? Nell’atmosfera del sole si formano sicuramente anche le nuvole di fumo prodotte dalle sostanze sciolte dal fuoco; queste nuvole, che certamente sono composte da particelle grossolane e più leggere, una volta raggiunte quote in cui l’aria circostante è più fredda, precipitano sotto forma di piogge di pece e zolfo, fornendo così nuovo nutrimento alle fiamme. Anche questa atmosfera, per le stesse cause che esistono sulla Terra, non è libera dai movimenti dei venti; questi venti, a giudicare dalla loro intensità, devono superare di molto tutto ciò che l’immaginazione umana possa concepire. Se su qualche parte della superficie del sole la fuoriuscita di fumo fosse ridotta, sia a causa dell’effetto soffocante delle sostanze emesse, sia per una scarsità di materie combustibili, l’aria sopra quella zona si raffredderebbe e, restringendosi, spingerebbe con forza le aree adiacenti a occupare il suo spazio, riaccendendo così la fiamma spenta.

Tuttavia, ogni fiamma assorbe sempre una grande quantità d’aria, e non vi è dubbio che la forza elastica dell’elemento atmosferico che circonda il Sole ne subisca, nel corso del tempo, notevoli danni. Se ciò che il signor Hales ha dimostrato attraverso esperimenti accurati riguardo all’effetto delle fiamme nella nostra atmosfera venisse applicato su larga scala, si potrebbe considerare la costante tendenza delle particelle di fumo emesse dalle fiamme a distruggere l’elasticità dell’atmosfera solare come uno dei principali problemi da risolvere, un problema che presenta notevoli difficoltà. Infatti, poiché la fiamma che brucia sulla superficie intera del Sole si appropria dell’aria stessa di cui ha bisogno per ardere, il Sole rischierebbe di estinguersi completamente se la maggior parte della sua atmosfera venisse assorbita. È vero che il fuoco genera anche aria attraverso la decomposizione di alcune sostanze; tuttavia gli esperimenti dimostrano che in ogni caso viene assorbita più aria di quanta ne venga prodotta. Certo, se una parte del fuoco solare venisse privata delle umide sostanze presenti nell’aria necessarie alla sua sopravvivenza, forti tempeste potrebbero tentare di disperderlo e portarlo via; tuttavia, nel complesso, si può comprendere come venga compensato questo deficit di elementi essenziali se si considera che, in una fiamma, il calore agisce principalmente verso l’esterno e solo in misura limitata verso l’interno del Sole. Quando questa forza calorica viene ostacolata dalle sostanze presenti nell’atmosfera solare, queste ultime si trovano costrette a rilasciare l’aria trattenuta nelle loro profondità, permettendo così al fuoco di ravvivarsi. Inoltre, se si utilizzano sostanze particolarmente elastiche e abbondanti nell’atmosfera solare, come il salnitro, il fuoco potrà continuare ad alimentarsi per lunghi periodi senza subire gravi carenze di aria.

Gleichwohl siehet man, die deutlichen Merkmaale der Vergänglichkeit auch an diesem unschätzbaren Feuer, das die Natur zur Fackel der Welt aufgestecket. Es kommt eine Zeit, darinn sie wird erloschen seyn. Die Entziehung der flüchtigsten und feinsten Materien, die, durch die Heftigkeit der Hitze zerstreuet, niemals wieder zurück kehren, und den Stoff des Zodiakallichts vermehren, die Häufung unverbrennlicher und ausgebrannter Materien, Z. E. der Asche auf der Oberfläche, endlich auch der Mangel der Luft, werden der Sonne ein Ziel setzen, da ihre Flamme dereinst erlöschen, und ihren Ort, der anjetzo der Mittelpunkt des Lichtes und des Lebens dem ganzen Weltgebäude ist, ewige Finsternisse einnehmen werden. Die abwechselnde Bestrebung ihres Feuers, durch die Eröfnung neuer Grüfte, wiederum aufzuleben, wodurch sie sich vielleicht vor ihrem Untergange etlichemal herstellet, könnte eine Erklärung des Verschwindens und der Wiedererscheinung einiger Fixsterne abgeben. Es würden Sonnen seyn, welche ihrem Erlöschen nahe sind, und die noch etlichemal aus ihrem Schutte aufzuleben trachten. Es mag diese Erklärung Beyfall verdienen, oder nicht, so wird man sich doch gewiß diese Betrachtung dazu dienen lassen, einzusehen, daß, da der Vollkommenheit aller Weltordnungen, es sey auf die eine oder andere Art, ein unvermeidlicher Verfall drohet, man keine Schwierigkeit in dem oben angeführten Gesetze ihres Unterganges, durch den Hang der mechanischen Einrichtung, finden werde, welche dadurch aber vornemlich annehmungswürdig wird, weil sie den Saamen der Wiedererneurung, selbst in der Vermengung mit dem Chaos, bey sich führet.

Zuletzt lasset uns der Einbildungskraft ein so wunderseltsames Object, als eine brennende Sonne ist, gleichsam von nahen vorstellen. Man siehet in einem Anblicke weite Feuerseen, die ihre Flammen gen Himmel erheben, rasende Stürme, deren Wuth die Heftigkeit der ersten verdoppelt, welche, indem sie selbige über ihre Ufer aufschwellend machen, bald die erhabene Gegenden dieses Weltkörpers bedecken, bald sie in ihre Grenzen zurücksinken lassen: ausgebrannte Felsen, die aus den flammenden Schlünden ihre fürchterliche Spitzen herausstrecken, und deren Ueberschwemmung oder Entblössung von dem wallenden Feuerelemente, das abwechselnde Erscheinen und Verschwinden der Sonnenflecken, verursachet: dicke Dämpfe, die das Feuer ersticken, und die, durch die Gewalt der Winde erhoben, finstre Wolken ausmachen, welche in feurigen Regengüssen wiederum herabstürzen, und als brennende Ströhme, von den Höhen des festen Sonnenlandes1 sich in die flammende Thäler ergiessen, das Krachen der Elemente, den Schutt ausgebrannter Materien, und die mit der Zerstörung ringende Natur, welche, selbst mit dem abscheulichsten Zustande ihrer Zerrüttungen die Schönheit der Welt und den Nutzen der Creaturen, bewirket.

Wenn denn die Mittelpunkte aller grossen Weltsystemen flammende Körper seyn; so ist dieses am meisten von dem Centralkörper desjenigen unermeßlichen Systems zu vermuthen, welches die Fixsterne ausmachen. Wird nun aber dieser Cörper, dessen Masse zu der Grösse seines Systems ein Verhältniß haben muß, wenn er ein selbstleuchtender Körper oder eine Sonne wäre, nicht mit vorzüglichem Glanze und Grösse in die Augen fallen? Gleichwohl sehen wir keinen dergleichen sich ausnehmend unterscheidenden Fixstern unter dem Himmelsheere hervorschimmern. In der That, man darf es sich nicht befremden lassen, wenn dieses nicht geschicht. Wenn er gleich 10000mhal unsere Sonne an Grösse überträffe, so könnte er doch, wenn man seine Entfernung 100mahl grösser, als des Sirius seine annimmt, nicht grösser und heller, als dieser, erscheinen.

Vielleicht aber ist es den künftigen Zeiten aufgehoben, wenigstens noch dereinst die Gegend zu entdecken, wo der Mittelpunkt2 des Fixsternensystems, darein unsere Sonne gehöret, befindlich ist, oder vielleicht wohl gar zu bestimmen, wohin man den Centralkörper des Universi, nach welchem alle Theile desselben mit einstimmiger Senkung zielen, setzen müsse. Von was vor einer Beschaffenheit dieses Fundamentalstücke der ganzen Schöpfung sey, und was auf ihm befindlich, wollen wir dem Herrn Wright von Durham zu bestimmen überlassen, der mit einer fanatischen Begeisterung, ein kräftiges Wesen von der Götterart mit geistlichen Anziehungs- und Zurückstossungskräften, das, in einer unendlichen Sphäre um sich wirksam, alle Tugend an sich zöge, die Laster aber, zurücktriebe, in diesem glücklichen Orte, gleichsam auf einen Thron der gesammten Natur, erhöhete. Wir wollen der Kühnheit unserer Muthmassungen, welchen wir vielleicht nur gar zu viel erlaubt haben, nicht bis zu willkührlichen Erdichtungen den Zügel schiessen lassen. Die Gottheit ist in der Unendlichkeit des ganzen Weltraumes allenthalben gleich gegenwärtig; allenthalben wo Naturen seyn, welche fähig seyn, sich über die Abhängigkeit der Geschöpfe, zu der Gemeinschaft des höchsten Wesens, empor zu schwingen, befindet es sich gleich nahe. Die ganze Schöpfung ist von ihren Kräften durchdrungen, aber nur derjenige, der sich von dem Geschöpfe zu befreyen weiß, welcher so edel ist, einzusehen, daß in dem Genusse dieser Urquelle der Vollkommenheit die höchste Staffell der Glückseligkeit einzig und allein zu suchen, der allein ist fähig, diesem wahren Beziehungspunkte aller Treflichkeit sich näher, als irgend etwas anders in der ganzen Natur, zu befinden. Indessen wenn ich, ohne an der enthusiastischen Vorstellung des Englländers Theil zu nehmen, von den verschiedenen Graden der Geisterwelt aus der physischen Beziehung ihrer Wohnplätze gegen den Mittelpunkt der Schöpfung, muthmassen soll, so wollte mit mehrer Wahrscheinlichkeit die vollkommensten Classen vernünftiger Wesen, weiter von diesem Mittelpunkte, als nahe bey demselben, suchen. Die Vollkommenheit mit Vernunft begabter Geschöpfe, in so weit sie von der Beschaffenheit der Materie abhänget, in deren Verbindung sie beschränket seyn, kommt gar sehr auf die Feinigkeit des Stoffes an, dessen Einfluß dieselbe zur Vorstellung der Welt und zur Gegenwirkung in dieselbe bestimmt. Die Trägheit und der Widerstand der Materie schränket die Freyheit der geistigen Wesens zum Wirken und die Deutlichkeit ihrer Empfindung von äussern Dingen gar zu sehr ein, sie macht ihre Fähigkeiten stumpf, indem sie deren Bewegungen nicht mit gehöriger Leichtigkeit gehorchet. Daher wenn man, wie es wahrscheinlich ist, nahe zum Mittelpunkte der Natur die dichtesten und schweersten Sorten der Materie, und dagegen in der grösseren Entfernung, die zunehmenden Grade der Feinigkeit und Leichtigkeit derselben, der Analogie gemäß, die in unsern Weltbau herrschet, annimmt; so ist die Folge begreiflich. Die vernünftigen Wesen deren Erzeugungsplatz und Aufenthalt näher zu dem Mittelpunkte der Schöpfung sich befindet, sind in eine steife und unbewegliche Materie versenket, die ihre Kräfte in einer unüberwindlichen Trägheit verschlossen enthält, und auch eben so unfähig ist, die Eindrücke des Universi, mit der nöthigen Deutlichkeit und Leichtigkeit zu übertragen und mitzutheilen. Man wird diese denkende Wesen also in die niedrige Classe zu zehlen haben; dagegen wird, mit den Entfernungen vom allgemeinen Centro, diese Vollkommenheit der Geisterwelt, welche auf der gewechselten Abhängigkeit derselben von der Materie beruhet, wie eine beständige Leiter wachsen. In der tiefsten Erniedrigung zu diesem Senkungspunkte hat man diesem zufolge die schlechtesten und unvollkommensten Gattungen denkender Naturen zu setzen, und hiewärtshin ist, wo diese Treflichkeit der Wesen sich, mit allen Schattierungen der Verminderung, endlich in den gänzlichen Mangel der Ueberlegung und des Denkens verlieret. In der That, wenn man erweget, daß der Mittelpunkt der Natur zugleich der Anfang ihrer Bildung aus dem rohen Zeuge, und ihre Grenze mit dem Chaos, ausmacht: wenn man dazu setzet, daß die Vollkommenheit geistiger Wesen, welche wohl eine äusserste Grenze ihres Anfanges hat, wo ihre Fähigkeiten mit der Unvernunft zusammenstossen, aber keine Grenzen der Fortsetzung, über welche sie nicht könte erhoben werden, sondern nach der Seite hin, eine völlige Unendlichkeit vor sich findet; so wird man, wenn ja ein Gesetz statt finden soll, nach welchem der vernünftigen Creaturen Wohnplätze, nach der Ordnung ihrer Beziehung zum gemeinschaftlichen Mittelpunkte, vertheilet seyn, die niedrigste und unvollkommenste Gattung, die gleichsam den Anfang des Geschlechtes der Geisterwelt ausmacht, an demjenigen Orte zu setzen haben, der der Anfang des gesammten Universi zu nennen ist, um zugleich mit diesem in gleicher Fortschreitung alle Unendlichkeit der Zeit und der Räume, mit ins unendliche wachsenden Graden der Vollkommenheit des Denkungsvermögens, zu erfüllen, und sich, gleichsam nach und nach, dem Ziele der höchsten Treflichkeit, nemlich der Gottheit zu näheren, ohne es doch jemals erreichen zu können.

1 Ich schreibe nicht ohne Ursache der Sonnen alle Unebenheiten des festen Landes, der Gebürge und der Thäler zu, die wir auf unserer Erde und andern Weltkörpern antreffen. Die Bildung einer Weltkugel, die sich aus einem flüßigen Zustande in einen festen verändert, bringt nothwendig solche Ungleichheiten auf der Oberfläche zuwege. Wenn die Oberfläche sich härtet, indessen, daß in dem flüßigen inwendigen Theile solcher Masse, die Materien sich noch nach Maßgebung ihrer Schweere zum Mittelpunkte, hinsenken; so werden die Partikeln des elastischen Luft- oder Feuerelements, das sich in diesen Materien mit untergemengt befindet, heraus gejagt, und häuffen sich unter der indessen festgewordenen Rinde, unter welcher sie grosse, und nach Proportion des Sonnenklumpens ungeheure Höhlen erzeugen, in die gedachte oberste Rinde, zuletzt mit mannigfaltigen Einbeugungen hereinsinkt, und sowohl erhöhete Gegenden und Gebirge, als auch Thäler und Fluthbette weiter Feuerseen dadurch zubereitet.

Nevertheless one sees the plain marks of transitoriness even in this inestimable fire which nature has set up as the torch of the world. A time will come in which it shall be extinguished. The withdrawal of the most volatile and finest matters, which, scattered by the vehemence of the heat, never return again and increase the stuff of the zodiacal light; the heaping up of unburnable and burnt-out matters, for example of the ashes upon the surface; and finally also the want of air, will set a term to the sun, when its flame shall one day be quenched and eternal darknesses shall take up its place, which is now the centre of light and of life to the whole edifice of the world. The alternating endeavour of its fire to revive again through the opening of new caverns, whereby it perhaps restores itself several times before its downfall, might furnish an explanation of the disappearance and the reappearance of some fixed stars. They would be suns which are near their extinction, and which still strive several times to revive out of their rubble. Whether this explanation deserve approval or not, one will certainly let this consideration serve to make it understood that, since an unavoidable decay threatens the perfection of all world-orders, be it in the one way or the other, no difficulty will be found in the above-adduced law of their downfall through the bent of the mechanical arrangement, which indeed becomes for that very reason worthy of acceptance, because it carries with it the seed of renewal even in the mingling with chaos.

Lastly let us present to the imagination, as it were from close by, an object so strange and marvellous as a burning sun is. One sees at a single glance wide seas of fire which raise their flames towards heaven; raging storms whose fury redoubles the vehemence of the former, and which, in making them swell above their banks, now cover the sublime regions of this world-body, now let them sink back within their bounds; burnt-out rocks which stretch forth their fearful peaks out of the flaming gulfs, and whose flooding or laying bare by the surging element of fire causes the alternating appearance and disappearance of the sun-spots; thick vapours which stifle the fire and which, raised by the violence of the winds, make up dark clouds that fall down again in fiery rains and, as burning streams, pour themselves from the heights of the solid solar land1 into the flaming valleys; the crashing of the elements, the rubble of burnt-out matters, and nature wrestling with destruction, which, even with the most hideous state of its derangements, brings about the beauty of the world and the benefit of the creatures.

If then the centres of all the great world-systems are flaming bodies, this is most of all to be presumed of the central body of that immeasurable system which the fixed stars make up. But will not this body, whose mass must have a proportion to the magnitude of its system, if it were a self-luminous body or a sun, strike the eye with pre-eminent lustre and magnitude? And yet we see no such eminently distinguished fixed star shining forth among the host of heaven. In truth, one must not let it seem strange if this does not happen. Even if it surpassed our sun in magnitude ten thousand times, yet, if one takes its distance to be a hundred times greater than that of Sirius, it could not appear greater or brighter than this latter.

Perhaps, however, it is reserved for future ages to discover at least one day the region in which the centre2 of the system of fixed stars, to which our sun belongs, is to be found, or perhaps even to determine where the central body of the universe, towards which all its parts aim with concordant sinking, must be set. Of what constitution this fundamental piece of the whole creation may be, and what is to be found upon it, we will leave to Mr. Wright of Durham to determine, who with a fanatical enthusiasm exalted in this happy place, as it were upon a throne of the whole of nature, a mighty being of the divine kind, with spiritual forces of attraction and repulsion which, active around itself in an infinite sphere, would draw all virtue to itself but drive back the vices. We will not give free rein to the boldness of our conjectures, to which we have perhaps already allowed all too much, so far as arbitrary fictions. The Deity is everywhere equally present in the infinity of the whole space of the world; wherever there are natures capable of raising themselves above the dependence of created things to communion with the highest Being, it is equally near. The whole creation is penetrated by its forces; but only he who knows how to free himself from the creature, who is so noble as to see that the highest degree of blessedness is to be sought solely and alone in the enjoyment of this primal source of perfection, he alone is capable of finding himself nearer to this true point of reference of all excellence than anything else in the whole of nature. Meanwhile, if I, without taking part in the enthusiastic representation of the Englishman, am to conjecture concerning the different degrees of the world of spirits from the physical relation of their dwelling-places to the centre of creation, I would with greater probability seek the most perfect classes of rational beings further from this centre rather than near to it. The perfection of creatures endowed with reason, in so far as it depends upon the constitution of the matter within whose bond they are confined, rests very much upon the fineness of the stuff whose influence determines it to the representation of the world and to counter-action upon it. The inertia and the resistance of matter restrict all too much the freedom of the spiritual being to act and the distinctness of its sensation of outward things; it makes their faculties blunt, inasmuch as it does not obey their motions with the requisite ease. Hence if one assumes, as is probable, that near the centre of nature are the densest and heaviest sorts of matter, and on the contrary at the greater distance the increasing degrees of the fineness and lightness of the same, conformably to the analogy which rules in our world-structure, the consequence is intelligible. The rational beings whose place of generation and abode is nearer to the centre of creation are sunk in a stiff and immovable matter, which holds their forces shut up in an insuperable inertia, and is likewise just as incapable of transmitting and communicating the impressions of the universe with the needful distinctness and ease. These thinking beings will therefore have to be reckoned in the lower class; whereas, with the distances from the common centre, this perfection of the world of spirits, which rests upon the altered dependence of the same upon matter, will grow like a continuous ladder. In the deepest abasement towards this point of sinking one has accordingly to set the worst and most imperfect species of thinking natures, and hitherward is the place where this excellence of beings loses itself, with all the shadings of diminution, at last in the total want of reflection and of thought. In truth, if one considers that the centre of nature makes up at once the beginning of its formation out of the raw stuff and its boundary with chaos; if one adds thereto that the perfection of spiritual beings has indeed an outermost bound of its beginning, where their faculties come up against unreason, but no bounds of continuation beyond which it could not be raised, finding rather on that side a complete infinity before it: then, if indeed a law is to hold according to which the dwelling-places of rational creatures are distributed after the order of their relation to the common centre, one will have to set the lowest and most imperfect species, which makes up as it were the beginning of the race of the world of spirits, in that place which is to be called the beginning of the whole universe, so as to fill together with it, in equal progression, all the infinity of time and of the spaces with infinitely growing degrees of the perfection of the faculty of thinking, and thus, as it were little by little, to approach the goal of the highest excellence, namely the Deity, without ever being able to attain it.

1 It is not without cause that I ascribe to the suns all the unevennesses of the solid land, of the mountains and of the valleys, which we meet with on our earth and on other world-bodies. The formation of a world-sphere which changes from a fluid state into a solid one necessarily brings about such inequalities on the surface. When the surface hardens, while in the fluid inward part of such a mass the matters still sink towards the centre according to the measure of their weight, the particles of the elastic element of air or of fire, which is found mingled among these matters, are driven out and heap themselves beneath the crust that has meanwhile become solid, under which they generate great caverns, and, in proportion to the solar lump, enormous ones, into which the said uppermost crust at last sinks in with manifold bendings, and thereby prepares both elevated regions and mountains, and also valleys and flood-beds of wide seas of fire.

Nondimeno si scorgono i chiari segni della caducità anche in questo inestimabile fuoco che la natura ha innalzato a fiaccola del mondo. Verrà un tempo in cui esso sarà spento. La sottrazione delle materie più volatili e più sottili, che, disperse dalla violenza del calore, non tornano mai più indietro e accrescono la sostanza della luce zodiacale; l’accumularsi di materie incombustibili e già arse, per esempio della cenere sulla superficie; e infine anche la mancanza d’aria, porranno al sole un termine, quando la sua fiamma un giorno si spegnerà e tenebre eterne occuperanno il suo luogo, che ora è per l’intero edificio del mondo il centro della luce e della vita. L’alterno sforzo del suo fuoco di ravvivarsi di nuovo mediante l’apertura di nuove caverne, per cui esso forse più volte si ristabilisce prima del suo tramonto, potrebbe fornire una spiegazione della scomparsa e della riapparizione di alcune stelle fisse. Sarebbero soli prossimi allo spegnersi, che tentano ancora più volte di risorgere dalle proprie macerie. Che questa spiegazione meriti o no approvazione, ci si servirà comunque di questa considerazione per comprendere che, poiché alla perfezione di tutti gli ordinamenti del mondo sovrasta, in un modo o nell’altro, un inevitabile decadimento, non si troverà alcuna difficoltà nella legge sopra addotta della loro rovina per l’inclinazione della disposizione meccanica, la quale anzi diviene per ciò appunto degna d’essere accolta, perché porta con sé il seme del rinnovamento persino nella mescolanza col caos.

Da ultimo rappresentiamoci all’immaginazione, quasi da vicino, un oggetto tanto mirabile e raro quanto è un sole ardente. Si vedono in un solo sguardo ampi mari di fuoco che levano al cielo le loro fiamme; tempeste furiose la cui rabbia raddoppia la violenza delle prime e che, facendole gonfiare oltre le loro rive, ora ricoprono le sublimi contrade di questo corpo celeste, ora le lasciano ricadere entro i loro confini; rupi già arse, che dalle voragini fiammeggianti sporgono fuori le loro punte spaventose, e la cui inondazione o denudamento da parte dell’ondeggiante elemento igneo cagiona l’alterno apparire e scomparire delle macchie solari; densi vapori che soffocano il fuoco e che, sollevati dalla forza dei venti, formano oscure nubi le quali ricadono di nuovo in piogge infuocate e, come torrenti ardenti, si riversano dalle alture della terraferma solare1 nelle valli fiammeggianti; lo schianto degli elementi, le macerie delle materie arse, e la natura che lotta con la distruzione, la quale, persino con lo stato più orribile dei suoi sconvolgimenti, produce la bellezza del mondo e il vantaggio delle creature.

Se dunque i centri di tutti i grandi sistemi del mondo sono corpi fiammeggianti, ciò è da presumere soprattutto del corpo centrale di quell’immenso sistema che le stelle fisse costituiscono. Ma questo corpo, la cui massa deve avere un rapporto con la grandezza del suo sistema, se fosse un corpo luminoso di per sé, ossia un sole, non colpirebbe forse gli occhi con singolare splendore e grandezza? Eppure non vediamo brillare fra la schiera del cielo alcuna stella fissa che si distingua in modo così eccellente. In verità non ci si deve stupire che ciò non accada. Anche se esso superasse in grandezza il nostro sole diecimila volte, tuttavia, ammettendo che la sua distanza sia cento volte maggiore di quella di Sirio, non potrebbe apparire più grande né più luminoso di questo.

Forse però è riservato ai tempi futuri di scoprire almeno un giorno la regione in cui si trova il centro2 del sistema delle stelle fisse cui il nostro sole appartiene, o forse addirittura di determinare dove si debba porre il corpo centrale dell’universo, verso il quale tutte le sue parti tendono con concorde caduta. Di quale natura sia questo pezzo fondamentale dell’intera creazione, e che cosa su di esso si trovi, vogliamo lasciarlo determinare al signor Wright di Durham, il quale con fanatico entusiasmo ha innalzato in questo luogo felice, quasi su un trono della natura intera, un essere possente di specie divina, dotato di forze spirituali di attrazione e di repulsione che, agendo intorno a sé in una sfera infinita, attirerebbe a sé ogni virtù e respingerebbe invece i vizi. Non vogliamo lasciare le briglie all’audacia delle nostre congetture, alle quali forse abbiamo già concesso anche troppo, fino a giungere ad arbitrarie invenzioni. La divinità è ugualmente presente dappertutto nell’infinità dell’intero spazio del mondo; dovunque vi siano nature capaci di innalzarsi al di sopra della dipendenza delle creature fino alla comunione con l’essere supremo, essa si trova ugualmente vicina. L’intera creazione è penetrata dalle sue forze; ma soltanto colui che sa liberarsi dalla creatura, che è tanto nobile da comprendere che la più alta condizione della felicità è da cercare unicamente e soltanto nel godimento di questa fonte originaria della perfezione, egli solo è capace di trovarsi più vicino a questo vero punto di riferimento di ogni eccellenza di quanto lo sia qualunque altra cosa nella natura intera. Frattanto, se io, senza partecipare alla rappresentazione entusiastica dell’inglese, dovessi congetturare intorno ai diversi gradi del mondo degli spiriti a partire dal rapporto fisico delle loro sedi rispetto al centro della creazione, cercherei con maggior verosimiglianza le classi più perfette di esseri ragionevoli più lontano da questo centro anziché presso di esso. La perfezione delle creature dotate di ragione, in quanto dipende dalla natura della materia entro il cui legame esse sono ristrette, dipende assai dalla sottigliezza della sostanza, il cui influsso la determina alla rappresentazione del mondo e alla reazione su di esso. L’inerzia e la resistenza della materia limitano fin troppo la libertà d’agire dell’essere spirituale e la distinzione della sua sensazione delle cose esterne; esse rendono ottuse le sue facoltà, poiché non obbediscono ai suoi movimenti con la dovuta agevolezza. Perciò, se si ammette, come è verosimile, che presso il centro della natura si trovino le specie più dense e più pesanti della materia, e per contro, a maggiore distanza, i gradi crescenti della sottigliezza e della leggerezza della medesima, conformemente all’analogia che domina nella nostra costruzione del mondo, la conseguenza è comprensibile. Gli esseri ragionevoli il cui luogo di generazione e di dimora si trova più vicino al centro della creazione sono immersi in una materia rigida e immobile, che tiene le loro forze racchiuse in un’inerzia insuperabile, ed è altrettanto incapace di trasmettere e comunicare le impressioni dell’universo con la necessaria distinzione e agevolezza. Si dovranno dunque annoverare questi esseri pensanti nella classe inferiore; per contro, con le distanze dal centro comune, questa perfezione del mondo degli spiriti, che riposa sulla mutata dipendenza del medesimo dalla materia, crescerà come una scala continua. Nel più profondo abbassamento verso questo punto di caduta si dovranno porre di conseguenza le specie più misere e imperfette delle nature pensanti, e da questa parte è il luogo dove tale eccellenza degli esseri si perde, con tutte le gradazioni della diminuzione, infine nella totale mancanza di riflessione e di pensiero. In verità, se si considera che il centro della natura costituisce insieme il principio della sua formazione a partire dalla materia greggia e il suo confine col caos; se si aggiunge che la perfezione degli esseri spirituali ha bensì un limite estremo del suo inizio, là dove le loro facoltà si scontrano con la mancanza di ragione, ma non ha limiti nella prosecuzione, oltre i quali non possa essere innalzata, trovando anzi da quel lato dinanzi a sé una piena infinità: allora, se pure deve valere una legge secondo la quale le sedi delle creature ragionevoli siano ripartite secondo l’ordine della loro relazione al centro comune, si dovrà porre la specie più bassa e imperfetta, che costituisce per così dire il principio del genere del mondo degli spiriti, in quel luogo che è da chiamarsi il principio dell’universo intero, per riempire insieme con esso, in eguale progressione, tutta l’infinità del tempo e degli spazi con gradi della perfezione della facoltà di pensare crescenti all’infinito, e avvicinarsi così, a poco a poco, alla meta della somma eccellenza, cioè alla divinità, senza però poterla mai raggiungere.

1 Non senza motivo attribuisco ai soli tutte le disuguaglianze della terraferma, dei monti e delle valli, che troviamo sulla nostra Terra e su altri corpi celesti. La formazione di una sfera del mondo che passa da uno stato fluido a uno stato solido produce necessariamente tali disuguaglianze sulla superficie. Quando la superficie si indurisce, mentre nella parte interna fluida di tale massa le materie continuano a scendere verso il centro a misura del loro peso, le particelle dell’elemento elastico aereo o igneo, che si trova mescolato in queste materie, vengono cacciate fuori e si accumulano sotto la crosta divenuta nel frattempo solida, sotto la quale generano cavità grandi, e in proporzione della massa solare enormi, entro le quali la detta crosta superiore infine sprofonda con molteplici incurvamenti, preparando così tanto contrade elevate e monti quanto valli e letti di ampi mari di fuoco.

2 Ich habe eine Muthmassung, nach welcher es mir sehr wahrscheinlich zu seyn dünket, daß der Sirius oder Hundsstern, in dem System der Sterne, die die Milchstrasse ausmachen, der Centralkörper sey, und den Mittelpunkt einnehme, zu welchen sie sich alle beziehen. Wenn man dieses System, nach dem Entwurfe des ersten Theils dieser Abhandlung, wie ein Gewimmel von Sonnen, die zu einer gemeinschaftlichen Fläche gehäuft seyn, ansiehet, welches nach allen Seiten von dem Mittelpunkte derselben ausgestreuet ist, und durch einen gewissen, so zu sagen, zirkelförmigten Raum, der durch die geringe Abweichungen derselben von Beziehungsplane, sich auch in die Breite von beyden Seiten etwas ausdehnet, ausmacht: so wird die Sonne, die sich gleichfalls diesem Plane nahe befindet, die Erscheinung dieser zirkelförmigten, weislicht schimmernden Zone, nach derjenigen Seite hin, am breitesten sehen, nach welcher sie sich der äussersten Grenze des Systems am nächsten befindet; denn es ist leicht zu vermuthen, daß sie sich nicht eben gerade im Mittelpunkte aufhalten werde. Nun ist der Streif der Milchstrasse, in dem Theile zwischen dem Zeichen des Schwaans und des Schützens, am breitesten, folglich wird dieses die Seite seyn, da der Platz unserer Sonne der äussersten Peripherie des zirkelförmigten Systems am nächsten ist: und in diesem Theile werden wir den Ort, wo die Sternbilder des Adlers und Fuchses mit der Gans stehen, insonderheit vor den allernächsten halten, weil daselbst aus dem Zwischenraume, da die Milchstrasse sich theilet, die grösseste scheinbare Zerstreuung der Sterne erhellt. Wenn man daher ohngefehr von dem Orte neben dem Schwanze des Adlers, eine Linie mitten durch die Fläche der Milchstrasse bis zu dem gegen überstehenden Punkte ziehet, so muß diese auf den Mittelpunkt des Systems zutreffen, und sie trift in der That sehr genau auf den Sirius, den hellesten Stern am ganzen Himmel, der wegen dieser glücklichen, mit seiner vorzüglichen Gestalt sowohl harmonierenden Zusammentreffung, es zu verdienen scheinet, daß man ihn vor den Centralkörper selber halte. Er würde, nach diesem Begriffe, auch gerade in dem Streife der Milchstrasse gesehen werden, wenn nicht der Stand unserer Sonne der beym Schwanze des Adlers von dem Plane derselben etwas abweichet, nicht den optischen Abstand des Mittelpunktes gegen die andere Seite solcher Zone, verursachte.

Achtes Hauptstück.   Allgemeiner Beweis von der Richtigkeit einer mechanischen Lehrverfassung, der Einrichtung des Weltbaues überhaupt, insonderheit von der Gewißheit der gegenwärtigen.

Man kan das Weltgebäude nicht ansehen, ohne die treflichste Anordnung in ihrer Einrichtung, und die sicheren Merkmaale der Hand GOttes, in der Vollkommenheit ihrer Beziehungen, zu kennen. Die Vernunft, nachdem sie so viel Schönheit, so viel Treflichkeit erwogen und bewundert hat, entrüstet sich mit Recht über die kühne Thorheit, welche sich unterstehen darf, alles dieses dem Zufalle, und einem glücklichen Ongefehr, zuzuschreiben. Es muß die höchste Weisheit den Entwurf gemacht, und eine unendliche Macht selbigen ausgeführet haben, sonst wäre es unmöglich, so viele in einem Zweck zusammen kommende Absichten, in der Verfassung des Weltgebäudes, anzutreffen. Es kommt nur noch darauf an, zu entscheiden, ob der Entwurf der Einrichtung des Universi von dem höchsten Verstande schon in die wesentliche Bestimmungen der ewigen Naturen gelegt, und in die allgemeine Bewegungsgesetze gepflanzet sey, um sich aus ihnen, auf eine der vollkommensten Ordnung anständige Art, ungezwungen zu entwickeln; oder ob die allgemeine Eigenschaften der Bestandtheile der Welt die völlige Unfähigkeit zur Uebereinstimmung, und nicht die geringste Beziehung zur Verbindung, haben, und durchaus einer fremden Hand bedurft haben, um diejenige Einschränkung und Zusammenfügung zu überkommen, welche Vollkommenheit und Schönheit an sich blicken läßt. Ein fast allgemeines Vorurtheil hat die meisten Weltweisen, gegen die Fähigkeit der Natur, etwas ordentliches durch ihre allgemeine Gesetze hervorzubringen, eingenommen, gleich als wenn es GOtt die Regierung der Welt streitig machen hiesse, wenn man die ursprüngliche Bildungen in den Naturkräften suchet, und als wenn diese ein von der Gottheit unabhängiges Principium, und ein ewiges blindes Schicksaal, wäre.

Wenn man aber erweget, daß die Natur und die ewigen Gesetze, welche den Substanzen zu ihrer Wechselwirkung vorgeschrieben seyn, kein selbständiges, und ohne GOtt nothwendiges, Principium sey, daß eben dadurch, weil sie so viel Uebereinstimmung und Ordnung in demjenigen zeiget, was sie durch allgemeine Gesetze hervorbringet, zu ersehen ist, daß die Wesen aller Dinge in einem gewissen Grundwesen, ihren gemeinschaftlichen Ursprung haben müssen, und daß sie darum lauter gewechselte Beziehungen und lauter Harmonie zeigen, weil ihre Eigenschaften in einem einzigen höchsten Verstande ihre Quelle haben, dessen weise Idee sie in durchgängigen Beziehungen entworfen, und ihnen diejenige Fähigkeit eingepflanzet hat, dadurch sie lauter Schönheit, lauter Ordnung, in dem ihnen selbst gelassenen Zustande ihrer Wirksamkeit, hervorbringen: wenn man, sage ich, dieses erweget, so wird die Natur uns würdiger, als sie gemeiniglich angesehen wird, erscheinen, und man wird von ihren Auswickelungen nichts, als Übereinstimmung, nichts als Ordnung, erwarten. Wenn man hingegen einem ungegründeten Vorurtheile Platz lässet, daß die allgemeine Naturgesetze, an und vor sich selber, nichts als Unordnung zuwege bringen, und aller Uebereinstimmung zum Nutzen, welche bey der Verfassung der Natur hervor leuchtet, die unmittelbare Hand GOttes anzeiget: so wird man genöthiget, die ganze Natur in Wunder zu verkehren. Man wird den schönen farbigten Bogen, der in den Regentropfen erscheinet, wenn dieselben die Farben des Sonnenlichts absondern, wegen seiner Schönheit, den Regen, wegen seines Nutzens, die Winde, wegen der unentbehrlichen Vortheile, die sie in unendlichen Arten der menschlichen Bedürfnisse leisten; kurz, alle Veränderungen der Welt, welche Wohlanständigkeit und Ordnung mit sich führen, nicht aus den eingepflanzten Kräften der Materie herleiten sollen. Das Beginnen der Naturforscher, die sich mit einer solchen Weltweisheit abgegeben haben, wird, vor dem Richterstuhle der Religion eine feyerliche Abbitte thun müssen. Es wird in der That alsdenn keine Natur mehr seyn; es wird nur ein GOtt in der Maschine die Veränderungen der Welt hervor bringen. Aber, was wird denn dieses seltsame Mittel, die Gewißheit des höchsten Wesens aus der wesentlichen Unfähigkeit der Natur zu beweisen, vor eine Wirkung zur Ueberführung des Epikurers thun. Wenn die Naturen der Dinge, durch die ewigen Gesetze ihrer Wesen, nichts als Unordnung und Ungereimtheit zuwege bringen; so werden sie eben dadurch den Charakter ihrer Unabhängigkeit von GOtt beweisen: und was vor einen Begriff wird man sich von einer Gottheit machen können, welcher die allgemeinen Naturgesetze nur durch eine Art von Zwange gehorchen, und an und vor sich dessen weisesten Entwürfen widerstreiten? Wird der Feind der Vorsehung nicht eben so viel Siege über diese falschen Grundsätze davon tragen, als er Uebereinstimmungen aufweisen kan, welche die allgemeinen Wirkungsgesetze der Natur, ohne alle besondere Einschränkungen, hervorbringen? und wird es ihm wohl an solchen Beyspielen fehlen können? Dagegen lasset uns mit grösserer Anständigkeit und Richtigkeit also schliessen: Die Natur, ihren allgemeinen Eigenschaften überlassen, ist an lauter schönen und vollkommenen Früchten fruchtbar, welche nicht allein an sich Uebereinstimmung und Treflichkeit zeigen, sondern auch mit dem ganzen Umfange ihrer Wesen, mit dem Nutzen der Menschen, und der Verherrlichung der göttlichen Eigenschaften, wohl harmoniren. Hieraus folget, daß ihre wesentlichen Eigenschaften keine unabhängige Nothwendigkeit haben können; sondern, daß sie ihren Ursprung in einem einzigen Verstande, als dem Grunde und der Quelle aller Wesen, haben müssen, in welchem sie, unter gemeinschaftlichen Beziehungen, entworfen sind. Alles, was sich auf einander, zu einer gewechselten Harmonie, beziehet, muß in einem einzigen Wesen, von welchem es insgesammt abhänget, unter einander verbunden werden. Also ist ein Wesen aller Wesen, ein unendlicher Verstand und selbständige Weisheit vorhanden, daraus die Natur, auch sogar ihrer Möglichkeit nach, in dem ganzen Inbegriffe der Bestimmungen, ihren Ursprung ziehet. Nunmehro darf man die Fähigkeit der Natur, als dem Daseyn eines höchsten Wesens nachtheilig, nicht bestreiten; je vollkommener sie in ihren Entwickelungen ist, je besser ihre allgemeinen Gesetze zur Ordnung und Uebereinstimmung führen; ein desto sicherer Beweisthum der Gottheit ist sie, von welcher, sie diese Verhältnisse entlehnet. Ihre Hervorbringungen sind nicht mehr Wirkungen des Ongefehrs, und Folgen des Zufalls; es fliesset alles nach unwandelbaren Gesetzen von ihr ab, welche darum lauter geschicktes darstellen müssen, weil sie lauter Züge aus dem allerweisesten Entwurfe seyn, aus dem die Unordnung verbannet ist. Nicht der ongefehre Zusammenlauf der Atomen des Lucrez hat die Welt gebildet; eingepflanzte Kräfte und Gesetze, die den weisesten Verstand zur Quelle haben, sind ein unwandelbarer Ursprung derjenigen Ordnung gewesen, die aus ihnen nicht von ongefehr, sondern nothwendig abfliessen muste.

I have made a rough estimate based on which it seems very likely that the star Sirius, or the Dog Star, is the central body in the system of stars that constitutes the Milky Way, and that it occupies its center around which all these stars revolve. If we consider this system, according to the outline outlined in the first part of this treatise, as a swarm of suns clustered around a common plane, spread out in all directions from their central point, and enclosed within a sort of circular region defined by the slight deviations of these suns from that common plane—deviations that also extend the region slightly to the sides—then the sun, which itself is located close to this common plane, will appear to be most prominent on the side that is closest to the outer edge of the system. It is reasonable to assume that it does not actually lie at the exact center. Now, the section of the Milky Way between the constellations of Cygnus and Sagittarius is the widest part; therefore, this side must be the one where our sun’s position is closest to the outer periphery of this circular system. Within this region, we would particularly consider the area where the constellations of Aquila and Lupus intersect with that of Goose, because it is here that the apparent dispersion of stars is greatest due to the way the Milky Way is divided into these sections. If we therefore draw a line from approximately the location next to the tail of Aquila through the plane of the Milky Way to the corresponding point on the opposite side, this line would likely intersect with the center of the system—and in fact, it would precisely hit Sirius, the brightest star in the entire sky. Given this fortunate alignment of its exceptional properties with the structural layout of the Milky Way, it seems only appropriate to regard it as the central body itself. According to this reasoning, Sirius would also be visible within the main band of the Milky Way if not for the slight deviation of our sun’s position relative to that plane, which causes it to be slightly offset from the optical center of this region.

Eighth Principal Argument:
General proof of the correctness of a mechanical system of instruction, and of the very existence of the cosmic order itself—especially with regard to the certainty of its current state.

One cannot examine the structure of the world without recognizing the most ingenious arrangement of its components, as well as the unmistakable traces of God’s hand in the perfection of their relationships. After contemplating and admiring so much beauty and such meticulous design, ragione rightly indignates itself at the audacity of those who would attribute all this to chance or mere fortunate coincidence. It must have been the highest wisdom that conceived this plan, and an infinite power that carried it out; otherwise, it would be impossible to find so many purposes neatly intertwined within the structure of the world. The question that remains is whether this design was inherent in the fundamental natura of eternal entities and embedded in the universal laws of motion, allowing them to develop in a manner that reflects the highest order of perfection; or whether the constituent parts of the world possess no ability to coordinate with one another and require some external agency to bring about the limitations and combinations that give rise to beauty and order. Nearly all wise men hold the prevalent prejudice that nature lacks the capacity to produce anything orderly through its inherent laws, as if it were blasphemous to attribute governance of the world to God—if we were to seek the origins of these structures within natural forces, it would mean considering them principles independent of divine will or eternal, blind fate.

However, if one reflects upon the fact that nature and those eternal laws that govern the interactions of substances are not autonomous principles—that is, they do not exist independently of God—and that precisely because they exhibit such harmony and order in everything they produce through universal laws, it becomes evident that all things must have their origin in some fundamental being, their common source. It is for this reason that they display relationships and harmony; their properties derive from a single supreme intelligence, whose wise design has shaped them in interconnected relationships and endowed them with the ability to generate beauty and order in their natural states of operation. If one acknowledges these truths, nature will appear far more worthy of respect than it is commonly regarded, and one will expect nothing but harmony and order in its manifestations. On the other hand, if one allows oneself to be influenced by unfounded prejudice, assuming that universal natural laws inherently lead to disorder rather than harmony, then one will be forced to regard the entire natural world as nothing but a series of miracles. One would dismiss the beautiful, colorful arc formed when raindrops reflect the colors of sunlight as mere beauty; the rain itself as merely beneficial; the winds as unnecessary or harmful; and all those changes in the world that bring prosperity and order as nothing more than arbitrary products of matter’s inherent limitations. Those natural scientists who have embraced such erroneous views would undoubtedly have to apologize solemnly before the tribunal of religion. In truth, such a view would deny the existence of nature itself—only God could be considered the agent behind the world’s transformations. But what use would this bizarre attempt to prove the existence of a supreme being through nature’s inherent incapacity serve in convincing an Epicurean? If the natural properties of things, as governed by their eternal laws, inevitably lead to disorder and inconsistency, then precisely this would demonstrate their dependence on God. And what kind of deity could one conceive of that is compelled to obey universal natural laws but constantly defies their most wise designs? Wouldn’t the enemy of providence gain the upper hand over these false doctrines whenever he could point out instances where nature’s universal laws operate without any particular constraints, producing harmony and order? And could it possibly lack such examples? Therefore, let us conclude with greater propriety and accuracy: When left to its general properties, nature is fruitful in producing only beautiful and perfect fruits—which not only exhibit harmony and precision in themselves but also seem well-arranged in relation to the entire scope of their being, to the benefit of mankind, and to the glorification of divine qualities. It follows from this that the essential characteristics of nature cannot possess any independent necessity; rather, they must originate from a single intellect—the foundation and source of all existence—in which they were conceived within common relationships. Everything that is interconnected in a harmonious exchange must be bound together within a single being from which it all derives. Thus, there exists an ultimate being, an infinite intellect, and autonomous wisdom—from which nature, even in its potentiality, draws its origin in every aspect of its existence. Henceforth, we may no longer deny the capacity of nature as a manifestation of some supreme being; the more perfect its developments are, the better its universal laws contribute to order and harmony—and thus it becomes an even more convincing proof of the existence of a god from whom these relationships derive. Its creations are no longer the result of chance or error; everything proceeds according to unchangeable laws, which must necessarily reflect the most ingenious design, for they embody traits derived from the wisest plan ever conceived—a plan in which disorder is utterly banished. It was not the random aggregation of atoms that formed the world; rather, inherent forces and laws, rooted in the wisest intellect, constitute an unalterable source of that order which arises from them not by chance but through necessity.

2 Ho una congettura secondo la quale mi sembra assai verosimile che Sirio, ossia la stella del Cane, sia nel sistema delle stelle che costituiscono la Via Lattea il corpo centrale, e occupi il centro al quale tutte esse si riferiscono. Se si considera questo sistema, secondo il disegno della prima parte di questo trattato, come un brulichio di soli ammassati in un piano comune, sparso da tutti i lati a partire dal loro centro e formante un certo spazio, per così dire circolare, che, per le lievi deviazioni dei soli dal piano di riferimento, si estende alquanto anche in larghezza da ambo i lati: allora il sole, che parimenti si trova vicino a questo piano, vedrà l’apparenza di questa zona circolare, biancheggiante di un tenue splendore, più larga da quella parte verso la quale esso si trova più prossimo al confine estremo del sistema; poiché è facile presumere che esso non si trovi proprio esattamente nel centro. Ora la striscia della Via Lattea è più larga nella parte compresa fra il segno del Cigno e quello del Sagittario; di conseguenza sarà questo il lato dal quale il posto del nostro sole è più prossimo alla periferia estrema del sistema circolare: e in questa parte terremo per il più vicino di tutti in particolare il luogo dove stanno le costellazioni dell’Aquila e della Volpe con l’Oca, perché appunto colà, nell’intervallo in cui la Via Lattea si divide, risulta la maggiore dispersione apparente delle stelle. Se dunque si traccia press’a poco dal luogo accanto alla coda dell’Aquila una linea che attraversi il mezzo del piano della Via Lattea fino al punto opposto, questa deve incontrare il centro del sistema, e infatti incontra assai esattamente Sirio, la stella più luminosa di tutto il cielo, il quale, per questa felice coincidenza, tanto armonizzante con la sua figura eccellente, sembra meritare di essere tenuto per il corpo centrale stesso. Secondo questo concetto esso sarebbe anche visto proprio nella striscia della Via Lattea, se la posizione del nostro sole, il quale devia alquanto dal piano della medesima presso la coda dell’Aquila, non cagionasse la distanza ottica del centro verso l’altro lato di tale zona.

Capitolo ottavo.
Prova generale della giustezza di una costituzione dottrinale meccanica della disposizione della costruzione del mondo in generale, e in particolare della certezza della presente.

Non si può contemplare l’edificio del mondo senza riconoscere l’eccellentissimo ordinamento nella sua disposizione e i sicuri segni della mano di Dio nella perfezione delle sue relazioni. La ragione, dopo aver ponderato e ammirato tanta bellezza, tanta eccellenza, si sdegna a buon diritto contro l’audace stoltezza che osa attribuire tutto questo al caso e a una fortunata combinazione. È necessario che la somma saggezza abbia fatto il disegno e che una potenza infinita l’abbia eseguito, altrimenti sarebbe impossibile incontrare nella costituzione dell’edificio del mondo tante intenzioni convergenti in un unico fine. Resta soltanto da decidere se il disegno della disposizione dell’universo sia stato posto dal supremo intelletto già nelle determinazioni essenziali delle nature eterne e piantato nelle leggi universali del movimento, così da svilupparsi da esse spontaneamente, in un modo degno dell’ordine più perfetto; oppure se le proprietà universali delle parti costitutive del mondo abbiano una completa incapacità all’accordo e non la minima relazione al legame, e abbiano avuto assolutamente bisogno di una mano estranea per ricevere quella limitazione e quella connessione che lasciano scorgere in sé perfezione e bellezza. Un pregiudizio quasi universale ha prevenuto la maggior parte dei filosofi contro la capacità della natura di produrre qualcosa di ordinato mediante le sue leggi universali, come se cercare nelle forze naturali le formazioni originarie significasse contendere a Dio il governo del mondo, e come se queste fossero un principio indipendente dalla divinità e un eterno cieco destino.

Se però si considera che la natura e le leggi eterne prescritte alle sostanze per la loro azione reciproca non sono un principio autonomo e necessario senza Dio; che proprio da ciò, appunto perché essa mostra tanto accordo e tanto ordine in quel che produce mediante leggi universali, si può scorgere che le essenze di tutte le cose devono avere la loro comune origine in una certa essenza fondamentale, e che esse mostrano perciò soltanto relazioni reciproche e soltanto armonia, perché le loro proprietà hanno la loro sorgente in un unico supremo intelletto, la cui saggia idea le ha disegnate in relazioni universali e ha impiantato in esse quella capacità per cui producono soltanto bellezza, soltanto ordine, nello stato della loro efficacia lasciato a loro stesse: se, dico, si considera questo, allora la natura ci apparirà più degna di quanto comunemente venga considerata, e dai suoi sviluppi non ci si attenderà nient’altro che accordo, nient’altro che ordine. Se invece si dà luogo a un pregiudizio infondato, secondo cui le leggi universali della natura, in sé e per sé, non producono altro che disordine, e ogni accordo utile che risplende nella costituzione della natura indica la mano immediata di Dio, allora si è costretti a mutare l’intera natura in miracolo. Non si dovranno più derivare dalle forze impiantate nella materia il bell’arco colorato che appare nelle gocce di pioggia, quando queste separano i colori della luce solare, a causa della sua bellezza; la pioggia, a causa della sua utilità; i venti, a causa degli indispensabili vantaggi che essi arrecano in infinite specie di bisogni umani; in breve, tutti i mutamenti del mondo che portano con sé convenienza e ordine. L’impresa dei ricercatori della natura che si sono occupati di una tale filosofia dovrà fare solenne ammenda dinanzi al tribunale della religione. In verità allora non vi sarà più alcuna natura; sarà soltanto un Dio nella macchina a produrre i mutamenti del mondo. Ma quale effetto produrrà mai, per convincere l’epicureo, questo singolare mezzo di provare la certezza dell’essere supremo a partire dall’essenziale incapacità della natura? Se le nature delle cose, per le leggi eterne delle loro essenze, non producono altro che disordine e assurdità, esse proveranno appunto con ciò il carattere della loro indipendenza da Dio: e quale concetto ci si potrà fare di una divinità alla quale le leggi universali della natura obbediscono soltanto per una sorta di costrizione, e che in sé e per sé contrastano i suoi disegni più saggi? Il nemico della provvidenza non riporterà forse altrettante vittorie su questi falsi principi, quanti sono gli accordi che egli può mostrare essere prodotti dalle leggi universali dell’operare della natura senza alcuna particolare limitazione? e potranno mai mancargli tali esempi? Concludiamo invece con maggiore convenienza e giustezza in questo modo: la natura, abbandonata alle sue proprietà universali, è feconda di frutti soltanto belli e perfetti, i quali non solo mostrano in sé accordo ed eccellenza, ma armonizzano bene anche con l’intero ambito delle loro essenze, con l’utilità degli uomini e con la glorificazione delle proprietà divine. Da ciò segue che le sue proprietà essenziali non possono avere alcuna necessità indipendente, ma devono avere la loro origine in un unico intelletto, come fondamento e sorgente di tutte le essenze, nel quale esse sono disegnate secondo relazioni comuni. Tutto ciò che si riferisce l’uno all’altro in un’armonia reciproca deve essere connesso insieme in un unico essere, dal quale tutto dipende. Vi è dunque un’essenza di tutte le essenze, un intelletto infinito e una saggezza autonoma, dai quali la natura, anche secondo la sua stessa possibilità, trae la propria origine nell’intero complesso delle sue determinazioni. Ormai non si deve più contestare la capacità della natura come pregiudizievole all’esistenza di un essere supremo; quanto più essa è perfetta nei suoi sviluppi, quanto meglio le sue leggi universali conducono all’ordine e all’accordo, tanto più sicura essa è una prova della divinità dalla quale ha preso in prestito questi rapporti. Le sue produzioni non sono più effetti della sorte e conseguenze del caso; tutto scaturisce da essa secondo leggi immutabili, le quali devono presentare soltanto cose ben congegnate, perché sono soltanto tratti del disegno sapientissimo dal quale il disordine è bandito. Non è stato il fortuito concorso degli atomi di Lucrezio a formare il mondo; forze impiantate e leggi che hanno per sorgente il più saggio intelletto sono state un’origine immutabile di quell’ordine che da esse doveva scaturire non per caso, ma necessariamente.

Wenn man sich also eines alten und ungegründeten Vorurtheils, und der faulen Weltweisheit, entschlagen kan, die, unter einer andächtigen Mine, eine träge Unwissenheit zu verbergen trachtet; so hoffe ich, auf unwidersprechliche Gründe, eine sichere Ueberzeugung zu gründen: daß die Welt eine mechanische Entwickelung, aus den allgemeinen Naturgesetzen, zum Ursprunge ihrer Verfassung erkenne; und daß zweytens die Art der mechanischen Erzeugung, die wir vorgestellet haben, die wahre sey. Wenn man beurtheilen will, ob die Natur genugsame Fähigkeiten habe, durch eine mechanische Folge ihrer Bewegungsgesetze, die Anordnung des Weltbaues zuwege zu bringen; so muß man vorhero erwegen, wie einfach die Bewegungen seyn, welche die Weltkörper beobachten, und daß sie nichts an sich haben, was eine genauere Bestimmung erforderte, als es die allgemeinen Regeln der Naturkräfte mit sich führen. Die Umlaufsbewegungen bestehen aus der Verbindung der sinkenden Kraft, die eine gewisse Folge aus den Eigenschaften der Materie ist, und aus der schiessenden Bewegung, die, als die Wirkung der ersteren, als eine, durch das Herabsinken, erlangte Geschwindigkeit, kan angesehen werden, in der nur eine gewisse Ursache nöthig gewesen, den senkrechten Fall seitwärts abzubeugen. Nach einmal erlangter Bestimmung dieser Bewegungen ist nichts ferner nöthig, sie auf immer zu erhalten. Sie bestehen in dem leeren Raume, durch die Verbindung der einmal eingedrückten schiessenden Kraft, mit der aus den wesentlichen Naturkräften fliessenden Attraction, und leiden weiterhin keine Veränderung. Allein die Analogien, in der Uebereinstimmung dieser Bewegungen, bezeigen die Wirklichkeit eines mechanischen Ursprunges so deutlich, daß man daran keinen Zweifel tragen kan. Denn

  1. Haben diese Bewegungen eine durchgehends übereinstimmende Richtung, daß von sechs Hauptplaneten, von 10 Trabanten, sowohl in ihrer fortrückenden Bewegung, als in ihren Umdrehungen um die Achse, nicht ein einziger ist, der nach einer andern Seite, als von Abend gegen Morgen, sich bewegete. Diese Richtungen sind überdem so genau zusammentreffend, daß sie nur wenig von einer gemeinschaftlichen Fläche abweichen, und diese Fläche, auf welche sich alles beziehet, ist die Aeqvatorsfläche des Körpers, der, in dem Mittelpunkte des ganzen Systems, sich nach eben derselben Gegend um die Achse drehet, und der, durch seine vorzügliche Attraction, der Beziehungspunkt aller Bewegungen geworden, und folglich an denselben so genau, als möglich, hat Theil nehmen müssen. Ein Beweis, daß die gesammte Bewegungen auf eine, den allgemeinen Naturgesetzen gemässe, mechanische Art entstanden und bestimmet worden, und daß die Ursache, welche entweder die Seitenbewegungen eindrückte, oder richtete, den ganzen Raum des Planetengebäudes beherrschet hat, und darinn den Gesetzen gehorchet, welche die, in einem gemeinschaftlich bewegten Raume, befindliche Materie beobachtet, daß alle verschiedene Bewegungen zuletzt eine einzige Richtung annehmen, und sich insgesammt so genau, als möglich, auf eine einzige Fläche beziehend machen.

  2. Sind die Geschwindigkeiten so beschaffen, als sie es in einem Raume seyn müssen, da die bewegende Kraft in dem Mittelpunkte ist, nemlich, sie nehmen in beständigen Graden mit den Entfernungen von diesem ab, und verlieren sich, in der grössesten Weite, in eine gänzliche Mattigkeit der Bewegung, welche den senkrechten Fall nur sehr wenig seitwärts beuget. Vom Merkur an, welcher die größte Schwungskraft hat, siehet man diese stufenweise sich vermindern, und in dem äussersten Cometen so gering seyn, als sie es seyn kan, um nicht gerade in die Sonne zu fallen. Man kan nicht einwenden, daß die Regeln der Centralbewegungen, in Zirkelkreisen, es so erheischen, daß, je näher zum Mittelpunkte der allgemeinen Senkung, desto grösser die Umschwungsgeschwindigkeit seyn müsse; denn woher müssen eben die, diesem Centro nahen Himmelskörper, Zirkelförmigte Kreise haben? woher sind nicht die nächsten sehr excentrisch, und die entfernteren in Zirkeln umlaufend? oder vielmehr, da sie alle von dieser abgemessenen geometrischen Genauheit abweichen; warum nimmt diese Abweichung, mit den Entfernungen zu? Bezeichnen diese Verhältnisse nicht den Punkt, zu dem alle Bewegung ursprünglich sich gedränget, und, nach dem Maasse der Naheit, auch grössere Grade erlanget hat, bevor andere Bestimmungen ihre Richtungen in die gegenwärtige verändert haben? Will man nun aber die Verfassung des Weltbaues, und den Ursprung der Bewegungen, von den allgemeinen Naturgesetzen ausnehmen, um sie der mittelbaren Hand Gottes zuzuschreiben; so wird man alsbald inne, das die angeführte Analogien einen solchen Begriff offenbar widerlegen. Denn was erstlich die durchgängige Uebereinstimmung in der Richtung betrifft, so ist offenbar, daß hier kein Grund sey, woher die Weltkörper, gerade nach einer einzigen Gegend, ihre Umläufe anstellen müsten, wenn der Mechanismus ihrer Erzeugung sie nicht dahin bestimmet hätte. Denn der Raum, in dem sie laufen, ist unendlich wenig widerstehend, und schränket ihre Bewegungen so wenig nach der einen Seite, als nach der andern, ein; also würde die Wahl GOttes, ohne den geringsten Bewegungsgrund, sich nicht an eine einzige Bestimmung binden, sondern sich mit mehrerer Freyheit in allerley Abwechselungen und Verschiedenheit zeigen. Noch mehr: warum sind die Kreise der Planeten so genau auf eine gemeinschaftliche Fläche beziehend, nemlich auf die Aeqvatorsfläche desjenigen grossen Körpers, der in dem Mittelpunkte aller Bewegung ihre Umläufe regieret? Diese Analogie, an statt einen Bewegungsgrund der Wohlanständigkeit an sich zu zeigen, ist vielmehr die Ursache einer gewissen Verwirrung, welche durch eine freye Abweichung der Planetenkreise würde gehoben werden: denn die Anziehungen der Planeten stören anjetzo gewissermassen die Gleichförmigkeit ihrer Bewegungen, und würden einander gar nicht hinderlich seyn, wenn sie sich nicht so genau auf eine gemeinschaftliche Fläche bezögen.

Noch mehr, als alle diese Analogien, zeiget sich das deutlichste Merkmaal von der Hand der Natur, an dem Mangel der genauesten Bestimmung, in denjenigen Verhältnissen, die sie zu erreichen bestrebt gewesen. Wenn es am besten wäre, daß die Planetenkreise beynahe auf eine gemeinschaftliche Fläche gestellet wären, warum sind sie es nicht ganz genau? und warum ist ein Theil derjenigen Abweichung übrig geblieben, welche hat vermieden werden sollen? Wenn darum die der Laufbahne der Sonne nahen Planeten, die der Attraction das Gleichgewicht haltende Grösse der Schwungskraft empfangen haben, warum fehlet noch etwas an dieser völligen Gleichheit? und woher sind ihre Umläufe nicht vollkommen Zirkelrund, wenn bloß die weiseste Absicht, durch das größte Vermögen unterstützet, diese Bestimmung hervorzubringen, getrachtet hat? Ist es nicht klar einzusehen, daß diejenige Ursache, welche die Laufbahnen der Himmelskörper gestellet hat, indem sie selbige auf eine gemeinschaftliche Fläche zu bringen bestrebt gewesen, es nicht völlig hat ausrichten können; ingleichen, daß die Kraft, welche den Himmelsraum beherrschete, als alle Materie, die nunmehro in Kugeln gebildet ist, ihre Umschwungsgeschwindigkeiten erhielt, sie zwar nahe beym Mittelpunkte in ein Gleichgewicht mit der senkenden Gewalt zu bringen getrachtet hat; aber die völlige Genauheit nicht hat erreichen können. Ist nicht das gewöhnliche Verfahren der Natur hieran zu erkennen, welches, durch die Dazwischenkunft der verschiedenen Mitwirkungen, allemal von der ganz abgemessenen Bestimmung abweichend gemacht wird? und wird man wohl lediglich in den Endzwecken, des unmittelbar so gebietenden höchsten Willens, die Gründe dieser Beschaffenheit finden? Man kan, ohne eine Hartnäckigkeit zu bezeigen, nicht in Abrede seyn, daß die gepriesene Erklärungsart von den Natureigenschaften, durch Anführung ihres Nutzens, Grund anzugeben, hier nicht die verhofte Probe halte. Es war gewiß, in Ansehung des Nutzens, der Welt ganz gleichgültig, ob die Planetenkreise völlig zirkelrund, oder ob sie ein wenig excentrisch wären; ob sie mit der Fläche ihrer allgemeinen Beziehung völlig zusammen treffen, oder noch etwas davon abweichen solten; vielmehr, wenn es ja nöthig war, in dieser Art von Uebereinstimmungen beschränkt zu seyn, so war es am besten, sie völlig an sich haben. Wenn es wahr ist, was der Philosoph sagte: daß GOtt beständig die Geometrie ausübet: wenn dieses auch in den Wegen der allgemeinen Naturgesetze hervor leuchtet; so würde gewiß diese Regel, bey den unmittelbaren Werken des allmächtigen Wortes, vollkommen zu spüren seyn, und diese würden alle Vollkommenheit der geometrischen Genauheit an sich zeigen. Die Cometen gehören mit unter diese Mängel der Natur. Man kan nicht leugnen, daß, in Ansehung ihres Laufes und der Veränderungen, die sie dadurch erleiden, sie als unvollkommene Glieder der Schöpfung anzusehen seyn, welche weder dienen können, vernünftigen Wesen bequeme Wohnplätze abzugeben, noch dem Besten des ganzen Systems dadurch nützlich zu werden, daß sie, wie man vermuthet hat, der Sonne dereinst zur Nahrung dieneten; denn es ist gewiß, daß die meisten derselben diesen Zweck nicht eher, als bey dem Umsturze des ganzen planetischen Gebäudes, erreichen würden. In dem Lehrbegriffe, von der unmittelbaren höchsten Anordnung der Welt, ohne eine natürliche Entwickelung aus allgemeinen Naturgesetzen, würde eine solche Anmerkung anstößig seyn, ob sie gleich gewiß ist. Allein in einer mechanischen Erklärungsart verherrlichet sich dadurch die Schönheit der Welt, und die Offenbarung der Allmacht, nicht wenig. Die Natur, indem sie alle mögliche Stufen der Mannigfaltigkeit in sich fasset, erstrecket ihren Umfang über alle Gattungen von der Vollkommenheit bis zum Nichts, und die Mängel selber sind ein Zeichen des Ueberflusses, an welchem ihr Inbegriff unerschöpft ist.

If one is able to rid oneself of an old and unfounded prejudice, as well as of the lazy wisdom that seeks to conceal sluggish ignorance under a guise of piety, then I hope one can establish a firm conviction based on irrefutable arguments: that the world is the result of a mechanical development arising from the general laws of natura; and that the type of mechanical process we have described is indeed the true one. If one wishes to determine whether nature possesses sufficient capabilities to arrange the structure of the world through a mechanical sequence of its laws of motion, one must first consider how simple these motions are—and that they inherently contain nothing that would require a more precise determination than what the general principles of natural forces already provide. The orbital movements consist merely of the combination of a downward force, which is inherent in the properties of matter, with an outward-moving force that arises from this downward motion and can be seen as a speed acquired through descent; to deflect this vertical fall sideways, only a certain cause was necessary. Once these motions have been established, nothing further is required to maintain them indefinitely. They exist in empty space, resulting from the interaction of the downward force with the attraction inherent in the fundamental forces of nature, and they undergo no further changes. It is precisely the analogies that reveal the consistency of these movements so clearly that there can be no doubt whatsoever about their mechanical origin.

  1. Do these movements all follow a consistently uniform direction? Among the six principal planets and ten satellites, not a single one moves in a different direction than from evening to morning, either in its forward motion or in its rotation around its axis. Moreover, these directions coincide so precisely that they deviate only slightly from a common plane. And this common plane is none other than the equatorial plane of the celestial body at the center of the entire system—this body rotates around its axis in exactly the same direction and, due to its superior gravitational force, has become the focal point of all movements, thereby participating in them as precisely as possible. This is evidence that all these movements originated and are governed by mechanical principles consistent with the general laws of nature. It also indicates that some underlying force must have shaped or directed these movements, dominating the entire spatial structure of the planetary system and ensuring that they comply with those laws governing matter within a jointly moving framework. Ultimately, all these diverse motions converge into a single direction, aligning themselves as precisely as possible with a single common plane.

  2. Are these speeds such that they must exist within a certain space, given that the force of motion is located at the center? In other words, do these speeds decrease progressively as one moves farther away from the center, until at the greatest distances they diminish completely, resulting in movements that are so weak that they cause only minimal lateral deviation during vertical falls? Starting with Mercury, which possesses the greatest momentum, one can observe this gradual reduction in momentum; in the case of the outermost comets, this momentum is so low that it prevents them from falling directly into the Sun. One might argue that the laws governing circular motion would require greater orbital speeds the closer one is to the center of gravity; but where do those celestial bodies closest to the center obtain their circular orbits? Why aren’t the nearest ones more eccentric and the farther ones more circular? Or rather, since all these orbits deviate from this precise geometric symmetry, why does this deviation increase with distance? Don’t these relationships indicate that all motion originally converged toward a certain point and, depending on the degree of proximity, acquired greater momentum before other factors altered its direction? But if one attempts to explain the structure of the universe and the origin of motion in terms of universal natural laws rather than divine intervention, it becomes clear that such analogies actually undermine this view. Firstly, with regard to the consistent alignment of planetary orbits, there is no reason at all for celestial bodies to follow precisely one direction if their creation mechanism had not predetermined this path. The space they move through offers little resistance, so there would be no inherent reason for their motion to be confined to a single trajectory; rather, God’s choice could have been much more flexible, allowing for a wide variety of patterns and variations. Furthermore, why are the orbits of the planets so precisely aligned with the equatorial plane of the central celestial body that governs all their motion? This analogy, far from providing an explanation for the order of planetary motion, actually leads to confusion, as the gravitational forces between the planets currently disrupt the uniformity of their trajectories. If these forces were not so closely aligned with a common reference plane, their interactions would not cause such disruptions.

More than all these analogies, the most evident characteristic of the work of nature—namely, the lack of perfect precision in those aspects it has sought to achieve—becomes clear when we examine the relationships it has established. If it were ideal for the orbits of the planets to be perfectly aligned on a common plane, why are they not exactly so? And why remains some degree of deviation that could have been avoided? If the planets closest to the orbit of the Sun, which experience the balance between gravitational attraction and centrifugal force, are already nearly perfect in this regard, why is there still a slight imperfection? And if the most intelligent design, supported by the greatest possible capabilities, has aimed to achieve such precision, how can it be that their orbits are not perfectly circular? Isn’t it obvious that the cause which shaped these celestial bodies’ orbits, striving as they did to align them on a common plane, was unable to achieve perfect accuracy? Similarly, the force that governs the cosmos, when it imparted rotational motion to all matter now condensed into spheres, sought to bring these movements into balance with the gravitational pull toward the center; yet it could not attain absolute precision. Isn’t it evident here that nature’s usual method involves deviations from perfectly measured intentions due to the interplay of various factors? And can we truly attribute the reasons for such imperfections solely to the ultimate purposes of that supreme will which governs everything directly? One need not be stubbornly convinced that the so-called explanatory approach that seeks to justify natural phenomena by pointing out their usefulness fails to meet its goal here. After all, with regard to the benefits that nature bestows—whether or not the planetary orbits are perfectly circular or slightly eccentric, whether they align perfectly with the general patterns of relationships within the cosmos—or even if such alignment were necessary at all—it would be far better if they were absolutely perfect in every respect. If it is true, as the philosopher said, that God constantly embodies geometry in his creations, and if this principle is also evident in the workings of universal natural laws, then surely we should find perfect geometric accuracy in the direct acts of that Almighty Power. Comets, too, are among these examples of nature’s imperfections. One cannot deny that, in regard to their course and the changes they undergo, they must be regarded as imperfect parts of creation—parts that are neither capable of providing comfortable habitats for rational beings nor of contributing to the well-being of the entire system, since it is assumed that they once served as nourishment for the sun. Indeed, it is certain that most of them would not achieve this purpose until the entire planetary structure were disrupted. Within the framework of a doctrine that posits an immediate, supreme arrangement of the world without any natural development arising from universal laws of nature, such an observation would be considered offensive, even if it were true. However, within a mechanical explanatory framework, this very notion enhances the beauty of the world and greatly glorifies the manifestation of divine power. For nature, by encompassing all possible degrees of diversity, extends its scope from perfection to nothingness; and even these imperfections are signs of an abundance that renders its realm inexhaustible.

Se si riesce a liberarsi da un vecchio e infondato pregiudizio, nonché dalla pigra saggezza che, sotto una facciata di devozione, nasconde in realtà una torpida ignoranza, allora spero di poter basare una convinzione certa su argomenti irrefutabili: che il mondo sia il risultato di uno sviluppo meccanico, derivante dalle leggi generali della natura; e che il tipo di processo meccanico che abbiamo descritto sia effettivamente quello reale. Se si vuole valutare se la natura possieda le capacità sufficienti per creare l’ordine del mondo attraverso una sequenza meccanica delle sue leggi di movimento, è necessario prima considerare quanto siano semplici i movimenti osservati nei corpi celesti, e che essi non richiedano alcuna determinazione più precisa di quella fornita dalle leggi generali delle forze naturali. I movimenti di rotazione derivano dalla combinazione tra la forza di gravità – che è una conseguenza delle proprietà della materia – e il movimento di proiezione, considerato l’effetto della prima, ossia una velocità ottenuta attraverso il movimento verso il basso; per deviare questo movimento verticale verso i lati è stata necessaria soltanto una causa specifica. Una volta stabiliti con precisione questi movimenti, non è più necessario nulla per mantenerli costantemente. Essi avvengono nello spazio vuoto, grazie alla combinazione tra la forza di proiezione generata inizialmente e l’attrazione che deriva dalle forze essenziali della natura; da quel momento in poi non subiscono alcun cambiamento. Solo le analogie presenti nella corrispondenza tra questi movimenti dimostrano con chiarezza l’esistenza di una causa meccanica, al punto che non si può nutrire il minimo dubbio al riguardo.

  1. Queste movimenti seguono tutti una direzione perfettamente uniforme; tra i sei pianeti principali e i 10 satelliti, non c’è nemmeno uno che si muova in una direzione diversa da quella che va dalla sera al mattino. Inoltre, queste direzioni coincidono con tale precisione che si discostano appena da una superficie comune, e questa superficie è proprio la superficie equatoriale del corpo celeste che, trovandosi nel punto centrale di tutto il sistema, ruota attorno al proprio asse nella stessa direzione. Questo corpo celeste, grazie alla sua straordinaria forza di attrazione, è diventato il punto di riferimento di tutte le movimenti, partecipando quindi in modo estremamente preciso a essi. Tutto ciò dimostra che tutti questi movimenti sono nati e sono regolati da leggi meccaniche conformi alle leggi generali della natura; inoltre, la causa che ha determinato sia i movimenti laterali che quelli rotazionali deve dominare l’intero spazio del sistema planetario, seguendo le leggi che governano la materia all’interno di tale spazio. Di conseguenza, tutti questi diversi movimenti assumono infine una direzione unica e si riferiscono con estrema precisione a una singola superficie.

  2. Se queste velocità sono tali da dover corrispondere alle condizioni di uno spazio in cui la forza motrice si trova al centro, allora esse diminuiscono progressivamente all’aumentare della distanza da questo centro e, nella massima estensione dello spazio, perdono completamente la loro capacità di muoversi, tanto che il movimento verticale subisce soltanto una leggera deviazione laterale. A partire dal Mercurio, che possiede la maggiore forza di inerzia, si osserva come questa diminuisca gradualmente; nelle comete più lontane, tale forza diventa così esigua da impedire loro di cadere direttamente sul Sole. Non si può obiettare che le leggi del movimento circolare richiedano che la velocità di rotazione aumenti all’avvicinarsi al centro; ma da dove derivano i corpi celesti più vicini a questo centro se non dal fatto che descrivono cerchi? Perché quelli più lontani non potrebbero invece seguire traiettorie eccentriche? O, piuttosto, poiché tutti questi corpi deviano dalla precisione geometrica prevista, perché questa deviazione aumenta all’aumentare della distanza? Non indicano forse queste relazioni il punto verso cui tutte le movimenti si sono originariamente direzionati e da cui, in base alla loro vicinanza al centro, hanno acquisito maggiore velocità prima che altre forze modificassero la loro traiettoria attuale? Tuttavia, se si vuole escludere l’influenza delle leggi naturali generali sulla struttura del mondo e sull’origine dei movimenti, attribuendoli direttamente all’intervento divino, si scopre subito che le analogie citate contraddicono chiaramente questa ipotesi. Per quanto riguarda l’uniformità della direzione dei movimenti celesti, non esiste alcun motivo per cui questi corpi debbano seguire necessariamente una determinata traiettoria se il meccanismo della loro creazione non li avesse predisposti a farlo; inoltre, lo spazio in cui si muovono presenta una resistenza estremamente bassa e non limita affatto i loro movimenti in alcuna direzione. Pertanto, la scelta divina non sarebbe vincolata da alcun motivo specifico, ma potrebbe manifestarsi con grande libertà, attraverso varie combinazioni e diversità. Inoltre, perché i cerchi planetari sono così precisamente allineati rispetto a una superficie comune, ovvero alla superficie equatoriale del corpo celeste che domina il centro di tutti i movimenti? Questa analogia, invece di fornire una spiegazione logica per l’ordine dei movimenti celesti, rappresenta in realtà una fonte di confusione, poiché le forze di attrazione tra i pianeti disturbano in qualche modo la regolarità dei loro movimenti; se tali forze non fossero così strettamente legate a una superficie comune, non causerebbero alcun disturbo.

Più di tutte queste analogie, il tratto più evidente della volontà della Natura si manifesta nella mancanza di una determinazione assolutamente precisa nelle relazioni che essa ha cercato di realizzare. Se fosse stato meglio che i cerchi planetari fossero disposti esattamente su una superficie comune, perché non lo sono stati del tutto? E perché è rimasta ancora una certa deviazione da quella perfezione che avrebbe dovuto essere raggiunta? Se i pianeti più vicini alla traiettoria del Sole, quelli che ricevono una forza di gravità tale da mantenere l’equilibrio, hanno ancora qualche imperfezione in questa perfetta armonia, da dove deriva il fatto che le loro orbite non siano completamente circolari? Se è vero che la Natura ha cercato con ogni possibile mezzo di realizzare queste condizioni, non è evidente che la causa che ha determinato la posizione dei corpi celesti non è riuscita a raggiungere l’accuratezza assoluta? Non si può negare, senza essere troppo rigidi, che il modo ordinario con cui la Natura agisce, attraverso l’intervento di molteplici fattori, porta sempre a deviazioni rispetto a una determinazione perfettamente calcolata. E si possono forse trovare le ragioni di questa caratteristica solo negli scopi ultimi della volontà suprema che governa tutto? Non è certo possibile contestare che il cosiddetto “metodo esplicativo” basato sulle proprietà naturali, attraverso l’individuazione dei loro benefici, non sia una spiegazione valida. Dopotutto, per quanto riguarda i benefici, al mondo sarebbe del tutto indifferente se i cerchi planetari fossero perfettamente circolari o leggermente eccentrici; se coincidessero esattamente con la superficie della loro relazione generale o se ne discostassero leggermente. Anzi, se fosse stato necessario che queste corrispondenze avessero dei limiti, sarebbe stato meglio che non ci fossero affatto. Se è vero quanto ha detto il filosofo: che Dio applica costantemente le leggi della geometria; e se questo si riflette anche nei meccanismi delle leggi naturali generali, allora questa regola dovrebbe essere chiaramente percepibile nelle opere immediate della volontà onnipotente, e queste dovrebbero mostrare pienamente la perfezione della precisione geometrica. Anche le comete rientrano tra questi esempi di imperfezioni naturali. Non si può negare che, considerando il loro corso e i cambiamenti che subiscono, possano essere considerati membri imperfetti della creazione: né sono in grado di fornire luoghi abitabili ad esseri razionali, né possono risultare utili al miglior funzionamento dell’intero sistema, poiché, come si è ipotizzato in passato, un tempo servivano al Sole come fonte di nutrimento; infatti, è certo che la maggior parte di loro non raggiungerebbe mai questo scopo se non con il crollo dell’intero sistema planetario. Nel concetto educativo che considera l’ordine supremo del mondo senza alcun sviluppo naturale derivante dalle leggi generali della natura, un simile commento potrebbe risultare offensivo, anche se è certamente vero. Tuttavia, in un’ottica meccanicistica di spiegazione, tale considerazione esalta notevolmente la bellezza del mondo e la manifestazione della sua onnipotenza. La natura, contenendo in sé tutte le possibili gradazioni di varietà, estende il proprio ambito da forme perfette fino al nulla; anzi, proprio i suoi difetti costituiscono un segno dell’abbondanza di cui è ricca la sua essenza.

Es ist zu glauben, daß die angeführten Analogien so viel über das Vorurtheil vermögen würden, den mechanischen Ursprung des Weltgebäudes annehmungswürdig zu machen, wenn nicht noch gewisse Gründe, die aus der Natur der Sache selber hergenommen sind, dieser Lehrverfassung gänzlich zu widersprechen schienen. Der Himmelsraum ist, wie schon mehrmalen gedacht, leer, oder wenigstens mit unendlich dünner Materie angefüllet, welche folglich kein Mittel hat abgeben können, den Himmelskörpern gemeinschaftliche Bewegungen einzudrücken. Diese Schwierigkeit ist so bedeutend und gültig, daß Newton, welcher Ursache hatte, den Einsichten seiner Weltweisheit, so viel als irgend ein Sterblicher zu vertrauen, sich genöthiget sahe, allhier die Hoffnung aufzugeben, die Eindrückung der den Planeten beywohnenden Schwungskräfte, ohnerachtet aller Uebereinstimmung, welche auf einen mechanischen Ursprung zeigete, durch die Gesetze der Natur und die Kräfte der Materie, aufzulösen. Ob es gleich vor einen Philosophen eine betrübte Entschließung ist, bey einer zusammengesetzten, und noch weit von den einfachen Grundgesetzen entferneten Beschaffenheit, die Bemühung der Untersuchung aufzugeben, und sich mit der Anführung des unmittelbaren Willens GOttes zu begnügen; so erkannte doch Newton hier die Grenzscheidung, welche die Natur und den Finger GOttes, den Lauf der eingeführten Gesetze der ersteren, und den Wink des letzteren, von einander scheidet. Nach eines so grossen Weltweisen Verzweifelung scheinet es eine Vermessenheit zu seyn, noch einen glücklichen Fortgang in einer Sache, von solcher Schwierigkeit, zu hoffen.

Allein eben dieselbe Schwierigkeit, welche dem Newton die Hoffnung benahm, die denen Himmelskörpern ertheilte Schwungskräfte, deren Richtung und Bestimmungen das Systematische des Weltbaues ausmachet, aus den Kräften der Natur zu begreifen, ist die Quelle der Lehrverfassung gewesen, die wir in den vorigen Hauptstücken vorgetragen haben. Sie gründet einen mechanischen Lehrbegriff; aber einen solchen, der weit von demjenigen entfernet ist, welchen Newton unzulänglich befand, und um dessen willen er alle Unterursachen verwarf, weil er (wenn ich es mir unterstehen darf, zu sagen,) darinn irrete, daß er ihn vor den einzigen, unter allen möglichen seiner Art, hielte. Es ist ganz leicht und natürlich, selbst vermittelst der Schwierigkeit des Newton, durch eine kurze und gründliche Schlußfolge auf die Gewißheit derjenigen mechanischen Erklärungsart zu kommen, die wir in dieser Abhandlung entworfen haben. Wenn man voraussetzt, (wie man denn nicht umhin kan, es zu bekennen,) daß die obigen Analogien es mit grössester Gewißheit festsetzen, daß die harmonirenden, und sich auf einander ordentlich beziehenden Bewegungen und Kreise der Himmelskörper, eine natürliche Ursache, als ihren Ursprung, anzeigen; so kan diese doch nicht dieselbe Materie seyn, welche anjetzt den Himmelsraum erfüllet. Also muß diejenige, welche ehedem diese Räume erfüllete, und deren Bewegung der Grund von den gegenwärtigen Umläufen der Himmelskörper gewesen ist, nachdem sie sich auf diese Kugeln versammlet, und dadurch die Räume gereiniget hat, die man anjetzt leer siehet, oder, welches unmittelbar hieraus herfliesset, die Materien selber, daraus die Planeten, die Cometen, ja die Sonne, bestehen, müssen anfänglich in dem Raume des planetischen Systems ausgebreitet gewesen seyn, und in diesem Zustande sich in Bewegungen versetzet haben, welche sie behalten haben, als sie sich in besondere Klumpen vereinigten, und die Himmelskörper bildeten, welche alle den ehemals zerstreueten Stoff der Weltmaterie in sich fassen. Man ist hiebey nicht lange in Verlegenheit, das Triebwerk zu entdecken, welches diesen Stoff der sich bildenden Natur in Bewegung gesetzt haben möge. Der Antrieb selber, der die Vereinigung der Massen zuwege brachte, die Kraft der Anziehung, welche der Materie wesentlich beywohnet, und sich daher, bey der ersten Regung der Natur, zur ersten Ursache der Bewegung so wohl schicket, war die Quelle derselben. Die Richtung, welche bey dieser Kraft immer gerade zum Mittelpunkte hin zielet, macht allhier kein Bedenken; denn es ist gewiß, daß der feine Stoff zerstreueter Elemente in der senkrechten Bewegung, sowohl durch die Mannigfaltigkeit der Attractionspunkte, als durch die Hinderniß, die einander ihre durchkreuzende Richtungslinien leisten, hat in verschiedene Seitenbewegungen ausschlagen müssen, bey denen das gewisse Naturgesetz, welches macht, daß alle einander, durch gewechselte Wirkung einschränkende Materie, sich zuletzt auf einen solchen Zustand bringet, da eine der andern so wenig Veränderung als möglich, mehr zuziehet, sowohl die Einförmigkeit der Richtung, als auch die gehörigen Grade der Geschwindigkeiten, hervorgebracht hat, die in jedem Abstande nach der Centralkraft abgewogen seyn, und durch deren Verbindung weder über noch unter sich auszuschweifen trachten: da alle Elemente also nicht allein nach einer Seite, sondern auch bey nahe in parallelen und freyen Zirkeln, um den gemeinschaftlichen Senkungspunkt, in dem dünnen Himmelsraume umlaufend gemacht worden. Diese Bewegungen der Theile musten hernach fortdauren, als sich planetische Kugeln daraus gebildet hatten, und bestehen anjetzt durch die Verbindung des einmal eingepflanzten Schwunges mit der Centralkraft, in unbeschränkte künftige Zeiten. Auf diesem so begreiflichen Grunde beruhen die Einförmigkeit der Richtungen in den Planetenkreisen, die genaue Beziehung auf eine gemeinschaftliche Fläche, die Mäßigung der Schwungskräfte nach der Attraction des Ortes, die mit den Entfernungen abnehmende Genauheit dieser Analogien, und die freye Abweichung der äussersten Himmelskörper nach beyden Seiten sowohl, als nach entgegengesetzter Richtung. Wenn diese Zeichen der gewechselten Abhängigkeit in denen Bestimmungen der Erzeugung auf eine, durch den ganzen Raum verbreitete ursprünglich bewegte Materie, mit offenbarer Gewißheit zeigen; so beweiset der gänzliche Mangel aller Materien in diesem nunmehro leeren Himmelsraume, ausser derjenigen, woraus die Körper der Planeten, der Sonne und der Cometen zusammengesetzt seyn, daß diese selber im Anfange in diesem Zustande der Ausbreitung, müsse gewesen seyn. Die Leichtigkeit und Richtigkeit, mit welcher aus diesem angenommenen Grundsatze, alle Phänomena des Weltbaues in den vorigen Hauptstücken hergeleitet worden, ist eine Vollendung solcher Muthmassung, und giebt ihr einen Werth, der nicht mehr willkührlich ist.

Die Gewißheit einer mechanischen Lehrverfassung von dem Ursprunge des Weltgebäudes, vornehmlich des unsrigen, wird auf den höchsten Gipfel der Ueberzeugung erhoben, wenn man die Bildung der Himmelskörper selber, die Wichtigkeit und Grösse ihrer Massen nach den Verhältnissen erweget, die sie, in Ansehung ihres Abstandes von dem Mittelpunkte der Gravitation, haben. Denn erstlich ist die Dichtigkeit ihres Stoffes, wenn man sie im ganzen ihres Klumpens erweget, in beständigen Graden mit den Entfernungen von der Sonne abnehmend: eine Bestimmung, die so deutlich auf die mechanische Bestimmungen der ersten Bildung zielet, daß man nichts mehr verlangen kan. Sie sind aus solchen Materien zusammengesetzet, deren die von schwererer Art einen tiefern Ort zu dem gemeinschaftlichen Senkungspunkte; die von leichterer Art aber, einen entferneteren Abstand bekommen haben: welche Bedingung, in aller Art der natürlichen Erzeugung, nothwendig ist. Aber bey einer unmittelbar aus dem göttlichen Willen fliessenden Errichtung, ist nicht der mindeste Grund zu gedachten Verhältnisse anzutreffen. Denn ob es gleich scheinen möchte, daß die entferneteren Kugeln aus leichterem Stoffe bestehen müsten, damit sie von der geringern Kraft der Sonnenstrahlen die nöthige Wirkung verspüren könnten; so ist dieses doch nur ein Zweck, der auf die Beschaffenheit der auf der Oberfläche befindlichen Materien, und nicht auf die tieferen Sorten seines inwendigen Klumpens zielet, als in welche die Sonnenwärme niemals einige Wirkung thut, die auch nur dienen die Attraction des Planeten, welche die ihn umgebenden Körper zu ihm sinkend machen soll, zu bewirken, und daher nicht die mindeste Beziehung auf die Stärke oder Schwäche der Sonnenstrahlen haben darf. Wenn man daher fraget, woher die aus den richtigen Rechnungen des Newton gezogene Dichtigkeiten der Erde, des Jupiters, des Saturns sich gegeneinander wie 400, 941/2 und 64 verhalten; so wäre es ungereimt die Ursache der Absicht GOttes, welcher sie nach den Graden der Sonnenwärme gemäsiget hat, beyzumessen; denn da kan unsere Erde uns zum Gegenbeweise dienen, bey der die Sonne nur in eine so geringe Tiefe unter der Oberfläche durch ihre Strahlen wirket, daß derjenige Theil ihres Klumpens, der dazu einige Beziehung haben muß, bey weitem nicht den millionsten Theil des ganzen beträgt, wovon das übrige in Ansehung dieser Absicht völlig gleichgültig ist. Wenn also der Stoff, daraus die Himmelskörper bestehen, ein ordentliches mit den Entfernungen harmonirendes Verhältniß, gegen einander hat, und die Planeten einander anjetzt nicht einschränken können, da sie nun in leerem Raume von einander abstehen; so muß ihre Materie vordem in einem Zustande gewesen seyn, da sie in einander gemeinschaftliche Wirkung thun können, um sich in die, ihrer specifischen Schweere proportionirte Oerter, einzuschränken, welches nicht anders hat geschehen können, als daß ihre Theile vor der Bildung in dem ganzen Raume des Systems ausgebreitet gewesen, und, dem allgemeinen Gesetze der Bewegung gemäß, Oerter gewonnen haben, welche ihrer Dichtigkeit gebühren.

It would seem plausible that the analogies mentioned could sufficiently support the notion that the mechanical origin of the cosmic structure is credible, were it not for certain reasons derived from the very nature of things themselves that seemingly completely contradict this view. As has been argued on numerous occasions, the celestial space is either empty or at least filled with infinitely thin matter, which consequently cannot have exerted any force that would cause the celestial bodies to move together in a coordinated manner. This difficulty is so significant and undeniable that Newton, who had every reason to place utmost trust in the insights of his philosophical wisdom, was compelled to abandon the hope of explaining the observed motions of the planets through the laws of nature and the forces of matter, despite all indications suggesting a mechanical origin. Although for a philosopher it might represent a disheartening decision to abandon efforts to understand a phenomenon that is so complex and far removed from fundamental principles, Newton recognized here the clear boundary that separates the workings of nature itself from the direct will of God—the guiding force behind the laws of nature. Given such profound despair on the part of a great philosopher, it would indeed seem presumptuous to hope for any successful progress in investigating a matter of such immense complexity.

Precisely the same difficulty that deprived Newton of the hope of understanding those orbital forces that govern the motion of celestial bodies—and whose direction and determination are determined by the systematic structure of the universe—was precisely the source of the erroneous theoretical framework we presented in the previous sections. Such a framework establishes a mechanical concept of motion; yet it is far removed from the one Newton deemed insufficient, and for that reason he rejected all subordinate explanations, because—he dare say—he mistakenly regarded it as the only possible model of its kind. It is entirely feasible and natural, even in light of Newton’s difficulties, to arrive through concise and thorough reasoning at the certainty of that mechanical explanation we have outlined in this treatise. If one assumes (as one cannot help but do) that the aforementioned analogies conclusively establish that the harmonious and orderly movements of celestial bodies must have some natural cause as their origin, then this cause certainly cannot be the very matter that currently fills space. Therefore, that substance which once filled these spaces and whose motion was the basis for the current orbits of celestial bodies—after having condensed into these spherical masses and thereby cleared out the previously empty regions—we must conclude that the very materials from which planets, comets, and even the Sun are composed must have initially been distributed throughout the planetary system. In this state, they must have begun to move in such ways that they retained these motions when they coalesced into distinct celestial bodies, each containing all that once existed as scattered elements of cosmic matter. It is not difficult at all to identify the force that brought this material in the process of formation into motion. The very force that brought about the aggregation of masses—the gravitational pull that is inherent to matter itself—and that therefore served as the primary cause of motion from the very beginning of the universe, was precisely that source of motion. The direction that this force always tends toward the center causes no concern here; for it is certain that the fine matter composed of dispersed elements must have undergone various lateral movements during its vertical motion—both due to the multitude of attraction points and because the intersecting lines of their directions created obstacles to their movement. This natural law, which ensures that all materials, through mutual restraint, ultimately reach a state in which one component exerts minimal change on another, resulted in the uniformity of direction as well as the appropriate degrees of speed at each distance from the center of gravity. These factors combined to prevent any excessive deviation from these values; thus, the elements did not move in just one direction but also circled in nearly parallel and free orbits around their common point of descent within this thin celestial space. Once planetary spheres formed from these movements, they continued to exist due to the combination of their initial momentum with the gravitational force, enduring indefinitely into the future. Based on this understandable principle, we can explain the uniformity of planetary orbits, their precise alignment on a shared plane, the moderation of orbital forces according to local attractions, the decreasing accuracy of these relationships with increasing distance, and the lateral as well as opposite-direction deviations of outer celestial bodies. If these signs of interdependent relationships so clearly indicate that the formation of all celestial phenomena stemmed from originally moving matter distributed throughout space, then the complete absence of any material in this now empty celestial region—except for what constitutes the planets, the sun, and comets—proves that these entities must have also originated in this state of dispersion. The clarity and accuracy with which all aspects of cosmic structure can be deduced from this fundamental premise constitute a definitive validation of such speculation and endow it with a value that is no longer arbitrary.

The certainty that there exists a mechanical order determining the origin of the cosmic structure, particularly that of our world, is elevated to the highest level of conviction when one considers the very formation of celestial bodies themselves, as well as the importance and magnitude of their masses in relation to their distances from the center of gravitational attraction. For firstly, the density of their matter decreases progressively with increasing distance from the Sun: a fact that so clearly indicates their mechanical determinism in their initial formation that nothing more could be desired. These celestial bodies are composed of materials of different densities—those of heavier types occupy deeper positions within the common gravitational field, while those of lighter types are found at greater distances from the center. This condition is essential in any natural process of formation. However, in the case of a creation that arises directly from divine will, there is not the slightest basis for such relationships to exist. It may seem plausible that celestial bodies located at greater distances should be made of lighter materials so that they can be affected sufficiently by the weaker radiation of the Sun; but this reasoning merely reflects the properties of the materials on their surfaces, and not the deeper structures within these bodies, into which solar heat never exerts any significant influence. The fact that the densities of the Earth, Jupiter, and Saturn, as calculated according to Newton’s laws, relate to each other in the ratios of 400:941.5:64 provides further evidence against the notion that such relationships are determined by divine intention. Our own Earth serves as a counterexample: the Sun’s rays only penetrate so shallowly into its surface that the portion of its material affected by this radiation accounts for a mere fraction of its total volume, while the rest remains entirely indifferent to this process. Therefore, if the substance from which celestial bodies are composed maintains a proper relationship that is harmonious with the distances between them, and if the planets cannot currently restrict each other’s motion since they are separated by empty space, then their matter must have previously existed in a state where it was capable of interacting together in order to settle into positions corresponding to their specific densities. This could only have happened if their various parts were initially distributed throughout the entire solar system and, in accordance with the general laws of motion, acquired locations that suited their respective densities.

Si può credere che le analogie citate sarebbero sufficienti a rendere plausibile l’ipotesi di un’origine meccanica della struttura del mondo, se non fossero alcune ragioni derivate direttamente dalla Natura stessa dell’argomento che sembrano opporsi completamente a questa teoria. Lo spazio celeste è, come già sottolineato in precedenza, vuoto, o almeno riempito da una materia estremamente rarefatta; pertanto tale materia non potrebbe mai esercitare alcuna forza capace di imprimere movimenti comuni ai corpi celesti. Questa difficoltà è così evidente e fondamentale che Newton, il quale aveva tutte le ragioni per fidarsi delle intuizioni della sua saggezza, si vide costretto ad abbandonare l’idea di poter spiegare i movimenti dei pianeti attraverso le leggi della natura e le forze della materia, nonostante tutte le somiglianze che sembravano indicare un’origine meccanica. Anche se per un filosofo possa essere una decisione dolorosa arrendersi di fronte a una realtà così complessa e lontana dalle leggi fondamentali della natura, e accontentarsi semplicemente dell’intervento diretto della volontà di Dio, Newton riconobbe comunque chiaramente il confine che separa l’azione delle leggi naturali da quella della divina volontà. Di fronte a tale scoraggiamento da parte di un grande sapiente, sembrerebbe davvero presuntuoso sperare in un successo nella ricerca su un argomento così difficile.

È proprio la stessa difficoltà che privò Newton della speranza di comprendere, a partire dalle forze naturali, le forze motrici che agiscono sui corpi celesti e la cui direzione e determinazione sono il risultato di un ordine sistematico nella struttura del mondo, che ha dato origine alla concezione didattica che abbiamo esposto nei capitoli precedenti. Questa concezione si basa su un concetto meccanico; tuttavia, si tratta di un concetto molto diverso da quello che Newton ritenne insufficiente e per il quale scartò tutte le ipotesi alternative, poiché, a mio parere, egli commise l’errore di considerarlo l’unico possibile tra tutti quelli possibili. È del tutto facile e naturale, anche partendo dalle difficoltà sollevate da Newton, giungere, attraverso una breve e rigorosa deduzione, alla certezza di quella concezione meccanica che abbiamo delineato in questo saggio. Se si ammette (e non si può fare a meno di ammetterlo) che le analogie esposte stabiliscono con grande certezza che i movimenti armoniosi e reciprocamente correlati dei corpi celesti hanno una causa naturale come loro origine, allora questa causa non può essere la stessa materia che attualmente riempie lo spazio celeste. Pertanto, quella materia che un tempo occupava questi spazi e il cui movimento costituiva la base dei movimenti attuali dei corpi celesti deve essersi diffusa nello spazio del sistema planetario e, in questo stato, deve aver iniziato a muoversi in modo tale da mantenere tali movimenti anche dopo essersi aggregata in particolari masse, formando i corpi celesti che racchiudono tutta la materia dispersa dell’universo. Non è difficile individuare il meccanismo che ha messo in movimento questa materia nella natura in via di formazione. Lo stesso processo di unione delle masse, la forza di attrazione che caratterizza intrinsecamente la materia e che, fin dalle prime fasi dello sviluppo del cosmo, è stata la causa primaria dei movimenti, rappresenta proprio questa fonte motrice. La direzione verso cui questa forza tende sempre in modo diretto verso il centro non desta alcuna preoccupazione; infatti è certo che la materia sottile composta da elementi dispersi, nel movimento verticale, a causa della molteplicità dei punti di attrazione e degli ostacoli creati dalle linee direzionali incrociate tra di loro, deve essersi divisa in diverse movimenti laterali. In questi movimenti, una legge naturale precisa – quella che fa sì che tutte le materie, attraverso un’interazione reciproca limitante, finiscano per raggiungere uno stato in cui ciascuna subisce il minimo possibile di cambiamento, attirando l’altra verso di sé – ha determinato sia l’uniformità della direzione che i livelli appropriati di velocità. Queste caratteristiche, distribuite in modo equilibrato lungo ogni distanza rispetto al centro di gravità, impediscono ai corpi celesti di deviare né oltre né sotto il livello ottimale; pertanto, tutti gli elementi non si sono mossi soltanto in una direzione, ma anche in cerchi paralleli e liberi attorno al punto comune di caduta, nel sottile spazio celeste. Questi movimenti delle parti hanno continuato a svolgersi anche dopo la formazione dei corpi planetari e persistono ancora oggi grazie alla combinazione dell’inerzia originariamente acquisita con la forza di gravità centrale, per tempi infiniti. Su questa base così comprensibile si fondano l’uniformità delle direzioni nei cerchi planetari, la relazione esatta tra di essi rispetto a una superficie comune, la moderazione delle forze di movimento dovute all’attrazione del luogo, la precisione decrescente di queste analogie in funzione della distanza, nonché le deviazioni libere dei corpi celesti sia verso entrambi i lati che in direzioni opposte. Se questi segni di una dipendenza reciproca tra gli elementi derivano con chiara certezza da una materia originariamente in movimento e diffusa in tutto lo spazio, allora l’assenza totale di materie in questo spazio celeste ormai vuoto – ad eccezione di quella che costituisce i corpi dei pianeti, del Sole e delle comete – dimostra che anche questi ultimi, all’inizio, dovevano trovarsi nello stesso stato di dispersione. La facilità e la precisione con cui tutti questi fenomeni della struttura del mondo sono stati dedotti da questo principio fondamentale costituiscono una conferma definitiva di tale ipotesi e le conferiscono un valore che non è più arbitrario.

La certezza che esista una struttura meccanica alla base della formazione dell’universo, soprattutto del nostro sistema solare, raggiunge il suo apice quando si considera la formazione stessa dei corpi celesti, nonché l’importanza e le dimensioni delle loro masse in relazione alle distanze che esse mantengono dal centro di gravità. Infatti, innanzitutto, la densità della materia che li compone diminuisce progressivamente all’aumentare della distanza dal Sole: una caratteristica che evidenzia chiaramente le leggi meccaniche alla base della loro formazione iniziale, rendendo impossibile richiedere spiegazioni diverse. Questi corpi celesti sono infatti costituiti da materiali di natura diversa: quelli più densi si trovano a distanze maggiori dal Sole, mentre quelli meno densi a distanze minori; una condizione indispensabile in ogni processo di formazione naturale. Tuttavia, nel caso di una creazione diretta dalla volontà divina, non esistono motivi che possano spiegare tali relazioni. Anche se potrebbe sembrare logico che i corpi celesti più lontani dal Sole siano fatti di materiali più leggeri, in modo da essere influenzati in modo adeguato dalla minore intensità dei raggi solari, questa ipotesi si basa soltanto sulle caratteristiche della materia presente sulla superficie dei corpi celesti, e non su quelle delle loro parti interne, alle quali il calore solare non riesce ad agire in alcun modo. Pertanto, è assurdo cercare di spiegare perché le densità della Terra, di Giove e di Saturno siano rispettivamente 400, 941,5 e 64 volte superiori l’una all’altra, basandosi su calcoli matematici; questa differenza rappresenta infatti esattamente ciò che Dio ha voluto, in base alle caratteristiche del calore solare. La Terra, ad esempio, è un esempio concreto di questo principio: il Sole agisce sulla sua superficie in modo così limitato che la parte della materia terrestre interessata da questa azione rappresenta soltanto una frazione infinitesimale del suo intero volume; il resto della massa terrestre, invece, non è affatto influenzato dal calore solare. Quindi, se la materia di cui sono fatti i corpi celesti presenta tra le sue parti una relazione ordinata e armoniosa rispetto alle distanze che li separano, e se i pianeti non possono influenzarsi a vicenda poiché si trovano in uno spazio vuoto; allora la loro materia deve essere stata in precedenza in uno stato in cui era in grado di esercitare un’azione reciproca, al fine di assumere posizioni proporzionali alla loro densità specifica. Ciò non può essere avvenuto se non perché le sue parti, prima della formazione del sistema celeste, erano distribuite in tutto lo spazio e, seguendo la legge generale del movimento, hanno raggiunto posizioni corrispondenti alla loro densità.

Das Verhältniß unter der Grösse der planetischen Massen, welches mit den Entfernungen zunimmt, ist der zweyte Grund der die mechanische Bildung der Himmelskörper, und vornemlich unsere Theorie von derselben, klärlich beweiset. Warum nehmen die Massen der Himmelskörper ohngefehr mit den Entfernungen zu? Wenn man einer der Wahl GOttes alles zuschreibenden Lehrart nachgehet; so könnte keine andere Absicht gedacht werden, warum die entferntern Planeten grössere Massen haben müssen, als damit sie die vorzügliche Stärke ihrer Anziehung in ihrer Sphäre einen oder etliche Monde begreifen könten, welche dienen sollen den Bewohnern, welche vor sie bestimmt sind; den Aufenthalt bequemlich zu machen. Allein dieser Zweck konte eben sowohl durch eine vorzügliche Dichtigkeit in dem inwendigen ihres Klumpens erhalten werden, und warum muste denn die aus besonderen Gründen fliessende Leichtigkeit des Stoffes, welche diesem Verhältniß entgegen ist bleiben, und durch den Vorzug des Volumens so weit übertroffen werden, daß dennoch die Masse der obern wichtiger als der untern ihre würde? Wenn man nicht auf die Art der natürlichen Erzeugung dieser Körper Acht hat; so wird man schwerlich von diesem Verhältnisse Grund geben können: aber in Betrachtung derselben ist nichts leichter, als diese Bestimmung zu begreifen. Als der Stoff aller Weltkörper in dem Raum des planetischen Systems noch ausgebreitet war; so bildete die Anziehung aus diesen Theilchen Kugeln, welche ohne Zweifel um desto grösser werden musten, je weiter der Ort ihrer Bildungssphäre von demjenigen allgemeinen Centralkörper entfernet war, der aus dem Mittelpunkte des ganzen Raumes, durch eine vorzüglich mächtige Attraction diese Vereinigung, so viel an ihm ist, einschränkete und hinderte.

Man wird die Merkmale dieser Bildung der Himmelskörper aus dem, im Anfange ausgebreitet gewesenen Grundstoffe mit Vergnügen an der Weite, der Zwischenräume gewahr, die ihre Kreise von einander scheiden, und die nach diesem Begriffe als die leeren Fächer müssen angesehen werden, aus denen die Planeten die Materie zu ihrer Bildung hergenommen haben. Man siehet, wie diese Zwischenräume zwischen den Kreisen ein Verhältniß zu der Grösse der Massen haben, die daraus gebildet seyn. Die Weite zwischen dem Kreise des Jupiters und des Mars ist so groß, daß der darinn beschlossene Raum die Fläche aller unteren Planetenkreise zusammengenommen übertrift: allein er ist des grössesten unter allen Planeten würdig, desjenigen, der mehr Masse hat, als alle übrigen zusammen. Man kan diese Entfernung des Jupiters von dem Mars nicht der Absicht beymessen, daß ihre Attractionen einander so wenig als möglich, hindern solten. Denn nach solchem Grunde würde sich der Planet zwischen zwey Kreisen allemal demjenigen am nächsten befinden, dessen mit der seinigen vereinigte Attraction die beyderseitigen Umläufe um die Sonne, am wenigsten stöhren kan: folglich demjenigen, der die kleinste Masse hat. Weil nun nach den richtigen Rechnungen Newtons die Gewalt, womit Jupiter in den Lauf des Mars wirken kan, zu derjenigen, die er in den Saturn durch die vereinigte Anziehung ausübet, wie 1/12512 zu 1/200 verhält; so kan man leicht die Rechnung machen, um wie viel Jupiter sich dem Kreise des Mars näher befinden müste, als des Saturns seinem, wenn ihr Abstand durch die Absicht ihrer äusserlichen Beziehung, und nicht durch den Mechanismus ihrer Erzeugung bestimmt worden wäre. Da dieses sich nun aber ganz anders befindet: da ein planetischer Kreis in Ansehung der zwey Kreise, die über und unter ihm seyn, sich oft von demjenigen abstehender befindet, in welchem ein kleinerer Planet läuft, als die Bahn dessen von grösserer Masse; die Weite des Raumes aber um den Kreis eines jeden Planeten, allemal ein richtiges Verhältniß zu seiner Masse hat; so ist klar, daß die Art der Erzeugung diese Verhältnisse müsse bestimmt haben, und daß, weil diese Bestimmungen so, wie die Ursache und die Folgen derselben, scheinen verbunden zu seyn, man es wohl am richtigsten treffen wird, wenn man die, zwischen den Kreisen begriffene Räume als die Behältnisse desjenigen Stoffes ansiehet, daraus sich die Planeten gebildet haben: woraus unmittelbar folget, daß deren Grösse dieser ihren Massen proportionirt seyn muß, welches Verhältniß aber bey denen entferntern Planeten durch die, in dem ersten Zustande grössere Zerstreuung der elementarischen Materie in diesen Gegenden vermehret wird. Daher von zwey Planeten die an Masse einander ziemlich gleich kommen, der entferntern einen grössern Bildungsraum, d. i. einen grössern Abstand von den beyden nächsten Kreisen haben muß, sowohl weil der Stoff daselbst an sich specifisch leichterer Art, als auch, weil er zerstreuter war, als bey dem, so sich näher zu der Sonne bildete. Daher obgleich die Erde zusammt dem Monde der Venus noch nicht an körperlichem Inhalte gleich zu seyn scheinet, so hat sie dennoch um sich einen grössern Bildungsraum erfordert: weil sie sich aus einem mehr zerstreuten Stoffe zu bilden hatten, als dieser untere Planet. Vom Saturn ist aus diesen Gründen zu vermuthen, daß seine Bildungssphäre sich auf der abgelegenen Seite viel weiter wird ausgebreitet haben, als auf der Seite gegen den Mittelpunkt hin, (wie denn dieses fast von allen Planeten gilt;) und daher wird der Zwischenraum zwischen dem Saturnuskreise, und der Bahn des diesem Planeten zunächst obern Himmelskörpers, den man über ihm vermuthen kan, viel weiter, als zwischen eben demselben und dem Jupiter, seyn.

Also gehet alles in dem planetischen Weltbaue stuffenweise, mit richtigen Beziehungen zu der ersten erzeugenden Kraft, die neben dem Mittelpunkte wirksamer als in der Ferne gewesen, in alle unbeschränkte Weiten fort. Die Verminderung der eingedruckten schiessenden Kraft, die Abweichung von der genauesten Uebereinstimmung in der Richtung und der Stellung der Kreise, die Dichtigkeiten der Himmelskörper, die Sparsamkeit der Natur in Absehen auf den Raum ihrer Bildung: alles vermindert sich stuffenartig von dem Centro in die weiten Entfernungen: alles zeiget, daß die erste Ursache an die mechanischen Regeln der Bewegung gebunden gewesen, und nicht durch eine freye Wahl gehandelt hat.

The relationship between the masses of planets and their distances from each other is the second reason that clearly supports the mechanical formation of celestial bodies—and, in particular, our theory regarding this process. Why do the masses of celestial bodies tend to increase with distance? If one follows the philosophical viewpoint that attributes everything to God’s will, then no other purpose can be imagined for this phenomenon—except perhaps to ensure that distant planets possess sufficient mass to retain one or several moons within their orbits, moons that serve the inhabitants destined for those planets by providing a comfortable environment. This very purpose could have been achieved through greater density within the planets’ interiors; so why would the inherently fluid and lightweight nature of matter, which tends to oppose such a relationship, remain unaltered? Moreover, why would the advantage of larger volume outweigh this tendency, resulting in the upper planets having greater mass than the lower ones? If one disregards the natural processes by which these celestial bodies were formed, it becomes difficult to explain this relationship. But when taken into account, this principle is actually quite straightforward to understand. When the matter comprising all celestial bodies was still scattered throughout the planetary system’s space, gravitational forces among these particles began to form spheres—spheres that undoubtedly became larger the further their formation regions were from the central body that, through its immense gravitational pull, constrained and guided this process to some extent.

One can readily perceive the characteristics of this formation of celestial bodies from the fundamental materials that were initially dispersed throughout space. One takes pleasure in contemplating the vastness and the intervening spaces that separate these orbits from one another—spaces that, by this definition, must be regarded as empty containers from which the planets drew the matter necessary for their formation. It is evident that these interstitial spaces between the orbits bear a direct relation to the size of the masses that have come into being within them. For instance, the distance between Jupiter’s orbit and Mars’ orbit is so immense that the space contained therein exceeds the combined surface area of all the lower planetary orbits combined—indeed, this very region alone deserves to be considered the largest among all planets, for it possesses more mass than all the others put together. One might assume that such a distance between Jupiter and Mars is not intended in any way to minimize the gravitational attraction between them; yet, according to this principle, a planet situated between two orbits would always be closest to the one whose combined gravitational pull with its own results in the least disturbance of their respective orbits around the Sun—that is, to the planet with the smallest mass. However, according to Newton’s precise calculations, the force exerted by Jupiter on Mars’s orbit is only 1/12512 of the force it exerts on Saturn due to their combined gravitational attraction. It is therefore easy to calculate how much closer Jupiter would need to be to Mars’s orbit than to Saturn’s, if their distance were determined by some external relationship rather than by the mechanical processes that gave rise to their formation. But since the actual situation is quite different: often a planetary orbit lies farther away from the orbits of planets with greater mass; yet the space surrounding each planet always bears a precise relation to its mass—it follows clearly that the manner in which these celestial bodies were formed must have determined these relationships. And since these determinations, like their causes and effects, seem to be inherently connected, it seems most reasonable to regard the spaces between these orbits as containers of the material from which the planets were formed. This directly implies that the size of these planets must be proportional to their masses—though this ratio is increased for the more distant planets due to the greater dispersion of elemental matter in those regions. Hence, among two planets with roughly equal masses, the one located farther away will have had access to a larger “space for formation.” It must have occupied a greater distance from the two nearest planets, both because the material from which it was formed was inherently of a lighter nature and also because it was more dispersed than the material that formed the planet closer to the Sun. Therefore, although the Earth, together with the Moon and Venus, seems not to equal these other bodies in terms of physical composition, it nevertheless required a larger space to form—since it was made from more dispersed matter than this lower planetary group. For these reasons, it can be inferred that Saturn’s sphere of formation must have extended much further on its distant side than on the side toward the center of the solar system (a pattern observed in nearly all planets). Consequently, the gap between Saturn’s orbit and the orbits of the celestial bodies immediately above it must be much larger than the gap between Jupiter and its surrounding bodies.

Furthermore, everything in the planetary construction proceeds in a gradual manner, with proper relationships to that primary creative force which was more effective near its center than at greater distances. The diminishing intensity of the radiating power, the deviation from perfect alignment in terms of direction and position of the circles, the varying densities of celestial bodies, and the economy of nature in regard to the space required for their formation—all these aspects demonstrate that the primary cause was bound by the mechanical laws of motion and did not operate through arbitrary choice.

Il rapporto tra le dimensioni delle masse planetarie, che aumenta all’aumentare della distanza, rappresenta il secondo motivo che dimostra chiaramente la formazione meccanica dei corpi celesti, e in particolare la nostra teoria al riguardo. Perché mai le masse dei corpi celesti aumentano approssimativamente con la distanza? Se si segue una dottrina che attribuisce tutto a una scelta divina, non si può pensare ad alcun altro scopo per cui i pianeti più lontani debbano avere masse maggiori: tale caratteristica è necessaria affinché possano esercitare un’attrazione sufficientemente forte da mantenere uno o più satelliti attorno a sé, i quali servono a rendere più confortevole la vita dei loro abitanti. Questo scopo potrebbe essere raggiunto sia attraverso una maggiore densità del materiale all’interno di tali corpi, sia mantenendo una leggerezza del materiale che, per motivi specifici, contrasta con tale rapporto tra masse; tuttavia, perché mai questa leggerezza dovrebbe essere superata dal volume del materiale, rendendo così la massa dei corpi più in alto più importante di quella dei corpi più bassi? Se non si tiene conto del modo naturale in cui questi corpi sono stati creati, sarà difficile trovare una spiegazione per questo rapporto; ma considerando tali fattori, diventa molto semplice comprendere questa legge. Quando il materiale che costituisce tutti i corpi celesti era ancora distribuito nello spazio del sistema planetario, l’attrazione tra questi particelle diede origine a sfere; queste sfere, senza dubbio, dovevano diventare sempre più grandi quanto più la loro zona di formazione si allontanava dal centro generale dell’intero sistema, che, con la sua forte attrazione, limitava e ostacolava questa aggregazione.

Si possono osservare con piacere le caratteristiche di questa formazione dei corpi celesti a partire dalle sostanze primarie che inizialmente erano disseminate; si notano facilmente gli spazi intermedi che separano i loro orbiti e che, secondo questo concetto, devono essere considerati come “vasi vuoti” da cui i pianeti hanno tratto la materia necessaria alla loro formazione. Si può vedere come questi spazi intermedi tra le orbite abbiano una relazione diretta con la grandezza delle masse che vi sono state formate: ad esempio, lo spazio tra l’orbita di Giove e quella di Marte è così vasto che occupa un’area maggiore della somma delle superfici di tutte le orbite dei pianeti inferiori; proprio questo spazio rende Giove degno di essere considerato il più grande tra tutti i pianeti, poiché possiede una massa maggiore rispetto alla somma delle masse degli altri. Tuttavia, questa distanza tra Giove e Marte non sembra essere dovuta al desiderio che le loro forze di attrazione si ostacolino il meno possibile a vicenda; secondo questo principio, un pianeta situato tra due orbite dovrebbe trovarsi sempre più vicino a quello la cui forza di attrazione combinata con la sua propria influisce meno sulle loro orbite attorno al Sole, cioè a quello che possiede la massa minore. Ora, secondo i calcoli corretti di Newton, la forza con cui Giove esercita un’azione su Marte è rapportabile alla forza che esercita su Saturno attraverso l’attrazione combinata delle loro masse, nel rapporto di 1/12512 rispetto a 1/200; quindi si può facilmente calcolare di quanto Giove dovrebbe essere più vicino all’orbita di Marte rispetto a quella di Saturno, se la loro distanza fosse determinata dall’intenzione delle forze esterne che le influenzano, e non dal meccanismo della loro formazione. Tuttavia, le cose stanno in modo completamente diverso: un’orbita planetaria, rispetto alle orbite superiori e inferiori a essa, si trova spesso più lontana da quella su cui orbita un pianeta di massa minore; inoltre, lo spazio attorno all’orbita di ogni pianeta ha sempre una relazione precisa con la sua massa. È quindi evidente che il modo stesso in cui i pianeti si sono formati deve aver determinato queste relazioni, e poiché queste determinazioni sembrano essere strettamente legate alla causa e all’effetto di questo processo, è probabilmente corretto considerare gli spazi intermedi tra le orbite come “vasi” contenenti la materia da cui i pianeti sono nati; da ciò deriva direttamente che la grandezza dei pianeti deve essere proporzionale alle loro masse, una relazione che nei pianeti più lontani viene amplificata dalla maggiore dispersione della materia elementare in quelle regioni. Pertanto, due pianeti la cui massa è più o meno uguale dovrebbero avere uno spazio di formazione maggiore per il pianeta più distante. Deve necessariamente trovarsi a una maggiore distanza dai due cerchi immediatamente successivi, sia perché la materia che lo compone è di natura specificamente più leggera, sia perché è più dispersa rispetto a quella che si forma più vicino al Sole. Pertanto, anche se la Terra, insieme alla Luna e a Venere, sembra non essere ancora paragonabile agli altri pianeti per contenuto materiale, ha comunque richiesto uno spazio di formazione molto più ampio: essendo infatti costituita da una materia più dispersa rispetto a questo pianeta inferiore. Per questi motivi, si può ipotizzare che la sfera di formazione di Saturno si sia estesa molto di più sul lato più lontano dal centro, proprio come avviene quasi per tutti i pianeti; di conseguenza, lo spazio intermedio tra il cerchio di Saturno e l’orbita del corpo celeste che gli è immediatamente sopra deve essere molto più ampio rispetto a quello tra lo stesso Saturno e Giove.

Pertanto, tutto nel processo di formazione del mondo planetario avviene gradualmente, seguendo relazioni precise rispetto alla prima forza generatrice che, vicino al centro, agiva con maggiore efficacia rispetto alle distanze più lontane. La diminuzione della forza propulsiva impressa, la deviazione dalla perfetta coincidenza nella direzione e nella posizione dei cerchi, le densità dei corpi celesti, la parsimonia della Natura nell’uso dello spazio necessario alla loro formazione: tutto ciò diminuisce progressivamente partendo dal centro verso le grandi distanze. Tutto questo dimostra che la prima causa originaria era legata alle leggi meccaniche del movimento, e non agiva in modo casuale o discrezionale.

Allein was so deutlich, als irgend sonsten etwas, die natürliche Bildung der Himmelskugeln aus dem ursprünglich in dem Raume des Himmels, der nunmehro leer ist, ausgebreitet gewesenen Grundstoffe anzeiget, ist diejenige Uebereinstimmung, die ich von dem Herrn von Buffon entlehne, die aber in seiner Theorie bey weitem den Nutzen, als in der unsrigen, nicht hat. Denn nach seiner Bemerkung, wenn man die Planeten, deren Massen man durch Rechnung bestimmen kan, zusammen summiret: nemlich den Saturn, den Jupiter, die Erde und den Mond; so geben sie einen Klumpen, dessen Dichtigkeit der Dichtigkeit des Sonnenkörpers wie 640 zu 650 beykömmt, welche, da es die Hauptstücke in dem planetischen System sind, gegen die übrigen Planeten Mars, Venus und Merkur kaum verdienen gerechnet zu werden; so wird man billig über die merkwürdige Gleichheit erstaunen, die zwischen der Materie des gesammten planetischen Gebäudes, wenn es als in einem Klumpen vereinigt betrachtet wird, und zwischen der Masse der Sonnen herrschet. Es wäre ein unverantwortlicher Leichtsinn, diese Analogie einem Ungefehr zuzuschreiben, welcher unter einer Mannigfaltigkeit so unendlich verschiedener Materien, deren nur allein auf unserer Erde einige anzutreffen sind, die 15tausendmal an Dichtigkeit von einander übertroffen worden, dennoch im ganzen der Verhältniß von 1 bis 1 so nahe kommen: und man muß zugeben, daß wenn man die Sonne als ein Mengsel von allen Sorten Materie, die in dem planetischen Gebäude von einander geschieden seyn, betrachtet, alle insgesammt sich in einem Raume scheinen gebildet zu haben, der ursprünglich mit gleichförmig ausgebreiteten Stoffe erfüllet war, und auf dem Centralkörper sich ohne Unterscheid versammlet, zur Bildung der Planeten aber nach Maßgebung der Höhen eingetheilet worden. Ich überlasse es denen, die die mechanische Erzeugung der Weltkörper nicht zugeben können, aus dem Bewegungsgründen der Wahl GOttes diese so besondere Uebereinstimmung, wo sie können, zu erklären. Ich will endlich aufhören, eine Sache von so überzeugender Deutlichkeit, als die Entwickelung des Weltgebäudes aus den Kräften der Natur ist, auf mehr Beweisthümer zu gründen. Wenn man im Stande ist, bey so vieler Ueberführung unbeweglich zu bleiben; so muß man entweder gar zu tief in den Fesseln des Vorurtheils liegen, oder gänzlich unfähig seyn, sich über den Wust hergebrachter Meinungen, zu der Betrachtung der allerreinsten Wahrheit, empor zu schwingen. Indessen ist zu glauben, daß niemand als die Blödsinnigen, auf deren Beyfall man nicht rechnen darf, die Richtigkeit dieser Theorie verkennen könte, wenn die Uebereinstimmungen, die der Weltbau in allen seinen Verbindungen zu dem Nutzen der vernünftigen Creatur hat, nicht etwas mehr, als blosse allgemeine Naturgesetze zum Grunde zu haben schienen. Man glaubt auch mit Recht, daß geschickte Anordnungen, welche auf einen würdigen Zweck abzielen, einen weisen Verstand zum Urheber haben müssen, und man wird völlig befriedigt werden, wenn man bedenkt, daß, da die Naturen der Dinge keine andere, als eben diese Urquelle erkennen, ihre wesentliche und allgemeine Beschaffenheiten eine natürliche Neigung zu anständigen und unter einander wohl übereinstimmenden Folgen haben müssen. Man wird sich also nicht befremden dörfen, wenn man zum gewechselten Vortheile der Creaturen gereichende Einrichtungen der Weltverfassung gewahr wird, selbige einer natürlichen Folge aus den allgemeinen Gesetzen der Natur beyzumessen denn was aus diesem herfliesset, ist nicht die Wirkung des blinden Zufalles oder der unvernünftigen Nothwendigkeit: es gründet sich zuletzt doch in der höchsten Weisheit, von der die allgemeinen Beschaffenheiten ihre Uebereinstimmung entlehnen. Der eine Schluß ist ganz richtig: Wenn in der Verfassung der Welt, Ordnung und Schönheit hervorleuchten; so ist ein Gott. Allein, der andere ist nicht weniger gegründet: Wenn diese Ordnung aus allgemeinen Naturgesetzen hat herfliessen können; so ist die ganze Natur nothwendig eine Wirkung der höchsten Weisheit.

Wenn man es sich aber durchaus belieben läßt, die unmittelbare Anwendung der göttlichen Weisheit an allen Anordnungen der Natur, die unter sich Harmonie und nützliche Zwecke begreiffen, zu erkennen, indem man der Entwickelung aus allgemeinen Bewegungsgesetzen keine übereinstimmende Folgen zutrauet; so wollte ich rathen, in der Beschauung des Weltbaues seine Augen nicht auf einen einzigen unter den Himmelskörpern, sondern auf das Ganze zu richten, um sich aus diesem Wahne auf einmal heraus zu reissen. Wenn die schiefe Lage der Erdachse, gegen die Fläche ihres jährlichen Laufes, durch die beliebte Abwechselung der Jahreszeiten, ein Beweisthum der unmittelbaren Hand GOttes seyn soll, so darf man nur diese Beschaffenheit bey den andern Himmelskörpern dagegen halten; so wird man gewahr werden, daß sie bey jedem derselben abwechselt, und daß in dieser Verschiedenheit es auch einige giebt, die sie gar nicht haben: wie z. E. Jupiter, dessen Achse senkrecht zu dem Plane seines Kreises ist, und Mars, dessen seine es beynahe ist, welche beyde keine Verschiedenheit der Jahreszeiten geniessen, und doch eben sowohl Werke der höchsten Weisheit, als die andern, sind. Die Begleitung der Monde beym Saturn, dem Jupiter und der Erde, würden scheinen, besondere Anordnungen des Wesens zu seyn, wenn die freye Abweichung von diesem Zwecke, durch das ganze System des Weltbaues, nicht anzeigte, daß die Natur, ohne durch einen ausserordentlichen Zwang in ihrem freyen Betragen gestört zu seyn, diese Bestimmungen hervorgebracht habe. Jupiter hat vier Monde, Saturn fünf, die Erde einen, die übrigen Planeten gar keinen; ob es gleich scheinet, daß diese, wegen ihrer längeren Nächte, derselben bedürftiger wären, als jene. Wenn man die proportionirte Gleichheit, der den Planeten eingedrückten Schwungskräfte, mit den Centralneigungen ihres Abstandes, als die Ursache, woher sie beynahe in Zirkeln um die Sonne laufen, und, durch die Gleichmäßigkeit der von dieser ertheilten Wärme, zu Wohnplätzen vernünftiger Creaturen geschickt werden, bewundert, und sie, als den unmittelbaren Finger der Allmacht, ansiehet; so wird man auf einmal auf die allgemeinen Gesetze der Natur zurück geführet, wenn man erweget, daß diese planetische Beschaffenheit sich nach und nach, mit allen Stufen der Verminderung, in der Tiefe des Himmels verlieret, und daß eben die höchste Weisheit, welche an der gemäßigten Bewegung der Planeten ein Wohlgefallen gehabt hat, auch die Mängel nicht ausgeschlossen, mit welchen sich das System endiget, indem es in der völligen Unregelmäßigkeit und Unordnung aufhört. Die Natur, ohnerachtet sie eine wesentliche Bestimmung zur Vollkommenheit und Ordnung hat, fasset in dem Umfange ihrer Mannigfaltigkeit alle mögliche Abwechselungen, sogar bis auf die Mängel und Abweichungen, in sich. Eben dieselbe unbeschränkte Fruchtbarkeit derselben hat die bewohnten Himmelskugeln sowohl, als die Cometen, die nützlichen Berge und die schädlichen Klippen, die bewohnbaren Landschaften und öden Wüsteneien, die Tugenden und Laster hervorgebracht.

Dritter Theil.

Anhang   Von den Bewohnern der Gestirne.

Weil ich davor halte, daß es den Charakter der Weltweisheit entehren heisse, wenn man sich ihrer gebrauchet, mit einer Art von Leichtsinn freye Ausschweifungen des Witzes, mit einiger Scheinbarkeit, zu behaupten, wenn man sich gleich erklären wolte, daß es nur geschähe, um zu belustigen; so werde ich in gegenwärtigem Versuche keine anderen Sätze anführen, als solche, die zur Erweiterung unseres Erkenntnisses wirklich beytragen können, und deren Wahrscheinlichkeit zugleich so wohl gegründet ist, daß man sich kaum entbrechen kan, sie gelten zu lassen.

Obgleich es scheinen möchte, daß in dieser Art des Vorwurfes, die Freyheit zu erdichten, keine eigentliche Schranken habe, und daß man in dem Urtheil von der Beschaffenheit der Einwohner entlegener Welten, mit weit grösserer Ungebundenheit, der Phantasey könne den Zügel schiessen lassen, als ein Mahler in der Abbildung der Gewächse oder Thiere unentdeckter Länder, und daß dergleichen Gedanken weder recht erwiesen, noch widerleget werden könten; so muß man doch gestehen, daß die Entfernungen der Himmelskörper von der Sonne gewisse Verhältnisse mit sich führen, welche einen wesentlichen Einfluß, in die verschiedenen Eigenschaften der denkenden Naturen, nach sich ziehen, die auf denenselben befindlich sind, als deren Art zu wirken und zu leiden, an die Beschaffenheit der Materie, mit der sie verknüpfet seyn, gebunden ist, und von dem Maaß der Eindrücke abhänget, die die Welt, nach den Eigenschaften der Beziehung ihres Wohnplatzes, zu dem Mittelpunkte der Attraction und der Wärme, in ihnen erwecket.

Ich bin der Meinung, daß es eben nicht nothwendig sey, zu behaupten, alle Planeten müßten bewohnt seyn, ob es gleich eine Ungereimtheit wäre, dieses, in Ansehung aller, oder auch nur der meisten, zu leugnen. Bey dem Reichthume der Natur, da Welten und Systeme, in Ansehung des Ganzen der Schöpfung, nur Sonnenstäubchen seyn, könnte es auch wohl öde und unbewohnte Gegenden geben, die nicht auf das genaueste zu dem Zwecke der Natur, nemlich der Betrachtung vernünftiger Wesen, genutzet würden. Es wäre, als wenn man sich aus dem Grunde der Weisheit GOttes ein Bedenken machen wolte, zuzugeben, daß sandigte und unbewohnte Wüsteneyen grosse Strecken des Erdbodens einnehmen, und daß es verlassene Inseln im Weltmeere gebe, darauf kein Mensch befindlich ist. Indessen ist ein Planet, viel weniger in Ansehung des Ganzen der Schöpfung, als eine Wüste, oder Insel, in Ansehung des Erdbodens.

This correspondence is so evident that whatever else may exist, it is the natural formation of the celestial bodies from the substances originally distributed throughout the space of the heavens—now empty—that reveals this harmony. The agreement I refer to, borrowed from Monsieur Buffon’s theory, however, lacks the practical usefulness of our own. According to him, if we add up the masses of the planets whose sizes can be calculated—Saturn, Jupiter, Earth, and Moon—we obtain a mass whose density is approximately 640 to 650 times that of the Sun. Since these four are the principal components of the planetary system, they hardly deserve consideration alongside other planets like Mars, Venus, and Mercury. Thus, one cannot help but marvel at the remarkable similarity between the material comprising the entire planetary structure, when viewed as a unified mass, and the mass of the Sun itself. It would be utterly irresponsible to attribute such an analogy to some random being amidst an infinite variety of substances—of which only a few can be found on Earth, and even these differ in density by 15,000 times—and yet they still exhibit a ratio of approximately 1:1. One must admit that if we consider the Sun as a mixture of all sorts of matter originally distributed uniformly throughout space and then concentrated around its central body, this arrangement could have led to the formation of planets in certain regions according to specific conditions. Those who refuse to accept the mechanical origin of celestial bodies are free to seek other explanations for this remarkable harmony, based on their own assumptions about God’s intentions. But as for me, I see no need to rely on further evidence for a truth so clearly demonstrated by the very structure of the universe itself. If one remains unmoved by such overwhelming evidence, it must either mean that they are too deeply bound by preconceptions or entirely incapable of rising above the clutter of erroneous opinions to grasp the purest truths. Nevertheless, it seems undeniable that no one but the utterly foolish would fail to recognize the validity of this theory—especially when one considers how closely the various aspects of the cosmic order align with the needs of rational beings. After all, these correlations seem far more than mere natural laws at work. One may rightly believe that ingenious arrangements designed to serve a noble purpose must have been created by a wise mind; and one will be fully satisfied upon realizing that, since the inherent nature of things recognizes no other source but this divine origin, their essential and universal characteristics must necessarily entail a natural tendency toward orderly and harmonious outcomes. Hence, it should not surprise us when we observe arrangements in the world’s structure that bring mutual benefit to its creations—for such arrangements are undoubtedly a natural consequence of the general laws of nature. What arises from these laws is not the result of blind chance or irrational necessity; rather, it ultimately stems from the supreme wisdom upon which those laws are based. The first conclusion is entirely valid: if order and beauty are evident in the world’s structure, then there must be a God. Yet the second conclusion is just as sound: if this order can be explained by universal natural laws, then the entire natural world must necessarily be the product of supreme wisdom.

However, if one is willing to acknowledge that the immediate application of divine wisdom can be observed in all natural arrangements that embody harmony and useful purposes, even when one does not attribute consistent consequences to developments arising from general laws of motion; then I would advise that, in contemplating the structure of the world, one should direct one’s gaze not toward any single celestial body, but rather at the whole. Only by doing so can one suddenly free oneself from such delusions. If the tilted axis of the Earth, which is at an angle to its annual orbital plane, is considered evidence of God’s direct intervention, then this same characteristic must be examined in relation to other celestial bodies. It will become clear that this tilt varies among them, and that some even lack it entirely—such as Jupiter, whose axis is perpendicular to the plane of its orbit, and Mars, whose axis is nearly perpendicular as well. Both planets do not experience seasonal variations, yet they are just as much works of supreme wisdom as the others. The presence of moons around Saturn, Jupiter, and the Earth might seem to indicate some special arrangement by a divine being, were it not for the fact that the widespread deviations from this apparent purpose throughout the entire cosmic system demonstrate that nature, in its free operation and without any external coercion, has produced these arrangements on its own. Jupiter has four moons, Saturn five, the Earth one, while the other planets have none at all—though it might seem that those with longer nights would require moons more than others. If we marvel at the proportional balance between the orbital forces of the planets and their distances from the center, which explains why they nearly move in perfect circles around the Sun, and at how the even distribution of heat from the Sun makes them suitable habitats for intelligent creatures, and if we regard these phenomena as direct manifestations of divine power; then, upon reflection, we are led back to the universal laws of nature. For it becomes evident that this planetary structure gradually diminishes in complexity as one moves deeper into the heavens, and that precisely the supreme wisdom that found pleasure in the orderly motion of the planets did not exclude those imperfections and irregularities with which the entire system ultimately ends. Nature, despite its inherent tendency toward perfection and order, encompasses within its diversity all possible variations—even those defects and irregularities. It is precisely this same unlimited fertility that has given rise to both the inhabited celestial spheres and the comets, the useful mountains and the harmful cliffs, the habitable landscapes and the barren deserts, as well as to virtues and vices.

Third Part.

Appendix:
On the inhabitants of the stars.

Because I believe that it would be demeaning to the character of true wisdom to use it in a manner characterized by frivolous excesses of wit and superficiality, or to claim that its purpose is merely to provide entertainment; therefore, in my current efforts, I will only present statements that can truly contribute to the expansion of our knowledge, and whose likelihood is so well-founded that one can hardly resist accepting them as true.

Although it might seem as if this kind of assertion—that freedom in creating such fictional worlds knows no real limitations—allows one to let imagination run wild when judging the nature of inhabitants of distant worlds, with far greater freedom than a painter would have in depicting plants or animals from undiscovered lands; and although such ideas cannot be either thoroughly proven or refuted, one must still admit that the distances between celestial bodies and the Sun give rise to certain relationships that exert a significant influence on the various characteristics of those intelligent beings residing there. These characteristics are determined by the nature of the matter with which they are connected, as well as by the extent of the influences that the world, depending on its position relative to the centers of gravity and heat, exerts upon them.

I believe it is not necessary to assert that all planets must be inhabited; although it would indeed be contradictory to deny this, considering either all or even most of them. Given the vastness of nature, where worlds and systems are but mere specks in the context of the entire creation, it is quite possible that there exist desolate and uninhabited regions that are not utilized for the purposes of nature—namely, for the observation and contemplation by rational beings. It would be as if we were questioning God’s wisdom simply because vast stretches of barren desert or uninhabited islands exist on Earth. Yet, a planet is, in the grand scheme of things, far less significant than a desert or an island on our own globe.

Ma ciò che indica, con tanta chiarezza quanto qualunque altra cosa, la naturale formazione delle sfere celesti a partire dalla materia elementare originariamente diffusa nello spazio del cielo, che ora è vuoto, è quell’accordo che io prendo a prestito dal signor di Buffon, ma che nella sua teoria non ha affatto l’utilità che ha nella nostra. Poiché, secondo la sua osservazione, se si sommano insieme i pianeti la cui massa si può determinare mediante il calcolo, cioè Saturno, Giove, la Terra e la Luna, essi danno un corpo la cui densità si accosta a quella del corpo solare come 640 a 650; e poiché questi sono i pezzi principali del sistema planetario, gli altri pianeti, Marte, Venere e Mercurio, appena meritano di essere computati a fronte di essi; ci si stupirà dunque a buon diritto della singolare eguaglianza che regna fra la materia dell’intero edificio planetario, quando lo si consideri riunito in un’unica massa, e la massa del sole. Sarebbe una leggerezza imperdonabile attribuire questa analogia a un caso, giacché fra una molteplicità di materie così infinitamente diverse — e già sulla sola nostra Terra se ne trovano alcune che si superano l’un l’altra quindicimila volte in densità — esse tuttavia nel complesso si avvicinano tanto al rapporto di 1 a 1: e si deve concedere che, se si considera il sole come una mescolanza di tutte le specie di materia che nell’edificio planetario sono separate le une dalle altre, tutte insieme sembrano essersi formate in uno spazio che era originariamente riempito di sostanza uniformemente diffusa, e sul corpo centrale essersi raccolte senza distinzione, mentre per la formazione dei pianeti sono state ripartite secondo la misura delle altezze. Lascio a coloro che non possono ammettere la generazione meccanica dei corpi celesti il compito di spiegare, se lo sanno fare, questo così particolare accordo a partire dai motivi della scelta di Dio. Voglio finalmente cessare di fondare su ulteriori prove una cosa di così convincente evidenza come è lo sviluppo dell’edificio del mondo dalle forze della natura. Se qualcuno è in grado di restare immobile di fronte a tanta persuasione, o giace troppo profondamente nelle catene del pregiudizio, oppure è del tutto incapace di sollevarsi al di sopra del guazzabuglio delle opinioni tramandate, sino alla contemplazione della più pura verità. Frattanto è da credere che nessuno, se non gli stolti, sul cui consenso non si deve contare, potrebbe disconoscere la giustezza di questa teoria, se gli accordi che la costruzione del mondo ha, in tutti i suoi legami, con l’utilità della creatura ragionevole non sembrassero avere a fondamento qualcosa di più che semplici leggi universali della natura. Si crede anche a ragione che disposizioni sapienti, le quali mirano a un fine degno, debbano avere per autore un intelletto saggio; e si sarà pienamente soddisfatti quando si consideri che, poiché le nature delle cose non riconoscono altra sorgente originaria se non appunto questa, le loro proprietà essenziali e universali devono avere una naturale inclinazione a conseguenze convenienti e fra loro ben concordi. Non ci si dovrà dunque meravigliare se, scorgendo nella costituzione del mondo disposizioni che tornano a reciproco vantaggio delle creature, le si attribuisce a una conseguenza naturale delle leggi universali della natura; poiché ciò che da queste deriva non è l’effetto del cieco caso o di una necessità priva di ragione: esso si fonda in ultimo pur sempre nella somma saggezza, dalla quale le proprietà universali traggono il loro accordo. L’una conclusione è del tutto corretta: se nella costituzione del mondo risplendono ordine e bellezza, allora vi è un Dio. Ma l’altra non è meno fondata: se quest’ordine ha potuto derivare da leggi universali della natura, allora l’intera natura è necessariamente un effetto della somma saggezza.

Se però ci si compiace assolutamente di riconoscere l’applicazione immediata della saggezza divina in tutte le disposizioni della natura che racchiudono in sé armonia e fini utili, non concedendo allo sviluppo dalle leggi universali del movimento alcuna conseguenza concorde, allora vorrei consigliare, nella contemplazione della costruzione del mondo, di rivolgere gli occhi non a un solo fra i corpi celesti, ma al tutto, per strapparsi d’un colpo a questa illusione. Se l’obliquità dell’asse terrestre rispetto al piano del suo corso annuo dovesse essere, per la gradita alternanza delle stagioni, una prova della mano immediata di Dio, basta contrapporvi questa stessa condizione negli altri corpi celesti; ci si accorgerà allora che essa varia in ciascuno di essi, e che in questa diversità ve ne sono anche alcuni che non l’hanno affatto: come per esempio Giove, il cui asse è perpendicolare al piano della sua orbita, e Marte, il cui asse lo è quasi, i quali entrambi non godono di alcuna diversità delle stagioni, e tuttavia sono opere della somma saggezza non meno degli altri. L’accompagnamento delle lune presso Saturno, Giove e la Terra sembrerebbe essere una disposizione particolare dell’Essere, se la libera deviazione da questo fine, attraverso l’intero sistema della costruzione del mondo, non mostrasse che la natura, senza essere turbata nel suo libero comportamento da una costrizione straordinaria, ha prodotto queste determinazioni. Giove ha quattro lune, Saturno cinque, la Terra una, gli altri pianeti nessuna; benché sembri che questi, a causa delle loro notti più lunghe, ne avrebbero più bisogno di quelli. Se si ammira la proporzionata eguaglianza fra le forze centrifughe impresse ai pianeti e le tendenze centrali della loro distanza, come la causa per cui essi corrono quasi in cerchi intorno al sole e, per l’uniformità del calore da questo comunicato, divengono adatti a essere dimore di creature ragionevoli, e se la si considera come il dito immediato dell’Onnipotenza, si è ricondotti d’un tratto alle leggi universali della natura, ove si consideri che questa condizione planetaria si perde a poco a poco, con tutti i gradi della diminuzione, nella profondità del cielo, e che proprio quella somma saggezza che si è compiaciuta del moto temperato dei pianeti non ha escluso neppure i difetti coi quali il sistema si conclude, terminando nella completa irregolarità e nel disordine. La natura, benché abbia una determinazione essenziale alla perfezione e all’ordine, comprende nell’ambito della sua molteplicità tutte le alternanze possibili, fino ai difetti e alle deviazioni. Proprio quella medesima illimitata fecondità ha prodotto tanto le sfere celesti abitate quanto le comete, i monti utili e gli scogli dannosi, le contrade abitabili e i deserti desolati, le virtù e i vizi.

Parte terza.

Appendice
Degli abitanti degli astri.

Poiché ritengo che si disonori il carattere della filosofia quando ci si serve di essa per sostenere, con una sorta di leggerezza e con qualche parvenza di verità, libere stravaganze dell’ingegno, anche volendo dichiarare che ciò avviene soltanto per divertire, nel presente saggio non addurrò altre proposizioni se non quelle che possono realmente contribuire all’ampliamento della nostra conoscenza, e la cui verosimiglianza è al tempo stesso così ben fondata che a stento ci si può astenere dall’ammetterle.

Benché possa sembrare che in questa specie di argomento la libertà di inventare non abbia propriamente alcun limite, e che nel giudizio sulla condizione degli abitanti di mondi lontani si possa lasciare la briglia alla fantasia con assai maggiore licenza di quanta ne abbia un pittore nel raffigurare le piante o gli animali di paesi non scoperti, e che simili pensieri non possano essere né rettamente provati né confutati; si deve tuttavia confessare che le distanze dei corpi celesti dal sole portano con sé certi rapporti, i quali traggono dietro di sé un influsso essenziale sulle diverse proprietà delle nature pensanti che su di essi si trovano, giacché il loro modo di agire e di patire è legato alla costituzione della materia con cui esse sono congiunte, e dipende dalla misura delle impressioni che il mondo suscita in esse secondo le proprietà del rapporto della loro dimora al centro dell’attrazione e del calore.

Sono dell’opinione che non sia propriamente necessario affermare che tutti i pianeti debbano essere abitati, benché sarebbe un’assurdità negarlo rispetto a tutti, o anche solo rispetto alla maggior parte. Nella ricchezza della natura, dove i mondi e i sistemi non sono, rispetto al tutto della creazione, che granelli di pulviscolo solare, potrebbero pure esservi regioni desolate e disabitate, che non fossero utilizzate nel modo più preciso al fine della natura, cioè alla contemplazione di esseri ragionevoli. Sarebbe come se, in base alla saggezza di Dio, ci si volesse fare scrupolo di ammettere che deserti sabbiosi e disabitati occupino grandi tratti della superficie terrestre, e che vi siano nell’oceano isole abbandonate sulle quali non si trova alcun uomo. Del resto un pianeta è, rispetto al tutto della creazione, assai meno di quanto sia un deserto o un’isola rispetto alla superficie terrestre.

Vielleicht, daß sich noch nicht alle Himmelskörper völlig ausgebildet haben; es gehören Jahrhunderte, und vielleicht tausende von Jahren dazu, bis ein grosser Himmelskörper einen festen Stand seiner Materien erlanget hat. Jupiter scheinet noch in diesem Streite zu seyn. Die merkliche Abwechselung seiner Gestalt, zu verschiedenen Zeiten, hat die Astronomen schon vorlängst muthmassen lassen, daß er grosse Umstürzungen erleiden müsse, und bey weiten so ruhig auf seiner Oberfläche nicht sey, als es ein bewohnbarer Planet seyn muß. Wenn er keine Bewohner hat, und auch keine jemals haben solte, was vor ein unendlich kleiner Aufwand der Natur wäre dieses, in Ansehung der Unermeßlichkeit der ganzen Schöpfung? Und wäre es nicht vielmehr ein Zeichen der Armuth, als des Ueberflusses derselben, wenn sie in jedem Punkte des Raumes so sorgfältig seyn solte, alle ihre Reichthümer aufzuzeigen?

Allein, man kan noch mit mehr Befriedigung vermuthen, daß, wenn er gleich jetzt unbewohnt ist, er dennoch es dereinst werden wird, wenn die Periode seiner Bildung wird vollendet seyn. Vielleicht ist unsere Erde tausend oder mehr Jahre vorhanden gewesen, ehe sie sich in Verfassung befunden hat, Menschen, Thiere und Gewächse unterhalten zu können. Daß ein Planet nun einige tausend Jahre später zu dieser Vollkommenheit kommt, das thut dem Zwecke seines Daseyns keinen Abbruch. Er wird eben um deswillen auch ins zukünftige länger in der Vollkommenheit seiner Verfassung, wenn er sie einmal erreichet hat, verbleiben; denn es ist einmal ein gewisses Naturgesetz: alles, was einen Anfang hat, nähert sich beständig seinem Untergange, und ist demselben um so viel näher, je mehr es sich von dem Punkte seines Anfanges entfernet hat.

Die satyrische Vorstellung jenes witzigen Kopfes aus dem Haag, welcher, nach der Anführung der allgemeinen Nachrichten aus dem R. d. Wissenschaften, die Einbildung von der nothwendigen Bevölkerung aller Weltkörper, auf der lächerlichen Seite vorzustellen wuste, kan nicht anders, als gebilligt werden. „Diejenigen Creaturen,“ spricht er, „welche die Wälder auf dem Kopfe eines Bettlers bewohnen, hatten schon lange ihren Aufenthalt vor eine unermeßliche Kugel, und sich selber, als das Meisterstück der Schöpfung, angesehen, als einer unter ihnen, den der Himmel mit einer feinern Seele begabet hatte, ein kleiner Fontenelle seines Geschlechts, den Kopf eines Edelmanns unvermuthet gewahr ward. Alsbald rief er alle witzige Köpfe seines Quartiers zusammen, und sagte ihnen mit Entzückung: wir sind nicht die einzigen belebten Wesen der ganzen Natur: sehet hier ein neues Land, hie wohnen mehr Läuse.“ Wenn der Ausgang dieses Schlusses ein Lachen erwecket; so geschicht es nicht um deswillen, weil er von der Menschen Art, zu urtheilen, weit abgehet; sondern weil eben derselbe Irrthum, der bey dem Menschen eine gleiche Ursache zum Grunde hat, bey diesen mehr Entschuldigung zu verdienen scheinet.

Laßt uns ohne Vorurtheil urtheilen. Dieses Insekt, welches, sowohl seiner Art zu leben, als auch seiner Nichtswürdigkeit nach, die Beschaffenheit der meisten Menschen sehr wohl ausdrückt, kan mit gutem Fuge zu einer solchen Vergleichung gebraucht werden. Weil, seiner Einbildung nach, der Natur an seinem Daseyn unendlich viel gelegen ist: so hält es die ganze übrige Schöpfung vor vergeblich, die nicht eine genaue Abzielung auf sein Geschlechte, als den Mittelpunkt ihrer Zwecke, mit sich führet. Der Mensch, welcher gleich unendlich weit von der obersten Stufe der Wesen abstehet, ist so verwegen, von der Nothwendigkeit seines Daseyns sich mit gleicher Einbildung zu schmeicheln. Die Unendlichkeit der Schöpfung fasset alle Naturen, die ihr überschwenglicher Reichthum hervorbringt, mit gleicher Nothwendigkeit in sich. Von der erhabensten Classe, unter den denkenden Wesen, bis zu dem verachtetesten Insekt, ist ihr kein Glied gleichgültig; und es kan keins fehlen, ohne daß die Schönheit des Ganzen, welche in dem Zusammenhange bestehet, dadurch unterbrochen würde. Indessen wird alles, durch allgemeine Gesetze, bestimmet, welche die Natur, durch die Verbindung ihrer ursprünglich eingepflanzten Kräfte, bewirket. Weil sie in ihrem Verfahren lauter Wohlanständigkeit und Ordnung hervorbringt; so darf keine einzelne Absicht ihre Folgen stören und unterbrechen. Bey ihrer ersten Bildung war die Erzeugung eines Planeten nur eine unendlich kleine Folge ihrer Fruchtbarkeit; und nun wäre es etwas ungereimtes, daß ihre so wohlgegründete Gesetze, den besondern Zwecken dieses Atomus nachgeben solten. Wenn die Beschaffenheit eines Himmelskörpers der Bevölkerung natürliche Hindernisse entgegen setzet: so wird er unbewohnt seyn, obgleich es an und vor sich schöner wäre, daß er Einwohner hätte. Die Trefflichkeit der Schöpfung verlieret dadurch nichts: denn das Unendliche ist unter allen Grössen diejenige, welche, durch Entziehung eines endlichen Theiles, nicht vermindert wird. Es wäre, als wenn man klagen wolte, daß der Raum, zwischen dem Jupiter und dem Mars, so unnöthig leer stehet, und daß es Cometen giebt, welche nicht bevölkert sind. In der That, jenes Insekt mag uns so nichtswürdig scheinen, als es wolle, es ist der Natur gewiß an der Erhaltung seiner ganzen Classe mehr gelegen, als an einer kleinen Zahl vortrefflicherer Geschöpfe, deren es dennoch unendlich viel giebt, wenn ihnen gleich eine Gegend, oder Ort, beraubet seyn solte. Weil sie in Hervorbringung beyder unerschöpflich ist, so sieht man ja gleich unbekümmert, beyde in ihrer Erhaltung und Zerstörung, den allgemeinen Gesetzen überlassen. Hat wohl jemals der Besitzer jener bewohnten Wälder, auf dem Kopfe des Bettlers, grössere Verheerungen unter dem Geschlechte dieser Colonie gemacht, als der Sohn Philipps, in dem Geschlechte seiner Mitbürger, anrichtete, als es ihm sein böser Genius in den Kopf gesetzet hatte, daß die Welt nur um seinetwillen hervorgebracht sey?

Indessen sind doch die meisten unter den Planeten gewiß bewohnt, und die es nicht sind, werden es dereinst werden. Was vor Verhältnisse werden nun, unter den verschiedenen Arten dieser Einwohner, durch die Beziehung ihres Ortes in dem Weltgebäude zu dem Mittelpunkte, daraus sich die Wärme verbreitet, die alles belebt, verursachet werden. Denn es ist gewiß, daß diese, unter den Materien dieser Himmelskörper, nach Proportion ihres Abstandes, gewisse Verhältnisse in ihren Bestimmungen mit sich führet. Der Mensch, welcher unter allen vernünftigen Wesen dasjenige ist, welches wir am deutlichsten kennen, ob uns gleich seine innere Beschaffenheit annoch ein unerforschtes Problema ist, muß in dieser Vergleichung zum Grunde und zum allgemeinen Beziehungspunkte dienen. Wir wollen ihn allhier nicht nach seinen moralischen Eigenschaften, auch nicht nach der physischen Einrichtung seines Baues betrachten: wir wollen nur untersuchen, was das Vermögen, vernünftig zu denken, und die Bewegung seines Leibes, die diesem gehorchet, durch die, dem Abstande von der Sonne proportionirte Beschaffenheit der Materie, an die er geknüpfet ist, vor Einschränkungen leide. Des unendlichen Abstandes ungeachtet, welcher zwischen der Kraft, zu denken, und der Bewegung der Materie, zwischen dem vernünftigen Geiste, und dem Körper, anzutreffen ist, so ist es doch gewiß, daß der Mensch, der alle seine Begriffe und Vorstellungen von den Eindrucke her hat, die das Universum, vermittelst des Körpers, in seiner Seele erreget, sowohl in Ansehung der Deutlichkeit derselben, als auch der Fertigkeit, dieselbe zu verbinden und zu vergleichen, welche man das Vermögen zu denken nennet, von der Beschaffenheit dieser Materie völlig abhängt, an die der Schöpfer ihn gebunden hat.

Der Mensch ist erschaffen, die Eindrücke und Rührungen, die die Welt in ihm erregen soll, durch denjenigen Körper anzunehmen, der der sichtbare Theil seines Wesens ist, und dessen Materie nicht allein dem unsichtbaren Geiste, welcher ihn bewohnet, dienet, die ersten Begriffe der äusseren Gegenstände einzudrücken; sondern auch in der innern Handlung diese zu wiederholen, zu verbinden: kurz, zu denken, unentbehrlich ist1. Nach dem Maasse, als sein Körper sich ausbildet, bekommen die Fähigkeiten seiner denkenden Natur, auch die gehörigen Grade der Vollkommenheit, und erlangen allererst ein gesetztes und männliches Vermögen, wenn die Fasern seiner Werkzeuge die Festigkeit und Dauerhaftigkeit überkommen haben, welche die Vollendung ihrer Ausbildung ist. Diejenigen Fähigkeiten entwickeln sich bey ihm früh genug, durch welche er der Nothdurft, die die Abhängigkeit von den äusserlichen Dingen ihm zuziehet, genug thun kan. Bey einigen Menschen bleibt es bey diesem Grade der Auswickelung. Das Vermögen, abgezogene Begriffe zu verbinden, und durch eine freye Anwendung der Einsichten, über den Hang der Leidenschaften zu herrschen, findet sich spät ein, bey einigen niemals in ihrem ganzen Leben; bey allen aber ist es schwach: es dienet den unteren Kräften, über die es doch herrschen solte, und in deren Regierung der Vorzug seiner Natur bestehet. Wenn man das Leben der meisten Menschen ansiehet: so scheinet diese Creatur geschaffen zu seyn, um wie eine Pflanze Saft in sich zu ziehen und zu wachsen, seyn Geschlecht fortzusetzen, endlich alt zu werden, und zu sterben. Er erreichet unter allen Geschöpfen am wenigsten den Zweck seines Daseyns, weil er seine vorzügliche Fähigkeiten zu solchen Absichten verbrauchet, die die übrigen Creaturen mit weit minderen, und doch weit sicherer und anständiger, erreichen. Er würde auch das Verachtungswürdigste unter allen, zum wenigsten in den Augen der wahren Weisheit, seyn, wenn die Hoffnung des Künftigen ihn nicht erhübe, und denen, in ihm verschlossenen Kräften, nicht die Periode einer völligen Auswickelung bevorstünde.

Perhaps not all celestial bodies have yet fully developed; it may take hundreds, or even thousands of years for a large celestial body to reach a stable state in terms of its composition. Jupiter seems to be in such a phase still. The noticeable changes in its appearance at different times have long led astronomers to speculate that it must undergo significant upheavals and is therefore far from being as tranquil on its surface as one would expect of a habitable planet. If it has no inhabitants, or never will have any, what an infinitely small effort on the part of Nature would that be, considering the vastness of the entire creation! And wouldn’t it rather be a sign of Nature’s poverty than its abundance, if it were to go to such great lengths to display all its riches in every corner of space?

Nevertheless, one can still reasonably assume that, even if it is currently uninhabited, it will eventually become inhabited when its period of development is complete. Perhaps our Earth has existed for thousands of years before it was able to support humans, animals, and plants. The fact that a planet achieves such perfection after several thousand years does not undermine the purpose of its existence at all. In fact, precisely for this reason, once a planet reaches this state of perfection, it will remain in that condition for an even longer time in the future; for there is indeed a certain natural law: everything that begins inevitably moves towards its end, and the closer it gets to that point, the more rapidly it approaches it.

The satirical portrayal of that witty creature from The Hague—whom, after presenting the general news from the Royal Academy of Sciences, managed to humorously depict the absurd notion of an essential population being required on all celestial bodies—could not but be approved. “Those creatures,” it says, “that inhabit the forests upon a beggar’s head had long since settled before an immense sphere and regarded themselves as the masterpieces of creation, among them one in particular whom Heaven had endowed with a more delicate soul—a little gem of their kind. Suddenly, this creature noticed the head of a nobleman. Without delay, he gathered all the witty beings in his vicinity and exclaimed in delight: ‘We are not the only living creatures in nature! Behold a new realm—here live even more lice!’” If the conclusion of this tale elicits laughter, it is not because it deviates from human ways of judgment, but precisely because the very same error that lies at the root of human misconceptions seems to deserve more indulgence when applied to these imaginary beings.

Let us judge without prejudice. This insect, which, both by its way of life and by its insignificance, aptly reflects the nature of most human beings, can quite rightly be used as an example in such a comparison. For, in its own imagination, nature places immense value on its existence; hence it considers all other creations to be futile if they do not serve a specific purpose related to its own kind as their central goal. Man, who stands so far removed from the highest tier of beings, dares to flatter himself with the notion that his existence is necessary. The infinity of creation embraces all forms of life that its boundless abundance gives rise to; not a single one of them is insignificant—none can be absent without disrupting the beauty of the whole, which arises from their interconnection. Yet everything is governed by universal laws established by nature through the interaction of its inherently inherent forces. Since these laws ensure order and coherence in their operations, no individual intention may disrupt or interfere with their outcomes. In the beginning, the creation of a planet was but one tiny consequence of nature’s fertility; it would be absurd to assume that its well-established laws would deviate to accommodate the particular needs of such a small entity. If the characteristics of a celestial body pose natural obstacles to habitation, then it will remain uninhabited—even though it would be far more desirable if it were populated. Yet this does not diminish the excellence of creation; for the infinite is, among all magnitudes, that which remains undiminished even when a finite part is removed. It would be like complaining that the space between Jupiter and Mars is needlessly empty, or that there are comets that lack inhabitants. In truth, no matter how insignificant this insect may seem to us, nature surely finds it more vital to preserve its entire class than to create a few superior beings—though there are countless such superior beings, and their absence would not diminish the beauty of creation. Since nature is inexhaustible in its ability to produce both, we need not worry about preserving or destroying them; let these processes be left to the universal laws that govern them. Has anyone ever caused greater harm to a particular group than Philip’s son did to his fellow citizens, when he was led by his evil desires to believe that the world existed solely for his own purposes?

Nevertheless, it is certain that the majority of planets must be inhabited, and those that are not inhabited will surely become so in the future. The various relationships that arise among these inhabitants, depending on their position within the cosmic structure relative to the central point from which life-giving warmth radiates out, determine their respective conditions. It is undeniable that, among the substances that make up these celestial bodies, there exist certain proportional relationships determined by their distance from this central point. The human being, being the most familiar of all rational creatures—though our understanding of his inner nature remains an unsolved mystery—is, in this context, the fundamental reference point for such comparisons. We shall not consider here the moral qualities of humans nor the physical structure of their bodies; rather, we will examine to what extent their ability to think rationally and the movements of their bodies, which are governed by these physical properties, are subject to limitations determined by the nature of the matter to which they are bound, as related to their distance from the Sun. Despite the immense gap that separates the power of thought from the physical movements of matter, and the rational mind from the body, it is undeniable that the human being—whose concepts and perceptions arise from the impressions that the universe exerts upon his soul through his bodily senses—is entirely dependent on the nature of this material world in terms of both the clarity of these perceptions and the ability to combine and compare them, which we call the power of thought. For the Creator has bound humanity to this material realm.

Man is created with the ability to receive those impressions and emotions that the world arouses within him, through the body—which is the visible part of his being. The matter of this body not only serves to convey the initial concepts of external objects to the invisible spirit that inhabits it but also enables man to repeat and connect these concepts within his inner thoughts. In short, thinking is an indispensable capacity for human beings. As one’s body develops, the faculties of the rational part of his nature also attain corresponding degrees of perfection. Only when the physical structures that enable thought have acquired the stability and durability necessary for their full development does man truly possess a well-regulated and mature ability to think. Some people never develop beyond this initial stage. The ability to combine abstract concepts and to use one’s insights freely in order to control the impulses of one’s passions emerges late in life—or, in some cases, never at all. Yet it is present in everyone, albeit weakly. It serves those lower aspects of human nature over which it should actually exert control; indeed, its true function lies in regulating these inferior faculties. If we observe the lives of most people, it seems as if they are merely created to absorb nourishment, reproduce, grow old, and die—just like plants. Among all creatures, humans achieve the least of their intended purpose in life, for they devote their superior abilities to pursuits that other beings accomplish with far less effort yet with greater effectiveness and dignity. Were it not for the hope of the future and the potential for the full development of those latent powers within us, humans would undoubtedly be regarded as the most contemptible among all creatures.

Forse non tutti i corpi celesti si sono ancora completamente formati; ne occorrono centinaia, o forse migliaia di anni, perché un grande corpo celeste raggiunga uno stato stabile delle sue materie. Sembra che Giove sia ancora in questa fase di trasformazione. Il notevole cambiamento della sua forma, osservato in momenti diversi, ha già indotto gli astronomi a ipotizzare che subisca grandi trasformazioni e che la sua superficie non sia affatto così tranquilla come ci si potrebbe aspettare da un pianeta abitabile. Se non possiede abitanti, e probabilmente non ne avrà mai, quale immenso spreco rappresenterebbe questo per la Natura, considerando l’immensità di tutta la creazione! E non sarebbe forse un segno di povertà, piuttosto che di abbondanza, se la natura dovesse prendersi così grande cura di mostrare in ogni angolo dello spazio tutte le sue ricchezze?

Si può ancora supporre con maggiore certezza che, anche se al momento attuale è disabitato, un giorno diventerà abitabile quando sarà completata la fase della sua formazione. Forse la nostra Terra esiste da migliaia di anni prima di aver raggiunto lo stato in cui può ospitare esseri umani, animali e piante. Il fatto che un pianeta raggiunga questa perfezione soltanto dopo migliaia di anni non compromette affatto lo scopo della sua esistenza. Anzi, proprio per questo motivo rimarrà più a lungo nella perfezione della propria struttura una volta che l’abbia raggiunta; infatti esiste una legge naturale: tutto ciò che ha avuto un inizio si avvicina costantemente alla propria fine, e più si allontana dal punto di partenza, più si avvicina a esso.

La rappresentazione satirica di quella “testa spiritosa” di L’Aia, che, dopo aver riassunto le notizie scientifiche più comuni, riusciva a mettere in ridicolo l’idea della necessaria popolazione di tutti i corpi celesti, non poteva che essere accettata con favore. “Quegli esseri,” diceva essa, “che abitano nelle foreste sulla testa di un mendicante, da tempo si trovavano davanti a una sfera immensa e si consideravano l’opera maggiore della creazione, alcuni di loro addirittura dotati da un’anima più raffinata. Quando uno di loro notò casualmente la testa di un nobile, radunò subito tutte le “teste spiritose” del suo quartiere e disse loro con entusiasmo: ‘Non siamo gli unici esseri viventi in tutta la natura. Ecco una nuova terra: qui abitano, più pidocchi.’” Se la conclusione di questa storia suscita risate, non è certo perché si discosta troppo dalle abitudini umane nel giudicare; al contrario, sembra che lo stesso errore, che nell’uomo ha cause simili, qui meriti addirittura più scuse.

Lasciateci giudicare senza pregiudizi. Questo insetto, che, sia per il suo modo di vivere che per la sua insignificanza, rappresenta molto bene le caratteristiche della maggior parte delle persone, può essere tranquillamente utilizzato a tale scopo. Poiché, secondo le sue convinzioni, la natura ha un interesse infinito nella sua esistenza; quindi ritiene che tutto il resto della creazione sia inutile, se non ha uno scopo preciso legato alla sua specie come centro dei propri fini. L’uomo, che si trova a una distanza infinitamente grande dal livello più alto degli esseri viventi, osa ancora illudersi riguardo alla necessità della propria esistenza. L’Infinità della creazione include tutte le nature che il suo immenso ricchezza genera, e ogni singola di esse è necessaria per il suo equilibrio complessivo. Dalla classe più elevata degli esseri pensanti fino all’insetto più disprezzato, nessuno di loro è irrilevante; e la loro assenza non altererebbe affatto la Bellezza del tutto. Tuttavia, tutto è regolato da leggi generali stabilite dalla natura stessa attraverso l’unione delle sue forze innate. Poiché il suo operare è caratterizzato da armonia e ordine, nessuna intenzione particolare può interferire con i suoi risultati. All’inizio della sua creazione, la formazione di un pianeta era solo una conseguenza infinitesimale della sua fertilità; quindi sarebbe assurdo pensare che le leggi così ben fondate della natura dovrebbero cedere ai bisogni specifici di un singolo atomo. Se le caratteristiche di un corpo celeste creano ostacoli naturali alla sua popolazione, esso rimarrà disabitato, anche se sarebbe più logico che fosse abitato. La perfezione della creazione non ne risente affatto: l’Infinito, tra tutte le grandezze, è proprio quello che non diminuisce nemmeno con la scomparsa di una parte finita. Sembra quasi un lamentarsi il fatto che lo spazio tra Giove e Marte sia inutilmente vuoto, o che ci siano comete prive di abitanti. In realtà, per quanto quell’insetto possa sembrarci insignificante, alla natura è certamente più importante preservare tutta la sua specie che creare pochi esseri migliori; eppure questi ultimi esistono in numero infinito, anche se a loro potesse essere tolta una determinata regione o ambiente. Poiché la natura è infinitamente ricca nella loro produzione, possiamo tranquillamente lasciare che sia lei stessa a regolare la loro conservazione e distruzione. Forse il proprietario di quelle foreste popolate ha mai causato danni maggiori alla specie degli insetti rispetto a quanto abbia fatto il figlio di Filippo tra i suoi concittadini, quando il suo cattivo genio gli fece credere che il mondo esistesse solo per lui?

Tuttavia, è certo che la maggior parte dei pianeti sia abitata, e quelli che non lo sono lo saranno in futuro. Quale sarà ora il rapporto tra le diverse specie di questi abitanti, in base alla loro posizione nell’intero sistema cosmico rispetto al punto centrale da cui si irradia il calore che dà vita a tutto? È certo infatti che queste varie specie, all’interno delle materie che compongono i corpi celesti, presentino rapporti specifici tra loro in base alla loro distanza dal centro. L’uomo, essendo l’essere razionale che conosciamo meglio di tutti – sebbene la sua natura interna rimanga ancora un mistero per noi – deve costituire il punto di riferimento in questa analisi. Qui non lo considereremo né in base alle sue qualità morali né alla struttura fisica del suo corpo, ma esamineremo soltanto in che modo la capacità di pensare razionalmente e i movimenti del suo corpo, che ne dipendono, siano influenzati dalla natura della materia di cui è fatto, in relazione alla sua distanza dal Sole. Nonostante l’enorme divario tra la facoltà di pensare e i movimenti fisici, non c’è dubbio che l’uomo, il quale riceve tutte le sue idee e concezioni dagli stimoli che l’universo trasmette al suo corpo attraverso i sensi, dipenda interamente dalla natura di questa materia, alla quale il Creatore lo ha legato.

L’uomo è stato creato affinché possa ricevere attraverso il corpo, che rappresenta la parte visibile della sua essenza, quelle impressioni e emozioni che il mondo suscita in lui; non solo per esprimere i primi concetti riguardanti gli oggetti esterni, ma anche per ripetere e combinare tali concetti nel corso delle sue riflessioni interne. Man mano che il suo corpo si sviluppa, anche le capacità della sua natura pensante acquisiscono gradi sempre maggiori di perfezione; tale perfezione diventa possibile soltanto quando le strutture fisiche necessarie raggiungono la solidità e la durata che ne costituiscono il completamento. In alcuni individui questo sviluppo si ferma a questo livello: la capacità di combinare concetti astratti o di dominare i propri impulsi emotivi emerge tardi, o addirittura non compare mai nella loro vita. In tutti, comunque, questa capacità è debole; essa serve piuttosto alle forze inferiori dell’animo, su cui dovrebbe invece esercitare un controllo efficace. Se si osserva la vita della maggior parte delle persone, sembra che queste creature siano state create soltanto per assorbire sostanze nutritive, riprodursi, invecchiare e morire. Tra tutti gli esseri viventi, l’uomo raggiunge certamente lo scopo del proprio essere in misura minima; infatti, utilizza le proprie capacità superiori per scopi che altre creature realizzano con mezzi molto più semplici, ma comunque efficaci e dignitosi. Senza la speranza nel futuro e senza il potenziale di sviluppare appieno le forze nascoste in lui, l’uomo sarebbe certamente ciò che nella vera saggezza viene considerato degno di disprezzo.

Wenn man die Ursache der Hindernisse untersuchet, welche die menschliche Natur in einer so tiefen Erniedrigung erhalten; so findet sie sich in der Grobheit der Materie, darinn sein geistiger Theil versenket ist, in der Unbiegsamkeit der Fasern, und der Trägheit und Unbeweglichkeit der Säfte, welche dessen Regungen gehorchen sollen. Die Nerven und Flüßigkeiten seines Gehirnes liefern ihm nur grobe und undeutliche Begriffe, und weil er der Reizung der sinnlichen Empfindungen, in dem inwendigen seines Denkungsvermögens, nicht genugsam kräftige Vorstellungen zum Gleichgewichte entgegen stellen kan: so wird er von seinen Leidenschaften hingerissen, von dem Getümmel der Elemente, die seine Maschine unterhalten, übertäubet und gestöret. Die Bemühungen der Vernunft, sich dagegen zu erheben, und diese Verwirrung durch das Licht der Urtheilskraft zu vertreiben, sind wie die Sonnenblicke, wenn dicke Wolken ihre Heiterkeit unablässig unterbrechen und verdunkeln.

Diese Grobheit des Stoffes und des Gewebes in dem Baue der menschlichen Natur ist die Ursache derjenigen Trägheit, welche die Fähigkeiten der Seele in einer beständigen Mattigkeit und Kraftlosigkeit erhält. Die Handlung des Nachdenkens, und der durch die Vernunft aufgeklärten Vorstellungen ist ein mühsamer Zustand, darein die Seele sich nicht ohne Wiederstand setzen kan, und aus welchem sie, durch einen natürlichen Hang der körperlichen Maschine, alsbald in den leidenden Zustand zurückfällt, da die sämtlichen Reizungen alle ihre Handlungen bestimmen und regieren.

Diese Trägheit seiner Denkungskraft, welche eine Folge der Abhängigkeit von einer groben und ungelenksamen Materie ist, ist nicht allein die Quelle des Lasters, sondern auch des Irrthums. Durch die Schwierigkeit, welche mit der Bemühung verbunden ist, den Nebel der verwirrten Begriffe zu zerstreuen, und das durch verglichene Ideen entspringende allgemeine Erkenntniß von den sinnlichen Eindrücken abzusondern, abgehalten, giebt sie lieber einem übereilten Beyfalle Platz, und beruhigt sich in dem Besitze einer Einsicht, welche ihr die Trägheit ihrer Natur und der Wiederstand der Materie kaum von der Seite erblicken lassen.

In dieser Abhängigkeit schwinden die geistigen Fähigkeiten zugleich mit der Lebhaftigkeit des Leibes: wenn das hohe Alter durch den geschwächten Umlauf der Säfte nur dicke Säfte in dem Körper kochet, wenn die Beugsamkeit der Fasern, und die Behendigkeit in allen Bewegungen abnimmt, so erstarren die Kräfte des Geistes in einer gleichen Ermattung. Die Hurtigkeit der Gedanken, die Klarheit der Vorstellung, die Lebhaftigkeit des Witzes und das Erinnerungsvermögen werden kraftlos und erkalten. Die durch lange Erfahrung eingepfropften Begriffe ersetzen noch einigermaßen den Abgang dieser Kräfte und der Verstand würde sein Unvermögen noch deutlicher verrathen, wenn die Heftigkeit der Leidenschaften, die dessen Zügel nöthig haben, nicht zugleich, und noch eher als er, ebnehmen möchten.

Es erhellet demnach hieraus deutlich, daß die Kräfte der menschlichen Seele von den Hindernissen einer groben Materie, an die sie innigst verbunden werden, eingeschränket und gehemmet werden; aber es ist etwas noch merkwürdigers, daß diese specifische Beschaffenheit des Stoffes eine wesentliche Beziehung zu dem Grade des Hinflusses hat, womit die Sonne nach dem Masse ihres Abstandes sie belebet, und zu den Verrichtungen der animalischen Oeconomie tüchtig macht. Diese nothwendige Beziehung zu dem Feuer, welches sich aus dem Mittelpunkte des Weltsystems verbreitet, um die Materie in der nöthigen Regung zu erhalten, ist der Grund einer Analogie, die eben hieraus, zwischen den verschiedenen Bewohnern der Planeten, vest gesetzet wird: und eine jede Classe derselben ist vermöge dieser Verhältniß an den Ort durch die Nothwendigkeit ihrer Natur gebunden, der ihr in dem Universo angewiesen worden.

Die Einwohner der Erde und der Venus können ohne ihr beyderseitiges Verderben ihre Wohnplätze gegeneinander nicht vertauschen. Der erstere, dessen Bildungsstoff vor den Grad der Wärme seines Abstandes proportionirt, und daher vor einen noch grössern zu leicht und flüchtig ist, würde in einer erhitzteren Sphäre gewaltsame Bewegungen und eine Zerrüttung seiner Natur erleiden, die von der Zerstreuung und Austrocknung der Säfte und einer gewaltsamen Spannung seiner elastischen Fasern entstehen würde; der letztere dessen gröberer Bau und Trägheit der Elemente seiner Bildung, eines grossen Einflusses der Sonne bedarf, würde in einer kühleren Himmelsgegend erstarren und in einer Leblosigkeit verderben. Eben so müssen es weit leichtere und flüchtigere Materie seyn, daraus der Körper des Jupiters Bewohners bestehet, damit die geringe Regung, womit die Sonne in diesem Abstande wirken kan, diese Maschinen eben so kräftig bewegen könne, als sie es in den unteren Gegenden verrichtet, und damit ich alles in einem allgemeinen Begriffe zusammenfasse. Der Stoff woraus die Einwohner verschiedener Planeten, ja so gar die Thiere und Gewächse auf denselben, gebildet seyn, muß überhaupt um desto leichterer und feinerer Art, und die Elasticität der Fasern sammt der vortheilhaften Anlage ihres Baues, um desto vollkommener seyn, nach dem Masse als sie weiter von der Sonne abstehen.

Dieses Verhältniß ist so natürlich und wohl gegründet, daß nicht allein die Bewegungsgründe des Endzwecks darauf führen, welche in der Naturlehre gemeiniglich nur als schwache Gründe angesehen werden, sondern zugleich die Proportion der specifischen Beschaffenheit der Materien woraus die Planeten bestehen, welche sowohl durch die Rechnungen des Newton, als auch durch die Gründe der Cosmogonie ausgemacht sind, dieselbe bestätigen, nach welchen der Stoff, woraus die Himmelskörper gebildet sind, bey den entfernetern allemal leichterer Art, als bey den nahen ist, welches nothwendig an denen Geschöpfen, die sich auf ihnen erzeugen und unterhalten, ein gleiches Verhältniß nach sich ziehen muß.

Wir haben eine Vergleichung zwischen der Beschaffenheit der Materie, damit die vernünftigen Geschöpfe auf den Planeten wesentlich vereinigt seyn, ausgemacht: und es läst sich auch nach der Einleitung dieser Betrachtung leichtlich erachten, daß diese Verhältnisse eine Folge, auch in Ansehung ihrer geistigen Fähigkeit, nach sich ziehen werde. Wenn demnach diese geistige Fähigkeiten eine nothwendige Abhängigkeit von dem Stoffe der Maschine haben, welche sie bewohnen; so werden wir mit mehr als wahrscheinlicher Vermuthung schliessen können: daß die Treflichkeit der denkenden Naturen, die Hurtigkeit in ihren Vorstellungen, die Deutlichkeit und Lebhaftigkeit der Begriffe, die sie durch äusserlichen Eindruck bekommen, sammt dem Vermögen sie zusammen zusetzen, endlich auch die Behendigkeit in der wirklichen Ausübung, kurz, der ganze Umfang ihrer Vollkommenheit unter einer gewissen Regel stehen, nach welcher dieselben, nach dem Verhältniß des Abstandes ihrer Wohnplätze von der Sonne, immer treflicher und vollkommener werden.

Da dieses Verhältniß einen Grad der Glaubwürdigkeit hat, der nicht weit von einer ausgemachten Gewißheit entfernet ist, so finden wir ein ofnes Feld zu angenehmen Muthmassungen, die aus der Vergleichung der Eigenschaften dieser verschiedenen Bewohner entspringen. Die menschliche Natur, welche in der Leiter der Wesen gleichsam die mittelste Sprosse inne hat, siehet sich zwischen den zwey äussersten Grenzen der Vollkommenheit mitten inne, von deren beyden Enden sie gleich weit entfernet ist. Wenn die Vorstellung der erhabensten Classen vernünftiger Creaturen, die den Jupiter oder den Saturn bewohnen, ihre Eifersucht reitzet, und sie durch die Erkenntniß ihrer eigenen Niedrigkeit demüthiget; so kan der Anblick der niedrigen Stufen sie wiederum zufrieden sprechen und beruhigen, die in den Planeten Venus und Merkur weit unter der Vollkommenheit der menschlichen Natur erniedrigt seyn. Welch ein verwunderungswürdiger Anblick! Von der einen Seite sahen wir denkende Geschöpfe, bey denen ein Grönländer oder Hottentotte ein Newton seyn würde; und auf der andern Seite andere, die diesen als einen Affen bewundern.

Da jüngst die obern Weisen sahn,

Was unlängst recht verwunderlich,

Ein Sterblicher bey uns gethan,

Und wie er der Natur Gesetz entfaltet; wunderten sie sich,

Daß durch ein irdisches Geschöpf dergleichen möglich zu geschehn,

Und sahen unsern Newton an, so wie wir einen Affen sehn.

Pope.

Zu welch einem Fortgange in der Erkenntniß, wird die Einsicht jener glückseligen Wesen der obersten Himmelssphären nicht gelangen! Welche schöne Folgen, wird diese Erleuchtung der Einsichten nicht in ihre sittliche Beschaffenheit haben! Die Einsichten des Verstandes, wenn sie die gehörigen Grade der Vollständigkeit und Deutlichkeit besitzen, haben weit lebhaftere Reitzungen als die sinnlichen Anlockungen an sich, und sind vermögend, diese siegreich zu beherrschen, und unter den Fuß zu treten. Wie herrlich wird sich die Gottheit selbst, die sich in allen Geschöpfe mahlet in diesen denkenden Naturen nicht mahlen, welche als ein von den Stürmen der Leidenschaften unbewegtes Meer ihr Bild ruhig aufnehmen, und zurückstrahlen! Wir wollen diese Muthmassungen nicht über die, einer physischen Abhandlung vorgezeichnete Grenzen erstrecken, wir bemerken nur nochmals die oben angeführte Analogie: daß die Vollkommenheit der Geisterwelt sowohl, als der materialischen in den Planeten, von dem Merkur an bis zum Saturn, oder vielleicht noch über ihm, (woferne noch andere Planeten seyn,) in einer richtigen Gradenfolge, nach der Proportion ihrer Entfernungen von der Sonne, wachse und fortschreite.

Indessen, daß dieses aus den Folgen der physischen Beziehung ihrer Wohnplätze zu dem Mittelpunkte der Welt zum Theil natürlich herfliesset, zum Theil geziemend veranlasset wird: so bestätigt anderer Seits der wirkliche Anblick der vortrefflichsten, und sich vor die vorzügliche Vollkommenheit dieser Naturen in den obern Gegenden anschickende Anstalten, diese Regel so deutlich, daß sie beynahe einen Anspruch auf eine völlige Ueberzeugung machen sollte. Die Hurtigkeit der Handlungen, die mit den Vorzügen einer erhabenen Natur verbunden ist, schicket sich besser zu den schnell abwechselnden Zeitperioden jener Sphären, als die Langsamkeit träger und unvollkomener Geschöpfe.

When one examines the causes of the obstacles that human nature encounters in such a profound state of degradation, one finds them in the crudeness of matter into which its spiritual aspect is immersed, in the inflexibility of its bodily fibers, and in the inertia and immobility of the bodily fluids that are supposed to carry out its vital functions. The nerves and bodily humors of the brain provide it only with crude and vague perceptions; and since it is unable to generate strong enough concepts to counteract the stimuli of sensory experiences within its inner faculties of thought, it is swept away by its passions and overwhelmed by the chaos caused by the forces that sustain its physical existence. The efforts of )rationality to rise up against these confusions and to dispel this darkness with the light of judgment are like the rays of the sun—constantly interrupted and obscured by thick clouds.

The coarseness of the material and the texture in the structure of human nature are the causes of that inertia which renders the abilities of the soul constantly dull and powerless. The process of thinking, as well as the ideas enlightened by reason, constitute a laborious state into which the soul cannot engage without resistance; and due to a natural tendency inherent in the physical mechanism of the human body, it soon falls back into that suffering state, for all external stimuli determine and govern its actions entirely.

This inertia in the power of his thought, which is a consequence of his dependence on coarse and unwieldy matter, is not only the source of sin but also of error. Due to the difficulty involved in attempting to dispel the fog of confused concepts and to separate general understanding derived from comparative ideas from sensory impressions, such efforts often give way to hasty assent. One thus settles for a superficial understanding that allows little room for the influence of the inertia inherent in one’s nature or the resistance posed by material constraints.

In this state of dependence, the mental faculties decline alongside the vitality of the body: when old age weakens the circulation of bodily fluids, causing only thick secretions to remain within the body; when the flexibility of tissues and the agility of movements diminish; then also the powers of the mind weaken in kind. The sharpness of thought, the clarity of perception, the vivacity of wit, and the ability to remember all become feeble and diminished. Concepts that have been ingrained through long experience can somewhat compensate for the loss of these abilities; yet if the intensity of passions—which depend on the mind’s control—together with the mind itself did not also diminish, perhaps even more so, then the intellect’s inability would become even more apparent.

It thus becomes clear that the powers of the human soul are restricted and hindered by the obstacles posed by coarse matter to which it is intimately bound; yet what is even more remarkable is that this specific nature of matter has a fundamental relationship with the degree of influence exerted by the Sun, depending on the distance at which it lies from the body, in enlivening and enabling the vital functions of organic life. This essential connection with the “fire” that radiates from the center of the cosmic system, maintaining matter in its necessary state of activity, is the basis for the analogy established between the various inhabitants of the planets. Each class of these inhabitants is, due to these relationships, bound by the inherent necessities of its nature to the place assigned to it within the universe.

The inhabitants of Earth and Venus cannot exchange their habitats without causing mutual destruction. The former, whose constituent materials are too light and volatile relative to the degree of heat at their distance from the Sun, would undergo violent movements and a disruption in their natural structure in a warmer environment—caused by the dispersion and evaporation of their substances and the intense strain on their elastic fibers. On the other hand, the latter, with its coarser composition and greater inertia due to the influence of the Sun’s rays, would freeze and deteriorate into a lifeless state in colder regions of space. Similarly, it must be that the materials comprising the bodies of planets like Jupiter are far lighter and more volatile, allowing the Sun’s relatively weak radiation to affect them just as powerfully as in closer regions—thus enabling all these celestial entities to function within a unified framework. In short, the substances that form the inhabitants of different planets, even the animals and plants on them, must be of progressively lighter and finer nature, with more perfect elasticity in their fibers and a more advantageous structural arrangement, the further they are from the Sun.

This relationship is so natural and well-founded that not only are the reasons for motion leading to this end—the reasons which in natural philosophy are generally regarded as weak ones—responsible for it, but also the proportion of the specific properties of the materials from which the planets are composed, as determined both by Newton’s calculations and by the principles of cosmogenesis, confirm this relationship. It follows necessarily that the substance from which celestial bodies are formed is of a lighter nature in the more distant regions than in the nearer ones, and this must in turn result in a corresponding proportion among the creatures that are produced and sustain life on these bodies.

We have established a comparison between the nature of matter, in order to understand why rational beings on various planets are so remarkably similar. It also becomes readily apparent from this initial examination that such similarities are a consequence—not only of their physical composition but also of their mental capacities. If these mental abilities are inherently dependent on the material structure of the “machines” within which they exist, then we can reasonably conclude that the accuracy of their thinking, the clarity and vividness of their perceptions, as well as their ability to combine these perceptions into coherent thoughts—indeed, the entire scope of their perfection—are all governed by certain rules. According to these rules, the more distant these beings are from the Sun, the more accurate and perfect their abilities become.

Since this relationship possesses a degree of credibility that is not far removed from absolute certainty, we find ourselves in a position to engage in pleasant speculations arising from the comparison of the characteristics of these various beings. Human nature, situated at what might be considered the middle rung in the hierarchy of existence, finds itself positioned between the two extreme limits of perfection, being equally distant from both ends. When the contemplation of the most exalted creatures that inhabit Jupiter or Saturn arouses our envy and causes us to feel humbled by the recognition of our own insignificance; then, on the other hand, the sight of those beings who exist at the lower levels of existence—such as those on the planets Venus and Mercury, far beneath the perfection of human nature—can bring us comfort and reassurance. What a marvelous spectacle this is! On one side, we see intelligent creatures among whom a Greenlander or Hottentot would be considered a Newton; on the other side, we find others who regard such beings as mere apes.

For recently, the superior wise ones observed that.

It was quite surprising not long ago.

A mortal person has done it among us.

And as he unfolded the laws of nature, they were filled with wonder.

That such a thing could be accomplished by an earthly creature.

And they looked at our Newton just as we would look at a monkey.

Pope.

What progress in knowledge will not be achieved by those fortunate beings dwelling in the highest spheres of heaven! What wonderful consequences will this enlightenment have for their moral character! The insights of the intellect, when they possess the necessary degrees of completeness and clarity, possess far more powerful allure than the physical temptations themselves; indeed, they are capable of overcoming and subduing these temptations. How gloriously must the deity itself be reflected in these thoughtful beings, who, like a calm sea untouched by the storms of passion, receive and reflect its image! We shall not venture to extend these speculative considerations beyond the limits prescribed for physical inquiry; we merely wish to reiterate the analogy mentioned above: namely, that the perfection of both the spiritual and the material worlds—beginning with Mercury and extending up to Saturn, or perhaps even beyond—that grows and progresses in a proper order, in accordance with the proportion of their distances from the Sun.

On the one hand, while this arises partly naturally as a result of the physical proximity of their habitats to the central point of the world, and partly through deliberate effort; on the other hand, the actual sight of those most excellent creations, those that strive toward supreme perfection in those higher regions, confirms this rule so clearly that it almost warrants absolute conviction. The agility of actions associated with the virtues of a noble nature is more suited to the rapidly changing cycles of those realms than the slowness and imperfection of humbler creatures.

Se si esamina la causa degli ostacoli che la NATURA umana incontra in una condizione di così profonda degradazione, si scopre che tali ostacoli risiedono nella grossolanità della materia in cui è immersa la sua parte spirituale, nell’inflessibilità delle fibre e nella pesantezza e immobilità dei fluidi che dovrebbero regolare i suoi movimenti. I nervi e i liquidi del suo cervello le forniscono soltanto concetti grezzi e vaghi; poiché non è in grado di opporre alla stimolazione delle sensazioni, nel profondo della sua capacità di pensare, rappresentazioni abbastanza forti per mantenere l’equilibrio interiore, viene travolta dalle sue passioni e sovraffatta dal tumulto degli elementi che mantengono in funzione il suo “meccanismo”. Gli sforzi della RAGIONE per contrastare questa confusione e dissiparla con la luce del giudizio sono come i raggi solari quando nuvole dense interrompono continuamente la loro luminosità, oscurandola.

Questa grossolanità della materia e del tessuto nella struttura della natura umana è la causa di quella torpidezza che rende le capacità dell’‘anima costantemente apatiche e prive di forza. L’atto di riflettere, nonché le idee illuminate dalla ragione, rappresentano uno sforzo arduo nel quale l’anima non può imbarcarsi senza resistenza; per questo, a causa di una tendenza naturale del “meccanismo corporeo”, essa ricade rapidamente in uno stato di sofferenza, poiché tutte le stimolazioni determinano e governano ogni sua azione.

Questa lentezza nel suo processo di pensiero, che è conseguenza della dipendenza da una materia grezza e inerte, non è soltanto la fonte del vizio, ma anche dell’errore. A causa delle difficoltà legate al tentativo di dissipare la nebbia dei concetti confusi e di separare la conoscenza generale, derivante dall’uso di idee comparative, dai dati sensoriali, essa preferisce lasciare spazio a un assenso affrettato e si accontenta di una comprensione superficiale, che non le permette di vedere chiaramente né la lentezza della sua natura né la resistenza della materia.

In questa condizione di dipendenza, le facoltà mentali diminuiscono insieme alla vivacità del corpo: quando l’età avanzata, a causa dell’intorpidimento della circolazione dei fluidi corporei, fa sì che nel corpo si accumulino solo liquidi densi; quando la flessibilità delle fibre e l’agilità in tutti i movimenti diminuiscono, anche le forze mentali declinano allo stesso modo. La prontezza del pensiero, la chiarezza dell’intuizione, la vivacità dell’ingegno e la capacità di ricordare diventano deboli e si affievoliscono. I concetti radicati attraverso una lunga esperienza riescono ancora in parte a compensare la perdita di queste facoltà; tuttavia, se non fosse per l’intensità delle passioni, che necessitano del controllo della ragione per non prevalere su di essa, questa sua incapacità sarebbe ancora più evidente.

Da ciò risulta chiaramente che le forze dell’anima umana vengono limitate e ostacolate dagli impedimenti di una materia grezza a cui sono strettamente legate; ma c’è qualcosa di ancora più sorprendente: questa caratteristica specifica della materia è strettamente correlata al grado di influenza esercitato dal Sole, in base alla distanza che lo separa dalle particelle materiali, e influisce anche sulle funzioni vitali degli esseri viventi. Questa necessaria relazione con il “fuoco” che si diffonde dal centro del sistema cosmico, al fine di mantenere la materia nella giusta condizione per il suo funzionamento, costituisce la base di un’analogia che viene stabilita proprio tra i diversi abitanti dei pianeti: ogni classe di esseri viventi è, infatti, legata al luogo nel quale si trova nell’universo, in base alle esigenze della sua natura.

Gli abitanti della Terra e di Venere non possono scambiare i loro luoghi di residenza senza causare la distruzione reciproca. Il primo, il cui materiale costitutivo è troppo leggero e volatile rispetto al grado di calore del suo distacco dalla Suna, subirebbe in un ambiente più caldo movimenti violenti e una distruzione della sua natura, causata dalla dispersione e dall’essiccazione dei suoi fluidi e da una tensione eccessiva delle sue fibre elastiche; il secondo, il cui aspetto fisico è più grossolano e la cui struttura richiede un’influenza maggiore del Sole, morirebbe di freddo in zone celesti più fredde. Allo stesso modo, deve trattarsi di materie molto più leggere e volatili quelle da cui è formato il corpo di Giove; solo così l’azione debolissima della Suna a tale distanza potrebbe muovere queste “macchine” con la stessa forza con cui agisce nelle regioni più vicine. In sintesi, il materiale costitutivo degli abitanti dei diversi pianeti, persino degli animali e delle piante che vi vivono, deve essere di natura sempre più leggera e fine; inoltre, l’elasticità delle loro fibre e la struttura complessiva devono essere sempre più perfette, all’aumentare della distanza dalla Suna.

Questo rapporto è così naturale e ben fondato che non solo le ragioni legate ai movimenti finali – quelle solitamente considerate nella scienza della natura come motivi deboli – contribuiscono a determinarlo, ma anche la proporzione delle caratteristiche specifiche delle materie da cui sono composti i pianeti, stabilita sia dalle calcolazioni di Newton che dai principi della cosmogenesi, lo conferma. Secondo tali principi, il materiale da cui sono formati gli oggetti celesti è sempre di natura più leggera nelle regioni più lontane rispetto a quelle più vicine; ciò implica necessariamente che anche gli esseri viventi che si sviluppano e sopravvivono su di essi seguano lo stesso rapporto.

Abbiamo stabilito un confronto tra le proprietà della materia, al fine di comprendere perché gli esseri razionali presenti sui pianeti siano sostanzialmente simili tra loro; inoltre, anche sulla base delle considerazioni introdotte in questa analisi, è facile riconoscere che tali caratteristiche derivano necessariamente dalle capacità mentali di questi esseri. Se dunque queste capacità mentali dipendono in modo indispensabile dalla materia su cui si basano; allora possiamo con buona probabilità concludere che l’accuratezza del pensiero, la chiarezza e vivacità dei concetti acquisiti attraverso stimoli esterni, nonché la capacità di combinarli tra loro, insieme alla destrezza nell’agire concretamente, in breve, l’intera entità della loro perfezione, sono regolate da una certa legge: più questi esseri si trovano lontani dal Sole, più diventano accurati e perfetti.

Poiché questo rapporto possiede un grado di credibilità che non è lontano da una certezza assoluta, troviamo quindi uno spazio aperto per piacevoli congetture che derivano dal confronto delle caratteristiche di questi diversi esseri. La natura umana, situata nella posizione centrale nell’ordine degli esseri viventi, si trova tra due estremi della perfezione, da entrambi i quali è equidistante. Se l’immagine delle più elevate creature razionali che abitano Giove o Saturno suscita in noi gelosia e ci umilia alla consapevolezza della nostra inferiorità, allora lo spettacolo di quelle forme inferiori, situate ai livelli dei pianeti Venere e Mercurio, molto al di sotto della perfezione umana, può invece rassicurarci e tranquillizzarci. Che vista meravigliosa! Da un lato vediamo esseri pensanti nei quali un groenlandese o un hotentotto potrebbero essere considerati dei Newton; dall’altro lato, altri esseri che considerano questi ultimi semplici scimmie.

Poiché di recente i saggi più anziani videro.

Ciò che poco tempo fa era davvero sorprendente.

Un mortale, tra di noi, ha compiuto.

E mentre egli svelava le leggi della natura, essi rimasero meravigliati.

Che un essere umano possa rendere possibile una cosa del genere.

E guardavano il nostro Newton come noi guarderemmo una scimmia.

Papa.

A quale livello di progresso nella conoscenza non giungerà la comprensione di quegli esseri beati delle più alte sfere celesti! Quale splendida influenza questa illuminazione avrà sulla loro natura morale! Le intuizioni della ragione, quando possiedono i gradi necessari di completezza e chiarezza, esercitano un’attrazione molto più potente di quelle stimolazioni sensuali; sono in grado di dominarle con successo e di sovrapporvisi. Quanto meravigliosamente si rifletterà la stessa divinità in queste nature pensanti, che, immobili di fronte alle tempeste delle passioni, ricevono tranquillamente il suo riflesso e lo rinviano indietro! Non intendiamo estendere queste considerazioni oltre i limiti previsti da un’analisi fisica; vogliamo soltanto ribadire ancora una volta l’analogia menzionata in precedenza: cioè che la perfezione del mondo spirituale, così come quella del mondo materiale nei pianeti – dal Mercurio al Saturno, o forse anche oltre – cresce e progredisce secondo un ordine preciso, in base alla proporzione della loro distanza dal Sole.

Sebbene questa tendenza derivi in parte naturalmente dalle conseguenze della posizione geografica dei loro luoghi di residenza rispetto al centro del mondo, e in parte venga deliberatamente incoraggiata, d’altra parte lo spettacolo reale delle strutture più eccellenti e delle manifestazioni di perfezione che si trovano nelle regioni superiori conferma questa regola in modo così evidente da poter quasi essere considerato una prova certa della sua validità. L’agilità delle azioni legate ai pregi di una natura nobile si adatta meglio alle fasi temporali rapide e mutevoli di quelle sfere, mentre la lentezza e l’incompletezza degli esseri più semplici non sono in sintonia con tali caratteristiche.

Die Sehröhre lehren uns, daß die Abwechselung des Tages und der Nacht im Jupiter in 10 Stunden geschehe. Was würde der Bewohner der Erde, wenn er in diesen Planeten gesetzt würde, bey dieser Eintheilung wohl anfangen? Die 10 Stunden würden kaum zu derjenigen Ruhe zureichen, die diese grobe Maschine zu ihrer Erholung durch den Schlaf gebrauchet. Was würden die Vorbereitung zu den Verrichtungen des Wachens, das Kleiden, die Zeit die zum Essen angewandt wird, nicht vor einen Antheil an der folgenden Zeit abfordern, und wie würde eine Creatur, deren Handlungen mit solcher Langsamkeit geschehen, nicht zerstreuet, und zu etwas tüchtigen unvermögend gemacht werden, deren 5 Stunden Geschäfte plötzlich durch die Dazwischenkunft einer eben so langen Finsterniß unterbrochen würden? Dagegen wenn Jupiter von vollkommneren Creaturen bewohnet ist, die mit einer feinern Bildung mehr elastische Kräfte, und eine grössere Behendigkeit in der Ausübung verbinden; so kan man glauben, daß diese 5 Stunden ihnen eben dasselbe und mehr sind, als was die 12 Stunden des Tages vor die niedrige Classe der Menschen betragen. Wir wissen, daß das Bedürfniß der Zeit etwas relatives ist, welches nicht anders, als aus der Grösse desjenigen was verrichtet werden soll, mit der Geschwindigkeit der Ausübung verglichen, kan erkannt und verstanden werden. Daher eben dieselbe Zeit, die vor eine Art der Geschöpfe gleichsam nur ein Augenblick ist, vor eine andere eine lange Periode seyn kan, in der sich eine grosse Folge der Veränderungen durch eine schnelle Wirksamkeit auswickelt. Saturn hat nach der wahrscheinlichen Berechnung seiner Umwälzung, die wir oben dargelegt haben, eine noch weit kürzere Abtheilung des Tages und der Nacht, und lässet daher an der Natur seiner Bewohner noch vorzüglichere Fähigkeiten vermuthen.

Endlich stimmet alles überein das angeführte Gesetz zu bestätigen. Die Natur hat ihren Vorrath augenscheinlich auf der entlegenen Seite der Welt am reichlichsten ausgebreitet. Die Monde, die den geschäftigen Wesen dieser glückseligen Gegenden, durch eine hinlängliche Ersetzung die Entziehung des Tageslichts vergüten, sind in grössester Menge daselbst angebracht, und die Natur scheinet sorgfältig gewesen zu seyn, ihrer Wirksamkeit alle Beyhülfe zu leisten, damit ihnen fast keine Zeit hinderlich sey, solche anzuwenden. Jupiter hat in Ansehung der Monde einen augenscheinlichen Vorzug vor allen unteren Planeten, und Saturn wiederum vor ihm, dessen Anstalten an dem schönen und nützlichen Ringe der ihn umgiebt, noch grössere Vorzüge von seiner Beschaffenheit, wahrscheinlich machen; dahingegen die untern Planeten, bey denen dieser Vorrath unnützlich würde verschwendet seyn, deren Classe weit näher an die Unvernunft grenzet, solcher Vortheile entweder gar nicht, oder doch sehr wenig theilhaftig geworden sind.

Man kan aber, (damit ich einem Einwurfe zuvor komme, der alle diese angeführte Uebereinstimmung vereiteln könnte,) den grösseren Abstand von der Sonne, dieser Quelle des Lichts und des Lebens, nicht als ein Uebel ansehen, wogegen die Weitläuftigkeit solcher Anstalten bey den entfernetern Planeten nur vorgekehrt werden, um ihm einigermassen abzuhelfen, und daß in der That die obern Planeten eine weniger vortheilhafte Lage im Weltgebäude und eine Stellung hätten, die der Vollkommenheit ihrer Anstalten nachtheilig wäre, weil sie von der Sonne einen schwächern Einfluß erhalten. Denn wir wissen, daß die Wirkung des Lichts und der Wärme nicht durch deren absolute Intensität, sondern durch die Fähigkeit der Materie, womit sie solche annimmt, und ihrem Antriebe weniger oder mehr widerstehet, bestimmt werde, und daß daher eben derselbe Abstand, der vor eine Art grober Materie ein gemäßigtes Clima kan genannt werden, subtilere Flüßigkeiten zerstreuen, und vor sie von schädlicher Heftigkeit seyn würde; mithin nur ein feinerer und aus beweglichern Elementen bestehender Stoff dazu gehöret, um die Entfernungen des Jupiters oder Saturns von der Sonne beyden zu einer glücklichen Stellung zu machen.

Endlich scheinet noch die Treflichkeit der Naturen in diesen oberen Himmelsgegenden, durch einen physischen Zusammenhang mit einer Dauerhaftigkeit, deren sie würdig ist, verbunden zu seyn. Das Verderben und der Tod können diesen treflichen Geschöpfen nicht so viel, als uns niedrigen Naturen anhaben. Eben dieselbe Trägheit der Materie und Grobheit des Stoffes, die bey den unteren Stufen das specifische Principium ihrer Erniedrigung ist, ist auch die Ursache desjenigen Hanges, den sie zum Verderben haben. Wenn die Säfte, die das Thier oder den Menschen nähren und wachsen machen, indem sie sich zwischen seine Fäserchen einverleiben und an seine Masse ansetzen, nicht mehr zugleich dessen Gefässe und Canäle in der Raumesausdehnung vergrössern können, wenn das Wachsthum schon vollendet ist; so müssen diese sich ansetzende Nahrungssäfte durch eben den mechanischen Trieb, der das Thier zu nähren angewandt wird, die Höle seiner Gefässe verengen und verstopfen, und den Bau der ganzen Maschine, in einer nach und nach zunehmenden Erstarrung, zu Grunde richten. Es ist zu glauben, daß, obgleich die Vergänglichkeit auch an den vollkommensten Naturen naget, dennoch der Vorzug in der Feinigkeit des Stoffes, in der Elasticität der Gefässe, und der Leichtigkeit und Wirksamkeit der Säfte, woraus jene vollkommnere Wesen, welche in den entfernten Planeten wohnen, gebildet seyn, diese Hinfälligkeit, welche eine Folge aus der Trägheit einer groben Materie ist, weit länger aufhalten, und diesen Creaturen eine Dauer, deren Länge ihrer Vollkommenheit proportionirt ist, verschaffen werde, so wie die Hinfälligkeit des Lebens der Menschen ein richtiges Verhältniß zu ihrer Nichtswürdigkeit hat.

Ich kan diese Betrachtung nicht verlassen, ohne einem Zweifel zuvor zu kommen, welcher natürlicher Weise aus der Vergleichung dieser Meinungen mit unseren vorigen Sätzen entspringen könnte. Wir haben in den Anstalten des Weltbaues an der Menge der Trabanten, welche die Planeten der entferntsten Kreise erleuchten, an der Schnelligkeit der Achsendrehungen, und dem gegen die Sonnenwirkung proportionirten Stoffe ihres Zusammensatzes, die Weisheit GOttes erkannt, welche alles dem Vortheile der vernünftigen Wesen, die sie bewohnen, so zuträglich angeordnet hat. Aber wie wollte man anjetzt mit der Lehrverfassung der Absichten einen mechanischen Lehrbegriff zusammen reimen, so daß, was die höchste Weisheit selbst entwarf, der rohen Materie, und das Regiment der Vorsehung, der sich selbst überlassenen Natur zur Ausführung aufgetragen worden? Ist das erstere nicht vielmehr ein Geständniß, daß die Anordnung des Weltbaues nicht durch die allgemeinen Gesetze der letzteren entwickelt worden.

Man wird diese Zweifel bald zerstreuen, wenn man auf dasjenige nur zurück denckt, was in gleicher Absicht in dem vorigen angeführet worden. Muß nicht die Mechanik aller natürlichen Bewegungen einen wesentlichen Hang zu lauter solchen Folgen haben, die mit dem Project der höchsten Vernunft in dem ganzen Umfange der Verbindungen wohl zusammenstimmet? Wie kan sie abirrende Bestrebungen, und eine ungebundene Zerstreuung in ihrem Beginnen haben, da alle ihre Eigenschaften, aus welchen sich diese Folgen entwickeln, selbst ihre Bestimmung aus der ewigen Idee des göttlichen Verstandes haben, in welchem sich alles nothwendig auf einander beziehen, und zusammenschicken muß? Wenn man sich recht besinnet, wie kan man die Art zu urtheilen rechtfertigen, daß man die Natur, als ein wiederwärtiges Subject ansiehet, welches nur durch eine Art von Zwange, der ihrem freyen Betragen Schranken setzt, in dem Gleise der Ordnung und der gemeinschaftlichen Harmonie kan erhalten werden, woferne man nicht etwa davor hält, daß sie ein sich selbst genugsames Principium sey, dessen Eigenschaften keine Ursache erkennen, und welche GOtt, so gut als es sich thun läßt, in den Plan seiner Absichten zu zwingen trachtet. Je näher man die Natur wird kennen lernen, desto mehr wird man einsehen, daß die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt seyn. Man wird hinlänglich überführet werden, daß sie wesentliche Verwandtschaften haben, durch die sie sich von selber anschicken, einander in Errichtung vollkommener Verfassungen zu unterstützen, die Wechselwirkung der Elemente zur Schönheit der materialischen und doch auch zugleich zu den Vortheilen der Geisterwelt, und daß überhaupt die einzelnen Naturen der Dinge in dem Felde der ewigen Wahrheiten schon untereinander, so zu sagen, ein System ausmachen, in welchem eine auf die andere beziehend ist; man wird auch alsbald inne werden, daß die Verwandtschaft ihnen von der Gemeinschaft des Ursprungs eigen ist, aus dem sie insgesammt ihre wesentlichen Bestimmungen geschöpft haben.

Und um daher diese wiederholte Betrachtung zu dem vorhabenden Zwecke anzuwenden: Eben dieselbe allgemeine Bewegungsgesetze, die den obersten Planeten einen entfernten Platz von dem Mittelpunkte der Anziehung und der Trägheit in dem Weltsystem angewiesen haben, haben sie dadurch zugleich in die vortheilhafteste Verfassung gesetzt, ihre Bildungen am weitesten von dem Beziehungspunkte der groben Materie, und zwar mit grösserer Freyheit anzustellen; sie haben sie aber auch zugleich in eine regelmäßige Verhältniß zu dem Einflusse der Wärme versetzt, welche sich, nach gleichem Gesetze, aus eben dem Mittelpunkte ausbreitet. Da nun eben diese Bestimmungen es sind, welche die Bildung der Weltkörper in diesen entfernten Gegenden ungehinderter, die Erzeugung der davon abhängenden Bewegungen schneller und kurz zu sagen, das System wohlanständiger gemacht haben, da endlich die geistigen Wesen eine nothwendige Abhängigkeit von der Materie haben, an die sie persönlich verbunden sind; so ist kein Wunder, daß die Vollkommenheit der Natur von beyderley Orten in einem einzigen Zusammenhange der Ursachen, und aus gleichen Gründen bewirket worden. Diese Uebereinstimmung ist also bey genauer Erwegung nichts plötzliches oder unerwartetes, und weil die letzteren Wesen durch ein gleiches Principium in die allgemeine Verfassung der materialischen Natur eingeflochten worden; so wird die Geisterwelt aus eben den Ursachen in den entferneten Sphären vollkommener seyn, weswegen es die körperliche ist.

The telescope teaches us that the alternation of day and night on Jupiter occurs in 10 hours. What would a person from Earth do if placed on this planet under such conditions? Those 10 hours would hardly be enough for the rest required by this “rough machine” to recover through sleep. Moreover, the time spent preparing for waking activities, dressing, and eating would surely take up a considerable portion of the following period. How could a creature whose actions proceed so slowly not become distracted and incapable of performing any meaningful tasks, especially if its 5 hours of activity were suddenly interrupted by an equally long period of darkness? On the other hand, if Jupiter were inhabited by more advanced beings possessing finer development and greater agility in their actions, one might assume that those 5 hours would be just as useful—or even more so—than the 12 hours of our day for such creatures. We know that the need for time is relative; it can only be understood by comparing the amount of work to be done with the speed at which it can be accomplished. Thus, the same amount of time may seem like an instant for some beings and a long period for others, especially when rapid succession of events takes place within that time frame. According to our calculations, Saturn has an even shorter division of day and night, which suggests that its inhabitants must possess even more remarkable abilities.

Finally, everything coincides to confirm the existence of the aforementioned law. It appears that nature has distributed its resources most abundantly in the remote regions of the world. The moons, which compensate for the absence of daylight for those creatures inhabiting these fortunate areas by providing sufficient light, are found in particularly large numbers in those regions. Nature seems to have gone to great lengths to ensure their effectiveness, so that they hardly ever face any obstacles in performing their functions. Jupiter clearly has an advantage over all the lower planets with regard to its moons; Saturn, in turn, surpasses Jupiter, as its beautiful and useful ring system undoubtedly adds further significance to its natural characteristics. On the other hand, the lower planets, for whom such resources would be wasted and of no use, are far closer to the realm of the unreasonable, and thus have either not benefited at all from these advantages or have received very little.

However, one may not regard the greater distance from the Sun, this source of light and life, as something detrimental; rather, the vastness of such distances on the more distant planets merely serves to mitigate this effect to some extent. In fact, the outer planets occupy a less advantageous position within the cosmic structure, and their conditions would be less conducive to the perfection of their natural systems if they were subjected to the Sun’s weaker influence. For we know that the effects of light and heat are not determined by their absolute intensity, but rather by the ability of matter to absorb them and by its degree of resistance to these influences. Thus, the very same distance that creates a moderate climate for certain types of coarse matter would scatter more subtle substances and render them excessively harsh; consequently, only materials that are finer in composition and composed of more mobile elements could make the vast distances between planets like Jupiter or Saturn from the Sun truly favorable for life.

Finally, it seems that in these higher regions of the heavens, the perfection of these creatures is linked to a certain permanence that befits them. Destruction and death cannot inflict as much harm on these perfect beings as they can upon us, lower creatures. The very same inertia of matter and crudeness of substance that are the causes of their decline at lower levels also lead to their tendency toward destruction. When the juices that nourish and promote growth in animals or humans—by merging with their tissues and accumulating within their bodies—can no longer expand the capacity of their vessels and channels as growth comes to an end, these nutritive substances, driven by the very same mechanical forces that sustain life, begin to constrict and block these passages, gradually destroying the entire structure of the organism through a process of gradual hardening. It is reasonable to believe that, even though impermanence inevitably affects the most perfect beings, the superiority of their substance in terms of delicacy, the elasticity of their tissues, and the efficiency of their vital processes—qualities that enable these superior creatures to inhabit distant planets—will allow them to withstand such decline for a far longer time, granting them a lifespan that is proportionate to their perfection. Just as the impermanence of human life is in proper balance with our own insignificance, so too does this inherent weakness, stemming from the crude nature of matter, enable these higher beings to maintain their existence for a duration befitting their excellence.

I cannot leave this consideration without first raising the doubt as to what natural means might arise from comparing these ideas with our previous statements. In the structures of the universe, we have recognized God’s wisdom in the multitude of satellites that illuminate the planets in the outermost orbits, in the speed of their axial rotations, and in the composition of their materials—materials that are proportionate to the effects of the sun. All these elements have been so meticulously arranged for the benefit of the rational beings that inhabit them. But how could one now attempt to reconcile the concept of divine intention with a mechanical understanding of these phenomena? Surely the former is rather a confession that the arrangement of the universe was not determined by the general laws of nature itself.

These doubts will soon be dispelled if one merely recalls what was stated in the preceding text with the same intent. Does not the mechanism of all natural movements inherently tend towards producing such consequences that are in perfect harmony with the purposes of the highest reason throughout the entire network of relationships? How could such movements have a wandering or disordered beginning, when all their characteristics—from which these consequences arise—themselves derive from the eternal idea of divine reason, within which everything necessarily relates to and is coordinated with one another? If one reflects carefully, how can one justify judging nature as a subject that can only be guided along the path of order and harmonious unity through some sort of constraint that limits its free operation? After all, it would be absurd to consider nature a self-sufficient principle whose properties have no discernible cause—and yet God, to the best of His ability, seeks to bring them into line with His own plans. The more one comes to understand nature, the more one will realize that the general characteristics of things are not separate or alien to one another. It will become clear that they share essential connections that enable them to cooperate in creating perfect structures—where the interaction of elements gives rise to both the beauty of the material world and the benefits of the spiritual realm. Moreover, it will soon become evident that these individual characteristics form a systematic whole within the realm of eternal truths, where each element is related to the others. One will also realize that this connection stems from their common origin from which they all derive their essential nature.

And therefore, in order to apply this repeated consideration to the intended purpose: precisely those same general laws of motion that have assigned the outermost planets a position distant from the center of attraction and inertia within the planetary system have also arranged their formation in the most advantageous manner possible—allowing them to take place at greater distances from the focal points of gross matter, with greater freedom. At the same time, these laws have established a regular relationship between these celestial bodies and the influence of heat, which, according to the same principle, radiates out from the central point as well. Since it is precisely these determinations that have enabled the formation of celestial bodies in these remote regions without hindrance, and have made the generation of movements dependent upon them faster and more efficient—in short, have contributed to the orderly structure of the entire system—it is hardly surprising that the perfection of nature is achieved from both these aspects through a single interconnected chain of causes and for identical reasons. Thus, upon closer examination, this harmony is nothing sudden or unexpected. And since the spiritual beings are also integrated into the general framework of the material world by the same fundamental principle, it follows that the spiritual realm must be more perfect in its distant spheres for precisely the same reasons that the physical realm is.

Il telescopio ci insegna che il passaggio tra giorno e notte su Giove avviene in 10 ore. Cosa farebbe un abitante della Terra, se fosse posto su questo pianeta, di fronte a questa suddivisione del tempo? Queste 10 ore probabilmente non sarebbero sufficienti per il riposo di cui ha bisogno questo “grande meccanismo” per rigenerarsi attraverso il sonno. Inoltre, le attività necessarie per prepararsi al periodo di veglia, vestirsi e il tempo dedicato al pasto richiederebbero sicuramente una parte considerevole del tempo successivo; inoltre, una creatura la cui azione fosse così lenta non riuscirebbe certo a concentrarsi efficacemente, né sarebbe in grado di svolgere compiti importanti, visto che i suoi 5 ore di attività verrebbero interrotti improvvisamente dall’arrivo di un’altra altrettanto lunga notte. D’altra parte, se Giove fosse abitato da creature più perfette, dotate di una “formazione” più raffinata e di forze più elastiche, nonché di maggiore agilità nell’eseguire le loro attività, si potrebbe credere che queste 5 ore per loro rappresentino esattamente lo stesso valore delle 12 ore del giorno per gli esseri umani. Sappiamo infatti che il bisogno di tempo è qualcosa di relativo: può essere compreso e interpretato soltanto in base alla grandezza dell’azione da svolgere e alla velocità con cui essa viene eseguita. Pertanto, lo stesso lasso di tempo che per alcuni esseri rappresenta solo un istante, per altri può essere un periodo molto lungo, durante il quale avvengono molte trasformazioni grazie a una rapida sequenza di eventi. Secondo i calcoli effettuati, Saturno presenta ancora una suddivisione del giorno e della notte più breve; quindi si può ipotizzare che le sue creature possiedano capacità ancora più straordinarie.

Finalmente, tutto concorda per confermare la validità della suddetta legge. La natura sembra aver distribuito in modo particolarmente abbondante le sue risorse nella parte remota del mondo. I satelliti che compensano, con una lunga durata dell’oscurità notturna, la mancanza di luce solare per quelle creature che vivono in queste regioni felici, sono presenti in gran numero proprio in quegli luoghi; inoltre, la natura sembra essersi premurata di fornire loro ogni possibile aiuto affinché possano sfruttarli senza alcun ritardo. Giove, per quanto riguarda i satelliti, ha chiaramente un vantaggio rispetto a tutti i pianeti inferiori; Saturno, invece, ne ha uno ancora maggiore grazie al suo bellissimo e utile anello che lo circonda. Al contrario, i pianeti inferiori, per i quali tale abbondanza di risorse sarebbe sprecata inutilmente e la cui natura è molto più vicina all’irrazionalità, non beneficiano affatto, o solo in misura molto limitata, di tali vantaggi.

Tuttavia, (per prevenire un’obiezione che potrebbe vanificare tutte queste somiglianze menzionate), non si può considerare negativo il maggiore distacco dalla Luna, fonte di luce e vita; anzi, la notevole distanza delle pianete più remote serve soltanto a mitigare gli effetti negativi di tale distanza. In realtà, le pianete superiori si trovano in una posizione meno vantaggiosa all’interno del sistema planetario, il che potrebbe influire negativamente sulla perfezione delle loro strutture, poiché ricevono un’influenza solare più debole. Sappiamo infatti che l’effetto della luce e del calore non dipende dall’intensità assoluta di questi fenomeni, ma dalla capacità della materia di assorbirli e dal grado in cui essa riesce a resistere al loro impatto. Pertanto, lo stesso distacco che può creare un clima moderato per una materia più grossolana, potrebbe invece disperdere sostanze più sottili o renderle particolarmente dannose; soltanto materiali più fini e composti da elementi più mobili sono in grado di rendere le distanze delle grandi pianete come Giove o Saturno vantaggiose per la loro esistenza.

Finalmente, sembra che anche in queste regioni più elevate del cielo esista una certa armonia nelle caratteristiche delle creature naturali, dovuta a un legame fisico con una durata degna di esse. La distruzione e la morte non possono colpire queste esseri perfetti nello stesso modo in cui influenzano noi, esseri inferiori. Proprio quella stessa inerzia della materia e quella grossolanità del sostanza che, nelle sfere più basse, rappresentano il principio fondamentale della loro degradazione, sono anche la causa di quella tendenza alla distruzione che caratterizza queste creature. Quando i succhi che nutrono l’animale o l’uomo e ne favoriscono la crescita, penetrando nelle sue strutture cellulari e depositandosi nella sua massa corporea, non riescono più a espandere contemporaneamente le sue vene e i suoi canali; quando la crescita è ormai completata, questi succhi nutritivi, per lo stesso meccanismo che li spinge ad alimentare l’organismo, finiscono per restringere e ostruire tali strutture, causando gradualmente il deterioramento dell’intero sistema corporeo. Si può credere che, anche se la transitorietà della vita attacca anche le creature più perfette, il vantaggio derivante dalla finezza della materia, dall’elasticità delle strutture e dalla leggerezza e efficacia dei succhi vitali – caratteristiche di quegli esseri supremi che abitano i pianeti lontani – sia sufficiente a contrastare questa degradazione, garantendo loro una durata proporzionata alla loro perfezione. Allo stesso modo in cui la fragilità della vita umana corrisponde alla sua insignificanza.

Non posso abbandonare questa riflessione senza prima sollevare un dubbio su quale possa essere il modo naturale con cui queste opinioni derivino dal confronto con le nostre precedenti considerazioni. Nei lavori di costruzione del mondo, abbiamo riconosciuto la saggezza di Dio nella quantità di corpi celesti che illuminano i pianeti delle orbite più lontane, nella velocità delle loro rotazioni attorno all’asse e nella composizione dei loro elementi, proporzionata all’effetto del sole; tutto ciò è stato disposto al fine di favorire gli esseri razionali che vi abitano. Ma come si potrebbe ora conciliare questa concezione con un’idea meccanicistica della creazione, facendo sì che ciò che la massima saggezza ha progettato venga eseguito dalla materia grezza e dal governo della provvidenza, che lascia agire la natura stessa? Non è forse questo un’ammissione che l’ordine del mondo non sia stato determinato dalle leggi generali della natura stessa?

Questi dubbi verranno presto dissipati se si riflette su ciò che, con lo stesso intento, è stato già esposto in precedenza. Non dovrebbe forse la meccanica di tutti i movimenti naturali avere una tendenza intrinseca a produrre conseguenze che siano in perfetta armonia con il disegno della più alta Razionalità, nel contesto di tutte le relazioni esistenti? Come potrebbe essa essere caratterizzata da sforzi devianti o da una dispersione casuale nelle sue origini, se tutte le sue proprietà, dalle quali derivano tali conseguenze, hanno anch’esse origine dall’idea eterna dell’intelletto divino, nel quale tutto è necessariamente collegato e coordinato tra sé? Se ci si riflette attentamente, come si può giustificare l’idea che la natura sia un soggetto passivo, il quale può essere mantenuto sulla strada dell’ordine e dell’armonia solo attraverso una sorta di costrizione che limita la sua libertà? Non si dovrebbe forse considerare la natura come un principio autosufficiente, le cui proprietà non hanno alcuna causa evidente, e il quale Dio cerca, per quanto possibile, di inserire nel proprio disegno universale? Più ci si avvicina alla conoscenza della natura, più si scopre che le sue caratteristiche generali non sono affatto estranee o separate le une dalle altre. Si arriverà inevitabilmente a riconoscere che esistono legami essenziali tra di esse, che le spingono naturalmente ad aiutarsi a vicenda nella formazione di strutture perfette; si comprenderà come l’interazione degli elementi contribuisca sia alla bellezza del mondo materiale che ai vantaggi del mondo spirituale; inoltre, si renderà evidente che le singole entità naturali fanno già parte di un sistema più ampio, all’interno del quale ogni elemento è collegato agli altri; si capirà infine che questa loro affinità deriva dalla stessa origine da cui sono tutte scaturite le loro proprietà essenziali.

E pertanto, per applicare questa ripetuta riflessione allo scopo prefissato: proprio le stesse leggi generali del movimento che hanno determinato i pianeti più esterni a trovarsi in posizioni lontane dal centro di attrazione e di inerzia del sistema solare, le hanno al contempo collocate nella condizione più favorevole per permettere loro di formarsi nelle zone più distanti dai punti di interazione con la materia grezza, e ciò con maggiore libertà; queste leggi hanno inoltre determinato che tali corpi subissero un’influenza regolare del calore, il quale, secondo lo stesso principio, si diffonde dal centro del sistema. Poiché sono proprio queste caratteristiche a rendere la formazione dei corpi celesti in queste zone più agevole, la generazione dei movimenti ad esse correlati più rapida e, in breve, l’intero sistema più ordinato, e poiché gli esseri spirituali hanno necessariamente una dipendenza dalla materia a cui sono strettamente legati, non sorprende affatto che la perfezione della natura sia stata realizzata da entrambi questi aspetti, in un’unica sequenza di cause e su basi uguali. Quindi, se si esamina attentamente questa armonia, non si riscontra nulla di improvviso o inaspettato; poiché gli esseri spirituali sono stati integrati nella struttura generale della natura materiale attraverso lo stesso principio, il mondo spirituale sarà necessariamente più perfetto nelle sfere più remote, proprio per le stesse ragioni che rendono il mondo fisico tale.

So hänget denn alles in dem ganzen Umfange der Natur in einer ununterbrochenen Gradfolge zusammen, durch die ewige Harmonie, die alle Glieder auf einander beziehend macht. Die Vollkommenheiten GOttes haben sich in unsern Stufen deutlich offenbaret, und sind nicht weniger herrlich in den niedrigsten Classen, als in den erhabnern.

Welch eine Kette die von GOtt den Anfang nimmt, was vor Naturen

Von himmlischen und irdischen, von Engeln, Menschen bis zum Vieh,

Vom Seraphim bis zum Gewürm. O Weite die das Auge nie

Erreichen und betrachten kan!

Von dem Unendlichen zu dir, von dir zum Nichts!

Pope.

Wir haben die bisherige Muthmassungen treulich an dem Leitfaden der physischen Verhältnisse fortgeführet, welcher sie auf dem Pfade einer vernünftigen Glaubwürdigkeit erhalten hat. Wollen wir uns noch eine Ausschweifung aus diesem Gleise in das Feld der Phantasie erlauben? Wer zeiget uns die Grenze wo die gegründete Wahrscheinlichkeit aufhöret, und die willkührlichen Erdichtungen anheben? Wer ist so kühn, eine Beantwortung der Frage zu wagen: ob die Sünde ihre Herrschaft auch in den andern Kugeln des Weltbaues ausübe, oder ob die Tugend allein ihr Regiment daselbst aufgeschlagen.

Die Sterne sind vielleicht ein Sitz verklärter Geister,

Wie hier das Laster herrscht, ist dort die Tugend Meister.

v. Haller.

Gehört nicht ein gewisser Mittelstand zwischen der Weisheit und Unvernunft zu der unglücklichen Fähigkeit sündigen zu können. Wer weiß, sind also die Bewohner jener entferneten Weltkörper nicht zu erhaben und zu weise, um sich bis zu der Thorheit, die in der Sünde steckt, herabzulassen, diejenigen aber, die in den unteren Planeten wohnen, zu fest an die Materie geheftet und mit gar zu geringen Fähigkeiten des Geistes versehen, um die Verantwortung ihrer Handlungen vor dem Richterstuhle der Gerechtigkeit tragen zu dörfen? Auf diese Weise wäre die Erde, und vielleicht noch der Mars, (damit der elende Trost uns ja nicht genommen werde, Gefährten des Unglücks zu haben,) allein in der gefährlichen Mittelstrasse, wo die Versuchung der sinnlichen Reizungen gegen die Oberherrschaft des Geistes ein starkes Vermögen zur Verleitung haben, dieser aber dennoch diejenige Fähigkeit nicht verleugnen kann, wodurch er im Stande ist, ihnen Wiederstand zu leisten, wenn es seiner Trägheit nicht vielmehr gefiele, sich durch dieselbe hinreissen zu lassen, wo also der gefährliche Zwischenpunkt zwischen der Schwachheit und dem Vermögen ist, da eben dieselbe Vorzüge, die ihn über die niederen Classen erheben, ihn auf eine Höhe stellen, von welcher er wiederum unendlich tiefer unter diese herabsinken kan. In der That sind die beyden Planeten, die Erde und der Mars, die mittelsten Glieder des planetischen Systems, und es läst sich von ihren Bewohnern vielleicht nicht mit Unwahrscheinlichkeit ein mittlerer Stand der physischen sowohl, als moralischen Beschaffenheit zwischen den zwey Endpunkten vermuthen; allein ich will diese Betrachtung lieber denjenigen überlassen, die mehr Beruhigung bey einem unerweißlichen Erkenntnisse, und mehr Neigung dessen Verantwortung zu übernehmen, bey sich finden.

1 Es ist aus den Gründen der Psychologie ausgemacht, daß, vermöge der jetzigen Verfassung, darinn die Schöpfung Seele und Leib von einander abhängig gemachet hat, die erstere nicht allein alle Begriffe des Universi durch des letztern Gemeinschaft und Einfluß überkommen muß; sondern auch die Ausübung seiner Denkungskraft selber auf dessen Verfassung ankommt, und von dessen Beyhülfe die nöthige Fähigkeit dazu entlehnet.

Beschluß.

Es ist uns nicht einmal recht bekannt, was der Mensch anjetzo wirklich ist, ob uns gleich das Bewustseyn und die Sinne hievon belehren solten; wie vielweniger werden wir errathen können, was er dereinst werden soll. Dennoch schnappet die Wißbegierde der menschlichen Seele sehr begierig nach diesem von ihr so entfernten Gegenstande, und strebet, in solchem dunkeln Erkenntnisse, einiges Licht zu bekommen.

Solte die unsterbliche Seele wohl in der ganzen Unendlichkeit ihrer künftigen Dauer, die das Grab selber nicht unterbricht, sondern nur verändert, an diesen Punkt des Weltraumes, an unsere Erde jederzeit geheftet bleiben? Solte sie niemals von den übrigen Wundern der Schöpfung eines näheren Anschauens theilhaftig werden? Wer weiß, ist es ihr nicht zugedacht, daß sie dereinst jene entfernte Kugeln des Weltgebäudes, und die Trefflichkeit ihrer Anstalten, die schon von weitem ihre Neugierde so reitzen, von nahem soll kennen lernen? Vielleicht bilden sich darum noch einige Kugeln des Planetensystems aus, um nach vollendetem Ablaufe der Zeit, die unserem Aufenthalte allhier vorgeschrieben ist, uns in andern Himmeln neue Wohnplätze zu bereiten. Wer weis, laufen nicht jene Trabanten um den Jupiter, um uns dereinst zu leuchten?

Es ist erlaubt, es ist anständig, sich mit dergleichen Vorstellungen zu belustigen; allein niemand wird die Hoffnung des Künftigen auf so unsichern Bildern der Einbildungskraft gründen. Nachdem die Eitelkeit ihren Antheil an der menschlichen Natur wird abgefordert haben: so wird der unsterbliche Geist, mit einem schnellen Schwunge, sich über alles, was endlich ist, empor schwingen, und in einem neuen Verhältnisse gegen die ganze Natur, welche aus einer näheren Verbindung mit dem höchsten Wesen entspringet, sein Daseyn fortsetzen. Forthin wird diese erhöhete Natur, welche die Quelle der Glückseligkeit in sich selber hat, sich nicht mehr unter den äusseren Gegenständen zerstreuen, um eine Beruhigung bey ihnen zu suchen. Der gesammte Innbegriff der Geschöpfe, welcher eine nothwendige Uebereinstimmung zum Wohlgefallen des höchsten Urwesens hat, muß auch sie auch zu dem seinigen haben, und wird sie nicht anders, als mit immerwährender Zufriedenheit, rühren.

In der That, wenn man mit solchen Betrachtungen, und mit den vorhergehenden, sein Gemüth erfüllet hat; so giebt der Anblick eines bestirnten Himmels, bey einer heitern Nacht, eine Art des Vergnügens, welches nur edle Seelen empfinden. Bey der allgemeinen Stille der Natur und der Ruhe der Sinne, redet das verborgene Erkenntnißvermögen des unsterblichen Geistes eine unnennbare Sprache, und giebt unausgewickelte Begriffe, die sich wohl empfinden, aber nicht beschreiben lassen. Wenn es unter den denkenden Geschöpfen dieses Planeten niederträchtige Wesen giebt, die, ungeachtet aller Reitzungen, womit ein so grosser Gegenstand sie anlocken kan, dennoch im Stande sind, sich fest an die Dienstbarkeit der Eitelkeit zu heften: wie unglücklich ist diese Kugel, daß sie so elende Geschöpfe hat erziehen können? Wie glücklich aber ist sie anderer Seits, da ihr unter den aller annehmungswürdigsten Bedingungen ein Weg eröfnet ist, zu einer Glückseeligkeit und Hoheit zu gelangen, welche unendlich weit über die Vorzüge erhaben ist, die die allervortheilhafteste Einrichtung der Natur in allen Weltkörpern erreichen kan.

E N D E.

Thus, everything within the entire realm of nature is interconnected in a continuous series of gradations, through that eternal harmony which links all its components together. The perfections of God have become clearly manifest in our lower realms; they are just as magnificent there as in the more exalted ones.

What a chain that begins with God, what lies before all things.

From celestial beings and earthly ones, from angels and humans all the way to livestock.

From the seraphim to the worms—oh, the vastness that the eye can never encompass.

To attain and to contemplate it!

From the Infinite to you, from you to nothingness!

Pope.

We have faithfully pursued our previous estimations along the guidelines of physical relationships, which have ensured their reasonable credibility. Shall we dare to deviate from this path into the realm of fantasy? Who can point out to us where well-founded probability ends and arbitrary inventions begin? Who is bold enough to attempt to answer whether sin also exerts its dominion in those other spheres of the cosmic structure, or whether virtue alone reigns there?

The stars may be abodes of purified spirits.

Wherever lust reigns as master here, virtue holds dominion there.

by v. Haller.

Doesn’t a certain middle class, situated between wisdom and foolishness, belong to that unfortunate ability to commit sins? Who knows—if the inhabitants of those distant celestial bodies are not too noble and too wise to stoop to the kind of stupidity inherent in sin, then perhaps those who live on the lower planets are too closely bound to matter and endowed with too weak mental faculties to bear the responsibility for their actions before the tribunal of justice. In this way, Earth—and perhaps even Mars, so that we may not lose the poor consolation of sharing in the misfortune of others—would be alone in that dangerous middle ground where the temptations of sensual pleasures pose a strong lure against the dominion of the intellect; yet the intellect still retains the ability to resist them, unless one’s inertia is too strong to overcome such temptations. Thus, these two planets—Earth and Mars—are the intermediate members of the planetary system, and it is not entirely implausible to assume that their inhabitants possess a middle state of physical and moral character between the two extremes. However, I would rather leave this consideration to those who find more solace in relying on unfounded knowledge and are more willing to take upon themselves the responsibility for such assumptions.

It has been established from psychological considerations that, according to the current structure of creation which makes the soul and the body interdependent, the former cannot acquire all the concepts of the universe solely through the commonality and influence of the latter; rather, the very exercise of the soul’s intellectual powers depends on the structure of the body, and it is only with the assistance of the body that the soul can obtain the necessary abilities for such exertion.

Decision.

We do not even have a clear understanding of what man truly is at present; much less are we able to guess what he will become in the future. Yet, the thirst for knowledge within the human soul eagerly seeks to grasp this object that lies so far away from it, striving to gain some understanding in this realm of darkness.

May the immortal soul remain forever, throughout the entire eternity of its future existence—a duration that not even death itself can interrupt, but only alter—fixed to this particular point in space, to our Earth? May it never have the chance to witness the other wonders of creation up close? Who knows? Perhaps it is destined to one day come to know those distant spheres of the cosmic structure and the exquisite order of their arrangement, which already arouse such great curiosity from a distance. Maybe even new planets will form as a result, so that after the completion of the time allotted for our stay here, they can prepare new homes for us in other heavens. Who knows? Perhaps those satellites orbiting Jupiter are meant to shine for us someday in the future?

It is permissible, it is even proper, to amuse oneself with such ideas; yet no one would ever base their hopes for the future on such uncertain images conjured by the imagination. Once vanity has claimed its share in human nature, then the immortal spirit, with a swift leap, will rise above all that is transient and continue its existence in a new relationship to the entire natural world—that world which arises from a closer connection with the supreme being. For surely this elevated nature, which possesses within itself the source of true happiness, will no longer scatter itself among external objects in search of solace there. The entire realm of creatures, which must necessarily harmonize with the will of the highest Creator, must also bring these beings into harmony with itself; and they can do so only by maintaining a state of perpetual contentment.

In this regard, when one’s mind is filled with such reflections—and those that preceded them—then the sight of a starry night, under a clear sky, brings about a kind of pleasure that only noble souls can experience. In the universal silence of nature and the tranquility of the senses, the hidden capacity for knowledge within the immortal spirit speaks an indescribable language, conveying concepts that can be felt but not expressed in words. If there are indeed despicable beings among the thinking creatures of this planet who, despite all the allure presented by such a magnificent realm, remain steadfastly attached to the servitude of vanity—how unfortunate is this globe for having given rise to such wretched creatures! On the other hand, how fortunate it is, for, amidst the most favorable conditions imaginable, it has provided a path toward a happiness and exaltation that far surpasses even the greatest advantages bestowed by nature upon any celestial body.

E N D E.

Pertanto, tutto nell’intero ambito della Natura è collegato tra sé in una sequenza continua e graduata, attraverso l’armonia eterna che lega tutti gli elementi tra loro. Le perfezioni di Dio si sono manifestate chiaramente nei nostri livelli; esse sono altrettanto meravigliose nelle classi più basse quanto in quelle più elevate.

Che catena sia quella che, iniziando da Dio, si estende tra tutte le cose della natura.

Dai celesti agli umani, dagli angeli alle bestie.

Dai serafini fino ai vermi. Oh, vastità che l’occhio non può mai abbracciare.

Raggiungere e osservare, può essere fatto!

Dall’Infinito verso di te, da te verso il Nulla!

Papa.

Abbiamo condotto le nostre valutazioni fino ad oggi seguendo fedelmente la guida delle relazioni fisiche, che ne ha garantito una certa credibilità razionale. Dobbiamo davvero permetterci un ulteriore deviazione da questa linea, entrando nel regno della fantasia? Chi ci indica il confine oltre il quale la probabilità fondata cessa e iniziano le invenzioni arbitrarie? Chi è abbastanza audace da osare rispondere a questa domanda: se il peccato eserciti la sua influenza anche nelle altre parti dell’universo, o se sia solo la virtù ad avere il dominio su di esse?

Le stelle potrebbero essere dimore di spiriti purificati.

Dove regna il vizio, lì la virtù è signora.

di Haller.

Non appartiene forse a quella sfortunata capacità di peccare anche una certa classe media che si trova tra la saggezza e la follia? Chi sa. Forse gli abitanti di quei lontani corpi celesti sono troppo nobili e saggi per abbassarsi fino alla stupidità insita nel peccato, mentre coloro che vivono sui pianeti inferiori sono troppo legati alla materia e dotati di capacità mentali troppo scarse per poter assumersi la responsabilità delle proprie azioni davanti al tribunale della giustizia? In questo modo, la Terra, e forse anche Marte (affinché non ci venga tolto il povero conforto di avere compagni nella sfortuna) si troverebbe esattamente in quella pericolosa posizione intermedia, dove la tentazione delle attrazioni sensuali è molto forte contro l’autorità dell’intelletto; tuttavia, l’intelletto non può negare quella capacità che gli permette di resistere a tali tentazioni, a meno che la sua pigrizia non lo spinga ad arrendersi. Insomma, quei due pianeti, la Terra e Marte, sono i membri intermedi del sistema planetario; si potrebbe forse supporre con ragionevole certezza che i loro abitanti occupino una posizione intermedia sia dal punto di vista fisico che da quello morale. Tuttavia, preferisco lasciare questa riflessione a coloro che trovano maggiore conforto in una conoscenza non ancora del tutto chiara, e che sono più disposti ad assumersene la responsabilità.

È dimostrato dalla psicologia che, data la struttura attuale dell’universo, nella quale la creazione ha reso l’‘anima e il corpo dipendenti l’uno dall’altro, l’anima non può acquisire tutti i concetti dell’universo unicamente attraverso la comunanza e l’influenza del corpo; anche l’esercizio della propria capacità di pensare dipende dalla struttura stessa del corpo, e da esso si attingono le capacità necessarie per tale attività.

Decisione.

Non sappiamo nemmeno con certezza cosa l’uomo sia attualmente; tanto meno possiamo indovinare quale sarà il suo futuro. Eppure, la sete di conoscenza dell’anima umana si estende con grande avidità verso questo oggetto così lontano da essa, cercando di ottenere, in mezzo a tanta oscurità, qualche barlume di verità.

Forse l’anima immortale rimarrà per tutta la durata della sua esistenza, nell’intera infinità, legata a questo punto dello spazio, alla nostra Terra. Forse non avrà mai l’opportunità di osservare da vicino gli altri meravigli della creazione? Chi sa. Forse è proprio destinata a conoscere un giorno quelle lontane sfere dell’universo, e la loro struttura così ingegnosa da suscitare fin da ora la nostra curiosità. Forse, al termine del corso della tempo stabilito per la nostra permanenza qui, altre sfere del sistema planetario si formeranno per offrirci nuovi luoghi di dimora in altri cieli. Chi sa. Forse quei satelliti che orbitano intorno a Giove ci illumineranno un giorno?

È permesso, è opportuno divertirsi con simili concezioni; tuttavia nessuno baserà la propria speranza nel futuro su immagini così incerte frutto dell’immaginazione. Dopo che l’vanità avrà ottenuto la sua parte nella natura umana, l’immortale anima, con un balzo rapido, si eleverà al di sopra di tutto ciò che è effimero e continuerà a esistere in una nuova relazione rispetto alla natura intera, che scaturisce da un legame più stretto con l’essere supremo. Certamente questa natura elevata, che possiede in sé stessa la fonte della felicità, non si disperderà più tra gli oggetti esterni alla ricerca di conforto in essi. L’intero insieme delle creature, che deve necessariamente essere in armonia con il piacere dell’essere supremo, dovrà anche essere tale per essa; e non potrà essere altrimenti se non attraverso una soddisfazione perpetua.

In effetti, quando il proprio animo è colmo di tali riflessioni e di quelle precedenti, lo spettacolo di un cielo stellato, in una notte calda, procura un tipo di piacere che solo anime nobili sono in grado di percepire. Nel silenzio generale della natura e nella tranquillità dei sensi, la capacità nascosta di conoscenza dello spirito immortale parla una lingua indescrivibile, offrendo concetti ancora incompleti che si possono soltanto percepire, ma non descrivere. Se tra gli esseri pensanti di questo pianeta esistono creature vili che, nonostante tutte le tentazioni che un argomento così importante potrebbe offrire loro, sono comunque disposte a rimanere attaccate alla servilità e all’vanità, quanto sfortunata è questa sfera celeste per aver prodotto simili esseri! D’altra parte, quanto fortunata è, poiché, tra le condizioni più favorevoli che la natura possa offrire in tutti i corpi celesti, le è stato aperto un cammino verso una felicità e una grandezza infinite, ben al di sopra dei vantaggi che anche il sistema naturale più perfetto può garantire.

E N D E.